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Schweren Herzens aber eine Erleichterung

Seite 38 von 41
neuester Beitrag: 23.01.21 11:00
eröffnet am: 20.06.20 12:50 von: Xenon_X Anzahl Beiträge: 1003
neuester Beitrag: 23.01.21 11:00 von: Maaaaxi Leser gesamt: 150385
davon Heute: 46
bewertet mit 18 Sternen

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2912 Postings, 1938 Tage Xenon_Xntv Teletext Seite 120

 
  
    
13.07.20 21:46
Da ist unser Inider  

669 Postings, 341 Tage BigMoney2020@edible

 
  
    
3
13.07.20 23:25
das Geld hat nur jemand anders????

echt jetzt???

Das Geld hat nicht "jemand anders". Die Buchwerte die durch den Kursverlust verloren gegangen sind, sind weg. Wenn ich 90K verliere und den Rest für 10k verkaufe, hat niemand meine ursprünglichen 100k..

Guter Tipp: Bleib von der Börse weg.  

847 Postings, 493 Tage Joel888BigMoney2020

 
  
    
14.07.20 05:55
toDSaH  

2538 Postings, 606 Tage Draghi1969BAFIN muss

 
  
    
14.07.20 06:31
verklagt werden und Börseaufsicht entzogen werden!  

129 Postings, 436 Tage Edible@ BigMoney2020

 
  
    
3
14.07.20 07:05
Bleibe doch ruhig bei deinem Beispiel. Wieso denn gleich von 100k reden? Du versenkst ca. 28 000 Euro und gibst anderen den Tipp von der Börse fern zu bleiben?

Die Börse ist eine große Umverteilung von Geld. Und diese beginnt nicht erst mit dem Verkaufen oder der großen Wertvernichtung (wie du sie empfindest), sondern schon beim Kaufen. Hinter jedem Käufer steckt ein Verkäufer und hinter jedem Verkäufer steckt ein Käufer. Klar hast du irgendwann mal deine Anteile verkauft und deine Verluste realisiert, aber die Umverteilung fand schon beim Kaufen zu 123 Euro statt. (Es kann natürlich sein, dass du deine Anteile noch hast. Deine Post "Mein Verlust" ist von vom 20.6. Es ist ja viel passiert zwischenzeitlich)

P.S. Hier geht es nicht darum dich für deine Verluste zu flamen. Aber wenn ich massive Verluste hätte, würde ich den anderen vielleicht erstmal fragen, "He du, wie meinst du das", anstatt vollmundig Tipps zu geben, die man selbst hätte eher beherzigen müssen. Oder anders ausgedrückt: Du bist nicht in der Position solche Tipps zu geben.

P.S.S. Da die Menschen meist sofort in Angriff übergehen und du nun vermutlich  meine Unfähigkeit mit Zahlen untermauern willst. Du brauchst nicht nach meinen Verlusten hier zu suchen. Ich habe einen Monatslohn versenkt. Ich bin also im Prinzip ein Bruder im Herzen.  

179 Postings, 1132 Tage ZockidokiWenn man nicht zu dem (kleinen) Kreis von

 
  
    
14.07.20 07:09
"Eingeweihten" zählt, hat Börse nun einmal meistens mehr mit Glück als mit Verstand zu tun.  

2912 Postings, 1938 Tage Xenon_XJa was jetzt

 
  
    
1
14.07.20 09:37
Betrug ist ja wohl außer Frage.

Die meisten die short gegangen sind haben sich hier eine goldene Nase verdient.

Hier muss was passieren von Seiten der Regierung....
 

2061 Postings, 2247 Tage EtelsenPredatorInsider?

 
  
    
14.07.20 09:54
Auf Godmodetrader.de heute:
"?Der Fall Wirecard wirft weitere Fragen auf. Nun gibt es offenbar auch den Verdacht von Insiderhandel. Die Finanzaufsicht BaFin hat die Staatsanwaltschaft München über einen Insider-Verdacht beim insolventen Zahlungsdienstleister informiert. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte einen entsprechenden ?Handelsblatt"-Bericht. Dabei interessiere unter anderem ein Eintrag in einem Börsenforum. Dem Handelsblatt liegen offenbar die inzwischen gelöschten Forumsbeiträge eines unbekannten Nutzers vor, der im Vorfeld des Wirecard-Crashs detailliert über die Finanzströme von Wirecard berichtete. Er wies bereits am 10. Juni darauf hin, dass die Wirtschaftsprüfer von EY den Geschäftsbericht des Unternehmens ?nicht uneingeschränkt testieren wird?. Laut der Zeitung gibt es noch weitere mögliche Verdachtsmomente für Insiderhandel. Leerverkäufer hätten schon früh und massiv gegen die Wirecard-Aktie gewettet."

Wenn das einer aus einem Ariva-Forum war:
Sein Mut, Anleger vor Schaden zu bewahren, gehört nicht bestraft (obwohl es formal eine Straftat ist).  

2061 Postings, 2247 Tage EtelsenPredatorLesen (und handeln)

 
  
    
14.07.20 12:29
Homepage der DSW:

"DSW: Kompensation für Wirecard-Anleger nur über Klageweg
Die DSW hat den Zahlungsdienstleister Wirecard insbesondere aufgrund der hohen Intransparenz und Mängeln in der Corporate Governance seit etlichen Jahren kritisiert. ?Mit der Adhoc-Mitteilung vom 18. Juni 2020, dass es für angeblich auf Treuhandkonten liegende 1,9 Milliarden Euro keine Nachweise gebe, wurden aber selbst unsere schlimmsten Befürchtungen übertroffen?, stellt DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler fest.
Jetzt werde die DSW, die in der Causa Wirecard von der Europäischen Anlegervereinigung Better Finance unterstützt wird, alles tun, um den betroffenen Anlegern zu helfen. ?Eine Klage ist für Anleger das Mittel der Wahl. Geschädigt sind übrigens nicht ausschließlich Aktionäre, sondern auch Besitzer von Wirecard-Anleihen oder von auf Wirecard-Aktien beruhenden Derivaten?, erläutert Tüngler.
Die Prüfung der DSW, ob und inwieweit Schadenersatzansprüche für betroffene Anleger durchsetzbar sind, ist von der Einleitung des Insolvenzverfahrens nicht betroffen. ?Selbst, wenn die Gesellschaft durch die Insolvenz als potenzieller Anspruchsgegner ausfällt, rücken dafür die handelnden Personen in Vorstand und Aufsichtsrat sowie insbesondere der jahrelange Wirtschaftsprüfer EY nochmals verstärkt in den Fokus?, erklärt Tüngler. Hinsichtlich der potenziellen Anspruchsgegner wird zum jetzigen Zeitpunkt keine der involvierten Adressen ausgeschlossen.
Eine Klage gegen die Aufsichtsbehörde BaFin, die die DSW ebenfalls prüft, wertet Tüngler differenziert: ?Die BaFin genießt gemäß Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz ein sogenanntes Haftungsprivileg. Dieses ist der DSW schon immer ein Dorn im Auge gewesen und die Causa Wirecard zeigt erneut anschaulich, wie antiquiert und vor allem falsch diese Freistellung ist. Die Frage ist doch, was eine Aufsicht für die Anleger wert ist, wenn sie im Falle ihres Versagens keine Konsequenzen tragen muss.?
Wichtig sei es für die DSW nun vor allem, mittels einer Prozesskostenfinanzierung zu ermöglichen, dass Wirecard-Anleger ohne weiteres finanzielles Risiko Klage einreichen können. ?Klagen allein bringen wenig, wenn nicht am Ende auch eine Entschädigung bei möglichst geringen Kosten erzielt werden kann?, so Tüngler.
Betroffene Anleger können sich unter der Mailadresse wirecard@dsw-info.de für einen eigens geschaffenen Informationsdienst anmelden, mit dem die DSW über die weiteren Schritte informiert.


Hilfe für Wirecard-Anleger
Die DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) hat den Zahlungsdienstleister Wirecard insbesondere aufgrund der hohen Intransparenz und Mängeln in der Corporate Governance seit etlichen Jahren kritisiert. Jetzt wird die DSW, die in der Causa Wirecard von der Europäischen Anlegervereinigung Better Finance unterstützt wird, alles tun, um den betroffenen Anlegern zu helfen. ?Eine Klage ist für Anleger augenscheinlich das Mittel der Wahl, aber wir arbeiten auch an alternativen Lösungen. Geschädigt sind übrigens nicht ausschließlich Aktionäre, sondern auch Besitzer von Wirecard-Anleihen oder von auf Wirecard-Aktien beruhenden Derivaten?, erläutert DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler.
Betroffene Anleger können sich hier für den eigens geschaffenen Informationsdienst anmelden, mit dem die DSW über die weiteren Schritte informiert."
 

2061 Postings, 2247 Tage EtelsenPredatorHomepage Kanzlei TILP

 
  
    
14.07.20 12:38
"WAS KÖNNEN SIE KONKRET UNTERNEHMEN?
Kostenfrei können Sie von TILP erfahren, ob Sie zu dem Kreis derjenigen Investoren gehören, die einen Anspruch auf Schadensersatz haben.
TILP bietet Ihnen an, für Sie eine individuelle Beurteilung zu erstellen. Hierzu möchten wir Sie bitten, dass Sie uns die Wertpapierabrechnungen zu Ihren Transaktionen in Wirecard-Aktien (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) oder Derivaten übermitteln, und zwar für Transaktionen ab dem 10. Juli 2012 bis einschließlich 25. Juni 2020. Achtung: Ansprüche auf Ersatz des Kursdifferenzschadens verlieren Sie nicht, wenn Sie Aktien von Wirecard verkaufen. Ein Anspruch auf Ersatz des Kursdifferenzschadens besteht fort, also unabhängig davon, ob man die Aktien weiterhin hält oder verkauft.
Nach Sichtung Ihrer Unterlagen werden wir auf der Grundlage der uns übermittelten Daten eine konkrete Handlungsempfehlung für Sie aussprechen sowie Ihnen auch weitere in Betracht kommende Handlungsalternativen aufzeigen.
Hierfür bitten wir Sie, sich zunächst mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse sowie Ihrer Telefonnummer bei uns zu registrieren. Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, bieten wir Ihnen gerne an, diese um Deckungszusage zu ersuchen.
Dieser Service ist für Sie kostenfrei."

https://tilp.de/faelle/der-fall-wirecard-ag/
 

2912 Postings, 1938 Tage Xenon_XWirecard ist Pleite

 
  
    
2
14.07.20 13:30
Geht nur noch um das versagen von den Wirtschaftsprüfern und der Bafin.
Und sagt nicht die hätten nix damit zu tun, die hatten ein Verbot ausgesprochen für die Leerverkäufer,
und merken nicht was das für ein Verein ist.

Und an die Leute die hier große Schnutten machen , der Steuerzahler solle dafür aufkommen.
Für mich soll der aufkommen der mich betrogen hat und mein Betrag auf 0 gestellt hat.
Hier haben sich einige wissentlich bereichert und diese sind zu kriegen.
Kein Steuerzahler soll für einen Betrüger aufkommen , dass würde ich auch nicht wollen. Nur Jemand hat ja meine Zahlen von 36.000 auf 1000 gestellt. Durch Betrug  

2177 Postings, 5517 Tage KaktusJonesWenn staatlich Behörden

 
  
    
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14.07.20 13:39
Komplett versagen, dann muss der Staat auch dafür gerade stehen. Das kann er aber nur mit Steuergeldern. Aber dennoch empfinde ich das in diesem Fall als richtig.  

2177 Postings, 5517 Tage KaktusJonesIm übrigen muss auch und vor allem

 
  
    
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14.07.20 13:44
E&Y zur Rechenschaft gezogen werden. Die sollten bis aufs Blut ausgepresst werden. Das war schon eine absolute Unverschämtheit, hier das Jahr 2018 zu testieren. Ohne dieses Testat, dass trotz der bereits bekannten Anschuldigungen der FT ausgestellt wurde, wäre ich hier niemals eingestiegen. Es kann und darf nicht sein, dass die den Kopf aus der Schlinge ziehen können.  

95 Postings, 621 Tage WenigerAlkDer Anfang des Threads

 
  
    
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14.07.20 13:51
war tatsächlich ganz unterhaltsam und Lesenswert, obwohl ich selbst nicht in WDI investiert war. Wie eine Art Selbsthilfegruppe, in der sich gegenseitig das eigene Leid erzählt wird um sich anschließend, wenn auch nur ein wenig, mental zu stützen (positiv gemeint!).

Leider kamen auch hier wieder recht schnell die "anderen", die den Geschädigten ihre vermeintliche Dummheit und Gier mit aller Wucht ins Gesicht schmettern müssen, um sich in ihrer eigenen Versagerhaut für eine Minute besser zu fühlen.

Pfui! Ich hoffe ihr werdet sowohl von Familie, euren Chefs als auch von Fremden in jeder Hinsicht missachtet. Mehr verdient ihr nicht.

My 2 Cents.
 

15 Postings, 218 Tage hawei@acom01 Post 924

 
  
    
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14.07.20 14:02
bei mir ist es ebenso gelaufen. Allerdings 1000 Stück mehr und Durchschnittskurs 115. Erstaunlich was nun alles ans Tageslicht kommt, was vorher zig Jahre nicht  nachgewiesen werden konnte bzw. ganz verborgen blieb.
Was mich auch wundert ist, dass es bei geschätzt 250.000 geschädigten Kleinaktionären so wenig Rufe nach (Teil)-Entschädigung gibt. Die Petition auf openpetition.de haben gerade mal 511 (!) Leute unterschrieben. Man möchte meinen, die Aktionäre verstecken sich, weil sie sich für ihr Verhalten schämen. Ich finde das bei allem notwendigen Eingeständnis des eigenen Fehlverhaltens nicht nachvollziehbar. Fakt ist, wir wurden Opfer eines massiven Versagens ALLER Kontrollinstanzen und Opfer von massivem Betrug des Wirecard Managements. Warum hört man so wenig aus der Politik? Wer sich als Partei dieses Themas annimmt und sich für die Anleger einsetzt, könnte aus dem medialen Schatten treten und eine Lanze für Kleinaktionäre in Zeiten der Nullzinspolitik brechen.  

358 Postings, 4504 Tage Rotenstein@hawei

 
  
    
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14.07.20 14:58

Warum hört man so wenig aus der Politik? Wer sich als Partei dieses Themas annimmt und sich für die Anleger einsetzt, könnte aus dem medialen Schatten treten und eine Lanze für Kleinaktionäre in Zeiten der Nullzinspolitik brechen.

Ich glaube, du schätzt die Stimmung in der Bevölkerung und die Maßstäbe der Politik vollkommen falsch sein. Aktionäre gelten weithin als raffgierige Kapitalisten, denen man sicher keine Hilfe zuteil werden lässt. 

Ich selbst sehe Aktionäre naturgemäß anders, aber gegen eine Staatshilfe würde ich mich auch vehement aussprechen. Die Aktionäre wurden ja letztlich sehr wahrscheinlich von ihrem eigenen Unternehmen betrogen; damit müssten sie sich quasi selbst entschädigen. Es wird nach der Insolvenz dort aber nichts zu holen geben, und auch bei möglicherweise haftbaren Einzelpersonen wird die Masse nicht einmal größenordnungsmäßig ausreichen. 

Als Aktionär trägt man eben bestimmte unternehmerische Risiken, und dass man abgezogen wird, gehört eben dazu. Deswegen sollte man als Aktionäre das Management des Unternehmens, in das man investiert, genau anschauen und überlegen, ob man den Leuten auch einen Gebrauchtwagen abkaufen würde. Nur dieses höhere Risiko rechtfertigt ja letztlich die höhere Rendite von Aktien im Vergleich zu anderen Anlageformen. 

 

2912 Postings, 1938 Tage Xenon_XDie Blase wird immer weiter mi Geld gepumpt..

 
  
    
14.07.20 15:49
Die Europäer , die USA und die 3 Länder bekommen wieder nix.
Wie  wäre es den den Verhungerten Kinder erst einmal zu helfen??  

2912 Postings, 1938 Tage Xenon_XDas muss doch nicht mehr sein

 
  
    
14.07.20 15:53
20.269Verhungerte Menschen heute  

5201 Postings, 5275 Tage brokersteveEntschädigungsfonds für Privatanleger

 
  
    
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14.07.20 15:53
Schreibt an die Bundestagsabgeordneten und erhöht den Druck.
Das Thema muss in den Bundestag kommen,

Ich habe schon 10 Bundestagsabgeordnete aus allen Parteien angeschrieben.
Engagement zeigen Herr Anton Hofreiter und Frau Wagenknecht sowie Herr de Mario und auch an Friedrich Merz. An alle.



Sehr geehrter Herr ........

Es geht um die causa Wirecard zu der Sie aktuell vermutlich viele Zuschriften erhalten.

Ich bin als Privatanleger Geschädigter in einer hohen Größenordnung und mental wirklich fertig.

Es ist für mich ein Alptraum und unfassbar, dass das, was sich hier abgespielt hat, bei einem von der BaFin überwachten Finanzdienstleistungsunternehmen mit Vollbanklizenz bei Ihrer Tochter und zudem DAX Unternehmen passieren kann. Die wirtschaftsprüfer und die Finanzaufsicht haben hier voll versagt, das ist noch vornehm formuliert.

Trotz zahlreicher Hinweise in die eine und andere Richtung (wirecard Täter, Wirecard Opfer) hat auch die Finanzaufsicht keine sonderprüfung und eine kursaussetzung veranlasst, um zu verhindern dass angelsächsische Leerverkäufer sich offensichtlich/vermutlich mit insiderwissen an dem Geschehen Zusätzlich bereichern konnten.

Ich bin kein ?Zocker?, wollte mich an dem Vorzeige Wachstumsunternehmen beteiligen, weil ich bei der Investition in ein Daxunternehmen nicht mit einer solchen Nachrichtenlage und Kursentwicklung an einem Tag rechnete und auch mE auch nicht rechnen musste.

Ich bin finanziell dadurch erheblich geschädigt worden. Übliche Schwankungen habe ich bei meinem Kauf akzeptiert und hielt das Engagement in Wirecard aufgrund seines sehr zukunftsfähigen Geschäftsmodells kombiniert mit der DAX Zugehörigkeit sogar für eine gute Depotabsicherung, da es genau von der corona Krise gerade eben nicht betroffen ist, sondern ein Profiteur des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist.

Die Finanzaufsicht hat trotz aller Hinweise leider total versagt. Ich habe mehrmals geschrieben und habe immer nur eine substanzlose Standardantwort, dass man die Sache beobachtet und überwacht, bekommen, statt dass man den Handel aussetzt und Untersuchungen veranlasst. Dies einfach an eine völlig überforderte personell für solche Zwecke gar nicht ausgestattete zahnlose DPR zu delegieren ist ein vorsätzliches Organisationsverschulden und bewusstes Drücken vor seiner Verantwortung. Sich im Nachhinein rauszureden, dass es kein Finanzdienstleistungsunternehmen, wie Herr Hufeld jetzt als Ausrede versucht zu platzieren, ist ein Schlag ins Gesicht von Privatanlegern.

Es wäre perfiderweise besser gewesen, wenn es keine Finanzaufsicht oder Wirtschaftsprüfer gegeben hätte, die einen immer wieder vermittelt haben, dass es Unregelmässigkeiten gibt, aber grundsätzlich alles in Ordnung ist. Zuletzt hieß es aufgrund der 6 Monate andauernden Sonderprüfung, dass die Jahresabschlüsse  2016-2018 nicht geändert werden müssen. Ich habe die zuletzt strittigen 7% des Umsatzes auf das schnelle Wachstum der Firma zurückgeführt, die es verpasst hat, die internen Strukturen nachzuziehen, Und genau das würde ständig dem Privatanleger suggeriert.

Die Hedgefonds verfügten mE über whistleblower Insiderwissen, welches sie gnadenlos ausgenutzt haben, um sich zu bereichern. Ich bitte daher, hier Untersuchungen auszustellen und die Positionen der Hedegfonds ggfs einzufrieren und die Gelder bei Bestätigung des Verdachts für die Entschädigung von Kleinanlegern zu verwenden.

Hier waren soviel dubiose Menschen mit tweets unterwegs, dass davon auszugehen ist, dass Hedgefonds sich hier Insiderwissen verschafft haben, was illegal ist. Daher bitte ich dringend, hier auch Hausdurchsuchungen bei diesen zu veranlassen.

Folgende Aspekte:
1. hedegefonds haben sich mit  Insiderwissen(Höchstwahrscheinlich)  zu Lasten von deutschen Privatanleger /Sparern bereichert
2. Sperrung der Guthaben bzw. Handelspositionen von beteiligten Hedegfonds sollten umgehend erfolgen und zur Entschädigung von Kleinanlegern verwendet werden
4, ernst & Young hat ganz offensichtlich vorsätzlich fehlerhafte Abschlüsse 2016-2018 testiert. Prüfung der Existenz von Banksalden ist pflichtprüfung. Dass geht über grobe Fahrlässigkeit hinaus. I h habe selbst bei einer WP Kanzlei Wirtschaftsprüfungen durchgeführt und die Einholung von Originalsaldenbestätigungen ist elementare unverzichtbare und zudem die einfachste Prüfungshandlung. Wenn man dies unterlässt, ist das vorsätzlich.
5. KPMG hat die Abschlüsse 2016-2018 bestätigt, so dann man erst Recht noch vertrauen haben durfte, dass hier Geld wirklich vorhanden ist, was aber wohl nie existiert hat.Letztlich waren nur noch 7% der Umsätze zweifelhaft, was für mich hinnehmbar war.

Beide Wirtschaftsprüfer hätten vorher klar Alarm schlagen müssen und die Finanzaufsicht informieren müssen. Haben sie das getan, wundert es mich, dass diese den Handel nicht sofort ausgesetzt hat. Jetzt kam raus, dass sie es schon am 9.6 getan haben und auch whistlebllower haben mit Unterlagen die BaFin auf Betrug hingewiesen. Es ging in den Unterlagen von Herrn Fraser Perring nicht nur bilanzpostenausweise, sondern um Übermittlung von Unterlagen, die auf vorsätzlichen bandenmässigen Betrug in grossem Ausmaß hingewiesen habe. Die BAFiN hätte tätig werden müssen unabhängig, ob es ein Finanzunternehmen ist, es ist im DAX gelistet und ist ganz klar ersichtlich im Bereich Finanzdienstleistungen tätig und verfügt über eine banklizenz bei ihrem Tochterunternehmen.
6.wirecard hat gegen alle adhoc pbulizitätspflichten vorsätzlich verstoßen und bis zuletzt suggeriert, dass ein bestätigungsvermerk sicher ist.
7. Herr Braun und Herr Marasalek müssen wegen möglicher Verdunkelsgefahren und Fluchtins Ausland  verhaftet werden. Die Freilassung Eugen Kaution ist bei dem Betrug in diesem Ausmaß nicht nachvollziehbar, weil hier klar Verdunkelungsgefahr besteht. Herr marsalek hat sich bereits abgesetzt. Seiner Aussage Glauben zu Geschenkt zu haben, das er sich stellen wird, zeigt leider die Naivität der Dt. Justiz.
8. Deutschland sollte Aufgrund des systemsversagens der Aufsicht den Schaden den Privatanlegern entschädigen. Die Entschädigung von derivateverkusten kann ausgeschlossen werden, da dies keine Beteiligungen sind.

Viele Beteiligte haben offensichtlich über Insiderwissen verfügt und die Finanzaufsicht musste davon ausgehen und/oder es war ihr sogar bekannt und sie ist nicht eingeschritten.

Ich bitte hier in diesem unsäglichen Fall ggfs einen Entschädigungsfonds für Privatanleger einzurichten.

Die großen Fonds sind vorher ausgestiegen, weil sie vor dem 18,6,  auch Wind von der Sache bekommen haben, das wurde alles jetzt erst im Nachhinein bekannt. Zudem haben Leerverkäufer ihre Quoten erhöht und sind nicht ausgestiegen, weil Simse auch wussten. Die mit insiderwissen generierten Gewinne sind illegale Gewinne und es stellt sich  die Frage, wie man diese Mrd. Sichern kann.

Für mich ist meine Altervorge endgültig komplett ruiniert, nachdem corona mich auch schon stark in meinem Altervorsorge geschädigt hat und ich meinen Arbeitsplatz auch noch verloren habe.

Ich vertraue auf ihre Person und ihre Partei, dass sie sich hier stark machen. Unzählige Privatanleger würden sich sehr darüber freuen und sie vor dem finanziellen Schaden bewahren. Es ist ein in der Bundesrepublik einmaliger Vorgang, der einmalige Lösungen benötigt. Ein entschädigungsfonds hat hier nichts mit der Sozialisierung von Verlusten zu tun, wie es Neoliberale Politiker versuchen werden, eine solche Lösung zu verhindern.

Mindestens eine verlustverrechnungsmöglichkeit mit anderen Einkunftsarten kombiniert mit einem Verlustrücktrag in Jahre zurück, wäre eine kleine, wenn auch nicht wirklich befriedigende Lösung.

Als Berechnung für einen maximalen Schaden könnte der Eröffnungskurs am besagten 18.6. von rund 105 Euro genommen werden und der niedrigste Kurs im Lauf des Handels. Das Ganze berechnet auf maximal des tatsächlichen Schadens, wenn man nicht noch zu einem höheren Kurs verkaufen konnte oder günstiger eingestiegen ist,

Ich setze auf Sie und ihre Partei, die sich mit einer solchen Lösung eines Entschädigungsfonds auch im finanzwirtschaftlichen Bereich mit Kompetenz und Gerechtigkeit präsentieren kann. Es ist genau nicht die Sozialisierung von Verlusten, sondern die Bewahrung der Aktienkultur und der Schutz von Privatanlegern. Sie haben das standing hier etwas zu bewirken.

Die Partei würde davon nach meiner Überzeugung sehr profitieren und den schon kriminellen Neoliberalismus vorführen. Die betrogenen sind die weniger informierten und massiv auch von der Aufsicht getäuschten Privatanleger, die man vorher noch in Aktien ?getrieben? hat und wirecard trotz der offensichtlichen Hinweise mit der Aufnahme in den DAX als Vorzeigeunternehmen präsentiert hat. Und die Aufsicht wusste davon und hat nichts unternommen. Das ist eigentlich fast schon Vorsatz.

Hier haben viele mit insiderwissen Privatanleger vorsätzlich geschädigt, Leider gehört auch eine staatliche überwachunsginstitution mit dazu, die einen erst Recht in gutem Glauben in der Aktie hat investiert belassen.

Ich vetraue auf ihre Integrität und ihre Durchsetzungsstärke und dass sie Damit das Thema mit dem Entschädigungsfonds im Bundestag platzieren. Es ist kein Randthema, sondern betrifft sehr viele Privatanleger. Und das sind zu 99% keine Zocker, wie es immer wieder versucht wird, hinzustellen.  

69 Postings, 894 Tage Besa001@rotenstein

 
  
    
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14.07.20 16:58
Längerfristig hohe Renditen lassen sich unter dem Strich nur in den USA erzielen.
Finde erstmal jemanden der den Hintergrund erkennt, weshalb US-Renditen kollektiv über Aktienrückkäufe dem Unternehmenswert und dem US-Heimatmarkt zu gute kommen, während ausgerechnet in Deutschland, wo ausländische Investoren sich den größten Marktanteil abseits scheuer deutscher Anleger angeeignet haben, die Renditen zum Großteil über Dividenden direkt in die Taschen von Investoren außerhalb Deutschlands abwandern  ;-) Keine Basis um Auf hohe Renditen zu spekulieren...

 

358 Postings, 4504 Tage Rotenstein@Besa001

 
  
    
14.07.20 17:27

Längerfristig hohe Renditen lassen sich unter dem Strich nur in den USA erzielen.


Die USA nehmen sicher weltweit eine Sonderstellung ein. Die Größe des Wirtschaftsraumes, die Innovationskraft der Wirtschaft, die Rechtsstaatlichkeit, die Börsenkultur, und all dies über sehr lange Zeiträume - das ist schon ziemlich einzigartig. Wir haben auch sehr viele, weit zurückreichende Daten, die relativ verlässliche Aussagen erlauben. 

Es gab aber auch in den USA immer mal wieder schwierigere Zeiten. Die Frage aktuell ist ja auch, ob die Tatsache, dass der amerikanische Markt von 2009 bis 2019 so gut gelaufen ist, eher bedeutet, dass er in den nächsten zehn Jahren auch gut läuft - oder eben gerade nicht, und dass wir eher nach unterbewerteten Märkten suchen sollten, ob das nun die Schwellenländer, Japan oder Europa ist.  

Wie auch immer: Nicht ohne Grund nehmen die USA in den Weltindizes zwischen 50% und über 60% ein, und während ich nicht ausschließen will, dass es sich dabei zum Teil um eine Überhitzung handeln könnte, sehe ich keine Belege für eine Blase, wie wir sie vor einer Generation in Japan gesehen haben. Für mich persönlich ist und bleibt die USA die Nr. 1, was die Anlage in Aktien angeht. Trotz aller möglichen Probleme sehe ich die USA besser aufgestellt als alle anderen großen Wirtschaftsräume. Der Reichtum an guten Dividendenaktien wie auch Wachstumsaktien ist einzigartig. 

Bei deutschen Werten muss man gut sortieren; es gibt aber auch hier das eine oder andere gute Unternehmen. Freilich sind einige der besten Unternehmen leider nicht gelistet, Stichworte Aldi, Lidl, Boehringer Ingelheim und viele andere. Der DAX ist sicher viel zu klein und zu branchenverzerrt, um auch nur annähernd mit einem S&P 500 mithalten zu können. Bei mir persönlich ist Deutschland im Portfolio mit wenigen Prozent gewichtet, ich besitze derzeit direkt nur ganze drei deutsche Aktien und ansonsten eben Anteil über Welt-ETFs, wo Deutschland nur ca. 3% ausmacht. 

Durch die Wirecard-Geschichte ist mein Engagement in Deutschland natürlich noch weniger geworden; ich bin mir auch relativ sicher, dass so etwas in den USA oder Großbritannien nach den Erfahrungen mit Enron nicht passiert wäre. 

 

3 Postings, 196 Tage acom01Xenon_X

 
  
    
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15.07.20 16:02
Hallo Xenon_X,
wozu sollte ich das verheimlichen. Vlt. hilft es anderen, vlt. hilft es mir. Wichtig ist auch zu wissen, das ich nicht alleine da stehe mit dem Scherbenhaufen und es menschlich wichtig ist solche Themen auch teilen zu können. Wegen meines Fehlers bin ja kein schlechter Mensch, schade um die gebrachten Opfer für mein erspartes und nun auf einmal Weg.

Irgendwie muss ich das ja los werden und am besten mit und bei gleichgesinnten :-)  

2912 Postings, 1938 Tage Xenon_XJa traut euch

 
  
    
15.07.20 17:21

360 Postings, 413 Tage LNEXP@Rotenstein / Freiwald

 
  
    
17.07.20 06:27
"Nach der Insolvenz können Verluste nicht mehr angerechnet werden."
Natürlich können sie das, denn Verluste sind Verluste, und das sind nun einmal Verluste, und die beleiben auch Verluste.

Spenden an Hartz-IV-Empfängern werden (können) diesen als Gewinne angerechnet (werden),
genauso wie Schenkungen oder Lotto-Gewinne oder Trinkgelder.
Da muss nicht erst noch etwas groß von der Finanzverwaltung umgesetzt werden, das wird denen einfach abgezogen.


"Vor allem sollte man sich nicht darauf verlassen, dass die Banken das (reale Verluste) automatisch verrechnen, wie sie es bei Veräußerungsverlusten tun."

Das ist offenbar wahr, aber es ist echt erbärmlich, dass man darum auch noch kämpfen und eventuell mit einem Anwalt, der dann noch mehr kostet, vor Gericht ziehen muss, obwohl klar ist, wie der Gesetzgeber es gemeint hat (siehe Urteil) und wie entschieden werden sollte bzw. muss.

Immerhin haben 83 Millionäre Rückgrat gezeigt...
https://boerse.ard.de/boersenwissen/...e-corona-besteuert-uns100.html


 

360 Postings, 413 Tage LNEXP@Freiwald

 
  
    
17.07.20 06:47
Du schreibst "NACH DER INSOLVENZ KÖNNEN Verluste nicht mehr angerechnet werden"

Klar können sie das, denn genau DAS hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 03.12.2019
gegen die Auffassung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) entschieden.

Es ist nur krass, dass das überhaupt diskutiert oder von Finanzämtern bestritten wird!  

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