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Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?

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neuester Beitrag: 20.10.20 22:22
eröffnet am: 10.09.20 22:11 von: koeln2999 Anzahl Beiträge: 552
neuester Beitrag: 20.10.20 22:22 von: KaktusJones Leser gesamt: 65487
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bewertet mit 5 Sternen

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823 Postings, 169 Tage koeln2999Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?

 
  
    
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10.09.20 22:11
Aktuell stagniert der Bayer Kurs trotz glänzender Zahlen und profitabler Geschäfte trotz Corona.

Es gibt einen sehr positiven Newsflow unabhängig von dem Glyphosat Thema.

Die Frage ist was ist das Kursziel mit Glyphosat und was nach dem Gewinn des Prozesses oder dem Schluss eines Vergleichs.

Bitte um alle Beiträge zu Bayer hier.......  
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526 Postings ausgeblendet.

667 Postings, 5157 Tage MarkAurel@abdante

 
  
    
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14.10.20 10:46
meine volle Zustimmung...das Große und Ganze erfassen, daraus Schlüsse ziehen, Entscheidungen treffen und Geduld mitbringen. Der Markt spielt aktuell ?Worst-Case?-Szenarien und übertreibt dadurch nach unten. Ist leider gelegentlich ?part of the game?...wer das nicht aushält braucht hier nich investiert zu sein und sollte nich das Forum ?vermüllen?...  

667 Postings, 5157 Tage MarkAurelKorrektur:

 
  
    
14.10.20 10:48
@andante  

110 Postings, 4597 Tage huescawelcher Vergleich ?

 
  
    
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14.10.20 12:17
Welcher Vergleich soll denn am 2.11. ev. abgeschlossen werden ?  

Es gibt ja jetzt einen Vergleich mit 75000 der 115ooo Kläger bzw. angeblich Klagewilligen. Dieser wird nun ja langsam umgesetzt,  das Geld je nach Gewicht  der  vorgetragenen Argumente verteilt - dies ist der Vorgang, den Chhabria überwacht und über den am 2.11. erneut, aber bestimmt nicht abschließend gesprochen wird.

Der Vergleich mit ev. zukünftigen Klägern  hat damit in Chhabrias Augen nichts zu tun.  Bayers hat sich da m. E. von einigen US-Anwälten der Klägerseite einlullen lassen, die sich das fragwürdige Verfahren mit dem Expertengremium einfallen ließen, um Bayer zum Vergleichsangebot für aktuelle Kläger zu bewegen. Dass man dann angefangen hat zu zahlen, ohne die Erlaubnis Chabbrias für das Gesamtpaket abzuwarten, ist einer unglaublichen Naivität geschuldet.

Es wird keinen umfassenden Vergleich geben, denn man kann sich nicht mit Klägern vergleichen, die es noch nicht gibt. Und noch weniger ev. Geschädigten ihre Rechte nehmen. M.E. wird jetzt eingepreist, dass das Thema NICHT abgeschlossen werden KANN. Jedenfalls nicht, bis ein Urteil einer höheren Instanz die sog. preemption fesstellt. Was durchaus passieren kann, aber noch Jahre dauern würde und die bisherigen Zahlungen auf keinen Fall in Frage stellen würde.





 

80 Postings, 2613 Tage Armasar@Huesca: richtig...

 
  
    
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14.10.20 13:16
...du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Die zusätzlichen Einsparungen sind fast mit Sicherheit der Notwendigkeit höherer Rückstellungen geschuldet. Bei gleichzeitig rückläufigen Einnahmen aus Crop Science wegen höherem Margendruck deutet alles auf eine Kapitalerhöhung hin und das wird auch der Grund dafür sein, dass die Aktie sich nach dem Bounce wieder in tiefere Gefilde aufmacht.

In Deutschland wird auch völlig unterschätzt, wie negativ die amerikanische Öffentlichkeit Monsanto und Glyphosat sieht. Das Thema ist dort weitaus präsenter. Um einen Klagestop zu rechtfertigen, würde es einer anerkannten Expertise bedürfen, es wird aber in mehreren Netflix-Dokus und News Channels genau das Gegenteil verbreitet: Gutachten, die die Krebsverursachung belegen sollen.

Stünden Trumps Chancen besser, könnte Chhabria einen Vergleich am 2.11. anbieten, mit dem Argument, dass die Interessen der Kläger damit am besten gewahrt würden. Aber auch hier ist genau das Gegenteil der Fall. Er wird dies wie bisher in den Raum stellen, bis die Vergleichszahlungen komplett durch sind.  

549 Postings, 1684 Tage andanteDie Amerikaner wollen Geld sehen..

 
  
    
14.10.20 18:49
.. und zwar bald.  Man wird eine Einigung finden die weitere Klagen in den USA ausschließt und die baldige Auszahlung der Gelder ermöglicht.
Sobald diese Vereinbarung steht, wird der Kurs auch steigen.
Bis dahin allerdings kann der Kurs noch weiter runter gehen.
Die nächsten Kauflimits wurden ja schon oft genug diskutiert.  

142 Postings, 462 Tage Rollo83@andante

 
  
    
14.10.20 18:58
Aber dir ist schon klar das Chhabria es schon kategorisch ausgeschlossen hat zukünftige Fälle mit in einen Vergleich aufzunehmen weil man nach dem US Rechtssystem keine Menschen Klagen untersagen kann. Das ist aber auch rein logisch gedacht absolut richtig und es wäre komplett rechtswidrig wenn man spätere Klagen nicht zulassen würde.  

823 Postings, 169 Tage koeln2999@Armasar

 
  
    
14.10.20 19:13
Schade das Du auf mene Fragen zu den von Dir in den Raum gestellten Hypothesen nicht geantwortet hast.
So bleibt alles im Ungewissen und ich spekulieren mal - was bleibt auch anderes.
Ich vermute Du hast die Befürchtung dass der Richter in Vorauseilendem Gehorsam schlecht für Bayer urteilt, damit ihm der Karrierepfad nicht von Biden verbaut wird.
So was finde ich weit hergeholt. Lies mal nach - die Richter sind dem Präsidenten nicht weisungsgebunden. Checks and Balances - lies mal nach bevor Du hier so wilde Spekultaionen in den Raum stellst.  

110 Postings, 4597 Tage huesca@ andante

 
  
    
14.10.20 20:23
Es werden zur Zeit - und darum geht es in den hearings mit Chhabria -  rechtsverbindliche Vereinbarungen mit  Klägeranwälten getroffen und unterschrieben.  Dieses Faustpfand hat Bayer schon längst aus der Hand gegeben, die Auszahlungen sind nun auch ohne Regelung für zukünftige Fälle unvermeidbar.

Der ersehnte Vergleich ist bereits da, deckt nur 75000 der anhängigen Fälle ab und enthält keine Zukunftskomponente.  

823 Postings, 169 Tage koeln2999@huesca

 
  
    
14.10.20 20:31
Der ersehnte Vergleich ist bereits da, deckt nur 75000 der anhängigen Fälle ab und enthält keine Zukunftskomponente.  


ich hoffe dass Du da Unrecht hast. Denn sonst ist der gelungene Vergleich ja schon in den jetzigen Kursen enthalten. Einene  gesetzlichen Klageausschluss kann es in einem Rechstssytem doch gar nicht geben.
Von daher warten alle hier dass Chabria am 02.11. durchwinkt und zufrieden ist.  

370 Postings, 2559 Tage hpgronauhotmail.comNachhaltig Kapital vernichtet

 
  
    
14.10.20 21:05
Hier wurde der Erfolg von 10 Jahren nachhaltig vernichtet und Baumann bleibt mind. bis 2024.
Die nächste Hauptversammlung muss kochen vor Wut oder die Investoren haben nichts besseres verdient.  

3 Postings, 7 Tage Mimo_110Zukunft

 
  
    
14.10.20 21:16
Bayer war groß. Jetzt verwandelt sich Bayer langsam in Asche.
 

142 Postings, 462 Tage Rollo83@huesca @Köln

 
  
    
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15.10.20 09:07
Huesca hat Recht. Der erste Teil des Vergleiches ist längst geschlossen und dieser brauchte auch keine Zustimmung von Chhabria so wie es der 2. Teil zwingend braucht.  
Die Zahl 75.000 ist glaube ich falsch es sind ein paar mehr die in den Vergleich eingewilligt haben, ich meine sogar alle großen Kanzleien. Die kleinen Kanzleien sind aber eher irrelevant die können sich den Klageweg nicht leisten und bei solchen Vergleichen bekommt man nie 100% der Kläger unter einen Hut.
Alles in allem ist der erste Teil Safe, die Strafsumme ist ja auch schon bilanziert im Halbjahresbericht von Bayer.
Das peinlich daran ist halt das Baumann/Bayer extra betont haben das solch ein Vergleich nur geschlossen wird wenn dieser
1. finanziell vernünftig ist (~10Mrd$ scheinen das zu sein) und
2. der Vergleich auch zukünftige Klagen abdecken wird.

Punkt 2 KANN und WIRD nicht erfüllt werden das hat Chhabria schon gesagt, die Gründe sind auch logisch.
Man kann keinen US Bürger den Klageweg verwehren, das lässt das US Rechtssystem nicht zu.

Sprich Bayer hat ganz klar und eindeutig gelogen.
Bei dem Fakevergleich im Juni war man zu forsch. Chhabria hat sicherlich erst die Zustimmung signalisiert und Bayer hat dies dann herausposaunt. Der Fehler lag also ?nur? darin das man sich auf Chhabria verlassen hat und zu früh verkündet hat was noch nicht unterschrieben war. Dumm gelaufen, Kommunikationsfehler.

Das man die Kläger ausbezahlt ist auch nur auf das Drängen von Chhabria zurückzuführen. Dieser hat gedroht wieder neue Klagen zuzulassen wenn Bayer nicht langsam
Mal den ersten Teil des Vergleiches der hat weiterhin Bestand hat nach kommt. Also blieb Bayer nichts anderes übrig als zu zahlen denn man wollte logischerweise nicht noch mehr Klagen.

Jetzt steht man da mit heruntergelassener Hose. An bezahlt an ~ 100.000 Kläger 10 Mrd $ und es kommen noch mal XYZ (möglich in Millionenhöhe) Kläger dazu.
Das Ergebnis lässt sich leicht im Dreisatz berechnen.
125.000 Kläger - 10 Mrd $
XYZ Kläger - XYZ Mrd $

Aber man wird Bayer nicht so rupfen das diese Insolvenz gehen denn logischerweise gibt es dann keine Kohle mehr zu holen. Man lässt Bayer schon noch ein bisschen Luft zum Atmen aber der Jahresgewinn wird sehr schrumpfen.
Es wäre theoretisch möglich das Bayer jedes Jahr X% vom Jahresgewinn für die Kläger ausgeben kann.
Es gibt 300 Millionen US Bürger, keine Ahnung wie viele da an Krebs erkranken aber wenn man mal nur 1% an nimmt wären das 3 Millionen Kläger.
Natürlich kommt das nicht von Glyphosat aber das spielt ja keine Rolle.
Bei 3 Millionen Kläger kann man sich ja ausrechnen wie lange man da noch zahlen darf und wenn Glyphosat NICHT verboten wird und gekennzeichnet mit ?Achtung krebserregende? darf Bayer es nicht weil man sonst selber gegen das Gesetz verstoßen würde und es kommen logischerweise so lange neue Kläger dazu so lange Glyphosat genutzt werden darf.

Das ist wohl alles der worst case aber ich sehe momentan nicht was gegen diesen worst case spricht.  

80 Postings, 2613 Tage Armasar@KOELN: keine Spekulation...

 
  
    
15.10.20 09:21
Ich hatte die Quellen schon mehrfach erwähnt, man braucht dazu bloß Glyphosat und Bayer zu googeln, da findet man haufenweise Blogs mit Gutachten, die behaupten einen Krebszusammenhang zu belegen. Die EPA hält das für Quatsch aber deren Leitung wird bei einem Biden-Sieg ausgetauscht. Ein Vergleichsrichter muss im besten Interesse der Konfliktparteien handeln und Chhabria hat nun wirklich überdeutlich gemacht dass er die Expertenlösung von Bayer ablehnt. Das ist keine Hypothese, das ist Fakt aufgrund seiner eigenen Aussagen. Und wenn Bayer 30% von erwarteten 6Mrd als Dividende ausschütten will, aber gleichzeitig neue Rückstellungen bilden muss, kann das nur durch eine KE gelöst werden.  

142 Postings, 462 Tage Rollo83Die EPA

 
  
    
15.10.20 09:37
spielt doch gar keine Rolle. Es ist doch auch völlig irrelevant ob Glyphosat nun krebserregend ist oder nicht.
Bezahlt wird trotzdem. Deswegen ist es auch egal ob Trump Präsident bleibt oder Biden gewinnt und irgendwen in der Führung der EPA austauschen will.
 

667 Postings, 5157 Tage MarkAurelDie

 
  
    
1
15.10.20 10:49
institutionellen Investoren (BR, State of Norway usw. haben keine Meldungen bzgl. Reduzierung/Schwellenunterschreitung gegeben...positiv zu werten...die können  den potentiellen Ausgang des Vergleichs besser abschätzen, als jeder hier im Forum. Der Markt ?spielt? die Unsicherheit/Ungewissheit bzw. reizt sie aus und der Kurs zeigt den aktuellen Preis...nicht den Wert...  

18197 Postings, 6277 Tage harry74nrwMarkets are in the mood of

 
  
    
15.10.20 11:28

142 Postings, 462 Tage Rollo83Meinung der Analysten

 
  
    
20.10.20 09:17
Ich bin gespannt wer richtig liegt, die Analysten mit 6,30 oder Bayer mit 6,70-6,90.
Wenn der Bericht von gestern nicht deutlich abverkauft wird wäre das schon super. Das heißt für mich das wirklich die Hände raus sind die sofort bei jeder Nachricht verkaufen selbst wenn die Nachricht nicht mal unbedingt negativ ist und da auch keine starken Bewegungen mehr nach unten sind werden auch keine großen Aktienpakete mehr verkauft.  

14 Postings, 8 Tage Rick19866,30 Euro

 
  
    
20.10.20 09:21
sind aber immer noch viel zu gut. Das sind ja immer noch Millarden Gewinne.  

142 Postings, 462 Tage Rollo83@Rick

 
  
    
1
20.10.20 09:31
Poste nicht hier poste in dem Trollforum.
Hier macht das keinen Sinn.  

14 Postings, 8 Tage Rick1986Meinungsfreiheit?

 
  
    
20.10.20 09:45

142 Postings, 462 Tage Rollo83Meinungsfreiheit ist natürlich ok

 
  
    
20.10.20 10:15
aber nicht rum spammen und trollen sondern fundierte Beiträge liefern mit Inhalt sonst gibt es hat einen Ausschluss für diesen Teil des Forums.
Der ist nämlich nicht für Trolls, die können in dem anderen Topic posten.  

1990 Postings, 5421 Tage KaktusJones@Rollo

 
  
    
20.10.20 10:35
Von welchem Bericht redest du denn? Du meinst die Schätzungen von irgendeinem Analysten? Das ist doch kein Bericht. Und warum sollte man dann verkaufen? Wenn, dann verkauft man, wenn Bayer die eigenen Prognosen nicht schafft. Das würde ich ja verstehen.
Der Bericht von Bayer kommt Anfang November. Dann werden wir sehen, ob Bayer die Zahlen nochmal nach unten anpassen muss. Derzeit ist ja alles möglich, da die Corona-Ansteckungen ja immer weiter steigen. Wer weiß, wann wieder ein Lockdown verkündet wird. Aber ich glaube nicht, dass das alles nochmal so werden wird wie im Frühling 2020. Das kann sich einfach keiner mehr leisten - nicht nur finanziell. In so einem Fall würden vermutlich mehr Menschen an Hunger und Depressionen sterben, als an den Folgen von Corona. Man muss hier einen Mittelweg und gute Behandlungsmöglichkeiten finden. Vielleicht hilft ja tatsächlich ein Impfstoff - wer weiß.  

142 Postings, 462 Tage Rollo83@Kaktus

 
  
    
20.10.20 10:48
Vor einigen Wochen/Monaten hätten sicher noch viele verkauft wegen der Analysten Meinungen.
Ist ja das Gleiche wie diese ganzen Buy/Sell/Hold Einstufungen und irgendwelche exorbitante Kursziele.
Ich gebe da eh nichts drauf aber es gibt genug Aktionäre die danach handeln und verkaufen/kaufen.
Wie gesagt es ist ein gutes Zeichen das heute nichts abverkauft wird obwohl die Analysten meinen das Bayer die Gewinnziele pro Aktie nicht erreichen wird.  

4498 Postings, 1839 Tage JacktheRipp....

 
  
    
20.10.20 16:22
vermutlich ist der kolportierte  Analysten-Konsens mit 6,3 Euro falsch. Würde mich sehr wundern, wenn Baumann im Oktober eine Gewinnwarnung mit 6,7 -6,9 Euro /Aktie heraus haut und dann nur 6,3 Euro rauskommen sollten.

Man muss allerdings immer aufpassen, wann die Analysten / bzw. das übertragende Medium auch ihre Werte aktualisiert haben ;-)
 

1990 Postings, 5421 Tage KaktusJonesAuch wenn der Kursabschlag heute

 
  
    
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20.10.20 22:22
nicht sehr hoch war, so war dies ein erneut enttäuschender Tag für uns Aktionäre.
Dennoch bleibe ich weiterhin bei Bayer investiert und werde auch nicht verkaufen.
Meine Gründe sehen hierzu wie folgt aus.

1. Der Kurs ist bereits sehr tief gefallen. Klar kann es immer noch tiefer gehen, aber dazu muss sich fundamental einiges ändern - das ist zumindest meine Meinung. Da es derzeit trotz deutlichen Kursverlusten nahezu keine größeren Short-Positionen zu geben scheint, rechnen die Profis anscheinen nicht mit dramatischen Veränderungen der Fundamentaldaten.

2. Bayer macht deutlichen Gewinn - und das auch in Corona-Zeiten. Natürlich bleibt auch Bayer nicht komplett davon verschont, aber der Umsatz soll nahezu gehalten werden und der Gewinn immer noch 6 Mrd. Euro pro Jahr betragen - in 2020, in 2021 und auch in 2021. D.h. in diesen 3 Jahren wird Bayer einen Gewinn von mindestens 18 Mrd Euro einfahren - und das bei einer Bewertung von gerade mal 43 Mrd. Euro. Die Schulden können somit in den nächsten Jahren deutlich heruntergefahren werden, ohne dass Bayer handlungsunfähig wird. Auch die Konditionen für die letzten Kredite zur Zahlung der Vergleichssumme, waren für Bayer sehr günstig, was zeigt, dass Banken die Situation bei Bayer nicht als dramatisch ansehen.

3. Die positiven Effekte der Monsanto-Übernahme kommen ja erst noch. Ab 2022 will man die Synergieen heben können (dann wird man Monsanto richtig eingegliedert haben. Die Produkte von ehemals zwei Unternehmen werden aufeinander abgestimmt, das KnowHow von Monsanto , dass nicht nur aus Glyphosat besteht, wird genutzt und die Forschungsgelder werden zusammengelegt sowie der Verwaltungsapparat von ehemals zwei Unternehmen auf eines reduziert.

4. Bayer hat drei recht stabile Standbeine, die alle profitabel arbeiten. Das bringt einen schon recht sicher durch diverse Krisen.

Klar muss man nun Geduld haben und hoffen, dass der Vergleich bald, und für alle verständlich, abgeschlossen wird. Ich denke, dass man die zukünftigen Klagen mit einem Agreement mit den großen Anwaltskanzleien beilegen wird. Ich wüsste nicht wie man das sonst machen will. Ob Bayer das hilft, weiß ich nicht, aber man gewinnt vielleicht die notwendige Zeit. Die bereits bestehenden Klagen werden, wie bereits verkündet, mit ca. 10 Mrd. Dollar beigelegt. Dann hat man noch 1,5 Mrd Dollar in der Hinterhand, mit der man schon noch eine ganze Reihe zukünftiger Klagen erledigen kann - den Großteil wird man vermutlich durch mehrere Instanzen durchklagen. Dann sollte das Thema Ende 2020 erledigt sein. Die Abschreibungen sind dann auch durch und man kann sich ab 2021 wieder voll aufs Geschäft konzentrieren.
Und hier fallen dann wie geschrieben, jedes Jahr mindestens 6 Mrd. Euro an Gewinn an. In 10 Jahren hat man dann viel mehr Geld verdient, als das Unternehmen jetzt wert ist. Dann gibt es das Schuldenproblem auch nicht mehr. Man muss hier einfach Geduld haben.  

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