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Meine Wirecard-Gewinne - Thread!

Seite 820 von 821
neuester Beitrag: 19.09.20 19:05
eröffnet am: 09.02.19 14:33 von: BorsaMetin Anzahl Beiträge: 20511
neuester Beitrag: 19.09.20 19:05 von: BigMoney20. Leser gesamt: 1944636
davon Heute: 375
bewertet mit 22 Sternen

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7118 Postings, 1263 Tage hardylein@capecodder - nochmal das Beispiel

 
  
    
22.08.20 23:11
"Sie klagen ein Honorar von 100.000 Euro ein. In erster Instanz gewinnen Sie rechtskräftig zu 3/4, also in Höhe von 75.000 Euro. Es sind Prozesskosten von rund 12.000 Euro (zwei Rechtsanwälte, Gerichts- und Beweiskosten) entstanden. Die Erfolgsbeteiligung des Prozessfinanzierers (hier 30 Prozent) errechnet sich wie folgt:

   Erlös§75.000 Euro
./. von Ihnen zu tragende Kosten (1/4 von 12.000 Euro) 3.000 Euro
zu verteilender Nettoerlös 72.000 Euro
= Erlösanteil des Finanzierers (30 Prozent) 21.600 Euro
= Ihr Erlösanteil (70 Prozent) 50.400 Euro


Keine Rechtberatung alles ohne Gewähr!"

In dem Beispiel hätte der Betrogene 1/4 der RAKosten  von seinem Schadenersatzanspruch abgezogen bekommen.   Ich gehe noch einen Schritt weiter. Was wäre, wenn man nur zu einem Fünftel gewönne?

Also Erlös 20000 Euro minus  0,8 * 12000 = 9600  wäre zu verteilender Nettoerlös = 10400. Dann erhielte der Finanzierer 3120 und der Betrogene 6720 Euro.
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7118 Postings, 1263 Tage hardyleinFolgede Sätze durch Kopieren entstanden.

 
  
    
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22.08.20 23:13
vom mir nicht gewollt!
"Jetzt am Börsenspiel teilnehmen!
Melden"  

7118 Postings, 1263 Tage hardylein@capecodder

 
  
    
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22.08.20 23:18
dein Beispiel

"Prozesskostenfinanzjongleur 24% =24.000 €
Quote für Aktionäre 10% Schadenssumme 10.000 €, Dein Anteil =0,00 €

Gar kein unübliches Vorgehen der Prozesskostenfinanzierer, Anwalt und weitere Kosten gehen evtl. auch noch ab"

geht doch in die gleiche Richtung. DAs wäre dann doch der Hammer. Hast du Belege für das Beispiel?  

753 Postings, 2831 Tage capecodderKostenaufhebung

 
  
    
22.08.20 23:19
Betrifft die aussergerichtlichen Kosten, hier Rechtsanwalt. Die Kosten können in der Entscheidung gegeneinander aufgehoben werden, d.h. jeder zahlt seinen Anwalt selbst. Die Gerichtskosten werden ebenfalls quotiert, Du bekommst  zu einem 5 tel Recht, dann werden die Gerichtskosten auch entsprechend aufgeteilt. 1/5 muss die Beklagte Seite tragen, 4/5 der Kläger, sprich Du  

753 Postings, 2831 Tage capecodderZu den PKVlern

 
  
    
22.08.20 23:29
Ich such morgen nach dem Link, finde ihn nicht auf die schnelle  

7118 Postings, 1263 Tage hardylein@capecodder

 
  
    
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22.08.20 23:32
Danke!  Da bin ich mal gespannt!  

7118 Postings, 1263 Tage hardyleinHier habe ich einen Artikel, der in Deine

 
  
    
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22.08.20 23:40

7118 Postings, 1263 Tage hardyleinDas hieße, man macht die PKF reich

 
  
    
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22.08.20 23:43
und/oder trägt noch das Risiko des PKFausfalles.  Also muss man sich die Frage stellen, ab welcher Quote die Sache lohnt.  

6970 Postings, 2112 Tage BorsaMetinSo viele Haftbefehle gegen Braun ...

 
  
    
23.08.20 00:53
Die Sicherungsverwahrung -SV- sollte am Besten gegen Ihn geprüft werden.

Der frühere Wirecard-Vorstand Markus Braun ist erneut verhaftet worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft München mit. Gegen Braun sei ein neuer, erweiterter Haftbefehl erlassen worden - ebenso gegen zwei weitere Ex-Vorstände.
 

753 Postings, 2831 Tage capecodder#Hardy Wirtschaftswoche 14.08.2020

 
  
    
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23.08.20 10:06
Hab heute morgen durch unsere Wirtschaftszeitungen durchsucht und hier findet man fast alles cwas man wissen muss:

https://www.wiwo.de/my/finanzen/steuern-recht/...BQpibDC1Nr6lpGrl-ap3

leider Abo, wir lesen die in Papierform, also könnte ich nur scannen.

Resümee, es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, von den Kanzleien. Sammelklagen versprochen etc.

In D sind nur Musterfeststellungsklagen zugelassen, danach muss jeder noch selbst klagen und im Grundsatz müssen die gleichen Voraussetzungen vorliegen, damit man auf ein ähnliches Ergebnis wie in der MFK hoffen kann.

Der Artikel der Wirtschaftswoche ist umfangreich, erster Punkt "Ruhe bewahren" . Vorerst müssen nur die Ansprüche beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. Nachweis für Besitz von WC-Aktien und Gründe für Schadenersatzforderung  müssen hier dargelegt werden. Das kann ein Anwalt machen, kann man aber auch selbst formulieren.

Danach heisst es abwarten, wie das Insolvenzverfahren und das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft läuft.
Je besser eine Klage begründet ist, desto höher die Erfolgschancen.

Der Artikel beschäftigt sich auch mit den groben Fehlern, wie dem Verklagen der falschen Person/Institution, angeblich kostenlose Klagen, die richtig teuer werden können, für den Kläger!!

Auf Seite 77 wird das Kostenrisiko und die steuerlichen Aspekte beleuchtet.

E&Y hat eine Haftungssumme von 4 mio, irgendwo gelesen, das Eigenkapital liegt irgendwo bei 118 Mio (hier im Forum gelesen fwiw).
Selbst wenn jetzt durch grobe Fahrlässigkeit die 4 Mio Grenze kippt, 60.000 Kläger bei Tilp mal 10.000 € (extrem konservativ gerechnet, viele werden höhere Schäden angemeldet haben) ergibt eine Schadensumme von 600 Mio und das ist nur eine Kanzlei.

E&Y Deutschland ist eigenständig, das heisst mehr ist da nicht zu holen. Bei WC selbst und ggf. den Vorständen wär ich auch vorsichtig und würde das erstmal vernachlässigen.

Erst mal abwarten und kein Mandat erteilen, Prozesskostenfinanzierer, da muss man sich komplett durchs Kleingedruckte quälen.

Eine Kanzlei , die in Videos für den Anschluss an ihre Sammelklage wirbt wie Minge.s würde ich aus meinem Gedächtnis streichen  

753 Postings, 2831 Tage capecodderInsolvenzverfahren WC

 
  
    
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23.08.20 10:08

7118 Postings, 1263 Tage hardylein@capecodder

 
  
    
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23.08.20 11:39
danke, wirklich, für Deine Mühe.    

753 Postings, 2831 Tage capecoddergern Hardy

 
  
    
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23.08.20 11:42
bin maximal angekotzt, dass so ein Shice hier in D immer und immer wieder passiert, und werde von meinen britischen Verwandten immer mit "stupid German money" verarscht  

7118 Postings, 1263 Tage hardylein@capecodder

 
  
    
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23.08.20 11:45
was man im übertragenen Sinne ja auch verstehen kann. Deutsche Anleger sind blauäugig und gehen erst mal davon aus, das alles mit rechten Dingen zugeht. Unerfahren ohnehin und idR nicht durchtrieben.  

40 Postings, 210 Tage Zukunft 2020Capecodder

 
  
    
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23.08.20 12:34
Ja Ey haftet gegenüber wirecard 4mio.gegenüber Anleger unbegrenzt.Würde mich einfach besser informieren  

753 Postings, 2831 Tage capecoddergeb ich gern zurück, gilt auch ggü Dritten

 
  
    
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23.08.20 17:46

753 Postings, 2831 Tage capecodderEinfach mal in die AGBs schauen

 
  
    
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23.08.20 17:47

29 Postings, 98 Tage shawnsteinHabe bei TILP unterschrieben

 
  
    
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26.08.20 20:06
Ich nehme die 30% Abschlag für den Prozesskostenfinanzierer in Kauf, Hauptsache ist, dass ich nicht noch mehr hier reinstecken muss.
Viel Erfolg allen Leidgenossen.
 

6970 Postings, 2112 Tage BorsaMetin.

 
  
    
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30.08.20 00:36

4 Postings, 90 Tage zielscheibeEinschätzung

 
  
    
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30.08.20 16:11
ich wollte mal eure Einschätzung mit meiner abgleichen und ich liege sicher daneben. ich kenne mich da auch wenig aus, wie das in Deutschland geregelt sein könnte.

- auf der Gläubigerseite sieht es nach einem Schaden von 3.2 Mrd Euro aus (quelle: diverse, u.a. Jaffe)
- von Wirecard ist als Vermögen eher nichts da bzw übrig bzw wird kaum was übrig bleiben, insbesondere für Gläubiger, insbesondere Aktionäre als Eigentümer bzw ehemalige Eigentümer
- die Banken bzw Investoren werden das abschreiben - da hat dann eine ING oder LBBW ein ggf zwei Quartale ganz schlechte Zahlen

das Verhätnis ist hier also eher mit Null anzunehmen. Trotzdem könnte ein Anmelden des Schadens Sinn machen - allein aus Dokumentationsgründen und wenn's nur für den Film ist.

dann könnte man auf die Idee kommen. dass EY Schadensersatz liefern könnte. lag hier nicht die Begrenzung bei 4 Mio (eigentlich alleine schon lachhaft)? Im Grunde ist diese Zahl Unfug. Da es keinen ähnlich gelagerten Fall gibt, kann man hier nur mutmassen. Bei Schmider in D war es immerhin dann doch ein zweistelliger Mio Betrag - was aber hier kaum relevant sein dürfte (EY hat vermutlich über Jahre falsch testiert). Aber selbst wenn es ganz hoch kommen würde, werden es bestenfalls ein dreistelliger Mio Betrag werden (u.a. begründbar mit Kundenverlust in D und EU) - also aufgerundet - damit es auch weh tut 1 Mrd. wie gesagt bestenfalls, aber gehen wir mal von 100 Mio aus.

Verlust der Eigentümer - vermutlich 10..15 Mrd. (da mag ich daneben liegen, 124 Mio AKtien, 90..110 Euro pro Aktie Verlust). selbst wenn man hier nach Kleinanlegern unterscheiden würde und hier ca 3 Mrd Schaden ansetzen würde, kommt es zu folgendem:

3000 Mio : 100 Mio = 30 - d.h. für 30 Euro Schaden gibt es 1 Euro Schadenersatz.
abzüglich der Kosten z.b. Prozessfinanzierer, sagen wir mal 30% (wurde hier schon genannt). also bleibt 0,7 Euro übrig.

da wirkt der Dieselskandal wie laue luftbrise...

bei o.g. berechnung bei 3 Mrd und besagten 4 Mio ergibt sich abzüglich der Kosten ca 1:1000. vermutlich der Grund warum manche erst bei einem Schaden von mehr als 5000 Euro anfangen - man will ja mindestens "nen Euro" bekommen.

unberücksichtigt ist der schaden, der dem finanzplatz D / DAX entstanden ist, sowie ansprüche die ggf aus vielfältigen kontrollinstanzen bzw gremien entstanden sein könnte (Bafin, Dt Börse, Staatsanwaltschaft, ...).

 

753 Postings, 2831 Tage capecodderVon WC kommt Null

 
  
    
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30.08.20 16:51
Damit liegst Du glaub ich nicht verkehrt, die Insolvenz wird noch ordentlich Geld verschlingen.

EY wird versuchen, sich als ebenfalls getäuscht darzustellen, Schauspieler, Kulissen etc. EY Deutschland ist dem Mutterschiff evtl. einen Betrag von 100 Mio wert, (ohne Gewähr), allerdings werden dann ausser den Aktionären auch andere Geschädigte auftauchen, ein Teil der Banken mag die Kredite schon bilanziell abgeschrieben haben, die Forderung besteht allerdings noch.

Geh mal von 5Mrd. Schadenssumme aus, Vergleich mit EY, Gerichtskosten, Anwaltskosten und Prozessfinanzieranteil abgezogen ergibt sehr wenig für Dich  

4 Postings, 90 Tage zielscheibeEY...

 
  
    
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30.08.20 17:13
klar wurden die getäuscht. aber von einem WP erwarte ich dass er zahlen prüft und nicht auf eine "kulisse" hereinfällt - sondern hinter die Kulissen schaut.
aber auch andere haben sich nicht mit ruhm bekleckert: wie kann die Staatsanwaltschaft gegen FT und Dan McCrum das Verfahren einstellen? bzw wie ungenau müssten die FT Vorwürfe gewesen sein (so selbstherrlich wie das bisweilen jetzt dargestellt wird, ist es wohl doch nicht gewesen)?
 

753 Postings, 2831 Tage capecodderDie Kanzleien blähen

 
  
    
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30.08.20 17:24
Grade auch schön die Schadenssummen auf, kann man gut bei den erstaunter Forumsteilnehmern nachlesen, denen die Kanzleien erstaunlich erhöhte Streitwerte ausrechnen. Damit die Gebühren schön hoch sind, die errechnen sich nach dem Streitwert.

Die gewonnenen Musterfeststellungsklagen, auf die stolz hingewiesen wird, sind glaub ich von 2011, betrafen  Prospekthaftung. Da war bei der Beklagten sogar was zu holen.

 

753 Postings, 2831 Tage capecodderZielscheibe

 
  
    
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30.08.20 17:52
Die Zahlen werden nicht komplett geprüft, sondern stichprobenartig. Da sind Manipulationen schon Tür und Tor geöffnet. Ist aber Standard.
EY wird gern genommen, wenn's nicht allzu gründlich sein soll. UPS, jetzt hab ich's gesagt.

Dan McCrum wurde massiv unter Druck gesetzt, ich glaube er musste aus Sicherheitsgründen umziehen. Weil er und seine Familie bedroht wurden. Was bei WC im Argen liegt geistert ja auch ganz offen durch diverse Foren. Kapitalerhöhungen und ständige Kreditaufnahmen bei so einem wahnsinnig erfolgreichen Unternehmen, wie passt das zusammen?

McCrum war aber wohl selbst auch überrascht wie weit das "Cooking the books" ging, dass der komplette Erfolg erlogen war hat ihn selbst völlig verblüfft.  

753 Postings, 2831 Tage capecodderFinanzplatz Deutschland

 
  
    
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30.08.20 18:28
Dax, da mach ich mir schon seit Jahren keine Illusionen mehr. Hab fast nur US-Werte an Aktien payp. etc. Kauf nur bei IPO, keine Mantelübernahmen. Deutsche Aktien werden von mir eher mal mit Calls beackert.  

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