Helma AG

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neuester Beitrag: 27.09.22 10:36
eröffnet am: 11.09.06 11:41 von: ToMeister Anzahl Beiträge: 1505
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4025 Postings, 6105 Tage ToMeisterHelma AG

 
  
    
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11.09.06 11:41
Helma Eigenheimbau - Zu schwache Margen

Bis zum 12. September können Anleger die Anteilscheine des Baudienstleisters Helma Eigenheimbau zeichnen. Am 14. September soll dann das Debüt im Open Market (Entry Standard (Xetra: A0G834 - Nachrichten) ) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

Geschäftsmodell und Alleinstellungsmerkmal
Der Börsenaspirant aus Isernhagen spezialisiert sich auf die margenstärksten Bereiche der Wertschöpfungskette im privaten Wohnungsbau, namentlich Planung, Entwicklung, Vertrieb und Übernahme der Bauregie vor Ort. Dabei stützt sich das Geschäftsmodell auf zwei Säulen. Das ist zum einen die reine Baudienstleistung, wobei der Kunde das Grundstück bereits besitzt, und andererseits das Komplettangebot Grundstück plus Immobilie. CEO Karl-Heinz Maerzke betonte auf der IPO-Analystenkonferenz zudem, dass sich das Unternehmen künftig noch stärker im Wachstumsmarkt der Energiesparhäuser positionieren wolle. Mit dem Helma-BauSchutzBrief soll der potenzielle Bauherr zudem vollständig gegen alle Risiken beim Eigenheimbau abgesichert werden.

Markt und Wettbewerb
Helma zielt auf das Segment der Ein- und Zwei-Familienhäuser, wenngleich der stark fragmentierte Markt hier in den vergangenen fünf Jahren leicht rückläufig war. Finanzchef Torsten Rieger sieht das Potenzial für das Wachstum daher vorrangig in der Verdrängung kleiner, nur lokal tätiger Bauträger. Das erscheint plausibel, da bei kleineren Anbietern in der Vergangenheit eine hohe Insolvenzquote zu beobachten war, weswegen sich viele Häusle-Bauer zunehmend auf größere, solventere Unternehmen konzentrieren werden.

Finanzdaten und Ausblick
2006 erwartet das Management einen kräftigen Umsatzsprung auf 53,5 Mio. Euro, das entspricht einer Steigerung um gut 61 %. Der Gewinn je Aktie soll sich nahezu verdreifachen. Hintergrund des Wachstums sind die gestiegene Zahl der Musterhäuser. Pro etabliertem Musterhaus verkauft Helma durchschnittlich 25 weitere Objekte. Bei einem Verkaufspreis von 155.000 Euro im Schnitt sind das knapp 3,9 Mio. Euro dem stehen Investitionen von etwa 350.000 Euro pro Musterhaus gegenüber. Bis Ende Juni 2006 hatte das Unternehmen, finanziert u.a. durch ein Genussrecht, die Zahl der Musterhäuser bereits auf 21 Objekte gesteigert.



 
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1479 Postings ausgeblendet.

328 Postings, 5620 Tage yoda44Kosten und Kapital

 
  
    
04.08.22 10:00
Das mit dem Eigenkapital ist aber auch nur die halbe Wahrheit, denn die Schulden wurden auch erhöht, so dass die Eigenkapitalquote fast konstant geblieben ist, übrigens unter 30%, was ja nun nicht so üppig ist. Ein anderer Gradmesser ist die Dividende, die zwar seit 2015 ordentlich erhöht wurde, dennoch gab es 2018 und 2020 kleine Senkungen. Wenn es so super läuft, warum kann die Dividende dann nicht stetig erhöht werden oder zumindest konstant bleiben?
Das Hauptproblem sind aber natürlich die Preise und Kosten. Angesichts steigender Baukosten, Inflation und Zinswende können Preise von 700 oder 800 Tausend Euro für ein normales Einfamilienhaus wohl kaum gehalten oder gar gesteigert werden, dass können sich die Leute nicht mehr leisten. Daher ist ein starker Gewinnrückgang fast sicher. Dass der Markt das genauso sieht, zeigt der Kursverlauf überdeutlich.  

106579 Postings, 8232 Tage KatjuschaNa ja, die ?Schulden?

 
  
    
04.08.22 10:37
wurden erhöht, weil sich das Geschäft mehr als verdoppelt hat. Ist doch logisch dass sich dann das Working Capital etwa um den entsprechenden Umsatz erhöht, inklusive Verbindlichkeiten.
Mir nicht ganz klar wieso sich die EK Quote erhöhen muss.

Und was deine Frage nach der Dividende betrifft, befand sich Helma bis 2021 in einer starken Investitionsphase. Man hat jahrelang extrem Grundstücke zugekauft, deren Wertanstieg aber nicht bilanziert wurde, was übrigens auch ein Grund für die EK Quote ist. Jedenfalls hat man in der Phase dementsprechend die Dividende nicht so stark erhöht wie man es anhand der Gewinnsteigerungen locker gekonnt hätte. 2020 ist eh nochmal ein anderes Thema, weil da viele Unternehmen nach dem ersten Coronaschock ihre Dividende kürzten oder ganz gestrichen haben. War einfach nur eine Vorsichtsmaßnahme.
Wenn du den Vorstand seit Jahren in seinen Ausführungen folgst, wirst du mitbekommen haben, dass er ja eben gerade wegen den Grundstückskäufen der Vergangenheit so optimistisch für die mittelfristige Zukunft ist, da man so Wettbewerbsvorteile geschaffen hat, die den hohen Auftragsbestand erst ermöglichen. Die niedrigen FreeCashflows und die nur stabile EK Quote dieser Jahre durch die hohen Investitionen sind ja gerade der Grund für den Optimismus des Vorstands was die Wachstumsphase 2021 bis 2025 betrifft. Das mag jetzt durch die makroökonomische Krise leider gedämpft sein, aber Helma hat grundsätzlich, übergeordnet ganz gute Voraussetzungen für Wachstum.
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106579 Postings, 8232 Tage KatjuschaIm übrigen bezweifle ich keinen

 
  
    
04.08.22 10:41
Gewinnrückgang.

Es ist aber eine Frage der Relationen zur Bewertung.
Die ?nur? stabile EK-Quote ändert ja nix am hohen EK, das auch bei Gewinnrückgang weiter steigt. Man dürfte nächstes Jahr mit hoher Sicherheit ein EK oberhalb 150 Mio ausweisen, ohne die Grundstücke nach Marktwert zu bilanzieren.
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4331 Postings, 4782 Tage Versucher1@ Katjuscha und yoda44 ...

 
  
    
04.08.22 11:00
Uuuiii... da bin ich ja der einzig optimistische bezügl. des Gewinns 2022 ... :-); Da muß ich das wohl nochmal überlegen .... :-);

Ich habe gekauft (... hätte es besser erst bei so 35,x tun sollen) weil ich glaube, dass Helma in 2022 seinen Gewinn steigern wird ...(und die Kennzahlen die Anlegerschaft langsam wieder zum Einstieg bewegen sollten).  Und daß auch 2023 für Helma ein gutes Jahr werden wird.
Da bin ich also anderer Meinung als USER yoda44 ! Der Markt (bzw. die Kurs-Entwicklung)  irrt mMn inzwischen bezügl. der Entwicklung des Gewinns bei Helma (siehe Auftragseingang, Preis-Gleit-Klauseln, xxx), ... und die Corona-Erfahrung stärkt mMn den Eigenheim-Wunsch enorm! Dabei gilt,  Helma-Häuser werden gebaut für die eher Wohlhabenden.
Des Weiteren:
Wie sich der Gesamtmarkt entwickelt bei der aktuellen Gemenge-Lage ... keine Ahnung (... bin zu ca. 30% investiert zZ)! Wenn Du, Katjuscha, mir eine Sicherheit unterstellst (wie bei WO/Helma, als ich USER rabajatis unterstützte bezügl. negativer Kurs-Auswirkungen wegen Mangel bzw. Verteuerung bei  Energie/Vorprodukkten/ Zinserhöhungen/usw.)... ich habe da keine Sicherheit sondern 'Befürchtungen', denen ich da gefolgt bin indem ich damals aus Helma ganz raus bin.
 

106579 Postings, 8232 Tage Katjuschaich glaub auch, dass man den Gewinn 2022 steigern

 
  
    
04.08.22 11:31
wird.

Es ging mir vorhin um 2023, wo ich dann doch Auswirkungen erwarte, die man 2022 wahrscheinlich nur leicht im 2.Halbjahr spürt. Und da das erste Halbjahr 2022 stark sein dürfte, wird man auch im Gesamtjahr einen Gewinnanstieg sehen.
2023 hat man dann halt den Jahreseffekt. Bin gespannt, wie sich die wirtschaftliche Lage dann darstellt. Derzeit gehen ja alle von einer Katastrophe aus. Überall liets man nur noch, wie schlimm es Deutschland gehen wird. Ist schon ein bißchen aberwitzig, wie die typische "german angst" mal wieder um sich greift. Aber klar werden wir ernste Herausforderungen durch die Gasknappheit und die Inflation haben. Nur weiß doch niemand, ob das wirklich nachhaltig sein wird. Kann gut sein, dass wir die angeblich so krasse Krise schon im Q2/23 wieder hinter uns haben, und Helma dann schon wieder Fahrt aufnimmt.
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4331 Postings, 4782 Tage Versucher1Die Frage bezügl. der weiteren politischen

 
  
    
04.08.22 12:44
Entwicklung zur Zeit und daraus irgendwie folgend die weiteren/anderen Entwicklungen ... und was dafür eine sehr relevanter Aspekt ist , das fand mMn eine Antwort vom russ. Aussenminister Lawronov, der ja sinngemäß sagte, Russland wolle mit der Aktion der russ. Streitkräfte die Ukraine von der Landkarte löschen.
Denke daher, das alles dort dauert noch ne ganze Weile an ....  

328 Postings, 5620 Tage yoda44Kaufpreis und Zinsen

 
  
    
04.08.22 14:51
Ich wollte mit meinem Beitrag Helma nicht schlecht machen, finde es ist ein gutes Unternehmen und langsam auch wieder günstig.

Aber ein wichtiger Faktor beim Hauspreis sind eben die Zinsen. Der Gesamtpreis eines Hauses setzt sich für den Käufer zusammen aus dem Kaufpreis und den Zinsen (und noch Notarkosten). Der Zinsanteil kann über die Jahre ziemlich groß werden und bei höheren Zinsen sogar ein Vielfaches des Kaufpreises sein. Als die Zinsen fast Null waren, fiel dieser Anteil fast komplett weg und so konnte der Kaufpreis enorm steigen.
Jetzt, wo die Zinsen wieder steigen, muss der Kaufpreis entsprechend fallen, damit der Gesamtpreis gleich bleibt. Den Zinsanteil kassiert aber die Bank, nicht Helma. Zu diesen geringen Kaufpreisen kommen jetzt noch gestiegene Baukosten, so dass die Gewinne gleich doppelt leiden. Am besten wäre es, wenn Helma auch die Finanzierung machen würde, dann wäre der Unterschied nicht so groß.  

264 Postings, 649 Tage Schwanzus LongisViele werden

 
  
    
04.08.22 15:22
Ihr Häuschen verlieren da die Unterhaltungskosten vervielfachen + steigende Zinsen wie in 1487 erwähnt.  Viele werden sich den Bau eines Einfamilienhaus/Eigentumswohnung nicht mehr leisten können.
Die Baukosten sind einfach zu hoch.

Das ist der springende Punkt ;)

Gruß

 

264 Postings, 649 Tage Schwanzus LongisFraglich

 
  
    
04.08.22 15:51
ist auch die Kreditvergabe....die Banken knausern.

Gruß  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1ups... +9.x% gerade ... gabs irgendwo eine

 
  
    
05.08.22 16:50
Kaufempfehlung ??  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1Im Helma-Thread auf WO schreibt der

 
  
    
07.08.22 08:11
USER Hiberna am 6.8.22 ..:
... 'in der Zeitschrift der SDK AnlegerPlus ist ein Beitrag zu Helma veröffentlicht worden.'

Vielleicht daher die Käufe bzw. der Kursanstieg am letzten Freitag;  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1sooo... am Do, 11.8.22 kommen die H1-Zahlen;

 
  
    
09.08.22 14:06
Sollte der Kurs vorher nochmal unter die 39 ? gehen, stocke ich nochmal auf;
Ansonsten ... dann 'mal sehen was der Markt macht aus den (ich denke guten) H1-Zahlen.  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1Die H1-Zahlen am 11.8. waren hier (leider) ein

 
  
    
17.08.22 10:12
non-event für den Kurs, der sich Stand jetzt quasi nicht/kaum verändert hat. Ich hatte einen Kurs-Anstieg erhofft/erwartet (10-15%  ?!?); Montega hat inzwischen Stellung genommen zu den H1-Zahlen, sie sehen weiterhin ein Kursziel von 82 EUR auf 12 Monate;
Außer der fundamentalen Unterbewertung sehe ich bei Helma zZ keinen Trigger , der den Kurs auf den Weg zu Montegas Kursziel anstarten könnte;  es scheint mir, daß die Anleger hier die Gefahren/ Probleme des Wohnungsbau-Sektors (siehe dazu Montega...) in den Vordergrund ihrer Sicht auf Helma stellen, und erstmal fernbleiben.
Ich bin daher 'raus mit einem Mini-Gewinn...;
 

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1...die Gesamtgemenge-Lage (politisch und

 
  
    
23.09.22 10:22
wirtschaftlich)
verschlechtert sich allgemein weiter, und aktuell besonders für den Immobiliensektor; weiter steigende Zinsen in den USA (wobei die Signale für weitere zukünftige Erhöhungen überwiegen), ein Prozess den die EZB demnächst mMn ebenfalls nachvollziehen wird.
Heute in der Folge nun der Kurs-Einbruch bei Hypoport.
Die Helma hat ja bereits in ihrem Ausblick-2022 etwas zurückgerudert. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß bei deutlich sinkenden Preisen für Häuser/Wohnungen wie es aktuell der Fall ist (hier bei mir in Mittelhessen sinds lt. Immo-Makler-Termin gestern so ca. -17,5% gegenüber Feb-22) auch eine sonst gut aufgestellte Helma ((A) hoher Auftragsbestand, (B) wohlhabende Klientel, (C) Vorrats-Grundstücke zum EK in der Bilanz,...) leiden wird ... neben den sonstigen aktuellen unternehmerischen Schwierigkeiten im Alltags-Geschäft könnte zB Punkt (C), wo bisher angenehm und leicht Bewertungsgewinne eingefahren werden konnten nun Abwertungen/Abschläge anstehen, oder ...; und die Marge verschlechtern ...
 

15993 Postings, 6243 Tage ScansoftDie nach Hypoport

 
  
    
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26.09.22 21:02
fast schon erwartete Gewinnwarnung ist da. Auch ziemlich deftig...
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

5788 Postings, 1869 Tage CoshaHat mich eh gewundert

 
  
    
26.09.22 22:41
Warum Hypoport stärker als Immobilienunternehmen wahrgenommen wird, als solche wie Helma, die tatsächlich mit den Problemen am Bau direkt konfrontiert werden.  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1... mmmhh... die Subunternehmer, natürlich...

 
  
    
27.09.22 07:49
die hatten wir hier als Gefahrenquelle wohl irgendwie 'vergessen'...  

106579 Postings, 8232 Tage Katjuscha@versucher1, was meinst du denn am Ende deines

 
  
    
27.09.22 08:54
Postings mit Bewertungabschlägen auf Vorratsgundstücken in der Bilanz, wenn die zum EK bilanziert sind?

Die große Gefahr ist jetzt wohl eher, dass es übergangsweise fast zu einem Stillstand bei der Umsetzung vieler Aufträge kommen könnte. Das meinte ich letztens mal mit Stornierungen, die drohen könnten. Dass das jetzt so über eine Insolvenz eines Suppers passiert, hatte ich allerdings nicht auf der Rechnung.
Der Vorstand meint ja, es wären dann Verschiebungen ins Jahr 2023, aber ich glaub 2023 wird eher nochmal deutlich schlimmer, weil das erste Halbjahr 2022 noch faktisch optimal gelaufen ist.
Dennoch finde ich es immer albern, Unternehmen nur an einem Jahr zu bewerten. Kann ja durchaus sein, Helma macht 2023 nur noch 220-250 Mio Umsstz bei um die 5 Mio Gewinn. Geht man nach KGV müsste man den Aktienkurs ja dann auf 12 ? schicken, was aber selten fragwürdig wäre, genau wie Hypoport nur an diesem wahrscheinlich sehr schlechten Jahr zu bewerten. Da müsste deren Kurs eher auf 20-30 ? fallen. Auch Quatsch mit Soße.
Aber meine Frage am Anfang hab ich deshalb nicht ohne Grund gestellt. Wichtig ist dass das Eigenkapital erhalten bleibt. Wenn man die knapp 140 Mio derzeit erhält, sollte das Tief aus 2020 bei 25 ?, was 100 Mio MarketCap entspricht, eigentlich halten. Heutzutage weiß man aber nie, was der Markt sich ausmalt an Horrosszenarien.
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4331 Postings, 4782 Tage Versucher1@Katjuscha ... ich habe mich da falsch

 
  
    
27.09.22 09:40
und mißverständlich ausgedrückt , sorry;
'Bewertungsgewinne' und 'Abwertungen' habe ich da nicht bilanziell gemeint, sondern auf aktuelle Verkaufspreis-Verhandlungen bezogen; Denn die Anzahl der Kauf-Interessenten dürfte sinken.

Ich wollte damit ausdrücken, daß in einer Markt-Phase sinkender Verkaufspreise und steigender Zinsen (wie es aktuell der Fall ist) die Helma in 'aktuellen  Verkaufspreisverhandlungen mit potentiellen Kunden' ein preisliches Entgegenkommen wird zeigen müssen. Bei den Energie-/Materialkosten geht das wohl eher nicht, die steigen ja eher weiter an. Spielraum für die Helma sehe ich da dann eher bei den Vorratsgrundstücken, die  ja zT vor 4 Jahren gekauft wurden (zum damaligen EK in der Bilanz stehen) und deren aktueller Verkaufspreis heute üblicherweise höher liegt, sagen wir mal hier zB um 20% ; diese 20% konnten bis vor kurzer Zeit als 'windfall-profit' sozusagen leicht/gerne voll vereinnahmt werden ...  dürften aber ab jetzt dann Teil des 'Entgegenkommens-Spielraums' werden, was in der Folge die Marge senken würde.  
 

4284 Postings, 1674 Tage Carmelitader Wert ist tot

 
  
    
27.09.22 09:49
wer baut denn jetzt noch mit so einer Firma? Welches Loch tut sich da als nächstes auf? Meine Analyse vom mai war schon richtig, nur das es bei Vonovia und Co halt auch mies lief, man hätte den ganzen Sektor stand jetzt eher meiden sollen, wobei ich Bestandsimmobilienunternehmen weiterhin im Vorteil sehe, auf dem Papier hat man da jetzt schon Dividendenrenditen von bis zu 10%, bei den Finanzierungen,  muss man sich aber jetzt Firma einzeln anschauen (LEG vor Aroundtown vor Vonoia und vor TAG)  

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1... zu Deinen 'Stornierungen':

 
  
    
27.09.22 09:50
In dem Immo-Makler-Termin (#1494) sagte der Makler, es gebe da zZ Hausbau-Firmen, die fragen bei Kunden mit bereits abgeschlossenem Hausbau-Vertrag an, ob diese bereit wären den Vertrag wieder aufzulösen, und bieten diesen Geld für die Auflösung an.
 

4331 Postings, 4782 Tage Versucher1... Deine weiteren Betrachtungen zur

 
  
    
27.09.22 10:01
heutigen Helma-Meldung:

Ich bin ja glücklicherweise aktuell nicht investiert in Helma, und sonst zu 80% in Cash; ich überlege den Aktienbestand weiter zu reduzieren (= weitere  Verluste realisieren)

Ich finde bei Helma kommt jetzt die Gesamtgemenge-Lage an, und die weiteren Aussichten/ Konsequenzen, nun, da möchte ich hier noch weniger investiert sein, und was das dann macht mit dem Helma-Kurs ...? ( wie weit kommt die Helma ohne Subunternehmer ...?). Ich sehe allgemein an keiner einzigen Front eine Besserung in DE, im Gegenteil!    

106579 Postings, 8232 Tage KatjuschaAlso Bestandsimmobileinhalter dürften aber

 
  
    
27.09.22 10:03
Spätzyklisch erst recht fallen, zumindest nach meiner Erfahrung was solche Zyklen/Krisen betrifft. Da drohen dann erst später starke Abschreibungen, und die sind durchaus finanziell maßgeblich, so dass ich da aber mit starken Dividendenkürzungen rechne. Auf aktuell vermeintlich hohe Dividenden würde ich mich da nicht verlassen, zumal ich bei Vonovia und Co weiterhin politischen Druck erwarte.  
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106579 Postings, 8232 Tage KatjuschaVersucher, da geb ich dir recht

 
  
    
27.09.22 10:09
Das Umfeld für Helma wird sich verschlechtern. Hab ich ja schon vor Wochen geschrieben, dass ich 2023 mit schweren Zeiten rechne.

In solchen Zeiten muss man Helma als Anleger sicher nicht im Depot haben. Dennoch stellt sich natürlich die Bewertungsfrage. Stark unter Buchwert war man eigentlich nur nahe der Crashkurse Anfang 2003 und 2009 bewertet. Und mit KGV von 1-2 Rezessionsjahren zu argumentieren, macht wenig Sinn, auch wenn es der Markt trotzdem häufig tut.

Schwer einzuschätzen, aber wenn man es substanziell betrachtet, müsste die 25? Marke eigentlich halten. Trotzdem werden es natürlich jetzt zumindest mal 2-3 schwierige operative Quartale bis Q2/23. das dürfte jetzt schon klar sein.
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3809 Postings, 5944 Tage ablasshndlermal ein video

 
  
    
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27.09.22 10:36
beton kubikmeter  von 65 auf 100 euro
dämmstoffe kubikmeter von 100 auf 200 euro
tonne stahl von 750 auf 1200 euro

ein neuer sub muss andere preise für die erstellung aufrufen.
die  marge für helma entwickelt sich dementsrechend.

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-656530.html
 

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