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CORESTATE Capital Holding S.A

Seite 1 von 298
neuester Beitrag: 18.10.21 21:22
eröffnet am: 26.10.15 15:15 von: Zuckerberg Anzahl Beiträge: 7442
neuester Beitrag: 18.10.21 21:22 von: crunch time Leser gesamt: 1762281
davon Heute: 399
bewertet mit 18 Sternen

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1496 Postings, 3263 Tage ZuckerbergCORESTATE Capital Holding S.A

 
  
    
18
26.10.15 15:15
CORESTATE Capital Holding S.A.: Corestate legt Preisspanne auf 23,50 Euro bis 28,50 Euro je Aktie fest, so schreibt http://www.finanznachrichten.de

Angebotsphase beginnt voraussichtlich am 23. Oktober 2015 und endet voraussichtlich am 3. November 2015 - Aktie wird voraussichtlich am 4. November 2015 erstmalig im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt

und wie sieht es aus  
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7416 Postings ausgeblendet.

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
08.10.21 09:22
... möglicherweise benötigt Aggregate + Günther Walcher (dringend) Cash (weil Anteile der Adler Group veräußert (= aus deren Sicht: verschleudert?) werden sollen) ... dann kann man sich schon die Frage stellen, ob Aggregate + Günther Walcher finanziell potent genug sind, Corestates Schulden aufzufangen (z.B. indem man Anleihen im Zuge einer Umschuldung zeichnet) (= Spekulation)

... es gibt durchaus Zusammenhänge/Bezüge zu Corestate bzw. kann diese geben (= Spekulation)

VG  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Turbocharlotte

 
  
    
1
08.10.21 23:26
Da eine ausschließlich kurzfristige Gewinnorientierung in nahezu allen Bereichen des Wirtschaftslebens teils verheerende Nebenwirkungen und hohe externe Kosten mit sich bringt, bin ich Shortsellern und sonstigen kurzfristigen Spekulanten gegenüber eher negativ eingestellt. Für mich deutlich glaubhafter wäre es, Missstände ohne den Hintergrund eigener finanzieller Interessen anzuprangern. Dann würde ich Viceroy und Co. die häufig ins Feld geführten altruistischen Motive einer Marktbereinigung von kriminellen Unternehmen und des Anlegerschutzes auch abnehmen. Ich bin grundsätzlich nicht bereit, Shortsellern ein höheres oder auch nur ähnlich hohes Maß an Vertrauen zu schenken wie dem Management oder den Wirtschaftsprüfern der jeweiligen Unternehmen. Dabei verschließe ich nicht die Augen davor, dass es in einigen Marktsegmenten - gefühlsmäßig - mehr schwarze als weiße Schafe gibt, dass wir am Aktienmarkt also zumindest in einzelnen Segmenten eine Negativauslese sehen, weil viele hochbegabte mittelständische Unternehmer von Haus aus nicht bereit sind, die Früchte ihrer höchstpersönlichen Arbeit und Ideen mit Aktionären zu teilen und somit - zumindest im Segment der mittelgroßen Unternehmen - tendenziell mehr hochrisikobehaftete bzw. eher ertragsschwache Unternehmen ein Börsenlisting anstreben. Wer sich bei Banken problemlos billiges Geld zur umfassenden Finanzierung sämtlicher Geschäftsideen besorgen kann, muss Überrenditen nicht mit anonymen Risikokapitalgebern teilen...

Aber lass uns wieder Corestate widmen...  
Da gibt es auch ohne das Adler-Thema aktuell genügend Unsicherheit.

Ich gebe mir tatsächlich große Mühe, mir in persönlichen Gesprächen mit der Investor Relations Abteilung, durch Studium der Geschäftsberichte und sämtlicher Investor News sowie durch intensive Beobachtung von Politik und Wirtschaft und speziell des Immobilienmarktes ein eigenes Bild von der allgemeinen Marktentwicklung und den Stärken und Schwächen des Unternehmens zu machen, um die Risiken und Chancen einer Aktienanlage bestmöglich abzuschätzen. Und dennoch kann ich mich - angesichts eines nur noch als katastrophal zu bezeichnenden Kursverlaufs - der in den letzten Monaten regelmäßig wiederkehrenden Verunsicherung kaum erwehren.

Letztlich habe ich mich entschieden - entgegen der negativen Marktstimmung - dem neuen Management Vertrauen zu schenken und die notwendige Zeit zur Umstrukturierung zu gewähren.

Wie mehrfach bekundet beruht mein Vertrauen - neben positiven Erfahrungen im persönlichen Kontakt - vor allem auf den publizierten Directors Dealings.

Vier Mitglieder des Vorstands und der Aufsichtsratschef haben sich derart stark in Corestate Aktien positioniert, dass sie im Fall der Notwendigkeit einer erneuten Barkapitalerhöhung signifikante Vermögensverluste hinnehmen müssten. Auf dieser Grundlage erachte ich es als plausibel, die Wahrscheinlichkeit der Erreichung der Unternehmensziele (insbesondere des Entschuldungsziels < 3,0 x EBITDA) als deutlich höher einzuschätzen als die Wahrscheinlichkeit einer Zielverfehlung. Dass meine persönliche Einschätzung aktuell offensichtlich keine Mehrheitsmeinung darstellt, zeigt der Kursverlauf - leider - klar und deutlich.

Allerdings bin ich mir auch bewusst, dass eine Vielzahl der Marktteilnehmer ihr Anlageverhalten nicht auf Fundamentaldaten sondern vor allem auf Sentiment und Chartanalyse stützen, so dass ein negativer Chartverlauf sich von der realen Unternehmensentwicklung komplett abkoppeln kann und potenziell eine immer negativere Marktstimmung triggert...

Ein derartiges Marktversagen ist - nach meinem persönlichen Empfinden - aufgrund der bei deutschen Unternehmen - im Gegensatz zu englisch und amerikanisch geprägten Aktiengesellschaften - traditionell besonders schwach ausgeprägten Bereitschaft zu einer auf Herstellung größtmöglicher Transparenz ausgerichteten Informationspolitik hierzulande besonders häufig anzutreffen, was vor allem im Nebenwertesegment zu teilweise eratischen Kurscharts führt, die mit der realen Entwicklung des objektiven Unternehmenswertes rein gar nichts zu tun haben...

Spekulation in jedwede Richtung basiert auf Unsicherheit.
Auch bei Corestate stirbt die Hoffnung immer zuletzt ;-)

VG

 

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
11.10.21 14:59
... altruistische Motive vermute ich weder bei Aktionären noch Leerverkäufern (auch nicht bei Viceroy)  ... beide wollen sicherlich Rendite auf ihr Kapital, was legitim ist
... Viceroy hat nicht behauptet, altruistisch zu agieren
... sorry, aber langes theoretisches Allgemeingeschwurbel ist ab und an Ausdruck dessen, vom konkreten Sachhalt abzurücken ... und der lautet nun einmal: Du freust Dich einerseits  über 25% an einem Tag (falls ich Dich richtig verstanden habe) und verdammst andererseits kurzfristige Spekulanten ... das mein ich mit Doppelmoral
... Adler + Aggregate versilbern Assets ... ich vermute, aus Zwangslagen heraus (Spekulation)

VG
 

396 Postings, 1036 Tage TurbocharlotteAggregate Holdings 2

 
  
    
11.10.21 19:01
... könnte es vielleicht sein, dass Aggregate Holdings 2 den Aktienbestand reduziert hat?

per 25.05.2021 wurden 7.117.804 Aktien gehalten (= 20,83%)
per 04.06.2021 wurden 6.739.774  Aktien gehalten (= 19,73%)

... § 33 WpHG sieht Meldeschwellen u.a. bei 20%, 15%, 10%, usw. vor ... m.a.W., bis zum Erreichen der 15% Meldeschwelle sind es 1.610.702 Aktien ... ggfs. erklärt (auch) das die Kursschwäche (= Spekulation)

VG
 

45 Postings, 695 Tage the_scientistWas ist hiermit?

 
  
    
12.10.21 11:01
DGAP-News: Aggregate Holdings SA / Key word(s): Agreement
Aggregate Holdings SA: Vonovia acquires an option over 13.3% stake in Adler Group from Aggregate Holdings

https://www.finanznachrichten.de/...ate-holdings-sa-agreement-023.htm  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@the_scientist

 
  
    
12.10.21 20:19
... Aggregate will 13,3% der Aktien der Adler Group zu 14,00 EUR/Stck. abgeben ... Ende 2020 soll Vonovia noch 28,00 EUR/Stck. geboten haben ... was das heisst/bedeutet, dürfte klar sein

...  deswegen stellte ich den Spekulationsgedanken in das Forum

VG  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Turbocharlotte

 
  
    
12.10.21 21:52
Ich vermute, dass RP seine 750.000 Aktien zu 12 EUR von Aggregate erworben hat.
Das würde aus Sicht der Mehrheitsaktionärin in zweierlei Hinsicht Sinn machen, da sie im Innenverhältnis für ein Interesse des CEO an steigenden Aktienkursen sorgt (-> Shareholder Value) und die Transaktion zu einem über dem Börsenkurs liegenden Preis zudem ein Vertrauenssignal an die übrigen Aktionäre sendet.

Obendrein konnte Aggregate Holdings die 9 Mio ? u.a. für die finanzielle Absicherung des FÜRST-Projekts vermutlich gut gebrauchen. Das mit dem Verkauf der 13,3% Adler-Beteiligung verbundene Darlehen von Vonovia hat Aggregate ja offenbar für die Tilgung der Fremdfinanzierung der Adler-Beteiligung verwendet. Somit dürfte die verbliebene Adler-Beteiligung nun schuldenfrei sein.

Möglicherweise haben die Shortseller genau darauf gewettet, dass Aggregate bezüglich der Adler-Fremdfinanzierung einen Margin-Call erhält und sodann Aktien unlimitiert auf den Markt werfen muss. Sollte das die Investitionsthese gewesen sein, hat Vonovia dieses Szenario zunächst vereitelt. Offenbar war man angesichts eines ohnehin stark angeschlagenen Immobiliensektors nicht an einem Zusammenbruch der Adler Group interessiert. Bei LEG Immo dürfte ebenfalls die Angst vor einer Erschütterung des deutschen Immobilienmarktes eine Rolle gespielt haben.  

Ein signifikanter Einbruch der Immobilienpreise infolge eines unkontrollierten Zusammenbruchs eines Players mit mehr als 75000 Wohnungen könnte für viele hochverschuldete börsennotierte Immo-Konzerne zur bilanziellen Kernschmelze führen. Ein auf dem aktuellen Preisniveau noch tragbares Leverage von 50% würde bei einer Preiskorrektur um lediglich 10% bereits zu einem Leverage von 55,56% führen, welches bereits über dem aus Sicht vieler Anleger untragbarem Leverage der Adler Group i.H.v. ca 54% liegt... In der Folge müssten die  nunmehr ebenfalls überhöht geleverten Immo-Konzerne  erhebliche Immo-Portfolios zum Schuldenabbau veräußern, was die Immo-Preise weiter unter Druck setzen würde... Im Ergebnis hätten wir eine Immo-Krise vom feinsten...

Letztendlich beruhen die Geschäftsmodelle der seit Einführung der Nullzinspolitik zu Giganten herangewachsenen Immo-Konzerne alle auf der schuldenfinanzierten Spekulation auf permanent weiter steigende Immobilienpreise. Schon der Wegfall der in den Analystenschätzungen fest eingeplanten Neubewertungsgewinne im Fall einer Preisstagnation stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Geschäftsmodelle der hochverschuldeten Immo-Konzerne dar.  Was im Fall eines Preisverfalls und signifikanter Neubewertungsverluste mit den Konzernergebnissen und Aktienkursen geschehen würde mag man sich lieber nicht vorstellen...

Insofern gehe ich davon aus, dass insbesondere die börsennotierten Immo-Konzerne alles daran setzen werden, die Adler Group und mithin auch deren Hauptaktionär Aggregate Holdings zu stabilisieren, um eine Immobilienkrise zu verhindern.  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
13.10.21 08:52
... Du findest immer einen Grund für eine positive Interpretation ... aber: sollte Aggregate seine Beteiligung durch einen Verkauf an RP um ca. 2,1% reduziert haben, muss man das nicht unbedingt als Vertrauensbeweis verstehen ... warum? weil sie ihre Beteiligung abbauen (= insoweit nicht mehr haben wollen)

... durch die Vorgänge um Adler bekommen Corestateaktionäre deutlich vor Augen geführt, dass sie auch eng in diesem Kontext stehen ... denn die Hoffnungen beruhen aktuell auf AFS und vermutlich auf deren Netzwerk (siehe: Projekt Fürst) (= Spekulation)

Ich bleibe dabei, NK wird nicht ohne Grund ausgestiegen sein (= Spekulation)

VG
 

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Turbocharlotte

 
  
    
13.10.21 13:30
Ich bleibe dabei, RP wird nicht ohne Grund eingestiegen sein (= Spekulation)

VG  

1764 Postings, 1958 Tage Korrektor#7414

 
  
    
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13.10.21 20:54
Ebner Stolz haben jahrelang für jeden anderen erkennbare Luftwerte - sprich 188 Millionen Euro Goodwillwert der Tochter Bonita - bei der Tom Tailor AG bescheinigt. Das war aus meiner Sicht schon nicht mehr fahrlässig, das war bestenfalls Unvermögen. Wahrscheinlich muss man es noch härter schreiben.

Insofern gehen bei mir alle Alarmzeichen auf Rot, wenn diese WP-Kanzlei mit im Spiel ist.

Bei Corestate ist der (nahezu) Totalverlust der Streubesitzaktionäre doch eigentlich nur eine Frage der Zeit. Die Fälligkeitszeitpunkte der (Wandel)-Anleihen sind bekannt. Im zweiten Halbjahr 2022 könnte der Tag der Tage anstehen.  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Korrektor

 
  
    
1
14.10.21 14:24
Warum sollte ein Totalverlust nur die Streubesitzaktionäre treffen?

Wenn die Refinanzierung tatsächlich scheitern sollte, dann würden sämtliche Aktionäre Verluste erleiden, egal ob Groß- oder Kleinaktionär... und die Großaktionäre müssten in absoluten Zahlen selbstredend am meisten bluten...

Auch das Szenario Barkapitalerhöhung mit oder ohne Bezugsrecht wäre für die Großaktionäre ein finanzielles Desaster, zumal dann, wenn sie finanziell nicht in der Lage wären, eine Verwässerung ihrer Beteiligung durch Zeichnung neuer Aktien zu verhindern.

Ich bezweifele, dass der CEO und seine beiden Vorstandskollegen in der Lage wären, einen zweistelligen Millionenbetrag zusätzlich aufzubringen, um ihre Beteiligungsquote nach einer Kapitalerhöhung in dreistelliger Millionenhöhe wenigstens zu halten.
Aggregate Holdings, mit zuletzt gemeldeten 19,73% mit Abstand größter Corestate Aktionär, dürfte im Hinblick auf die Adler-Misere aktuell nicht einmal entfernt daran denken, weitere Millionen in Corestate Aktien zu investieren.

Eine zur Ablösung der 2022 fällig werdenden Anleihen ausreichende Barkapitalerhöhung würde die Eigentumsverhältnisse bei Corestate voraussichtlich umfassend verändern und die Gewinnanteile der bisherigen Eigentümer massiv verwässern.

Ich kann aktuell bei keinem der Großaktionäre auch nur den Ansatz eines wirtschaftlichen Interesses an diesem Szenario erkennen. Insofern halte ich das Szenario einer großen Barkapitalerhöhung aktuell für sehr unwahrscheinlich.

Viel plausibler erachte ich das Szenario einer Refinanzierung durch erneute Ausgabe unbesicherter Anleihen mit einem attraktiven Zinscoupon und einer Wandlungsoption zu einem deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegenden Wandlungspreis. Das hierzu erforderliche bedingte Kapital wurde im Rahmen der letzten HV bereits genehmigt.

Dieses Szenario hätte zunächst keinerlei Verwässerung der Bestandsaktionäre zur Folge und wäre selbst im Fall einer späteren vollständigen Wandlung deutlich vorteilhafter als eine Barkapitalerhöhung.

Wie mehrfach gesagt ist das entscheidende Finanzierungskriterium die Bonität des Unternehmens.
Sowohl im letzten Conference Call als auch im persönlichen Gespräch mit der Investor Relations Abteilung wurde seitens des Managements die überragende Bedeutung der Erreichung des für 2021 angekündigten Verschuldungsziels (<3,0 x EBITDA) hervorgehoben.

Meines Erachtens nach ist (Stand heute) in keinster Weise klar, dass die Anleiherefinanzierung zwingend auf einen Totalverlust der heutigen Aktionäre hinausläuft.

Wenn die aktuell bei Factset einsehbaren Umsatz- und Gewinnprognosen für 2021 und 2022 einigermaßen zutreffen, wird Corestate im Zeitraum 01.07.2021 bis 30.06.2022 ca 100 Mio ? Konzerngewinn erwirtschaften und somit gegenüber dem Stand zum Halbjahresbericht 2021 ca. 100 Mio ? zusätzliches EK erwirtschaften.

Die für die Refinanzierung wesentlichen Bilanzkennziffern (u.a. EK-Quote, Verschuldungsgrad, Nettofinanzverbindlichkeiten etc.) werden sich bis zum Zeitpunkt des Auslaufens der bisherigen Anleihen - aller Voraussicht nach - deutlich positiv verändern.

Um es klar zu sagen...  Corestate muss die Bonität bis zur Refinanzierung deutlich verbessern, um sich bestmögliche Finanzierungsoptionen zu erschließen. Die Gesamtverfassung der sich unverändert positiv entwickelnden Immobilienmärkte in der DACH-Region und die bereits erfolgte Umstrukturierung der Corestate lassen die Erreichung des vom Management mehrfach bestätigten Ziels einer signifikanten Bonitätsverbesserung aus meiner Sicht als plausibel und wahrscheinlich erscheinen.

Das Bestehen eines nicht lediglich marginalen Risikos einer Zielverfehlung kann niemand leugnen. Die bestehende Unsicherheit ist im Chart deutlich sichtbar.

Ich selbst spekuliere (Stand heute) unverändert darauf, dass die im Conference Call bestätigten Jahresziele erreicht werden... definitiv wissen werden wir es leider erst im Frühjahr 2022...

Um Unsicherheit aus dem Markt zu nehmen sollte Corestate zeitnah vorläufige Q3-Zahlen berichten...
Ich fürchte allerdings, dass sie erneut auf Zeit spielen werden, um Gewissheit über die zur Schuldenreduktion angekündigten Zahlungseingänge (-> u.a. 50 Mio ? aus Mezzanine Finanzierung) zu haben. Zum Stichtag 30.09. waren diese aus Immobilienverkäufen mehrerer Kunden erwarteten Tilgungszahlungen offenbar noch nicht vollständig eingegangen...  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
14.10.21 17:05
... entscheidend ist der cash flow, sonst nichts ... Anleihegläubiger müssen "erstmal gefunden werden" ... so easy, wie sich das einige hier vorzustellen scheinen, ist es real ohne angemessenem cash flow nicht

VG  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Turbocharlotte

 
  
    
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14.10.21 19:29
Die Schwierigkeit der Investorensuche hängt neben der Bonität als Grundvoraussetzung maßgeblich von den angebotenen Konditionen, insbesondere vom Zinssatz und Wandlungspreis ab.

Im übrigen gehe ich davon aus, dass in einem ersten Schritt den bestehenden Anleihegläubigern ein Umtauschangebot mit höherem Zinscoupon und niedrigerem Wandlungspreis unterbreitet wird.
Im Fall eines Anleihetauschs oder einer schlichten Verlängerung der Anleihen entfiele die Notwendigkeit einer Investorensuche...

Natürlich ist der Free Cashflow für Fragen der Unternehmensfinanzierung wichtig, er ist allerdings nur eine mehrerer relevanter Kennzahlen.

Hast du im übrigen einmal überprüft, wie Cashflow und Zinsniveau im Zeitpunkt der Anleihebegebung aussahen und wie sie sich bis heute verändert haben?

Ohne eine detaillierte Überprüfung der historischen Zahlen bin ich sehr zuversichtlich, dass Corestate nach erfolgreicher Umstrukturierung und AFS-Übernahme im kommenden Geschäftsjahr 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit einen nachhaltig höheren Cashflow als "in den guten alten" Ketterer-Zeiten erzielen wird, zumal in den Jahren 2016 bis 2019 auch noch hohe Dividenden ausgeschüttet wurden, die zur Bedienung der Anleihegläubiger selbstredend nicht mehr zur Verfügung standen.

Ein wunderschön aussehender FCF ohne Vereinbarung einer Ausschüttungsbeschränkung und Einhaltung bestimmter vertraglich fixierter (Bilanz-) Kennziffern (-> Covenants) ist für Fremdkapitalgeber absolut nichts wert!

Betriebswirtschaftlich gilt eine Verschuldung grundsätzlich als tragfähig, solange eine Zahlung fälliger Zinsen aus dem frei verfügbaren Cashflow jederzeit sicherstellt ist. Daneben setzen Banken und sonstige Fremdkapitalgeber die Einhaltung bestimmter Bilanzkennziffern voraus. Aus diesem Grund strebt das Corestate Management zum 31.12.2021 eine Nettoverschuldung i.H.v. < 3,0 x EBITDA an.

Der für das 2. HJ 2021 geplante FCF i.H.v. 30 Mio ? reicht für die Zinszahlungen des vollständigen Geschäftsjahres 2021 locker aus (11,5 Mio ? Brutto-Finanzierungskosten im 1.HJ 2021 ohne Verrechnung von Zinserträgen i.H.v. 1,9 Mio ?)

In 2022 wird der FCF allein wegen des Wegfalls von Restrukturierungskosten und Einmalaufwendungen für Vorstandswechsel etc. voraussichtlich deutlich steigen und dürfte (vor Abzug  von Investitionen) in etwa dem von Analysten prognostizierten bereinigten Konzerngewinn 2022 i.H.v. ca. 77 Mio ? entsprechen.

Den aktuellen Konsensus hat Corestate übrigens als Service für ihre Aktionäre und Stakeholder neuerdings unter Investor Relations auf der Homepage verlinkt:

https://corestate-capital.com/wp-content/uploads/...ne-Disclaimer.pdf

Da die im Konsensus aktuell veröffentlichten Zahlen den offenbar zahlreichen Untergangspropheten im Corestate Forum eher kein Wasser auf ihre Mühlen spülen, kommt nun vermutlich der Einwand, dass es sich ja nur um Schätzungen handelt, die sich möglicherweise nicht bewahrheiten werden.

Das ist natürlich korrekt. Nur möge sich bitte jeder Kritiker fragen, ob er oder sie tatsächlich in der Lage ist, bessere Schätzungen als die aktuell frei zugänglichen Konsensschätzungen abzugeben.?.

Im Ergebnis sehe ich meine Prognose einer erfolgreichen Refinanzierung 2022 sowohl durch die publizierten Unternehmensziele als auch durch die aktuellen Konsensschätzungen fundiert.

Bessere Informationen sind ohne Zugriff auf die laufende Buchhaltung aktuell schlicht nicht verfügbar.  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
14.10.21 21:47
... Hinweis: FCF 2021 liegt bei ca. 10 Mio EUR, wenn im 2. HJ 2021 ein FCF von 30 Mio EUR erzielt wird ... "locker ausreichen" ist eine unzutreffende Legende

... der Konsensus auf den Du verweist, ist für mich irrelevant ... wegen der viel zu geringen Anzahl (4 bzw. 2)

... Tip: verwechsle Kritiker nicht mit Realisten

VG  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1Aggregate Holdings SA - Halbjahresergebnis 2021

 
  
    
15.10.21 07:20
All jenen, die angesichts der Adler-Krise um die finanzielle Verfassung des Corestate Hauptaktionärs Aggregate Holdings SA besorgt sind, sei ein Blick in den jüngst veröffentlichten Halbjahresbericht empfohlen.

https://www.aggregateholdings.com/media/pages/...eport-2021-09-07.pdf

-> Konzerngewinn 30.06.2021: 662.472.000 ?
-> EK zum 30.06.2021: 2.459.668.000 ?
-> frei verfügbare Finanzmittel zum 30.06.2021: 447.505.000 ?

Die 26,59%-Beteiligung an der Adler Group ist im Konzernabschluss at equity, also mit dem anteiligen Eigenkapital bilanziert. Vereinfacht gesagt sind die von Adler berichteten Halbjahresergebnisse mit 26,59% im Halbjahresabschluss der Aggregate Holdings SA enthalten.

Halbjahresbericht der Adler Group:

https://ir.adler-group.com/download/companies/...2-2021-Report_de.pdf

-> Konzerngewinn 30.06.2021: 388.222.000 ?
-> EK zum 30.06.2021: 4.426.945.000 ?
-> frei verfügbare Finanzmittel zum 30.06.2021: 369.874.000 ?

davon entfallen zum 30.06.2021 26,59% auf die Beteiligung der Aggregate Holdings:

-> Konzerngewinn 30.06.2021: 103.228.230 ?
-> EK zum 30.06.2021: 1.177.124.676 ?
-> frei verfügbare Finanzmittel zum 30.06.2021: 98.349.497 ?

Selbst wenn die aus der Adler-Beteiligung zugerechneten Anteile an Gewinn, EK und Liquidität komplett storniert würden, hätte die Aggregate Holdings SA zum 30.06.2021 noch ein sehr ansehnliches Halbjahresergebnis (662.472.000? - 103.228.230 ? = 559.243.770 ?) erzielt.

@Tubocharlotte:
Der Halbjahresbericht zum 30.06.2021 markierte für Corestate die Stunde Null nach Umstrukturierung und erstmaliger Konsolidierung der AFS. Daher erachte ich es keineswegs als "unzutreffende Legende", die künftigen Erwartungen für Umsatz, Gewinn, Cashflow etc. aus den vom Management für das 2. Halbjahr 2021 publizierten Unternehmenszielen abzuleiten. Wenn im 2. HJ 2021 tatsächlich mindestens 30 Mio ? FCF erzielt werden und sich dieser Trend in 2022 fortsetzt (-> lt. Konsensus ca. 77,1 Mio ? im Gesamtjahr 2022), ist die aktuelle Brutto-Zinslast i.H.v. ca. 23 Mio ? p.a. in der Tat "locker" aus dem künftig erwarteten FCF finanzierbar und somit eine nachhaltige betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit der Verschuldung gegeben.

Wer von uns die Unternehmensaussichten der Corestate auf Basis der aktuell bekannten Informationen letztlich "realistischer" eingeschätzt hat, wird die Zukunft zeigen. Der Kursverlauf gibt Deiner eher skeptischen Haltung bislang Recht. Wir werden sehen, ob das auch zukünftig so bleibt...
 

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
15.10.21 09:30
... der Unterschied zwischen uns besteht darin, dass Du auf die Ankündigungen vertraust, was ich nicht mache ... ich will Taten/Ergebnisse, zumindest im Anfangsstadium, sehen (bislang gibt es diese nicht)

... wenn die Aggregate Holdings so "potent" dasteht, wie Du schreibst, dann frage ich mich erst recht, warum diese 13% der Adler Beteiligung für 14,00 EUR abzugeben bereit ist ... m.a.W., ich werde noch misstrauischer

... Stunde "null" gab es bei Corestate schon zig Mal

... Du machst wieder ganz schön Werbung für einen Corestateaktienkauf  

VG  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
15.10.21 12:55
... wenn ich den Bericht richtig verstehe, resultiert der Konzerngewinn der Aggregate (ca. 662 Mio EUR) maßgebend aus der Position "Net income from fair value adjustments of investment properties" (einfach gesagt: Bewertungserträge)  i.H.v. 892 Mio EUR ... cash flow erzeugt man damit nicht

VG
 

2789 Postings, 4493 Tage ExcessCashSpätestens seit verstärkt versucht wird,

 
  
    
15.10.21 13:27
mit hoch verzinslichen und somit hoch riskanten Finanztransaktionen (Hj-Anteil am Gesamtumsatz 60%!)
das darbende Immo-Asset-Management, das eigentliche Kerngeschäft, zu retten, leuchten bei mir alle Warnleuchten. Dubios auch, wie Fees aus EUR 28 Mrd under Management so versickern können, dass am Ende nichts übrig bleibt.
Oder versteht ihr das?

10,32  

53 Postings, 113 Tage eisbaer1@Turbocharlotte

 
  
    
4
16.10.21 13:10
Zitat aus dem Aggregate-Halbjahresbericht Seite 19"

"EBITDA of ?822.0 million (H1 2020 ex-Consus: ?192.7 million) reflected the very strong income from the fair value increase of investment properties. The great majority of this increase resulted from the acquisition of the portfolio of 10 properties at the end of June, where an increase of over ?742.5m was achieved across the 10 properties. This again demonstrates the group?s ability to successfully acquire high quality assets at attractive prices. The remaining increase in fair value from investment properties was spread across Quartier Heidestrasse and Fürst, reflecting a combination of capex spent on the projects and some tightening of yields and developer?s profit as the project progresses."

Der Löwenanteil des Gewinns stammt demnach aus dem am 30.06.2021 von der Corestate Bank gemeldeten Project "Castle"

http://corestate-bank.com/public/de/news/project-castle

Es ist das Geschäftsmodell eines Projektentwicklers, dass die von dir monierten operativen Cashflows erst nach Projektabschluss in Form von Verkaufserlösen oder Mietzahlungen erfolgen. Hier ab 2024.
Dass hingegen Gewinne bereits nach Projektfortschritt zu bilanzieren sind, liegt an dem Ziel der Informationsfunktion der IFRS. Das dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip entsprechende Realisationsprinzip läuft der Informationsfunktion der Rechnungslegung zuwider - weil während der Bauzeit systematisch stille Reserven gebildet würden - und ist in den IFRS daher ersetzt durch ein striktes Gebot zur Fair Value Bilanzierung von Entwicklungsprojekten. Zwecks Objektivierung der "Marktwerte" müssen die Fair Values selbstredend zu jedem Bilanzstichtag durch Gutachten eines (neutralen) Sachverständigen nachgewiesen werden. Dass bei Bewertungsfragen erhebliche Ermessensspielräume bestehen, keine Frage. Ich habe allerdings das Gefühl, dass du es dir zum Mantra deiner Investitionsentscheidungen gemacht hast, jeder anderen Person außer dir selbst per se die Redlichkeit und Gewissenhaftigkeit abzusprechen und faktisch nur dir selbst zu vertrauen.

Die Börsenwelt ist wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich infiltriert von Anlagebetrug, Bankrott, Bilanzmanipulation, Steuerhinterziehung und sonstigen Wirtschaftsstraftaten. Es ist allerdings ein schmaler Grat zwischen unbedingt notwendiger Vorsicht bei Investitionsentscheidungen und einer Paranoia, dass sich alle anderen Menschen kriminell verhalten...

Wenn du die Cashflow Rechnung auf Seite 30 des Aggregate-Halbjahresberichts anschaust, wirst du feststellen, dass Aggregate Holdings  im ersten Halbjahr 2021 Nettozahlungsmittelzuflüsse aus Finanzierungsgeschäften (hier: Hybridkapital und Wandelanleihen) i.H.v. 1.524.502.000 ? erzielt hat und dass sich (trotz Cash-Abflüssen für Investitionen i.H.v. 833.115.000 ?) die frei verfügbaren Zahlungsmittel von 67.770.000 ? am 01.01.2021 auf 447.505.000 ? am 30.06.2021 erhöht haben.

Der "unseriösen" Aggregate Holdings SA ist im 1. Halbjahr 2021 - unter Vermittlung der Corestate Bank - also genau das gelungen, was du bei Corestate permanent in Zweifel ziehst, nämlich eine umfassende (Re-) Finanzierung bei Investoren über die Ausgabe von Hybridkapital und Anleihen.

Es herrscht Anlagenotstand...  die Adler Group konnte im 1 Halbjahr 2021 mehr als 2 MRD EUR frisches Kapital über Anleihen hereinholen... und damit die bisherigen Finanzierungskosten der von Aggregate Holdings übernommenen Consus halbieren!

-> siehe Halbjahresbericht 2021 der Adler Group

Unternehmensfinanzierung ist ein elementarer Bestandteil der Unternehmenspolitik. Wer sich (wie viele Gründer) ausschließlich auf das operative Geschäft und operative Cashflows fokussiert und Bilanzstrukturen, Finanzierungskosten etc. vernachlässigt, ist in Kürze pleite.

Bekanntermaßen sind die Corestate Anleihen in einer Stückelung von 100.000 ? ausgegeben. Man darf davon ausgehen, dass da überwiegend Profianleger bzw. institutionelle Investoren engagiert sind. Dasselbe gilt für die von der Corestate Bank u.a. für Aggregate Holdings strukturierten Immobilienfinanzierungen. Diese Finanzierungsprodukte richten sich an Banken, Versicherungen, Pensionsfonds etc., die in der Lage sind bzw. sein sollten, Bilanzen zu lesen und Risiken einzuschätzen.

Der dem für sich genommen vollständig zutreffenden Hinweis auf fehlende operative Cashflows und einen ausschließlich auf Bewertungsgewinnen basierenden Halbjahresgewinn implizit anhängende Verdacht, dass Aggregate Holdings SA die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im Wege systematischer Bilanzmanipulation verschleiert, beinhaltet untrennbar auch die Vermutung, dass die Gläubiger der jüngst eingeworbenen 1,5 MRD ? Anleihekapital leichtfertig und ohne intensive Prüfung der Chancen und Risiken (-> due Diligence) in eine Black Box investiert haben.

Es ist leicht, einen solchen Betrugs- oder Manipulationsverdacht in den Raum zu stellen und nahezu unmöglich, diesen zeitnah und umfassend auszuräumen (Stichwort: ich will erst Zahlen und Fakten sehen..), da die in Rede stehenden Immobilien-Entwicklungsprojekte - planmäßig - erst 2024 abgeschlossen werden.

Es ist unstrittig, dass potenziell hohe Renditen in einem Wettbewerbsmarkt untrennbar mit höheren Risiken verbunden sind (-> wirtschaftswissenschaftliches Fundament: Kapitalmarkttheorie).
Anleger hassen Unsicherheit... und lieben zugleich die aus Unbestimmtheit der Zukunft erwachsende Phantasie...  

Ein Unternehmen, dem ich systematisch misstraue, ist meines Erachtens nach schlicht kein Investment und keine einzige Sekunde meines Lebens wert, mich mit diesem zu beschäftigen!

Und nein, ich mache keine Werbung für Corestate Aktien. Jedem, der das Corestate Geschäftsmodell nicht versteht und/oder dem Management nicht über den Weg traut, rate ich dringend von einem Investment ab!  

Wie in meinem allerersten Post geschrieben, geht es mir um eine sachliche, an objektiven Fakten orientierte Auseinandersetzung über die Chancen und Risiken eines Corestate Investments.
Ich bin jedem Forenteilnehmer für zusätzliche Informationen jeder Art, sachlich geäußerte Kritik, Verbesserungsvorschläge, Tipps zur Risikostreuung etc. außerordentlich dankbar.

VG  

396 Postings, 1036 Tage Turbocharlotte@eisbaer1

 
  
    
17.10.21 10:01
... bleiben wir doch mal beim Thema:

Die von Dir genannten Gewinne der Aggregate 2021 basieren aus Bewertungserträgen. Punkt.
Cash flow (ich rede von operativem cash flow, wie Dir bekannt) erzeugt man damit nicht. Punkt.

Adler muss derzeit mutmaßlich Zwangsverkäufe tätigen, ebenso wie Aggregate, was insbesondere eine Liquiditätsfrage sein dürfte (= Spekulation).
Liegt es dann nicht nahe sich zu fragen, ob Aggregate Kapital/Liquidität für Corestate zur Verfügung stellen in der Lage ist?

Betrugs- und/oder Manipulationsverdachte habe ich nicht geäußert, auch nicht angedeutet, mit keinem einzigen Wort ... damit Aktionäre oder z.B. Gläubiger ihr Kapital reduzieren, ggfs. sehr deutlich, bedarf es keines Betruges  (z.B. Insolvenz Level One)... den Reaktionen im Forum nach und angesichts des Aktienkursverlaufs seit Juli 2017 (!) gehe ich davon aus, dass einige hohe (Buch) Verluste auftürmen

VG



 

396 Postings, 1036 Tage TurbocharlotteInterview mit Cevdet Caner

 
  
    
1
18.10.21 15:25
...

https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/...-machen-will/27710984.html

... jede/r kann sich selbst ein Bild über Cevdet Caner machen

VG  

1920 Postings, 6407 Tage Cadillacwieder neuer Allzeittiefststand

 
  
    
18.10.21 20:21
wird der Wert bald einstellig?
Ich befürchte Totalverlust!

ist das so eine Art Wirecard?  

12519 Postings, 3856 Tage crunch time#7441

 
  
    
1
18.10.21 21:22

#7441 Cadillac:  wird der Wert bald einstellig?
___________________________
Also Xetra-Tief war heute bei 10,13?. Von daher wären es ja  nurnoch wenige Cent bis zur Einstelligkeit. Könnte somit also diese Woche durchaus passieren. Besonders wenn wiedermal, wie heute Nachmittag, höheres Volumen plötzlich aufkommt  in einen wenig aufnahmebereiten Markt. Durch die jüngste Geschichte rund um ADLER sind quasi alle Immo-Aktien scheinbar unter Verdacht bei den Bewertungen zu sehr geschönt zu haben und bei Aufdeckung drohen manche Firma dann in Verschuldungsprobleme zu kommen.  Von daher mal abwarten, ob hier nur Sippenhaft eine Rolle spielt oder auch bei Corestate vielleicht nochmal Fragen zu überhöhten  Bewertungen auftauchen könnten. Vorstand schweigt seit langer Zeit. Also irgendwie alles wenig vertrauensbildend. Muß man mal abwarten was man mit den Q.3 Zahlen erzählen wird und auch schauen, ob und wieweit man mit einem  Abbau der Schulden vorangekommen ist.

Investoren treibt die Sorge vor einer Ansteckungsgefahr im deutschen Immobilienmarkt um - https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...rkt/27699994.html "....?Niemand will was mit deutschen Immobilien zu tun haben, die Zweifel an der Branche sind real?, sagt Benoit Soler, Senior Portfolio Manager bei Keren Finance in Paris. ?Man könnte sich auch fragen, warum einige Mitbewerber so schnell mit Geboten für Adlers-Assets sind, anstatt auf einen Notverkauf zu warten? Weil sie so ihre eigenen Bewertungen absichern.?...Anleihen von Aggregate handeln inzwischen auf Ramschniveau. Jene von Corestate Capital Holding ? einem Unternehmen, in dem auch der Eigentümer von Aggregate investiert war ? und die von Accentro Real Estate ? hier ist Adler seit langem beteiligt ? sind in den vergangenen drei Wochen um mehr als zehn Cent gefallen und werden nun bei 85 Cent gehandelt, zeigen Bloomberg-Daten.

 
Angehängte Grafik:
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