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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 123
neuester Beitrag: 27.01.21 09:25
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 3068
neuester Beitrag: 27.01.21 09:25 von: Fillorkill Leser gesamt: 488709
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10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    
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01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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2159 Postings, 1100 Tage yurxReligion

 
  
    
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25.01.21 10:44
Tschernobyl und Fukushima zeigten doch, dass es zu Unfällen kommen kann und diese zu Kettenreaktionen führen können, welche unvorhersehbar sind. Die Folgen sind dann massiv. Zudem gibt es meines Wissens erst ein Endlage für radioaktive Abfälle (in Finnland). Die Abfälle müssen gelagert werden bis weit über die Zeit, welche eine Gesellschaft die Sicherheit, mit Sicherheit, garantieren kann. Ob es möglich sein wird, die Technik sicherer zu machen oder gar die Abfälle zu vernichten, nochmals zu verwenden, ist bisher nicht erwiesen. Doch die AKWs wurden gebaut und die Abfälle sind nun da. Forschung dazu sollte mAn nicht unterdrückt werden, weil man sie dann eben Ländern überlässt, die vielleicht weniger strikt sind bei den Sicherheits-Standards.

Jede Regierung und jede Generation denkt relativ kurzfristig und egoistisch. Unser Lebensstil ist sehr energieintensiv. Die Idee, man könne diesen mit erneuerbaren und sauberen Energien weiter führen, auch nicht erwiesen. Der Wille weniger Energie zu verbrauchen, auch bei den Meisten wohl, welche den Klimawandel stoppen wollen und gegen AKWs sind, dann doch nicht vorhanden. Es würde zZ. ein asketischer Lebenswandel bedeuten, keine Reisen mehr, kaum Internetkonsum, keine Autos für alle, keine warmen Duschen fast jeden Tag, die Kleider selten waschen und die Raum- Temperatur  im Winter so halten, dass man mit dicken Jacken drinnen lebt usw. Das wäre auch nicht mehrheitsfähig zZ, würde das ehrlich so kommuniziert.

Zudem besteht die Welt nicht nur aus den entwickelten Ländern, die sich ev. zurück entwickeln müssten, denn diese ist eben entwickelt, weil sie viel Energie verbrauchte und verbraucht. Also wenn man gleichzeitig will, dass sich die armen Länder doch auch entwickeln sollen und den Ausstoss von CO2 deutlich eindämmen will, dann befindet man sich vielleicht in einer Selbstlüge.

Bisher ist ja immer alles nur Absichtserklärung, seit dem Klimagipfel in Rio hat sich der Ausstoss von CO2 ausgeweitet. die gegenwärtige und absehbare Wahrheit ist, dass wir von Energie leben, die man nicht selbst herstellen kann und sie auch verbrauchen jeden Tag. Man wird zB. ua. mehr Kohle-Energie konsumieren, wenn die AKWs abgestellt sind, also mehr CO2.

Der Ideale Weg oder die Ideologie einer nachhaltigen Welt, hat schon religiöse Züge. Und ich selbst auch manchmal Tendenzen diese zu vertreten, gebe ich zu.

Bei Religion geht es ja auch oft nicht darum wirklich ein guter, gerechter, ehrlicher Mensch zu sein, sondern darum, das zu behaupten, zu heucheln, sich selbst darzustellen und über andere zu erheben, die Sünder.

Also man kann behaupten, man sei für Nachhaltigkeit und gegen AKW und Fossile, trotzdem jeden Tag hemmungslos davon konsumieren und ausblenden, dass man so gut sein kann, weil man keine existenziellen Ängste hat in der Gegenwart und diese in die Zukunft projiziert und die Sünder, Verweigerer stehen für die eigene Überlegenheit, die man nicht nachweisen muss mit Taten, nur mit Worten.

Bei der gegenwärtigen Corona-Krise haben nun auch viele existenzielle Ängste, die sind dann auch oft nicht mehr bereit immer weitere und strengere Massnahmen zu beklatschen. Das tun wohl eher die, welche Angst haben vor dieser Krankheit und das sind dann mehrheitlich die Älteren, die müssen die Kosten dann auch nicht mehr mittragen, denken sie vielleicht. Könnte sich als ein Irrtum herausstellen. Die Qualität der Altersversorgung, die Renten, die Krankenkassenvergütungen könnten massiv abnehmen in nächster Zeit, weil das Geld fehlt. Man kann die Jüngeren nicht unendlich belasten, schon gar nicht wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Öffentliche Hand auch viele andere unterstützen muss.

Leben wir in einer Zeit einer Religion des besseren Menschen und des schlechteren? Die Frage ist mAn doch berechtigt und nicht so leicht von der Hand zu weisen. Das hat ja dann auch einen totalitären Anspruch.  
Amen...😇

 

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerDrosten befürchtet bis zu 100.000 neue Fälle/Tag

 
  
    
25.01.21 14:16
im Sommer wohlgemerkt. In 4 Wochen sagt er dann das Gegenteil (100 Fälle/Tag) voraus. So wird er im Sommer immer Recht haben.

https://www.n-tv.de/panorama/...e-Faelle-pro-Tag-article22309190.html

Wer solche Wissenschaftler hat, braucht keine Jahrmarktschreier, Unkenrufer und Propheten mehr. Er schwadroniert von einer Infektionssterblichkeit ohne Dunkelziffer, macht knapp an der Lüge vorbeischrammende Vergleiche mit der Grippe. Klar kann er keine Zahlen benennen, sondern beruft sich nur auf das, was er so gehört hat. Als Virologe wohlgemerkt, wo es genau um das geht, verlässt er sich auf das, was er so nebenbei hört. Wenn er dann im Sommer 1 Million/Tag mit seinem lausigen PCR testen lässt, wird er wahrscheinlich auch 100.000 Fälle finden. Und wenn er dann Horden von Panikmachern mit Wattespießen und Biokampfanzügen durch die Pflegeheime jagt, sind ein paar Exzesstote auch sicher. Ob er allerdings am Ende mehr Tote zusammenkratzen wird, wage ich zu bezweifeln. Die Regierung arbeitet momentan wohl am Ziel 1 Million Coronatote/Jahr, also eine 100% Quote. Damit wäre bewiesen, dass wir dank der Regierung ohne Corona unsterblich wären. Andere Todesursachen hat die Politik erfolgreich eliminiert. Da sind absolute Profis am Werk.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerPrognose - Nachhaltigkeit - Verantwortung

 
  
    
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25.01.21 19:32
Die Prognose der Zukunft ist schwierig. Die Strichverlängerung ist gängiges Mittel der Wahl, wenn man Otto Normalbürger fragt. Demnach wären wir schon zig mal ausgestorben, oder unserer Rohstoffreserven verlustig gegangen. Die Vorstellungskraft des Menschen ist leider beschränkt. Er sieht das, was er sieht und verlängert es in die Zukunft. Dabei vergisst er jedes Mal den mentalen und damit gesellschaftlichen und technischen Fortschritt.

Der Bekannteste unter den Schwarzsehern war Thomas Malthus, der die Bevölkerungsexplosion und damit den Untergang der Erde kommen sah. Nichts davon passierte. Dasselbe Schicksal ereilte in jüngerer Zeit den Aposteln vom Club of Rome. All diesen Wiessagungen liegt nicht nur die Unterschätzung des menschlichen Erfindungsgeistes zugrunde, sondern auch die Überschätzung seiner Bösartigkeit. Und fast alle ziehen denselben Schluss: Der Mensch müsse sich, um den Planeten zu retten, wieder auf die einfache Lebensform besinnen und seine Ausbreitung stoppen. Nur so wäre das schreckliche Ende zu vermeiden.

Geht man etwas weiter in der Zeit zurück, entdeckt man diese Denkmuster bereits viel früher. Die alten Griechen machten sich bereits 3.000 Jahre vor Christus Gedanken, ob für die Zivilisation mit Megastädten wie dem damaligen Athen die Ressourcen auf der Erdscheibe reichen würden. Am Höhepunkt der Hellenenkultur rückte dann plötzlich ein steiniger und gottverlassener Schafhirtenfleck namens Arkadien ins Zentrum der antreibslos, weil alles erreicht habenden Griechen. Nur dieses einfache Leben des arakadischen Schafhirten wäre das erstrebenswerte Ziel des Menschen. Das goldene Zeitalter des naturvernundenen, nachhaltigen Lebens ind Arkadien faszinierte nicht nur die Griechen, sondern Jahrhunderte später auch die Römer (kein Wunder, deren Lehrer waren ja die Griechen) und nocheinmal fast 2.000 Jahre später ganz Europa. Ausgangspunkt dieses Revivals des Arkadienmythos waren die Seefahrernationen Spanien und Portugal, die Amerika entdeckten. Sie kamen mit reichen Geschenken und unglaublichen Erzählungen über die entdeckten Urvölker Amerikas zurück. Ein neuer Mythos, der des noblen Wilden war geboren. Die reichen Damen der oberen Gesellschaften lechzten schier nach diesem Naturburschen, der quasi direkt aus der Gebärmutter der Erde entsprungen schien und seine Mutter ein Leben lang verehrte wie keine Zweite.

Alles freie Erfindungen. Tatsächlich waren weder die Arkadier noch die noblen Wilden Südamerikas nachhaltig und immer friedlich unterwegs. In Wirklichkeit ist alles ein Kreislauf. Wasser, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und alles andere wird nicht verbraucht. Wir jagen es nur in unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch die natürlichen Kreisläufe. Dabei muss man das immer relativ sehen. Die natürlichen Kreisläufe sind um Größenordnungen größer als unser Beitrag. Und die Ernährung ist durch Sesshaftwerdung, Ackerbau und Viehzucht naturverträglich geworden. Je intensiver dort angebaut wird, desto mehr Raum bleibt für die Natur, auch wenn wir schon so einige Arten auf dem Gewissen haben. Aber auch das ist der Zug der Zeit. Die Dinosurier als beherrschende Spezies haben auch so einiges ausradiert. Auf der anderen Seite haben wir gelernt, mit und von der Natur zu leben. Zwar nicht nachhaltig im grünen Sinne, aber doch so konservierend, dass unser Lebensraum und der der Flora/Fauna so gut wie möglich erhalten bleibt.

Es gibt nur ganz wenige schlaue Menschen, die das schon früh erkannt haben. Vernadski ist der wohl schlaueste unter ihnen. Er war der Begründer der Biogeochemie, der Dsiziplin, die die heutige Basis der Klimawissenschaft bereitstellt. Er sah genau das kommen, was jetzt passiert. Der Mensch beschleunigt die Kreisläufe und spornt die Natur zu neuer Höchstleistung an. Da wird es Opfer geben und es wird noch so vile Fortschritte geben, gerade im Bereich der Gentechnik und Kerntechnik. Das sind nicht umsonst die verhasstesten Felder der modernen Regressionsgemeide. Mit religiösem Eifer wird dort jedweder Fortschritt diffamiert, bekämpft und verhindert. Dabei sind es die beiden Gebiete, die uns ein friedliches Zusammenleben mit 11 Milliarden ermöglichen. Kein Wunder, dass den Regressionisten Geburtenkontrolle lieber ist als Fortschritt.

Damit wären wir wieder bei Malthus, Club of Rome und den Arkadiern. Sie tauchen in der Geschichte regelmäßig als Begeleiter von kultureller und wirtschaftlicher Prosperität auf. Sie sind gleichzeitig ANzeiger für den Niedergang der Prosperität. Ursächlich wohl selten, aber als Sell signal durchaus zuverlässig zu verwenden. All diese Propheten eint, dass sie einer Utopie aufgesessen sind und es anschließend für lange Zeit abwärts ging.

1. Utopie
sie sich bisher nie langfristig durchsetzen konnten. In der Realität hat man dann doch dem modernen Komfort mehr gehuldigt als dem Mythos der Einfachheit und Armut. Dazu kommt, dass man sich solch edle Armut auch leisten können muss (Thema Gesundheit, kostenlose Infrastruktur bereitgestellt durch die Anderslebenden, eigene Fähigkeiten, Platz, Fläche etc.).

2. Abschwung
Die nachlassende Motivation erfasste zuerst den Kopf der Gesellschaft, die sogenannte Elite. Satt von den Eroberungen, dem Reichtum durch Handel und Erfindungen trieben sie zunächst die Kultur zu neuen Blüten und legten damit den Grundstein für die Renaissance der Naturwissenschaften in der nächsten Dürreperiode, wo es darum ging, wieder ums Überleben zu kämpfen.

Selbiges dürfte uns auch heute blühen. Der einzige Unterschied ist, dass es mit dem Westen den halben Erdball betrifft. Satt, vom Abergaluben zerfressen, sägen sie an jedem Ast, auf dem sich noch Anschluss finden lassen könnte. Der Aberglaube kommt heute sogar noch besser an als vor Jahrtausenden, obwohl Wissen überall frei zugänglich ist. Aber morderne Kommunikationsmittel und anerkannte Kulturleitfiguren sorgen dafür, dass statt des Wissens der Aberglaube vermittelt wird. Diese gab es immer, nur heute wird ihnen kulturell bedingt geglaubt. Das ist schon alles.

Summa summarum, yurx. Die Nachhaltigkeit ist eine Fata Morgan, es gibt sie nicht und es gab sie nie. Sonst hätte logisch betrachtet nie eine Evolution stattfinden können. Wir sind die letzten, die die Zukunft so punktgenau voraussagen könnten, dass wir schon heute Selbstmord begehn müssen, um in 100 Jahren einen Grashalm zu retten. Das ist zutiefst irrational. Aber emotional absolut nachvollziehbar. Wenn uns diese Prognosefähigkeit empirisch nachweislich  fehlt, kann es auch keine Verantwortung für die Zukunft in dem Sinne geben, unsere beste Eigenschaft, den Erfindungsgeist auszuschalten und uns so zu beschränken, dass wir uns reduzieren, was ohne Gewalt nicht gehen wird. Die Freiheit und Intelligenz würde also einer totalitären Dystopie mit unvorstellbarem Massenleid Platz machen müssen. Was hätte das mit Verantwortung zu tun?
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerKurzarbeit als Gelegenheit für den Megalockdown

 
  
    
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25.01.21 20:47
Oder umgekehrt. Der Rebound in China und teils Südamerika löst seit Monaten zunächst vereinzelt, jetzt immer stärker werdende Versorgungsengpässe aus. Gut möglich, dass die Kapazitäten erneut limitiert werden müssen, weil schlicht kein Material da ist. Könnte nicht mehr lange dauern, bis die Befürworter eines Megalockdowns zahlreicher werden, und wenn es nur drum geht, den Ausfall dem Staat umzuhängen. Teilweise trifft es da auch den Richtigen. Die Staaten waren es schließlich, die alles heruntergefahren haben, weshalb in den Firmen Personal abgebaut, Maschinenwartungen ausgesetzt und Ersatzinvestitionen gestrichen wurden. Der schnelle Rebound hat beim Wiederhochlaufen vor allem die Materiallieferanten auf dem linken Fuß erwischt. Bestimmte Metalle und Kunststoffe werden gerade knapp und knapper. Man darf bei so einer Konstellation davon ausgehen, dass sie genutzt wird. Die Kanzlerin und ihre Fundamentalisten wollen sowieso tabula rasa. Jetzt könnten sie eine Ausrede für ihren Voodoo Aktionismus bekommen. Wenn der erst mal da ist, geht er so schnell nicht mehr weg. Im Gegenteil: Es kommen noch Giga- und Teralockdown. Danach sind die mit ihrem Griechisch sowieso am Ende. Peta wird dann der Knall bei der Implosion.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

68 Postings, 376 Tage Ende GeländeAKW

 
  
    
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26.01.21 06:48
Hätte man in Deutschland die Entwicklung der Kerntechnik nicht politisch sabotiert, hätten wir heute voraussichtlich Atomreaktoren, die unsere gelagerten Atomabfälle verwerten könnten, inhärent sicher wären, und Atomabfälle in der Größenordnung von wenigen Kubikmetern übrig ließen.  Der schnelle Brutreaktor in Beloyarsk (Russland) verwertet beispielsweise Waffenplutonium, brütet neues Brennmaterial und ist inhärent sicher durch Natriumkühlung (erstarrt bei Ausfällen). Viel interessanter sind Flüssigsalzreaktoren, hier speziell das Konzept des Dual Fluid Reaktors, der wegen der 'Verbrennung' von Atomabfällen selbst dann interessant bleibt, falls es je eine Kernfusion geben sollte.  

2159 Postings, 1100 Tage yurxNachhaltigkeit

 
  
    
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26.01.21 10:03

@Lummpensammler
Zitat:Auf der anderen Seite haben wir gelernt, mit und von der Natur zu leben. Zwar nicht nachhaltig im grünen Sinne, aber doch so konservierend, dass unser Lebensraum und der der Flora/Fauna so gut wie möglich erhalten bleibt.

Na ja, da muss man doch seheeehr vieles ausblenden, um das zu unterschreiben.
Insektensterben, Rückgang der Artenvielfalt, Pestizide, Chemikalien und Hormone im Grundwasser, Mikroplastik und Überfischung, Brandrodungen usw usw. um mal das Verbrennen von Fossilen und Atomkraft auszulassen.
Ok.
Im Alpenraum gibt es heute wieder Steinböcke, Bartgeier, Luchse und Wölfe, viele Wälder sind geschützt, die Gewässer in Mitteleuropa sind teilweise wieder viel sauberer als früher, auch die Luft in den Städten, Tierarten geschützt und Naturschutzgebiete. Das Wachstum des Ozonloches konnte vorläufig gestoppt werden. Immer gegen Widerstände wurden solche Dinge durchgesetzt.

Heute ist der Planet Erde klein geworden und es ist kein anderer Planet weit und breit auf dem es Leben gibt.
Jeder Mensch sollte doch mit sich selbst nachhaltig sein. Nachhaltig mag ja ein Reizwort sein für einige, die können sich vollstopfen mit ungesundem Essen und vorlaufen lassen jeden Tag, allerlei Drogen konsumieren, keinen Sport machen usw.
Doch das als Gesellschaftsmodel für die Welt ? Deshalb ist Kritik an unserem Lebensstil nicht nur Kritik an Fortschritt, sondern auch Fortschritt, denn der sollte doch auch auf Vernunft bauen, denn Raubbau liegt uns in den Genen aber wir haben auch ein grosses Gehirn.


 

51330 Postings, 4617 Tage FillorkillBisher ist ja immer alles nur Absichtserklärung

 
  
    
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26.01.21 13:22
Nicht ganz, Yurx. Wir leben ja unter dem Marktprinzip. Dies führt dazu, dass sich fortgeschrittene Technologie gegen überkommene Produktionsweisen und deren Verschwörungsgeschrei am Ende durchsetzt. Die Konkurrenz will es so. Heute ersetzt grüne Technologie step by step die Fossilen und genau in dem Umfang findet auch der grüne Umbau statt. Dieser Umbau betrifft - als Sideeffekt von Technologie - auch das kollektive Bewusstsein, sprich auch die Vorstellungen über die Werthaltigkeit von Umweltvariablen verändern sich.

Kapitalismuskritiker wie Lumpi stellen diese Kausalität auf den Kopf und glauben - vergleichbar ihren Vorfahren, den Maschinenstürmern - eine verschwörerische Clique von Klimamaoisten hätte die Macht, Staaten wie Kapitalisten inklusive seines eigenen Arbeitgebers in Geiselhaft zu nehmen und zur Ausführung einer 'Agenda' zu zwingen.  Die Parallelen zur Konstruktion der angeblichen Corona-Agenda sind dabei unübersehbar.  
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relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerArtensterben

 
  
    
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26.01.21 14:00
Das Indektensterben oder Artensterben sind so Pflöcke, die reingeschlagen werden, ohne dass man einen historischen Vergleich hätte. Es wird einfach behauptet, es gibt eine Anomalie, ohne das Normal samt Schwankungsbreite zu kennen. Natürlich sterben Arten, so wie sie es seit eh und je tun. Sterben heute mehr als vor 100 Jahren, 10.000 Jahren, 100.000 Jahren 1.000.000 Jahren ? Sind die Werte, die man hat auch auf das Screening korrigiert? Wer sucht, der findet, wer nicht sucht, der findet nicht. Wir kennen Artensterben aus der Vergangenheit nur durch Fossilien. Und selbst heute wissen wir nicht einmal, wieviele Arten es überhaupt gibt. Man schätzt 2 Milliarden. Und man schätzt, dass heute 1 Art/Tausend Jahre verschwindet.

Wandert eine Art von A nach B. Ist sie dann ausgestorben oder bedroht? Gibt es Evolutionszyklen, wie groß sind die? Wir können das aktuelle Geschehen aufgrund fehlenden Wissens nicht einordnen. Ich bin ebenso überzeugt, dass wir so einige Arten auf dem Kerbholz haben. Ich würde mich aber hüten, das zu quantifizieren und wenn ich mir den Stellenwert des heutigen Tierschutzes ansehe, dann sehe ich da oft mehr Empathie den Tieren gegenüber als dem Menschen.

Und da wir heute um alles ganz besorgt sind, außer um Technolgie oder Wirtschaft, denn beides ist ganz böse, liegt die Versuchung nahe, unsere Schlechtheit zu übertreiben, um noch mehr Geld für Gutes zu bekommen, auch wenn gar nichts Schlechtes da ist. Beispiel die Fiktion vom Bienensterben. 2019 gab es in Bayern dazu sogar eine Petition mit Bürgerentscheid, dass den Bienen mehr gehofen werden solle. Auch da wurde behauptet, dass wir und vor allem die Landwirtschaft soviele Bienen auf unserem Gewissen hätten. Die Realität ist dabei eine gänzlich andere.

https://www.novo-argumente.com/artikel/...hrt_bundestag_hinters_licht

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51330 Postings, 4617 Tage FillorkillDer Bekannteste unter den Schwarzsehern

 
  
    
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26.01.21 14:17
Mit der politisch korrekten Dekonstruktion der auch in Öko-Erzählungen virulenten malthus'schen Überbevölkerungsideologien hält er eigentlich ein ganz passables Analysetool in den Händen, um dystopische Utopien aufzumischen und auf ihren menschenfeindlichen Kern zurückzuführen. Was er aber damit macht ist die eine Dystopie durch die andere zu ersetzen. Nicht das 'arglose' CO2 in der Atmosphäre soll die Apokalypse einleiten, sondern der Versuch seiner Einhegung, als den er den Technologiewandel missinterpretiert. Dasselbe Muster wiederholt sich bei Covid. Apokalyptiker wie der Malthus sein, nur auf der anderen Strassenseite, ist das kümmerliche Resultat Lumpensammler'scher Ideologiekritik.  
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relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerBis auf den letzten Satz

 
  
    
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26.01.21 14:54
hervorragend analysiert. Ich kann nix dafür, wenn die andere Seite unbegründete Weltuntergänge am Fließband produziert. Nicht vergessen, das ist die Actio. Mein ist nur die Reactio und die Analyse der Konsequenzen dieser vollkommen fiktiven Dystopien, deren Vermeidung durch die Ideologie der Guttäter ebenso vollkommen logisch zu einer realen Dystopie führen würden. Oder wie stellt man sich es in Wolkenkuckucksheim vor, die Anzahl der Menschen real und direkt (gibt da so ein paar Vorbilder) oder indirekt (über Energierationierung) zu reduzieren? Dreimal Ooooohmmm rufen bringt da wenig.

Die Millionen Covid-Toten sind auch nicht meine Erzählung sondern die der Gegenseite. In der Realität sterben, Maßnahmen hin oder her, gerade mal soviele, wie es die jeweils alternde Gesellschaft ansagt. Nicht meine Erfindung, frag Destatis. Und weil die Fallzahlen seit Mitte Dezember um fast 50% gesunken sind, will die Kanzlerin jetzt Gas geben. Ein R von 0,6 will sie. Das bedeutet 95% Reduktion innerhalb von 4 Wochen. Klar, weil sonst in 4 Wochen die Inzidenz von 50 droht und sie an ihrem Wort gemessen werden müsste. Das wird nicht passieren. Zum Glück gibt es jetzt die Mutation. Brandgefährlich, wie man hört, selbstredend. Nach den 95% Reduktion will sie auf Null Fälle und danach will sie wahrscheinlich die Toten aus den Gräbern zerren. Das alles wegen einer Grippe, die anders heißt. Wer verbreitet da Ideologie und lässt die Realität links liegen?
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51330 Postings, 4617 Tage FillorkillMein ist nur die Reactio

 
  
    
26.01.21 15:46
Ganz richtig ist das allerdings nicht. Du dekonstruierst ja nicht nur Apokalypse-Erzählungen, sondern verlängerst zu 'da ist überhaupt nichts'. Um einen Nonevent soll es sich jedesmal in der Sache handeln, wenn die Offiziellen wieder mal dramatisch werden. Das, was du bei den Offiziellen auf 0 zurückschneidest,  fügst du der Kritik ihrer Massnahmen dann zu. Die Apokalypse wechselt so nur die Strassenseite, ohne ihren grundfalschen Rahmen dabei je zu verlassen. Das ist nicht nur 'reaktiv', sondern zeugt von einem ideologischen Bias, der die Sichtweise auf die Evidenz dominiert und von vornherein einengt.

Darin repräsentierst du übrigens den legitimen Erben der 80'er Grünen, die verschörerische Gegen-Apokalypse Erzählungen zum Markenzeichen entwickelten. Während zeitgenössische Grüne auf den Technologiezug aufspringen und sich sogar zum Advokaten neuer Gentechnologien gemausert haben, scheint Lumpi ihre alte Rolle als Maschinenstürmer übernehmen zu wollen. Wie weiland Don Quichote bekämpft er die postfordischen Produktionsweisen, die zum ersten mal effektiv erlauben, den Planeten bewohnbarer den Nachfahren zu hinterlassen.  
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68 Postings, 376 Tage Ende GeländeSterberaten im Vergleich, die nächste

 
  
    
26.01.21 16:05
Weitgehend selbsterklärend.
 
Angehängte Grafik:
jan_25_2021.jpg (verkleinert auf 45%) vergrößern
jan_25_2021.jpg

68 Postings, 376 Tage Ende GeländeApokalypsen

 
  
    
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26.01.21 16:31
Es ist nicht die andere Straßenseite, sondern die Realität vs. apokalyptischen Prognosen. In der Realität  haben wir weder Übersterblichkeit an der aktuellen Grippe, noch ein unerträgliches Klima - im Gegenteil. Wir haben eine zusammengebrochene und zusammenbrechende Wirtschaft, ausgesetzte Grundrechte,  einsam lebende und sterbende Menschen, einen Abbau der Industrie und eine Zerstörung der Infrastruktur, eine desolate Bildung. 'Grün' und 'Nachhaltig' als Etiketten für immense Umweltzerstörung. Nein, die kommende Generation wird keine Landschaft ohne Windmühlen mehr kennen, und wenn sie nur kaputt ihr Flügel hängen lassen.  

2159 Postings, 1100 Tage yurxInsektensterben

 
  
    
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26.01.21 18:05
Ich habe selbst ein kleines Stück Land zu einem kleinen Versuchslabor und "Naturreservat" umgestaltet in den letzten Jahren, auch weil ich eine Liebe für die Natur habe und ergreifende Momente in ihr erlebte in der Kindheit und Jugend, sie mir auch Trost war, eine natürliche spirituelle Beziehung wohl empfand und noch Bilder im Kopf habe, von einer Dichte, Vielfalt und Lebendigkeit von flatternden und schwirrenden und krabbelnden Insekten, sie beobachtete an Waldrändern, auf Wiesen, wie sie sich heute kaum mehr finden lassen, auch in Bergtälern sind die Wiesen nun eintöniger. Stärker gedüngt, was auch vom Zusatzfutter für die Tiere kommt, welches dann wiederum auch als Gülle, Dung ausgebracht wird und nicht alle Pflanzen ertragen das.

Schmetterlinge sind meine grosse Leidenschaft, aber auch Vögel und alle Arten von Insekten und Kleinlebewesen und der Kreislauf. Ich denke auch, die Landwirtschaft wird teilweise zu einseitig beschuldigt, denn ich sehe die privaten Gärten und Grünanlagen von Siedlungen und auch Parks, die mit exotischen Gewächsen, bespritzen Pflanzen und behandelten Rasenflächen auch dazu beitragen, dass viele Arten selten wurden oder verschwanden, dazu all die Hauskatzen, die alles jagen was sich bewegt und kleiner ist als sie.

Daher gefällt mir der Trend sehr und empfinde mich als Teil davon, viele Leute sich bewusst wurden und auch etwas tun wollen in ihren Gärten und auch Gemeinden sind sehr offen und wollen auch mehr Natur auf ihren Flächen. Schulgelände und Weg- und Strassenränder naturnaher bepflanzen und gestalten. Weniger "Pützlen" und weniger Spritzen und weniger exotische Sträucher, die oft nur wenigen oder gar keinen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle dienen usw.

Was nur ist daran auszusetzen ? Hauptsächlich man simuliert eine Meinung dazu, auch wenn man keinerlei Beziehung dazu empfindet oder hat? Was aus dem Netz saugt, die neue Natur, vom Menschen beherrscht, da findet man immer alles, jeden Beleg zu jeder Meinung, was man sucht.
Eine etwas trostlose und tote Realität oft, die sich über die echte Realität erheben kann und Fachleute erschaffen hat auf sämtlichen Gebieten, die mit ein paar Klicks jahrelange Studien oder die Realität selbst zunichte machen und Lösungen haben für jedes Problem oder es selbst schnell und bequem eliminieren können.

Man kann ignorieren und fühlt sich dann vielleicht besser. Von mir aus. Nur ist niemandem geholfen damit und erzeugt den Eindruck von einer Gleichgültigkeit gegenüber der Natur an sich. Das ist weit verbreitet, auch bei Leuten die das Gegenteil behaupten, sie lieben die Natur aber hassen dann doch Spinnen und Ameisen und Käfer im Garten oder auf dem Balkon.    

51330 Postings, 4617 Tage Fillorkillzusammengebrochene und zusammenbrechende

 
  
    
26.01.21 18:23
Alles zusammengebrochen, das einzig positive in einer kaputten Welt nur noch das CO in der Atmosphäre, der Atommüll und 'die Grippe'.  Diese apokalyptische Zustandsbeschreibung einer angeblichen Realität ist das exakte Spiegelbild altgrüner Untergangserzählungen, nur eben invers. Ich will das aber ausnahmsweise als kulturreaktionäres Romantikertum durchgehen lassen, dessen Kampf gegen die Moderne ja schon immer von Todessehnsucht  beflügelt wurde.  
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relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

68 Postings, 376 Tage Ende GeländeInsektensterben, Propaganda oder Realität?

 
  
    
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26.01.21 19:15
Georg Keckl  ist in diesen Fragen nicht so leicht hinter die Fichte zu führen wie der Bundestag: https://www.novo-argumente.com/artikel/...hrt_bundestag_hinters_licht

Ich kann die Liebe zur Natur voll nachvollziehen. So in der Natur zu leben ist ein Privileg. Dass aber zig Millionen Städter in den Genuss dieses Privilegs kommen können ist eine Illusion. Würden diese auf das Land strömen, wäre es mit dem Idyll schnell vorbei.

Man sollte aber auch nicht überromantisieren: Ich kaufe meine Kartoffeln bei lokalen Bäuerinnen, und wenn ich die Kartoffeln schäle und schneide, dann sind diese stark befallen von Drahtwürmern - ein missliches Qualitätsmerkmal. Die Bäuerinnen beklagen die zahlreichen Vorschriften, die sie einhalten müssen, und dass sie speziell in Deutschland keine Spritzmittel gegen den Drahtwurm einsetzen dürfen. Bei Lidl und Aldi liegt dann die einfach zu bearbeitende Ware aus dem europäischen Ausland.  Ich würde den Damen gönnen, dass auch sie ihre Kartoffeln mit chemischen Mittelchen schützen dürften.  

2022 Postings, 6225 Tage sue.viManipulation des R-Wertes sind keine Grenzen geset

 
  
    
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26.01.21 20:30
Osnabrück ? Saarbrücken ? Zürich, den 24. Dezember 2020
Mehrere Experten aus den Bereichen Statistik/Mathematik, Medizin und Recht arbeiten zu diesem Zweck seit Monaten zusammen.
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Mit Wirkung ab 22. Dezember 2020 wurde der sog. R-Wert (Reproduktionsfaktor oder Reproduktionszahl) in der Verordnung des Bundesrates Besondere Lage (SR 818.101.26) als allgemeingültiger Maßstab für Verschärfungen oder Lockerungen von Massnahmen in den Kantonen offiziell festgeschrieben.
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Auf welcher Formel die Kalkulation basiert, ist unbekannt. Eine Überprüfung des R-Wertes ist weder dem Bürger noch dem interessierten Experten möglich.
Der grösste Mangel des R-Wertes besteht ...darin, dass einer Manipulation dieses Wertes keine wirksamen Grenzen gesetzt sind. ...
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Mit Blick auf die weitreichenden Folgen, welche unmittelbar mit dem R-Wert verbunden sind, ist diese Art von automatisierter Entscheidungsgrundlage mit den wissenschaftlichen und rechtsstaatlichen Qualitätsstandards der Schweiz nicht zu vereinbaren.
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https://www.waltersiegrist.ch/Eingabe_BR_Schweiz_24-12-2020.pdf  

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerDer Fill dreht den Spieß wieder mal um

 
  
    
26.01.21 21:01
Ich kann mich noch an eine Pilgerin des Klimatums erinnern, als 2015 das groteske Abkommen in Paris getroffen wurde. Sie brach in Tränen aus. Das Ende der Welt schien abgewendet. Dass es trotz des Abkommens steigende CO2 Emissionen geben würde und dass selbst die Staaten, die Reduktionen zugesagt hatten, es gar nicht oder nur mit Schummeleien einhalten würden, interessierte sie nicht. Für sie war die Welt gerettet.

Aber Stopp! Den CO2 Teufel haben wir zwar auf dem Papier ausgetrieben, aber jetzt bedrohen uns die ganzen Rassisten, Nazis, Antifeministen, Rechte, Bürger, Menschen, mit einem Wort: der Rest der Menschheit, der einfach sein Leben leben will und damit unsere Kreise stört. Weg damit!

Das CO2, die Partikel, das NOx, Glyphosat, DDT, Kernenergie, Gentechnik, das alles sind nur Platzhalter. Wenn einer der Proxies erledigt ist, dann kommt ein neuer, gegen den sich der Hass und Wahn dieser Sekte richten. In Wirklichkeit ist es ein Selbsthass, der sich aus Angst und Bequemlichkeit gegen die Mitmenschen richtet, die nicht so erleuchtet sind wie sie selbst. Genau deshalb - der Erleuchtung wegen - beansprucht man auch den Nullpunkt des Koordinatensystems für sich. Ausschließlich dort ist ihre(!) Erde vor allem sicher. Es ist ein einsames Fleckchen ohne jeden Spielraum. IhrLeben ist ausschließlich vom Weltuntergang bestimmt. Es geht ausschließlich um ihre Erde, die von ausschließlich anderen gefährdet wird, die wiederum ausschließlich sie selbst stoppen können. Nicht im Traum denkt die Sekte daran, dass ihre Weltuntergangshysterie nicht nur anderen, sondern sogar ihrer Erde oder ihnen selbst schaden könnte. Co2 ist das allerbeste Beispiel. Soviell Ausschließlichkeit schließt eines ganz sicher aus: Toleranz.

Die Linken, die diese tendenziell faschistische, urgrüne Regression seit dem Niedergang des Kommunismus zwar zum Nachteil ihrer Klientel aber notgedrungen um ihres eigenen Überlebens willen mitmachen und befeuern, schnallen nicht, mit welcher Ideologie sie sich da ins Bett legen. Und wenn sie es doch tun, müssen sie einen seltsamen Drang ins Grab verspüren. Das würde dann sogar wieder ins morbide Weltbild passen.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

51330 Postings, 4617 Tage Fillorkillwww.novo-argumente.com

 
  
    
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26.01.21 21:05
Die Geschichte dahinter ist nicht uninteressant, sie ist eine der ideologischen Konversion: Novo ist wie die legendäre Acadamy of Ideas ein Spinoff von Spiked, die zuvor Living Marxism hiessen, einem von Koch Industries gesponsertem seinerzeitigen Periodikum der trotzkistischen Revolutionary Communist Party, deren ehemaliges Führungspersonal heute für Farages Brexit Party Abgeordnete stellt. Achgut, ebenso mit beiden verlinkt, passt da gut ins Feld, hat Broder doch eine vergleichbare Konversion durchlaufen, wenngleich er nie Trotzkist war. Auch die amerikanischen Neocons sind übrigens aus dem Trotzkismus hervorgegangen. Müssen die Mitläufer natürlich nicht wissen, wo ihre rechtslibertären Vordenker herkommen. Ist ja auch kein Argument, ich erzähls aber trotzdem.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spiked_(Magazin)
https://en.wikipedia.org/wiki/Revolutionary_Communist_Party_(UK,_1978)
https://en.wikipedia.org/wiki/Neoconservatism
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51330 Postings, 4617 Tage FillorkillIhr Leben ist ausschließlich vom Weltuntergang bes

 
  
    
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26.01.21 21:29
Diese malthusianischen Weltuntergangsgrünen, die übrigens aus allen Farben, auch der braunen, zusammengesetzt waren, hatten und haben nicht das geringste zu melden, auch schon lange nicht mehr in der grünen Partei selbst. Sie existieren nur noch als Witz auf Virenleugner-Demos und als inverses Echo in den Lumpi'schen Phantasien. Nur dort verfügen sie auch über die Omnipotenz, den Zusammenbruch ganzer Industrien veranlassen zu können, als welcher ihm die technologische Evolution dünkt.  
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10391 Postings, 6087 Tage lumpensammlerKommt auf die Betrachtungsweise an

 
  
    
26.01.21 22:36
Heute sitzen sie, etwas blass zwar in allen Redaktionen, in CDU-Vorständen, im Bundeskanzleramt, bei Google, Twitter, ariva und überall. Sie bezeichnen jeden, der ihre krude Phantasie, Hysterie und ihren Menschenhass nicht teilt, als Leugner, Nazi und sonstwas. Es ist das new normal, lieber Fill und die aktuelle Politik trägt immer deutlicher ihre Handschrift. Glaubst du, dass damals diejenigen, die das Original zum ersten Mal wählten, glaubten, sie wählten das Böse, oder wären es gar selbst? Sie waren genauso davon überzeugt, die Guten zu sein und die Pflicht zu haben, alle, die ihnen von der bösen Realität berichteten, zu diffamieren. Denn es diente ja dem vermeintlich guten Zweck.

Also vernichten sie heute den Ruf derjenigen, die ihnen nicht passen, schließen sie vom Diskurs aus, verleumden sie, vernichten Menschenrechte, Karrieren, Unternehmen, Wirtschaftszweige, Existenzen. Mit permanenten Lügengeschichten und einem politischen Handstreich geht das und die Anhänger jubeln und denunzieren genauso wie damals. Das alles wegen einer Grippe, wohlgemerkt. Glaubst du wirklich, dass das gut ist und dass der richtige Faschismus immer noch Lichtjahre entfernt ist?
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10391 Postings, 6087 Tage lumpensammleryurx

 
  
    
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26.01.21 23:13
Daran gibt es gar nichts auszusetzen. Es gibt wohl auch wenige, die das tun. Die Frage ist, was hat diesen Wandel bewirkt. M.E. kam der ziemlich plötzlich. Er ist auch nicht nur auf stark landwirtschaftlich geprägte Gegenden konzentriert. Diese Frage ist entscheidend, nicht nur für das, was man dagegen tun kann, sondern auch fürs eigene Wohlbefinden. Würden wir jede schlechte Entwicklung auf unsere Schultern nehmen, brächen wir ziemlich schnell zusammen, oder verfielen in einen wahrscheinlich  ungerechtfertigten Selbsthass.

Unser Leben mit ständigen Lichtquellen, permanentem Lärm, Pestiziden und unserem Drang, alles aufzuräumen und für unsere Augen herzurichten, widerspricht dem Chaos der Natur und macht es für viele Spezies schwer, in unserer Nähe zu leben. Andere finden aber gar nichts dabei und gedeihen hervorragend. Das Insektensterben ist aber auch an Orten festzustellen, die von uns gar nicht so sehr beeinflusst sind. Allen Orten gemein ist, dass das Klima der letzten Jahre recht trocken war. Vielleicht ist das eine der Ursachen. Vielleicht haben auch ein paar Insektenfeinde in der Natur aufgerüstet und sich ausgebreitet. Vielleicht gibt es irgendwelche Zyklen, die wir noch nicht kennen, die durch ganz andere Faktoren bestimmt werden? Vielleicht hat es was mit dem Geomagnetismus zu tun. Wer weiß.

Jetzt voreilig irgendetwas zu verbieten, ist Zeitverschwendung, wenn es nur gefühlt die Ursache sein könnte. Man muss dem Problem auf den Grund gehen.
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68 Postings, 376 Tage Ende GeländeSterberaten des RKI unzuverlässig?

 
  
    
27.01.21 06:31
https://amp.focus.de/gesundheit/news/...alten-zahlen_id_12891866.html

Wer meint, schwedische Zahlen anzweifeln zu müssen, sollte sich diesen Beitrag über die RKI-Daten anschauen.  

2159 Postings, 1100 Tage yurxEnde Gelände

 
  
    
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27.01.21 09:15
Zitat:Man sollte aber auch nicht überromantisieren: Ich kaufe meine Kartoffeln bei lokalen Bäuerinnen, und wenn ich die Kartoffeln schäle und schneide, dann sind diese stark befallen von Drahtwürmern - ein missliches Qualitätsmerkmal. Die Bäuerinnen beklagen die zahlreichen Vorschriften, die sie einhalten müssen, und dass sie speziell in Deutschland keine Spritzmittel gegen den Drahtwurm einsetzen dürfen.

Nun, hier ist es so, dass die Bauern, nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung (ca 2%), einen sehr grossen Rückhalt haben in der Politik und in der Bevölkerung. Was sich auch öfter an der Urne zeigte. Das kommt wohl davon, dass die Schweiz einst ein mehrheitlich armes Agrarland war mit kleinen Höfen und viele noch familiäre Wurzeln haben zum Bauerntum, es die "romantische" Identität und Wurzel ist.

Das hat etwas groteskes vielleicht von Aussen gesehen, da denkt man an Banken, Pharma und Uhren. Käse ist wirtschaftlich nicht so relevant aber politisch, daran scheiterten schon manche Handelsabkommen.

Es stehen nun auch gerade Abstimmung zu dieser Thematik an : Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide und eine Trinkwasserinitative. Diese wurden vom Parlament ohne Gegenvorschläge, nach monatelangen Debatten, zur Ablehnung empfohlen. Bis so eine Initiative zur Abstimmung kommt, nachdem sie eingereicht wurde, geht es meist Jahre, in denen dann die Thematik auch in den Medien regelmässig thematisiert werden. Vor- und Nachteile. Ein Gegenvorschlag wird ausgearbeitet, wenn das Parlament oder der Bundesrat Initiativen eine Chance einräumen aber dagegen sind. Also gehen Parlament und Bundesrat davon aus, dass sie abgelehnt werden. Das kann aber anders kommen, doch sind sie recht radikal und nur sehr selten haben radikale Ideen dann Erfolg an der Urne. Doch wird es, dem Resultat entsprechend, zu parlamentarischen Kompromissen kommen, so ist es meistens so, dass auch unterlegene Initiativen Folgen haben, weil sie ja später mal wieder eingereicht werden können, gerade wenn die Thematik relevant ist, was jedoch Blödsinn ist angesichts der Schwemme von anderen Initiativen. Bei diesen geht es ua. auch um das Grundwasser und die die Resistenzen gegen Antibiotika, was nicht ignoriert werden kann auf Dauer. Zudem sind auch viele biologische Methoden entwickelt worden um Schädlinge zu bekämpfen, auch das ist Fortschritt und kann fortschreiten.

Hier lebt man politisch von Kompromissen, die man auch nach Aussen hin ständig machen muss gegenüber EU und der USA hauptsächlich, grosse politische Visionen scheiterten immer schon bevor sie ausgedacht wurden, da sie meist totalitäre Tendenzen haben.

Kartoffelacker, Getreidefeld, Rebhang, Kuhweide sind Produktionsflächen. Private Gärten oder Grünanlagen oder auch Flachdächer sind weniger Produktionsflächen.

Zitat: So in der Natur zu leben ist ein Privileg. Dass aber zig Millionen Städter in den Genuss dieses Privilegs kommen können ist eine Illusion. Würden diese auf das Land strömen, wäre es mit dem Idyll schnell vorbei.

Gerade im besiedelten Raum besteht mAn enormes Potential der Natur mehr Raum zu geben, ich habe es auf kleiner Fläche erlebt, wie man eine Artenvielfalt an Pflanzen und Lebewesen hinkriegen kann. Natürlich ist das nicht im Sinne, dass man einfach nix tun muss und das passiert dann einfach. Es hat viel mit der Bodenbeschaffenheit und Bepflanzung auch zu tun. Doch kann ich mir vorstellen, dass man in Gärten und Stadtparks eine Vielfalt von Vögeln und Insekten hinkriegen kann. Dazu müsste man aber zB. auch abgestorbene Pflanzen im Herbst stehen lassen bis im Frühjahr, sie sind auch das Leben. Da hapert es noch im ästhetischen Empfinden vieler Menschen, die das dann als ungepflegt sehen, doch die Schönheit entfaltet sich dann umso mehr im Sommer. ZB. die Stadt Zürich macht vieles in diese Richtung, heute ist die Dichte an Igeln, Füchsen, Fischreihern, Bussarden und Wildbienen usw. dort wohl höher, als auf dem umliegenden Land, welches von Landwirtschaft bewirtschaftet ist.

Wenn ich in einem übliche Gartencenter die Auswahl an Buschpflanzen oder Blumen-Setzligen studiere, dann packt mich jeweils das Grausen, Büsche und Blumen aus aller Welt werden da angeboten aber kaum zB heimische Dorn-büsche, die gerade für viele Kleinvögel sehr wichtig sind, sie darin ihre Nester bauen und vor Raben und Elstern geschützt sind, diese Büsche bieten auch Insekten Nahrung durch ihre Blüten und Blätter und den Vögeln im Winter durch Beeren. Kirschlorbeer oder Thuja sind zwar immergrün und pflegeleicht, aber sind für die hiesige Natur fast wie Plastikpflanzen.
Gegen das Insekten- und Vogelsterben kann viel getan werden, aber kaum auf dem Kartoffelacker, da sind Insekten Schädlinge und werden es bleiben.

(Alles nur mM... Aber ich habe diesbezüglich recht....😊😊..)  

51330 Postings, 4617 Tage FillorkillSterberaten des RKI unzuverlässig?

 
  
    
27.01.21 09:25
Alle zeitnahen Angaben zu Confirmed Deaths mit und ohne Covid sind unzuverlässig. Die Zahl der an Corona Verstobenen lässt sich erst retrospektiv anhand der Übersterdlichkeit abschätzen. Zudem ist nicht nur die Meldepraxis von Land zu Land unterschiedlich, sondern auch die Zählweise. Ein sinnvoller Ländervergleich ist deshalb mit aktuellen Zahlen gar nicht möglich. Die Zahlen ermöglichen jedoch eine Aussage über das Coronan-Momentum innerhalb eines Landes. Hier mal die Meldepraxis Schwedens:  
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