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Deutschland braucht mehr Zuwanderer?

Seite 2 von 8
neuester Beitrag: 05.07.12 18:32
eröffnet am: 08.09.10 11:19 von: BigSpender Anzahl Beiträge: 186
neuester Beitrag: 05.07.12 18:32 von: floa Leser gesamt: 6179
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1953 Postings, 4563 Tage Kataster@BigSpender

 
  
    
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08.09.10 14:32
Das stimmt schon, was Du sagst. Grundsätzlich jedenfalls. Nur: Ich wette darauf, dass sehr viele Menschen aufgrund der wirtschaftlichen und betrieblichen Entwicklung nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten haben (werden), genau jene Zusatzrenten aufzubauen, die politisch so vollmundig gefordert werden. Allein die Kostenexplosion in der Pflegebranche wird uns in nicht allzu ferner Zukunft ereilen. Zurück zu unserem Thema: Wo sollen also die Aufstockungen herkommen, wenn bereits 50-Jährige sich auf mittlerweile 17 Jahre ALG oder ALG 2 einstellen müssen und das bei mimmer knapper werdenden öffentlichen Kassen?

In meinen Augen liegt der Grund darin, dass seit Kohls Zeiten sozialpolitisch nur Flickschusterei betrieben worden ist. Als Blüm anfangs der 90er bei der Rente einen demographischen Faktor einführen wollte, hat die Sozi-Mehrheit im Bundesrat das Vorhaben gekippt. Unter Lafontaine..aus reinen machtpolitschen Erwägungen. Der Rest ist Geschichte.

Alle paar Jahre wird mit der Einwanderungsgeschichte Schlagzeilen gemacht. Dabei sind wir noch immer nicht soweit, die Spätfolgen der Gastarbeiteranwerbung umfassend in den Griff bekommen zu haben. Und das ist 50 Jahre her. Allein deshalb mißtraue ich unseren Polit-Klugschwätzern.

K.  

36845 Postings, 6615 Tage TaliskerBildung tut not, Big Spender!

 
  
    
08.09.10 14:48
Und zwar bei mir. In #3 schreibst du
"aber Ausbildung und Weiterbildung kostet wieder Geld, da ist es doch leichter gleich qualifizierte Leute aus dem Ausland zu holen und denen ordentlich Begrüßungsgeld in den Hintern zu blasen!"

Was für ein Begrüßungsgeld?
Ich frage lieber noch mal nach, bevor ich mich zu einem "Alter, was schreibst du denn da für nen gequirlten Schwachsinn!" hinreißen lasse.
Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

1953 Postings, 4563 Tage Kataster@Katjuscha

 
  
    
1
08.09.10 15:08
Mit Zuwanderung als solcher habe ich kein Problem. Ich würde mir nur wünschen, dass ihr ein klar umrissenes politisches Konzept zugrunde liegt. Zuwanderung und Integration, sind wir doch mal ehrlich, wurden bislang immer der Gesellschaft als amorpher Masse überlassen, Politik und Wirtschaft haben sich überhaupt nicht darum geschert. Wer hat sich in den 90ern um die Tausenden Kasachstan-Deutschen gekümmert, die unser dicker Überkanzler in die Heimat rief und sie dann aber, trotz Kulturschock und hoher Kriminalitätsrate, einfach den Kommunen zur Integration überließ....und natürlich den Sozialkassen.  
 
Natürlich haben wir ein Demographieproblem. Aber wir haben auch mittlerweile eine soziale Schieflage sondergleichen in unserem Land. Solange zigzigtausend über 50 Jährige in qualifizierte Berufe können, aber aus Altersgründen nicht dürfen, hat das mit Demographie wenig zu tun, sondern ganz erheblich mit gesellschaftlicher Solidarität und Vernunft.    

Und diese gesamtgesellschaftliche Solidarität jund Vernunft wurde schon einmal von Politik und Wirtschaft ausgehebelt......als Familienpolitik lediglich eine Frage des Kindergeldes und der Steuerklasse war. Was danach kam, war wie so oft Flickwerk. Daher stimme ich Dir zu,
dass das Demographieproblem nur durch mehr Kinder, also eine höhere Geburtenrate gelöst werden kann und eine andere Einstellung jedes Deutschen gegenüber Kindern nötig ist.
Solange Familien mit Kindern einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind, wird das auch so bleiben. Aber es gibt Stellschrauben, an denen zuerst gedreht werden muss, bevor Zuwanderung als durchaus legitimes Mittel greifen soll.    

Der Rückgriff auf das Instrument der gezielten Zuwanderung enthebt zunächst die Politik aller Couleur ihrer primären Fürsorgepflicht für die eigene Bevölkerung. Es ist ein schlechter Witz, dass selbst die Bundesministerien niemanden mehr einstellen, der älter als 35 ist. Eine diesbezügliche Formulierung wurde vor nicht allzu langer Zeit z.B. von der Website des Bundeswirtschaftsministeriums entfernt.  

K


Wenn man das absehbar aber nicht lösen kann, ist Einwanderung ein sehr probates Mittel. Wieso auch nicht?  

59106 Postings, 4679 Tage BigSpender@Katjuscha

 
  
    
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08.09.10 15:13
zu 1.) Sicher bleiben Deutsche auch Deutsche wenn sie in Italien oder Schweden wohnen, bloß man sollte etwas dagegen tun, daß soviele Deutsche, die seit zig Generationen hier wohnen (ich weiß worauf du hinaus willst...vor 10000 Jahren waren wir auch mal Mulatten) auswandern und wir auf andere Einwanderer überhaupt angewiesen sind.

zu 2.) Aber es wäre erstmal ein Anfang die hiesigen Mneschen wieder in Arbeit einzubinden. Wie Kataster schon richtig sagte, was macht das für einen Sinn, das Renteneintrittsalter auf 67 zu erhöhen, damit die Langzeitarbeitslosen noch länger arbeitlos sind? Zum anderen sollte man auch das Kinderkriegen in Deutschland wieder attraktiver gestalten, z.B das Kindergeld bereits für das erste Kind erhöhen oder eine extra Steuerklasse einführen für Leute, die Kinder haben und welche die keine haben. Aber Fakt ist doch, wenn wir auf lange Zeit einen enormen Zuwandererstrom hätten, und jeder Türke, Japaner, Inder, Schwede usw. sich hier mit den hiesigen Frauen paaren, dann haben wir irgendwann wirklich nur noch Menschen mit Migrationshintergrund hier. Ist es das was wir wollen? Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern eher mit der Aufrechterhaltung der deutschen Kultur, die sich dann unweigerlich mit anderen Kulturen mischen würde.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

103824 Postings, 7898 Tage KatjuschaBigSpender, kann dir in weiten Teilen deines

 
  
    
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08.09.10 15:35
Posting s#29 nur zustimmen. Bei den letzten 4-5 Zeilen dann allerdings nicht mehr, bzw. ich hab da dann eine völlig andere Meinung.

Aber Fakt ist doch, wenn wir auf lange Zeit einen enormen Zuwandererstrom hätten, und jeder Türke, Japaner, Inder, Schwede usw. sich hier mit den hiesigen Frauen paaren, dann haben wir irgendwann wirklich nur noch Menschen mit Migrationshintergrund hier. Ist es das was wir wollen?

Das musst du ja nicht wollen, aber ich hab daran nichts auszusetzen. Mir ist es doch völlig egal, ob hier Türken, Japaner, Schweden oder Deutsche leben, solange sie sich an die hiesigen Gesetze halten. Und wenn die in 100 Jahren 50% der Bevölkerung bilden und sie sich mit "deutschen" Frauen paaren, dann ist da eben so. Was ist daran problematisch?

Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern eher mit der Aufrechterhaltung der deutschen Kultur, die sich dann unweigerlich mit anderen Kulturen mischen würde.

Hab nicht gesagt, dass es was mit Rassismus zu tun hat, sondern das ist völkisches Denken, wie es genauso gut Rechtsradikale immer wieder verkünden. Ich will dich damit nicht als Rechtsradikalen einstufen, aber diesbezüglich sind die Ansichten nunmal deckungsgleich. Man muss also erstmal darüber diskutieren, was genau "Volk" bedeutet, und dann genauer was genau jemanden zugehörig zum deutschen Volk macht. Wenn du dir das mal durch den Kopf gehen lässt, weißt du vielleicht auf was ich hinaus will!
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

1547 Postings, 4220 Tage imagine#1 Migrationsgenossenschaft

 
  
    
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08.09.10 15:54
Hallo BigSpender,

als ich den erneuten Vorstoß der DIW gelesen habe hatte ich den gleichen Gedanken wie du unter dem Threaderöffnung zitiert hast.

"Wie heißt es so schön: "Immer erst die eigenen Ressourcen ausschöpfen bevor man auf andere Teller guckt!" "

Bei längern nachdenken ist mir dann die Idee gekommen, wenn schon die Unternehmen hier neue Arbeiter benötigen und ins Land holen, dann kommt auch die Zeit wo diese Unternehmer diese Leute nicht mehr benötigen und dieses überschüssige Humankapital dann auf die Allgemeinheit kostenlos umwälzen.  Und genau hier dazu mein Gedanken mit der Migrationsgenossenschaft. Die Unternehmen sollen dafür zahlen wenn sie es nicht hinbekommen diese Arbeiter zu integrieren. Wie bei einer Unfallversicherung die auf alle Unternehmen umgelegt wird, kommt dann der Risikozuschlag drauf für Unternehmer die es mit den Gesetzen und Vorschriften nicht so ernst nehmen. Und nach dem gleichen Prinzip würde ich die Risiken von der Allgemeinheit dorthin zurückführen wo die Ursache ist. Die über 7 Mio. Ausländer in Deutschland sind größtenteils von den Unternehmen als Billigarbeitskräfte ins Land geholt worden ohne das daran gedacht wurde welche Anziehungskräfte dies zu folge hatte. Ich bin der Meinung das die Verursacher für dieser Resonanzkatastrophe sich nicht aus der Verantwortung stehlen dürfen und ihren Anteil, wenn die Integration gescheitert ist, durch erhöhte Beiträge in die  Migrationsgenossenschaft, den Schaden der der Allgemeninheit entstanden ist  wieder abbezahlen werden soll.

Das ist meine Meinung dazu und ich denke das dies ein guter Gedanke ist am Anfang einer neuen Zeitrechnung.

Ich erwarte nicht das andere meine Meinung teilen und wenn doch dann bedanke ich mich bereits vorher.

Schöne Grüßle aus Stuttgart

imagine


P.S.: Ich denke wir haben einen südlichen Nachbar der dieses Problem ganz gut in Griff bekommen hat und von dem kann man nur lernen.  

4005 Postings, 4127 Tage BundesrepVöllig korrekt

 
  
    
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08.09.10 15:55
Teile der deutschen Sprache sollte man kampflos den Rechtsradikalen überlassen. Machmal denke ich sogar, man sollte das mit der gesamten deutschen Sprache tun, denn es wird wohl nur wenige Wörter geben, die nicht irgendeiner Nazi-Größe schon Mal über die Lippen gekommen sind. Eine schreckliche Vorstellung sich noch immer in der gleichen Sprache zu artikulieren, wie es schon diese verbrecherischen Vorfahren taten. Stattdessen wäre da sicherlich ein historisch nicht belasteter multikulturellerer Ansatz möglich.  

59106 Postings, 4679 Tage BigSpender@katjuscha

 
  
    
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08.09.10 15:59
malen wir es mal krass aus. Nehmen wir an ab heute wäre die Geburtenrate gleich 0 in D., und wir würden fleißig Menschen aus allen Herren Länder reinlassen, dann würden in ca. 100 Jahren nur Deutsche in Deutschland wohnen, die einen Migrationshintergrund haben. Leute wie mich z.B. (ich weiß, daß mein Familienstamm bis mind. 500 Jahre zurück aus Deutschland reicht) wären dann praktisch ausgestorben.

Jedes andere Land würd edas auch so machen. Oder glaubst du, es dürfen in die Türkei beliebig viele Ausländer zuwandern? Da hast du dich aber geschnitten. Jedes Land und jedes Volk möchte seine Wurzeln, Bräuche und Kultur wahren und deswegen werden weltweit nur begrenzte Zuwanderungen zugelassen.
Wenn das nicht geschehen würde, hätten wir irgendwann amerikanische Verhältnisse, wo Italiener, Spanier, Portugiesen, Chinesen, teilweise Araber und Farbige aus allen Herrenländern in einem Land wohnen und die gleiche Staatsbürgerschaft haben. Und du willst mir nicht wirklich weiß machen, daß die Amis ne Kultur haben? Auf Ghetto-Rap und Burger kann ich auch verzichten.

Überleg mal, wieviele Kulturen wir in Deutschland haben, die ganzen Trachtenvereine, das gute alte deutsche Handwerk, das deutsche Liedergut. Auf Sonderveranstaltungen in Museen usw. werden diese Dinge weiter gepflegt, damit die Leute es nicht vergessen und damit sich der eine oder andere vielleicht dafür interessiert und sein Wissen weitergibt. Das alles wäre in höchster Gefahr in Vergessenheit zu geraten, wenn man nicht darauf achtet, die deutschen Werte zu wahren. Und das geht halt nur klassisch, wenn die tiefverwurzelten Deutschen NICHT aussterben.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

1953 Postings, 4563 Tage KatasterWer sich hierzulande wann und mit wem paart,

 
  
    
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08.09.10 16:16
Ihr Lieben, muss uns völlig egal sein. Das entscheiden die jeweils unmittelbar Betroffenen und niemand sonst. Die Nazis haben unseren Altvorderen  mit schwammigen Begriffen wie "Volksgesundheit", "Volkskörper" und ähnlichen "Volks....bezeichnungen" aus rein rassischen Erwägungen die Hirne vernebelt. Einen sogenannten reinrassischen Volkskörper gibt es nicht und selbst die Nazis hatten außer Rassengeschwafel keine Erklärung dafür, wer oder was eigentlich Deutscher oder deutsch ist. Die historischen Grundlagen, wer wir sind und woher wir kommen, kann leicht nachgelesen werden.

Für mich ist "Volk" das Staatsvolk, also die Menge an Bevölkerung, die innerhalb unserer Staatsgrenzen lebt und hier ihr Leben nach den Gesetzen unseres Landes ausrichtet und sich in cumulo den Wertevorstellungen der demokratischen Kultur grundsätzlich verpflichtet fühlt. Das bedeutet noch lange nicht, dass ich in allen Fragen unserer Kultur mit allem einverstanden sein muß. Also ein erweiterter Volksbegriff. Von daher kann ich sehr wohl Muslim, Jude, Voodoopriester und trotzdem Deutscher sein. Was wir nämlich glauben, an oder an wen nicht, ist keine Kulturfrage, sondern private Einstellung. Ich kann aber akzeptieren, dass wir in einer Kultur sozialisiert haben, die mehrheitlich christlich geprägten Wertvorstellungen folgt.... ist ja schließlich nicht das Schlechteste.

K.  

103824 Postings, 7898 Tage KatjuschaBundesrep und BigSpender

 
  
    
08.09.10 16:19
Bundesrep, es ging vorhin nicht um Teile der deutschen Sprache sondern um den Inhalt.


@BigSpender, für die Erhaltung der deutschen Kultur ist erstmal jeder selbst verantwortlich, und die derzeitigen Deutschen ohne Migrationshintergrund tun das doch viel zu selten. Sorgt doch dafür, dass eure Kinder Goethe lesen, dass sie Handwerker werden, dass sie Volkslieder singen, und eben auch dass sie mehr als 2 Kinder kriegen!
Wenn euch die Erhaltung der "deutschen" Kultur so wichtig ist, dann geht voran!

Das theoretische Beispiel mit der Geburtenrate von 0 ist eben theoretisch. Wenn es so bleibt wie aktuell, also mit den Gebrutenraten der Nicht-Migranten, Migranten und den aktuellen Einwanderungsgesetzen, dann haben wir vielleicht in 200 Jahren hier mehrheitlich solche Leute, die man heute als Migranten einstufen würde. In 200 Jahren sehen die sich aber natürlich als Deutsche, und diskutieren vermutlich genau wie wir heute über die blöden Ausländer, die in ihr schönes Deutschland kommen.  
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

1953 Postings, 4563 Tage Kataster@BigSpender

 
  
    
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08.09.10 16:35
"Das alles wäre in höchster Gefahr in Vergessenheit zu geraten, wenn man nicht darauf achtet, die deutschen Werte zu wahren. Und das geht halt nur klassisch, wenn die tiefverwurzelten Deutschen NICHT aussterben."

Lieber BigSpender, es gibt keine DEUTSCHEN Werte. Werte sind universell und Volk- und Nationen übergreifend. Was sind für Dich "deutsche Werte"?
Vor einiger Zeit war ich in Südungarn und habe Nachkommen der Donauschwaben getroffen. Das sind diejenigen Deutschen aus Schwaben und Hessen, die nach den Türkenkriegen und nach dem Abzug der Osmanen bestimmte Teile des Balkan (hier Ungarn) besiedelt haben. Die  habe ich auch gefragt, was sie mit Deutschland oder deutscher Kultur bzw. Deutsch-sein verbindet. Was dann als Antwort kam, waren Eigenschaften, wie sie gemeinhin Deutschen zugeschrieben werden: Pünktlichkeit, Sorgfältigkeit, Fleiß, Sparsamkeit, etc. Die haben auch ihre Kultur hochgehalten, ihre Lieder und ihre Prosa. Aber sie fühlten sich als Ungarn, trotz der Repressionen nach dem 2. Weltkrieg duch die Ungarn. Eigenschaften, wie oben beschrieben, sind bei allem Wohlwollen nichts originär Deutsches. In China, vor allem in Hongkong habe ich diese Werte auch vorgefunden. Und nicht umsonst nennt man die Japaner die Preußen Asiens.

K.  

103824 Postings, 7898 Tage Katjuschaman könnte es ihm auch anhand der Amis erklären,

 
  
    
08.09.10 16:42
aber die sind ja für ihn alles nur Burger fressende Idioten, egal wo sie ursprünglich mal hergekommen sind.

Na ja ...
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

1953 Postings, 4563 Tage Kataster@Katjuscha

 
  
    
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08.09.10 16:47
"Wenn es so bleibt wie aktuell, also mit den Gebrutenraten der Nicht-Migranten, Migranten und den aktuellen Einwanderungsgesetzen, dann haben wir vielleicht in 200 Jahren hier mehrheitlich solche Leute, die man heute als Migranten einstufen würde. In 200 Jahren sehen die sich aber natürlich als Deutsche, und diskutieren vermutlich genau wie wir heute über die blöden Ausländer, die in ihr schönes Deutschland kommen."

Genauso ist es!

K.  

59106 Postings, 4679 Tage BigSpenderkatjuscha, wo kommst du eigentlich her?

 
  
    
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08.09.10 16:47
Sorry aber so wie du kann nur jemand argumentieren, der selbst ein Migrationshintergrund hat. Ist mir auch letztlich wurscht, bist ja so auch ein ganz kompetenter Diskussionspartner. Ich habe auch nie davon gesprochen, daß man nie mehr jemanden reinlassen darf, aber halt kontrolliert.

Sollten in 150 Jahren in Oberaudorf beim Volksfest im Festzelt 1000 Migranten sitzen, die"Hoch auf den gelben Wagen" singen und Trachten tragen, dann habe ich heute nichts gesagt. Ist nur schwer vorstellbar. Aber ich denke jeder Mensch auf Erden ist irgendwo mit seinem Land verbunden und Stolz auf seine Nationalität und die Kulturen, die das Heimatland besitzt. Und ich habe da nunmal erhebliche Bedenken, daß einem eingewanderten Türken oder Inder sowas interessiert. Viele halten es ja nicht mal für nötig die deutsche Sprache richtig zu lernen. Klar gibt es auch andere. Ich habe kroatische Freunde, wo der Mann in einer Spedition seit über 10 Jahren schafft und 6 Tage die Woche bis zu 16 Stunden jeweils arbeitet. Hut ab sage ich da nur, solange es der Körper mitmacht.

Ich persönlich bin tatsächlich öfter im Museum meiner Freundin (die ist dort Aufsicht) und schaue mich um, wenn Tag des Handwerks ist, habe auch schon bei der dortigen Seilerei, Spinnerei und an der Mühle mit gearbeitet bzw. probiert. Auch kommen öfter Musikanten, die alte Volkslieder singen und ca. 300 Leute singen da mit. Viele Texte, die ich schon fast vergessen hätte, wurden mir so in Erinnerung gerufen.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

103824 Postings, 7898 Tage KatjuschaIn gewisser Weise hab ich (wie wir alle) einen

 
  
    
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08.09.10 16:50
Migrationshintergrund.

Meine Urgroßeltern kommen aus Ostpreußen bzw. dem damaligen Schlesien.

Es gibt auch Ahnungforschung, die darauf schließen lässt, dass meine Vorfahren (etwa 200-300 Jahre zurück) aus dem Balkangebiet stammen.

Heutzutage würde man mich und meine Familie aber sicherlich als typisch deutsch deklarieren.
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

103824 Postings, 7898 Tage Katjuscha'lol' Ahnungsforschung :)

 
  
    
08.09.10 16:51
Ich meinte natürlich Ahnenforschung, wobei ich auch mal nach Ahnung forschen sollte. :)
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

103824 Postings, 7898 Tage Katjuschadu hast es nicht wirklich verstanden, BigS.

 
  
    
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08.09.10 16:55
Sollten in 150 Jahren in Oberaudorf beim Volksfest im Festzelt 1000 Migranten sitzen, die"Hoch auf den gelben Wagen" singen und Trachten tragen, dann habe ich heute nichts gesagt. Ist nur schwer vorstellbar.

Es geht nicht darum, dass die heutigen Migranten in 150 Jahren "hoch auf dem gelben Wagen" singen, sondern das ihre heutige Kultur sich mit unserer Kultur vermischen wird, und die deutsche Kultur damit in 150 Jahren anders aussieht.
Die heutigen Migranten sind dann die typischen Deutschen, und die werden dann vielleicht auch ihre Ängste vor den zukünftigen Migranten haben. Wie die deutsche Kultur dann aussieht, kann man heute noch gar nicht sagen. Die verändert sich doch stetig, eben auch wegen der Zuwanderung. Insofern gibt es deutsche Kultur doch gar nicht. Was soll das konkret sein, wenn es sich in stetem Wandel befindet?
Oder ist die heutige Kultur, die du als deutsch bezeichnet, denn die gleiche wie vor 200 Jahren?  
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"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer

59106 Postings, 4679 Tage BigSpender@Kataster

 
  
    
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08.09.10 16:57
typisch deutsch? Wo soll ich da anfangen?

Gut, Pünktlichkeit, Sparsamkeit sind reine Charaktereigenschaften, die auch andere Menschen haben. Aber ich sage nur:

deutsches Bier!  Schmeckt dir die spanische Pampe?

deutsches Auto! Mit Japanern nur Ärger, Ford rostet dir unterm Arsch weg, aber Audi??

deutsches Essen! Geht nix über Sauerbraten, Labskaus und Frikadellen

Viele Dinge sind in Deutschland erfunden worden bzw. in Deutschland perfektioniert worden. Wenn man länger überlegt findet man bestimmt noch etliches mehr.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

59106 Postings, 4679 Tage BigSpenderkatjuscha, du willst nicht verstehen

 
  
    
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08.09.10 16:59
"Es geht nicht darum, dass die heutigen Migranten in 150 Jahren "hoch auf dem gelben Wagen" singen, sondern das ihre heutige Kultur sich mit unserer Kultur vermischen wird, und die deutsche Kultur damit in 150 Jahren anders aussieht."

Eben darum geht es ja, daß die Kultur in 150 Jahren nicht anders aussehen soll! Deswegen sollen wir die Gepflogenheiten ja auch wahren. Meine Güte nochmal!
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

11942 Postings, 5382 Tage rightwinghmmmmm ...

 
  
    
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08.09.10 17:03
... interessanterweise wurde vor einigen monaten in der dna der europäer und der asiaten dna-reste des neanderthalers entdeckt - bei negriden hingegen nicht (kein witz).
ja, ja, ... da kann man mal sehen!  

27350 Postings, 4366 Tage potzblitzzzMannometer..Ist das also Eure größte Sorge?

 
  
    
08.09.10 17:04
Wer in 150 Jahren "Hoch auf dem gelben Wagen" singt?

-.-
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Dumme Menschen stellen keine Fragen.

59106 Postings, 4679 Tage BigSpenderpotzzdonner

 
  
    
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08.09.10 17:06
schon mal was von Metaphern gehört?
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

27350 Postings, 4366 Tage potzblitzzzJa, klar

 
  
    
08.09.10 17:07
der schmeckt gut, aber ich mag nur den mit 5 Sternen... ;)
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Dumme Menschen stellen keine Fragen.

11942 Postings, 5382 Tage rightwing@spender

 
  
    
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08.09.10 17:11
nimms mir nicht krumm, aber was du da von dir gibst ist monodimensional, wenn nicht gar falsch und dumm. die deutsche kultur heute hat mit der deutschen kultur vor 500 jahren nullkommafastnichts zu tun, da kultur einem ständigem wandlungsprozess unterliegt (lies mal das zeug aus dem 12.jhd - da sich alle sozialen umstände verändert haben, versteht das heute niemand mehr). ob du da jetzt fremdlinge reinlässt oder nicht - in 300 jahren hat sich unsere semantik, unsere sprache, unser zeitverständnis, unsere konotation vollständig erledigt.
im übrigen: du denkst wir werden kulturell überfremdet? sorry - in unserer kultur galt -zumindest unter den eliten- das deutsche fast 1200 jahre lang ü b e r h a u p t gar nichts ... sämtliche dispute und hochgeistergüsse wurden in latein, französisch oder italienisch abgehalten ... nichts worauf man sich als noch so haariger germane etwas einbilden könnte  

129861 Postings, 6554 Tage kiiwiiwie immer weit ab vom Thema: "Überalterung" heißt

 
  
    
1
08.09.10 17:13
das Stichwort...

Deutschland braucht keine Einwanderung, sondern Neugeborene, und zwar doppelt so viele wie derzeit...  

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