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Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?

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neuester Beitrag: 15.10.20 11:28
eröffnet am: 10.09.20 22:11 von: koeln2999 Anzahl Beiträge: 543
neuester Beitrag: 15.10.20 11:28 von: harry74nrw Leser gesamt: 64309
davon Heute: 270
bewertet mit 5 Sternen

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819 Postings, 167 Tage koeln2999Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?

 
  
    
5
10.09.20 22:11
Aktuell stagniert der Bayer Kurs trotz glänzender Zahlen und profitabler Geschäfte trotz Corona.

Es gibt einen sehr positiven Newsflow unabhängig von dem Glyphosat Thema.

Die Frage ist was ist das Kursziel mit Glyphosat und was nach dem Gewinn des Prozesses oder dem Schluss eines Vergleichs.

Bitte um alle Beiträge zu Bayer hier.......  
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517 Postings ausgeblendet.

819 Postings, 167 Tage koeln2999@sharpals

 
  
    
13.10.20 21:01
Auf welche Aussage beziehst Du Dich? Verstehe die Anspielung bezüglich WDI aktuell nicht.

Bitte um Aufklärung  

13873 Postings, 4865 Tage Romeo237Löschung

 
  
    
13.10.20 21:02

Moderation
Moderator: mho
Zeitpunkt: 14.10.20 08:34
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Off-Topic

 

 

508 Postings, 135 Tage JB_1220ja genau und nach Corona?

 
  
    
13.10.20 21:03

13873 Postings, 4865 Tage Romeo237Steigt das hier ?????

 
  
    
13.10.20 21:05

819 Postings, 167 Tage koeln2999@romeo

 
  
    
13.10.20 21:10
Falsches Thema? Hier gehts um Bayer  

80 Postings, 2611 Tage ArmasarLeute, macht euch nicht unglücklich

 
  
    
1
14.10.20 09:22
Ich war hier lange long und habe (wie seinerzeit erwähnt) direkt nach der Ad Hoc zu 50,80 verkauft, weil die Haltelinie bei 52,60 erstmals unterschritten und somit klar war, dass das Corona-Tief angelaufen werden würde. Das gerettete Kapital hab ich neu angelegt und liege damit nun 8% im plus, dadurch hab ich den Verlust fast drin. Hätte ich nicht verkauft, wäre ich hingegen weitere 10% im minus. So schwer das Realisieren von Verlusten auch fällt - es war die richtige Entscheidung.

Ich kann dieses Forum nicht mehr nachvollziehen. Es gibt bei Bayer keine Aussicht auf eine nachhaltige Erholung. 48,50 sind ein kaum zu überwindener Widerstand. Man kann auf diesem Level eine kleine Position aufbauen aber das CRV ist objektiv mies. Weitere 10% Verlust sind wahrscheinlicher als 10% Gewinn. Ein Wahlsieg von Biden würde eine Glyphosat-Einigung ausschließen. Meiner Meinung nach verweigern sich die Longis - zu denen ich selbst lange gezählt habe - der Realität.  

547 Postings, 1682 Tage andanteArmasar

 
  
    
14.10.20 10:32
ich sehe die Lage etwas anders
Das Thema Glyphosat war doch im Grunde in 2019 schon verdaut- mit einem Tiefpunkt von knapp 53 Euro. Dieses Tief wurde mit Corona in diesem Frühjahr nochmals angelaufen.
Und nun, kurz bevor das Thema aus der Welt geschaffen wird- und daran haben neben Bayer auch alle Beteiligten in den USA ein großes Interesse, die wollen das endlich Geld fließt, sehen wir nochmals niedrigere Kurse? Verrückt...
Charttechnik nutze ich auch gern, aber hier zählen in Kürze die zu erwartenden Fakten. Für Daytrader ist die derzeitige Situation sicher sehr interessant. Für Investoren, die zu deutlich höheren Kursen als aktuell eingestiegen sind, ist sie ärgerlich.
Aber mittelfristig sind das hier gerade wunderbare Kaufkurse. Langfristig sowieso.  

137 Postings, 2569 Tage TigerEye2000Charttechnisch

 
  
    
1
14.10.20 10:36
würde ich immer kaufen, wenn die Aktie sich im Aufwärtstrend befindet.
Positives Momentum ist weitaus entscheidender.
Meine Erfahrungen mit fallenden Kursen zum Einstiegskauf waren grösstenteils nicht positiv.

Wenn die grössten Fondshäuser wieder kaufen, viel Money Flow, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher dass der Boden wirklich erreicht worden ist.  

819 Postings, 167 Tage koeln2999@Armasar

 
  
    
14.10.20 10:37
Ein Wahlsieg von Biden würde eine Glyphosat-Einigung ausschließen.


Diese These finde ich interessant. Kannst Du mal ausführen warum es unter Biden keinen Vergleich geben kann? Steht er dann über dem Gesetz und nimmt sich Bayer persönlich vor?
Auch wenn es sich nicht so anhört - betrachte es mal als neutrale Nachfrage.

Der Vergleich wird doch ggf. einen Tag vor der Wahl geschlossen. Hälst Du es dann für möglich dass dieser dann wieder aufgehoben wird? Ich bin verwirrt.  

667 Postings, 5155 Tage MarkAurel@abdante

 
  
    
2
14.10.20 10:46
meine volle Zustimmung...das Große und Ganze erfassen, daraus Schlüsse ziehen, Entscheidungen treffen und Geduld mitbringen. Der Markt spielt aktuell ?Worst-Case?-Szenarien und übertreibt dadurch nach unten. Ist leider gelegentlich ?part of the game?...wer das nicht aushält braucht hier nich investiert zu sein und sollte nich das Forum ?vermüllen?...  

667 Postings, 5155 Tage MarkAurelKorrektur:

 
  
    
14.10.20 10:48
@andante  

110 Postings, 4595 Tage huescawelcher Vergleich ?

 
  
    
3
14.10.20 12:17
Welcher Vergleich soll denn am 2.11. ev. abgeschlossen werden ?  

Es gibt ja jetzt einen Vergleich mit 75000 der 115ooo Kläger bzw. angeblich Klagewilligen. Dieser wird nun ja langsam umgesetzt,  das Geld je nach Gewicht  der  vorgetragenen Argumente verteilt - dies ist der Vorgang, den Chhabria überwacht und über den am 2.11. erneut, aber bestimmt nicht abschließend gesprochen wird.

Der Vergleich mit ev. zukünftigen Klägern  hat damit in Chhabrias Augen nichts zu tun.  Bayers hat sich da m. E. von einigen US-Anwälten der Klägerseite einlullen lassen, die sich das fragwürdige Verfahren mit dem Expertengremium einfallen ließen, um Bayer zum Vergleichsangebot für aktuelle Kläger zu bewegen. Dass man dann angefangen hat zu zahlen, ohne die Erlaubnis Chabbrias für das Gesamtpaket abzuwarten, ist einer unglaublichen Naivität geschuldet.

Es wird keinen umfassenden Vergleich geben, denn man kann sich nicht mit Klägern vergleichen, die es noch nicht gibt. Und noch weniger ev. Geschädigten ihre Rechte nehmen. M.E. wird jetzt eingepreist, dass das Thema NICHT abgeschlossen werden KANN. Jedenfalls nicht, bis ein Urteil einer höheren Instanz die sog. preemption fesstellt. Was durchaus passieren kann, aber noch Jahre dauern würde und die bisherigen Zahlungen auf keinen Fall in Frage stellen würde.





 

80 Postings, 2611 Tage Armasar@Huesca: richtig...

 
  
    
1
14.10.20 13:16
...du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Die zusätzlichen Einsparungen sind fast mit Sicherheit der Notwendigkeit höherer Rückstellungen geschuldet. Bei gleichzeitig rückläufigen Einnahmen aus Crop Science wegen höherem Margendruck deutet alles auf eine Kapitalerhöhung hin und das wird auch der Grund dafür sein, dass die Aktie sich nach dem Bounce wieder in tiefere Gefilde aufmacht.

In Deutschland wird auch völlig unterschätzt, wie negativ die amerikanische Öffentlichkeit Monsanto und Glyphosat sieht. Das Thema ist dort weitaus präsenter. Um einen Klagestop zu rechtfertigen, würde es einer anerkannten Expertise bedürfen, es wird aber in mehreren Netflix-Dokus und News Channels genau das Gegenteil verbreitet: Gutachten, die die Krebsverursachung belegen sollen.

Stünden Trumps Chancen besser, könnte Chhabria einen Vergleich am 2.11. anbieten, mit dem Argument, dass die Interessen der Kläger damit am besten gewahrt würden. Aber auch hier ist genau das Gegenteil der Fall. Er wird dies wie bisher in den Raum stellen, bis die Vergleichszahlungen komplett durch sind.  

547 Postings, 1682 Tage andanteDie Amerikaner wollen Geld sehen..

 
  
    
14.10.20 18:49
.. und zwar bald.  Man wird eine Einigung finden die weitere Klagen in den USA ausschließt und die baldige Auszahlung der Gelder ermöglicht.
Sobald diese Vereinbarung steht, wird der Kurs auch steigen.
Bis dahin allerdings kann der Kurs noch weiter runter gehen.
Die nächsten Kauflimits wurden ja schon oft genug diskutiert.  

136 Postings, 460 Tage Rollo83@andante

 
  
    
14.10.20 18:58
Aber dir ist schon klar das Chhabria es schon kategorisch ausgeschlossen hat zukünftige Fälle mit in einen Vergleich aufzunehmen weil man nach dem US Rechtssystem keine Menschen Klagen untersagen kann. Das ist aber auch rein logisch gedacht absolut richtig und es wäre komplett rechtswidrig wenn man spätere Klagen nicht zulassen würde.  

819 Postings, 167 Tage koeln2999@Armasar

 
  
    
14.10.20 19:13
Schade das Du auf mene Fragen zu den von Dir in den Raum gestellten Hypothesen nicht geantwortet hast.
So bleibt alles im Ungewissen und ich spekulieren mal - was bleibt auch anderes.
Ich vermute Du hast die Befürchtung dass der Richter in Vorauseilendem Gehorsam schlecht für Bayer urteilt, damit ihm der Karrierepfad nicht von Biden verbaut wird.
So was finde ich weit hergeholt. Lies mal nach - die Richter sind dem Präsidenten nicht weisungsgebunden. Checks and Balances - lies mal nach bevor Du hier so wilde Spekultaionen in den Raum stellst.  

110 Postings, 4595 Tage huesca@ andante

 
  
    
14.10.20 20:23
Es werden zur Zeit - und darum geht es in den hearings mit Chhabria -  rechtsverbindliche Vereinbarungen mit  Klägeranwälten getroffen und unterschrieben.  Dieses Faustpfand hat Bayer schon längst aus der Hand gegeben, die Auszahlungen sind nun auch ohne Regelung für zukünftige Fälle unvermeidbar.

Der ersehnte Vergleich ist bereits da, deckt nur 75000 der anhängigen Fälle ab und enthält keine Zukunftskomponente.  

819 Postings, 167 Tage koeln2999@huesca

 
  
    
14.10.20 20:31
Der ersehnte Vergleich ist bereits da, deckt nur 75000 der anhängigen Fälle ab und enthält keine Zukunftskomponente.  


ich hoffe dass Du da Unrecht hast. Denn sonst ist der gelungene Vergleich ja schon in den jetzigen Kursen enthalten. Einene  gesetzlichen Klageausschluss kann es in einem Rechstssytem doch gar nicht geben.
Von daher warten alle hier dass Chabria am 02.11. durchwinkt und zufrieden ist.  

369 Postings, 2557 Tage hpgronauhotmail.comNachhaltig Kapital vernichtet

 
  
    
14.10.20 21:05
Hier wurde der Erfolg von 10 Jahren nachhaltig vernichtet und Baumann bleibt mind. bis 2024.
Die nächste Hauptversammlung muss kochen vor Wut oder die Investoren haben nichts besseres verdient.  

3 Postings, 5 Tage Mimo_110Zukunft

 
  
    
14.10.20 21:16
Bayer war groß. Jetzt verwandelt sich Bayer langsam in Asche.
 

136 Postings, 460 Tage Rollo83@huesca @Köln

 
  
    
3
15.10.20 09:07
Huesca hat Recht. Der erste Teil des Vergleiches ist längst geschlossen und dieser brauchte auch keine Zustimmung von Chhabria so wie es der 2. Teil zwingend braucht.  
Die Zahl 75.000 ist glaube ich falsch es sind ein paar mehr die in den Vergleich eingewilligt haben, ich meine sogar alle großen Kanzleien. Die kleinen Kanzleien sind aber eher irrelevant die können sich den Klageweg nicht leisten und bei solchen Vergleichen bekommt man nie 100% der Kläger unter einen Hut.
Alles in allem ist der erste Teil Safe, die Strafsumme ist ja auch schon bilanziert im Halbjahresbericht von Bayer.
Das peinlich daran ist halt das Baumann/Bayer extra betont haben das solch ein Vergleich nur geschlossen wird wenn dieser
1. finanziell vernünftig ist (~10Mrd$ scheinen das zu sein) und
2. der Vergleich auch zukünftige Klagen abdecken wird.

Punkt 2 KANN und WIRD nicht erfüllt werden das hat Chhabria schon gesagt, die Gründe sind auch logisch.
Man kann keinen US Bürger den Klageweg verwehren, das lässt das US Rechtssystem nicht zu.

Sprich Bayer hat ganz klar und eindeutig gelogen.
Bei dem Fakevergleich im Juni war man zu forsch. Chhabria hat sicherlich erst die Zustimmung signalisiert und Bayer hat dies dann herausposaunt. Der Fehler lag also ?nur? darin das man sich auf Chhabria verlassen hat und zu früh verkündet hat was noch nicht unterschrieben war. Dumm gelaufen, Kommunikationsfehler.

Das man die Kläger ausbezahlt ist auch nur auf das Drängen von Chhabria zurückzuführen. Dieser hat gedroht wieder neue Klagen zuzulassen wenn Bayer nicht langsam
Mal den ersten Teil des Vergleiches der hat weiterhin Bestand hat nach kommt. Also blieb Bayer nichts anderes übrig als zu zahlen denn man wollte logischerweise nicht noch mehr Klagen.

Jetzt steht man da mit heruntergelassener Hose. An bezahlt an ~ 100.000 Kläger 10 Mrd $ und es kommen noch mal XYZ (möglich in Millionenhöhe) Kläger dazu.
Das Ergebnis lässt sich leicht im Dreisatz berechnen.
125.000 Kläger - 10 Mrd $
XYZ Kläger - XYZ Mrd $

Aber man wird Bayer nicht so rupfen das diese Insolvenz gehen denn logischerweise gibt es dann keine Kohle mehr zu holen. Man lässt Bayer schon noch ein bisschen Luft zum Atmen aber der Jahresgewinn wird sehr schrumpfen.
Es wäre theoretisch möglich das Bayer jedes Jahr X% vom Jahresgewinn für die Kläger ausgeben kann.
Es gibt 300 Millionen US Bürger, keine Ahnung wie viele da an Krebs erkranken aber wenn man mal nur 1% an nimmt wären das 3 Millionen Kläger.
Natürlich kommt das nicht von Glyphosat aber das spielt ja keine Rolle.
Bei 3 Millionen Kläger kann man sich ja ausrechnen wie lange man da noch zahlen darf und wenn Glyphosat NICHT verboten wird und gekennzeichnet mit ?Achtung krebserregende? darf Bayer es nicht weil man sonst selber gegen das Gesetz verstoßen würde und es kommen logischerweise so lange neue Kläger dazu so lange Glyphosat genutzt werden darf.

Das ist wohl alles der worst case aber ich sehe momentan nicht was gegen diesen worst case spricht.  

80 Postings, 2611 Tage Armasar@KOELN: keine Spekulation...

 
  
    
15.10.20 09:21
Ich hatte die Quellen schon mehrfach erwähnt, man braucht dazu bloß Glyphosat und Bayer zu googeln, da findet man haufenweise Blogs mit Gutachten, die behaupten einen Krebszusammenhang zu belegen. Die EPA hält das für Quatsch aber deren Leitung wird bei einem Biden-Sieg ausgetauscht. Ein Vergleichsrichter muss im besten Interesse der Konfliktparteien handeln und Chhabria hat nun wirklich überdeutlich gemacht dass er die Expertenlösung von Bayer ablehnt. Das ist keine Hypothese, das ist Fakt aufgrund seiner eigenen Aussagen. Und wenn Bayer 30% von erwarteten 6Mrd als Dividende ausschütten will, aber gleichzeitig neue Rückstellungen bilden muss, kann das nur durch eine KE gelöst werden.  

136 Postings, 460 Tage Rollo83Die EPA

 
  
    
15.10.20 09:37
spielt doch gar keine Rolle. Es ist doch auch völlig irrelevant ob Glyphosat nun krebserregend ist oder nicht.
Bezahlt wird trotzdem. Deswegen ist es auch egal ob Trump Präsident bleibt oder Biden gewinnt und irgendwen in der Führung der EPA austauschen will.
 

667 Postings, 5155 Tage MarkAurelDie

 
  
    
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15.10.20 10:49
institutionellen Investoren (BR, State of Norway usw. haben keine Meldungen bzgl. Reduzierung/Schwellenunterschreitung gegeben...positiv zu werten...die können  den potentiellen Ausgang des Vergleichs besser abschätzen, als jeder hier im Forum. Der Markt ?spielt? die Unsicherheit/Ungewissheit bzw. reizt sie aus und der Kurs zeigt den aktuellen Preis...nicht den Wert...  

18183 Postings, 6275 Tage harry74nrwMarkets are in the mood of

 
  
    
15.10.20 11:28

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