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Zinserhöhungszyklus und Rezession

Seite 8 von 19
neuester Beitrag: 09.01.21 07:30
eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 468
neuester Beitrag: 09.01.21 07:30 von: Jullezia Leser gesamt: 129879
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642 Postings, 1417 Tage InstanzJapan ist sicherlich nicht die Blaupause

 
  
    
06.02.18 00:22
für den Rest der Welt, aber die aktuelle Nachricht spricht da schon gewissermaßen ein gutes Stück weit für sich:

"Japan sieht kein Ende der Deflation"

Japan ist nach Aussage seines Premierministers Shinzo Abe noch nicht bereit, das Ende der Deflation zu verkünden. Der Preisauftrieb in Japan sei immer noch nicht stark genug, sagte Abe im Parlament und bekräftigte, wie wichtig es sei, den lockeren monetären Kurs für den Moment aufrechtzuerhalten. Die Aussagen des Premierministers wurden vom Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Haruhiko Kuroda, am selben Tag unterstrichen. Abe erklärte weiter, er rechne damit, dass die Zentralbank die Lockerung weiterverfolgen werde, um ihr Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Von ihm gab es allerdings keinen neuen Hinweise darauf, ob Kuroda weiterhin als BoJ-Chef diese Entwicklung verantworten soll. (05.02.2018)

https://www.n-tv.de/wirtschaft/kurznachrichten/...rticle20269024.html  

6969 Postings, 1286 Tage Val VenisAuch diesbezüglich mal wieder große Zustimmung

 
  
    
06.02.18 00:28
Die Japaner sind den Deutschen sehr ähnlich nur noch schlimmer :) Geiz, Arbeitssucht und wenig Kinder. Technologisch auch gerade bei den Robotern zukunftsweisend aber als Wirtschaftsnation ohne jeden Enthusiasmus.

Die USA werden nie so werden, Deutschland hat gute Chancen.

Die angehäufte Schuldenquote der Japaner im aussichtslosen Kampf gegen die Deflation wird nicht mehr zu bewältigen sein. Japan ist primär im Inland verschuldet und so werden die Bürger irgendwann einfach mal weniger Guthaben bei ihrer Regierung vorfinden. Diskutiert wurde auch der Aufkauf ALLER jap. Bonds durch die BoJ  

642 Postings, 1417 Tage InstanzDas Koks der Finanzmärkte

 
  
    
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07.02.18 18:04
Dass das Leverage das "Kokain der Finanzmärkte" ist, dieses düfte hinlänglich bekannt sein. Die Spekulation mit großem Kredithebel kann exorbitante Gewinne einbringen, wenn die Marktrichtung sich entsprechend der Richtung der Spekulation bewegt. Jedoch ist auch klar, dass der Hebel, wenn er ins Gegenteil umschlägt, schnell zu sich massiv auftürmenden Verlusten führen kann, wenn eben die Spekulation entgegen der Marktbewegung läuft. Der Leverage-Effekt wirkt dabei nämlich auch wie ein Turbolader nach unten. Bei geringen Eigenkapitalquoten genügt schon ein Markteinbruch von wenigen Prozenten, um Spekulanten bzw. Schuldner in die Überschuldung oder auch Bankrott zu treiben. Ein Spiel, welches in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten schon so einige Male zu beobachten war.

Carl Icahn, Milliardär und äußerst umtriebiger Investor, sieht den übergroßen Fremdkapitalhebel (Leverage) vieler Finanzvehikel als die große Gefahr für den US-Aktienmarkt an. (hört, hört) Der verlustreiche 5. Februar habe deutlichst aufgezeigt, dass diese hochgehebelten Finanzvehikel bei einer stärker einsetzenden Marktschwäche sofort verkaufen müssen, um ihre Verluste zu begrenzen. Somit kommt es zu einem massiven Deleveraging in einen fallenden Markt hinein, was die Abwärtsentwicklung dann noch erheblich beschleunigt.

Allerdings, so Carl Icahn gegenüber dem US-Sender CNBC, sei es noch zu früh, um die Alarmglocke zu betätigen. Die US-Aktienmärkte werden wahrscheinlich nunmehr einen "Bounce Back" vollziehen, wobei der Warnschuss vom 5. Februar nicht in Vergessenheit geraten sollte, denn dieser sollte durchaus auch als ein Art Vorbote verstanden werden. Eines Tages könnten ähnliche Vorkommnisse zu einer veritablen Krise führen, welche in ihrem Ausmaß die Ereignisse von 1929 übertreffen könnten, so Carl Icahn. Wenn Icahn hier also Recht behalten sollte, so dürfen wir an dieser Stelle attestieren, dass bislang weder die Regulatoren, noch die Geldpolitik, noch der Finanzsektor sich als lernfähig erwiesen haben.

"Icahn: The market will one day 'implode' because of these wacky funds using so much leverage"

There are too many exotic, leveraged products and one day these securities are going to blow up the market, Carl Icahn tells CNBC.

The billionaire investor says, "The market itself is way over-leveraged," and at some point could "implode."

But for now, he believes, "This thing will probably bounce back."

The market is a "casino on steroids" with all these exchange-traded funds and exchange-traded notes, he said.

These funds, especially the leveraged ones, are the "fault lines" that will eventually lead to an earthquake on Wall Street, he said. "These are just the beginnings of a rumbling."

https://www.cnbc.com/2018/02/06/...-market-is-a-rumbling-warning.html

Leverage und Wirkungsweise, von Daniel Stelter kurz anschaulich erklärt:

Nehmen wir ein Rechenbeispiel: Wenn ein Vermögenswert (zum Beispiel eine Aktie), den Sie für 1000 Euro kaufen, 100 Euro jährlichen Ertrag abwirft, verzinst sich Ihr Einsatz dort mit 10 Prozent. Wenn Sie sich die Hälfte des Kaufpreises zu einem Zinssatz von der Hälfte seiner Rendite, nämlich fünf Prozent, leihen können, steigt die Rendite auf Ihren Kapitaleinsatz schon auf 15 Prozent - weil der Kredit Sie nur 25 Euro kostet, Sie aber doppelt so viel einsetzen können. Das nennt man salopp ?hebeln?.

Wenn Sie nun auch noch, wie die Hedgefonds und Banken, stärker hebeln konnten, also etwa 800 Euro zu fünf Prozent leihen, stieg Ihre Rendite schon auf 30 Prozent. Zugleich konnten Sie ja insgesamt mehr Aktien kaufen und so die Preise nach oben treiben. Solange die Rendite des Vermögensgegenstandes über den Zinskosten liegt, lohnt sich das. Stellen Sie sich doch nur mal vor, wo die Immobilienpreise in Deutschland lägen, hätten wir ein Zinsniveau von 8 Prozent. Sicherlich nicht auf heutigem Niveau!

http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/...as-einkommen/10743850-3.html
 

642 Postings, 1417 Tage InstanzDas Zinsgeschwafel ist komplette Seife

 
  
    
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09.02.18 23:07
da der Renditeabstand der 2jährigen US-Treasuries zu den 10jährigen US-Treasuries in den letzten Tagen erheblich angewachsen ist (auf mittlerweile 78 Basispunkte). Würde eine Rezession in den USA bevorstehen, so wäre eigentlich exakt das Gegenteil der Fakt, was aber so aktuell nicht zu attestieren ist.

Locker durch die Hose atmen und mal schauen, was sich nunmehr an Chancen anbietet.  

642 Postings, 1417 Tage InstanzGold - Starker Anstieg voraus?

 
  
    
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10.02.18 17:01
Recht interessante Betrachtung von Jesse Felder:

"Gold Fireworks On The Horizon"

https://thefelderreport.com/2018/02/08/gold-fireworks-on-the-horizon/
 
Angehängte Grafik:
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312 Postings, 1233 Tage cousta#180 - Bei Gold scheinen immer genau die ...

 
  
    
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10.02.18 19:05
... "Betrachtungen" interessant zu sein, welche höhere Preise als Schlussfolgerung haben. Wahrscheinlich weil mögliche Verzehnfachungen allzuoft von den "Experten" als logische und unvermeidliche Konsequenz des Geldsystems ausgerufen werden, während ein läppische Halbierung, welche ich für möglich halte, von vorneherein als unmöglich angenommen wird. So ist es, wenn die beiden Haupttreiber der Volatilität zusammentreffen, nämlich die Angst (vor Vermögensverlusten durch Crash) und die Gier (Erwartung der Wiederholung früherer spekulativer Blasen). Und dazu noch das edle, über alle Zweifel (Schon mal über die hochgiftigen Produktionsprozesse nachgedacht?) erhabene Material.
Schaut man sich den inflationsbereinigten Preis von Gold an, sieht man die fehlenden langfristigen Gewinnaussichten und das der Preis im Augenblick überhaupt nicht besonders günstig ist.  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzDie S&P500 to Gold-Ratio

 
  
    
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10.02.18 21:28
halte ich da für aussagekräftiger. Aktuell kostet der S&P500 ca. 2 Unzen Gold, was aus historischer Sicht den Index eben nicht gerade günstig erscheinen lässt. Der angehangene Chart illustriert das wohl auch recht ordentlich. Jesse Felder macht in seinem Report darauf ja ebenfalls aufmerksam, dass Gold im Vergleich zum Aktienmarkt nunmehr günstig bewertet aussieht, vor allem unter dem Aspekt, sollten sich der S&P500 und Gold erneut in Richtung Parität bewegen. Die charttechnische Konstellation einer inversen Head and Shoulder-Formation lässt desweiteren durchaus den Schluss zu, dass hier ein ordentliches Aufwärtspotential in Reichweite liegen könnte.
 
Angehängte Grafik:
sp500-to-gold-ratio-chart-2018-02-10-....png (verkleinert auf 57%) vergrößern
sp500-to-gold-ratio-chart-2018-02-10-....png

312 Postings, 1233 Tage cousta#182 - Weshalb logarithmische Teilung?

 
  
    
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11.02.18 01:55
Weil der Anbieter das so voreingestellt hat?
http://www.macrotrends.net/1437/sp500-to-gold-ratio-chart
1. Haken wegnehmen
2. Gehirn einschalten
... oder umgekehrt.  

642 Postings, 1417 Tage InstanzUnverständnis

 
  
    
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11.02.18 12:10
Seit Jahren werden ja nicht nur die Aktienmärkte durch die ultralockere Geldpolitik der Notenbanken angetrieben und gestützt, nein, auch Immobilien, Anleihen, Kunstgegenstände, Oldtimer, etc., waren in den vergangenen Jahren Ziele der Vermögenspreisinflationierung. Und von einem endgültigen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken sind wir auch noch meilenweit entfernt. Noch immer wachsen die Geldmengen, wenn auch in einem niedrigeren Tempo als bisher. Das "Inflate or die-Credo" der Notenbänker hat unmissverständlich weiterhin Bestand.

Man muss schon über ein gewisses Maß an Phantasie verfügen, um in diesem Szenario davon auszugehen, dass das Asset Gold künftig ein Aschenputtel-Dasein frönen wird, welches zudem dazu noch drastisch an Wert einbüßen soll. Mir persönlich erschließt sich das in keinster Weise, aber wenn der User Cousta da anderer Auffassung ist, so sei ihm das unbenommen. Dabei möchte ich denn auch belassen.  
Angehängte Grafik:
bilanzen_der_zentralbanken.jpg
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5913 Postings, 4187 Tage learnerGeld ansich hat keinen Wert.

 
  
    
11.02.18 17:40
Der Wert entsteht erst durch den Staat, der Geld als Tauschmittel festlegt.
Der Preis von Gold steht im Verhältnis zum Geld und anderer Tauschgüter.

Gold wird erst richtig steigen, wenn die Inflation steigt, was in den letzten Jahren offensichtlich ein Problem war.  

642 Postings, 1417 Tage InstanzDer richtige Maßstab für die Inflation

 
  
    
11.02.18 20:17
Ja, wer hat den denn? Etwa die Notenbanken, die gebetsmühlenartig auf die ihrer Ansicht nach zu niedrige Inflationsrate, die ja bislang unter ihrem anvisiertem Zwei-Prozent-Ziel liegt, verweisen?

Die offiziell ausgewiesene Inflationsrate ist stets nur die halbe Wahrheit.
 

312 Postings, 1233 Tage coustaGeld hat einen Wert ...

 
  
    
11.02.18 21:27
... und eine Inflation wird ohne zusätzliche Bedingungen ausbleiben.
http://www.ariva.de/forum/gold-ist-zu-teuer-540309?page=14#jumppos362
Interessanterweise sind die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler durchaus sehr unterschiedlicher Meinung, von Gefälligkeitsgutachtern mal abgesehen.
Die nicht in den Qualitätsmedien bevorzugte Meinung - aus meiner Sicht eher ein Forschungsergebnis welches auf meine Beobachtungen zutrifft - kann man sich hier anhören:
https://youtu.be/zonghevtBgM  

642 Postings, 1417 Tage InstanzEs ist komplett absurd

 
  
    
11.02.18 21:39
davon auszugehen, dass es in einer Welt, welche förmlich in roter Tinte aka Schulden ertrinkt, und wir wissen allesamt darum, nunmehr eine stärkere deflationäre Strömung Einzug hält. Die Inflation ist die einzige Möglichkeit, die relative Last dieser immensen Schulden ein Stück weit zu lindern, ohne dass umgehend Massenkreditausfälle verursacht werden. Wobei die Schulden des einen ja eben auch stets die Ersparnisse des anderen abbilden. Mit anderen Worten: Viel Reichtum auf dem Papier wird real wohl verloren gehen. Wobei im Mittelpunkt dieses "Race to the Bottom" die Fiatgeldkurse stehen werden. Der US-Dollar gibt da momentan die Richtung vor, was Hern Draghi ja kürzlich glatt zu einer Protest-Note veranlasst hat. LOL.  

642 Postings, 1417 Tage InstanzSo sieht der Absturz aus...

 
  
    
12.02.18 22:29
LOL.

Total call open interest on $SPY at all-time highs!  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzRay Dalio massiv short auf europäische Aktien

 
  
    
13.02.18 23:36
Ray Dalios's Bridgewater-Fond hat seine Short-Wetten auf europäische Titel aktuell vervierfacht(!) und somit massiv ausgeweitet. Aufgrund der anstehenden Wahlen in Italien im kommenden März sind hier besonders italienische Aktien in den Short-Focus von Dalio geraten. Unter den DAX-Titeln sind Siemens und Adidas als übergewichtete Short-Kandidaten in Bridgewater Portfolios vertreten.

"Bridgewater Takes Short Bet Against Europe to $14 Billion"

The world?s biggest hedge fund isn?t done betting against European equities.

Bridgewater Associates LP now has wagers valued at more than $14 billion that stocks will decline in the region after it disclosed a $1 billion short bet against Munich-based engineering firm Siemens AG. The value of the firm?s short bets in Europe has more than quadrupled this month and also includes a wager against the German sportswear manufacturer Adidas AG.

Bridgewater has been building positions against Italian companies including Intesa Sanpaolo SpA, Enel SpA and Eni SpA ahead of national elections in March. That vote is unlikely to produce a clear winner, hindering the country?s ability to produce economic reforms. The firm is also betting against energy, manufacturing and construction firms in Europe.

Weiter hier

https://www.bloomberg.com/news/articles/...urope-stocks-to-14-billion  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzHurra, hurra, die Inflation ist da

 
  
    
14.02.18 20:22
und schon tanzen wir den Tango Fandango. LOL.  
Angehängte Grafik:
die_inflation_kommt.png
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642 Postings, 1417 Tage InstanzLangfrist-Chart

 
  
    
14.02.18 22:03
des S&P Goldman Sachs Commodity Index TR / SPX hier anbei. Der Chart macht da sicherlich schon einen gewissen Appetit, bestätigende Signale sind aber durchaus willkommen.  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzJa, was macht denn die inverse Zinsstruktur?

 
  
    
16.02.18 20:20
Eher rein gar nix Unwillkommenes, was den Aktienbullen da Angst einflössen müsste ;-))

Weiter long.  
Angehängte Grafik:
10y_vs_2y_2018-02-16.png (verkleinert auf 56%) vergrößern
10y_vs_2y_2018-02-16.png

642 Postings, 1417 Tage InstanzUnd noch etwas Astro anbei...

 
  
    
16.02.18 21:32
Im chin. Jahr des Hundes (2018) sollten den Aktienmärkten eigentlich viel Glück beschienen sein. Wir werden das dann aber noch entsprechend überprüfen wollen;-))

"Why the bull market may not play dead in the Year of the Dog"

https://www.marketwatch.com/story/...n-the-year-of-the-dog-2018-02-15  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzOily Doily

 
  
    
17.02.18 21:42
Die US-Schieferöl-Driller machen weiterhin ordentlich Betrieb. Schaun mer mal, wie sich das auf die künftige Entwicklung des Ölpreises niederschlägt.

Oil Rigs "Continued gains in rig counts"

? Total US oil rigs saw another solid week, +7 to 798

? Horizontal oil rigs were up even better, +10 to 696

? All the action was in the inscrutable ?Other? plays, which added 12 horizontal oil rigs, compared to a loss of 2 across the major plays

? The oil price stabilized this past week, and the Brent spread has recovered a bit to about $3.30 / barrel

Note: This graph shows the US horizontal rig count by basin.

http://www.calculatedriskblog.com/2018/02/...t&utm_medium=twitter  
Angehängte Grafik:
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642 Postings, 1417 Tage InstanzIch seh's gerade noch...

 
  
    
17.02.18 22:08
Die lang erwartete Korrektur ist ja nun mittlerweile eingetroffen, aber wie lange diese dauern wird, ist klarerweise nicht benennbar. Der Chart in #193 zeigt jedoch eigentlich recht gut auf, dass derartige Korrekturen sich durchaus über einige Monate ziehen können (2015-08 bis 2016-02). Selbstverständlich habe ich auch kein entsprechendes Brennglass, was die künftigen Kursentwicklungen der Aktienmärkte betrifft, aber solange hier keinerlei eindeutigen Rezessionsignale der maßgeblichen Wirtschaftsräume zu verzeichnen sind, sollte man da doch schon eher ein Stück weit entspannt bleiben.  

642 Postings, 1417 Tage InstanzAn einem quasi börsenfreien Tag

 
  
    
19.02.18 22:34
an dem die europäischen "Deppen" ohne die Leitvorgaben des Masters eh nichts wirklich passendes an Kursen auf die Kette bekommen, hier zur Erbauung der nachfolgend interessante TP-Artikel hereingereicht.

"Mit der Entfesselung der Finanzmärkte vor 50 Jahren begann der lange Weg in die gegenwärtige Krise"

Ein Gespräch mit dem Ökonomen Stephan Schulmeister über die Folgen von "Finanzalchimie" und "Marktreligiösität" und darüber, warum die aktuelle Wirtschaftspolitik einfach nicht funktionieren kann

In seiner Einschätzung des aktuellen Börsengeschehens skizziert der renommierte österreichische Ökonom Stephan Schulmeister die historische Genese der heutigen Lage. Schulmeister, der sich dezidiert nicht als "linker" Denker versteht, ist ein energischer Gegner der neoliberalen Wirtschaftsordnung. Die Grundmuster dieser Ordnung sind viel tiefer im Denken von Politikern, Markteilnehmern und der Bevölkerung verankert, als dies gemeinhin angenommen wird. Der Kampf gegen diese Grundmuster dürfte ein langer und schwieriger werden.

Weiter hier

https://www.heise.de/tp/features/...tige-Krise-3965253.html?seite=all

 

642 Postings, 1417 Tage InstanzAktuelle Markteinschätzung von Felix Zulauf

 
  
    
21.02.18 18:39

Felix Zulauf: "Dann gibt es Löcher im Markt"

Nach der jüngsten Erholung ist der deutsche Aktienmarkt am Montag leicht in die roten Zahlen geraten. Der weltweit angesehene Investor Felix Zulauf spricht über die jüngsten Turbulenzen an den Anlagemärkten und was Anleger noch erwartet.

Herr Zulauf, die Kursausschläge an den Börsen sind gewaltig. Was geht da vor sich?

Felix Zulauf: Am 24. Januar habe ich meinen Kunden gesagt: Es riecht nach 1987, wie damals vor dem Crash. Wie damals steigt die Inflation, die Renditen ziehen an, der Dollar ist schwach und ein US-Finanzminister redet seine Währung schwach. Gleichzeitig sind Aktien hoch bewertet. Investoren haben einen extrem hohen Aktienanteil in den Depots und kaufen Aktien mit rekordhohen Summen auf Pump. 1987 gab es die so genannte Portfolio Insurance. Investmentbanken haben institutionellen Anlegern damals Versicherungen verkauft. Wenn die Kurse gewisse Grenzen unterschritten, wurde ohne Rücksicht auf Verluste verkauft. Dann hatten wir den Crash.

Das Pendant dazu heute sind Risk-Parity-Produkte. Dabei setzen Anleger auf Aktien und Anleihen, die unterschiedliche Risiken aufweisen und entsprechend gewichtet werden. Man ist der Meinung, dass dies zu positiven Resultaten führt, weil sich die Schwankungen ausgleichen. Je niedriger die Volatilität ist...

Weiter hier

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/...cher-im-markt/20962702.html
 

642 Postings, 1417 Tage InstanzAktueller Check des Gebert-Indikators

 
  
    
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25.02.18 12:00
Manch einem hier dürfte das Buch "Der Große Gebert" von Thomas Gebert zu Börsenzyklen und Börsenindikatoren wohl bekannt sein. Gebert beschreibt in seinem Buch zyklische Auffälligkeiten, welche sich bei genehmer Beachtung als durchaus recht profitabel für den Anleger gestalten können, wobei seine Strategie auch klarerweise überprüfbar ist.

Anbei eine kurze Überprüfung der von Thomas Gebert leicht versimplifizierten Grundsätzen seiner Anlagestrategie:

Der Anleger muss sich jede Woche folgende Fragen stellen:

a) Ist die Infla­tionsrate in der Eurozone niedriger als vor zwölf Monaten?
(Stand 23.02.18 = ja)

b) War der jüngste bzw. letzte Zinsschritt der Europäi­schen Zentralbank eine Senkung?
(Senkung zu Anfang 2016 auf 0,00%, danach keine Veränderung, also = ja)

c) Steht der Dollar zum Euro höher als vor einem Jahr?
(Stand 23.02.18 = nein)

d) Befinden wir uns in den Monaten November bis April?
(Stand 23.02.18 = ja)

Für jede positive Antwort gibt es ei­nen Punkt. Ergibt die Summe drei oder vier Punkte, bedeutet das ein Kaufsignal. Null oder eins ist als Ver­kaufssignal zu werten. Zwei Punkte sind neutral und ändern das zuletzt erschienene Signal nicht. Stehen die Zeichen auf "Kaufen", wird in den DAX investiert. (oder bei umgedrehten Signalen auf "Verkaufen")

Der Gebert-Indikator dürfte aufgrund der vorgenannten Kriterien bis mindestens April 2018 freie Fahrt für den DAX anzeigen, da die EZB in den kommenden Monaten wohl kaum mit einer Zinserhöhung aufwarten dürfte. Der Zinsbonuspunkt hat damit auch in der nächsten vor uns liegenden Zeit weiterhin Bestand. Da mindestens zwei Punkte ausreichen, um den Indikator auf einem Kaufsignal zu belassen, triggert die gegenüber dem Vorjahreszeitraum aktuell gesunkene Inflationsrate für die Eurozone zudem noch den zusätzlichen dritten Punkt hinzu. Gemäß der Gebert-Strategie eben ein klares Long-Signal.

Eurostat aktuell zum Thema Inflation:

"Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 1,3% gesunken"

http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/...e-9616-743a3805a902
 
Angehängte Grafik:
der_gro__e_gebert.png
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642 Postings, 1417 Tage InstanzAllerorten mittlerweile dieses bekannte Gejaule...

 
  
    
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27.02.18 23:45
Die meisten Börsenteilnehmer sind aufgrund ihres Kurzzeitgedächtnis wohl scheinbar nicht mehr in der Lage, um konkret zu realisieren, was sich in den vergangenen knapp anderthalb Jahren an den US-Börsen vollzogen hat.

Nur zu logisch, dass es in diesem Tempo so nicht weitergehen kann. Aber so ist halt der Mensch, eben ein Nimmersatt...
 
Angehängte Grafik:
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