Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 25.01.23 22:18
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 42432
neuester Beitrag: 25.01.23 22:18 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 7488722
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78265 Postings, 6840 Tage Anti Lemming"Spiegel" bei Fannie Mae 2014 ohne Durchblick

 
  
    
09.10.22 23:15

Der Spiegel-Artikel von 2014 (unten) ist derartig fehlerhaft, dass es einfach nur noch peinlich ist.

Spon scheint vom Net Worth Sweep NICHTS mitbekommen zu haben. Der NWS hatte zur Folge, dass die Gewinne von Fannie und Freddie ab 2012 (und bis 2019) komplett in die Staatskasse umgeleitet wurden, während die beiden Firmen hochverschuldet in der Zwangsverwaltung verdorrten. Die Aktionäre wurde mit dem NWS praktisch (entschädigungslos) zwangsenteignet.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...gewinn-a-954984.html

21.02.2014

Verstaatlichter US-Baufinanzierer
Fannie Mae macht 84 Milliarden Dollar Gewinn

Was für ein Comeback: Fannie Mae hat im vergangenen Jahr 84 Milliarden Dollar verdient. In der Finanzkrise musste die US-Regierung den Hausfinanzierer und die Schwesterfirma Freddie Mac mit 187 Milliarden Dollar retten - in wenigen Wochen werden die Unternehmen die gesamte Schuld beglichen haben.

Washington - Der verstaatlichte US-Baufinanzierer Fannie Mae weist für das Jahr 2013 unter dem Strich einen Gewinn von 84 Milliarden Dollar aus. Für den März kündigte das Unternehmen eine Überweisung an die US-Regierung in Höhe von 7,2 Milliarden Dollar an. Damit wäre die Schuld beglichen, die durch die Rettung von Fannie Mae und der Schwestergesellschaft Freddie Mac  ab dem Jahr 2008 entstanden war. (Dieser Satz ist grober Unfug, A.L.)

Insgesamt hatte die Regierung in Washington die beiden Unternehmen mit einem 187 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket gestützt [A.L: Es war kein Kredit, sondern eine staatliche Unternehmensbeteiligung in Gestalt neu emittierter vorranginger Vorzugsaktien, der Staat wurde damit dominierender Anteilseigner]. Die Finanzfirmen stotterten den größten Teil der Summe über Dividenden ab [A.L.: Eine Staatsbeteiligung wird man durch Dividendenzahlungen nicht los], bislang bereits 185,2 Milliarden Dollar. Auch wenn mit der nächsten Tranche durch Fannie Mae im März die Summe zurückgezahlt sein wird, bleiben die Unternehmen unter staatlicher Kontrolle [A.L.: Ja, aber weil alles, was oben steht, falsch ist.]


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Schwerwiegende Fehler:

1) wegen des NWS kam das Geld überhaupt nicht bei Fannie und Freddie an, es verschwand in der US-Staatskasse und wurde von Obama zur Querfinanzierung von ObamaCare (die Reps blockierten) missbraucht. Der Fast-Totalverlust, den die Aktionäre dadurch erlitten, wollen die Fairholmes-Kläger nun im Lamberth-Prozess (beginnt übernächste Woche) zumindest teilweise wieder reinzuholen.

2) Selbst ohne NWS hätte es für Fannie und Freddie keine Möglichkeit gegeben, die von der US-Regierung 2008 ff. als Hilfen geleisteten Gelder zurückzuzahlen. (Der unterstrichene Satz bei SPON ist daher schlichtweg falsch.)  Eben weil die US-Regierung Fnf nicht, wie den Wall Street Banken, rückzahlbare Kredite (TARP) mit günstigen 5 % Zinsen angeboten hatten, sondern sich über die Senior Preferred Shares (SPS), die sie eigens für sich schaffen ließ, an den Firmen beteiligte. Die SPS waren ein Giftpaket, entworfen zu dem Zweck, FnF abzuwickeln. Die Dividende auf die SPS wurde mit üppigen 10 % festgelegt. Alle anderen Aktien - Stammaktien wie Vorzugsaktien (JPS), wurden durch die SPS wirtschaftlich wertlos.

Das HERA-Rettungsgesetz aus 2008 hatte festgelegt, dass die SPS nicht rückkaufbar sind. Die insgesamt 310 Milliarden $, die die Regierung über die SPS-Dividenden und den NWS aus Fnf herausgeholt haben, sind für FnF verloren. Auch wenn FnF stets stets die hohen Div. auf die SPS bezahlt hat, stellt dies keinen Abtrag auf irgendeine Schuld dar. Denn die SPS sind kein Kredit, sondern Vorzugsaktien der Regierung (eine Beteiligung), die nicht verschwinden, wenn man hohe Dividenden auf sie zahlt.

 

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingErmittlung der Schadenshöhe im Lamberth-Prozess

 
  
    
11.10.22 17:11
https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170164104

Der Betrag von 1,6 Milliarden Dollar spiegelt zwar den Rückgang der Marktkapitalisierung am Tag nach der Ankündigung des Net Worth Sweep wider, aber der einzige Grund, warum die Aktienkurse nach dem Net Worth Sweep [noch] einen positiven Wert hatten, bestand (und besteht) in der Spekulation (bzw. Überzeugung) des Marktes, dass etwas so Drastisches wie der Net Worth Sweep unmöglich in Kraft bleiben kann. Dies muss der Fall sein, denn solange der Net Worth Sweep in Kraft bleibt, ist es buchstäblich unmöglich, Geld an private Aktionäre auszuschütten, sei es in Form von Dividenden oder Liquidationserlösen. Das ist unmöglich - Punkt.

...Da der Marktpreis der GSE-Aktien nach dem Net Worth Sweep die Einschätzung des Marktes hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit widerspiegelt, dass der Net Worth Sweep durch einen Rechtsstreit oder auf andere Weise aufgehoben wird, kann dieser Preis nicht zur Bemessung der Höhe des Schadens, den Net Worth Sweep verursacht hat, herangezogen werden...  

2538 Postings, 4230 Tage oldwatcher..002

 
  
    
12.10.22 08:24
die Bewertung bedeutet: "...der Betrag von 1,6 Milliarden..." ist zu hoch ODER zu niedrig ODER überhaupt kein Anhaltspunkt für die Schadenshöhe? Vor Gericht musste aber doch eine Ziffer angegeben werden?!  

4923 Postings, 2811 Tage s1893...002

 
  
    
12.10.22 20:57
Am Montag wird jedoch falls wir recht bekommen auch die Schadenshöhe festgelegt?

 

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingRobert (iHub) schrieb gestern

 
  
    
13.10.22 13:10
https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170182797


Richter Lamberth sagte, er werde die Anwälte am Freitagnachmittag zurückrufen, um seine Entscheidungen zu den letzten Anträgen bekannt zu geben.

An diesem Wochenende wird Richter Lamberth entscheiden, welche der vorgeschlagenen Voir Dire-Fragen gestellt werden dürfen, und am Montag werden den ganzen Tag über die Geschworenen und mindestens 2 Stellvertreter ausgewählt. Die Eröffnungsplädoyers beginnen am kommenden Dienstag.

Der Richter wird den angehenden Geschworenen die in Frage kommenden Fragen selbst stellen, und ein Anwalt jeder Seite wird sich mit dem Richter auf der Richterbank in Verbindung setzen und ihm (wahrscheinlich) mitteilen, welche Fragen zu stellen sind.

Am Montag werden zunächst 56 Geschworene ausgewählt, die dann nach den Vorwürfen und den Vorschlägen aus wichtigem Grund auf 6, 8 oder 10 Geschworene reduziert werden.

Der Richter sagte, dass am Montag etwa 1.000 potenzielle Geschworene im Gerichtsgebäude sein werden.

Über die Beweisanträge, die auf PACER zu finden sind, und die vorgeschlagenen Fragen zur Geschworenenbefragung wird er am Wochenende entscheiden.

Er scheint den Schwindel von Onkel Suggy durchschaut zu haben, aber glauben Sie nicht, dass das seine juristische Analyse überflüssig macht.

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A.L.: Robert war selber bei einer Anhörung. Das Urteil wird nicht Dienstag, sondern erst viel später, irgendwann im November?, verkündet.


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingAntwort darauf von Acetrader

 
  
    
13.10.22 13:25
https://investorshub.advfn.com/boards/replies.aspx?msg=170182797

Ich danke Dir für die Berichterstattung und den ausführlichen Bericht.

Zum Zitat: Er scheint den Schwindel von Onkel Suggy durchschaut zu haben, aber ich glaube nicht, dass das seine juristische Analyse überflüssig macht.

Ich stimme mit dir völlig überein. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass [Lamberth] die Lügen und die Korruption in seinem Gerichtssaal durchschaut hat und denen ihre Respektlosigkeit heimzahlen will, aber er steckt in einer Zwickmühle.

Er muss das Gesetz befolgen. Er ist ehrlich der Meinung, dass die Aktionäre einen berechtigten Anspruch auf Schaden haben. Er weiß, dass die US-Regierung lügt und betrügt und das Leben und die Altersversorgung vieler Menschen zerstört hat.

Aber er will die [Beweisführung] so stark machen, dass es sehr schwer werden dürfte, Berufung einzulegen oder [das Urteil] von einem höheren Gericht kippen zu lassen, weil dies all seine harte Arbeit, es Onkel Suggy ein letztes Mal heimzuzahlen, zunichte machen würde. Dies ist eine persönliche Chance für ihn, da er sich in den kommenden Jahren zur Ruhe setzen will.

Für ihn wird dieser Fall ein juristisches Kunstwerk sein, das den Test der Zeit bestehen wird!

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Weitere Antwort von Robert:

Nun, es sieht so aus, als ob Onkel Suggy die [Mär von der] Todesspirale und die "wir [mussten den Vertrauensverlust] in den MBS-Markt wiederherstellen"-Erzählung als Rechtfertigung für die Net Worth Sweep knicken/vergessen kann.

Wir wissen, dass das Blödsinn ist, aber wird das auch die Jury?

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version) + edit  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingIch selber bin mir nicht so sicher,

 
  
    
1
13.10.22 13:36
ob Lamberth wirklich derart stark der Seite der Kläger zugeneigt ist. Er hat vor Jahren in Sachen FnF auch schon mal zugunsten der Regierung und gegen die Kläger entschieden, allerdings bei weniger Beweislast.

Wäre aber natürlich schön, wenn Robert und Acetrader richtig liegen. Einige bei iHub meinen, dies sei der wichtigste Prozess, der bislang in Sachen FnF gelaufen ist.

Wichtig ist der Prozess mMn aber nur hinsichtlich Entzauberung der Mythen (angeblich nötige Rettung in 2008, Todesspirale usw.) Der Prozess dürfte auch in der Öffentlichkeit für mehr Aufklärung und Durchblick sorgen und die Zerrbilder der Regierung/Großbanken zurechtrücken. Aber ob all diese die Biden-Regierung bewegt oder gar zwingt, die Freilassung/KE vorzuziehen und einen Vergleich mit den Klägern zu schließen, steht in den Sternen. Gut möglich, aber keineswegs sicher.

Außerdem wird bei Lamberth nur über Geldentschädigungen geurteilt, die die Kläger (wegen Sammelklage sätmliche JPS und Freddie-Stämme) von den Firmen FnF erhalten. Es gibt also idealerweise eine Überweisung, aber die Zwangsverwaltung ist damit (noch) nicht vom Tisch.  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingWie endet der Lamberth-Prozess?

 
  
    
14.10.22 12:52
Hier die Vermutungen von Kthomp:

deepl + edit

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170193910

Ich denke, die Kläger haben gute Chancen zu gewinnen, aber keine sehr guten Chancen, mehr [Schadensersatz] zu bekommen, als es dem Kursrückgang vom Tag vor dem NWS bis zum Tag danach entspricht. Alles andere, was die Kläger vorzubringen versuchten, wurde abgelehnt.

Sollte es dazu kommen (die Kläger erhalten 1,6 Milliarden Dollar plus Zinsen), könnte ich mir vorstellen, dass beide Seiten Berufung einlegen. Die Beklagten werden versuchen, den Schiedsspruch komplett abzulehnen, während die Kläger beantragen können, dass der CAFC (US-Gericht) die Entscheidung Lamberths, die umfassenderen Schadenersatztheorien nicht zuzulassen, aufhebt....

 

2538 Postings, 4230 Tage oldwatcher...008

 
  
    
14.10.22 13:01
1,8 Milliarden bedeutet pro Vorzugsaktie?  

2538 Postings, 4230 Tage oldwatcher008

 
  
    
14.10.22 13:03
1,6 (natürlich) Milliarden bedeutet pro Vorzugsaktie?  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingWas gibt es für Freddie Mac-Aktionäre?

 
  
    
14.10.22 13:16
Unten der Chart von FMCC vom 1. Januar 2012 bis zu 31. Dezember 2012.

Der NWS (3. Amendment) wurde am 17. August 2012 verabschiedet:
https://www.fhfa.gov/Conservatorship/Documents/..._Amendment3_508.pdf

Wie man sieht, gingen die Aktien von Freddie Mac am Stichtag (17.8.12) gemäß diesem Chart um maximal 15 Cents runter. Auf Schlusskursbasis könnten es auch nur 10 Cents gewesen sein.

Richter Lamberth hat alle Schadensersatzansprüche (unterschiedliche Ansätze), die von den Klägern vorgetragen wurden, abgelehnt - bis auf den einen, der Schadensersatz verlangt in Höhe des Kursverlustes, der zwischen dem 17.8.12 (Verkündung des NWS) und dem Tag danach eintrat (siehe # 008).

D.h. Freddie Mac-Aktionäre dürften nach meiner Einschätzung nur max. 10 bis 15 Cents pro Aktie erhalten, und das wird dann sicherlich noch in die Berufung gehen.

Fannie-Aktionäre erhalten gar nichts, weil sie nicht vertreten sind in der Sammelklage.

(# 009: Den Kursverlust für die JPS hab ich mir noch nicht angesehen).  
Angehängte Grafik:
idzgigdzz.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
idzgigdzz.gif

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingWas gibt es bei Lamberth für die JPS?

 
  
    
1
14.10.22 13:42
Ich hab im Folgenden den Chart von FNMAS (liquideste der ca. 36 JPS, die es auf Fannie und Freddie gibt) ausgewählt.

Der Zeitraum ist erneut 1.1.2012 bis 31.12.2012.

Wie man sieht, hat FNMAS deutlich mehr verloren am Stichtag 17.8.2021. Der Kurs fiel von 2,30 $ auf knapp 0,50 $ (Intra-day-Extreme). Auf SK-Basis liegt der Kursverlust niedriger - bei 1,50 $ (von 2,30 $ auf 0,80 $).

Für FNMAS dürfte daher Schadenersatz in Höhe von max. 1,80 $ pro Aktie drin sein (auf SK-Basis weniger - unten veranschlage ich 1,18 $).

Ich gehe in der Berechnung unten mal vereinfachend davon aus, dass die Schadenshöhe (im Sinne der Kursdifferenz) bei den anderen JPS ähnlich hoch ist. Es ist eine nur grob annähernde Abschätzung, weil auch die MK der unterschiedlichen JPS stark differiert.

Es gibt insgesamt von der Stückzahl her 1,3 Mrd. JPS (verteilt auf ca. 36 Klassen).

Von Freddie Mac (Stämme) gibt es 650 Mio. Aktien.

- Rechnet man 10 Cent Schadensersatz pro FMCC-Aktie, käme man bei Freddie auf 0,10 $ x 650 Mio. Stücke = 65 Mio $ Schadenersatz.

- Rechnet man 1,18 $ Schadensersatz pro JPS, käme man auf 1,18 $ x 1,3 Mrd. Stücke = 1,56 Mrd. $ Schadensersatz.

Das ergibt dann in der Summe ziemlich genau die 1,6 Mrd. $, von denen als Gesamthöhe an Schadensersatz die Rede ist.

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Ich persönlich nehme schätzungsweise 1,18 $ pro JPS als Sonderzahlung gern an. Denn an der finalen Auszahlung zum Par-Wert (25 $ bei FNMAS und FNMAT) bei Freilassung/KE ändert dies wenig. Allenfalls könnten die 1,18 $ später von den 25 Dollar abgezogen werden.  
Angehängte Grafik:
dtdatsdt.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
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78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingVerluste am 17.8.2012 für FNMAT

 
  
    
14.10.22 13:49
Auch bei FNMAT sind die Kursverluste viel höher als bei den Freddie-Stämmen. Sie liegen intraday bei knapp 2,00 $ - und auf SK-Basis bei ca. 1,35 $ (= 2,65 $ - 1,30 $).

Könnte hier ebenfalls 1,18 $ Schadensersatz pro Aktie geben.

 
Angehängte Grafik:
hftztte5r.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
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78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingZinsen von 6 % über 10 Jahre kämen noch obendrauf.

 
  
    
14.10.22 13:52
Das könnten dann insgesamt 17 Cents pro Freddie-Mac-Aktie werden und ingesamt ca. 2,00 $ pro JPS.  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingEntweder ist meine obige Berechnung falsch

 
  
    
1
14.10.22 13:54
(gut möglich), oder die JPS werden an der Börse zurzeit ziemlich pessimistisch eingepreist.

FNMAT kostet aktuell in USA 2,90 $. Wenn es 2,00 $ Schadensersatz gäbe, läge der Kaufpreis zurzeit "netto" nur bei 90 Cents. Nicht schlecht, wenn man 25 $ Kursziel hat.  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingKorrektur zu # 42012

 
  
    
14.10.22 14:09

- Rechnet man 1,18 $ Schadensersatz pro JPS, käme man auf 1,18 $ x 1,3 Mrd. Stücke = 1,53 Mrd. $ Schadensersatz.

 

2538 Postings, 4230 Tage oldwatcher1,18 Dollar...

 
  
    
14.10.22 15:33
...plus Wert (25 Dollar) oder Stand (3,50 Dollar etwa)?  

78265 Postings, 6840 Tage Anti Lemming2 Dollar pro JPS

 
  
    
1
14.10.22 15:57
(inkl. Zinsen) gäbe es als Überweisung so ganz nebenbei, falls meine Überschlagsrechnuung stimmt.

Für Halter von Freddie-Stämmen gäbe es 17 Cents pro Aktie.

Alle Fannie- und Freddieaktien (JPS wie Stämme) bleiben ungeachtet dessen unverändert im Depot liegen. Auch ändert sich an der Zwangsverwaltung vorerst nichts. Es bleibt also alles wie immer, bis auf die Einmalzahlung.

Möglicher Nebeneffekt: Wenn bei den Zeugenanhörungen im Lamberth-Prozess der ganze Schwindel (NWS, Todesspirale) auffliegt, könnte die Regierung unter Druck geraten, FnF freizulassen. Das hängt u. a. davon ab, wie die Öffentlichkeit (Presse) auf den Prozess reagiert.
Ideal wäre es, wenn in der New York Times eine Titelgeschichte erschiene vom "großen Raub an den Aktionären". Die NYT ist freilich regierungsfreundlich, zumal wenn in USA Demokraten regieren.

Dass viel in die Öffentlichkeit dringt, ist nicht sehr wahrscheinlich, weil die Fragen an die Jury von den Richtern "maßgeschneidert" werden (Lügen sollen möglichst gut aufrechterhalten werden, und die Regierung will möglichst wenig auszahlen...), aber eben auch keinesfalls ausgeschlossen.
 

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingKorrektur der Zahlen

 
  
    
2
17.10.22 11:20
Freddie-Stämme fielen am Stichtag (NWS-Einführung) nur um 7 Cents (auf SK-Basis). Daher dürfte der Schadensersatz aus dem Lamberth-Prozess inkl. 6 % Verzugszinsen seit 2012 nur bei etwa 10 Cents pro Aktie liegen.

Beim JPS FNMAS lag der Kursverlust bei 1,30 $ (SK-Basis), so dass es bei o. g. Verzugszinsen nach meinen aktualisierten Berechnungen 1,86 $ Entschädigung gäbe.

Gestern hat sich auch Glen Bradford dazu geäußert.  Er kommt ebenfalls auf 10 Cents für die Freddie-Stämme. Für die JPS veranschlagt er die Schadensersatzsumme mit 7 % des Nennwertes. Da FMNAS und FNMAT einen Nennwert von 25 Dollar haben, ergäbe sich daraus 1,75 $ Schadensersatz (inkl. Zinsen), was von der Größenordnung her mit meinen Abschätzungen übereinstimmt.

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170208084

Fnma 0
Fmcc 0.10
Pfd like 7% of par

I think the 1.6b damages model pays out this way? the 1.6b i think is tied to share price changes on the day after the nws of that particular share class

This is just the cash value of these damage claims

Hope this helps  

4923 Postings, 2811 Tage s1893Paar Kröten

 
  
    
17.10.22 21:37
Und für die paar Kröten nehmen die Kläger im Vorfeld soviel Geld für die Klage in die Hand? Und ihr glaubt wirklich das die Kläger nicht berechnet haben was an Schadenersatz möglich ist? Ich lasse mich gern eines besseren belehren, da wir noch keine massgebliche Klage gewonnen haben erwarte ich nichts. Im Gegensatz zu früher wo im Scotus Urteil schon viel Hoffnung steckte.

Der Kurs ist wie festgenagelt. FMCC steigt minimal um ca. 3% und FNMAS fallen sogar um fast 2%. Dann warten wir mal ab...


Nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung zu handeln.  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingEs gab unterschiedliche Arten von Schadensersatz

 
  
    
17.10.22 23:58
Die für die Kläger vielversprechendensten und einträglichsten - auf Englisch "expectancy" (Erwartungsschaden) und "restitution" (Rückerstattung) - hat Lamberth im Vorfeld weggebügelt (Beleg unten).

Erhalten geblieben für den Jury-Prozess ist nur noch der Schadensersatz aus dem Kursverlust der an der Sammelklage beteiligten Aktien am Tag der NWS-Verkündung. Was demgemäß an Zahlungen zu erwarten ist, steht in # 019.

Vielleicht geht der Jury bei den Anhörungen vor Gericht (wichtige Zeugen wie damalige FHFA-Direktoren) noch ein Licht auf, aber durch Lamberths enge Vorgaben ist ihr Spielraum für die Bewilligung der Schadenshöhe sehr begrenzt.

Bestenfalls kann man (bis auf die paar Cents, die - nach Berufung - rausspringen) erhoffen, dass der Fall durch den Jury-Prozess via Presse an die Öffentlichkeit gelangt, was die Regierung wegen unangenehmer Publicity zu einem baldigen Vergleich (settlement), verbunden mit KE und Freilassung, zwingen könnte.

Wer es noch nicht begriffen hat: Die US-Justiz ist parteiisch, vor allem wenn der Selbstbedienungs-Staat etwas Gestohlenes zurückgeben soll, und m. E. auch korrupt, weil sie dem Willen der Großbanken folgt: Wall Street will zur eigenen Profitmaximierung im Hypothekensektor eine Freilassung von FnF verhindern bzw. möglichst lange aufschieben.

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Kthomp19 schrieb am 13. Oktober

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170193063

deepL

"Die beiden wichtigsten von den Klägern vorgebrachten Schadenersatztheorien - Erwartungsschaden und Rückerstattung - wurden von Lamberth abgelehnt. Er erlaubte ihnen auch nicht, Masons Bericht um Vertrauensschäden zu ergänzen, die dem Schadenersatz für die Rückgabe gleichgekommen wären.  

4923 Postings, 2811 Tage s1893US Justiz

 
  
    
18.10.22 12:58
"Wer es noch nicht begriffen hat: Die US-Justiz ist parteiisch, vor allem wenn der Selbstbedienungs-Staat etwas Gestohlenes zurückgeben soll"

Nichts neues... Geld regiert die Welt und vor Gericht und auf hoher See? Wie war das nochmal?  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingWas erwartest du von einem parteiischen Gericht?

 
  
    
18.10.22 18:12
Doch nicht etwa (viel) Geld?  

4923 Postings, 2811 Tage s1893Erwartung?

 
  
    
18.10.22 19:20
Habe nicht gesagt das ich was erwarte.  Bzw. hab geschrieben das ich nichts erwarte.  

78265 Postings, 6840 Tage Anti LemmingMögliche "Deals" für Fannie-Stammaktienhalter

 
  
    
2
19.10.22 11:16
Für das JPS FNMAT (das ich halte) gibt es als Entschädigung im Lamberthprozess voraussichtlich 1,375 $ plus 6 % Zins x 10 Jahre (plus Zinseszins), also insgesamt etwa 2,23 $ pro Aktie. Da ansonsten alles so bleibt wie es war (Lamberth entscheidet nur über Entschädigung, sonst nichts), wäre ich mit dieser Lösung zufrieden. Übrigens erwarte ich diese Extra-Sterntaler durchaus und wäre auch enttäuscht, wenn sie nicht kämen.

Ich weiß nicht, zu welchem Stichtag man FNMAT (und die anderen JPS) halten (bzw. gehalten haben) muss, um diese Entschädigung zu erhalten. Wenn es diese Entschädigung auch für heutige Käufer noch gäbe (möglicherweise gilt als Stichtag das Datum der Urteilsverkündung), könnte man FNMAT, die aktuell zu 2,77 $ gehandelt werden, für "netto" 0,54 $ erstehen.

https://www.otcmarkets.com/stock/FNMAT/overview

Auf die Fannie-Stämme (FNMA) gibt es mit Sicherheit keine Entschädigung bei Lamberth, weil sie nicht an der Sammelklage teilnehmen. Wenn ich Fannie-Stämme hätte, würde ich diese - sofern obige Annahmen stimmen (!) - verkaufen (bringt aktuell 0,50 $), noch 4 Cents drauflegen und FNMAT kaufen, wobei die 2,23 $ Schadensersatz sozusagen zwischenfinanziert werden müssten (man erhät sie im Zuge der Lamberth-Klage voraussichtlich zurück). Im Endeffekt könnte man seine Fanniestämme unter diesen Prämissen fast kostenlos 1 zu 1 in das JPS FNMAT tauschen.

Die Schadensersatzhöhe hängt vom Kursverlust am Tag der NWS-Verkündung ab. Dieser Kursverlust ist von JPS zu JPS stark unterschiedlich. FNMAS z. B. fiel um ca. 1,29 $. Beim Freddie-JPS FMCKJ war der Kursverlust am größten. Da soll es gemäß einigen iHub-Spezies inkl. Zins 2,95 $ Entschädigung geben. Da FMCKJ aktuell bei 2,92 $ notiert...

https://www.otcmarkets.com/stock/FMCKJ/overview

gäbe es dieses JPS quasi umsonst, wenn man den Kaufpreis "zwischenfinanziert" (und die Angaben stimmen).

Andere JPS gehen fast leer aus. Das hochpreisige JPS FNMFO fiel am Stichtag von 2701 $ auf 2700 $, so dass es hier nur 1 $ gibt (Bruchteile eines Promilles).

FNMAT closed at $2.65 on August 16th, 2012, but closed at $1.275 on the 17th. So a difference of $1.375. FMCCK--albeit a $50 par series--went from $3.55 to $1.60, or a $1.95 drop. But let's consider illiquid series. FNMFO went from $2701 to $2,700--ONE DOLLAR, or a hundredth of a percent relative to today's share price.

Es ist übrigens denkbar, dass die schmutzige Wäsche, die im Lamberth-Prozess gewaschen wird (Zeugenvernehmungen von DeMarco und Ugoletti), für öffentlichen Druck sorgt (falls kritische Artikel dazu erscheinen), so dass die Freilassung beschleunigt werden könnte. Das Urteil könnte sich auch auf positiv auf andere Prozesse auswirken, weil der Betrug durch die Regierung (NWS usw.) offensichtlich wird, so dass die altbekannten Regierungslügen nicht mehr greifen. Es ist sogar denkbar, dass frühere Prozesse (Perry) nachträglich angefochten werden können, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgingen. All die könnte sich auch positiv auf Fannie-Stämme auswirken. KÖNNTE.

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ALLE ANGABEN UND "TIPPS" OHNE GEWÄHR! Meine Infos erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Es kann aber - wie so oft bei FnF - auch ganz anders kommen/laufen. (Niemand kann z. B. vorhersehen, wie sich die Jury entscheiden wird und ob Lamberth die Jury-Entscheidung auch akzeptiert, oder ob es eine Revision gibt). Daher ist jede:r hier ist für seine Handelsentscheidungen selber verantwortlich!  
Angehängte Grafik:
hftztte5r.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
hftztte5r.gif

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