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USD hängt nicht von US-Zinspolitik ab

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neuester Beitrag: 25.04.21 01:16
eröffnet am: 03.03.08 11:49 von: Parocorp Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 25.04.21 01:16 von: Anjarcfia Leser gesamt: 929
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13786 Postings, 8050 Tage ParocorpUSD hängt nicht von US-Zinspolitik ab

 
  
    
03.03.08 11:49
USD hängt nicht von US-Zinspolitik ab

03.03.2008 - 09:22:28 Uhr
Heibel-Ticker

Berlin (aktiencheck.de AG) - Seit einiger Zeit vertreten die Experten die Auffassung, dass der US-Dollar nicht von der US-Zinspolitik abhängt, denn dann hätte er in der Hochzinsphase der vergangenen drei Jahre nicht so tief fallen dürfen, berichten die Experten von "Heibel-Ticker".

Vielmehr sei der US-Dollarkurs eine Folge der wirtschaftlichen Verfassung der USA, der Konjunkturaussichten.

Und das Barometer in den USA stehe noch immer auf Rezession. Daran könne inzwischen selbst Ben Bernanke nichts mehr ändern. Denn egal wie tief er den Leitzins senke, es werde auf der anderen Seite Inflation geben, solange die USA ihre eigenen Nahrungsmittel verfeuern und Zuckerimporte mit hohen Zöllen belegen würden.

Investoren, die diesen Widerspruch sehen würden, könnten derzeit nicht mit gutem Gewissen Geld in die USA transferieren. Da müssten Bernanke und Bush sich einmal zusammensetzen und eine Lösung für diesen Schiefstand ausarbeiten.

Gleichzeitig poliere Bush seine Reputation auf indem er 300 US-Dollar Steuergeschenk an jeden US-Bürger austeile. Diese 300 US-Dollar seien nur ein Tropfen auf dem heißen Stein eines jeden Immobilienfinanzierers, würden den Staat jedoch Milliarden kosten.

Das wirkliche Problem, die Immobilienkrise, werde dadurch nicht behoben. Die Immobilienkrise sei mit niedrigeren Zinsen zu bekämpfen. Erst wenn Kreditinstitute wieder Zugang zu ausreichendem und billigem Geld hätten, dann könnten neue, günstige Kredite vergeben werden. Neue Kredite, mit denen Zwangsversteigerung vermieden würden.

Der Immobilienmarkt sei also in einer Schieflage, die durch niedrigere Zinsen, günstigere Refinanzierungsmöglichkeiten für die Kreditinstitute behoben werden könne.

Bleibe der Kreditmarkt. Die Banken hätten kein Vertrauen mehr in den heimischen Finanzmarkt. Wer würde in der aktuellen Situation der Nachbarbank einen Kredit geben, wenn zu befürchten sei, dass diese Bank nächste Woche überraschend weitere Milliardenbeträge abschreiben müsse? Und die Abschreibungen würden aufgrund der immer unsichereren Situation bei den Immobilienversicherern folgen. Gerade sei das AAA Rating von S&P für Ambac und MBIA bestätigt worden, die Experten würden aber glauben, dass dies ein Politikum gewesen sei. Nach ordentlichen Bewertungsrichtlinien seien diese Versicherungen unterfinanziert.

Hier würde ein Eingreifen Bushs helfen, er könnte die über die Haushalte gestreuten Milliarden verwenden, um die Versicherungszusagen der Immobilienversicherer zu decken. In dem Augenblick, wo er das tue, gebe es keine weiteren Abschreibungen mehr, der Finanzmarkt funktioniere wieder und der Immobilienmarkt würde sich erholen.

Der US-Dollar falle nicht, weil ein sinkender US-Leitzins erwartet werde. Die Experten würden denken, wenn Bernanke heute den Leitzins heftig senke, dann würde der US-Dollar sofort mit einer Rally antworten. Bernanke müsste, auch als Professor, einmal vor die Kameras treten und zugeben, dass er die Sache mit der Immobilienkrise falsch eingeschätzt habe. Er habe Fehler gemacht. Er habe den Zins zu lange hoch gehalten. Er könnte dies zugeben und gleichzeitig durch eine überraschende Zinssenkung zeigen, dass er nun verstanden habe, wo das Problem liege.

Im Januar hätten die Experten gedacht, er hätte es verstanden. Doch seither sei nichts mehr passiert und die Experten würden wieder beginnen, daran zu zweifeln.

Und mit ihnen würden viele andere ausländische Investoren beginnen an Bernanke zu zweifeln. Und auch an Bush, der sinnlos Geld unter das Volk streue, ohne die Ursachen zu bekämpfen. Und darin sei der US-Dollarverfall begründet. (Ausgabe 09 vom 29.02.2008) (03.03.2008/ac/a/m)
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VG,
Paro

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