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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

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neuester Beitrag: 01.12.21 11:23
eröffnet am: 25.11.20 12:01 von: 51Mio Anzahl Beiträge: 17840
neuester Beitrag: 01.12.21 11:23 von: Nagartier Leser gesamt: 3382259
davon Heute: 6599
bewertet mit 57 Sternen

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3962 Postings, 3550 Tage 51MioBiontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

 
  
    
57
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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17814 Postings ausgeblendet.

31 Postings, 4887 Tage cantadorNiveau

 
  
    
3
01.12.21 08:27
Das Niveau ist nicht nur gesunken.
Einige Forenteilnehmer haben überhaupt kein Niveau.
Genau wie das Spiel der ?Eintracht? zurzeit.
Einfach nur Grotten schlecht.  

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67Have a nice day...man liest sich

 
  
    
01.12.21 08:30
....ach so, es gibt auch ne Ignore Funktion bei ariva  

1127 Postings, 4494 Tage kaktus7Um das Forum zu schützen,

 
  
    
1
01.12.21 08:31
Bitte Zwietracht igorieren. Nicht auf Seine Posts antworten.  

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67...wäre ne Möglichkeit...und ich gebe Ruhe

 
  
    
1
01.12.21 08:37

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67ich hoffe ja mal nicht, dass der Mio ein

 
  
    
1
01.12.21 08:39
Intensivpatient ist....ich mache mir schon ernsthaft Sorgen  

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67viele doppelt geimpfte sind Intensivpatient

 
  
    
1
01.12.21 08:41

242 Postings, 619 Tage doetsch84bitte bitte bitte

 
  
    
01.12.21 08:49
ARIVA, Ignorefunktion in App integrieren
:(  

702 Postings, 5017 Tage S2RS2Booster Turbo

 
  
    
1
01.12.21 08:56
https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/...s-schwerer-verlauf-100.html

Dort steht auch:
"Dass das oft gerade Ältere sind, hat einen Grund: Der Impfschutz nimmt kontinuierlich ab - parallel steigt das Infektionsriskiko. Weil die Älteren als erstes geimpft wurden, wird der Schutz bei ihnen auch als erstes schwächer. Deswegen dringen Intensivmediziner wie Christian Karagiannidis darauf, beim Boostern den "Turbo" einzulegen. Nur so könnten die Intensivstationen entlastet werden."  

855 Postings, 5245 Tage wow79O. Variante wird zum 45-Milliarden-Euro-Booster

 
  
    
4
01.12.21 09:41
Omikron-Variante wird zum 45-Milliarden-Euro-Booster für Impfstoffhersteller

Noch ist unklar, wie genau sich die Omikron-Variante des Sars-Cov-2-Virus auf die Wirksamkeit von Impfstoffen auswirkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass angepasste Booster zumindest für Risikogruppen notwendig sind, steigt aber. Investoren pumpen deswegen jetzt schon Geld in die Hersteller.

Stephane Bancel macht keine großen Hoffnungen: ?Alle Wissenschaftler, mit denen ich geredet habe, sagen, das wird nicht gutgehen?, sagte er gegenüber der Financial Times. Bancel ist Chef der Impfstoffherstellers Moderna und wurde zuvor danach gefragt, wie wirksam sein Vakzin gegen die neue Omikron-Variante des Sars-Cov-2-Virus sein werde. Seine deutliche Antwort: ?Es wird einen signifikanten Rückgang der Wirksamkeit geben. Wie weit, weiß ich noch nicht, weil wir noch auf die Daten warten.?

Es ist nicht so, dass bisherige Impfstoffe nutzlos gegen Corona sind. Scott Gottlieb, Vorstandsmitglied beim Konkurrenten Pfizer, geht gegenüber CNBC sogar davon aus, dass vollständig Geimpfte auch gegen Omikron einen ?ziemlich guten? Schutz haben werden. ?Ziemlich gut? dürfte für viele Menschen ausreichen, doch Risikogruppen brauchen ?komplett sicher?. Und das wird nicht ohne weitere Auffrischimpfungen möglich sein.

mRNA-Herstellern winken 36 Milliarden Dollar Gewinn
Mehr Impfungen bedeuten, dass das Corona-Geschäft für Hersteller wie Moderna und Pfizer weitergeht. Das haben auch Investoren an der Börse schnell erkannt. Seit die WHO am 24. November Omikron als ?besorgniserregende Variante? einstufte, sind die Aktienkurse einiger Anbieter regelrecht nach oben geschossen. An der Spitze steht Moderna, dass bis zum Börsenschluss am 29.11. an der New Yorker Nasdaq 33,3 Prozent Kursgewinn verbuchte. Beim deutschen mRNA-Konkurrenten Biontech sind es 17,4 Prozent, Pharmariese Pfizer, dessen Geschäft sich nicht nur über den Covid-Impfstoff definiert, gewann immerhin 2,6 Prozent.

Es sind vor allem die Aktien der mRNA-Hersteller, die als erstes nach oben schießen. Das hat zwei Gründe. Erstens trauen Experten ihnen zu, am schnellsten mit einem auf die Omikron angepassten Impfstoff auf den Markt zu kommen. Das liegt am Herstellungsverfahren. mRNA-Impfstoffe lassen sich leichter auf neue Eigenschaften eines Virus anpassen als die Vektor- oder Totimpfstoffe. Zweitens sind die Margen bei den mRNA-Herstellern größer: Moderna verdient an jeder Impfdosis nach einer Analyse des US-Unternehmens Refinitiv 12 Dollar. Bei einem Verkaufspreis von 22 Dollar pro Dosis ergibt das eine Marge von 54 Prozent. Bei Biontech wird von einer ähnlichen Marge ausgegangen. In Europa verlangt der deutsche Hersteller derzeit 19,50 Euro pro Dosis.

Solche Margen werden schnell zu Milliardengewinnen. Selbst, wenn weltweit nur die Risikogruppen einen erneuten Booster gegen Omikron brauchen, wären das rund drei Milliarden zusätzliche Impfdosen. Bei 12 Dollar pro Stück winkt hier also ein bisher nicht eingeplanter Gewinn von 36 Milliarden Dollar.

Warum Vektor- und Totimpfstoffe hinterherhinken
Andere Hersteller sind von diesem Markt nicht ausgeschlossen, sie werden aber länger brauchen, um daran zu partizipieren. Schon Bancel schätzt, dass es Monate dauern wird, bis seine Firma einen angepassten Booster entwickelt hat. Erst bis zum Sommer sei mit nennenswerten Produktionszahlen zu rechnen, bis Ende 2022 könnten dann aber die drei Milliarden Dosen ausgeliefert werden.

Trotzdem: Insgesamt haben die Impfstoffhersteller seit Bekanntwerden der Omikron-Variante rund 45 Milliarden Euro an Börsenwert zugelegt. Die Aussichten sind gut, dass das noch mehr wird. Analysten sind sich einig, dass die Aktienkurse fast aller Hersteller bis Ende 2022 zweistellig zulegen werden. Im Schnitt soll es um 18,5 Prozent nach oben gehen, wobei viele der Analysen noch aus der Zeit vor Omikron stammen.

Quelle:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/f100/...steller_id_24473832.html  

171 Postings, 24 Tage BärenhungerAuslieferung Kinderimpfstoff wohl früher !

 
  
    
2
01.12.21 09:46


Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff früher ausliefern

08.14 Uhr: Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder in der EU ausliefern. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll die Auslieferung von "Comirnaty" für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten am 13. Dezember erfolgen.

Der niedriger dosierte und deshalb neu abgefüllte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember.


08:14 Uhr im Artikel auf focus "Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff früher ausliefern"

 

 

533 Postings, 191 Tage Meikel 1 2 3@Eintracht

 
  
    
2
01.12.21 09:51
# 17806

Die BM habe ich noch ,...war übrigens am 05.10.2021
Meine Kursprognose habe ich übrigens unverändert am 25.04.2021
getätigt ! Stringent denken, konsequent handeln...
dafür braucht man Eier...korrekt !

Ziat aus meinem BM

"""ich habe 420 ? zum Jahresende
im aktuellen Stand"""

"""Que sera ?"""

"""Wette läuft !
wer Recht hat....hat Recht !!! """

FAZIT
Steht nichts anderes drinn wie ich immer geschrieben habe,...
hoch haus gewonnen sieht anders aus,...
vor allem ist noch nicht Jahresende !

 

169 Postings, 3879 Tage windhopeKurs hat Boden.....

 
  
    
3
01.12.21 09:54
gefunden, wenn mann es aus der Ferne betrachtet war der Hype im August bis ca. 400 ? genauso eine Übertreibung wie der Sturz anfang November auf 180 ? wg. der Merck-Pille.
Jetzt sind wir wieder dort wo die Aktie hingehört nämlich über 300 ?.
Viele Institutionelle sind drin und damit ein Aufsagen von LV-Attacken durch Große
die Regel.
Für mich ein Zeichen dass es weiter hoch geht, vor allem weil Bntx in der akt. Verunsicherung weltweit Impfstoffhersteller nr. 1 ist.....

 

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67@ meikel.....hatten wir nicht Q3 gesagt?

 
  
    
01.12.21 09:54
(tiefer als Q2 ?)

.....aber alles gut, wir wollen ja eigentlich beide das selbe, oder?  

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67Österreich wendet bereits Triage an

 
  
    
01.12.21 10:02

92 Postings, 855 Tage SEAVRdas Momentum ist erstmal weg.

 
  
    
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01.12.21 10:16
Ich bin short für die nächsten Tage - muss sich erstmal zeigen, welchen Einfluss Omikron hat und wie die Impfstoffe wirken - Es gibt immer mehr Durchbrüche - vielleicht ist Biontech doch nicht so gut, wie es propagiert wird.  

179 Postings, 729 Tage Blitzmerker2Impfstoff Anpassung...

 
  
    
01.12.21 10:18
Noch bevor die ersten Impfungen mit mRNA ausgeführt wurden, war die Ansage, daß dieser Impfstoff leicht in wenigen Wochen (ca. 6 ?) "angepasst" werden kann.
Ist irgend etwas darüber bekannt, ob bereits eine Anpassung (evtl. an Delta etc.) stattgefunden hat?
Oder ist es vielmehr so, dass es gar keine Anpassungen gibt (bzw.  in absehbarer Zeit geben wird), weil der bereits abgefüllte Impfstoff zuerst vollständig verbraucht werden soll, oder eine Anpassung doch nicht so einfach ist, wie damals versprochen?...  

339 Postings, 154 Tage maxiwidi"Wir wollen beide eigentlich

 
  
    
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01.12.21 10:23
dasselbe"...

Ich glaube kaum, dass Meikel dummschwätzen möchte. Das haben hier nur bestimmte Trolle auf ihrer Agenda.  

332 Postings, 569 Tage StRaWirksam gegen Omikron

 
  
    
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01.12.21 10:23

Nach Karl Lauterbach:



https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/...gegen-omikron.html

Zu 90 % wirksam! Das ist eine tolle Nachricht!

 

246 Postings, 372 Tage Eidolon@SEAVR

 
  
    
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01.12.21 10:23
> vielleicht ist Biontech doch nicht so gut, wie es propagiert wird

WENN(!), dann redest du von Corminaty, nicht von Biontech. Immer schön differenzieren. Also ich bin bei BNTX investiert, nicht in Corminaty.  

112 Postings, 106 Tage royalredBörsenlogik

 
  
    
3
01.12.21 10:28
USA verhängen neue Einreisebeschränkungen mit dem Ziel das die Einreisen per Flugzeug von täglich 200.000 auf 50.000 sinken - LUFTHANSA AKTIE +3%

Zig positive Biontech Meldungen - logisch - Aktie im Minus  

246 Postings, 372 Tage EidolonLeicht OT: Apropos Lauterbach

 
  
    
5
01.12.21 10:38
Ich bin wirklich gespannt ob bei der SPD am Montag die Frauenkarte gezogen wird. Ich möchte Karl Lauterbach, notfalls soll er eine Namensänderung in Karla beantragen. Reicht schon wenn bei den Grünen die Baerbock nuir durch die Frauenkarte vor Habeck bevorzugt wurde.

Ich fand den schon immer gut, analysiert richtig, steht dazu wenn etwas nicht so eintritt wie er es erwartet hat. Diskutiert unaufgeregt und nicht polemisch.  

Ich will Fachleute in den Ministerien, egal welches, egal welche Partei. Keine Ärztin als Obersoldat(in) wie die Flinten-Uschi etc.  

3243 Postings, 2596 Tage SanjoGuten Morgen

 
  
    
14
01.12.21 10:44
Wo kommen den die ganzen Zweifler her. Hier gehts doch um Fakten dachten wir. Na wahrscheinlich wurden die Kollegen kalt erwischt weil doch die Reise nach Norden hier weiter zu gehen scheint.
Auch wir sehen bereits bei einzelnen Patienten mit  Omikron Infektionen einen sehr guten Schutz für Moderate oder schwere Verläufe nach Doppelimpfung und Boosterung. . Habe mal persönlich zum Interesse nach 3 Monaten  Booster die AKs bestimmen lassen. Jetzt bei knapp 5000 U/ml , jüngere Kollegen haben Werte um 9000. Jetzt werden wir ( medizinisches Personal) alle 4 Wochen schauen wie sich der Titer nach dem Booster verhält. Viel Erfolg noch .
Long

 

3988 Postings, 2862 Tage eintracht67@ 17833...und das sagt jemand der behauptet, dass

 
  
    
01.12.21 11:03
bei einem Aktiensplit der Firma "frisches Kapital" zu fließt....ist schon peinlich...und das in einem "Kompetenzthread" ?

Quelle: Hier ein paar Monate zurückblättern  

4408 Postings, 1599 Tage NagartierImpfstoff

 
  
    
01.12.21 11:23
SARS-CoV-2: T-Zell-Immunität spielt wichtige Rolle für Virusabwehr

Forschungsgruppe untersucht Immunantwort in Blutproben COVID-19- Erkrankter und Genesener

Wie schwer wir nach einer Infektion mit SARS-Cov-2 tatsächlich an COVID-19 erkranken,
hängt von unserem Immunsystem ab. Maßgeblich beteiligt sind dabei Antikörper, die als
sogenannte humorale Immunantwort das Eindringen der Viren in die Zelle verhindern sollen.
Die Konzentration dieser Eiweißverbindungen nimmt mit der Zeit ab – vor allem bei Patientinnen
und Patienten, die nur einen milden Krankheitsverlauf hatten. Doch unser Immunsystem kennt
noch einen anderen Weg zur Virusbekämpfung: die zelluläre Immunantwort mit Hilfe von T-Lymphozyten.
Sie gehören zu den weißen Blutkörperchen und spüren vom Virus befallene Zellen auf, um sie zu
zerstören und so eine weitere Virusausbreitung im Körper zu verhindern. Ein Forschungsteam unter
der Leitung von Professor Dr. Rainer Blasczyk, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin und
Transplantat Engineering der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und Professorin
Dr. Britta Eiz-Vesper hat genau diesen Aspekt der Virusabwehr untersucht und nachgewiesen,
dass die T-Zell-Immunität eine wichtige Rolle für einen dauerhaften Schutz gegen SARS-CoV-2 spielt.
Die Studie in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Essen ist jetzt in der
renommierten Fachzeitschrift „Immunity“ veröffentlicht worden. Erstautorin ist Dr. Agnes Bonifacius.

Konzentration der Immunzellen bleibt weitgehend stabil

„Bislang fehlten Daten zur zellulären Immunität gegen SARS-CoV-2 während der Krankheit und darüber
hinaus“, sagt Professor Blasczyk. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben daher Blutproben
von COVID-19-Genesenen mit denen von akut Erkrankten und gesunden, nicht-infizierten
(SARS-CoV-2-seronegativen) Kontrollgruppen analysiert und sowohl den Antikörperspiegel als auch die
Konzentration der T-Lymphozyten verglichen. Dabei stellten sie fest, dass Genesene zwar nicht mehr so
viele Antikörper im Blut hatten wie unmittelbar Erkrankte. Jedoch konnten die Wissenschaftler bei ihnen
eine hohe Anzahl auf SARS-CoV-2 spezialisierte T-Effektor-Gedächtniszellen nachweisen. Die erkennen
nicht nur das krönchenartige Spike-Protein, sondern auch weitere Strukturen der Virusoberfläche. Als
immunologisches Gedächtnis verbessern sie zudem den Schutz bei erneuter Infektion mit demselben
Erreger. „Offenbar bleibt die T-Zell-Immunität nach COVID-19 unverändert erhalten, obwohl die
Antikörper-Konzentration stark sinkt“, stellt der Transfusionsmediziner fest.

Früherer Kontakt mit harmlosen Coronaviren schützt

Auch der Kontakt mit anderen Mitgliedern der Coronavirus-Familie, die etwa harmlose grippale Infekte
auslösen, wirkt sich offenbar günstig auf die SARS-CoV-2-Abwehr aus. „Eine bestehende Immunität
gegen solche endemischen Coronaviren hat einen positiven Effekt auf die Entwicklung einer T-Zell-Immunität
gegen SARS-CoV-2 und damit vermutlich auch auf den Verlauf von COVID-19“, erklärt Professorin
Eiz-Vesper. Besonders interessant sei diese Kreuzimmunität in Hinblick auf Virusmutationen. „Wenn
es schon gegen ein weitläufiger verwandtes Coronavirus hilft, könnte der Effekt bei den untereinander
viel ähnlicheren SARS-CoV-2-Varianten noch deutlich größer sein“, vermutet die Wissenschaftlerin.

In einer nächsten Studie soll diese Frage nun geklärt werden. Außerdem wollen die Wissenschaftler
untersuchen, ob T-Zellen auch therapeutisch für bestimmte mittelschwer an COVID-19 erkrankte
Patientinnen und Patienteneingesetzt werden könnten. Ähnlich wie die Behandlung mit dem Blutplasma
Genesener, bei der die Gabe von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 schwere Krankheitsverläufe verhindern
soll, könnten auch gespendete T-Zellen gegen COVID-19 helfen. „Bei bestimmten Patienten sehen wir
einen Mangel an eigenen T-Zellen oder beobachten, dass die Abwehrzellen weniger aktiv sind“, erklärt
die Immunologin. Die Ergebnisse könnten dann nicht nur helfen, Krankheitsverläufe besser vorherzusagen,
sondern auch zu erfolgreicheren Impfstrategien führen.

Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Essen, dem Deutschen Zentrum
für Infektionsforschung (DZIF), dem Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM), der
MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, der MHH-Klinik für Pneumologie,
der MHH-Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen, der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie
und Onkologie sowie dem Gesundheitsamt Hannover.

https://idw-online.de/en/news764495  

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