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Wirecard 2014 - 2025

Seite 1 von 7053
neuester Beitrag: 25.10.20 10:57
eröffnet am: 02.02.19 15:54 von: GipsyKing Anzahl Beiträge: 176317
neuester Beitrag: 25.10.20 10:57 von: NapalmOpa Leser gesamt: 29442389
davon Heute: 12728
bewertet mit 185 Sternen

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6928 Postings, 7421 Tage ByblosWirecard 2014 - 2025

 
  
    
185
21.03.14 18:17
Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
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176291 Postings ausgeblendet.

804 Postings, 401 Tage Joel888Könnte der Forenbetreiber bitte mal

 
  
    
24.10.20 17:43
puffbordeauxrote Sterne einführen...dann käme ich mit dem verteilen kam noch nach.

@lehna
Richtig, die Ösi Vorstandsbande soll möglichst lange in Deutschland hinter Gittern schmoren.

 

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Provinzberliner

 
  
    
1
24.10.20 17:48
Keiner sagt, man hätte schon vorher wissen müssen, in welcher exakten Ausprägung bei Wirecard betrogen wurde. Schon garnicht in Februar 2020. Da bin ich voll bei ihnen - einfach nur bitter dieser erste deutliche Kursverfall.

Aber danach und vor allem ab dem KPMG Bericht (der Verfall hatte ja Gründe) wusste man als Anleger zumindest eines: Es stehen erhebliche Vorwürfe im Raum, die Wahrscheinlichkeiten von Betrug und/oder Mißmanagment sind sehr hoch und Wirecard tut nichts im diese Vorwürfe ernsthaft zu entkräften - obwohl jeden klar war, dass das Entkräften innerhalb weniger Stunden möglich wäre .... außer es liegt wirklich Betrug vor.

Das alles war ab da bekannt und damit wurde die Aktie zu einem hochriskantem Zock mit allen Chancen auf Höhe Gewinne und allen Risiken auf Höhe Verluste - je nachdem was sich dann als Wahrheit herausstellt. Wahrscheinlicher war allerdings eindeutig, dass Betrug vorliegt. Und ab dem 18.06. war es dann sicher für jeden, der etwas von Börse versteht

Kurzum: IHNEN macht keiner einen Vorwurf, dass sie den Beginn des Wirecard Zerfalls in Februar nicht vorhersehen konnten. Es geht um die Zeit danach.

Und ja - es ist bitter durch diese Betrüger viel Geld verloren zu haben bei diesen ersten Kursrutsch. Erst danach ist es bewusstes zocken geworden.
 

804 Postings, 401 Tage Joel888@NapalmOpa - absolut richtig - der 28.04.20

 
  
    
24.10.20 17:52
war der Stichtag, an dem sich wirecard selbst demontiert hatte.
Ab da war es wirklich reine Zockerei, nicht?s anderes.
Und am 18.06.20, als um 07:30 der JA19 noch nicht veröffentlicht war, war es endgültig vorbei!  

19967 Postings, 6919 Tage lehnaWirecard Nordamerika für 300 Mill. verkauft

 
  
    
24.10.20 18:04
Junge, Junge-- und nun kommts:--- die Kohle geht wohl nicht an Gläubiger oder Aktionäre
Gerichtsvollzieher Jaffé kündigte an, die Einnahmen dazu zu verwenden, die dubiosen Geldflüsse aufzuklären.
Die beauftragte Kanzlei sowie die damit einhergehenden Gerichtskosten seien teuer.
Als Jaffe übernahm waren die Konten blank, höchstwahrscheinlich von Jan und Kumpanen für ein lebenslanges Versteckspiel abgeräumt...
https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...aufen_id_12162883.html
 

1495 Postings, 4296 Tage butschi300 Mio. aus Nordamerika

 
  
    
24.10.20 18:33
300 Mio. für den Inso, die er jetzt verbraten kann:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...solvenz-vorwuerfe-1.5092448

Der Inso hat jetzt auf jeden Fall Spaß und seine Schäfchen im trockenen.

Ich vermute mal 75 bis 150 Mio. für den Inso sowie noch ein 30-80 Mio für Klagen und Aufklärung an Gerichts- und Anwaltskosten, dann ist hier auch schon mehr als die Hälfte weg.

Dann gibts für das Restgeschäft noch Geld (x 100 Mio ??) und dann brauchts noch Geld um den Rest einzustellen.

Alles in Allem dürfte hier am Ende maximal 200-400 Mio. für 3 Mrd. Kredite + Haftungsklagen da sein.  

1495 Postings, 4296 Tage butschiKlagen dürfte hier sicher über mehrere Instanzen

 
  
    
1
24.10.20 18:37
und mehrere Jahre laufen.

WC wird verklagt, Inso wehrt ab.
-> Banken
-> Anleihegläubiger
-> Anleger
-> Kunden
-> Gott und die Welt

Inso verklagt:
- Bafin -> eher nicht
- E&Y -> relativ sicher
- Vorstände -> 100%
- Treuhänder (wenn man diese findet)
- EMIF !? zur Aufklärung
- Externe/interne Subfirmen

Ein Fest für die Anwälte und den Inso. Mit den 300 Mio. ist das Fest auch gesichert ;)
 

1495 Postings, 4296 Tage butschiAufsichtsräte fehlen noch

 
  
    
24.10.20 18:39
als Beklagte und damit sicher die D&O, wenn diese nur dumm waren.

Bei Vorsatz als Mitwisser, dürfte die D&O eher nicht zahlen.

Klagen von Aufsichtsbehörden rund um die Welt fehlen da noch.  

1495 Postings, 4296 Tage butschiCash

 
  
    
24.10.20 18:53
> Junge, Junge-- und nun kommts:--- die Kohle geht wohl nicht an Gläubiger oder Aktionäre
> Gerichtsvollzieher Jaffé kündigte an, die Einnahmen dazu zu verwenden, die dubiosen
>  Geldflüsse aufzuklären.
WC war wohl vorher Cash dry, wenn es keinen Verkauf gegeben hätte, hätte der Inso sicher den Bettel hingeschmießen. Jetzt freut er sich und schickt schonmal eine Kostennote ans Gericht zur Absegnung ;)

Bis es Geld für die Gläubiger gibt, muss ja erstmal klar sein, wer was angemeldet hat und was dann valide ist. Valide wirds wohl erst nach Klagen. Zusätzlich wird der Inso auch eigene Klagen anstrengen und das Cash nimmt er ja erstmal für sich und die Aufklärung.

Dann gibts Klagen über mehrere Instanzen. Bei E&Y in D gehts dann um die Existenz, dafür sind die Summen zu hoch, das läuft dann ggfs. bis zum BGH oder EuGH, je nachdem, welche Rechtsgebiete da tangiert werden.

Bafin wird nicht haften, eher D als ganzes, falls eine EU-Richtlinie falsch/nicht umgesetzt wurde, siehe Insolvenzschutz beim der Reiseversicherung.

Falls in 5-7 Jahren klar ist, wie hoch die (wesentlichen) Ansprüche der Gläubiger sind, dann gibts vielleicht eine 1-2% Abschlagszahlung auf die Ansprüche. Falls hier dann aber noch hohe Summen offen sind, dann dauert es halt länger. Auszahlungen aus der Inso dauern.

https://fincompare.de/firmeninsolvenzverfahren
"
Speziell bei Kapitalgesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften, sind Zeiträume von 7-10 Jahren keine Seltenheit. Im Laufe vom Firmeninsolvenzverfahren wird erst die genaue Dauer und der Ablauf beziffert.
"

Bei einer Großinsolvenz dürfte es bis zur finalen Abwicklung nach alle Klagen ggfs. auch mehr als 10 Jahre dauern. Abschlagszahlungen gibts ggfs. vorher.  

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@butschi

 
  
    
24.10.20 18:55
Eine gute D&O deckt wirklich fast alles ab. Da muss man schon fast Serienmörder sein, damit die nicht greift. Hehe. Wenn sie Vorstand allerdings juristisch festgestellt AKTIV selbst beteiligt waren an Betrug, dann natürlich nicht.

Kurzum: Ich glaube der Vorstand hat (leider!) nicht viel zu melden.

Ich hatte ebenfalls ein D&O Versicherung 15 Jahre als Geschäftsführer und da hätte ich wirklich außer bei echt wissentlich kriminellen Handlungen bitte etwas befürchten müssen bzgl. persönlicher Haftung. Sogar wenn ich mich im Verbotsirrtum befunden hätte, nicht  

Eigentlich alles eine ziemliche Sauerei, dass es überhaupt Unternehmensformen mit beschränkter Haftung gibt. Und man den kleinen unbeschränkten Teil auch noch ziemlich günstig versichern kann. Das öffnet letztlich Tür und Tor für Betrug, über den man gerne hinwegsieht ... solange man gut bezahlt wird fürs wegsehen und dumm stellen.  

339 Postings, 4412 Tage Rotenstein@DruckProfi

 
  
    
1
24.10.20 19:38

Der ganze Konzern wird abgewickelt, der Kurs an der Börse hält sich für mich besser als gedacht, dazu auch die Summen aus den Veräußerungen. Wären diese unter normalen Umständen auf den Markt geworfen wurden, hätten sogar noch ein paar Kredite bedient werden können.

Doch verstehe ich nicht, wieso der Kurs immer noch bei solch einer hohen Summe ist. Was soll den positives passieren, damit dieser gerechtfertigt ist? Zu erst werden die 3,2 Mrd € der Banken bedient aus möglichen Verkaufserlösen. Selbst wenn jetzt die Kernbank noch eine Summe von 1 Mrd € im Verkauf bringt, es ist doch nichts mehr da.

Wo soll den noch Geld herkommen? Aus dem Privatvermögen von Braun? Auch nichts da, der ist selbst pleite und alles ist nur Schein.
Entschädigungsfond? Mit welcher Begründung? Schadenersatz gegenüber EY? Dieses geht nur über einen sehr langen Prozess.

Für Aktionäre gibt es hier nichts mehr zu holen.

Es tut richtig gut, einen solchen von gesundem Menschen- und Börsenverstand zeugenden Beitrag zu lesen.  

Bei Wirecard gab es in der Vergangenheit verschiedene Daten, an denen das ganze Ausmaß des Betruges enthüllt wurde. I

m Prinzip konnte man das Ausmaß bereits mit der Veröffentlichung des KPMG-Berichtes am 28. April 2020 erkennen, hätte man ihn denn gelesen und wäre einem die Sprache der Wirtschaftsprüfer vertraut. Ich hatte den Bericht damals leider nicht selbst und vollständig gelesen, sondern v.a. Medienberichte darüber. Im Nachhinein war das eine Dummheit und Nachlässigkeit.

Am 18. Juni 2020 war dann mit dem fehlenden Testat für jeden, also auch für Leute, die sich nur oberflächlich mit Wirecard beschäftigten, erkennbar, dass etwas ganz Fundamentales nicht stimmt und dass die Aktie kein seriöses Investment mehr war.

In der Nacht zum 22. Juni 2020 kam dann die Bestätigung von James Freis für das, was ich und viele andere bereits befürchtet hatten: Dass die 1,9 Mrd. möglicherweise nie existiert haben und dass die Firma also wohl nicht einem bösen Betrüger aufgesessen war, sondern selbst der Betrüger war. Vermuten konnte man das eigentlich schon am 28. April und am 18. Juni, wenn man sich durchliest, wie amateurhaft angeblich der Treuhänder ausgesucht wurde. Es musste jedem klar sein, dass man einen Treuhänder nicht auf diese Weise aussucht, außer eben, man vertraut ihm gar nichts von Wert an. 

Mit dem Insolvenzantrag am 25. Juni 2020 sollte dann auch noch dem letzten Mohikaner klar geworden sein, dass bei Wirecard die Masse nicht einmal annähernd ausreichen würde, um die Gläubiger zu befriedigen, und dass also für die Aktionäre genau Null übrig bleiben würde. 

Ich hatte mich nach dem 18. Juni 2020 öfter über den Kursverlauf gewundert. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Insolvenzzocks; dabei geht es nicht um fundamentale Bewertung, sondern darum, einen Dümmeren zu finden, der einem mehr bezahlen wird, als man selbst bezahlt hat. Also mehr Casino als Börse. 

Einige Beiträge hier im Forum haben mich aber durchaus bestürzt. Offenbar sind viele Leute an der Börse unterwegs, die überhaupt keine Ahnung haben und vollkommen naiv in ihre Investments stolpern. Und dann auch noch anderen die Verantwortung für ihre eigene Dummheit, Uninformiertheit und Fehlentscheidungen zuschieben wollen. Und dann teilweise immer noch von Wirecard fabulieren als dem soliden, grundehrlichen deutschen Tech-Champion, der von bösen angelsächsischen Leerverkäufern und dunklen Mächten der Politik zugrunde gerichtet wurde, weil man Deutschland das Unternehmen nicht gönnt. Erstaunlich, wirklich erstaunlich. 

 

553 Postings, 118 Tage Question11Blablablabla

 
  
    
24.10.20 20:27
Erstaunlich sind die Sachen mit dem BND, dem BVT und weiß der Geier mit wem sonst noch...
Erstaunlich sind auch die Partys mit Politikern am Starnberger See, an die sich keiner mehr erinnert.
Vor dem Hintergrund ist besonders erstaunlich, dass der arme Herr Steinbrück, der ja aus der Finanzkrise noch gute Kontakte von seinen ?krummen? Deals von damals habe müsste, trotzdem Verluste gemacht hat... tja, oder doch alles nur Fake News ??!
Nix Genaues weiß man eben nicht !
 

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Question11

 
  
    
24.10.20 20:58
Na endlich haben auch die es verstanden. Genau: Nix genaues weiß man nicht bei wirecard. Und das schon seit April.

Und GENAU SOWAS bei einer Aktie macht die selbige zu einer Zockeraktie und nicht mehr zu einem fundierten Investment.

Es hat lange gedauert ... aber immerhin haben sie es nun erkannt .... auch wenn sie vermutlich noch nicht mal erkannt haben, das sie es erkannt haben.
 

553 Postings, 118 Tage Question11Ach NapalmOpa

 
  
    
24.10.20 21:41
Das, was ich geschrieben habe, wissen wir doch erst seit Juli !
Und ich meine es auch mehr in Richtung: wer zur Hölle hat das ganze aus welchen Gründen gedeckt ?
Das ist das einzige, was mich interessiert und bis das geklärt ist, sollte jeder, besonders die besonders Klugen hier, die Finger von deutschen Aktien lassen.
Weil man nie weiß, was man bekommt!
Ist wie bei ner Praliné ..  

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Question11

 
  
    
24.10.20 22:01
Na man muss ja nicht gleich von allen deutschen Aktien die Finger lassen. Aber dort wo Betrugsvorwürfe in Raum stehen, natürlich schon, außer man zockt halt bewusst. Ansonsten gibt es ja wahrlich immer auch andere Aktien wo man sein Geld sicherer unterbringen kann.

Sowas wie deutsche Autobauer Aktien würde ich aber auch lassen und Bankaktien - da war schon zu oft zuviel Betrug im Spiel.
 

553 Postings, 118 Tage Question11Doch bei den Aufsichtsbehörden muss

 
  
    
24.10.20 22:42
man, denn nur weil FT und shortseller nicht berichten, heißt es ja nicht, dass es nichts zu berichten gibt.
Ich bin übrigens der Meinung, dass diese Dinge in allen Unternehmen stattfinden!

Und noch ein kleiner Tipp:
Es reicht vermutlich nicht, wenn Du von deutschen Autoaktien die Finger lässt...
Tesla soll ein komplettes Luftschloss sein...

Was die Manipulation bei Abgawerten angeht:
Wer ernsthaft glaubt, dass nur deutsche Hersteller beschissen haben, sollte sein Geld vielleicht eher auf dem Sparbuch lassen...  

1364 Postings, 3483 Tage schakal1409Gedankenkraft......

 
  
    
24.10.20 22:47
brokersteve,würde ich tippen.....
seid irgendwie siamesische zwillinge....
 

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Question11

 
  
    
24.10.20 22:57
Sie können ihre Anlageentscheidungen natürlich treffen wie sie wollen und nach welchen Annahmen sie wollen.

Ich sehe das anders. Und kann ihnen nur empfehlen, ihre Ansichten zu überdenken, um was Börsengeschäfte betrifft, rationalere Entscheidungen treffen zu können. Ich befürchte für sie ansonsten weitere Fehlentscheidungen wie ja bei Wirecard auch.

Aber es sind ganz alleine ihre Entscheidungen. Auch ihre Gewinne oder Verluste. Hauptsache ist, nicht erneut auf den Ersatz ihrer Verluste durch den Staat hoffen, falls sie wieder falsche Entscheidungen treffen.
 

553 Postings, 118 Tage Question11NapalmOpa

 
  
    
24.10.20 23:01
Was hat das mit meinem Post zu tun?
Bisschen sehr Oberlehrerhaft!
BTW:
Bis auf wirecard hatte ich bisher ein glückliches Händchen, also macht Ihr Post keinen Sinn!
Aber kaufen Sie ruhig Tesla.
Ist ja nicht mein Geld !  

562 Postings, 612 Tage Provinzberliner@NapalmOpa #176295 @Joel888

 
  
    
24.10.20 23:25
bitte nicht verwechseln.in meinem Post schrieb ich von "Anfang Februar 2019" Zu dem Zeitpunkt kam ja schon Vieles ins Rollen.
Roundtripping durch Edo Kurniawan  in Singapur war großes Thema bei der FT.
Absturz der Aktie innerhalb von 2 Tagen von 132 ? (mein EK 130 ?) auf teilweise unter 90 ?. Dort hat zum Glück mein SL gegriffen den ich bewußt sehr tief gesetzt hatte wegen der bekannt starken Volatilität.Trotzdem war es für mich ein Fiasko.Beim großen "Showdown" 2020 war ich zum Glück längst raus.  

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Question11

 
  
    
24.10.20 23:41
Na Taka erscheint auch mit gnadenlos überbewertet. Da stecken schon die Ganzschön für 10 Jahre drin.

Aber ihre Emotionalität (keine deutschen Aktion mehr kaufen wegen der schlechten Behörden Performance bei Wirecard) ist WIRKLICH nicht sehr sinnvoll an der Börse und mehr Rationalität ist da einfach von Vorteil. Das meinte ich.

Und ich glaube ihnen auch, dass sie sonst ein besseres Händchen hatten. Ich meinte eben nur, dass die (verständlicher Weise) durch Wirecard entstandenen Emotionen sie nicht zukünftig zu sehr in eine schlechte Richtung beeinflussen bei Entscheidungen.

Beim Poker nennt man das "in Tilt" solch emotionale Phasen - und da bedarf es enormer Disziplin oder kurz aufhören mit spielen ... ansonsten kann man in solchen Passen die eigene Bankroll sehr übel massakrieren.  

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Provinzberliner

 
  
    
24.10.20 23:48
Stimmt. Ich hatte gedacht Februar 2020 bei ihnen. Wenn es 2019 war - noch besser. Dann haben sie einiges noch viiiiel früher erkannt als ich selbst, auch wenn mir zumindest vor dem ganz großen Crash dann auch klar war - Finger weg.

Und sie haben offensichtlich die richtigen Schlüsse gezogen. Zu dem Zeitpunkt war wirklich NICHTS falsch auf ihrer Seite und sie würden einfach auch mal hat getroffen. Aber wie gesagt völlig richtig verhalten daraufhin.

Ich selbst habe bzgl. Wirecard auch Glück gehabt natürlich. Denn das Ganze hätte genausogut auch jederzeit früher platzen können als ich noch öffentlich Aktien gehalten habe bis kurz vor dem 18.06..

Mit war aber eben klar, dass ich eine hochriskante Aktie halte, die schlaflose Nächte bereitet ... und ganz und gar keine normales Investment darstellt. Das ist auch der im wesentlichen einzige Unterschied zu einigen anderen in der Sichtweise auf das alles.

 

553 Postings, 118 Tage Question11NapalmOpa

 
  
    
25.10.20 00:24
Selbst internationale professionelle Grossinvestoren, die bei Wirecard keinen Verlust gemacht haben, meiden aufgrund des deutschen Behörden-Dillentatismusses im Zusammenhang mit Wirecard, Investitionen in den deutschen Aktienmarkt.
Da ist rational ! Es ist eher emotional hier überhaupt noch irgendwas gut zu finden..
Deutschland hat von Wirtschaft null Ahnung !
Und mit mehr RRG wird es nur schlimmer ...
Das ist ja das schöne: auch die, die hier keine Verluste gemacht haben, werden noch lange an den Folgen von Wirecard zu knabbern haben. Viele merken es nur nicht.
Das ist ja das interessante an dem Thema für alle schadenfrohen:
Karma is a bitch!  

10 Postings, 0 Tage JullettaLöschung

 
  
    
1
25.10.20 02:16

Moderation
Moderator: mho
Zeitpunkt: 25.10.20 10:30
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Werbe-ID

 

 

105 Postings, 4144 Tage Ralphi2608Vermögensschaden

 
  
    
25.10.20 09:13
Hallo ,
Ich möchte versuchen den eingetretenen Vermögensschaden steuerlich als Werbekosten oder aussergwöhnliche Belastung geltend zu machen. Schließlich  spricht ja auch die Staatsanwaltschaft von bandenmässigem Betrug. Was meint Ihr? Die Möglichkeit es mit Gewinnen aus Aktieverkäufenzu verrechnen kenne ich, also darum geht es nicht.
 

265 Postings, 125 Tage NapalmOpa@Ralphi

 
  
    
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25.10.20 10:57
Hallo. Das geht leider nicht. Einkünfte und Verluste können steuerlich im Großen und Ganzen immer nur innerhalb derselben Art gegeneinander verrechnet werden. Und speziell Betrugschäden können ganz konkret nicht als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden, sondern gelten als Kosten der allgemeinen Lebensführung.

Sie können also die Kursverluste ausschließlich nur gegen Kursgewinne setzen, um ihre Steuerlast zu mindern. Und halt versuchen, irgendwie an Schadenersatz zu gelangen bei jenen, die ihrer Meinung nach den Betrug zu verantworten haben - was allerdings sehr kostspielig sein kann und sehr viele Jahre dauern kann.

Ich hoffe, ihre Verluste waren nicht zu gravierend. Schönes WE ihnen.
 

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