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Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

Seite 1445 von 1537
neuester Beitrag: 27.11.20 19:45
eröffnet am: 04.02.13 21:03 von: XL___ Anzahl Beiträge: 38425
neuester Beitrag: 27.11.20 19:45 von: KeyKey Leser gesamt: 4862600
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bewertet mit 43 Sternen

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11579 Postings, 2858 Tage XL___Hint

 
  
    
04.01.19 23:48
danke für den Hinweis. 14 Mia waren Dividenden. Durch den Aktienrückkauf verteilen die sich aber jetzt auf 5  Milliarden Antien und nicht auf 6,5 Milliarden Aktien. Durch den APR bekommt man also mehr Dividende pro Aktie.

Durch den APR steigt die Divi.  

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseSo, ao ... und wo steht in seiner Aussage ...

 
  
    
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04.01.19 23:49

... das Wort 'indirekt'? Wer von uns 'hat etwas geraucht'? ;-)

"Die Summen hören sich noch immer unglaublich an? Der Vorstand verspricht aber nicht nur, er handelt auch. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden bereits knapp 90 Mrd. USD an die Anteilseigner ausgeschüttet. Man hat also Wort gehalten."

Ich sehe nix. Wieviel muss ich rauchen, damit da ein 'indirekt' erscheint? Oder muss ich den Text auf eine besondere Art falten, damit das zu sehen ist?

In diesem Kontext kann man das auch eine 'irreführende Aussage' nennen - gelinde gesagt - oder eben direkt: Bullshit.

Tja. Das ändert nix daran: Du hast den Artikel gelesen, fandst ihn so toll, dass Du mich darob 'Fanatiker' betitelt hast, weil ich schon in den ersten vier Abschnitten einen hohen Bullshit-Faktor erkannt habe - und siehe da: der Rest ist auch Bullshit.

Und zu guter letzt kam auch noch heraus, dass Du weder verstehst, wie ein ARP funktioniert, dann nicht verstehst, warum es in den letzten Wochen nicht wirklich eine gute Idee war, und nun weigerst Du Dich ganz offensichtlich hinzuzulernen, und versuchst Dich in 'und die Erde ist doch eine Scheibe' und im Verdrehen von Aktien.

Einerseits faszinierend. Andererseits: Dumm gelaufen. Sehr dumm.

Aber eben auch: selber schuld. ;-)  

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseMan, man, man ...

 
  
    
04.01.19 23:57

Nein. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dividende und ARP. Worst case kann die Dividende gleich bleiben, oder auch fallen, je nachdem, wie die wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist.

"Durch den APR bekommt man also mehr Dividende pro Aktie."

Ansonsten ist es ein sehr schlechtes Verhältnis, wenn man 76 Milliarden Dollar für ein ARP ausgibt, um dann je Aktie die Dividende für 0,09 Dollar anzuheben.  ;-)

76 Milliarden für ein ARP ausgeben - damit die Dividende von 14 Milliarden auf 16 Milliarden steigt? Ginge es darum, dann könnte ja Apple die 76 Milliarden Dollar ebenfalls als Dividende ausschütten?

Wieviel sagtest Du, 5 Milliarden Aktien? Das ergäbe eine Sonderdividende von über 15 Dollar je Aktie.

Oder?

Eben: Du verstehst das nicht. Das ist das Problem. Und Du hast innerlich zugemacht, um das nicht verstehen zu müssen. Damit Du keinen Fehler zugeben musst.

 

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseIch gehe jetzt schlafen ....

 
  
    
04.01.19 23:58
... und das solltest adu ebenfalls tun. Morgen früh wird es Dir unangenehm sein, was Du da alles nicht verstanden hast.

Aber an mir liegt es nicht. Meine Aussagen waren schlüssig.  

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseEin Gedankenexperiment noch ...

 
  
    
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05.01.19 00:01
Stell Dir das Horrorszenario vor ...

Apple kauft für allen Cash Aktien zurück - und der Kurs steigt nicht, weil 'die iPhone Preise zu teuer' sind, sondern das Geschäft liegt darnieder. Apple würde von der Hand in den Mund leben,

Also Cash weg, ARP verpufft. Was glaubst Du, was mit der Dividende passieren würde?

Hmm?  

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseSchau ...

 
  
    
05.01.19 00:03
... unsere Diskussion hat dem Kurs gut getan. Sollten wir morgen fortsetzen. ;-)

https://www.nasdaq.com/symbol/aapl/real-time

 

11579 Postings, 2858 Tage XL___@otternase

 
  
    
05.01.19 00:05
Wenn der Gewinn pro Aktie steigt dann steigt auch i.d.R. die Dividendenausschüttung. Nur bei sehr wenigen Firmen ist es festgeschrieben. Und durch das APR sinkt hat die Zahl der Aktien, der Gewinn verteilt sich auf weniger Aktien und ist pro Aktie höher. Somit auch die Dividende. Das ist der Sinn eines ARP.
Du hingegen behauptest das ARP mache überhaupt keinen Sinn da der Aktionär ja nichts davon hat.

Ich denke meine Variante klingt einleuchtender.  

9 Postings, 983 Tage Shifty94hier

 
  
    
05.01.19 00:11

ist ja was los im Thread oder besser gesagt um Apple allgemein :D Verfolge den Thread schon etwas länger, da ich auch Besitzer einiger Apfel Aktien bin und eines iPhones.

Falls jemand ein m.M.n. sehr schön fundiertes Video (ohne jeglichen Weltuntergang-News) zur Apple Aktie sehen möchte:
https://www.youtube.com/watch?v=Byj4NMsTk_Y&t=0s
 

6649 Postings, 2802 Tage tanotfXL__, Otternase

 
  
    
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05.01.19 00:27
Mit dem ARP hat sich Apple nach dem Ausscheiden von SZ damals in erster Linie erst mal nur "Zeit" gekauft. Die Großaktionäre waren sich nicht sicher, ob nach dem iPad noch etwas kommt. Zeitgleich hatte man das Maps Desaster zu verkraften und die iPhone Absätze waren rückläufig. Gleichzeitig hat der Wettbewerb seine User Interface auf ein Minimum reduziert (Flat Design) und Apple kam nach relativ kurzer Zeit schon recht altbacken daher. Zum ARP gab es aber immer kritische Stimmen und aus meiner Sicht völlig zu Recht. Den der Kurs ist eigentlich immer dann gestiegen, wenn Apple sein Geschäft entgegen den Erwartungen ausbauen konnte. Das ARP hat in der Zwischenzeit lediglich nur die Gemüter beruhigt und den Kurs halbwegs gehalten.

Ich hatte es gerne gesehen, das man stattdessen mehr Know How einkauft in Form von Firmenübernahmen. Beats ist doch das beste Beispiel. Die teuerste Firmenübernahme in Apples Firmengeschichte (3 Mrd $) ist doch ein positives Beispiel dafür, wie das Geld besser angelegt ist. Man schaue sich doch mal Apple Music an, da generiert man doch erstaunliche Umsätze und Gewinne. Ein 3 Mrd $ ARP hätte doch keiner mitbekommen. Ich denke das man zu der Zeit auch gleich Netflix (damals ca. 25 Mrd $ MK) hätte kaufen müssen, um das Service Geschäft zu stärken. Ein Apple "Movie" oder "Film" hätte mindestens die gleiche Umsatzdynamik, wie Apple Musik. Man muß halt auch mal was riskieren.
 

6649 Postings, 2802 Tage tanotfXL__, Otternase

 
  
    
05.01.19 00:37
Vielleicht noch als Ergänzung, weshalb das ARP auch kritisch zu sehen ist. Grade Großinvestoren wie aktuell Buffett freuen sich natürlich außerordentlich über die großen Kursabschläge. Erstens haben sie genug Cash um sich weiter in Apple einzukaufen und das ARP vergrößert beiläufig Ihren Einfluß in der Firma, da es ja immer weniger Aktien werden. So kann also aus 5 % Firmenbeteiligung irgendwann 6,7,8 % werden ohne das der Investor irgendetwas dafür leisten muß. Bevorzugte Ziele sind natürlich Cash Cows, wie Apple!! Die werden dann über die Jahre schön ausgesaugt. Deswegen ist die Entwicklung aus meiner Sicht eben nicht wirklich positiv zu sehen. Die Innovationskraft geht verloren und ehe man sich versieht, wird man links und rechts überholt (Bsp. IBM).  

27774 Postings, 3196 Tage Otternase@tanotf Mir ging es weniger ...

 
  
    
05.01.19 01:44
... un Pro oder Contra ARPs, sondern nur darum zu zeigen, dass der Autor des Artikels neben anderen falschen Informationen auch das sehr skurril dargestellt hat.

Na, und im Nachgang dann um jemandem zu erklären, wie ARPs funktionieren, und dass das eben zurzeit tatsächlich wenig bringt.

Aber offensichtlich ist das mit dem Verstehen so eine Sache. Kann man nix dran ändern. Wenn jemand das nicht verstehen will, kann man ihn nicht dazu zwingen.

Das mit Buffett mag stimmen, aber am Ende des Tages nutzt er eben nur die Gunst der Stunde - so er sie denn nutzt - um seinen Bestand aufzustocken. Welchen Vorwurf will man ihm da machen, dass er an Apples Erfolg glaubt?

Wie gesagt: ich hab Buffetts Verhalten zu wenig beobachtet, als dass ich mich an seine 'Aussaugqualitäten' bewusst erinnern könnte. Tatsächlich dürfte er im letzten Frühjahr einer der Gründe für den starken Anstieg gewesen sein, und er hat ja auch zu deutlich höheren Kursen nachgekauft. Ich bin nicht sicherm wie gut Apple derzeit in seinem Depot aufgestellt ist, was er bisher davon hatte.

Klar, die Dividende. Aber mit etwa 2 Prozent ist diese ja nicht wirklich groß. Erst recht nicht, wenn man gerade so einen Kursrückgang miterlebt hat. So er denn drin geblieben ist.

Ich denke nicht, dass Buffett das Problem ist. Aber ich kann mich irren.  

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseBezüglich Großeinkäufe ...

 
  
    
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05.01.19 01:59
... sehe ich das kritischer. Netflix wäre vielleicht eine Option gewesen, aber die Frage ist dann eben, wie die Analysten das bewertet hätten. Netflix ist m.E. doch recht deutlich überbewertet - eine Entwicklung, die in erhalb Apples möglicherweise nie passiert wäre.

Oder glaubst Du, dass Netflix den Apple Kurs um 100 oder gar 129 Milliarden angehoben hätte? Wie auch bei Apple Music könnte es Apple das auch alleine hochziehen, und dann vielleicht mit einem anderen Konzept.

Warum etliche Milliarden ausgeben, wenn man das für weniger vielleicht sogar besser hinkriegt. Apple Music ist mittlerweile sehr erfolgreich. Und Spotify darbt dahin. Mal schauen, was passiert, aber vielleicht ergeht es Netflix ja ebenso.

Sie haben exakt ein Produkt: Serien mit einem Abomodell. Und das Wachstum ist naturgemäß begrenzt auf die Zahl der Haushalte. Der Kurs stieg, weil die Abozahlen stiegen. Aber was, wenn Apple mit ins Spiel kommt? Apple User haben eine hohe Neigung dazu das iOS Ökosystem nutzen zu wollen. Und wenn der Content stimmt, dürften viele, wie selbstverständlich, zu Apple 'Streaming' wechseln.

Ich beispielsweise habe Netflix, aber ich hätte es schon längst gekündigt, würden nicht meine Neffen das gerne schauen. Für mich ist die Zahl der Filme zu gering, es gibt viel zu wenig Klassiker - und Stand heute macht es für mich nur als Ergänzung zu Download Videos und DVDs Sinn. Das ganze Serien-Zeug ist für mich nahezu nutzlos. Viele alte Serien gibt es nicht einmal. Star Trek (Originale) habe ich mir angeschaut, und das war's dann auch.

Wenn Apple in diese Richtung etwas besseres stricken kann, dann bin ich sofort weg. Ich glaube nicht, dass die Netflix Kunden eine persönliche Bindung zu Netflix haben, sondern sie sehen es eher pragmatisch. Wenn jemand anderer ein besseres Paket schnürt, sind sie weg.

Die darunter liegenden Geräte hingegen, die sind die Konstante - zur Nutzung der Services.

Ob so ein Streaming Service bereits dieses Jahr kommt, da bin ich nicht sicher. Ich denke, dass es noch zu früh sein könnte. Aber ich hoffe es natürlich.

PS: Ich glaube auch nicht, dass so eine Übernahme anstelle des ARP passiert wäre - vielleicht hätte es auch beides gegeben. Wer weiß das schon.

Und WhatsApp sehe ich für Facebook nicht wirklich als sinnvollen Kauf an. Sie haben zwar sehr viele Kunden dazubekommen, die Accounts ging es hauptsächlich, aber daraus Kapital konnten sie m.E. noch nicht schlagen. Und die Frage wird sein, ob sie das mit strengeren Datenschutzgesetzen noch werden tun können.

We will see.
 

27774 Postings, 3196 Tage OtternaseOh, sehe gerade ...

 
  
    
05.01.19 02:02
... Netflix hat heute +10,5% hingelegt - spiegelbildlich zu Apple gestern. Well done. :-)

Dennoch bliebe die Frage, welchen wirklichen 'Mehrwert (in Form von Marktkapitalisierung) Apple davon hätte.

Die Frage wäre z.B.: Wieviel ist Beats heute wert?

Ich würde mir nicht zutrauen diese Frage belastbar beantworten zu können.

 

279 Postings, 772 Tage SpeedJasmin"Beats" oder "Beast"

 
  
    
05.01.19 04:53
Das "Beast", welches uns nachhaltig nervt,
ist definitiv ein kontraproduktiver Faktor.

Zu "Beats", kann auch ich nur sagen:

"Ich würde mir nicht zutrauen diese Frage belastbar beantworte­n zu können."

Hast Sarkasmus, ...finde ich gut?!


 

718 Postings, 1480 Tage StarlordSo schmeckt der morgendliche Kaffee....

 
  
    
05.01.19 07:46
Viele Meinungen, interessante Themen, sachlich argumentiert. Sieht man leider seltener in Foren...

Zu Otternases Horrorszenario: kein Cash, arp bringt nix mehr - sehr weit gedacht- aber warum nicht. Da kann ich auch nur kurz spekulieren.... Kurs würde rapide sinken. Sollte Apple aber annähernd weiter so viel Cash produzieren, könnten Sie Ihr arp weiter beschleunigen.... die Dividende erhöhen und des AktionlrskreAktiorskreis wird immer exklusiver.
Und dann kommt mein Wunschszenario: Apple tritt von der Börse  und kauft alle Aktien auf- Kurs explodiert und ich steige aus....:-) schönes Wochenende allen- hoffe DT ruft nicht wegen seiner schexxx Mauer den Notstand aus... dann geht?s  Montag nochmal runter im DOW....  

2781 Postings, 1854 Tage Vaioz,,,,,,,,,,,,,.........

 
  
    
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05.01.19 08:06
Netflix Bruttomarge ~ 35 % .... Apple Bruttomarge ~ 38 %
Auf Netflix kommt enorm starke Konkurrenz mit Disneys, Apple, Warner mit HBO und natürlich Amazon zu. Der Kuchen wird stärker aufgeteilt und Netflix ist überschuldet. Ich überlege seit längerem einen Put auf Netflix zu setzen, denn das Unternehmen hat sich überschuldet und wird in Zeiten der steigenden Zinsen und höheren Konkurrenz massive Schwierigkeiten bekommen.
Und warum sollte Apple jemals Netflix übernommen haben? In Netflix steckt kein Know How. Bilanziell war man stets schwach aufgestellt und trieb das Wachstum durch Verschuldung voran. Ein solches Unternehmen will man doch nicht erwerben...
@Tanotf Deine Aussagen zu Buffett sind auch sehr wage. In der Vergangenheit machte er bzw. Berkshire einen Namen als stille Teilhaber. Das riesige ARP wurde auch beschlossen als man noch nicht derart stark in Apple eingekauft war. Es wurde laut Apple hauptsächlich aus Steuergründen durchgeführt. Und auch das IBM Beispiel zieht nicht. IBM hat allgemeine Probleme im operativen Geschäft und mit der Dividende/ARP besänftigte man die Aktionäre. Aber das Berkshire IBM gezielt "Aussaugen" wollte ist doch schwachsinnig. Zu den Zeitpunkt seiner Beteiligung hatten andere Instis deutlich höhere Positionen. Warum also nicht diese verurteilen obwohl sie die höhere Entscheidungsgewalt gehabt hätten?
 

27774 Postings, 3196 Tage Otternase@Vaioz Zu Netflix ...

 
  
    
05.01.19 08:41
... ich bin ja kein Derivatefreund, grundsätzlich, aber auch bei Netflix wäre ich vorsichtig.

Meiner Meinung nach war der Hauptgrund für dessen Anstieg die stetig steigende Nutzerzahl. Und wie Du schreibst, stehen am Horizont weitere Wettbewerber bereit, die ebenfalls auf die Nutzer zielen. Und allesamt sind sie nicht berade klein.

Ob das aber genügt, um den Kurs mittelfristig nach unten zu drücken, würde ich in Zeiten, in denen Amazon derart groß geworden ist, eher vorsichtig beurteilen. Da denke ich seit Jahren, dass der Anteil heißer Luft bei 90% liegt - und dennoch stieg der Kurs konstant und über Jahre hinweg.

Netflix halte ich dennoch für anfälliger, denn sie haben in der Tat nur ein Produkt - Serien und Filme. Amazon hat neben seinem Marktplatz zumindest noch die Cloudservices und eben Video, Musik und Buch Content. Sie stehen breiter da.

Bei Netflix sehe ich als Gefahr den starken Wettbewerb, der sich formiert. Wenn Warner selber ins Geschäft einsteigt, dürfte das Angebot an Filmen dünner werden. Und Apple, na ja, das iOS System ist 'sticky', man bleibt gerne hängen. Wie sehr die Kunden Netflix treu bleiben wird man erst dann sehen. Noch gibt es ja nur Amazon als Wettbewerber.

Bei Amazon sehe ich als Gefahr, dass sehr starker politischer Gegenwind entsteht - weil jeder weiß, dass Amazon ein Drittel seiner Einkünfte durch den Marktplatz mit problematishen Aktivitäten erzielt: Duldung von Plagiaten und Duldung beim Steuerbetrug, indem man chinesischen (und anderen) Firmen ermöglicht an lokalen Steuern vorbei den US Markt zu beliefern.

Es gibt bereits erste Gesetzesinitiativen, die sich damit befassen, in der EU, und in den USA. Endlich. Denn auch Amazons Verhalten läuft nach Wild-West-Manier, ab: mit unlauteren Mitteln lokale Strukturen zerstören, und damit aus dem Geschäft drängen.

Da ist mir Netflix ungleich sympathischer. Da ist das Geschäftskonzept klar definiert, und es gibt kaum Potential für halbseidene Geschäftspraktiken.

Ob ich bei einem der beiden investieren würde? Keine größere Summe. War es in der Vergangenheit ein Fehler? Ja. Aber da ich Amazons Geschäftsgebaren fragwürdig finde, war das für mich nie ein Thema. Bei Netflix bereue ich es schon eher. Aber wie man sieht, sind die ebenfalls anfällig.

Und ich denke, dass sie durch den nahenden Wettbewerb noch anfälliger werden. Anders gesagt: ich habe keine Idee, wie sie reagieren könnten, sobald Warner und Apple sich neben sie stellen, und die Türen zu ihren Services öffnen.

Dann wären neben Netflix eben mit Amazon insgesamt vier Anbieter da. Und ob dann die Nutzerzahlen von Netflix weiter zulegen, da bin ich skeptisch.

Man wird sehen. :-)  

27774 Postings, 3196 Tage Otternase@Vaioz PS: ...

 
  
    
05.01.19 08:49
... ja, das sehe ich ähnlich: neutral ausgedrückt, verschulden sie sich, um Wachstum zu generieren, aber sehr negativ / drastisch ausgedrückt entspricht das einem Schneeballsystem: 38% Bruttomarge dürfte nur solange zu halten sein, so lange neue Abonnenten hinzukommen. So etwas kann lange dauern, und so etwas kann auch klappen.

Spannend wied es sein zu sehen was passiert, wenn die Zahl der Abonnenten nicht mehr wächst.

Wenn Wachstum also ausbleibt, und die Schulden drücken. Oder eben die garstige Variante: wenn im Schneebalsystem keine neuen Abonnenten mehr zu finden sind.

Dann wird sich zeigen, ob dahinter ein tragfähiges Geschäftskonzept steckt. Ich bin da skeptisch. Aber ich war auch bei Amazon skeptisch - weil ich das Cloud Geschäft vernachlässigt habe, und den geringen politischen Widerstand sich so vorführen zu lassen. Aber ich lag bis dato bei Amazon falsch, und das kann mit Netflix ebenso passieren.

"In Netflix steckt kein Know How. Bilanziell war man stets schwach aufgestellt und trieb das Wachstum durch Verschuldung voran. Ein solches Unternehmen will man doch nicht erwerben..."

Netflix wäre eh nicht für wenig Geld zu haben gewesen, und hätte Apple 50 Milliarden dafür gezahlt, wäre das m.E. deutlich zu viel gewesen. Wie Du sagst: da ist nichts, was Apple nicht en ebenfalls machen könnte.

Für Warner, HBO und Disney ist das ebenso leicht möglich. Dsney hatte ich vorher vergessen, mit Apple sehe ich sie als größten nahenden Wettbewerber.

 

2781 Postings, 1854 Tage Vaioz......,,,,,,,,,,,,,..........

 
  
    
05.01.19 09:46
@Otternase Bezüglich Amazon bin ich deiner Meinung. Erwarte ebenso politischen Gegenwind der kommen muss. Der Konzern bildete im Laufe der Zeit ein Monopol sondergleichen. Egal ob im Marktplatz oder ihr AWS. Auch bin ich kein großer Freund von Derivaten. Nutze sie sehr selten und wenn meist nur zur Absicherung. Bei Netflix sehe ich aktuell eine Chance, weil das Unternehmen meiner Ansicht nach nicht einmal ein Viertel dessen Wert ist, was man aktuell an Market Cap aufweist. Aber klar, die Märkte sind weit von jeder Logik entfernt. Das Ganze wäre auf keinen Fall einen gehebelten Put aus kurzfristigen Perspektiven wert... Wenn wird es Zeit brauchen, entsprechend sollte man das Ganze einplanen. Ebenso wie den Start der Konkurrenz.

Wer schlussendlich davon die Nase vorn hat, wage ich nicht zu urteilen. Alle hätten das Potential Marktführer zu werden. Netflix wird aber durch den Abzug der Lizenzen nahezu kastriert und konzentriert sich nur noch auf Eigenproduktionen. Vor allem Warner in Partnerschaft mit HBO dürfte anfangs davonziehen. Allein mit Schwergewicht Game of Thrones wird man Massen an Kunden gewinnen. Netflix ist aber bereits in einer Teufelspirale - zu hohe Verschuldung + starker Konkurrenz + Zinsanstieg = Problem
Und ja wenn die Zahl der Abonnenten nur ein wenig schwächer wächst als erwartet oder stagniert, erwarte ich einen Crash der Aktie. Auf jeden Fall steht 2019 im Zeichen des Streamings....

 

11579 Postings, 2858 Tage XL___..

 
  
    
05.01.19 10:09
Apple kommt dem QCOm Urteil nach, die Modelle 7,8 und X sind auf der Website nicht mehr zu finden. Die Mobilfunkbetreiber haben die Geräte zwar noch im Angebot, ich kann mir nicht vorstellen das es so bleibt. Vermutlich verschwinden 7,8 und X wirklich vom deutschen Markt. Für QCOM ist das hier sicherlich ein Etappensieg.  

568 Postings, 1135 Tage insysMeine bescheidene Meinung allgemein zu Apple

 
  
    
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05.01.19 10:39
ich war nie wirklich von Apple überzeugt, wegen der IPhone Abhängigkeit.  Mein Bild dazu hat sich dieses Jahr drastisch verändert. Apple KG von 12, Microsoft von 38 oder 40 aktuell, da sehe ich Apple als sehr günstig an als Technologiefirma; gut, was mich immer störte ist das ausbleibende Umsatzwachstum, sie scheinen ihre Earnings per share nur noch durch ihre ARPs zu generieren, aber:
Die Goldgrube ist das Betriebssystem. Ich habe ein Nokia von 2014 mit Windows 8.1 das Ding kann man seit langem in die Tonne treten, für update auf Windows 10 Speicherplatz damals  zu gering, die jetzt noch verfügbaren Apps funktioniern nicht oder es gibt sie einfach nicht mehr. Die verfügbaren Apps hatten mir damals ausgereicht, jetzt taugt es nur noch zum emails lesen, etwas googeln und Fotos machen. Ja es gibt Leute, die kaufen sich ihr Handy selbst, brauchen keinen Vertrag für 35 Euro monatl. und wollen ihr Gerät gerne länger als 2 Jahre nutzen. Habe mir ein gebrachtes Samsung zugelegt auch von 2014, Android 4.4.3. Das Ding kackt mangels nicht verfügbarer updates auch ab. Habe jetzt ein IPhone 6s, Kundenrückläufer von eBay für 289 Euro; das Ding wird für insges. 5 Jahre updates erhalten, das ist der Unterschied. Und die Leute, die einen Windows PC mit Windows 7 haben ? Updates, wenn damals versäumt - Pech. Desweiteren ist mir bei meinem Paris Kurzurlaub diesen Sommer folgendes aufgefallen: hier waren sehr viele asiatische Touristen, ob Japaner oder Chinesen kann ich nicht sagen aber gefühlt hatte da fast jeder ein IPhone in der Hand. Das gab mir echt zu denken und mir wurde klar, dass sich das bis jetzt überlegene und gepflegtere Betriebssystem immer mehr durchzusetzen scheint. Natürlich gibt es eingefleischte Androidfans, die sagen, Apple wäre zu teuer, aber wieviel kostet ein Samsung der Mittel- oder Oberklasse ? Ist es wirklich so viel günstiger ? Mfg  

5090 Postings, 5218 Tage brokersteveVolle Zustimmung... Apple weit überlegen

 
  
    
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05.01.19 10:50
Und im Endergebnis auch günstiger genau aus den Gründen, die du beschrieben hast.

Das Betriebssystem ist Android um Meilen überlegen, der Datenschutz und Privatsphäre um Lichtjahre überlegen und da Apple und Hardware bedient läuft alles viel runder.

In meiner Verwandtschaft hatten einige ein Android. Als sie auf Apple umgestellt hatten, hatten sie sich gefragt, weshalb sie dies nicht schon früher getan haben.

Das ist die reale Welt.

Viele kaufen erstmal ein Samsung und stellen dann fest, dass es eigentlich technisches Mittelmaß ist. Objektiv gute technische Daten aber grottenschlechte Software und Handling bzw. Bedienung.

Und genau das treibt den Appleumsatz.....abgesehen, dass wenn 5G kommt, es zu einer gigantischen handyneukaufwelle kommen wird.

Allein das beschert Apple ein wahrhaft Bombengeschädigte, sowie dürfte evtl. auch schon dieses Jahr eine VR Brille oder Nachrichten in Sache autonomes Fahren kommen.

Ich bedanke mich für alle, die ihre Appleaktie weggeworfen haben, ich habe für 200.000 Euro Appleaktien gekauft.

kGV con 12 bei den Aussichten und der Plattform....ist einfach nur lächerlich.

Meine Meinung.  

95 Postings, 762 Tage DataScientistAndroid vs Iphone

 
  
    
05.01.19 11:03
Ich teile euren Optimismus was den Preis angeht - im Vergleich zu Microsoft und Google scheint Apple derzeit wirklich recht günstig. Zum Thema Überlegenheit von iOs gegenüber Android muss ich aber sagen, dass dies tatsächlich viele Leute genau anders herum sehen, auch in meinem Bekanntenkreis. Da wird zum Beispiel gemotzt, wie umständlich es ist, Dateien vom iPhone auf den PC zu übertragen und das die Apps teuerer sind als bei Google.
Gut ist, dass viele Firmenhandys noch Iphones sind. Wenn sich IT-Abteilungen erstmal an ein System gewöhnt haben, ist ein Wechsel aufwendig.  

1467 Postings, 2927 Tage PorstmannZum Totlachen

 
  
    
05.01.19 11:20
Und da ist sie hin, die gefeierte Breite der Produktpalette. Kundenwünsche nach einem Smartphone auf der Höhe der Zeit zu einem vertretbarem Preis kann Apple Deutschland nicht mehr befriedigen. Hochmut kommt vor dem Fall. Und so erfreulich der Kurssprung gestern war, es waren die Großen mit dem langen Atem, die gekauft haben. Die Apple-Misere hat nämlich erst begonnen und wird mit einer (teueren) Einigung mit Qualcom nicht enden. Erst wenn man sich mal wieder zu echten Innovationen aufrafft. Alles andere in letzter Zeit war Kosmetik an den Produkten.

Wie die Aktienrückkäufe ja auch Kosmetik sind. Nein doch, sie sind mehr: sie vergrößern das Vermögen derer, die im Apple-Board und in der Exekutive auf Säcken voller eigener Aktien sitzen. D.h. die können selbst ihren Vermögensstand hochschrauben, wenn es Ihnen gefällt. Am besten nach Absprache mit WB. Das nennt man Vorzugsaktien :-) Die Öffentlichkeit erfährt nichts davon, was genau im ARP passiert. Auch das ist eine Konsequenz der vielgepriesenen Entlohnung in eigenen Aktien. Ein Spaßvogel schrieb, er wünsche sich Sätze von anderen Firmen wie den von Cook: „Aktienkurse interessieren uns nicht.“ Ein Anderer hier hat dem verlustgebeutelten, nicht gerade betuchten Eugenio getröstet: „Du kannst doch höchstens Aktienvermögen verlieren.“ Alles Sarkasmus zum Totlachen. Von Apple betreutes Denken.

Und jetzt entspanne ich wieder beim Überblättern der Kommentare des Fanatikers mit dem roten Kopf. Wieder einmal eine gut getroffene Bezeichnung, XL!

 

6649 Postings, 2802 Tage tanotfOtternase

 
  
    
05.01.19 11:31
Deine Aussagen zu Apple Music finde ich etwas befremdlich. Apple hat beim Aufbau seines Musik Streaming Dienst kläglich versagt. Es gab ein Angebot, welches ausschließlich in USA ausprobiert wurde. Man hat es nicht hinbekommen und anschließend Beats übernommen. Also soviel dazu das sie alles selbst machen können. Es hat danach trotzdem noch ewig (2-3 Jahre) gedauert bis man endlich Apple Musik hinbekommen hat. Ohne Beats Music hätte das niemals geklappt.

Netflix hat eben doch einen Mehrwert, nämlich Ihre Eigenproduktionen und der Streaming Dienst wird nahezu weltweit angeboten. Apple versucht sich doch genau in diese Richtung zu entwickeln und erstellt (für Apple Musik) eigene kleinere Produktionen (Bsp. Carpol Karaoke). Es ist aber genauso halbherzig wie seinerzeit zu Beginn das Musik Streaming Angebot.  

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