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Deutsche Post

Seite 1109 von 1113
neuester Beitrag: 01.08.21 08:20
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27824
neuester Beitrag: 01.08.21 08:20 von: Chartlord Leser gesamt: 5886029
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bewertet mit 42 Sternen

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3121 Postings, 3868 Tage TheodorSLucky79

 
  
    
7
11.06.21 13:39
jetzt mach mal bitte langsam.
Wenn du schneller reichen werden willst, musst du Lotto spielen.
Wenn du sicher reich werden willst, in der Post investiert bleiben.
Mindestens bis  3  1  8   :-)

Ein schönes Wochenende an alle.
TheodorS  

1620 Postings, 2920 Tage LaterneDP

 
  
    
11.06.21 18:06
Gut das es den Theo gibt.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordWas kommt nach den Coronajahren ?

 
  
    
1
12.06.21 15:22
Nach den Gewinnsprüngen in 2020 und im laufenen Jahr wird das Gewinnwachstum auch in 2022 andauern, aber nur in einer weit überdurchschnittlichen Art und Weise und nicht mit einem weiteren Gewinnsprung (jedenfalls erwarte ich den nicht). Damit wird das Geschäftsjahr 2023 aller Voraussicht nach zum ersten Nach-Pandemiejahr. Während wir fest davon ausgehen müssen, dass die Gewinne (nach allen Abzügen) in 2021 und 2022 stark steigen werden, wird sich der danach folgende Anstieg klar verlangsamen, aber von der Basis des Jahres 2022 aus fortsetzen. Das bedeutet, dass die Ausschüttungssumme und Quote sowohl absolut als auch relativ noch weiter zunehmen werden.

Das liegt daran, dass die Gewinne des Jahres 2022 erst im Jahr 2023 ausgeschüttet werden.
Aber genau das ist der Faktor, von dem ich schon geschrieben habe, der die Kurse der Post noch stärker antreiben werden als zuvor.

Warum ?

Nun, ich hatte es schon angedeutet, aber wenn sich im Vergleich zum ersten Quartal 2021 nichts ändert, so tilgt die Post weiter ihre Finanzverbindlichkeiten und wird gegen Ende 2023 alles getilgt haben. Damit erhöht sich der Kassenbestand ab Januar 2024 um mehr als 1,1 Milliarden € netto (!) pro Quartal, ganz einfach weil dieses Geld nicht länger ausgegeben wird. Selbst wenn der Vorstand bei seiner zurückhaltenden Handlungsweise bleibt, kann er ohne Risiko sagen wir mal 50 bis 60% davon sofort verwenden um Aktienrückkäufe quasi ins laufende Geschäft hinein übernehmen, weil einfach so viel Geld vorhanden ist. Und damit nicht genug. Diese 50 bis 60% würden ab 2024 zeitgleich mit der Ausschüttung für 2023 stattfinden. Und das beste daran ist, dass das Jahr für Jahr so bleiben wird.

Noch ist die kommende Tilgung zu weit in der Zukunft, aber wenn die laufenden Fakten so erhalten bleiben, wird der Markt beginnen die wirklich gute und richtige Zukunft der Post einzupreisen. Das aber erfolgt ohne die Raten, die dann den Gewinnen als Zuschlag addiert werden müssen. Und egal wie man das nennt, das Geld wird von der Post (wie im ersten Quartal dieses Jahres schon) eingenommen, versteuert und nicht ausgegeben, weil die Post eben alle laufenden Kosten, Investitionen und Ausgaben aus den laufenden Geschäften bezahlt und der Betrag, der früher für die Tilgung vorgesehen war, nicht mehr ausgegeben werden muss. Entsprechend den Vorgaben des Vorstandes wird der Betrag also zusätzlich ausgeschüttet.

Hier (nochmal, weil´s so schön war) zum mitschreiben :
Die größten Wahrscheinlichkeiten bei der Gewinnprognose für 2021
Q1 steht fest 1900 Mio. € dazu unverändert 3 Quartale wie im dritten Quartal 2020 je 1377 Mio. € = 6031 Mio. € klappt also nicht, weil das schon 650 Mio. € unter der Prognose des Vorstandes liegt.
Also drehen wir das mal um und sagen 1900 Mio. € + (6700 Mio. € als Erwartung des Vorstandes minus 1900 Mio. € im ersten Quartal dividiert durch 3 = 1600 Mio. €) 4800 Mio. € bedeutet, dass die Post im laufenden und allen späteren Quartalen dieses Jahres einen Einbruch der Geschäfte um mehr als 15% erleidet und zusehen muss, wie das Weihnachtsgeschäft ganz ausfällt. Ich bin mir sicher, dass sich dafür Volltrompeter auch hier im Forum finden lassen werden - Hauptsache der Chartlord behält nicht recht.
Oder gehen wir mal in eine defensive Erwartung, die zwar die Ergebnisse des ersten Quartals auch in den anderen Quartalen bestätigt, aber kein zusätzliches Wachstum unterstellt. Das wären ganz einfache 7600 Mio. € EBIT. (Vielleicht, möglich ist vieles, aber wahrscheinlich ?)
Aber man kann sich auch die Mühe machen aus den minimalen Angaben, die bislang in der Öffentlichkeit gemacht worden sind, die für die Post wirkenden Faktoren zu nehmen, und mit den Veränderungen zum ersten Quartal mal grob hoch zurechnen.
1910+[1910+110]+[1910+180]+[1910+600+240]=8770 Mio. € EBIT, wobei 110,180 und 240 die Zunahme für die steigenden Lieferungen der Impfstoffe seit April darstellen und 600 pauschal für Weihnachten angesetzt wird.

Bei 5437 Mio. € Gewinn nach allen Abzügen aus den 8770 Mio. € wird im nächsten Jahr der Gewinnsprung erst so richtig loslegen; der aus dem vergangenen Jahr ist dagegen richtig klein. Luft nach oben ist dabei noch genügend vorhanden, denn wie die einzelnen Wirtschaftssegmente in den internationalen Märkten nach wie vor bestätigen, sind Frachtkapazitäten sehr knapp und die Post gibt dies über die Preise an die Kunden weiter. Da sich aber auch jetzt schon die große Mehrzahl der Parteien in Deutschland darüber einig ist, dass die CO2 Steuer ab Herbst kommen wird, wird sich die Lage der Post auf den letzten Meilen immer weiter verbessern, je mehr Streetscooter sie in Betrieb genommen hat.

Der grünen Quotentussi sei Dank !

Der Chartlord
 

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordHier die Rückkaufzalen der Vorwoche

 
  
    
1
14.06.21 11:33
Wieder nur wie gehabt :

     Datum§zurückgekaufte Aktien (Stück) Durchschnittspreis (€) Kurswert Gesamt (€)
07.06.2021§   40.200   57,1752   2.298.443,04
08.06.2021§   100.553   56,8279   5.714.215,83
09.06.2021§   153.264   56,5896   8.673.148,45
10.06.2021§   203.638   56,0983   11.423.745,62
11.06.2021§   110.026   56,7927   6.248.673,61
                                                  §
                                                  §
    Gesamt   607.681   56,539934.358.226,55
§
Alles Gute

Der Chartlord  

738 Postings, 2028 Tage DHLer 2020ARP 2021 Zahlen der Vorwoche

 
  
    
14.06.21 16:18
Hi, ich denke es ist sinnlos jetzt wöchentlich diese Zahlen zu posten.

Jeder Interessierte kann sich leicht ab Montags selber informieren:
https://www.dpdhl.com/de/investoren/aktie/aktienrueckkauf.html

Grüße!

 

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordSo langsam

 
  
    
3
15.06.21 09:56
beginne ich selbst an meiner höchsten Erwartung zu zweifeln.
In den englischsprachigen Medien wird viel mehr und ausführlicher über die teilweise schon extrem ausgelasteten Frachtvolumina weltweit in See- und Luftfracht berichtet. Es wird auch ausdrücklich auf die dabei besonders in den letzten Wochen immer weiter steigenden Frachtpreise hingewiesen. Für mich erstaunlich ist dabei, dass es nicht nur die Luftfracht sondern auch die Seefracht betrifft.

Damit lässt sich die von mir vorgerechnete Erwartung natürlich nicht mehr halten. Das wäre bei steigenden Frachtvolumina möglich gewesen. Wenn aber gleichzeitig auch so gut wie alle Frachtpreise steigen, steigt die Gewinnmarge natürlich überproportional, denn die Kosten steigen natürlich so nicht paritätisch mit. Die berichtenden Analysten gehen jetzt mehrheitlich davon aus, dass dieser Zustand zumindest bis zum Ende des Jahres 2023 andauern wird. Das beinhaltet nicht nur die Knappheit der freien Frachtvolumina als auch die weiter ansteigenden Preise.
Für uns ist das aber auch ein Nachweis dafür, dass das auch für den Expressbereich gilt, zumal die Post weitere Flieger in Betrieb genommen hat. Ich werde mal den Rahmen meiner Erwartungen breiter stecken und ab sofort zwischen 8,5 und 10,5 Milliarden € für dieses Jahr ansetzen. Im nächsten Jahr zwischen 9,5 und 11,5 Milliarden €.

Es könnte sogar sein, dass ich viel früher als erwartet einen neuen Zeitplan in Richtung 318 € aufstellen kann, ganz einfach weil das viel früher als erwartet erreicht wird.

Guten Morgen

Der Chartlord
 

152 Postings, 117 Tage Mr. Millionäre@Chartlord

 
  
    
15.06.21 10:27
Das sind doch mal gut Nachrichten!

 

738 Postings, 2028 Tage DHLer 2020So langsam

 
  
    
15.06.21 11:20
Tja Chartlord, nur hat DHL im Gegensatz zu eigenen Flugzeugen keine Schiffe bzw. Container und muss selbst teuer bezahlen...

Grüße!  

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordDie Preise

 
  
    
15.06.21 12:11
der Seefracht gibt die Post an die Kunden weiter, hält dabei aber ihre Kontingente im Rahmen, denn sie kann in den meisten Fällen ausweichen.
Trotzdem steigen auch bei der Seefracht die gewinne der Post.

Der Chartlord  

9 Postings, 89 Tage Blind ChickenLäuft...

 
  
    
1
16.06.21 15:02
16.06.21 12:50:29
Weiterer Anstieg der Paketmenge erwartet

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Bestellboom in der Corona-Krise rechnen Paketdienste mit noch mehr Sendungen. In diesem Jahr werden die Unternehmen voraussichtlich rund 320 Millionen Pakete zusätzlich zustellen, wie der Bundesverband Paket und Expresslogistik am Dienstag in Berlin mitteilte.

Im vergangenen Jahr war die Sendungsmenge um rund 400 Millionen auf 4,05 Milliarden gewachsen. Der größte Teil davon sind Pakete an Privathaushalte. Zunehmend würden auch Alltagsgüter für den täglichen Bedarf geliefert, sagte Verbandspräsident Marten Bosselmann. Die Branche brauche in den nächsten Jahren tausende neue Beschäftigte./bf/DP/jha  

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordA-Ha

 
  
    
17.06.21 10:41
Mit diesen Erwartungen des Verbandes steigt die absolute Mindestmarke für das EBIT der Post in diesem Jahr auf :

4 X (1.Quartal=) 1910 Mio. € + 600 Mio. für das Weihnachtsgeschäft also auf 8240 Mio. € EBIT.

Tiefere Werte würden nicht diesem Wachstum, das der Verband schätzt, entsprechen.


Alles Gute

Der Chartlord  

9 Postings, 89 Tage Blind Chicken...und dann waren da auch noch die Postkarten...

 
  
    
1
17.06.21 12:12
17.06.21 10:07:33
Deutsche Post rechnet wieder mit mehr Postkarten

BONN (dpa-AFX) - Nachdem die Corona-Krise die Zahl der verschickten Postkarten hat einbrechen lassen, rechnet die Deutsche Post DE0005552004 in diesem Jahr wieder mit einem stärkeren Aufkommen. Da viele Menschen den im vergangenen Jahr abgesagten Urlaub nachholen wollen, würden in diesem Sommer wohl deutlich mehr Karten geschrieben, teilte die Deutsche Post am Donnerstag in Bonn mit. "Unserem Eindruck nach ist zudem durch Corona das Bedürfnis nach persönlicher, bleibender Kommunikation gewachsen", erklärte der Marketingleiter der Deutschen Post, Ole Nordhoff.

Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, das waren 27 Millionen weniger als 2019. Eine Prognose des Kartenvolumens für dieses Jahr macht die Deutsche Post nicht.

Im Digitalzeitalter verlieren Briefe und Karten seit langem an Bedeutung. Das Briefgeschäft bleibt aber weiterhin wichtig für den ehemaligen Monopolisten, auch weil es dank einer staatlich gelenkten Preisvorgabe lukrativ ist. Das Porto für eine Postkarte liegt derzeit für den Inlandsversand bei 60 Cent und bei 95 Cent für das Ausland.

In der Mitteilung weist die Post darauf hin, dass Postkarten rechteckig und so beschaffen sein müssen, dass sie problemlos die Sortiermaschinen passieren können. "Es sollten keine Gegenstände wie Muscheln oder Kronkorken drauf geklebt werden", heißt es in der Mitteilung. Wer Karten im Herzformat versenden will, der müsse sie in einen Briefumschlag stecken./wdw/DP/jha  

1620 Postings, 2920 Tage LaterneDP

 
  
    
1
17.06.21 18:25
Der Kurs der DP verdunstet gerade etwas.
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Beste Grüsse
Laterne

29 Postings, 1174 Tage Kostolany A.Streetscouter

 
  
    
1
17.06.21 18:27
Die Produktion der Streetscouter scheint nach 6 Jahren seit Produktionsbeginn jetzt besser zu laufen.
Es sind bis Ende Mai schon 2039 Stück zugelassen worden. Der Plan bis zum Jahresende ca. 5000 Stück zu produzieren erscheint realistisch und würde, nachdem man das Ende der Produktion schon beschlossen hatte, einen neuen Jahresproduktionsrekord bedeuten.  (bisher maximal 4214 in 2018)
Das Sprichwort "Tod gesagte leben länger" scheint sich hier zu bewahrheiten.

Grüße
Kostolany A.  

52092 Postings, 2624 Tage Lucky79Streetscooter...

 
  
    
20.06.21 13:13
mein lieber...!  

9 Postings, 89 Tage Blind ChickenZehntausende Post-Beschäftigte bereits geimpft

 
  
    
21.06.21 14:54
Betriebsärzte haben schon Zehntausende Post-Beschäftigte geimpft

BONN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie kommt die Deutsche Post DHL DE0005552004 mit ihren Impfungen über Betriebsärzte nach eigenen Angaben gut voran. Bis zu diesem Freitag werden voraussichtlich rund 40 000 der 230 000 Beschäftigten im Inland eine Dose verabreicht bekommen haben, wie der Bonner Konzern am Montag mitteilte. Vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sortierzentren und in der Zustellung kamen bei den vor zwei Wochen gestarteten Impfungen schon dran - also auch Paketboten, die an der Haustür klingeln und Kundenkontakt haben.

Die Firma rechnet damit, die betriebliche Impfkampagne bis Anfang September abgeschlossen zu haben, dann wird es also die letzten Zweitimpfungen geben. Das freiwillige Impfangebot stoße auf großes Interesse und das Feedback der Beschäftigten sei sehr positiv, zeigte sich Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie zufrieden. Auch andere deutsche Firmen haben vor zwei Wochen damit begonnen, die Belegschaft über Betriebsärzte impfen zu lassen./wdw/DP/jha  

180 Postings, 1559 Tage keuleneuLaterne #27717

 
  
    
21.06.21 15:44
"Verdunstung" sehe ich so nicht...  

1620 Postings, 2920 Tage Laternekeule

 
  
    
21.06.21 17:32
ja jetzt nimma.
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Beste Grüsse
Laterne

3121 Postings, 3868 Tage TheodorSLaterne

 
  
    
22.06.21 08:57
bitte: Geduld
Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut.
Schönen Tag an alle Postinvestierten oder demnächst Postinvestierte:-)  

1620 Postings, 2920 Tage LaterneDP

 
  
    
22.06.21 10:10
Barclays erhöht Kursziel für Deutsche Post von ?67 auf ?69. Overweight. heute 07:19 via Guidants News Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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Beste Grüsse
Laterne

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordDie Bundesbank

 
  
    
1
23.06.21 09:44
hat ihre Erwartungen ab dem zweiten Halbjahr 2021 deutlich nach oben korrigiert.
Wesentlicher Treiber soll dabei ein sehr großer Nachholeffekt im Bereich privatem Konsum sein. Das soll auch den Bereich e-commerce beinhalten, da auch nach den Ferien im Sommer die volle Geschäftigkeit der Läden nicht wiederhergestellt wird und die Liefergewohnheiten der Verbraucher beibehalten werden. Insgesamt soll der Konsum so einen kräftigen Schub erhalten, der zum größten Teil aus den gesparten Ausgaben seit dem ausgefallenen Urlaub des Jahres 2020 besteht.

Auch davon wird die Post profitieren.

Die Aussichten der Vollbremser der Kursentwicklung der Post werden immer schlechter.
In drei Wochen wissen wir mehr.

Alles Gute

Der Chartlord  

3121 Postings, 3868 Tage TheodorSLaterne

 
  
    
23.06.21 09:45
Wir sind bei Kursziel 318.
Und so weit ich weiß, hat Chartlord noch nicht erhöht oder signifikant hochgestuft.....  

7503 Postings, 3755 Tage ChartlordUnd dann geht´s erst richtig los

 
  
    
1
24.06.21 11:57
Und zwar wenn wir in Deuschland und diejenigen in unserer Umgebung alle geimpft sind.
Dann werden keine Impfdosen mehr mit Kühl-LKW durch unsere Straßen geliefert sondern müssen mit dem Flieger in viel weiter entfernte Länder geflogen werden. Das sind monatlich Millionen Impfdosen, die die Post mehr fliegen muss.

Das dürfte ab Januar 2022 so richtig losgehen und zumindest in den Jahren 2022 und 2023 über andauern.

Jeder, der jetzt denkt, dass sich der Gewinnsprung des Jahres 2021 wieder legen wird, wird genau das Gegenteil erleben. Faktisch ist das der nächste Gewinnsprung, der für den Beginn des nächsten Jahres schon fest geplant ist, denn die internationale Politik wird zumindest einen großen Teil der benötigten Impfdosen und deren Transport auch in die dritte Welt bezahlen.

Alles Gute

Der Chartlord
 

738 Postings, 2028 Tage DHLer 2020Impfdosen

 
  
    
1
24.06.21 15:44
@Chartlord, ich erinnere daran dass Melanie Kreis auf der letzten Pressekonferenz gesagt hat dass der Transport von Impfstoffen keine oder fast keine Auswirkung auf das Konzernergebnis haben wird.

Grüße!
 

8 Postings, 112 Tage LucybErhöhtes Transportaufkommen für Impfdosen

 
  
    
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24.06.21 16:50
Post-Finanzchefin Melanie Kreis
„Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren ein sehr erhöhtes Transportaufkommen für Impfdosen sehen werden.“
(Foto: AFP)
Dabei rechnen viele Firmen damit, dass die Nachfrage auch nach dem Höhepinkt der Pandemie anhält – und stellen sich mit Investitionen darauf ein, dass auch in Zukunft viel Impfstoff benötigt wird. Schon jetzt hat etwa die Deutsche Post nach eigenen Schätzungen inzwischen mehr als 300 Millionen Impfdosen in 140 Länder geliefert.

Finanzchefin Melanie Kreis betonte dabei auf dem CFO-Summit die Bedeutung von Partnerschaften zwischen Herstellern und Logistikunternehmen, „um dann eben auch die produzierten Impfstoffe möglichst schnell in alle Ecken der Welt transportieren zu können“.



Das Virus wird bleiben

Damit das gelingt, hat die Post kräftig in den Ausbau der bestehenden Kühl-Infrastruktur investiert. Einige Impfstoffe, wie etwa der von Biontech, müssen auf extrem niedrige Temperaturen heruntergekühlt werden, um ihre Wirkung nicht zu verlieren. Sorge, dass diese Investitionen mit dem Ende der Pandemie überflüssig werden, hat Kreis aber nicht: „Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren ein sehr erhöhtes Transportaufkommen für Impfdosen sehen werden“, so die Managerin.

Kreis begründet ihre Prognose mit der Erwartung vieler Experten, dass es in Zukunft regelmäßiger Impfungen gegen das Virus bedarf, um den Schutz vor einem schweren Covid-19-Verlauf zu verlängern. Entsprechend haben auch viele Zulieferer etwa für Verpackungen zuletzt ihre Produktionskapazitäten ausgeweitet. Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Gerresheimer, das bei seiner Wachstumsstrategie stark auf komplexe Kunststoffverpackungen für Biotechmedikamente setzt.

Auch Hersteller von Verpackungsmaschinen wie etwa der Hamburger Maschinen- und Anlagenbauer Körber profitieren davon. So schätzt das Unternehmen selbst, dass weltweit pro Minute rund 30.000 Corona-Impfdosen auf Körber-Maschinen verpackt werden. Für 2021 rechnet Körber damit, allein in den USA und in Europa rund 3,5 Milliarden Faltschachteln für Corona-Impfdosen zu liefern.

Für die Unternehmen ist das nicht nur ein Beitrag zur Pandemiebekämpfung, sondern oft auch ein gutes Geschäft. So hat der Göttinger MDax-Konzern Sartorius, der Pharmaunternehmen wie Merck mit Geräten und Materialien zur Herstellung biopharmazeutischer Medikamente beliefert, kürzlich seine Mittelfristziele erhöht. 2021 erwartet das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 35 Prozent, vor allem wegen der hohen Nachfrage nach Produktionszubehör für Impfstoffe.
 

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