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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 113 von 121
neuester Beitrag: 20.01.21 18:45
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 3014
neuester Beitrag: 20.01.21 18:45 von: goldik Leser gesamt: 485058
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58 Postings, 369 Tage Ende GeländeHorrorszenarien und Masken

 
  
    
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18.11.20 22:27
Überfüllte Intensivstationen und Triage sind nichts ungewöhnliches. Solche Bilder gibt es beispielsweise aus  alten Grippezeiten. Das Problem u.a.: Erkranktes Personal, wo doch personal eh knapp ist. Das wissen die Regierungen schon lange, haben es hingenommen und die Kapazitäten weiter heruntergefahren. Es ist aber nicht Corona-spezifisch.

Zu Masken: Für deren Wirksamkeit im Freien gibt es überhaupt keine Evidenz. Das Tragen im Freien zu fordern ist rein Schikane. Dass Viren über Aerosole übertragen werden ist erst mal eine qualitative Aussage. Um infektiös zu werden ist auch eine bestimmte Quantität notwendig. Und da spielen räumliche und zeitliche Verhältnisse eine Rolle. Man kann sich gerne bei Lidl erkundigen, wo das personal auch im März ohne Masken quirlig zwischen Regalen und Kunden herumgeschwirrt ist, um dann wieder an der Kasse zu sitzen: Keine Infektionen.  In jedem Fall sind die geläufigen OP-Masken nicht dafür spezifiziert, Aerosole zu filtern. Wenn, dann ist es richtig, dass FFP2-Masken die richtige Wahl sind. Da aber reicht es, wenn die gefährdeten Personen diese tragen.

In jedem fall ist Schweden ein guter Vergleich. Ohne allzu restriktive Maßnahmen ist im Verhältnis zur Population kein Unterschied zur Entwicklung der Sterblichkeit im Vergleich zu Deutschland seit ungefähr Juli.

Das RKI bezeichnet zwar den Haushalt als Hauptansteckungsort, was aber zu erwarten ist. Es sagt aber nicht, wie das Virus in den Haushalt kommt. Wenn ich die Diskussion in lokalen Medien verfolge, dann ist mir das klar: Der ÖPNV, der Ort, in den wir nach Vorstellung der Mobilitätsplaner gehören. Die Situation dort hat sich mit der Öffnung der Schulen im September verschärft. Mit Schülern ist dort proppevoll und keine Distanz. Weil das so ist, denken nun die Landesregierungen wieder über gestaffelten Unterricht nach, auch um der selbst gestellten Falle zu entgehen, dass bei einem positiven Test erst mal eine ganze Klasse in Quarantäne geschickt wird. Dann sollen  die Schüler im ÖPNV eben FFP2-Masken tragen. Bei denen ist der Atemwiderstand eh geringer, als bei den OP-Masken. Schon können keine Infektionen mehr vom ÖPNV in die Klassen getragen werden. Warum macht man das nicht? Dafür kann man in der Klasse auf OP-Masken verzichten. und Erwachsene, die im ÖPNV Sorge haben, tragen eben auch FFP2. Es geht dann aber um Selbstschutz und nicht um den Schutz anderer. Das macht dann wenigstens Sinn.  

51243 Postings, 4610 Tage FillorkillHorrorszenarien und Masken

 
  
    
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20.11.20 12:06
Hast du Tomaten auf den Augen ? Oben steht alles was man zu Masken wissen muss: 'Einfache Masken hemmen bereits den Ausstoss und die Aufnahme belasteter Luft, sie machen Sinn bei kurzen Kontakten im öffentlichen Raum. FFP Masken filtern gut 90% der belasteten Aerosole heraus, sind sie ohne Ventil auch in beide Richtungen. Sie machen Sinn bei andauernden Kontakten in geschlossenen Räumen und in der Betreuung bereits Infizierter.' Damit ist auch gesagt, wann Masken KEINEN Sinn machen. Eine generalisierte Maskenpflicht ist ebenso Nonsense wie in Kontakte mit potentieller Übertragung kritischer Virenvolumina mit blosser Stoffmaske zu gehen.

Jeder, der empirisch mit Risikogruppen wie beispielsweise Heimbewohnern zu tun hat, weiss zudem, dass diese regelmässig die einzigen sind, die KEINE Maske tragen. Wer diese Gruppen wirklich schützen will, trägt selbst FFP2 und ansonsten dazu bei, die allgemeine Infektionsrate in der Gesellschaft auf wieder kontrollierbares Niveau zu drücken.  
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relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerMasken & Kontrolle

 
  
    
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20.11.20 17:29
1. Masken
FFP2 Masken haben in der Tat eine Wirkung (ob 90% wage ich zu bezweifeln) und sind natürlich im persönlichen Umgang mit Risikogruppen ein Muss, v.a. wenn diese selbst keine tragen können. Ansonsten gilt: Draußen in der freien Wildbahn schützt sich jeder, der will, selbst mit FFP2. Der Rest muss nicht. V.a. nicht mit so doofen Stofffetzen, die die Infektionslage eher verschlimmern als verbessern. An allen Datensätzen der Welt ist kein Effekt nach Einführung der Maskenpflicht erkennbar. D.h. in der Öffentlichkeit tut sich nichts, entweder wg. Unbrauchbarkeit der gängigen Masken oder weil das kein Infektionsort ist. In beiden Fällen ist eine Maskenpflicht sinnlos. Sie sind in dieser Anwendung nur politisches Symbol, um die Menschen gefügig zu machen. Wie gesagt im direkten Umgang mit Risikogruppen sollte FFP2 selbstverständlich sein.

PS: Die dänische Studie, die ich angesprochen habe,  ist veröffentlicht. Aber nichts bahnbrechend Neues, außer dass die OP-Masken den Träger nicht schützen. Infektion von Maskenträgern nicht signifikant unterschiedlich zu Nichtmaskenträgern.

2. "Kontrollierbares Niveau"
Wie ich bereits ausgeführt habe, gibt es keine Kontrolle. Das ist eine rein politische Erfindung. Wie kontrollierst du die Infektionen der Dunkelziffer? Mit welchen Mitteln will man die Seuche kontrollieren, wenn man deren Wirkung in beiden Richtungen(!!!) nicht kennt. Von realitätsfremden Inselstaaten mit Totallockdowns bei 2-stelligen Infektionzahlen abgesehen konnte kein Land der Erde mit welchen Maßnahmen auch immer die 2. Welle verhindern oder kontrollieren, wie auch, wenn man die Parameter nicht kennt. Ein mehr oder weniger permanenter Totallockdown ist das temporär einzig wirksame gesellschaftliche Tool gegen das Virus. Dummerweise ist das auch das Todesurteil der halben Menschheit.

Die blinde Regelung unseres sozialen und wirtschaftlichen Lebens mit erfühlten Maßnahmen ohne Kenntnis von deren Wirkung in alle Richtungen  ist, als ob Janine wöchentlich ne Flasche Chanel No.5 in den Adblue-Tank ihres Autos kippen würde, damit es nicht mehr so stinkt. Danach schüttet sie auf Anraten ihres Freundes Manfred noch ein Fläschchen Olivenöl in den Tank, damit der Motor länger hält. Kann man alles machen. Eine Zeit lang wirds vielleicht sogar besser riechen. Man kann auch allen Menschen den zwischenmenschlichen Kontakt  und einem Teil die Berufsauübung oder den Betrieb eines Unternehmens untersagen, um abergläubisch ein Virus einzudämmen. Obendrauf finanziert der überdies durch weniger Steuereinnahmen geschwächte Staat diese Sause mit ineffizienten Hilfen und Subventionen bis zum Erbrechen. Man sollte sich deshalb nicht wundern, wenn Motor bzw. Gesellschaft nach so einer Kur einen Kapitalschaden erleiden.

Die 2. Welle ist testbereinigt von der Amplitude her in den meisten Ländern so groß wie die erste und damit real vermutlich kleiner. Im masken- und zwangsarmen Schweden deutet sich an, dass das harte Ergebnis (Intensiv/Tod) der 2. Welle relativ zum Rest deutlich besser ist. Es ist ein Trugschluss, eine Epidemie kontrollieren zu können, indem man den Menschen ihr Leben nimmt und sie mit Strafen und Diffamierungen zu lenken versucht. Die Kontrolle ist in uns eingebaut. Einmal biologisch über unser lernfähiges Immunsystem und einmal sozial über unser rücksichtsvolles Verhalten. In beiden Regelsystemen müssen wir das Virus nicht nur bekämpfen, sondern auch zulassen, um uns und anderen die Existenzgrundlage zu erhalten bzw. um die immunologische Grundlage zu erwerben. Wir ziehen uns von selbst zurück, schützen uns und andere, wenns gefährlich wird bzw. wir gehen das Risiko ein, wenn wir die Verhältnismäßigkeit anders einschätzen. Die paar Extremisten, die es immer geben wird, fallen nicht ins Gewicht. Wir brauchen definitiv keine Wirrköpfe, die sich trotz fehlenden Wissens eine Allwissenheit anmaßen und jedem anderen die Beurteilung und Verantwortung absprechen. Wir brauchen auch keine Schergen, die uns in spaltender Absicht eine Schuld einreden wollen, die sich selbst irgendein erfühltes Sammelsurium an grotesken Gängelungen, Regeln etc. ausdenken, um den großen Zamapano zu markieren und klammheimlich unsere Geldbörse zu klauen. Denn man müsse ja die fiktive Katastrophenwelt, die wiederum wir verschuldet hätten, retten.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerWohin mit den Särgen?

 
  
    
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20.11.20 17:53
Gesundheitssystem zusammengebrochen. Versorgung der Patienten nicht mehr gewährleistet. Alle OPs abgesagt. Krematorium weiß nicht mehr, wohin mit den Särgen (ab 0:38). Und dann laufen diese Reichsbürger im Video ohne Masken rum! Im Krankenhaus! Man stelle sich das einmal vor. Skandal! Weder Maßnahmen in Krankenhäusern noch in der Bevölkerung. Schulterzuckend nimmt man das Massensterben hin. Den hedonistischen Kapitalisten dieses zwangsläufig rechtspopulistischen Landes ist das Schicksal der Opfer schlichtweg egal. Stattdessen drückt man sich fröhlich in Bars, Theatern, Kinos, Restaurants und auf Weihnachtsmärkten rum, fliegt nach Thailand in den Urlaub, geht Skifahren mit ordentlich Après Ski, um das Virus auch schön zu verbreiten. Eine Pandemie entsteht, aber sie juckt keine Sau. Noch nicht einmal Tests für alle Erkrankten, geschweige denn deren Verfolgung, gab es. Die Politik dieses Bananenstaates gehört auf die Anklagebank und das Land international an den Pranger gestellt! Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Wie menschenverachtend ist das denn?

So war das damals, anno 2018, in Deutschland! Na ja, war natürlich eine ganz andere Zeit, ein ganz anderes Land und der Coronaleugner Trump war noch so richtig Präsident, irgendwie auch in Deutschland, wie die Medien berichteten ... Außerdem: die Senkung der CO2 Flottenemissionen samt Bestrafung der Dieselschlawiner war damals einfach wichtiger. Zum Glück hat die glorreiche Leopoldina damals das NOx-Schauermärchen der Kanzlerin gerettet, bevor es ihr um die Ohren geflogen wäre. Bekannt?  

Heute macht man es richtig. Zuerst die Störfeuer aus dem doofen Wahlvolk eliminieren, dann ohne lästige Gegenfragen mit dessen Kohle und der des Nachwuchses den ganz großen Wurf in Richtung Weltrettung und society engineering machen. Wer aufmuckt, ist eben N***.  Die früher vom Verfassungsschutz beäugte Antifa unterstützt dabei die Regierung auf der Straße. Das ist notwendig, wenn die rechtsextreme Polizei bei den protestierenden Frauen und Kindern mal nicht so rabiat durchgreift, wie es die fürsorgliche Friedenspolitik wünscht. Zum Glück ist die staatstragende Antifa vor Ort und beschimpft die N***meute entsprechend. Politisch elegant ist es heute, die früher verfassungsrechtlich zugesicherte Widerrede des Volks gewaltsam unterdrücken zu dürfen, weil der Pöbel sich nicht an kurz zuvor willkürlich definierte und sinnlose Verordnungen wie das Tragen von Mundnasenstofffbedeckungen im Freien hält. So effizient macht man das heute.

Natürlich ist das keine Despotie, wo kämen wir da hin! Das ist ein flexibler Rechtsstaat, der seine Regeln je nach Bedarf befolgt, auslegt, missachtet, umdefiniert und die Rechte seiner Schäfchen zurechtstutzt, wenn sie stören. Soviel Handlungsspielraum muss eine Theokratie schon haben! Wenn die Politik hobelt, muss sich das Volk nicht über Späne wundern. Solange deren Durchmesser nicht auf 9 mm wächst, kann man das reinsten Gewissens Fürsorge nennen. Den veralteten Junckerschen Schmerzregelmechanismus* der Politik hat man vorsorglich mit der Kritikausschlussapp upgedated. Das digitale Ein/Aus ist schließlich hipp. Jetzt muss man in Berlin nicht schon immer um 7 Uhr morgens konferieren, sondern kann beruhigt etwas beschließen, ohne sich um die Umsetzung Sorgen machen zu müssen.

Ungemach droht allenfalls noch, wenn Schadensersatzansprüche an den bröckeligen wissenschaftlichen Säulen dieser verordneten Massenhysterie nagen. Denn diese Säulen haben konkrete Namen und ihnen kann man sachliche Falschaussagen inkl. ihrer Zustimmung zu entsprechenden politischen Konsequenzen zuordnen. Das dürfte der Grund sein, wieso sich der kameraaffine Herr Drosten seit Wochen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Er ist angezählt und die vorbereitete Klage könnte sein Leben zerstören. Vielleicht genau so wie das der jungen belgischen Friseurin Alysson, die sich gerade das Leben genommen hat, nachdem der 2. Lockdown ihre gerade aufgebaute Existenz vernichtet hatte. Aber vielleicht findet die Politik auch ein neues Immunitätsgesetz (wie passend) für regierungsfreundliche Wissenschaftler. Sie sollten sich beeilen.

* "Wir beschließen etwas und warten ab. Wenn sich kein Widerstand regt, machen wir einfach weiter."










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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

51243 Postings, 4610 Tage Fillorkillkein Effekt nach Einführung der Maskenpflicht

 
  
    
20.11.20 19:56
Du darfst gern eine wissenschaftliche Studie vorlegen, die meine og Kriterien zur Maskenwirksamkeit widerlegen will. Deren Ratio ergibt sich jedoch auch ganz ohne Studien aus der Beobachtung, dass kritische Virenlasten über den Luftweg weitergegeben werden und jede Hemmung dieses Übertragungsweges auch notwendig die Übertragung selbst hemmen muss, sprich das Risiko, ein kritisches Virenvolumen zu inhalieren bzw exhalieren senkt (nicht aufhebt!). Dies um so mehr, je engmaschiger ein funktionsfähiger Filter potentiell Viren tragende Luftbestandteile aussieben kann.

Der 'evidenzbasierte' Nachweis, dass Stoffmasken da nicht so viel bringen und beispielsweise beim Fahrradfahren einfach nur Quatsch sind, ist allerdings keine Widerlegung, sondern spiegelt lediglich den Konsens wieder. Niemand würde heute ernsthaft das Gegenteil behaupten. Dass OP-Masken dem Eigenschutz dienen sollten habe ich überhaupt erst von den Maskenleugnern gehört, die das vermutlich in die Welt gesetzt haben,  um was zum 'widerlegen' in die Hand zu bekommen.

Eine potentiell kritische Situation entsteht meist erst in einem längerem Kontakt, der um so riskanter wird je weniger man sich selbst dabei bewegt, je näher man sich dabei kommt und je geringer der Luftaustausch dabei ist. Wer noch bei Trost ist trägt dann FFP2 ohne Ventil, damit schützt er sich selbst sowie seine Gegenüber und trägt dazu bei, die allgemeine Infektionsrate zu drücken.  
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36845 Postings, 6334 Tage TaliskerUnd wieder sind wir

 
  
    
20.11.20 20:25
wie beim Klima beim Lieblingsthema, der bevorzugten Argumentationsschiene: eine Glaubensfrage, Ideologie.
Masken und sonstige Maßnahmen bringen nichts.
Komm mal in die Realität. Es gibt so zahlreiche Beispiele. Z.B. South Dakota, DER Hotspot der USA:
https://www.deutschlandfunk.de/...g.1765.de.html?drbm:date=2020-11-20
In diesem Fall hast du sogar Recht mit deinem Vorwurf der Ideologie:
"My people are happy, they are happy because they are free"
Wie borniert kann man sein...
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerMasken die 2.

 
  
    
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20.11.20 21:19
Die Beweislage bei Masken ist trotz unzähliger Studien unsicher. Es gibt keinen belastbare Evidenz für den Schutz von Alltagsmasken, und das in beide Richtungen. Da kann die Politik noch so oft das Gegenteil behaupten. Die zuletzt hingezimmerten Übersichtsstudien sind das Geld nicht wert, was sie kosteten.

FFP2/N95 bringen aber einen deutlichen Schutz. Das Prinzip ist auch komplett anders. Erstens wird auf Abdichtung zum Gesichtgeachtet. Zweitens ist die Filterung feinporiger, drittens und das ist das Entscheidende, verteilt sie den Druck durch ihre starre Form beim Ansaugen und Ausstoßen auf eine größere Fläche. Dadurch reduzieren sich die punktuellen Volumenströme. Die Maske filtert gut, weil sie den Job ideal auf Millionen von Poren verteilet. Trotz guter Filterung kann man deshalb mit FFP2 Masken deutlich besser atmen. Stofffetzen oder OP Masken hingegen hängen vor den Nasenlöchern und kämpfen damit auf geringster Fläche mit großen Volumenströmen. Pro Pore wird max. Strömungswiderstand erreicht. D.h. alles wird mitgerissen, oder strömt wegen zu losem Sitz zwischen Gesicht und Maske vorbei. Um den Strömungshotspot herum sammeln sich Feuchtigkeit, Bakterien, Viren & Co. Das Zeug kann man getrost in die Tonne treten.

Zurück zu FFP2: 90% Filterrate würden michwundern, weil sich Aerosole im Bereich von 0,1-10 Mikrometer bewegen. Der FFP2 Standard lässt eine Leckage von 6% zu und spezifiziert nur Größen bis minimal 0,6Mikrometer. D.h. alles zwischen 0,1 und 0,6 Mikrometer geht rein von der Spezifikation her durch, neben den 6% die über den Gesichtssitz durchgehen dürfen und damit auch von der richtigen Anwendung abhängen. Also rein von der Spezifikation her und den möglichen Anwenderfehlern sind die 90% Filterrate extrem optimistisch. Aber ich kann und will es dir auch nicht widerlegen.
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10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerSouth Dakota

 
  
    
20.11.20 21:23
Weiß zwar nicht, was du mir sagen willst, aber ich antworte mal prophylaktisch mit Kansas.
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58 Postings, 369 Tage Ende GeländeBfArM informiert umfangreich über Masken

 
  
    
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21.11.20 09:08
BfArM: Bundesanstalt für Arzneimittel und Medizinprodukte

https://www.bfarm.de/SharedDocs/...dizinprodukte/DE/schutzmasken.html
Die inzwischen weit verbreitete OP-Maske ist als Medizinprodukt zertifiziert, mit der klaren Aussage, dass sie nur einen geringen Schutz vor Aerosolen bietet. Plausibel ist, dass sich mit solchen Masken der Ausbreitungsweg verändert. Wer im dicht gedrängten Bus steht, verteilt seine Aerosole also eher zum Nebenmann.  Am Atemvolumen der beteiligten Personen ändert sich aber nichts. Innerhalb kurzer Zeit dürften die Busfahrgäste ihren Lungeninhalt mehrfach in vom Abstand abhängigen Konzentrationen ausgetauscht haben.

FFP2 / FFP3 sind für eine Filterwirkung von 94 % / 99 % von auch kleinen Aerosolen getestet.

Dass dies nur unter standardisierten Testbedingungen der Fall sein mag ist ein anderes Thema. Ich habe vor Kurzem mit einer FFP2 gearbeitet, und war überrascht, wie gering der Atemwiderstand im Vergleich zur OP-Maske war, die übrigens die Neigung hat, sich bei einem tiefen Atemzug auf die Nase zu saugen.  

58 Postings, 369 Tage Ende GeländeBorniert ist nur wer nicht differenziert

 
  
    
21.11.20 09:28
Auf die tendenziöse Berichterstattung des Dlf ist natürlich Verlass, insbesondere wenn dann noch nebenbei Trump ein bisschen gebasht werden kann. Ich will nicht jede Weltgegend zitieren, von der ich die spezifischen Strukturen nicht kenne. Deutschland hat mit Schweden eine recht gute Referenz.

Fakt ist, dass es in beiden Ländern keine saisonal ungewöhnliche Übersterblichkeit gibt. Das Berichten der  'Fallzahlen' ist Humbug, weil sie keinerlei Orientierung bieten. Ein 'Fall' ist weder Infektion, noch Infektiosität. Es gibt keinerlei Aussage darüber, wie repräsentativ die Teststrategie für die Gesamtbevölkerung ist, also auch das Thema Dunkelziffer .

Deshalb stelle ich auf Lösungen ab, die die Entscheider auf Verwaltungs- und Regierungsebene entlasten, die beispielsweise ganze Schulklassen wegen eines positiven Tests in Quarantäne schicken, mit großen Belastungen für Schüler, Schulen und Eltern. Ich verstehe auch nicht, warum man nicht in der Schule ganz einfach jeden Morgen eine kurze Temperaturmessung durchführt, 100 %, jeden Tag,  und dafür andere Maßnahmen streicht.  

51243 Postings, 4610 Tage Fillorkilljeden Morgen eine kurze Temperaturmessung

 
  
    
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21.11.20 11:50
Wenn die anschlägt weiss man immerhin, dass man einen vor sich hat, der möglicherweise bereits unzählige andere infiziert hat.

'keine saisonal ungewöhnliche Übersterblichkeit gibt'

Furchtbarer Quatsch. Gerade Deutschland und Schweden befinden sich noch in der Eskalationsphase der 2. Welle. Was die an Toten kosten wird, sieht man frühestens im Anschluss. Persönlich gehe ich davon aus, das Schweden dank der kollektiven Maskenleugnung hier den Vogel abschiessen wird. Für die von der Pandemie adressierte Risikogruppe ist es zudem nur ein schwacher Trost zu hören, dass ausserhalb die Letalität gegen 0 tendiert, was global aufaddiert die berühmten 0.13 % ergeben soll. Was macht es da schon aus, wenn der infizierte Atenheimbewohner einem Mortalitätsrisiko oberhalb der 25% entgegen sieht.  
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51243 Postings, 4610 Tage Fillorkillnoch 2 Nachdenk-Verstärker

 
  
    
21.11.20 13:09
1. Heute weiss man immerhin, dass schwere und letale Verläufe massgeblich durch Covid getriggerte Immun-Überreaktionen verursacht werden. Cortisongabe ist deshalb IN DIESEN FÄLLEN die Therapie der Wahl, was auch, gottseidank, die relative Gesamtmortalität drücken kann.

2. Dein Trick, Lumpi, besteht darin, das was Offizielle wie Altmeier oder Spiegel-Leute manchmal unbestritten zusammenspinnen, dazu zu benutzen, die empirischen Fundamentals des Infektionsgeschehens aus den Angeln zu heben. Das funktioniert aber nur in der Blase, nicht in der Wirklichkeit.
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1906 Postings, 6218 Tage sue.viempirischen Fundamentals des Infektionsgeschehens

 
  
    
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21.11.20 15:29
( 20 )Bisher wurde die Übertragung von SARS-CoV-2 auf dieser Art von Aerosolroute nicht nachgewiesen. Angesichts der möglichen Auswirkungen eines solchen Übertragungsweges ist viel mehr Forschung erforderlich.
(20) To date, transmission of SARS-CoV-2 by this type of aerosol route has not been demonstrated; much more research is needed given the possible implications of such route of transmission.
https://www.who.int/news-room/commentaries/detail/...tion-precautions  

10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerDer mit dem Trick

 
  
    
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22.11.20 00:24
war gut Fill. Ich bleib lieber bei den Zahlen und bei uns. Zeig mir, dass das hier die Superkatastrophe schlechthin wäre, die es rechtfertigt, alles, was Millionen mit ihrem Leben erkämpft haben, aufzugeben.  
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58 Postings, 369 Tage Ende GeländeTemperaturmessung

 
  
    
22.11.20 14:22
Alle Maßnahmen dienen der Reduzierung der Wahrscheinlichkeit, dass eine Infektion weitergegeben wird. Eine Temperaturmessung kann zusätzlich durch Eltern erfolgen, bevor das Kind in die Schule geht - aus reinem Selbstschutz. Man kann das Kind dann noch immer mit Bauchweh entschuldigen. Und wenn die Eltern wissen, dass in der Schule gemessen wird, dann tun sie das vorher.

Und in der Logik heißt das ja, dass Kinder nicht nur schon welche angesteckt haben, sondern weiter anstecken, wenn kein Temperaturtest gemacht wird. Da kratze ich mich schon am Kopf.

"Furchtbarer Quatsch" ? Ich hoffe, dass das Deutsch so gut ist, zu erkennen, dass ich im Präsens schrieb. Spekulieren darf dann jeder, wie er will.
 

58 Postings, 369 Tage Ende GeländeWHO

 
  
    
22.11.20 14:31
Die Aussage der WHO ist von Juli 2020. Es ist in Sachen Aerosole eher das Ergebnis einer  Diskussion, als solider Studien. Im September haben chinesische Wissenschaftler dagegen den Mechanismus gut dokumentiert von Busfahrten aufgezeigt: https://jamanetwork.com/journals/...utm_term=090120&alert=article

"In this cohort study of 128 individuals who rode 1 of 2 buses and attended a worship event in Eastern China, those who rode a bus with air recirculation and with a patient with COVID-19 had an increased risk of SARS-CoV-2 infection compared with those who rode a different bus. Airborne transmission may partially explain the increased risk of SARS-CoV-2 infection among these bus riders."  

1906 Postings, 6218 Tage sue.viDie Aussage der WHO ist von Juli 2020

 
  
    
22.11.20 21:22
Die Aussage   gilt bis heute.

 

58 Postings, 369 Tage Ende Gelände"To date" heißt nun mal "Bis heute"..

 
  
    
23.11.20 12:36
..und nicht bis Ende November. Die Studien rund um Corona dürften zur Zeit die dynamischsten sein. Auch wenn die WHO kein Update herausgegeben hat, heißt das nicht viel. Das Update, dass wir keine Pandemie haben, scheint dagegen in Deutschland noch nicht angekommen zu sein.  

51243 Postings, 4610 Tage Fillorkillauf dieser Art von Aerosolroute nicht nachgewiesen

 
  
    
23.11.20 18:26
Die aufgenommene Virenlast muss 'kritisch' sein, um eine Infektion triggern zu können. Sprich es müssen genug Viren zusammenkommen und sie müssen ihren Weg in den Rachenraum resp tiefere Atemwege  finden können. Damit ist die Übertragung über den Luftweg evident. Sog Kontakt- und Schmierinfektionen bilden da lediglich eine nicht vollkommen ausschliessbare theoretische Option.  
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58 Postings, 369 Tage Ende GeländeJa, Aerosole dürften tief in die Lunge eindringen

 
  
    
23.11.20 20:12
Der Stand des RKI vom 13.11. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/...rnet082#doc13776792bodyText2
Unter 'Übertragungswege'  
Angehängte Grafik:
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steckbrief.jpg

51243 Postings, 4610 Tage FillorkillDer Stand des RKI vom 13.11.

 
  
    
23.11.20 20:18
Ich glaube, das war der Stand auch schon vor 6 Monaten.  
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10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerPlausibilität Aerosolübertragung

 
  
    
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24.11.20 00:22
Erwiesen ist bisher gar nichts. Es gibt allenfalls Indizien für die Aerosolübertragung. Plausibel ist sie jedoch aus mehreren Gründen (dasselbe gilt auch für die Grippe).

1. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit, global innerhalb von wenigen Monaten ausgebreitet
2. Die Saisonalität: Grippe- und Coronaviren mögen kein UV und sind von der Luftfeuchte, vielleicht auch in Verbindung mit der Temperatur abhängig. Stimmen die Bedingungen, geht es mit den Infektionen rasant nach oben, stimmen sie nicht, dämmert das Virus vor sich hin, Alltagsmasken hin oder her.
3. Superspreading Events sind bisher v.a. in geschlossenen Räumen aufgetreten. Großveranstaltungen im Freien als Ausgangsort sind mir nicht bekannt. Wäre die Übertragung nur per Tröpfchen- oder Schmierinfektion möglich, müssten auch Großveranstaltungen im Freien mit viel körperlicher Nähe fast das gleiche Ergebnis zeitigen wie die in geschlossenen Räumen. Die bisherigen Demos rund um den Globus lassen den Schluss nicht zu.
4. Die Wirkungslosigkeit von Alltagsmasken ist mehr als evident. Weder existiert eine ernst zu nehmende wissenschaftliche Evidenz, noch deutet die bisherige Ausbreitungsqualität auf einen Effekt der Masken hin. Nur kleine Aerosole durchdringen diese Masken.

Aus diesen Gründen halte ich die Aerosolübertragung für sehr wahrscheinlich. Deshalb ist dieses Virus, ähnlich wie die Grippe, auch nicht zu stoppen. Ein (vermutlich großer) Teil der Menschen ist grundsätzlich immun, weshalb sich auch nach sehr langer Zeit Menschen desselben Haushalts nicht anstecken. Der Rest ist auf sein adaptives Immunsystem angewiesen. Das muss lernen, mit dem Burschen umzugehen. Lassen wir das Lernen nicht zu, z.B. durch permanente FFP2-Pflicht oder permanente Lockdowns, wird es auch nie einen Schutz geben, außer durch einen sicheren und effektiven Impfstoff. Dass der schon vor der Tür steht, bezweifle ich. Denn auch bei der Grippe bringt die Impfung selbst nach Jahrzehnten nicht so super viel.  
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10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerTricks und Heuchelei

 
  
    
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24.11.20 18:06
Die Antwort auf die #2812 als Generalabrechnung mit den Heuchlern.

Zunächst einmal hätte ich den Vorwurf mi den Tricks gerne belegt. Du unterstellst mir Unaufrichtigkeit, ohne sie belegen zu können. Das tust du, weil du deine Position emotional und ethisch als "richtig" veortest, aber deinen Verstand ausschaltest. Also muss in deiner verqueren Logik derjenige, der hier argumentativ Punkte sammelt, zwangsläufig unlauter arbeiten. Im Gegenteil, ich stelle hier die Empirie ein. Die Regierung samt angeschlossener 5. Kolonne in den Schreibstuben posaunt sinnlose Fallzahlen in den Äther, um damit Maßnahmen zu legitimieren, die eben im Vergleich zur Empirie geradezu lachhaft sind. Andersrum wird ein Schuh draus. Die Tricks liegen eindeutig auf Seiten der Betroffenheit Heuchelnden.

Wir haben gemessen an den Zahlen keinen Notstand und werden höchstwahrscheinlich auch keinen bekommen. Die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Atemwegserkrankungen sowohl auf Normal- als auch auf Intensivstation ist im ersten HJ 2020 niedriger als im ersten HJ 2019! Selbst die Anzahl der mechanisch beatmeten Patienten war in 2019 höher! https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

Eine bevölkerungskorrigierte tatsächliche Übersterblichkeit existiert nicht in Deutschland. Die von Destatis veröffentlichte angebliche Übersterblichkeit ist ein simplizistischer Vergleich der Jahresdurchschnitte, der nichts mit der statistischen Übersterblichkeit zu tun hat. Letztere muss der Bevölkerungsentwicklung und der Standardabweichung Rechnung tragen. Nicht umsonst steigen die jährlichen Todeszahlen seit ca. 15 Jahren (s.Bild). Corona hat zudem nur die Sterblichkeit von der Alterskohorte der Kinder auf die der Alten verlagert, ohne die Lebenserwartung im Ganzen zu senken. Und selbst bei den Alten kam bis zum Sommer unterm Strich eine Untersterblichkeit raus. So banal ist es. Und das ist auch der Grund, wieso ich das Treiben des Virus bei uns als Nonevent einstufe. Ja, es sterben Menschen an diesem Virus und deren Tod ist bedauernswert und furchtbar. Es sterben aber zumindest bei uns nicht mehr als zu erwarten wären, eher sogar weniger. Sie sterben halt aus anderen Gründen. https://www.achgut.com/artikel/...uebersterblichkeit_was_bleibt_davon

Wie sich seitdem die Lockdowntoten und die 2. Welle auswirken, bleibt noch abzuwarten. Selbst wenn die 2. Welle noch eine tatsächliche Übersterblichkeit produzieren sollte, dürfte es sehr schwer werden, die genau mit diesem Maßband gemessene Übersterblichkeit der Grippe aus 2018 zu toppen. Damit bleibt der Coronahype individuell betrachtet eine Tragödie wie jeder Tod, abstrakt betrachtet aber ein ganz großes politisches Theater.

Die Weigerung der Politik, diese vollkommen innerhalb des normalen Katastrophenbereichs liegende Empirie zu berücksichtigen, ist der Riesenskandal. Stattdessen wird das Misstrauen der Menschen gegenüber einer Politik, die aus der extremen Dramatisierung und Verzerrung dieser banalen Realität Legitimation für ihre eigene Position und ihre dubiose Agenda erschleicht, als extremistisch und demokratiefeindlich diffamiert. Das ist klassische totalitäre Propaganda einer sachfremden und agendagetriebenen Politik.

Nun zum Covid-typischen Zytokinsturm. Der sollte doch in der Regel auf der Intensiv enden und das ist ein weiteres Mosaiksteinchen der nicht zur kolportierten Riesenkatastrophe passenden Empirie. Der Anteil der Toten, der nicht auf Intensivstationen gestorben ist, ist der Löwenanteil der Coronatoten und er steigt laut den täglichen RKI-Berichten. D.h. der Zustand dieser Menschen war schon so schlecht bzw. hat sich so rapide verschlechtert, dass sie es nicht mehr rechtzeitig auf die Intensiv geschafft haben, oder sie sind schlicht an etwas anderem gestorben.

Dazu passt die von Destatis gemeldete (Pseudo)"Übersterblichkeit" von 5% im September, ohne dass da Covid eine Rolle gespielt hätte. Derselbe Effekt war mit 26.000 zusätzlichen Nicht-Covid-Toten im eigenen Heim noch stärker in UK zu beobachten. Zu vermuten ist, dass auch während des Anstiegs zur 2. Welle ein erheblicher Anteil der Covidopfer, die zuhause sterben, nur positiv getestet sind, aber an ganz anderen Ursachen versterben. Je mehr getestet wird, desto mehr solche Opfer finden sich. Wenn ich Zeit habe, hole ich mir mal die Daten und stelle sie über die Zeit dar. Grob geschätzt sterben mittlerweile nur noch 20-40% auf Intensiv, im Gegensatz zu 40-50% während der ersten Welle. Man darf annehmen, dass die Septembersterbefälle und ein Teil der heutigen Coronatoten Nachholeffekte der Untersterblichkeit des 1. Halbjahres und/oder Opfer des ersten Lockdowns (v.a. in UK) sind. Zu letzterem zählen z.B. Krebspatienten, Herzkranke etc. die wegen der geschürten Panik nicht behandelt wurden.

Ein Blick auf die demografischen Daten lässt auch ein jüngeres Alter dieser Verstorbenen schließen. Denn testbereingt und gemessen an der ersten Welle sind die Alten heillos unterrepräsentiert. Es sollten deshalb von der Altersstruktur her gesehen viel weniger versterben, als es tatsächlich der Fall ist, wenn sich die Todesrate unter den Alten aus irgendeinem unbekannten Grund nicht vervielfacht haben sollte. Sollte das so sein, könnte man die Opfer wharscheinlich als Lockdown- oder zumindest Nicht-Covid-Opfer einordnen. Bisher nur Spekulation, aber es wäre die Pflicht der damit Beauftragten, darüber zu wachen und zu informieren.

Darüber wird aber noch nicht einmal berichtet, geschweige denn diskutiert. Man ist nach wie vor im gewünschten Panikmodus und verbittet sich moralisch legitimiert eine Diskussion über Zahlen aus der Realität, die ein klareres Bild verschaffen könnten. Damit diese Moralpolitik einen formalen Rahmen bekommt, greift man auf eine politische Institution zurück, die als das formale Fundament für diese Willkür fungieren soll. Das ist in diesem Fall der Ethikrat der Bundesregierung. Hier wird moralinsaures aber fakten- und sinnfreies Geschwurbel in einen politischen Handlungsrahmen gegossen.

https://taz.de/Ethikraetin-Graumann-zu-Massnahmen/!5726067/

Da sagt also die Ethikrätin Graumann, dass man die Diskussion mit so harten Fragen zu Vergleichen mit anderen Todeszahlen nicht führen könne. Man müsse zwar abwägen, dürfe aber nicht aufrechnen. Ein Witz, der als Denkverbot dahertorkelt! Abwägen ohne Aufrechnen ist unmöglich. Ein Abwägen mit ausschließlich geschärftem Blick auf die eine Seite der Bilanz und mit weichgezeichnetem auf die andere hat ein vorhersehbares Ergebnis. Und genau das ist es, was erwünscht ist. Wenn man die tabufreie Diskussion zuließe, würde man wie die WHO auch feststellen, dass Lockdowns über den wirtschaftlichen und sozialen Hebel viel mehr gesundheitlichen Schaden anrichten als dieses Virus. Die ethisch begründete Weigerung, darüber zu diskutieren, ist genau das Ggenteil der Intention: zutiefst unethisch. Das politische Motiv dazu ist Macht unter vorgegaukelter Ethik. Der Witzfigurenrat, den die Politik aus der Taufe gehoben hat, folgt der feigen Ichschmiedenurkalteeisenstrategie, ja nicht über Unangenehmes zu reden und lieber die unterm Radar fliegenden Schicksale und Leichen unter den Teppich zu kehren, dann sind sie irgendwie weg. Er ist damit eine Versammlung feiger Heuchler und politischer Steigbügelhalter, die sich öffentlich als moralische Instanz gerieren und das Gegenteil dessen praktizieren, was ihr eigentlicher Zweck ist. Eine reine Wohlfühlveranstaltung wissenschaftlich angemalter, aber am Ende politischer Wichtigtuer zum Legitimieren vernunftbefreiter Politik und zu deren Verbreitung durch Triggern des Virtue Signallings in der feminin tickenden Gesellschaft.

Corona ist damit eine weitere politische Erzählung der konstruktivistischen Pippilangstrumpf-Postmoderne. Die Bewohner des mit ideologischen Gebirgen verbarrikadierten Wolkenkuckucksheims sind die Guten aus dem Feeenland, die Deplorables von Realhausen sind verabscheuungswürdige Monster aus dem Reich des Bösen. Mal sehen, wie lange man mit dieser spalterischen Realitätsverweigerung noch durchkommt.

Ich kenne schon jetzt die Antwort der Heuchler darauf, ich wäre ein kaltherziger Leugner millionenfachen und furchtbaren Leids, das durch das Virus verursacht würde. Nein, das bin ich nicht. Dieses Leid ist da, genauso wie das der Krebspatienten, der Herzkranken und der psychisch und physisch Erkrankten, die genau deshalb sterben und noch sterben werden. Es ist pure Heuchelei, jetzt ein Preisschild an den Coronatotensäcken vermeiden zu wollen und das bei all den anderen dramatischen Todesfällen, die jedes Jahr tausendfach stattfinden, schulterzuckend hinzunehmen. Ich denke da z.B. an Kinderleukämie oder DPG. Das sind Todesurteile für die Schwächsten ohne jegliche Fürsprache, wo Eltern trotzdem händeringend mit Crowdfunding versuchen, das Leben ihres Kindes mit ein paar Euro wenigstens ein bisschen zu verlängern. Der Staat, das Gesundheitssystem und die Allgemeinheit geben einen Scheiß drauf. Da erzähle mir keiner was von Ethik, Moral und unzulässigen Aufrechnungen. Stattdessen konzentriert sich seit Monaten alles auf die politische Bazooka zur Bekämpfung eines Nichts und walzt alles an Leben und Vernunft nieder, was sich ihr entgegenstellt.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

10371 Postings, 6080 Tage lumpensammlerBild vergessen

 
  
    
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24.11.20 18:39
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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58 Postings, 369 Tage Ende GeländeInterview Ethikrätin Graumann

 
  
    
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25.11.20 12:37
Ein interessantes Interview, die Fragen waren gut.

Wer in Ethikkommissionen sitzt muss mit Zahlen argumentieren können, und denen nicht ausweichen. Die Antworten sind geprägt von der Angst, wie sich die Krankheitsfälle entwickeln könnten, im Hintergrund immer die Exponentialfunktion, und der Angst, der AfD in die Karten zu spielen oder die Regierung zu kritisieren. So sieht keine unabhängige Ethikrätin aus.

Die Antwort auf die Berücksichtigung ökonomischer Folgen bleibt sie tatsächlich schuldig, schwurbelt und landet bei der Einzelmaßnahme Öffnung von Asylheimen - eine Antwort auf sicherem Parkett.

Die Frau muss auch nicht absolute Sterberaten benennen, die sie akzeptieren würde. Der Lockdown hat unmittelbare und mittelbare gesundheitliche Folgen, deren Abschätzung zum Handwerkszeug einer Ethikrätin gehören muss.  Und damit lässt sich schon ganz gut Risiko und Nutzen abwägen.

Und dann muss eine Ethikrätin Prinzipien haben, in der Hinsicht, wie weit Eigenverantwortung reichen muss und wann und wie ein Staat überhaupt eingreifen darf. Das aktuelle Dilemma ist ja primär, dass die Politik eine Verantwortung an sich gezogen hat, aus der sie keinen Weg mehr findet, inzwischen vielleicht aber auch nur auf eine bestimmte Art und Weise finden will.  

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