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Gazprom 903276

Seite 1 von 2667
neuester Beitrag: 24.09.21 00:29
eröffnet am: 09.12.07 12:08 von: a.z. Anzahl Beiträge: 66663
neuester Beitrag: 24.09.21 00:29 von: raider7 Leser gesamt: 14705024
davon Heute: 758
bewertet mit 122 Sternen

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981 Postings, 5563 Tage a.z.Gazprom 903276

 
  
    
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09.12.07 12:08
hat einen Thread verdient, der nicht nur "schlachten" oder den Wert "forever" hochjubeln will.
Der Chart (hier im Jahresüberblick) erscheint mir im Moment bemerkenswert:
mit Phantasie ist eine Formation ähnlich S-K-S zu erkennen, und das Hoch vom Januar (37,- ?) wurde signifikant genommen. Die Indikatoren (TrendFOLGE!) sehen natürlich gut aus. Die Bollinger sind weit offen.
Das alles zusammen sollte ein weiteres Aufwärtspotential indizieren - vielleicht nach einer kleinen Erholung auf dem derzeitigen Niveau.

Ich bin mit einem Hebelprodukt investiert und würdemich über weitere Meinungen und Fakten freuen.

Na sdrowje!
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Gruss - az
Angehängte Grafik:
gaz.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
gaz.png
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66637 Postings ausgeblendet.

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaAus diesem Grund schließt man Langfristverträge

 
  
    
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23.09.21 17:43
"Diejenigen, die sich bereit erklärt haben, langfristige Verträge mit uns in Europa zu unterzeichnen, können sich jetzt nur noch die Hände reiben und sich freuen. Andernfalls hätten sie 650 Dollar zahlen müssen. Und Gazprom verkauft an Deutschland für 220 Dollar"
https://de.rt.com/europa/124476-steigende-gaspreise-ist-putins-kalte/
https://pbs.twimg.com/media/E_-hU1tXIAMZPz-?format=jpg&name=medium
https://t.co/WjDGzbokTv?amp=1  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriverRussland passt CO2 Norm EU an

 
  
    
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23.09.21 17:47

894 Postings, 1326 Tage Gaz20Edie Aggressivität

 
  
    
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23.09.21 17:56
der westl. Akteure in Zsh. mit Russland und jetzt konkret Gazprom ist wirklich erschreckend. Und statt dass es mal friedlicher wird, sich die Gemüter abkühlen und sich mal anderen Themen zuwenden, wird es jeden Tag lauter. Ich kann mir gar nicht recht vorstellen, wie die Russen das alles an sich abprallen lassen.
Etwas schade ist, dass Frankreich nicht an die Ostsee grenzt. Die NS2 Pipeline würde wohl gerade auf franz. Kosten an die französ. Küste umgelenkt und Macron hätte die Zertifizierung bereits höchstpersönlich feierlich vorab erteilt. Dazu dann gleich der Frexit Antrag an die EU, damit von dort nicht mehr interveniert werden kann. Eine schöne Retourkutsche für den U-Boot Klau.  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriver@Sous zumindest war das vor Kurzem so."

 
  
    
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23.09.21 17:56
Steht da auch in Text von deinem Link 220 zumindest war das vor Kurzem so."

Dann kam die EU hat den Markt dereguliert. Die Anbieter an handeln das Gas weiter. Das will Gasprom nicht. Deshalb verkauft es sei Gas nun auch zu den Marktbedingungen.

Jetzt dachten die in der EU: Kaufen wir das Gas billig am Gaproms Börse für ?16 und verkaufe es für 70 weiter. Pustekuchen!
Gazprom hat in seinen Abrechnungen auf EU TTF umgeschaltet.  

414 Postings, 948 Tage Fredo75ist Putins "kalte Erpressung "?

 
  
    
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23.09.21 17:57
nun ,die wollen doch angeblich gar kein Russengas  mehr kaufen,weil das doch die "Energiesicherheit gefährdet". Sollten doch froh sein,dass sie nicht soviel kaufen müssen..Diversifikation lässt grüssen...  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriver@Gaz20 die Franzosen lehnen sich jetzt an NS2

 
  
    
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23.09.21 17:58
Warte ein wenig.  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaDes Pudels Kern

 
  
    
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23.09.21 18:01
Warum sind wir den nun in einer schlimmen Energiekrise angelangt und warum explodieren die Spotpreise immer weiter?  Weil die Sanktionsmafia erst die South Stream (jetzt TurkStream) und die Nord Stream 2 seit Jahren verzögert hat und nun sogar ganz zerstören will: U.S. House Votes For Sanctions In 11th-Hour Attempt To Undermine Nord Stream 2 https://www.rferl.org/a/...us-congress-sanctions-russia/31474034.html
und weil diese US-Kleptokraten die Spotpreise gezielt hochspekulieren, um in Asien den ganz großen Reibach auf Kosten von Europa zu machen. Der US Sonderbeauftrage A. Hochstein fordert von Gazprom eine Erhöhung der Gaslieferungen in die EU, die aber bereits Rekordwerte erreichen. So stiegen z.B. die Gaslieferungen von Russland nach Griechenland im Januar-August um 17,5%, während die LNG-Lieferungen der Vereinigten Staaten um das Doppelte zurückgingen. Die Schlussfolgerung kann man selber ziehen! ?No matter how hard #Gazprom tries, it cannot single-handedly balance such a huge market as Europe,? said Vitaly Yermakov, a senior research fellow at the OIES
https://t.co/rdYSFGuoPy?amp=1  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriver@Fredo Die USA haben selber einen Mangel an Erdgas

 
  
    
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23.09.21 18:05
Was sollen sie den nun exportieren?

North Dakota ist tot. Haben die Indianer mit der Verhinderung einer Pipeline selbst geschafft.

FORD Feld rechnet sich kaum noch.

Permian in Texas und New Mexico hat von Biden das Verbot Land zu verpachten erhalten.

Es bleiben verstreute Gasfelder um New York und Golf von Mexico.

Auch in den USA schaltet man Kohle ab. Die haben aber noch Nuklearkraftwerke.

Las mal von Palma eine Flutwelle in Richtung USA gehen. Dann sind Förderplattformen im Atlantik Geschichte.  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriverIm Winter wird sich unser Strompreis verdoppeln

 
  
    
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23.09.21 18:09
Frau Baerbock gibt sich selbst mit ihren Kollegen eine Erhöhung und die Bürger werden frieren, sage ich euch voraus. Dann will man kein EAuto mehr fahren. Wasserstoff ist dann der Hit und Gazprom ist dabei.  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaDes Pudels Kern (cont.)

 
  
    
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23.09.21 18:17
Und ergänzen sollte ich hier noch, dass unsere wenig weitsichtigen, glorreichen EU Zentralplaner den fortlaufenden Einflüsterungen und Geldern der US Lobbyisten immer mehr gefolgt sind und die verlässlichen und fairen Langfristverträge mit Pipelinelieferungen zu Gunsten des manipulativen LNG-Spotmarktes mit seinerCasino-Wettmentalität ersetzt haben.

Big Bounce:  Russian gas amid market tightness - Key Takeaways for 2021 and Beyond
https://www.oxfordenergy.org/wpcms/wp-content/...market-tightness.pdf  

59 Postings, 38 Tage Bullish99Kirche im Dorf lassen

 
  
    
23.09.21 18:21
In Deutschland wird keiner im Winter frieren.
Das E-Auto hat auch keinen Zusammenhang damit.
Die Energiepreise sind zwar hoch, aber nicht unbezahlbar, falls doch, wird man es wie immer mit Schulden finanzieren.
Sollte jetzt auch nicht das Problem eines Gazprom Aktionärs sein.  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriver@Sous EU fehlen 70 Milliarden Kubikmeter

 
  
    
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23.09.21 18:24
Mach deiner Aufführung aus Algerien, Niederlande, Norwegen, US und Qatar. Nicht einmal Nord Stream 2 kann diese Lücke schließen, da bur 55 durch passen. Aber es ist ja wenn nur die Hälfte erlaubt.

Daher auch dir hohen Preise an den Börsen.  

9153 Postings, 1666 Tage USBDriverBull Stromkosten sind in HartzIV und nicht

 
  
    
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23.09.21 18:26
In den Nebenkosten. Die Leute werden bitter frieren für ihre Königin.  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaEU fehlen 70 Milliarden Kubikmeter

 
  
    
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23.09.21 19:09
@USBDriver: wie wir jetzt deutlich sehen, liefert aktuell nur Russland in dieser Notsituation von Europa verlässlich mehr Gas entsprechend seiner Lieferverträge und das auch noch derart kostengünstig, dass man schon fast von "verschenkt" sprechen kann. Niederlande fällt wegen fehlender Gasresourcen aus, wie raider7 uns ja regelmäßig in Erinnerung ruft. Norwegen hatten wir hier im Forum auch schon ausgiebig besprochen. Betrachten wir also jetzt mal Algerien: Die Pipelinekapazität der beiden Leitungen MEDGAZ und GME von Algerien nach Spanien ist bei ca. 20bcm, mit 12bcm GME und 8bcm MEDGAZ Kapazität (wobei MEDGAZ ja gerade auf 10,5bcm erweitert wird, d.h. ab November 2021 liegt dann die Exportkapazität beider bei ca. 22bcm). Die tatsächliche Liefermengen aus den Lieferverträgen mit Algerien sind aber weit darunter, bei gerade mal  11.5 bcm, mit 2.5bcm für Portugal und 9bcm jährlich nach Spanien. Wer also soll das fehlende Gas liefern?  

894 Postings, 1326 Tage Gaz20ESous

 
  
    
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23.09.21 19:25
liefert Gazprom denn ausschliesslich auf Basis der Langfristverträge zu vergleichsweise niedrigen Preisen oder auch zu Spotmarktpreisen, wie hier kolportiert? Das macht ja einen entscheidenden Unterschied auch hinsichtlich der von der EU unterstellten Manipulation der Preise. Wer sind also die tatsächlichen Profiteure der hohen Preise? Wer sind die sog. Zwischenhändler, ist das z.B. eine Uniper? Würde Gazprom zu Spotpreisen in relevanten Mengen Gas verkaufen, dann könnten sie aktuell doch sonst gigantische Gewinne einfahren. Und zu welchem Preis könnte Gazprom denn Gas verkaufen für zusätzliche gebuchte Kapazität über die Ukraine? Kann die Ukraine nach Belieben ihre Transitgebühr ändern? Hier sind viele Fragen offen, die einem seitens der EU und der hiesigen Medien auch nicht sachlich transparent gemacht werden.  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaErgänzung zu Algerien

 
  
    
23.09.21 19:31
"Projekte von Gazprom in Algerien können nun aufgetaut werden."
https://www.urdupoint.com/en/world/...ze-projects-in-alg-1107607.html
Gazprom plans to start the development of new fields this year at the El Assel field in Algeria and to conduct feasibility studies for the development of the Rourd Saya and North Rourd Saya fields in Algeria.
https://www.dailysabah.com/business/energy/...mes-production-in-libya

https://www.gazprom.de/projects/algeria/
https://www.gazprom-international.com/operations/algeria/  

1062 Postings, 1122 Tage DocMaxiFritzGasflation 250% ist noch gar nix

 
  
    
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23.09.21 20:40
250 Prozent „Gasflation“ – Droht Deutschland jetzt das Briten-Szenario?
Stand: 20:22 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten
Von Claudia Wanner, Stephan Maaß
Gaskraftwerk in Düsseldorf: Experten rechnen auch in Deutschland mit einem deutlichen Preisanstieg beim Heizen

In Großbritannien sind wegen der hohen Gaspreise schon mehrere Versorger pleitegegangen. Für betroffene Kunden wird der neue Anbieter oft noch teurer. WELT erklärt, welche Folgen der Preisexplosion beim Gas für Deutschland zu erwarten sind.
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Die gute Nachricht: Um die britischen Inseln bläst ein frischer Wind. Am Donnerstagvormittag war Windenergie damit für rund 45 Prozent der Elektrizitätserzeugung verantwortlich, zum ersten Mal seit Ende Mai kamen mehr als zwölf Gigawatt aus den Windfarmen rings um Großbritannien.

Für die Kunden der Energieversorger Avro Energy und Green kommt die aktuelle Brise zu spät. Am Mittwoch sind beide Firmen pleitegegangen, 835.000 Kunden sind betroffen. Insgesamt mussten in den vergangenen sechs Wochen sieben Anbieter aufgeben, mehr als 1,5 Millionen Kunden im ganzen Land stehen ohne Versorger da.

Auslöser der Krise sind vor allem die hohen Gaspreise, mit denen ganz Europa kämpft. Großbritannien leidet darunter besonders. Die lange sommerliche Flaute hat den Energiemix durcheinandergebracht, in den Vorjahren konnte im Sommer ein großer Teil des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt werden.


Großbritannien kämpft mit einem Gaspreisanstieg von 250 Prozent seit Jahresbeginn – die Folgen werden immer schmerzhafter
WIRTSCHAFT PLÖTZLICHER CO2-MANGEL
Jetzt gefährdet die „Gasflation“ die britische Impfkampagne
Claudia Wanner
Historisch hohe Gaspreise belasten derzeit die Volkswirtschaften in ganz Europa
PREISEXPLOSION
Die gefährlichen Folgen der „Gasflation“
Claudia Wanner
Eine Ingenieurin im Thames Tideway Tunnel, der derzeit in London gebaut wird
WIRTSCHAFT BREXIT-FOLGE
Lieferengpässe, fehlende Lkw-Fahrer – Jetzt weicht Großbritannien Abwasserregeln auf
Claudia Wanner
Bis zu 6000 neue Windräder könnten in Nord- und Ostsee benötigt werden. WELT erklärt, was die Pläne für die Küstenregion bedeuten würden
WINDKRAFT IN NORD- UND OSTSEE
Deutschlands Offshore-Dilemma
Daniel Wetzel
Kulturlandschaft mit Kernkraftwerk
ATOMKRAFT
Ohne Kernenergie kein Klimaschutz
Michael Pilz
Bosch-Halbleiterfabrik
NEUER BOSCH-CHEF HARTUNG
Wasserstoff für die Heizung – „und nicht alle Häuser elektrisch versorgen“
Daniel Zwick


2-Mangel

Außerdem verfügt das Land seit der Schließung eines großen Gaslagers vor einigen Jahren kaum noch über Lagerkapazität. Dabei spielt Gas für das Heizen eine große Rolle.

Der Anstieg der Gaspreise – um 250 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang – „ist etwas, was wir so vorher nicht gesehen haben, in dieser Geschwindigkeit“, sagte Jonathan Brearley, Chef von Ofgem, der Regulierungsbehörde für den Gas- und Elektrizitätsmarkt. Er könne nicht ausschließen, dass in den kommenden Wochen noch deutlich mehr Kunden vom Aus ihrer Energieversorger betroffen sein werden.

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Bisher wurden die Kunden jeweils von anderen Anbietern übernommen, unter der Aufsicht von Ofgem. Allerdings werden ihnen dabei nicht unbedingt die gleichen Tarife angeboten. Für viele Verbraucher bedeutet das deutlich höhere Rechnungen, während auch für viele andere Produkte des täglichen Bedarfs die Preise anziehen.

Heizkosten könnten um 13 Prozent steigen
Angesichts immer mehr Verbrauchern, die plötzlich ohne Energieversorger dastehen, könnte das bisherige Modell aber an Grenzen stoßen, heißt es aus der Branche. „Für die neuen Kunden müssen wir ja erst einmal Energie einkaufen, kein Spaß bei diesen Preisen“, klagte ein Manager eines mittelgroßen Versorgers.

Derweil schaut sich die Regierung an, ob sie eine außerordentliche Steuer auf die Gewinne von Profiteuren der hohen Energiepreise erheben könnte, unter anderem Stromerzeuger und Energiehändler. Ein solches Modell hat die Regierung in Spanien angekündigt, um damit drei Milliarden Euro einzusammeln.

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„Wir schauen uns alle Optionen an. Was Spanien machen will, würdigt, dass es sich hier um ein komplettes Energiesystem handelt“, sagte Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng am Mittwoch vor Abgeordneten.

In Deutschland gibt es zwar keine Pleiten von Anbietern, die Lage beim Preis ist aber ähnlich dramatisch. Auf einen durchschnittlichen Haushalt kommen in diesem Jahr 13 Prozent höhere Heizkosten zu, so eine Prognose der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online. Gründe für die höheren Heizkosten seien vor allem steigende Energiepreise, aber auch kühleres Wetter.

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Neben dem Gaspreis ist auch der Preis für Heizöl stark gestiegen. Heizt ein durchschnittlicher Haushalt mit Heizöl, steigen die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus macht das im Schnitt rund 275 Euro aus. Bei einer Erdgasheizung sind es rund 90 Euro mehr (13 Prozent).

Auch die Marktauswertungen des Vergleichsportals Check24 bestätigen fast schon dramatische Preissteigerungen beim Gas. 50 Gasgrundversorger haben bereits ihre Preise erhöht oder Preiserhöhungen angekündigt. Zwischen 1,4 und 26 Prozent liegen die Preiserhöhungen.

Keine Wende in Sicht
Im Durchschnitt seien es 11,5 Prozent mehr, wovon gut 310.000 Haushalten betroffen seien. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 172 Euro pro Jahr. Der Preis in der Grundversorgung liege mittlerweile auf einem Rekordhoch.

Verbraucher müssten diesen Winter mit einer Welle an Gaspreiserhöhungen rechnen, sagt Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24. „Daran ist nicht zuletzt die steigende CO2-Abgabe schuld. Ein Musterhaushalt zahlt 2022 dafür allein 143 Euro.“

In Großbritannien ist eine schnelle Wende nicht in Sicht. Die Analysten der US-Bank Citi haben ihre Erwartungen für die Gaspreise gerade mehr als verdoppelt. Für Europa rechnen sie im vierten Quartal pro MMBtu (britisches thermisches Maß, ein knappes Drittel einer Megawattstunde) im Schnitt mit 27,70 Dollar (23,63 Euro), statt 12,90 Dollar in den bisherigen Szenarien.

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Für die kommenden Wochen und Monate sagen sie weiter erhebliche Ausschläge voraus. Plötzliche Nachfrageschübe oder Probleme auf der Lieferseite dürften die Preise schnell weiter nach oben treiben.

Bei anhaltend hohen Gaspreisen dürfte auch eine der überraschenden Folgen des Kostensprungs wieder in den Blick rücken: der Mangel an Kohlendioxid in Lebensmittelqualität. Das Gas wird unter anderem als Betäubungsmittel beim Schlachten, für eine sichere Atmosphäre beim Verpacken und für kohlensäurehaltige Getränke eingesetzt.

Außerdem findet es bei der industriellen Kühlung und in der Medizin Einsatz. Vergangene Woche wurde es in Großbritannien knapp, nachdem der US-Düngemittelhersteller CF Industries angesichts der hohen Energiepreise die Produktion eingestellt hat. CO2 ist ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Ammoniak für Dünger, CF Industries liefert gut 60 Prozent des britischen Bedarfs.

„Wir waren genauso überrascht wie alle anderen über die Abhängigkeit und die kritische Bedeutung unseres CO2 für die britische Wirtschaft“, sagte Tony Will, Vorstandschef von CF Industries, der „Financial Times“. Inzwischen hat die Regierung eine Übergangsfinanzierung angeboten, die Düngemittelproduktion läuft wieder.

Die Steuerzahler werde das allerdings einige Millionen Pfund kosten, räumte Umweltminister George Eustice ein. Vor allem gilt die Abmachung zunächst nur für drei Wochen, Kohlendioxid könnte bald wieder knapp werden.  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaAnhörung von Amos Hochstein nächste Woche

 
  
    
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23.09.21 21:10
Nächste Woche wird es eine geschlossene Anhörungen zur Gaspipeline Nord Stream 2 geben, in der sich dann der Sonderbeauftragte Hochstein an den Gesetzgeber wendet: Full Committee Hearing: Update on Administration Efforts Regarding Energy Security Including Nord Stream 2
https://www.foreign.senate.gov/hearings/...uding-nord-stream-2-092921

US adviser warns ?lives at stake? in European gas crunch
https://www.ft.com/content/282728be-dd6f-46e0-9702-e603dbeb1c26  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaGazprom sorgt dafür das es im Winter warm ist

 
  
    
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23.09.21 22:03
Gazprom hat zwei neue Booster-Kompressorstationen im Urengoyskoye-Feld für Spitzenproduktion in Betrieb genommen: Neue Booster-Kompressorstationen sollen den erforderlichen Druck während der Aufbereitung und Versorgung des Gastransportnetzes aufrechterhalten.

?Für Gazprom besteht die Hauptaufgabe darin, die Herbst-Win ter-Periode erfolgreich zu überstehen, um in der Saison mit erhöhter Spitzennachfrage eine zuverlässige Gasversorgung der in- und ausländischen Verbraucher zu gewährleisten. Wir erfüllen unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Verbrauchern immer vollständig. Wichtig ist, dass sie keine Kälte spüren, auch nicht die stärkste. Das passiert.
https://tass-ru.translate.goog/ekonomika/...de&_x_tr_pto=nui,elem  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaMedienpropaganda im Informationskrieg

 
  
    
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23.09.21 22:17
Liefert Gazprom denn weniger als versprochen? Nein, tun sie nicht: "Gazprom erfüllt seine Lieferverträge", sagte Hermes.
Wieso sind die Lager dann alle? Na weil wir mehr davon entnommen haben!
Warum haben wir das gemacht?  Russisches Pipelinegas sei aktuell deutlich günstiger als Gas auf dem Spotmarkt
https://blog.fefe.de/?ts=9fb268bf

"Journalismus ist, zu drucken, was andere nicht gedruckt haben wollen. Alles andere ist Propaganda." George Orwell  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaArgumente für einen längerfristigen Bullenmarkt

 
  
    
23.09.21 22:31
Auf Grund des ESG Finanzierungsdrucks stärken Öl- und Gasunternehmen ihre Bilanzen, sind bei Bohrungen diszipliniert, produzieren freien Cashflow und geben einen Großteil dieses Geldes an die Aktionäre zurück. Aus diesem Grund denke ich, dass es gute Gründe gibt, im Laufe des Jahrzehnts der 2020er Jahre hochwertige Öl- und Gasproduzenten und -transporteure zu halten und/oder weit entfernte Öl-Futures 2024/2025 zu kaufen. Dieser Mangel an Investitionen in diesem Sektor führt zu einer wahrscheinlichen Knappheit und einem strukturellen Bullenmarkt, der in den kommenden Jahren sehr wohl länger andauern könnte, als die Anleger denken.
https://www.lynalden.com/oil-and-gas/

Und genau das erleben wir jetzt. Die Spreu trennt sich immer mehr vom Weizen. Gazprom und auch seine Öltochter Gazprom Neft ist gestärkt aus der Krise gekommen und hat den langen Bullenlauf begonnen. Stress tested and now back on track: https://www.gazprom.ru/f/posts/23/378358/...day-2021-presentation.pdf  

2378 Postings, 468 Tage SousSherpaGas Superzyklus

 
  
    
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23.09.21 23:02
Mit anderen Worten, würden wir vor einen Gas Superzyklus stehen, in dem das Angebot auf Grund des fehlenen Investitionskapitals in die Gasproduktion mit der immer größer werdenden Nachfrage für  Gas als Transitenergie nicht mehr mithalten kann und die Gaspreise werden weiter steigen und erstmal lange hoch bleiben.  

894 Postings, 1326 Tage Gaz20Eimmerhin von Laschet

 
  
    
23.09.21 23:15
heute ein klares Ja zur Inbetriebnahme von NS2.
Nur mit dem überflüssigen Nachsatz, dass Gazprom auch weiter durch Ukraine leiten muss.  

10817 Postings, 1827 Tage raider7Ab nächster Woche

 
  
    
24.09.21 00:08
werden die Gasreserven Schrumpfen in Europa.

Denn Gazprom wird ab dem 1.10.2021 anstatt 108 Mio nur noch 35 Mio m3 Gas liefern durch die Jamal Pipline in Polen

Und das wird die Gaspreise weiter explodieren lassen

https://agsi.gie.eu/#/historical/eu  

10817 Postings, 1827 Tage raider7Deshalb wird er Bundeskanzler werden

 
  
    
24.09.21 00:29
https://snanews.de/20210923/...nterstuetzt-nord-stream-2-3695800.html

Er hält an der NS2 Pipline fest und wird dafür belohnt werden

Lieber ihn als die Perfekte Abschreiberin die anscheinend nix in der Birne hat deshalb immer abschreiben + Kopieren.!?  

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