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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Seite 1 von 353
neuester Beitrag: 08.12.21 18:41
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 8802
neuester Beitrag: 08.12.21 18:41 von: Aktienvogel Leser gesamt: 1936414
davon Heute: 2376
bewertet mit 50 Sternen

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402 Postings, 5783 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

 
  
    
50
28.09.06 09:38
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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8776 Postings ausgeblendet.

4469 Postings, 4354 Tage JulietteEs steht doch alles in der Adhoc vom August drin

 
  
    
1
07.12.21 16:31
und wurde (für mich) klar und deutlich formuliert und auch die neuesten Nachrichten bezüglich der Bescheide für die Jahre 2008 und 2009 haben daran nichts geändert.
Ich finde es immer schwierig, wenn man sich die Sachen dann so hininterpretiert, wie es zum eigenen Investment Case gerade passt und das dann als DIE Wahrheit in den Foren verkauft,
statt wie urlauber26, einfach die IR anzuschreiben, wenn einem etwas unklar ist.

Es ist, wie im letzten Post von Cosaha geschrieben: Im Worst Case rechnet man mit 61 Mio und 45 Mio hat man dieses Jahr schon mal zurückgestellt.  

1644 Postings, 4269 Tage Thebat-FanHmm

 
  
    
07.12.21 17:06

"dass man schon einmal 45 Mio. ? Rückstellungen gebildet hat, weil das starke Geschäftsjahr das auch hergibt, und dann im kommenden Jahr der Rest in Höhe von 16 Mio. an Rückstellungen getätigt wird."

Ist die Frage, ob der Jahresabschluss dann wegen einer offensichtlichen Unrichtigkeit so festgestellt werden kann. Als WP würde ich dann keinen Stempel darunter setzen.
 

4469 Postings, 4354 Tage JulietteThebat-Fan,

 
  
    
3
07.12.21 17:34
Was für eine "offensichtliche Unrichtigkeit"?
Genau das meine ich. Frage doch bei Unklarheiten die IR, bevor du hier Unterstellungen in den Raum wirfst.
Die Rückstellungen sind für die Jahre 2007-2011. 2008 und 2009 sind abgehakt. Die anderen Jahre nicht. Also bleibt die Rückstellung bestehen, bis man die Bescheide der anderen Jahre bekommen hat, oder, falls man dagegen rechtlich vorgeht, bis das gerichtlich geklärt ist. Es ist ganz einfach und nullkommanull "Unrichtig".
Das kann übrigens auch noch Jahre dauern.  Solange bleibt die Rückstellung eben bestehen. Ganz unabhängig davon, ob das Kalenderjahr demnächst endet oder nicht. Das macht übrigens jedes Unternehmen so, welches gerade eine gerichtliche Auseinandersetzung o.ä. hat.  

4528 Postings, 1576 Tage CoshaVerstehe ich nicht

 
  
    
07.12.21 17:36
Alles sind bislang Annahmen, lediglich für 2008 und 2009 liegen (mittlerweile) eindeutige Zahlen bzgl. der Nachforderungen des FA vor.
L&S hat Stand jetzt alles getan, was man aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht tun kann und tun sollte.
Für die Jahre 2007, 2010 und 2011 gibts es bislang noch nicht einmal Zwischenberichte, da ist also noch genügend Zeit weitere Rückstellungen zu bilden, zumal wie gesagt der größte Teil bereits gebildet wurde.
Was sollte den Wirtschaftsprüfer dazu veranlassen, seine Unterschrift zu verweigern ?  

548 Postings, 4475 Tage urlauber26@Juliette

 
  
    
3
07.12.21 17:43
Nein, ich habe die Antwort bei w:o nicht gepostet. Ich lese da nur mit.  
BimBamBino hat meinen Post dort vor ner knappen Stunden öffentlich gemacht und das ist natürlich gut so.

Für mich war das auch klar, dass die 45 Mio. für alle Jahre gelten, aber nachdem Aliberto (der ansonsten sehr zu schätzen ist) das Thema am 30.11. im KC-Forum noch mal gegenteilig erwähnt hat, habe ich mir die Adhocs heute auch noch mal ganz genau angeschaut.
Wenn er recht gehabt hätte, hätte ich noch mal nachgekauft. Und das wollte ich halt wissen, also schrieb ich die IR an.
Aber so ist jetzt auch OK, vor allem weil jetzt Klarheit besteht. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass ich so schnell und so klar eine Antwort bekomme.

Kurz nach der HV, nach der Adhoc-Meldung bzgl. der Bescheide über 14 Mio., hatte ich die IR ja auch schon mal ähnlich angeschrieben, nämlich ob die 14 Mio. für 2007/2008 genau das waren, was sie selbst berechnet hatten (oder wenn nicht, man mit einer RSt-Auflösung rechnen kann), aber damals hatte ich nur eine nichtsaussagende Antwort erhalten. Hatte ich hier auch gepostet, findet man ein paar Seiten vorher.  

808 Postings, 922 Tage thetom200Seit dem Crash vor 3 Monaten

 
  
    
1
07.12.21 18:43
passiert ja nicht mehr viel.
Mit Erholung siehts mau aus.
Wie seht ihr die Lage?  

4617 Postings, 7699 Tage Nobody IIGerade nachgekauft

 
  
    
07.12.21 19:31
1. Pos zu 23
Jetzt gemittelt zu 54
-----------
Gruß
Nobody II

1644 Postings, 4269 Tage Thebat-FanDanke

 
  
    
07.12.21 22:20
Ist schön, wenn man 30 Jahre Bilanzen erstellt hat und Leute einem noch was beibringen wollen.  

16 Postings, 26 Tage DerWeltenbummlerthetom200

 
  
    
1
07.12.21 22:30
Ich sehe die Sache so:

Die Steuerthematik und die Payment-For-Order-Flow-Thematik halten einige Anleger davon ab, hier zu investieren oder ihre Position zu erhöhen, denn operativ geht die LUSie ab und unsere feierwütige LUSie feiert über den Orderflow von Trade Republic bereits in Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien. Als überzeugte Europäerin hat unsere LUSie aber auch Bock bald in den Niederlanden und in Italien zu feiern, denn da soll es auch fette Partys geben! Es wird also in Zukunft mehr Partys geben und auch mehr Partyteilnehmer, was unsere LUSie freut, denn je größer die Party, desto besser!

Ich war im November auf der HV und der Vorstand hat wirklich überzeugend dargelegt, dass man selbst im Falle eines PFOF-Verbots (was ja noch nicht beschlossen wurde und außerdem ist hier die EU-Kommissionarin Mairead McGuinness in ihrem letzten Statement ja bereits wieder etwas zurückgerudert) unsere LUSie nicht vom Feiern abhalten kann.  

Die Steuerthematik scheint auch gedeckelt zu sein, 45 Mio. Rückstellungen wurden ja bereits gebildet und je mehr tolle Partys LUSie in der Zukunft feiert, desto weniger relevant sollte das Thema werden, falls LUSie keine weiteren Geister der Vergangenheit jagen sollten.

Ich bin mir sicher, dass LUSie im Geschäftsjahr 2021 die 100 MILLIARDEN Umsatzschwelle überschreiten wird.
LUSie hat im Jahr 2021 die Umsätze gegenüber 2020 um rund 40% STEIGERN können.
Es wurde ein Aktiensplit beschlossen, der höchstwahrscheinlich in Q1 2022 kommt.

Ich bin mir sicher, dass wieder wahnsinnig viele Leute mit LUSie feiern wollen, wenn die Steuerthematik und PFOF-Thematik aus der Welt sind, aber es kann dann halt sein, dass die Party dann schon wieder für manche zu teuer und zu voll sind, momentan gibt es meiner Meinung halt ne gute Party für einen kleinen Preis.

Ob das immer so sein wird, weiss man halt nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob man lieber am Tresen auf LUSie wartet oder aktiv wird.

NUR MEINE MEINUNG, KEINE ANLAGEEMPFEHLUNG!




 

549 Postings, 2219 Tage schrmp1978...

 
  
    
07.12.21 23:58
Bis eine richtig positive Meldung kommt wird sich im Kurs vermutlich nicht viel tun.

Wenn nichts neues von den neobrokern kommt wird man wohl auf die nächsten Quartalszahlen warten müssen.

Ich habe da Zeit und kann warten.

Hauptsache es kommt keine negative Überraschung aus der cum-ex-ecke ...  

4528 Postings, 1576 Tage CoshaAktiensplit

 
  
    
2
08.12.21 08:13
steht in Q-1 an, wann er exakt erfolgt weiss noch keiner. Da ist also durchaus eine gewisse Eile geboten, wenn man daran teilhaben will und insofern könnte dadurch Kaufinteresse aufkommen.


p.s.
etwas merkwürdig finde ich diese leberwurstigen Postings, wenn Leuten sachlich etweas entgegenet wird. Da wäre es intelligenter, man würde seine aufgestellten Behauptungen nachvollziehbar begründen und belegen.  

1644 Postings, 4269 Tage Thebat-FanHmm

 
  
    
08.12.21 10:11

Warum soll ich dir die Bildung von Rückstellungen erläutern, dafür gibt es im Internet frei zugängliche Fachartikel?

"Ich mach das mal so und den Rest buche ich nächstes Jahr hinterher" führt zu einem falschen Bilanzansatz, wenn ich bewusst den Betrag zwecks Ergebnisgestaltung niedriger einstelle. Punkt.

Jemand mit tieferem Bilanzierungswissen mag mich gerne berichtigen, aber bitte niemand, der noch nie im Leben eine Bilanz erstellt/geprüft hat.
 

4469 Postings, 4354 Tage JulietteLies doch einfach die Adhocs von L&S und

 
  
    
08.12.21 10:27
halte dich an die Fakten. Da steht nichts von "...den Rest buche ich nächstes Jahr hinterher" o.ä.
 

4528 Postings, 1576 Tage CoshaJunge, Junge

 
  
    
08.12.21 10:58
du müsstest erstmal derläutern, wue du auf den Blödsinn kommst, ein Wirtschaftsprüfer würde das Testat verweigern, weil nicht in ausreichendem Maße Rückstellungen gebildet worden seien.
Diese Behauptung deinerseits stützt sich auf was ?
Fakt:
Es wurden 45 Mio. ? an Rückstellungen gebildet. Für 2008 und 2009 alleine lagen Zwischenberichte vor und mittlerweile auch geänderte Körperschaftsteuerbescheide. Incl. Zinsen sind 14 Mio. ? fällig.

Für die anderen Jahre, 2007, 2010 und 2011 sind also bereits Rückstellungen in Höhe von 31 Mio. ? verbucht worden, obwohl seitens des FAs noch kein Zwischenbericht vorliegt.

L&S nennt nach interner Beratung den Betrag von 61 Mio. ? als mögliche Maximalbelastung für den Gesamtzeitraum, woher willst du wissen, wie die einzelnen Jahre bewertet werden ?
Es ist vollkommen offen, ob die Nachforderungen für 2008 und 2009 den Erwartungen von L&S entsprachen, höher oder niedriger ausgefallen sind.

Erst wenn das FA endlich Zwischenberichte für die anderen Jahre schickt und konkretere Informationen vorliegen, kann L&S entsprechend darauf reagieren.
Stand jetzt hat man in ausreichendem Masse Risikovorsorge betrieben und das auch sauber bilanziert, da kannst du  noch so oft wiederholen, dass Du das anders siehst.
 

1644 Postings, 4269 Tage Thebat-FanHmm

 
  
    
08.12.21 11:08

Ich weiß nicht was ihr beiden nehmt, aber es ist nicht gut für euch.

Aussage Cosha:

"dass man schon einmal 45 Mio. ? Rückstellungen gebildet hat, weil das starke Geschäftsjahr das auch hergibt, und dann im kommenden Jahr der Rest in Höhe von 16 Mio. an Rückstellungen getätigt wird."

Aussage ich (darauf bezogen bzw. wenn dem so wäre):

"Ist die Frage, ob der Jahresabschluss dann wegen einer offensichtlichen Unrichtigkeit so festgestellt werden kann. Als WP würde ich dann keinen Stempel darunter setzen."

Mehr habe ich nicht gesagt. Und wenn ihr da mehr draus lesen wollt, dann ist das euer Problem.

Wie eine Rückstellung ermittelt wird ist nun mal kein Wunschkonzert. Wenn ich sie so buche wie ich das Ergebnis brauche (-> siehe Vermutung von Cosha) und dem WP das nicht plausibel verkaufen kann, dann gibt es ggfls. ein eingeschränktes oder kein Testat. Punkt.

Ergänzung:

"du müsstest erstmal derläutern, wue du auf den Blödsinn kommst, ein Wirtschaftsprüfer würde das Testat verweigern, weil nicht in ausreichendem Maße Rückstellungen gebildet worden seien.
Diese Behauptung deinerseits stützt sich auf was ?"

Schau einfach mal im Netz nach, warum man Jahresabschlüsse nach dem HGB aufstellt und was man mit dieser gesetzlichen Regelung erreichen will. Dann beantwortet sich deine Frage ganz von alleine.
 

548 Postings, 4475 Tage urlauber26RSt-Bildung und Auflösung

 
  
    
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08.12.21 11:14
Mit dem Zwischenbericht für 2008/2009 mussten LuS, der WP und der StB sich Gedanken machen über die RSt-Höhe in Bezug auf Cum/Ex. Und zwar einmal und für alles - zu dem Zeitpunkt, also im August 2021.  
Was ist der Gesamtschaden für den Komplex (hier 61 Mio. mit Zinsen inkl. bis Ende 09/2021, ab 10/2021ff. jeweils 180k Zinsen pro Monat) und was ist davon "more likely than not" und muss zurückgestellt werden.

Offenbar sind von den 61 Mio. für welche Jahre auch immer 16 Mio. unterhalb der 50%igen Wahrscheinlichkeit und deshalb wurden "nur" 45 Mio. für alle Jahre inkl. Zinsen zurückgestellt. Dass das gerade so unter dem HJ-Ergebnis war, sieht natürlich "komisch" aus, ist aber nun mal so. Jedenfalls musste eine vollumfängliche Bewertung gemacht werden, eine Aufteilung der Beträge geht NICHT. Das würde in der Tat kein WP mitmachen.    

Jedenfalls fielen 16 Mio. aus Sicht von LuS raus. Warum? Wissen wir auch nicht.
Das könnte z.B. an deren rechtlicher Einschätzung in Bezug auf Verjährung oder in Bezug auf Zinsberechnung wg. BVerfG-Ureil liegen. Es könnte auch sein, dass LuS die vollen 61 Mio. zurückgestellt hat, aber wahrscheinliche 16 Mio. Regressansprüche gegen Dritte bestehen, weil die Jahre 2007, 2010 und 2011 ja nicht wesensgleich und rechtlich unterschiedlich waren und die das sozusagen verrechnet haben. Wir wissen es nicht, wir wissen nur, dass 16 Mio. im August für nicht wahrscheinlich gehalten wurden und rausgefallen sind.          

Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 wird das Thema neu bewertet. Etwas Brainstorming hierzu:
In Bezug auf 2008/2009 sind 14 Mio. RSt weg, d.h. es verbleiben aus Sicht von LuS noch 31 Mio. für die Jahre 2007, 2010 und 2011.
Sollten in den 31 Mio. noch Beträge für 2008/2009 enthalten sein (z.B. falsche Steuer- oder Zinsberechnung durch LuS), müssen diese aufgelöst werden.
So etwa 3x 180k Zinsen = 540k müsste die RSt zum 31.12.2021 erhöht werden, vllt. weniger, weil ich nicht weiß, ob die 180k Zinsen sich auf alle Jahre oder nur auf die noch fehlenden Jahre beziehen.
Vielleicht ergeben sich aus den Bescheiden 2008/2009 allgemeine Hinweise, wie das FA mit der Zinsberechnung in Bezug auf Altjahre umgeht, so dass die in den 31 Mio. enthaltenen Zinsen für die noch offenen Jahre möglicherweise wegen der Berechnungsmethodik angepasst werden müssen. Das könnte in beide Richtungen gehen.

Fazit: Streitet Euch nicht, schlauer hierzu werden wir erst Mitte Februar 2022 sein, wenn die 2021er Zahlen mitgeteilt werden.  

4528 Postings, 1576 Tage CoshaDu erklärst weiter nicht

 
  
    
08.12.21 11:18
was für dich nicht plausibel ist und dann brauchst du dich auch nicht über entsprechende Reaktionen wundern. Dein "Hmmh" ist ein bisschen dünn.

"Mit der Bildung einer Rückstellung in Höhe von EUR 45,0 Mio. haben wir nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im dritten Quartal 2021 eine angemessene Vorsorge auf die in unserer Finanznachricht vom 24. August 2021 berichtete maximale Ergebnisbelastung von EUR 61 Mio. bezogen auf die Untersuchungen der Finanzverwaltung für die Jahre 2007 bis 2011 gebildet."

https://www.ls-d.de/investor-relations/...ndereffekte-beeintraechtigt  

756 Postings, 497 Tage moneymakerzzzUrlauber - richtig stark!

 
  
    
1
08.12.21 11:58
super Recherche, Sachverhalt klar und logisch dargelegt. Wundere mich, wie man da als Aussenstehender der Meinung sein kann das die bei L&S zu doof sind, richtig zu bilanzieren.  

342 Postings, 4160 Tage HollidayHmmm

 
  
    
08.12.21 12:43

Sorry aber die Begründung ist doch widersprüchlich.
LuS kommt selber für alle Jahre 2007 bis 2011 auf einem "max." mögliche Steuerrückforderung (inkl. Zinsen) von 61 Mio.. Dementsprechend hat man dann diese 61 Mio auch sofort zurückzustellen und kann nicht sagen, wir stellen mal zunächst nur 5 Mio. oder 20 Mio. oder 40 Mio zurück. Eine geringere Rückstellung darf nur gebildet werden, wenn belastbare Belege für eine geringere Steuernachzahlung vorliegen ... z.B. vorliegender Zwischenbescheid für 2008 und 2009.

Irgendwelche Wahrscheinlichkeiten über oder unter 50% sind vollkommen lächerlich, da LuS immer von einer 100% korrekten und sogar bereits per abgeschlossener Betriebsprüfung festgestellten Veranlagung berichtet. LuS selber schreibt in Ihren Ad-Hocs ja, dass der Vorstand eine Beanstandung aller betroffenen Jahre für unbegründet hält (also Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. Rechtmäßigkeit gemäß LuS für alle Jahre bei Null !).

Der WP wird hier den Jahresabschluss genauestens überprüfen und testieren müssen, da er dafür von uns Aktionären haftbar gemacht werden kann und wird .... und da kann LuS nicht einfach nach eigenem Ermessen zurückstellen, auflösen oder nicht auflösen !

Es gibt für die Rückstellungsbildung im Rahmen einer Steuerfahndung auch recht gute Literatur und hier auf die schnelle nur mal einige Links (ansonsten Fachliteratur heranziehen):


https://www.drburkhard.de/...osten/?cookie-state-change=1638356766802

https://rsw.beck.de/cms/?toc=BC.5610&docid=430813

https://www.iww.de/pstr/schwerpunktthema/...lungsverfahren-ein-f97435

https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidung/...tail/STRE201210233/

 

5724 Postings, 5273 Tage Obelisk@8795

 
  
    
08.12.21 13:50
das ist in solchen Foren immer so, dass selbsternannte " Fachleute" glauben es besser zu wissen, ohne konkrete Detailkenntnisse zum Vorgang zu haben. Darf man nicht Ernst nehmen.  

1644 Postings, 4269 Tage Thebat-Fan:-)

 
  
    
08.12.21 14:39

"Du erklärst weiter nicht was für dich nicht plausibel ist und dann brauchst du dich auch nicht über entsprechende Reaktionen wundern. Dein "Hmmh" ist ein bisschen dünn."

Deine ursprüngliche Aussage zur zeitanteiligen Einbuchung der Rückstellung ist für mich nicht plausibel. Hätte LuS so wie von dir gedacht bilanziert, dann wäre die Bilanz meiner Meinung nach falsch. Mehr habe ich nicht gesagt, auch wenn du mir den von dir verzapften Käse nun gerne anhängen möchtest.

Ich kann nichts dafür, dass hier scheinbar viele nicht lesen können.

Und ganz sicher schreibe ich hier keine Abhandlung über die Ermittlung von Rückstellungen. Dazu gibt es genug Lektüre im Netz, Links hat Holliday geliefert.
 

115 Postings, 1605 Tage VerlustExpertewo finde

 
  
    
08.12.21 15:02
ich eigentlich die testieren Halbjahresbilanzen im Bundesanzeiger?

oder anders: was LUS unterjährig wohin bucht mag unterhaltsam sein, aber am Ende belastbar und aussagekräftig ist der (Ganz)Jahresabschluss  

549 Postings, 2219 Tage schrmp1978...

 
  
    
08.12.21 16:59
Quartals - oder Halbjahreszahlen sind doch immer ungeprüft oder ?  

238 Postings, 2185 Tage Mustang66@schrmp1978

 
  
    
08.12.21 17:59
Warum sollten Halbjahres oder Quartalszahlen ungeprüft sein? Wäre ja mal was wenn dann in der Jahresprüfung Sachen auf fliegen aus dem ersten Quartal wo der Prüfen nicht seine Unterschrift für gibt. Erklär das dann mal. :) Ist genau so wenn man L&S vorwirft das die für CumEx die zahlen nicht richtig ausrechnen. Da sagt auch das Finanzamt was er haben will und da kann L&S rechnen wie es will das Geld wird sofort fällig an sonsten zahlt man weiter Zinsen für die Geldforderung was aus stehen!  

2493 Postings, 1762 Tage AktienvogelSpannende

 
  
    
08.12.21 18:41
DiskussionenIch hätte trotzdem im Nachhinein lieber bei der kurzen Erholung bei 93 verkauft. Jetzt hockt man hier weiter  

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