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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 111
neuester Beitrag: 26.10.20 18:21
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 2759
neuester Beitrag: 26.10.20 18:21 von: lumpensamm. Leser gesamt: 458431
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    
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01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerBelgien machts andersrum

 
  
    
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04.10.20 21:18
da steigen die Fallzahlen, aber man reduziert die Maskenpflicht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass es dort schon jenseits von verrückt war. Die Maske war überall zu tragen, sogar im Wald. Seit 1. Oktober hat man sowas ähnliches wie in D.

Ein Schmankerl ist, dass die Fallzahlen ab 2.10. den nächsten Sprung nach oben machten. Wahrscheinlich haben sich jetzt alle Spaziergänger im Wald angesteckt. Vielleicht sollte man diese Virushölle einfach abfackeln. Drosten bitte melden! Der Wald ist der Halunke. Tut was fürs Klima und die Gesundheit! Merkel, Söder, bitte diese Virus- und CO2-Hölle sofort abfackeln!
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerPerception vs Reality

 
  
    
04.10.20 23:03
Die Deutschen glauben, dass in Lummerland 2,4 Millionen Menschen an Corona gestorben sind. Wenn die Leute die Realität um das 300-fache überschätzen, haben die Journalisten ganze Arbeit geleistet. Für so einen tollen Job im Marketing zieht Mutti gerne die Spendierhosen an.

https://www.kekstcnc.com/media/2793/...-19_opinion_tracker_wave-4.pdf
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerIst Söder

 
  
    
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05.10.20 18:15
ein "widerlicher Merkel-Stiefellecker"?

https://www.n-tv.de/politik/...e-Sie-erschiessen-article22061880.html

Mal sehen.

Die Botschaft, die sich anfangs wie ein Flehen um Mitleid liest, weil der arme MP Morddrohungen bekommt, wandelt sich am Ende  in eine totalitäre Verunglimpfung all seiner Kritiker als Nazis und Reichsbürger.

"Der CSU-Chef kritisiert "offene und verdeckte" Neonazis, die unter dem Vorwand des Kampfes gegen Corona die Demokratie angriffen. Er sei überzeugt, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. "Unser und mein Leitmaßstab heißt Vernunft statt Verschwörung."

Heißt im Klartext: Er hat Vernunft und Moral gepachtet. Alle, die seine Maßnahmen kritisieren, haben das nicht und sind Reichsbürger oder Nazis, die jetzt härter angefasst werden sollen. Solch pauschale Diffamierungen und Verfolgungen von Kritikern kennt man sonst nur von totalitären Regimen.  Dabei hat die bayerische Landesregierung nach ihrer eigenen Auskunft noch nicht einmal die Entscheidungsgrundlagen dokumentiert, die zu den von ihr beschlossenen Maßnahmen geführt haben, geschweige denn, dass dem ein Abwägeprozess vorangegangen wäre.

Das Gegenteil ist richtig. Seine Fixierung auf substanzlose, weil aus dem Zusammenhang gerissene Fallzahlen, die noch dazu, wenn sie denn alle real wären, von Vorteil wären, solange die gesundheitlichen Konsequenzen klein bleiben, ist das genaue Gegenteil von Vernunft. Das ist Verschleierung, Täuschung und Panikmache. Da dies von staatsnahen Institutionen (Teile der Wissenschaft, Behörden etc. mitgetragen wird, kann man das durchaus sogar als Verschwörung durchgehen lassen).  Satt Vernunft praktiziert er also genau das, was er seinen Kritikern vorwirft.

Ist Söder also ein "widerlicher Merkel-Stiefellecker"? Widerlich möchte man aufgrund der Stilmittel und des oben geschilderten, unlauteren Verhaltens Söders fast durchgehen lassen. Ob er mit seinem autoritären Gehabe im Sinne der Kanzlerin eben diese beeindrucken will, ist zwar nicht ausgemacht, aber durch seine späte, öffentliche Reue in der Migrationsdebatte, als die CSU die Kanzlerin kritisierte, durchaus naheliegend. Dass das der Kanzlerin auch gefällt, drückt sie permanent durch das gemeinsame Corona-Auftreten mit Söder aus. Dass sie selbst die "Zügel anziehen" und jetzt sogar "brachial" durchgreifen will, deutet auch bei ihr auf enormes autoritäres Potenzial hin. Vielleicht sind beide auch nur extrem gewissenlose Populisten und Opportunisten. Man weiß es nicht, aber die Belege, dass das eingangs erwähnte Zitat zumindest einen wahren Kern hat, sind nicht von der Hand zu weisen.

Dass Politiker auch Kritiken jenseits der Benimmgrenzen aushalten müssen, ist Usus und das viel zitierte dicke Fell gehört zu den Voraussetzungen, diesen Job zu tun. Jetzt die heute allzu beliebte Opferrolle einnehmen zu wollen, ist bei der Täuschung und der autoritären Politik, die Söder betreibt, reine Heuchelei. Trotzdem ist so eine Beleidigung und vor allem sind Morddrohungen vollkommen inakzeptabel. Man gibt damit den Söders, Eskens et al nur Futter für ihre Diffamierungen.
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36752 Postings, 6248 Tage TaliskerKomisch

 
  
    
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05.10.20 18:41
Wie geht dein
"Alle, die seine Maßnahmen kritisieren, haben das nicht und sind Reichsbürger oder Nazis, die jetzt härter angefasst werden sollen."
mit Söders Aussage aus dem Artikel
""Natürlich hat jeder Recht auf totale Skepsis, und es gibt auch die Freiheit, Unsinn zu erzählen", sagt Söder."
zusammen?
Genau. Gar nicht. Aber du kannst dich im Folgenden schön an diesem bewussten Missverständnis (ich behaupte: das ist dir bewusst) abarbeiten.

"Man weiß es nicht, aber die Belege, dass das eingangs erwähnte Zitat zumindest einen wahren Kern hat, sind nicht von der Hand zu weisen.
Dass Politiker auch Kritiken jenseits der Benimmgrenzen aushalten müssen, ist Usus und das viel zitierte dicke Fell gehört zu den Voraussetzungen, diesen Job zu tun."
Angesichts der zahlreichen von Söder gebrachten Zitate mehr als nur zynisch. Außerhalb der Benimmgrenze, ist Usus, musste aushalten.
Nö, so einen Dreck muss niemand aushalten.
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerZynisch

 
  
    
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05.10.20 23:21
Söder/n-tv führen den Leser eng. Zuerst kommt das Anlocken und die Pflöcke werden eingeschlagen. Will sagen, Söder ist doch ein Demokrat und gönnt jedem seine Meinung und sei sie auch noch so schrill. ?Guter Mann!? ruft da der Talisker innerlich und erinnert sich auch nur an diesen Teil. Strategie aufgegangen!

Dann kommt die böse Seite an die Reihe. Da ist dann von Morddrohungen und extremen Beleidigungen die Rede. Nahtlos schwenkt man zu Reichsbürgern und Nazis und mischt ganz unschuldig die Coronakritiker darunter. Womit klar ist, dass jeder, der die fragwürdigen Södermaßnahmen kritisiert, automatisch vor Wut rasender, mordbereiter Nazi oder Reichsbürger ist und ihm, diesem vernunftgetriebenen Hirten, an den Kragen will. Klassische totalitäre Propaganda. Aus dieser Passage stammt mein Zitat und daraus ziehe ich die Schlüsse. Vielleicht kannst du mir ja auch erklären, wie du das  interpretierst.

Die Realität sieht so aus, dass er aus einem Nichts einen Elefanten macht, Menschen betrügt, quält und all das, ohne vernünftige Belege einzureichen, nur um seinen persönlichen Profit daraus zu schlagen. Das ist nicht nur unredlich, das ist totalitär, menschenverachtend und niederträchtig. Was sind in diesem Vergleich die paar lächerlichen Beleidigungen? Nicht schön, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerUK - Schweden

 
  
    
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07.10.20 19:50
Mal sehen, was sich im Vergleich Schweden zu UK so tut. Beide liegen in etwa gleichauf bei Fallzahlen und Sterblichkeit, wobei UK die schlechtere Bilanz pro 1 Million Einwohner hat (etwas niedrigere Fallzahlen aber höhere Sterblichkeit)

UK:      7.798 Fälle/1 MM     624 Tote/1 MM          (Lockdown + Maskenpflicht ab Juli)
SW:     9.557 Fälle/1 MM              582 Tote/1 MM         (kein Lockdown , keine Maskenpflicht)

Jetzt läuft angeblich die 2. Welle an und wie man sieht, passiert das genaue Gegenteil dessen, was man nach veröffentlichter Lesart erwarten würde. In UK steigen die Fallzahlen trotz Maskenpflicht viel dramatischer als in Schweden. Die Todeszahlen bewegen sich in beiden Ländern wenig (UK) bis gar nicht (SW), was angeblich zum Großteil auf die bisher verschonten Altersgruppen bei den Infizierten zurückzuführen ist.

A: Interpretation nach Ordre Mufti
Bleiben wir beim Narrativ der offiziellen Geschichtenerzähler, dass das alles ganz furchtbar ist. Dann sehen wir jetzt also live, wie sich die Epidemie temporär in die Bevölkerung frisst. Das RKI veröffentlicht hierzu seit einiger Zeit in bestimmten Abständen Altersprofile der "Infektionen". Diese decken die Aussage, dass momentan vornehmlich die Jungen betroffen sind. Das wäre auch durchaus logisch. Denn sie sind es, die sozial am aktivsten sind und nicht nur die "Infektionszahlen nach oben treiben, sondern auch die Sterbezahlen unten halten. So weit so gut. Die Geschichte hat nur 2 Haken:
Erstens: wenn dem so ist, müsste man jetzt alle Scheunentore öffnen und soviele "Infektionen" wie möglich zulassen, um relativ gefahrlos die Immunisierung der ungefährdeten Bevölkerung zuzulassen. Die frisch Immunisierten könnten diesen Winter erheblich helfen, einen kostenlosen Wall vor den Risikogruppen zu errichten. Die Regierungen machen das exakte Gegenteil und drohen mit härteren Maßnahmen, um die Epidemie zu dämpfen. Zweitens: wenn die Begründung des Ausbreitungsablaufs durch die Altersgruppen von Jung zu Alt stimmt, und das tut sie, dann muss das zwingend auch am Anfang der Epidemie so gewesen sein. Das hieße, dass der Höhepunt der "Infektionen" mit einem Vielfachen der später und offiziell Festgestellten bereits im Januar oder Februar war und die Epidemie im März, als das Sterben erst losging, bereits am Abklingen war. Das wiederum würde den Lockdown und alles was danach und jetzt noch an Maßnahmen beschlossen und an Panik verbreitet wurde bzw. wird, ad absurdum führen.

B: Die alternative Interpretation:
Die jetzigen teils exponentiell steigenden Fallzahlen sind in erster Linie dem höheren Testumfang geschuldet. Dazu kommt, dass ein Teil davon Falsch Positiv ist. Dem widerspricht auch nicht zwingend, dass mancherorts seit Kurzem die Todeszahlen steigen. Denn diese Leute würden einfach als Falsch Positive sterben, ohne dass Covid-19 dafür verantwortlich wäre. Bei den irrsinnigen Testzahlen, gerade in UK wäre das kein Wunder. Wäre es so, gäbe es aktuell keine nennenswerte zweite Welle. In diesem Fall müsste man sich zwingend fragen, was Testungen in der Breite überhaupt sollen und welchen Schaden man damit anrichtet, wenn man Millionen von Verdachtsfällen  in unnötige Quarantäne schickt. Auf alle Fälle wäre eine Konsequenz davon, wenn man diese Untersuchung denn jemals machte, aus dem Panikmodus auszusteigen und Menschen nicht wegen Geisterzahlen zu schädigen, verunsichern und einzuschränken.

Wie so oft ist die Wirklichkeit grau und liegt irgendwo zwischen A: und B: Unabhängig davon, wo genau die Realität liegt, sie ist nicht gefährlich und rechtfertigt keine einzige Maßnahme. Selbst wenn die zweite Welle im Nov./Dez. tats. kommen sollte, bliebe nur der Schutz der Bedürftigen und ein maßvolles Verhalten des Restes à la Schweden. Den Rest wird unser Immunsystem erledigen.

PS: Schweden hatte mit 84 übrigens den höchsten Altersmedian unter den Opfern in Europa. Wäre das nicht gewesen, wäre schon in der ersten Welle jeder vor den schwedischen Ergebnissen in die Knie gegangen. Im viel bemitleideten Italien lag der Schnitt der Opfer noch 1 Jahr unter dem der deutschen. Das war also keine Ausrede. Die Angabe des Gesundheitsminister bezog sich auf den Vergleich mit China. Nur unsere Presse hat daraus eine Begründung gestrickt, um die hohe Opferzahl zu erklären. Tatsächlich waren die der falschen Beatmung, dem Hin- und Herkarren der Kranken zwischen Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie der Flucht der Pfleger geschuldet.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDie Great Barrington Deklaration

 
  
    
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08.10.20 20:22
Ein paar Epidemiologen und Ärzte haben eine Deklaration gegen den Corona Unfug verfasst. Mittlerweile haben 15.000 Wissenschaftler und Ärzte sowie 120.000 Privatleute unterschrieben. Bewirken wird es vermutlich nichts. Hier ging es nie und geht es auch jetzt nicht um Vernunft oder Abwägen. Es zählt nur Opportunismus auf der einen Seite und Kultivierung der eigenen Ängste/Moral auf der anderen.

? Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen.? ...

https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerKippt die Chose?

 
  
    
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11.10.20 17:39
Die Kanzlerin wurde durch die Uneinigkeit der Ministerpräsidenten ausgebremst. Nicht das erste Mal, dass die auf das Machtwort der Berliner Autokratin pfeifen. Allerdings nur, um danach umso schwachsinnigere Regeln einzuberufen. Jetzt findet Merkel ein Schlupfloch, doch noch ihre alarmistische und moralingetränkte Fürsorge deutschlandweit durchzudrücken. Die Bürgermeister der Großstädte, die an diesem Wochenende mehr oder weniger geschlossen in den Club der Ground Zeros geschubst wurden. Kaum testet man 200.000 Leute pro Tag schon überschreitet man die damals bei 50.000 Test/Tag festgelegte Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Ein mathematisch so komplexer Zusammenhang, dass er sich offenbar nur Nobelpreiträgern offenbart, nicht aber Bürgermeistern, Gesundheitsämtern, Berliner Virologen oder Bundeskanzlern.

Wie dem auch sei, flugs forderte die Kanzlerin von den Betroffenen, die sich jetzt auch der Direktschalte ins Kanzleramt rühmen dürfen, Sperrstunde und Alkoholverbot. Die fast 100-jährige Prohibition der protestantischen Hardliner lässt grüßen. Die Kanzlerkrumensammler der Alpenprawda finden das natürlich ganz toll, obwohl man damit ringt, dem Klima

Währenddessen braut sich langsam Ungemach zusammen. Die Maoisten der ARD erinnern sich plötzlich bruchstückhaft an ihre Jobs und verbreiten mitunter sehr unliebsame Informationen aus der bösen Realität. Dort wundert man sich über leere Kranken- und Leichenhäuser, als hätte man da erst gestern aufgeräumt. Nachdem diese Daten seit Monaten unberichtet auf den Servern liegen, kann man der ARD durchaus Investigativjournalismus andichten, zumindest für ihre Verhältnisse.

Auf der anderen Seite stehen die Wissenschaftler, die plötzlich mit Studien aufwarten, die belegen, dass eben die Maßnahmen, die durchgeführt derzeit und jetzt wieder geplant werden, kontraproduktiv sind. Ein besonderes Schmankerl dabei ist die Studie "Effect of school closures on mortality from coronavirus disease 2019: old and new predictions". Denn diese Wissenschaftler nehmen das katastrophale Ferguson Modell vom Imperial College, füttern es mit neuen Daten und rechnen verschiedene Szenarien durch, um die Maßnahmen zu bewerten. Resultat: Mit Lockdown und sogar mit geschlossenen Schulen erntet man mehr Tote als durch gezielten Schutz der Risikogruppen über 70 alleine. Selbst wenn das nicht stimmte, zeigen das Gros der Studien sowie die deutsche und skandinavische Empirie glasklar, dass Schulschließungen keinen nennenswerte Effekt auf die Epidemie haben. Trotzdem passiert jetzt gerade wieder dasselbe wie im März.

Jetzt kann man zu der zitierten Studie stehen, wie man will. Nur, wer aufgrund der horrenden Fehleinschätzungen, die im März aus diesem Modell abgeleitet wurden, ganze Erdteile in Gefangenschaft und Ruin trieb, der ist heute nicht ganz so ehrenwert oder schlau, wenn er aufgrund dieser neuen Ergebnisse aus demselben Ursprung das alte Spielchen weiter treiben will.

Ich bin mir sicher, dass die ersten Wendehälse durch Umfragen und/oder Rechtsgutachten langsam spüren, dass der Gegenwind rauer wird. Mit den notorischen Denunzianten alleine wird dieser Propagandakrieg umd das Triezen der Schäfchen nicht zu gewinnen sein. Man braucht schon noch etwas Masse aus dem Volk, um die Welle zu reiten. Und diese Masse beginnt zu bröckeln. Interessanterweise geht das am ZDF noch vorbei. Da war Maischbergers letzte Quasselrunde ein Virtue-Signalling-Turnier der Extraklasse. Mit Hoecker und TAZ-Redakteurin war das Ping Pong mit Trump-Diffamierung und Corona-Weltuntergangstheater ein Selbstläufer. Deren Kopf steckt so tief im Sand, da sind dauerhafte Schäden vorprogrammierte Zukunft oder sogar ursächliche Vergangenheit.

https://www.sueddeutsche.de/politik/...-deutschland-staedte-1.5061441
https://www.bmj.com/content/371/bmj.m3588


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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerAm besten an der ARD Extra Sendung finde ich,

 
  
    
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11.10.20 17:54
dass die Meute jetzt so tut, als wäre ihnen das das schon immer klar gewesen. Die Gesundheitstante behauptet frech, dass das RKI schon immer die Phase II (Schutz der Risikogruppen statt der ganzen Bevölkerung) auf dem Plan hatte und die Moderatorin pflichtet ihr bei: "Ja genau darum geht's ja, Schutz der Risikogruppen, der Pflegeheime ...".

Das ganze Theater mit "Corona Leugnern", die das von Anfang an bzw. seit Monaten fordern, alles vergessen. Von jetzt auf gleich dreht man sich wieder um 180°, als wäre nichts gewesen. So wenig Charakter und soviel Unverfrorenhait muss man erst mal haben.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDie Politik empfindet

 
  
    
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12.10.20 17:31
die Demokratie als immer lästiger. Bei Corona wurde ein geändertes Infektionsschutzgesetz unter der Bedingung eines nationalen epidemischen Notstands genutzt, Grundrechte außer Kraft zu setzen. Im Prinzip wäre das sogar noch tolerabel. Der Spaß hört jedoch auf, wenn die Politik selbst diesen nationalen Notstand ohne Festschreibung irgendwelcher Kriterien und Bedingungen dazu beschließen kann. Denn ab da ist es Willkür.

Mit demselben Prinzip will man jetzt bestimmte Rechte und Gesetze beim Ausbau der Windkraft aushebeln. Da zieht man plötzlich den Trumpf der nationalen Sicherheit aus dem Ärmel, die angeblich bedroht wäre, wenn man nicht das ganze Land mit Windmühlen vollpflastert und das obwohl, wenn überhaupt, genau andersherum ein Schuh draus wird.

Man sieht, wohin eine politische Situation ohne richtige Opposition führt. Da wird der Bundestag zum Abnickverein des jeweiligen Zentralkommittees an der Schaltstelle, die den Rechtsstaat schon heute missachtend überall hineinpfuscht, wo es ihr gerade in die Agenda passt.  
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerCorona - USA und die Politik

 
  
    
13.10.20 17:51
Hierzulande wird ja gerne Trump für die vielen Corona-Infektionen und -Toten in den USA verantwortlich gemacht. Dabei hat der amerikanische Präsident ähnlich wie die Bundeskanzlerin in D diesbezüglich nicht allzu viel zu melden. Gesundheitspolitik ist Sache der einzelenen Staaten. Wie die MPs in Deutschland Merkel auflaufen ließen, tun es auch die Governors in den USA mit Trump.

Interessanterweise haben einige Demokraten, darunter der New Yorker Gouvernör, Cuomo, mit dem Finger auf Florida und die überwiegend republikanisch regierten Südstaaten gezeigt, wo die Infektionszahlen am höchsten sind. Anlass genug, mal nachzusehen, was wirklich los ist.

Tatsächlich stimmt die Anklage, dass republikanisch regierte Staaten deutlich die hitliste der Infektionen, wenn man die Positiv Testungen so nennen will, anführen. Da gibt es wohl wenig Zweifel. Interessanterweise verspielen die Demokraten diesen Vorsprung und werden sogar überholt, wenn das Resultat dieser Infektionen zum Betrachtungsgegenstand wird. Hier liegen plötzlich die Demokraten vorne, mit großem Abstand New York und New Jersey. Deren Todeszahlen sind jenseits von Gut und Böse. Man übertrifft sogar noch den globalen Spitzenreiter Peru.

Was lief dort schief? Zunächst einmal die Batmungskatastrophe, als in den ersten Wochen wie in Italien auch reihenweise Patienten unnötig beatmet wurden und dadurch starben. Dann sowohl in NJ als auch NY die aus Panik angeordneten Verlegungen von Patienten von Krankenhäusern in Pflegeheime. Eine oft kolportierte Überlast der Krankenhäuser als Ursache kann man so gut wie ausschließen, denn die zusätzlich geschaffenen Kapazitäten in Zelten und Schiff blieben so gut wie ungenutzt.

Zusätzlich herrschte vor allem in den Staaten aus der vorderen Hälfte der Todesliste der schärfste Lockdown. Das heißt, unter den Toten waren sicher auch Opfer eben dieses Lockdowns. Wie man mittlerweile weiß, ist die Hauptursache der amerikanischen Coronaopfer auch nicht Corona selbst. Man schlüsselt die Ursache nämlich weiter auf als in Deutschland. Und siehe da die Coronatypische Lungenentzündung steht bei weitem nicht ganz oben. Angeblich könnte man nur 10% direkt Corona zuordnen. Viele Schlaganfälle und Herzinfarkte dürften wohl der Panik um den Lockdown geschuldet sein. Eine ähnliche Frage würde sich auch in Deutschland stellen, wo auch nur ca. die Hälfte der Opfer auf Intensiv verstorben ist. Der Rest ist vollkommen unklar. Aber wer die Todesstatistik aus den täglichen Berichten bannt, will wohl auch nicht über deren Hintergründe aufklären.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerGreat Barrington Declaration II

 
  
    
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14.10.20 09:01
Jetzt outen sich schon 34.000 Wissenschaftler und Mediziner als Corona Leugner. Mit den mittlerweile über 400.000 Privatleuten an Bord bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen der Söders, Eskens und Merkels. Das Reichsbürgerproblem kann nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Es hat jetzt globale Ausmaße.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerMutti ist wieder mal sauer und VDL verkriecht sich

 
  
    
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15.10.20 18:20
Unsere beste aller Kanzlerinnen vom Anfang aller Zeiten bis in alle Ewigkeit will nicht akzeptieren, dass sich diejenigen, die ihren Bürgern ggü halbwegs in der Verantwortung stehen, nicht unter ihre lächerliche Moralkuratel stellen wollen. Dem Söder und anscheinend den meisten Bayern sind solche Skrupel fremd. Er und seine Schäfchen würden sich vermutlich auch den Kopf abschrauben, wenn es nur nach Erlösung riecht.

Wahrscheinlich auch deshalb steht die Alpenprawda noch treu an Merkels Seite. Wie gehabt wird der Teufel an die Wand gemalt. Diesmal unterstützt von einem anderen Wissenschaftler, der dem Coronaaffen Zucker geben soll. Seiner Meinung nach ist es bereits Zwölf. Soll mir recht sein, dann gibts bald Essen. Außerdem wären wir von Risikogebieten, in denen unkontrollierbare Zustände drohten oder schon toben, umzingelt. Tschechien, Niederlande und Frankreich werden genannt. Quasi überall hat man schon das Fallniveau des frühjährlichen Supergaus erreicht oder wie im Fall der Niederlande und der unbefleckten Tschechen um mehrere Hundert Prozent überschritten. Belgium is lost! Wahrscheinlich alle tot, man weiß es nicht. VDL konnte sich aber vorher noch in die Isolation retten. Wenigstens die EU hat also überlebt. Weil also um uns herum die Welt schon untergeht, wird wieder mit dem totalen Lockdown gedroht, dieses Mal darf Seehofer wieder ran. Wenn man den lyncht, ist nix verloren, denken sich S&M. Nur es bleibt vermutlich eine Drohung, weil man weiß, dieses Mal würden zuviele von der Schippe springen und rebellieren. In UK und in Frankreich mucken sie schon auf.

Diese Dummheit oder Unverfrorenheit, hier weitestgehend nicht existente Kontrollmöglichkeiten der Politik vorzutäuschen, wird mit jedem Tag unerträglicher. Irgendwann müssen doch die Schuppen von den Augen der Schäfchen fallen. Denn weder die Intensiveinweisungen noch die Todeszahlen halten auch nur annähernd Schritt mit den Fällen. Einen dramatischen Unterschied bei den Outcomes sieht man auch nur durch den Schutz der Risikogruppen, nicht aber durch Gängelungen der Allgemeinheit. Dieses Muster ist global evident.

Man befürchtet wohl, dass die Menschen Parallelen zum Frühjahr ziehen und sich fragen könnten, wieso heute so dramatisch viel weniger Menschen an diesem Killervirus sterben - oder eben umgekehrt und richtigerweise, wieso damals an rel. wenigen Orten so viele gestorben sind. Und vielleicht stellt man sich irgendwann auch die Frage, wie die Welle Anfang des Jahres tatsächlich ausgesehen hat, wenn man damals nicht nur heutige Testzahlen, sondern diese auch bereits ab Januar gehabt hätte. Um wieviel weniger Angst würden die Menschen dann heute haben? Vielleicht so wenig wie heute die Schweden oder die Schweizer, die trotz steigender Fallzahlen mit den Maßnahmen geizen und der Welle weitaus gelassener begegnen.

So aber kann die Polit- und Mediendarstellermeute darauf hoffen, dass sie mit ihrem Panikgetöse immer noch genug Einfaltspinsel auf den Fliegenfänger locken kann. Dieser Krug wird aber irgendwann zerbrechen. Mal sehen, ob dann am Ende nur noch S&M drinhocken und die Scherben zählen. Wenigstens ein Gutes hat die geschürte Hysterie: Mit etwas Glück bleibt die Europakönigin bis dahin in der Isolation.

https://www.sueddeutsche.de/politik/...nd-massnahmen-merkel-1.5070761
https://www.spiegel.de/politik/ausland/...a9a5-4158-bdbd-9b82674df027

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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerEin Covidiot und die Gelackmeierten

 
  
    
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17.10.20 13:51
Epidemiologe Krause sagt, was zwar jeder weiß, aber keiner zugibt. Das Virus ist längst überall und nicht zu stoppen. Deshalb bleibt als einzig sinnvolles Mittel der Schutz der Risikogruppen statt im Sekundentakt schwachsinnige und widerrechtliche Verbotssäue durchs Dorf zu treiben.

Die Beherbergungsverbote und sogar die Sperrstunde in Berlin wurden mittlerweile wieder kassiert. Das merkelsche Coronakaffekränzchen mit den MPs zu den erfühlt notwendigen Gängeleien hat weder mit Empirie noch mit Rechtsstaat etwas zu tun. War sie am Donnerstag schon sauer, weil ihr schwachsinniger Plan des deutschlandweiten Lockdowns lite nicht aufgegangen war, dürfte sie heute kochen. Aber eigentlich sollte sie sich freuen. Wäre ihr Plan aufgegangen, stünde sie nur 2 Tage später noch gelackmeierter da.

Aber sie hat noch eine neue Geheimwaffe im Halfter. Der neue Hippiepidemiologe fordert die Abriegelung ganzer Städte und Landkreise, nicht unwahrscheinlich militärisch exekutiert. Interessanterweise könnte dieser feuchte Traum der Autokratin sogar Realität werden. Denn eine gerichtliche Begründung gegen das Beherbergungsverbot war der äußerst geringe Effekt. Dieser Grund könnte bei einer militärischen Abriegelung eines Risikogebietes entfallen. Schon mal nach Panzern Ausschau halten. Diese Meute will die totale Kontrolle und sie werden nicht aufhören, bis sie sie haben oder untergehen.

https://www.spiegel.de/gesundheit/...63b1-05f4-4ab1-bbf6-b820553ff3ba
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerCoronaviren - HCovx

 
  
    
19.10.20 22:53
Human coronavirus infection rates show peaks in the winter months, similar to influenza and human respiratory syncytial viruses (RSV) and are therefore, according to their seasonality, classified as winter viruses [27]. Low temperature and dry air impair and disrupt the integrity of the epithelial layer of the lungs, which might explain the winter seasonality of respiratory viruses [27].. Other factors that might contribute to transmission are increased indoor activities during the winter months, which increases susceptible host proximity.  Such behavioural factors have been implicated in other winter viruses such as influenza [28,29]. Since SARS-CoV-2 is also a human coronavirus it can be presumed to be a winter virus.

A cohort study of cities with substantial spread of COVID-19 from around the world examined the relationship between temperature and humidity on the epidemiology of COVID-19 [30]. These cities displayed consistently similar weather patterns, with mean temperatures of between 5 and 11°C, combined with low specific humidity and low absolute humidity [30]. An analysis from Spain supported the hypothesis that COVID-19 incidence is lower at higher temperatures and higher levels of humidity [31]. A study from China, Hong Kong, and Singapore, found that high temperature mitigated the transmission of COVID-19 [32].

However, in temperate climate, (moderately) higher temperature might not necessarily reduce transmission, as observed this summer in many European countries. . An analysis of transmission in four major provinces in Canada between January and May 2020 did not find a significant association between ambient temperature and transmission [33]. It is possible that during the winter and spring season, the threshold was not reached at which the effects of temperature on viral activity would be detected. These findings were consistent with a Spanish study of temperature and COVID-19 transmission where lower seasonal temperatures did presumably not reach the (higher) temperature threshold needed to affect COVID-19 transmission [34].

Modelling the SARS-CoV-2 transmission dynamic based on other human coronaviruses suggests that effective reproductiveness can drop from winter to summer by 20% but can still generate substantial outbreaks (R0>1) if no control measures are in place [35]

https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/coronaviruses
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerIncidence and Severeness of HCovx

 
  
    
19.10.20 23:04
Overall, 9% of adult cases and 20% of cases in children were associated with medical consultation. However, medical consultation only captures 1 facet of overall illness severity. Therefore, we used latent class analysis to categorize coronavirus case severity based on participant-reported symptoms and actions taken during the course of their illness (Supplementary Materials). Mild illnesses were primarily characterized by cough and fatigue, those with moderate illnesses were additionally likely to have fever and to miss school or work, and those with severe illness additionally were likely to have wheezing, dyspnea, or to seek care for their illness. Of all single coronavirus detections, 59% were categorized as mild illness by latent class methods. Moderate and severe illness were noted in 31% and 10% of coronavirus detections, respectively. HCoV illnesses in children younger than 5 years and adults older than 50 years were most likely to be classified as severe. In age-adjusted multinomial regression models (Table 2), 229E was associated with significantly higher odds of severe illness (versus mild) compared to the 3 other HCoV types (odds ratio [OR], 1.82; 95% CI, 1.01?3.27). On the other hand, NL63 was associated with significantly lower odds of severe illness (versus mild) compared to the other 3 types (OR, 0.59; 95% CI, .35?.99).

https://academic.oup.com/jid/article/222/1/9/5815743

 
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerSeasonality of HCovx

 
  
    
19.10.20 23:06
https://academic.oup.com/jid/article/222/1/9/5815743
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerSaisonalität, Demografie und Kreuzimmunität

 
  
    
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20.10.20 01:23
legen den Schluss nahe, dass der Peak der Infektionswelle im Januar oder Februar war. Die täglichen RKI Berichte deuten an, dass es einige Wochen dauert, bis sich die Infektionswelle von der mittelalten und sozial aktiven Bevölkerungsgruppe in die Risikogruppe der Alten durcharbeitet. Diese Inhomogenität der Sozialkontakte wird mittlerweile auch von den Modellierern erkannt. Deshalb reduziert sich auch der notwendige Grad der Herdenimmunität von den oft kolportierten 60% bis 90% auf 10% bis 40%. Ein Beispiel hier: https://science.sciencemag.org/content/369/6505/846/tab-pdf

Aus all dem folgt einerseits, dass wir am Anfang einer Welle zunächst sprunghafte Anstiege in Infektionen, aber extrem wenig schwere und fatale Fälle sehen. Die nahezu identische Symptomatik mit anderen Virenerkrankungen (RSV, Influenza, HCovx) lässt Covid 19 Wochen und Monate lang unerkannt fortschreiten, bis das Virus letztendlich in die Pflegeheime gelangt und die Katastrophe durch abruptes Peaksterben offensichtlich wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Welle aber längst gelaufen, die Infektionsraten in der Masse der Bevölkerung sind bereits rückläufig, während die Todesraten noch steil steigen. Eine soziale Maßnahme zu diesem Zeitpunkt ist so gut wie wirkungslos. Sie verhindert nur, dass sozial weniger aktive, aber ungefährdete Bevölkerungsanteile nicht infiziert und immun werden. Diese sind später der Trigger für die nächste Welle in der nächsten Saison.

Zur globalen Verbreitung von Coronaviren ist leider erschreckend wenig bekannt. Klar ist aber, dass die weit verbreiteten Coronaviren, die meist nur eine Erkältung verursachen, vornehmlich Kinder und deutlich abgeschwächt Ältere treffen. Damit ist wohl auch die weitgehende Immunität von Kindern gegen Covid-19 zu erklären. Bei den Älteren schwächt sich das Immunsystem sukzessive ab, weshalb da die Kreuzimmunität über die Zeit schlicht ?vergessen? wird.

Da einige der Coronaviren in Asien das Licht der Welt erblickt haben, drängt sich neben der altersspezifischen Immunität auch die Hypothese einer geographisch inhomogenen Immunität auf. Die Zahlen in Japan, Süd-Korea, Thailand, Singapur und Taiwan sind so signifikant niedriger, dass fast kein anderer Schluss übrig bleibt. Zudem hat man unlängst während der zweiten Welle in Japan bei sage und schreibe fast 50% der symptomlos Positiven eine Antikörperantwort gemessen. Das heißt das Virus ist durch, es ist überall, Maske hin oder her. Nur sind eben die Menschen eben größtenteils immun. Gerne zieht man die hygienische und kontaktarme Kultur oder eben die Masken als Erklärung für den asiatischen Coronaerfolg heran. Aber dagegen spricht zum Einen, dass die Masken im Rest der Welt den Effekt bisher nicht erzielen konnten. Zum Anderen widerlegt diese Hypothese, dass Grippe und Lungenentzündung in Asien zu den Top 3 der Todesursachen erzählen. So kommt beispielsweise Japan in dieser Hinsicht auf fast die 3-fache Todesrate von Deutschland. Nimmt man die wissenschaftliche Evidenz, die gegen die Masken spricht, hinzu, liegt der Schluss nahe, dass die Masken tatsächlich hauptsächlich kulturell motiviert sind.

Die Drostenhypothese der Aerosoltransmission ist übrigens so neu nicht. Sie existiert auch bei der Grippe seit Jahrzehnten. Angesichts der rasenden Verbreitung über den Erdball und der japanischen Antikörperstudie  ist sie zumindest bei Covid-19 durchaus plausibel. Lässt man sie zu, ist eine weitgehende Immunität der Bevölkerung zwingender Schluss, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die schwerer wiegenden Folgen konzentrieren sich dann auf die rel. kleinen Bevölkerungsanteile, die dem Virus alters- und krankheitsbedingt nichts entgegenzusetzen haben. Es ist ein aberwitziger Irrglaube, diese vielleicht 0,1% schützen zu können, indem man die anderen 99,9%, von denen zudem 80% sowieso immun sind, aufs Ineffizienteste kontrolliert.

Stattdessen wäre es viel zielführender, eben diesen kleinen Teil gezielt zu schützen. Das kann, wenn es die Menschen selbst verlangen, auch Isolation sein. Dass es auch anders geht, zeigt wieder Japan, das die weltweit wohl beste (und vermutlich teuerste) gesundheitliche Versorgung der Alten auf die Beine gestellt hat. Die Pflegeheime sind medizinisch fast wie Krankenhäuser ausgerüstet. Deshalb infizieren sich nicht nur sehr wenige der Risikogruppen, sie werden obendrein auch bestens versorgt. Es ist sogar nicht unüblich, einen Pflegeplatz in einem Krankenhaus zu buchen. Das Resultat: Nummer 1 bei Lebenserwartung und unter den Topperformern bei der Covid-19-Todesrate. Ganze 13 Tote auf 1 Million Bürger stehen dort zu Buche. In Deutschland, wo die Regierung ständig betont, dass uns alle anderen für den Corona-Erfolg beneiden, zeigt der Todeszähler das Zehnfache, was zum Einen dem Top-Gesundheitssystem und zum Anderen der Tatsache geschuldet ist, dass bei uns erst 2018 25.000 Wackelkandidaten durch die Grippe fortgetragen wurden. Die politischen Maßnahmen haben sicher am Wenigsten dazu beigetragen.

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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerWie die Faust aufs Auge

 
  
    
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20.10.20 08:49
passt dazu die aktuelle Ad hoc Stellungnahme einiger deutscher Professoren zur Coronapolitik.

https://www.achgut.com/artikel/viraler_irrsinn_aufstand_der_experten

? In den Beschlüssen der Bkin/MP/innen-Konferenz (Anonymous 2020) kann die Autorengruppe allerdings keine Fortentwicklung des Verständnisses für die Eigenheiten dieser Epidemie und für die Anforderungen an Steuerungsparameter sowie die Kommunikation deren Ergebnisse erkennen. Stattdessen überwiegt der Eindruck, dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss ... Auch wird teilweise offen zur Denunziation aufgerufen, indem auf kommunaler Ebene digitale ?Meldebögen? zur Verfügung gestellt werden. An diesen Beispielen kann gut illustriert werden, dass das wirkungsarme Konzept, das in Deutschland verfolgt wird, eigentlich nur noch durch seine negativen Konsequenzen imponiert. ... Man kann diese Problematik als hermeneutischen Tunnelblick verstehen, der keine anderen Informationen mehr zulässt.  ... Die Situation ist dringlich, denn wenn man die Zahlen zur ansteigenden Testprävalenz zur Kenntnis nimmt (in Deutschland von unter 1% auf 2,5%, in Frankreich bis 12%, in Spanien bis 20%) ? was sagen uns diese Zahlen? Diese Informationen können nur bedeuten, dass sich die Epidemie in der Bevölkerung trotz aller Einschränkungen praktisch ungehemmt ausbreitet. Eine beratungsoffene Regierung könnte hier mit einem neuen Briefing, einem neuen Narrativ ansetzen: Mit der Epidemie müssen wir leben, sie wird im Winter deutlich zunehmen, lasst uns die Mitbürger und Mitbürgerinnen, die sich in besonderer Gefahr befinden, schützen und optimal versorgen.?

Weil hier auch Spanien erwähnt wird, will ich an dessen Beispiel die Diskrepanz zw. suggerierter Panik und relativ banaler Realität zeigen. Die verfügbaren Daten sehen so aus, als würde die 2. Welle schlimmer werden und als müsste wieder dasselbe getan werden, was sich schon in der ersten Welle als katastrophal entpuppt hatte.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDie Realität

 
  
    
20.10.20 09:51
sah unter Bezugnahme auf Empirie und das immunologische sowie epidemiologische Wissen vermutlich so aus. Höhe und Breite der 1. Welle sollen nur symbolischen Charakter haben. Wichtig ist, dass sie viel größer war als die jetzige. Gründe: Das Gros des Infektionsgeschehens hat sich mit nahezu 100%iger Sicherheit unerkannt im Januar/Februar zugetragen. Zudem testet man heute ein Vielfaches des Umfangs vom April. Als Besonderheit darf gelten, dass der aktuelle Anstieg der Testpositiven genau da startet, wo der aktuelle 2. Lockdown für Großstädte umgesetzt wurde.

Die Politik hat mittlerweile in einen regulatorischen Furormodus geschaltet. Jegliche Analysefähigkeit ist ihr abhanden gekommen. Sie hätte sich sonst längst genauer mit der Empirie auseinandergesetzt und hätte über Behandlungsmethoden, Panikfehlern oder simpel über Zinkdefizite in der spanischen Bevölkerung gelernt. Stattdessen wird das Wirkungslose und/oder Kontraproduktive wieder und wieder appliziert, in der Hoffnung, einen Zufallstreffer zu landen oder vielmehr, politisch davon zu profitieren.
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14404 Postings, 5183 Tage NurmalsoDiverse hübsche Grafiken zu Corona in Europa

 
  
    
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20.10.20 15:46

Siehe Quelle hier.

Hier das Schaubild zu Deutschland:

 
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDemografische Verteilung nachgereicht

 
  
    
20.10.20 22:25
Das RKI meldet heute mal wieder die demografische Verteilung der Testpositiven. Wie von mir beschrieben sieht man den Effekt, dass die mittelalten Schichten (15-59)

A: früher anfangen, sich zu infizieren
B: eine höhere Dynamik aufweisen

als die Jungen und Alten. Die Mittelalten haben einen Job, viele Freunde, Aktivitäten, Kontakte, mit einem Wort sie leben intensiver und sind damit Herberge der Superspreader. Die Alten leben etwas zurückgezogener und weniger aktiv. Teils ist das auf die weniger zur Verfügung stehenden Gleichaltrigen, teils auf abnehmende körperliche Leistungsfähigkeit und zunehmende Gebrechen zurückzuführen. Die ganz Jungen gehen in Kindergärten oder Schulen, zehren im Kleinkindalter noch vom ererbten Immunsystem, haben aber kurz darauf schon ihre eigene Immunität gegen Coronaviren erworben und verfügen noch über ein ausgezeichnetes Lernvermögen des adaptiven Immunsystems. Das senkt die Infektionen.

Niemand weiß, wie groß die erste Welle tatsächlich war. Aufschluss darüber könnte die jetzt rollende Welle geben. Sie sollte eigentlich kleiner als die erste sein. Aber man weiß leider nicht, wann das Virus tatsächlich erstmals in Deutschland aufgetaucht ist. Die Länge könnte also damals kürzer gewesen sein als dieses Mal. Dafür gibt es heute bereits eine höhere Immunität in der Bevölkerung, zumindest im Westen und Süden der Republik. Eine wellenartige Ausbreitung bis zum Höhepunkt wäre deshalb nicht überraschend.

Wie dem auch sei, man sieht sehr deutlich, dass sich der Anfang der aktuellen Welle fundamental vom Anfang der ersten Welle unterscheidet, aber nur, weil letzterer eben nicht erfasst wurde. Man hatte dieses Infektionsgeschehen über Wochen und Monate nicht auf dem Radar, obwohl es da war. Man merkte es nicht, viell. u.a. weil zeitgleich eine kleine Grippewelle rollte und man die wenigen Toten dieser Grippewelle anheftete.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/...e.pdf?__blob=publicationFile
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammler#2755

 
  
    
20.10.20 23:13
Stimme vielem zu, was die Nachdenkseiten zusammengetragen haben, allem aber nicht. Z.B. glaubt man dort nicht die temporale Auflösung der Demografie im Infektionsgeschehen. Für mich ist das nicht nur logisch, es ist auch empirisch nachgewiesen. Siehe oben. Bei den Zahlen habe ich auch etwas andere Werte. Und mir scheint, dass den Nachdenkseiten die Tragweite der Erkenntnisse nicht bewusst ist. Die aktuell 1% oder lt. Nachdenkseiten 0,4% sind Todesfälle geteilt durch die positiv getesteten 2 Wochen zuvor. 2 Wochen zuvor bedeutet, dass die tatsächlich positiven weitaus mehr waren als die damals getesteten. Denn der gezeigte Peak ist nur ein Artefakt des späten Testbeginns. Heute steigt die Kurve. Geht man bei einer steigenden Kurve 2 Wochen zurück, erhält man weniger Positive im Nenner. Die CFR wird also größer. Geht man jedoch ans Ende der Welle, fällt die Kurve. Da nun 2 Wochen zurückgerechnet, steigt der Nenner, bzw. fällt die CFR. D.h. man könnte sogar mit 100.000 statt den 40.000 Fällen/Tag rechnen, ohne dass die Überraschung riesengroß wäre.

Aber klar, im Prinzip sagt man dort dasselbe wie ich. Die Dunkelziffer ist riesig und das Ding ist um Welten weniger gefährlich, als man uns einredet. Das Interessante wären eigentlich die Anomalien in der CFR, wenn man Länder mit ähnlichen Testumfängen vergleicht. Daran sieht man, dass tatsächlich etwas anderes als das Virus zu den katastrophalen Todeszahlen geführt haben muss. Diese Annahme wird bestätigt durch die zeitliche Anomalie in der CFR innerhalb dieser Länder. War es damals bei weniger Fällen als heute super dramatisch, ist es heute plötzlich so banal wie in Deutschland. How come? Keine Fragen. Weder in der Politik noch in den Medien. Wo keine Fragen gestellt werden, gibt es auch keine Antworten. Die werden aber dringend gebraucht, wenn man Covid-19 den Schrecken nehmen will.
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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerDer Unfug kennt keine Grenzen mehr

 
  
    
23.10.20 12:42

Der Spiegel ruft mal wieder den Weltuntergang aus. Corona macht (ganz) langsam schlapp als Beelzebub, jetzt muss das CO2 wieder ran.

"Die befürchtete Klimaapokalypse wäre nicht die erste ihrer Art, erklären Forscher in einer Studie, die in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" erschienen ist. Sie konnten erstmals eines der größten Massenaussterben der Erdgeschichte vor 252 Millionen Jahrenkomplett rekonstruieren - und ziehen beunruhigende Schlüsse für unsere heutige Zeit."

Ich bewundere die Wissenschaft für ihre Sicherheit, mit ein paar 250 Millionen Jahre Proxy-Spuren (Boron, pH Wert) und einem Computermodell, das aus mehr Annahmen als Erkenntnissen besteht, ein 100%-Urteil zu etwas zu fällen, was gar nicht quantifizierbar und terminierbar ist. Genau so geht Wissenschaft, das ist perfekt. Dazu passt der perfekte Journalismus, die perfekte wissenschaftliche Erkenntnis als unumstößlichen Fakt anzuerkennen und dieses Ergebnis perfekt in unsere Zukunft strichzuverlängern.

In Wahrheit basteln die Wissenschaftler aus ihren Ängsten und politischen Ansichten ein Computermodell, feiern am Ende, dass die CO2-Katatstrophe, die bereits in ihrem Modell steckt, auch hinten als Ergebnis herauskommt. Und weil das so ist, muss genau das auch stimmen, denn zu der (wie nochmal beobachteten und terminierten?) Tatsache des Massensterbens gibt es nur eine mögliche Ursache. Da die jetzt mit dem glorreichen Modell gefunden ist, kann man beruhigt alle anderen ausschließen. Hier sind auf beiden Seiten wahre Geistesgrößen am Werk. Aber halt! Da fehlt noch was! Ich warte noch darauf, dass die ganz große politische Koalition des Widerstands gegen den Weltuntergang noch ne ordentliche Schippe auf die Corona Billion drauflegt. Wäre ja doof, wenn wir Corona überlebten und anschießend wegen der außer Rand und Band geratenen Photosynthese krepierten.

Es bleibt zu hoffen, dass Corona die Umtriebe der Wissenschaft, Medien und Politik offenlegt und die Menschen gegen den blanken Wahnsinn rebellieren.

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10253 Postings, 5994 Tage lumpensammlerImmer wieder "die" Wissenschaft

 
  
    
26.10.20 18:21
Man weiß gar nicht, welche Branche das meiste ertrauen verspielt. Ist es die Politik, sind es die Medien oder gar die Wissenschaft. Die 3 schenken sich nicht viel, um ihren Ruf nachhaltig zu zerstören.

Für letztere ist mal wieder ein frisches Gesicht am Start, um die Spannung im Corona-Drama aufrecht zu erhalten. Als die Fallzahlen zwar stiegen, aber die Todeszahlen quasi auf Null verharrten, haben sich die ersten Blockwarte aus den Höhlen gewagt und die Luft frische Luft der Erkenntnis geatmet. Aber kaum kam die nächt größere Welle and "Infektionen" erinnerte man sich schlagartig an das Erbe des Fluchttiers. Und Schwupps war alles wieder in der Höhle und zitterte vor den schier erdrückenden Zahlen. Wie gesagt, mich würden auch 100.000 pro Tag nicht wundern. Denn der Virusnachweis alleine macht noch nicht die Musik. Wenn das alles symptomfrei oder -arm abläuft, ist das ein Non-Event. Nur genau diese wichtige Information wird eben nicht geliefert. Hätten das RKI und die Politik nur einen Funken Ver- respektive Anstand, würden sie diese Informationen an vorderster Front liefern. Nur so lassen sich zeitnah Gefahren und Maßnahmen ableiten. Ansonsten ist es Aktivismus.

Zurück zur Wissenschaft, die sich ganz unwissenschaftlich als Politik gebiert. Im unten verlinkten Zeitartikel appelliert die Wissenschaftlerin an die Bevölkerung, einen ganzen Blumenstrauß an Regeln einzuhalten. Ähm, ja, das erwarte ich vielleicht vom Gesundheitsamt oder von meinem Arzt. Von der Wissenschaftlerin will ich über Hintergründe und Zusammenhänge informiert werden.

Aber das scheint längst nicht mehr das Betätigunsgfeld im wissenschaftlichen Betrieb zu sein. Hier will man der Politik gefallen oder zumindest sein Metier über die Verbreitung von Panik öffentlichkeits- und förderwirksam in Szene setzen. Das wäre nach Hunderten ähnlicher Statements von anderen Wellenreitern die Gelegenheit gewesen, von Behörden und Politik endlich brauchbare Daten einzufordern. Die wären wie oben erwähnt z.B. die Einteilung in symptomlos, erkrankt, intensivversorgungsbedürftig und verstorben. Darüber hinaus würde mich und sollte die Gesellschaft interessieren, wieviele der positiv getesteten mit wieviel Virenlast gemessen wurden. Das heißt in wievielen Fällen kann man tatsächlich Infizierten annehmen und wieviele sind höchstwahrscheinlich Pseudoinfizierte. Das bedeutet auch die unnötige Quarantäne- und Trackinglast zu reduzieren. All das fehlt in den RKI-Berichten. Stattdessen wird nur eine schnell steigende Anzahl von positiven Testergebnissen in die Bevölkerung geblasen, die für sich genommen überhaupt keine Aussagekraft besitzt. Aber sie klingt eben dramatisch. Also muss man daraus schließen, dass den Veröffentlichern an mehr an Drama als an Analyse und Aufklärung gelegen ist.

Der Zeitartikel wäre auch die Gelegenheit gewesen, über die wissenschaftliche Evidenz von Masken oder anderen Maßnahmen aufzuklären. Aber nichts davon. Niente. Die Dame zieht es vor, Erfüllungsgehilfin zu sein. Zugute halten kann man ihr wie den meisten anderen: Sie lebt davon. Nur sollte das am Ende eines jeden wissenschaftlichen Berichts oder eines Artikels in einer Zeitung auch vermerkt sein. Da steht nämlich immer, ob der Autor irgendwelchen Konflikten ausgesetzt ist, vulgo ob ihn jemand pampert, um ein gewünschtes Ergebnis zu bekommen. Selbstverständlich ist damit die Pharma- oder eine andere Industrie gemeint und selbstverständlich sagen alle Nein. Nur, dass sie ausnahmlos und zu 100% von staatlichen Geldern abhängen und die Auftrgasschreiberei dort über Fördergelder und Karrieren mindestens genauso belohnt wird wie anderweitig von der Industrie, das vermerkt keiner und das scheint auch keinen zu interessieren. Ich bin dafür, die Büros der Institue mit großen, rot beleuchteten Schaufenstern zu versehen. Der Preis der Dienstleistung sollte auch transparent gemacht werden. Da gibt es bestimmt irgendeine EU-Richtlinie dafür.

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