Gazprom 903276

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neuester Beitrag: 27.09.22 22:37
eröffnet am: 17.05.16 12:32 von: QuBa Anzahl Beiträge: 97188
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913 Postings, 145 Tage winnner1Löschung

 
  
    
17.08.22 18:35

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Zeitpunkt: 18.08.22 13:18
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20 Postings, 64 Tage teletubiLöschung

 
  
    
1
17.08.22 19:34

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20 Postings, 64 Tage teletubiLöschung

 
  
    
17.08.22 19:34

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2175 Postings, 1316 Tage Fredo75Winner1

 
  
    
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17.08.22 20:12
"Somit erreichen die zusätzlichen Ausgaben 210 Milliarden Euro.!"

das ist der hohe Preis ,den Bärbock  so gern bezahlt, dafür sollte man die in Regress nehmen.  

8682 Postings, 4889 Tage kbvlerLöschung

 
  
    
2
17.08.22 20:42

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12 Postings, 42 Tage AllahuNaktbarEin Glück

 
  
    
1
17.08.22 21:11
haben wir dich! Mit deiner brillianten Logik und deinem autodidaktisch erworbenen Nichtwissen, spammst du das Forum voll.

Selensky sei also mit 600 Millionen ein krimineller drogensüchtiger Schauspieler und Oligarch, sagst du.

Was ist dann Putin mit einem geschätzten Vermögen von über 200 Milliarden Dollar? Der Saubermann, der Führer der neuen Zeit, dem Ende des Dollar.

Wo er da Geld her hat? Unter anderem aus deiner Tasche.
Aber manche halten gerne das Gesäß hin.

Witzfiguren.  

913 Postings, 145 Tage winnner1Löschung

 
  
    
5
17.08.22 21:35

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2175 Postings, 1316 Tage Fredo75Löschung

 
  
    
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17.08.22 22:15

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913 Postings, 145 Tage winnner1Bulgaren verbieten Holz exporte

 
  
    
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17.08.22 22:19
Bulgarien verbietet Holzexporte wegen Brennholzknappheit
          §   17. August 2022, 17:53 Uhr
Das bulgarische Landwirtschaftsministerium hat beschlossen, den Export von Holz in Drittländer vorübergehend zu beschränken, sagte der Landwirtschaftsminister der technischen Regierung des Landes, Yavor Gechev, in einem Interview mit BTV.

?Heute wird eine Verordnung unterzeichnet, um den Export von Holz in Drittländer zu verbieten?, sagte der Minister und erklärte, dass das Land einen Mangel an Materialien für die holzverarbeitende Industrie habe, einschließlich für den Heizbedarf.

?Der Herbst naht und wir haben nur noch wenig Zeit, das Defizitproblem zu lösen. Die Holznachfrage hat sich durch den Anstieg der Preise für andere Energieträger verdreifacht, und große Holzverbraucher wählen buchstäblich alles vom Markt. Aber ich habe mich mit Vertretern der größten Unternehmen geeinigt, die den Holzeinkauf einschränken werden, um vorrangig die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. Zunächst werden wir bei der Versorgung der armen Menschen, die in ländlichen Gebieten leben, mit Feuerholz helfen. Wir arbeiten mit Höchstgeschwindigkeit, es besteht kein Risiko, dass die Bevölkerung kein Brennholz erhält.
Könnte das schon erste Panik sein.!  

4719 Postings, 6015 Tage kukki...

 
  
    
17.08.22 22:24
Gas-Erpressung
Putins Verzweiflung wächst
Meinung Von Wladimir Kaminer
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/...zweiflung-waechst.html  

1388 Postings, 3603 Tage JAM_JOYCELagerdaten

 
  
    
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17.08.22 22:39
Lagerdaten EIA: Erdöl -7,06 nach +5,46 zuvor. Erwartet wurden -0,28. (Mio bbl, w/w)16:31
WTI Öl $ / Quelle: Guidants News 17.08.2022

 

1388 Postings, 3603 Tage JAM_JOYCETradingDesk

 
  
    
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17.08.22 22:40
Laut dem Trading-Desk von JPMorgan springen derzeit immer mehr Fonds auf den Zug einer Verteuerung von europäischem Gas auf und kaufen Futures mit langen Laufzeiten. / Quelle: Guidants News 17.08.22  

8747 Postings, 2304 Tage ReeccoUiuiui....

 
  
    
17.08.22 22:42
Was hier verbreitet wird.... kein plan von Geopolitik, Aktien oder unternehmerischeen Handeln. Dafür viel Hetze, Illusion  und Frust.

Ja, die Gasumlage ist nicht sehr sozial.  MMn. besser ist eine Preisspanne (Privat) bei der Verbrauchsmenge.. und.. eine europäische  Lösung für Unternehmen die jetzt viel investieren wollen oder kurzfristig hohe Energiepreise haben.  

8747 Postings, 2304 Tage ReeccoGas spekulationsblase

 
  
    
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17.08.22 22:44
Erinnert  mich an die Tulpenziebeln von früher  

1497 Postings, 159 Tage Eisbergorder#95687 Trading Desk

 
  
    
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17.08.22 23:03
@JAM_JOYCE: Ja, bin auch dabei. Grüße vom Delta One Desk. ;-)
4000 Euro pro MwH als erster Willkommensgruß für den Winter, wenn wir dann richtig einheizen.
https://pbs.twimg.com/media/...LeXoAAJXbF?format=jpg&name=900x900  

1388 Postings, 3603 Tage JAM_JOYCEUnter den Bedingungen ein träumchen

 
  
    
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17.08.22 23:16
Laut Goldman Sachs zeigen sich die Bemühungen Europas über Pipelines alternatives Gas zu importieren bislang wenig erfolgreich, beispielsweise befinden sich die Importe aus Norwegen weiter auf Vorjahresniveau. In Sachen LNG gibt es leichte Verbesserungen beim Import aber auch hier wird die verfügbare Kapazität nur bedingt ausgeschöpft, und die Importe aus China bleiben unter dem Vorjahresniveau zurück. Um über den Winter zu kommen müsse die Nachfrage generell weiter abgebaut werden, da die Industrienachfrage in den kommenden Monaten aufgrund der Saisonalität wieder ansteigen wird. / Quelle: Guidants News 17.08.22  

8682 Postings, 4889 Tage kbvlerLöschung

 
  
    
17.08.22 23:53

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Zeitpunkt: 18.08.22 14:05
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8747 Postings, 2304 Tage ReeccoKbvler

 
  
    
18.08.22 00:30
und wieder....was sollen Ihre Posts aufzeigen ? Das Politiker, Diktatoren, Oligarchen,  Clans in autokratischen Länder  Einkünfte nicht offenlegen ? und in Steueroasen mit Scheinkastenfirmen oder Bankenhilfe verschleiern?

Was fur Quellen  sollen das sein? CS, DB, GPB internas ?  

8682 Postings, 4889 Tage kbvlerLöschung

 
  
    
18.08.22 04:43

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12 Postings, 42 Tage AllahuNaktbarAch KBV

 
  
    
1
18.08.22 07:24
Du zeigst nur, wie unwissend du bist.

Fang doch mal an eine Bibliothek aufzusuchen und dann beschäftigst du dich mit der "Privatisierung" und den "Versteigerungen" ehemaliger russischer Staatsunternehmen in den 1990er Jahren, der Rolle der Geheimdienstes und dem Aufstieg Putins.

Wichtige Stichworte sind Petersburger und Moskauer Gruppe.

Und dann stellst du dir im Abschluss die Frage, wie ein Staat Billioneneinnahmen haben kann, 85 Prozent des Landes in Armut leben.

Die achso böse und korrupte Ukraine  ermöglicht ihren Bürgern ein besseres Leben als es die 85 Prozent des russischen Volkesnje haben werden.

Nächste Fangfrage wird sein, wie kann es in Russland russische Bürger und nebenbei dennoch eine Ethnie der Russen geben. Und warum sind dir Russen reich, die russischen Bürger aber nicht.

Und damit belassen ich es erstmal, du hast viel nachzuholen, um.deine Defizite auszumerzen.

Aber ich nehme dir die Arbeit auch gerne ab. Zwei Herrschaftscliquen haben sich die nationalen Reichtümer unter den Nagel gerissen und dabei Billionen verdient. Leer ausgegangen ist das russische Volk und die Peripherie.

Abgesahnt haben die Russen um Putin und dem Geheimdienst. Alles alles wie immer, dir Armen werden beklaut und verheizt, die Reichen stopfen.

Müsste dir mit deinen ADRs bekannt vorkommen, zu den Reichen gehörst du im Kontext Gazprom sichet nicht.  

1652 Postings, 3860 Tage Sokooo# Ach so...

 
  
    
18.08.22 08:32
https://neftegaz.ru/news/Oborudovanie/...-severnogo-potoka-v-rossiyu/

Siemens sieht keine Hindernisse für den Transport der Nord-Stream-Turbine nach Russland
Das Unternehmen sagte, dass Gazprom „jeden Tag einen anderen Grund findet, warum die Turbine angeblich nicht akzeptiert werden kann“.

Siemens sieht keine Hindernisse für den Transport der Nord-Stream-Turbine nach Russland
Quelle: Siemens

Moskau, 17. August - IA Neftegaz.RU. Das Siemens -Gasturbinentriebwerk an der Hauptverdichterstation (CS) der Port Main Gas Pipeline (MGP) Nord Stream ist betriebsbereit und kann transportiert werden.
Das teilte Siemens Energy mit.

Thesen des Pressesprechers von Siemens Energy T. Prol-Gerve:
wenn der Betreiber die Turbine wirklich haben will, wird er sie bekommen;
EU-Sanktionen gelten nicht für die Turbine, dies wurde bereits schriftlich bestätigt;
Jeden Tag wird ein weiterer Grund entdeckt, warum die Turbine angeblich nicht abgenommen werden kann.  

2654 Postings, 1181 Tage Investor GlobalGazprom

 
  
    
18.08.22 09:06
UKRAINE-KRIEG
Sorge um innere Sicherheit: Verfassungsschutz warnt vor russischen ?Falschinformationen? zu Gasknappheit
Laut dem Inlandsgeheimdienst versucht Russland, die Gesellschaft in Deutschland zu spalten. Weitere Risiken für die innere Sicherheit seien Extremisten und Verschwörungsideologen.
Dietmar Neuerer Dietmar Neuerer
17.08.2022 - 12:00 Uhr

?Erschwerend kommt hinzu, dass Russland Instrumente wie Cyberangriffe und Desinformation als hybride Hebel einsetzt, um die Gesellschaft in Deutschland zu spalten.?


Berlin Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hat angesichts der sich häufenden Krisen vor deren Auswirkungen auf die innere Sicherheit in Deutschland gewarnt.

Seine Behörde beobachte, ?dass eine radikalisierte Minderheit aus Rechtsextremisten, Delegitimierern, Reichsbürgern und Verschwörungsgläubigen sich in Stellung bringt, um Themen wie den Krieg in der Ukraine, steigende Preise, Inflation und die Coronapandemie zu besetzen und zur Mobilisierung zu missbrauchen?, sagte Haldenwang am Mittwoch in Köln. ?Erschwerend kommt hinzu, dass Russland Instrumente wie Cyberangriffe und Desinformation als hybride Hebel einsetzt, um die Gesellschaft in Deutschland zu spalten.?

Russland nehme dabei insbesondere Fragen der Energieversorgung Europas ins Visier. Laut dem Kölner Bundesamt versuchen russische Akteure, mit der ?gezielten Verbreitung von Falschinformationen? etwa zu Gasknappheit und Preissteigerungen Angst vor einer möglicherweise existenzbedrohenden Energie- oder Lebensmittelknappheit in Deutschland zu schüren.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/..._content=18082022


Ob die Jungs schon geschnallt haben, das hier ein Nest ist.  

2654 Postings, 1181 Tage Investor GlobalGazprom

 
  
    
18.08.22 09:38
Angeschlagener Energiekonzern
Uniper macht Verlust von mehr als zwölf Milliarden Euro
Um Uniper zu retten, müssen Gaskunden ab Herbst eine Extra-Umlage zahlen. Nun hat der Energieversorger mitgeteilt, wie schlecht es um ihn steht ? und traut sich keine Prognose für die Zukunft zu.
17.08.2022, 07.43 Uhr

Der Energiekonzern Uniper hat im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von mehr als zwölf Milliarden Euro verzeichnet. Allein 6,5 Milliarden Euro stünden im Zusammenhang mit erwarteten künftigen Gaslieferunterbrechungen Russlands, teilte der Versorger mit. Hinzu kämen Wertminderungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro ? unter anderem für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2.

Uniper spielt als größter deutscher Gasimporteur wegen der seit Wochen stark verminderten Gaslieferungen aus Russland eine zentrale Rolle in der Gaskrise. Das Unternehmen muss wegen der Drosselung der Lieferungen und einer starken Abhängigkeit von Gas aus Russland nun teureres Gas auf dem Markt kaufen, um Verträge zu erfüllen. Das führte zu Liquiditätsproblemen, weil Uniper die Preissteigerungen bislang nicht weitergeben konnte.

Der Konzern beliefert Industriefirmen und mehr als 100 Stadtwerke. Wegen der bestehenden Verträge mit den Kunden durften sie diese Mehrkosten bisher nicht weitergeben. Das hat Uniper in Existenznöte gebracht. Der Staat hat deswegen ein 15 Milliarden Euro schweres Hilfspaket geschnürt und steigt mit 30 Prozent dort ein. All das kann allerdings nicht auf Dauer die täglich auflaufenden Verluste absichern. Deshalb sollen nun die Endkunden ab Herbst eine Extra-Umlage von 2,419 Cent pro Kilowattstunde zahlen ? um den Versorger zu retten.

Ob das reicht, ist offen. Der Konzern traute sich nach eigenen Angaben keine Prognose zu ? rechnet für das Geschäftsjahr aber mit Verlusten. Zumindest in die ferne Zukunft blickt das Unternehmen. 2023 solle das Ergebnis verbessert werden und 2024 die Verlustzone verlassen werden.

»Uniper leistet seit Monaten einen essenziellen Beitrag zur Stabilisierung der Gasversorgung in Deutschland ? um den Preis von Milliardenverlusten, die uns durch die weggebrochenen Liefermengen aus Russland entstehen«, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach. Das habe die Bundesregierung erkannt und konsequent gehandelt. »Oberste Priorität für uns ist jetzt, das Stabilisierungspaket zügig umzusetzen.«

Im Herbst soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Zustimmung der Aktionäre zu den Rettungsbeschlüssen eingeholt werden.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...g_share=news#ref=rss


Aber hier im Forum wird ja behauptet, das Gazprom seine Verträge erfüllt.

Ich habe viele Foren erlebt, aber dieses ist das krankste Forum.

Den "Pisa Test" würden nur die wenigsten bestehen.  

2654 Postings, 1181 Tage Investor GlobalGazprom

 
  
    
18.08.22 10:02
TROTZ DES KRIEGES

Ukraine-Geschäft deutscher Firmen schlägt sich wacker
VON ANDREAS MIHM-AKTUALISIERT AM 17.08.2022-15:00

Russlands Überfall bringt Deutschlands Ost-Handel durcheinander, aber nicht aus dem Konzept. Selbst die Geschäfte mit der kriegsgeplagten Ukraine laufen überraschend gut.
Ungeachtet der Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine machen deutsche Unternehmen in und mit den Staaten Ost- und Südosteuropas gute Geschäfte. Der deutsche Handel mit der Region stieg im ersten Halbjahr auf knapp 280 Milliarden Euro oder 13,7 Prozent. Gemessen am weltweiten Güteraustausch Deutschlands, der um 20 Prozent zulegte, war der Zuwachs allerdings unterdurchschnittlich.

Der Ostausschuss, der die Interessen der in der Region tätigen Unternehmen vertritt, zeigte sich dennoch zufrieden. Ein solides Ergebnis in Zentraleuropa habe die Verluste im Russland-Geschäft kompensiert, der Handel mit Zentralasien sich belebt und auch die Umsätze mit der vom Krieg erschütterten Ukraine seien besser als erwartet gelaufen.

Nach Daten des Statistischen Bundesamts stieg die Ausfuhr in die 29 Staaten, die die zentralasiatischen Länder der GUS umfassen, von Januar bis Juni auf 135 Milliarden Euro. Die Importe in Höhe von 145 Milliarden Euro hätten den Wert vor allem wegen der gestiegenen Kosten für die Lieferungen von Öl, Gas und Kohle aus Russland übertroffen. Das Defizit dürfte sich aber im Jahresverlauf verringern, weil die EU die Energieimporte aus Russland in der zweiten Jahreshälfte signifikant senken will.

Belarus-Exporte schrumpfen
Die Importrechnung aus Russland belief sich im ersten Halbjahr allein auf 23 (Vorjahr 15) Milliarden Euro, während die Exporte auf 8 (nach 13) Milliarden Euro sanken. Das Minus wurde zwar durch ebenfalls geschrumpfte Exporte nach Belarus um 230 Millionen Euro vergrößert. Jedoch habe allein die Ausweitung der Exporte nach Polen und Tschechien um 10 Milliarden Euro diese Rückgänge überkompensiert.

Polen habe seine Ausnahmestellung für den deutschen Osthandel einmal mehr unterstrichen. Mit einem Handelsvolumen im Wert von 81 Milliarden Euro habe es seinen 5. Platz in der Rangliste der wichtigsten Handelspartner hinter Frankreich und vor Österreich behauptet. Mit der Tschechischen Republik, die Großbritannien vom zehnten auf den elften Platz verdrängte, wickelten deutsche Unternehmen ein Handelsvolumen in Höhe von 56 Milliarden Euro ab. Nimmt man Ungarn und die Slowakei hinzu, kam Deutschland allein mit dieser zentraleuropäischen Ländergruppe im ersten Halbjahr 2022 auf einen Warenaustausch von 187 Milliarden Euro ? weit mehr als Deutschland mit seinem wichtigsten Partner China mit 149 Milliarden Euro abgewickelt habe.

Überaus starke prozentuale Zuwächse, wenn auch auf niedrigem Niveau, unterstrichen das große Potential im Handel mit den bevölkerungs- und rohstoffreichen zentralasiatischen Länder Usbekistan und Kasachstan, analysierte der Ostausschuss. Das öl- und gasreiche Aserbaidschan habe hingegen von gestiegenen Rohstoffexporten nach Deutschland profitiert, der in Euro gemessene Handelswert sich mehr als verdreifacht.

Zufrieden zeigte sich Ostausschuss-Geschäftsführer Michael Harms über die vergleichsweise stabile Entwicklung im Ukraine-Handel, der trotz des Kriegs nur um elf Prozent gesunken sei. Die deutschen Importe aus der Ukraine seien sogar nur um 5 Prozent zurückgegangen.

?Deutsche Unternehmen in den weniger vom Krieg betroffenen Gebieten tun alles, um Produktion und Geschäft am Laufen zu halten?, sagte Harms. Der mit Kriegsbeginn unterbrochene Nachschub mit Zulieferteilen für die deutsche Automobilindustrie funktioniere wieder, auch die ukrainische Landwirtschaft arbeite hart daran, die Ernteausfälle möglichst gering und die Transportwege offen zu halten. Er warnte davor, die Ukraine als Investitionsstandort abzuschreiben. ?Entscheidend ist ein klug strukturierter, transparenter Wiederaufbauplan mit klaren Zielvereinbarungen.?

Kritisch kommentierte er dagegen die Debatte in der EU, die Vergabe von Schengen-Visa an russische Staatsbürger zu erschweren oder zu stoppen, wie von der Ukraine verlangt. Russische Staatsbürger, die noch in die EU reisen wollen, sollten dazu ermutigt und nicht abgeschreckt werden. Harms forderte hingegen sogar Visa-Erleichterungen, ?insbesondere um russischen Fachkräften den Weg in die EU zu ebnen.?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...250476.html?xing_share=news


Nix mit Putin. Der macht die Näse.  

2654 Postings, 1181 Tage Investor GlobalGazprom

 
  
    
18.08.22 10:19
Zukunftsfähigkeit
Dank Wladimir Putin ist Deutschland aufgewacht
Der Konflikt mit Russland hat aus deutscher Sicht auch sein Gutes: Die Politik wird plötzlich aktiv, wo sie Missstände und Versäumnisse jahrelang ignoriert hat. Beispiel sind die Energie- sowie die Sicherheitspolitik. Deutschland kann so wieder zum starken Anführer Europas werden.
Ein Orignaltext aus dem "Economist"
12.08.2022, 12.46 Uhr

https://www.manager-magazin.de/politik/...717340ea7decfc1a4effcb174aa  

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