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BAT gehört auf die watchliste !

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neuester Beitrag: 25.10.21 10:59
eröffnet am: 10.10.02 14:59 von: Zick-Zock Anzahl Beiträge: 1536
neuester Beitrag: 25.10.21 10:59 von: Lalapo Leser gesamt: 464023
davon Heute: 147
bewertet mit 9 Sternen

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9439 Postings, 7386 Tage Zick-ZockBAT gehört auf die watchliste !

 
  
    
9
10.10.02 14:59
(british american tobacco)

gruss
 
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1510 Postings ausgeblendet.

105 Postings, 313 Tage MeatherFDA

 
  
    
2
13.10.21 09:51
Die FDA Entscheidung ist durchweg positiv - was gibt es daran zu zweifeln.

Tabak bleibt aber unbeliebt als Investment. Aber was solls?! Die Industrie verdient einen Haufen Geld und wir bekommen einen schönen Teil davon ab. So einfach ist das.  

150 Postings, 1845 Tage wolharIIKurs dreht

 
  
    
13.10.21 13:40
Nun doch leicht ins Plus?  

341 Postings, 3823 Tage TrimalchioUnwesentlich

 
  
    
13.10.21 16:02
Im Prinzip bewegt sich der Kurs seit knapp 3 Jahren seitwärts.
Bei ca. 8,3% Dividendenrendite kann ich damit gut leben. Zudem scheint mir ist damit auch ein langfristiger Boden erreicht.

Wenn die Börsen mal wieder in Turbulenzen kommen wird man sich an die soliden Cash-Lieferanten erinnern.  

316 Postings, 1965 Tage damikurs

 
  
    
13.10.21 17:25
sehe ich ähnlich ... um die 25 gbp ist mMn eine attraktive zone ... cashflow läuft und dividendenausschüttung um die 8,5% schlägt ja das verrechnungs- oder tagesgeldkonto meilenweit  

150 Postings, 1845 Tage wolharIIEndlich wieder 26 gbp

 
  
    
14.10.21 14:05
Wird etwas normaler hier. Der Kurs sollte mindestens so hoch gehen dass wieder ne Rendite von maximal 7 Prozent vorhanden ist? das mit den über 8 Prozent ist ein Wahnsinn  

14036 Postings, 7965 Tage LalapoGegenüber

 
  
    
14.10.21 17:44
Assetklassen wie Immobilien ( Mietrenditen 2,x %vor Steuern) sollte die DIV-Rendite eher um 4 % liegen ? was einer Kursverdopplung gleichkommen würde?.da sollten wir m.M.mittelfristig hin !  

46 Postings, 615 Tage FunnyGDas sind alles

 
  
    
14.10.21 18:01
keine qualitativ nützlichen Beiträge! Ich fordere Infos, die mich in höchstem Maße erfreuen und erquicken lassen und in mir ein innerliches Beben voll erotischer Lust auslösen!  

1412 Postings, 1207 Tage Ricky66Jedem so seine Vorlieben..

 
  
    
14.10.21 18:46

14036 Postings, 7965 Tage LalapoFunyG ..ja wenn du forderst ...

 
  
    
15.10.21 08:00
dann fang selber mal an ...:-))  

150 Postings, 1845 Tage wolharII4 Prozent

 
  
    
15.10.21 14:15
Fände ich überteuert weil da würde ich ja bei Allianz Bayer Daimler bmw und basf mehr bekommen? aber 6 Prozent wäre wohl sachgerecht  

4 Postings, 26 Tage 229364720d.

 
  
    
15.10.21 17:09

Über 30 € sind für mich keine Kaufkurse, dass sie über 30 sind ist nur dank starkem Pfund schwachen Euro. Bei gut unter 30 Euro allerdings gute und wie ich glaube auch langfristig gutes Investment Dank Dividendenpuffer. Was mich vorsichtig stimmt ist die Tatsache dass bat in der Vergangenheit bei Indexrückgängen alles andere als stabil war, sie sind sogar noch stärker eingebrochen als der DAX beispielsweise. Von daher ist das absoluter Nonsens was einer hier geschrieben hat beim nächsten Börsenrückgang werden die Leute den sicheren divhafen zu schätzen wissen, Blödsinn, die werden im Falle eines Einbruchs fallen wie ein Stein und auch 20 Euro sind dann trotz der Dividende kein Unding mehr (vgl Imperial Brands letztes Jahr 14 Euro bei 1,37 Pfund Jahresdividende > bat wäre dann bei ca 22 im Vergleich.

Und ich finde es schon bedenklich dass der Gesamtmarkt am Rekordhoch ist und bat volatil und weit unten ist, das Abwärtsrisiko ist schon hoch. Weil das Risiko im Gesamtmarkt hoch ist ich glaube da schon an eine Blase.

 

341 Postings, 3823 Tage TrimalchioPropheten

 
  
    
2
15.10.21 17:58
Ist ja gut, wenn jemand weiß dass BAT fallen wird wie ein Stein.

Aber bei der Wahrheit sollte man schon bleiben.
Beim Corona-Crash fiel der DAX von 13800 auf 9000; in der Finanzkrise von 8000 auf 4000. Das war beides Mal deutlich mehr als bei BAT, nicht umgekehrt.

Zudem hat sich bei vielen Indices seither eine Blase aufgebaut.
Nicht so bei BAT, die sich seit 2016 trotz steigender Gewinne von über 60 Euro auf jetzt 31 halbiert haben.

Aber jeder muss selber wissen was er tut.  

4 Postings, 26 Tage 229364720d.

 
  
    
15.10.21 21:35
Bedenke dass es letztes Jahr im Corona Crash genauso stark gefallen ist es kommt sicher auf die Art des Crashes an.
Ich bin kein Prophet aber ich sage wenn der Markt fällt dann fällt auch bat und ob stark oder nicht wird sich zeigen aber ich tendiere eher zu stark, denn gleichzeitig ist heute eine andere Zeit Tabak wird wirtschaftlich und gesellschaftlich immer marktunfähiger und sei dies nur weil weniger Käufer da sind weil viele Fonds dieses Geschäft meiden und zack lass viele verkäufer auf einmal da sein und nichts hält die Aktie von Fall ab. Ich sag nur wenn sich viele einig sind dass es steigt so wie viele Anleger wohl allgemein sind an der Börse dann geht's sehr oft ins Gegenteil weil Börse nicht so einfach und logisch ist, und Gefahr ist da schau dir vlbufett Indikator an aktuell und der Großmeister hält auch viel Bargeld momentan.  

1709 Postings, 1598 Tage HansiSalamiInteressante Analyse

 
  
    
1
16.10.21 09:54

2390 Postings, 729 Tage Michael_1980gedanken

 
  
    
1
16.10.21 12:51
Glaube das der Vergleich mit anderen Tabak Aktien so einfach nicht ist.

BAT - ist International & mit Alternativen am besten Aufgestellt

IB - hat sich als Tabak Konzern am  weitersten von Kerngeschäft entfernt - siehe Logistika

PMI - zu Teuer bewertet & ohne Plan

Altria G - Regonal eine Macht Klumpen Risiko

JT - starke Marken, mir fehlt Zukunft Strategie  

316 Postings, 1965 Tage dami...

 
  
    
16.10.21 14:16
@michael_1980: sehe ich genau so wie du, deswegen kommt für mich im tabaksektor nur noch bats in frage

bzgl verhalten bei breiter marktkorrektur sehe ich bats auch im abverkauf, was auch sonst. im idealfall geht man natürlich frühzeitig raus und tief wieder rein. ansonsten braucht man cash zum einkaufen und hier kommen dann wieder die dividenden zum tragen.

bzgl gbp/eur ist trotz aktuell teurem gbp (5 jahreschart) mMn sinnvoll etwas exposure in anderen Währungen zu haben. Ob USD, JPY, SFR, NOK, RUB, RMB ... im mMn bestenfall in allen - zumal ja im Fall von bats die einkommensströme sowieso schon währungsdiversifiziert sind (wie bei ulvr im übrigen auch) - mal gibt der eine mal gibt der andere. bei firmen die ihre gesamten umsätze zb nur in euro oder nur in gbp erwirtschaften würde ich mich nicht zwangsweise wohlfühlen.  

1701 Postings, 3683 Tage punkt12@Michael

 
  
    
17.10.21 05:19
Dass Philip Morris zu teuer bewertet ist und dass diese keine Ideen haben, würde ich so nicht sehen.

Meines Erachtens ist Philip Morris mit BAT die beste Wahl im Moment. PM ist international aufgestellt und haben tolle Ideen zu den Rauchalternativen, die meines Wissens nach schon einen guten Teil vom Umsatz ausmachen.

Die etwas höhere Bewertung von PM wird deswegen vermutlich vom Markt korrekt eingepreist.

Wenn ich heute für mich nochmal neu entscheiden würde, würde ich vielleicht beide gleich gewichten und die restlichen geringer. Natürlich ist die Dividende von BAT verlockend - aber die sehr zukunftsgewandte Positionierung von PM möchte ich dennoch nicht missen.  

2390 Postings, 729 Tage Michael_1980gedanken

 
  
    
17.10.21 08:15
Meine Sichtweise:
PM ist nicht wesentlich besser bei Allternativen wie BAT.
Das angekündigte Abweichen von Kerngeschäft ohne Tragfähige Allternativen (wie zb. IB hat) scheint mir PM überbewertet  

150 Postings, 1845 Tage wolharIINeue deutsche Regierung

 
  
    
1
17.10.21 17:20
Will Cannabis legalisieren? eigentlich wieder gute Neuigkeiten? Deutschland ist ja jetzt kein völlig unbedeutender Markt  

1701 Postings, 3683 Tage punkt12BAT und PM

 
  
    
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17.10.21 17:49
Der entscheidende Unterschied zwischen BAT und PM ist, dass PM international verkauft und nichts in den USA. Bei BAT ist es eben so, dass sie einen guten Anteil in den USA verkaufen und den Rest in anderen Ländern.  

573 Postings, 6639 Tage yahooyoshi800 Milliarden Dollar ....

 
  
    
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23.10.21 14:30
Dokumentation von ARTE zur  Tabakindustrie und dem  Aufstreben der neuen Cash - Produkte von Altria , BAT , PM und Imperial Brands .
Die neuen Cash Cows der Tabakgiganten und die neue Generation unserer Dividenden ....

Eine 90 - Minütige DOKU von ZDF & ARTE und wie ich finde , für alle die sich ernsthaft mit der Zukunft unseres Investments beschäftigt , auch ein interessanter Beitrag .

https://www.arte.tv/de/videos/088021-000-A/nikotin-droge-mit-zukunft/

oder

https://www.youtube.com/watch?v=YIrjayU0Aec  

1701 Postings, 3683 Tage punkt12YAHOOYOSHI

 
  
    
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23.10.21 15:14
Vielen Dank für die Informationen. Alles gut - wir sind hoffentlich alle dabei.

Charles Munger hat ja ein stark konzentriertes Portfolio. Dies könnte ich mir auch für mein Depot vorstellen.

Manche haben keine Angst einen Kiosk zu eröffnen aber fürchten sich davor, in weltweit agierende Firmen konzentriert zu investieren.

Naja jeder wie er will.

Liebe Grüße  

23078 Postings, 2885 Tage Galearisjawoll yoscherl

 
  
    
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23.10.21 15:38

573 Postings, 6639 Tage yahooyoshiSie machen auch weiterhin Geld ....

 
  
    
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24.10.21 22:02
Neue Zürcher Zeitung
Rewert Hoffer
11.10.2021

Die Tabakindustrie wandelt sich: Investoren sollten sich überlegen, in die Branche einzusteigen
Tabak-Aktien haben keinen guten Ruf und gelten auch nicht als die Titel mit den besten Wachstumschancen. Doch der langsame Abschied von der Zigarette, das langfristige Potenzial des Sektors und die steigende Inflation machen Tabak für Anleger interessanter.

Die Umsatzsteigerungen bei rauchfreien Produkten könnten auch zu längerfristigen Kurssteigerungen der Tabak-Aktien führen.
Gleb Garanich / Reuters
Die letzte grundlegende Innovation in der Tabakbranche stammt aus dem Jahr 1880. Damals erfand der Amerikaner James Bonsack die automatische Zigarettenrollmaschine. Diese Maschine reichte aus, um Tabak-Aktien zu einer der besten Geldanlagen der vergangenen 120 Jahre zu machen.

Doch die goldenen Jahre des Rauchens sind vorbei. So wie sich Konsumenten abwenden, haben auch Investoren ihre Lust auf «Sündenaktien» aus dem Tabaksektor verloren. Die Kurse der fünf grössten privatwirtschaftlichen Tabakkonzerne der Welt sind in den letzten fünf Jahren zurückgegangen, teilweise korrigierten einzelne Firmen über diesen Zeitverlauf um 40% bis 60%. Im letzten Jahr haben einige Titel wieder zugelegt. Dieser Trend könnte sich nun wieder verstärken.

Drei Faktoren machen Tabak-Aktien jetzt wieder interessanter. Erstens haben Tabakunternehmen eine hohe Preissetzungsmacht und schütten hohe Dividenden aus. Sie bieten damit einen guten Schutz gegen die steigende Inflation.
Zweitens können gerade unethische Investments höhere Renditen abwerfen, während viele Wachstumstitel weniger attraktiv werden. Drittens sind gerade jene Tabakunternehmen gut aufgestellt, bei denen der Zigarettenanteil am Umsatz immer mehr abnimmt.

Eine «rauchfreie Zukunft»
Nachdem sich seit Bonsacks Rollmaschine über ein Jahrhundert im Tabaksektor nichts getan hat, lässt sich die neuste Innovation von Philip Morris am Zürcher Weinplatz begutachten. Im Stil eines Apple-Stores befindet sich hier an bester Lage eine Iqos-Boutique.

Iqos ist das Zukunftsversprechen von Philip Morris. Wie kein zweites Unternehmen aus der Branche will der Konzern zu einer «rauchfreien Zukunft» beitragen. Mit dem elektrischen Iqos wird der Tabak nicht mehr verbrannt, sondern nur noch erhitzt. Konsumenten «rauchen» also nicht mehr. Insbesondere gesundheitsschädliche Stoffe wie Teer sollen so beim Nikotinkonsum nicht mehr aufgenommen werden.

Betritt man die Boutique, führt eine zuvorkommende Verkäuferin den Neukunden durch das Iqos-Universum. Abschliessend dürfen Interessenten das Produkt vor Ort bei einem Gratisgetränk testen. Immer wird betont, wie viel gesünder das Erhitzen als das Rauchen ist. Dass die WHO dies beispielsweise anders sieht, und auch Iqos ein Produkt ist, das stark süchtig macht, erwähnt die Verkäuferin nicht.

Doch die Vermarktung als «gesunde» und stylische Alternative zur Zigarette zahlt sich aus. Letztes Jahr trugen rauchfreie Produkte bereits knapp einen Viertel zum Nettoumsatz von Philip Morris bei: 6,8 Mrd. $ von insgesamt 28,69 Mrd. $ erwirtschaftete Philip Morris durch sogenannte «risikoreduzierte Produkte». Bis 2025 soll weniger als die Hälfte des Nettoumsatzes aus dem Zigarettengeschäft kommen.

Neben den Kunden goutieren auch die Investoren diese Neuausrichtung. Der Aktienkurs von Philip Morris International stieg im vergangenen Jahr um 22% auf $ 95,37. Tendenziell könnte sich diese Entwicklung fortsetzen. Erstmals seit 2015 beginnt Philip Morris noch in diesem Jahr mit Aktienrückkäufen in Höhe von 5 Mrd. bis 7 Mrd. $ über drei Jahre.

Branchentrend: weg von der Zigarette
In der Branche kommuniziert Philip Morris die Umorientierung des eigenen Unternehmens am lautesten. Doch der Konzern steht damit nicht allein. Die Zigarette ist branchenübergreifend ein Auslaufmodell ? zumindest in den wohlhabenderen OECD-Ländern.

Der Aktienkurs von British American Tobacco (BAT) hat sich in den letzten Jahren schlechter als der von Philip Morris entwickelt, und doch sind die Zukunftsaussichten gut. Im letzten Jahr stieg der Gesamtumsatz, vor allem weil die Verkäufe in den Bereichen Vaping (+52% Verkaufsvolumen) und Modern Oral (+62% Verkaufsvolumen) explodierten. Modern Oral, oder Snus, ist ein Überbegriff für Nikotinbeutel, die sich Konsumenten unter die Oberlippe klemmen.

Snus ist insbesondere in Skandinavien beliebt, doch die Oberlippenbeutel breiten sich immer weiter aus. Snus zeigt, dass gesünderer Nikotinkonsum hohes Wachstumspotenzial hat. Während weniger Menschen rauchen und meist auch nur ehemalige Raucher auf Produkte wie Iqos umsteigen, haben rund die Hälfte der Snus-Konsumenten zuvor keinerlei Tabakprodukte konsumiert.

Auch dieser Trend ist an den Märkten sichtbar. Das in Stockholm kotierte Unternehmen Swedish Match ist der Marktführer für Snus in Schweden und Norwegen. Momentan expandiert es rasch in den USA. Die Wette auf Snus hat sich gelohnt: In den letzten fünf Jahren stieg der Aktienkurs von Swedish Match um knapp 150%.

Zukunft im Wellnessbereich
Die Tabakkonzerne haben nicht nur eingesehen, dass sie perspektivisch mit dem Rauchen weniger Profit machen werden, sie haben auch verstanden, dass Nikotin als Haupteinnahmequelle unattraktiver wird.

«Die Zukunft des Unternehmens liegt unter anderem in den Bereichen Selfcare-Wellness und inhalierbaren Heilmitteln», sagt Tommaso di Giovanni, Vizechef internationale Kommunikation von Philip Morris, im Gespräch mit der NZZ. «Mit Inhalation kennen wir uns gut aus.»

Auch die Wettbewerber nutzen ihr Inhalations-Wissen jenseits von Nikotin. BAT und Imperial Brands sind bereits in Kanada ins Cannabis-Geschäft eingestiegen und bieten Marihuana-Produzenten ihre Vaping-Technologie an. Sollten noch mehr Länder und US-Gliedstaaten Cannabis legalisieren und sich der Gebrauch von nicht psychoaktivem CBD weiter etablieren, sehen sich diese Konzerne in einer guten Ausgangsposition.

Philip Morris plant seine Zukunft weniger im Cannabis- als im Pharmabereich. Dieses Jahr hat der Konzern das dänische Unternehmen Fertin Pharma gekauft, und seit Mitte September hält er die Aktienmehrheit an Vectura aus Grossbritannien.

Insbesondere die baldige Übernahme von Vectura wurde von Branchenbeobachtern als «zynischste Form der vertikalen Integration» angeprangert. Denn das Unternehmen stellt Inhalatoren für Atemwegserkrankungen her, die unter anderem durch Tabakkonsum hervorgerufen werden.

Laut einer Branchenanalyse von Bloomberg sind weitere Übernahmen von grossen Tabakfirmen in nächster Zeit wahrscheinlich. In den letzten beiden Jahren waren die Zukäufe in der Branche unterdurchschnittlich. Das ist eine gute Nachricht für Investoren. Durch die breite Diversifikation werden Tabakkonzerne noch krisenresistenter in einer Zeit, in der die Börsenkurse tendenziell fallen könnten.

Tabak als Inflationsschutz
Unlängst gab der US-Notenbankchef Jerome Powell an, dass die Konsumentenpreise aufgrund von Lieferengpässen länger als erwartet steigen dürften. Damit wird mittelfristig auch eine Erhöhung des Leitzinses wahrscheinlicher. Beides äussert sich zumeist negativ an der Börse.

Vor allem für hoch bewertete Wachstumstitel aus der Technologiebranche sind diese Aussichten nicht gut. Ihre Gewinne liegen meist erst weit in der Zukunft. Je höher die Inflation und die Zinsen, desto stärker werden diese Gewinne abgezinst. Anders könnte es allerdings für die Tabakfirmen aussehen. Sie haben hohe Margen, treue Kunden, niedrige Inputpreise. Süchtige Konsumenten sind zudem auch bereit, hohe Preisanstiege hinzunehmen. Tabak ist inflationsresistenter als andere Branchen.

Ausserdem werfen Tabak-Aktien schon lange hohe Dividenden ab, die voraussichtlich auch in Zukunft über der Inflationsrate liegen dürften. Unangefochtene «Dividendenkönige» in der Tabakbranche sind BAT und Imperial Brands. Zum gegenwärtigen Kurs liegen die Dividendenrenditen bei etwa 8,5% und 9%. Im letzten Halbjahresbericht hat BAT zudem angekündigt, dass das Unternehmen weiterhin mindestens 65% des Jahresüberschusses ausschütten wird.

Auch die anderen Branchenvertreter zahlen traditionell hohe Dividenden. Japan Tobaccos Dividendenrendite liegt momentan bei 6%, die von Philip Morris bei etwas über 5%.

Langfristig auf ESG-Kurs?
ESG-Kriterien sind der «Elefant im Raum» für Tabakanleger. Denn institutionelle Investoren, die sich ethischen und nachhaltigen Anlagen verschrieben haben, kaufen aus nachvollziehbaren Gründen keine Tabak-Aktien.

Auch aufgrund des ESG-Hypes auf den Finanzmärkten sind die Kurse von Tabakunternehmen über den Verlauf der letzten fünf Jahre gefallen, im extremen Fall von Imperial Brands sogar um mehr als 60%. ESG-Investoren schreckt nicht nur das gesundheitsschädliche Produkt ab, es gab in der Vergangenheit auch immer wieder Vorwürfe von Kinderarbeit in der Tabakernte.

Doch gerade Besitzer von «Sündenaktien» erzielen langfristig oft Überrenditen. Der Kurswert dieser Titel fällt, weil ethische Anleger sie abstossen und weil mit dem niedrigeren Preis ein Anreiz für weniger auf Nachhaltigkeit bedachte Investoren geschaffen wird, mehr von den «Sündenaktien» zu halten, als sie eigentlich wollen. Bleiben alle weiteren Rahmenbedingungen wie Umsatz und Geschäftsklima gleich, ist ein tieferer Preis gleichbedeutend mit höheren Renditen.

Genau das ist bei Tabakkonzernen der Fall. Ihre Umsätze wachsen, die Transformation des Sektors deutet auf langfristiges Potenzial hin, das wirtschaftliche Umfeld macht sie attraktiver und aus ESG-Perspektive kann es eigentlich nicht schlimmer werden. Ganz im Gegenteil: Der Abschied von der Zigarette könnte sogar mittelfristig dazu führen, dass Tabakkonzerne ESG-Kriterien erfüllen. Spätestens dann könnte sich der Einstieg in die Branche, die noch verpönt ist, lohnen.

https://www.nzz.ch/finanzen/...n-der-inflation-interessant-ld.1647793  
Angehängte Grafik:
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14036 Postings, 7965 Tage LalapoSie machen auch weiterhin Geld ..UND

 
  
    
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25.10.21 10:59
schau an ...mal ein mutiger Artikel jenseits des kollektiven Bashing-Maisstream-Tabak-Blabla, der aufzeigt ..wo die Chancen von BigTobacco in der Zukunft liegt ...altes weiterhin hochprofitables Geschäft ( und das wird es m.E.noch lange lange geben ) ..neues Geschäft (Verdampfer /Alternativprodukte die mittl. immer mehr in"s Laufen kommen ) ..Cannabisgeschäft ( was die Zukunft spielt ) .... und das in einer weltweiten verteilten Top 5 Branche die Burggrabencharakter  hat .
Anlegerherz ..was willst du mehr ...

Dazu vollkommene Renditeflaute  der ESG -Gutmenschen- Fonds.... die irgendwann auch mal erkennen werden ( gezwungener Weise , weil Sie kaum noch was verkauft bekommen ), wo die RenditeChancen der Zukunft liegen werden ...
 

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