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USA ! Anhebung der Schuldenobergrenze gescheitert.

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 25.04.21 10:36
eröffnet am: 02.07.11 03:39 von: I Genie Anzahl Beiträge: 19
neuester Beitrag: 25.04.21 10:36 von: Ulrikexljca Leser gesamt: 17479
davon Heute: 2
bewertet mit 3 Sternen

146 Postings, 4019 Tage I GenieUSA ! Anhebung der Schuldenobergrenze gescheitert.

 
  
    
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02.07.11 03:39

Short ?

Kein Mensch glaubt daran das es scheitern könnte, die Schuldenobergrenze der USA durch den Kongress anzuheben.........dieses stimmt mich nachdenklich.

....es klingt in meinen Ohren wie, "ich hab da mal was vorbereitet".

"Den Finanzmärkten droht in diesem Fall ein Armageddon" !!.......Könnte natürlich passieren würd mich nicht wundern, dann haben sich die Vertreter des Volkes ebend nicht einigen können.

....die folge, reduzierung der grössten Geldmenge (Mutter aller Blasen) nämlich den Bondmarkt das würde in der grössten Depression enden die die Welt je gesehen hat.
Binnen Monaten würde der ganze Globus zum Armenhaus mit Suppenküche werden.   

"Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) will die USA nach Angaben eines Managers auf den schlechtesten Code D herabstufen, schlechter als D wie Default geht nicht" 

.......diese schlagartige herabstufung, stimmt mich noch mehr nachdenklich. Wie gesagt " ich hab da mal was vorbereitet kurz und schmertzlos"

 http://www.goldmoney.com/de/gold-research/...se-verschaerft-sich.html

Den USA droht weltweit schlechtestes Rating

01.07.2011, 12:35 Uhr | dapd, dpa, t-online.de - mmr

Stars and Stripes: Amerika droht Pleite-Rating (Foto: imago)

Stars and Stripes: Amerika droht Pleite-Rating (Foto: imago)

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) will die USA nach Angaben eines Managers auf den schlechtesten Code D herabstufen, sollte sich der Kongress nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. "Wenn eine Regierung ihre Schulden nicht rechtzeitig bezahlt, wird das Rating dieser Regierung auf D gesetzt", sagte S&P-Geschäftsführer John Chambers in einem Interview mit Bloomberg Television. Schlechter als D wie Default geht nicht. Damit würden die USA sogar Griechenland unterbieten, das derzeit mit CCC eingestuft ist.

weiter hier

http://wirtschaft.t-online.de/...pleite-rating/id_47633176/index?news

 

3078 Postings, 4907 Tage John Rambo!

 
  
    
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02.07.11 05:21
Schulden machen ist nicht gut. Ein Bekannter von mir macht auch ständig Schulden.  

245 Postings, 4462 Tage OrbicularisIch gehe fest davon aus, das die Schuldengrenze

 
  
    
03.07.11 19:15

7885 Postings, 8221 Tage ReinyboyOhne Schulden kein

 
  
    
03.07.11 22:20
Wachstum.

Ohne Wachstum kein (allimentierter) Kapitalismus.
-----------
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall

146 Postings, 4019 Tage I GenieVorsicht, vorsicht

 
  
    
04.07.11 04:33

QE2 läuft gerade mal aus.  schon meldet sich der Diener vom Dienst und spielt den Kätzer. Er spielt den "ist doch alles scheiße Typen" ,.............. "es bringt doch alles nichts".....dabei hat er das, selbe wie Bernanke gemacht.. Leute ich sags euch, der kommende Monat kann dazuführen, das wir Geschichte erleben und die Welt wie sie einst war hinter uns lassen.

 

Greenspan verliert Glauben an Anhebung der US-Schuldenobergrenze

By Roman | Juli 1, 2011

 

Das massive Stimulusprogramm der US-Notenbank Federal Reserve habe in den letzten zwei Jahren kaum Einfluss auf die Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft ausgeübt. Vielmehr hätten die Maßnahmen dazu beigetragen, den Außenwert des US Dollars zu senken und die Exporte des Landes künstlich zu steigern, wie Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der Federal Reserve, in einem Interview erklärte. Seiner Meinung nach werde es wahrscheinlich nicht zu einer Einigung über eine Anhebung der Schuldenobergrenze zwischen Demokraten und Republikanern kommen.

Laut Alan Greenspan sehr wahrscheinlich keine zeitnahe und brauchbare Lösung im anhaltenden Disput um Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA zu erwarten

 

Greenspan feuerte in einem Interview gegenüber cnbc.com eine Breitseite auf seinen Amtsnachfolger Ben Bernanke ab. Laut Greenspan hätten die in den vergangenen zwei Jahren beschlossenen Maßnahmen zur finanziellen Lockerung durch die Fed in einem Gesamtvolumen von knapp $2,0 Billionen kaum etwas dazu beigetragen, um Amerikas Wirtschaft anzukurbeln. Es gebe keinerlei Beweise dafür, dass die in die Finanzmärkte gepumpten Kapitalbeträge tatsächlich von Erfolg gekrönt gewesen seien. Vielmehr habe diese Entscheidung sich negativ auf die Wechselkursrate des US Dollars ausgewirkt, was wiederum zu einer artifiziellen Anhebung der Exportrate des Landes geführt habe. Darüber hinaus sei er sich keineswegs darüber sicher, ob die QE-Maßnahmen der Fed tatsächlich irgendwelche Erfolge aufzuweisen haben. Dies gelte sowohl für QE2 wie auch für QE1.

Greenspans Kommentare erfolgten, während die Fed gerade dabei ist, ihr zweites Bondankaufprogramm (QE2) in Höhe von $600 Milliarden auslaufen zu lassen. Bislang hat Amerikas Zentralbank keinerlei Hinweise darauf gegeben, ob es eine dritte Runde der finanziellen Lockerung (QE3) geben werde. Greenspan ergänzte, dass es ihn persönlich sehr überraschen würde, wenn es tatsächlich zu einer Verabschiedung von QE3 kommen sollte, weil es dadurch zu einem weiteren Erosionsprozess des US Dollars käme. Greenspans Nachfolger Bernanke verabschiedete im Jahr 2009 sein erstes QE-Programm, um den Versuch zu unternehmen, die damals eingefrorenen Kreditmärkte wieder aufzutauen und einen drohenden Kollaps des Finanzsystems der Vereinigten Staaten zu verhindern.

Greenspan teilte mit, dass ein Zahlungsausfall Griechenlands äußerst wahrscheinlich sei, was sich überaus negativ auf die Profitabilität des Bankensystems in den USA auswirken werde. Die engen wirtschaftlichen und finanziellen Verflechtungen zwischen den USA und Europa würden sich in diesem Kontext in der Zukunft als problematisch erweisen. Viele amerikanische Geldmarktfonds seien über ihre Investments in europäische Banken an den ausstehenden griechischen Staatsschulden indirekt beteiligt. Alles was die Vereinigten Staaten jetzt keinesfalls brauchten, sei ein signifikanter Rückgang der Erträge aus Auslandsanlagen des Landes, so Greenspan. Auch in Bezug auf die anhaltenden Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern im Hinblick auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze in den USA zeigte sich Greenspan pessimistisch. Es müsse laut US-Finanzministerium spätestens bis zum 02. August zu einer politischen Einigung im Kongress kommen, weil ansonsten ein Zahlungsausfall auf die ausstehenden Anleihen der USA drohe. Greenspan ergänzte, dass er sich persönlich nicht vorstellen könne, dass die politischen Kontrahenten bis zu diesem Datum zu einer brauchbaren Lösung in dieser existenziellen Frage gekommen sein werden. Falls es zu keiner Einigung komme, würden die USA zu einer dramatischen Beschädigung des globalen Finanzsystems beitragen. Unmittelbares Resultat werde sein, dass die USA zahlungsausfällig auf ihre insgesamt ausstehenden Schulden werden dürften. Ab diesem Zeitpunkt sei ein Haircut für die gesamte Gesellschaft nicht mehr zu vermeiden, mit dem ein drastischer Rückgang des Wohlstandsniveaus verbunden sein werde.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=12668

 

146 Postings, 4019 Tage I GenieImmer dran denken

 
  
    
04.07.11 22:22
....es ist gewollt das die Schuldengrenze nicht angehoben wird, nur so können die Amerikaner den Hals aus der Schlinge ziehen.


Krugman: Weitere Millionen US-Arbeitslose vorstellbar
By Wayne Copeland | Juli 4, 2011

Laut Nobelpreisträger Paul Krugman zeichne sich ein politisches Versagen im Hinblick auf die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA immer deutlicher ab. Auch wenn sich viele Beobachter einen derartigen Katastrophenfall in keiner Weise vorstellen könnten und sich viel zu selbstgerecht verhielten, steuerten die Vereinigten Staaten auf eine Situation zu, die das globale Finanzsystem durchaus zu Fall bringen könnte.

Einer bereits depressiven Wirtschaft könnten weitere Millionen von Arbeitsplätzen abhanden kommen
Die Selbstgerechtigkeit vieler Marktteilnehmer lasse zwei wesentliche Faktoren in Bezug auf die bedrohliche Situation gänzlich außer Acht, wie Krugman in seiner Kolumne auf der Seite der NY Times schrieb. Einerseits wachse die politische Radikalität unter den Mitgliedern des amerikanischen Kongresses mit jedem Tag und andererseits versage Präsident Obama dabei, in der politischen Debatte eine Linie in den Sand zu ziehen, um eine weitere Eskalation der Situation zu vermeiden. Sollte der Kongress tatsächlich dabei versagen, die Schuldenobergrenze des Landes anzuheben, würde dieses Ereignis direkt zu Zahlungsausfällen auf ausstehende Schulden führen und internationale Investoren letztendlich davon überzeugen, dass die Vereinigten Staaten in der Zukunft kein verlässlicher und verantwortungsbewusster Schuldner mehr seien.

Überdies ließe sich zum jetzigen Zeitpunkt in keiner Weise vorhersagen, in welcher Weise sich ein Zahlungsausfall auf ausstehende US-Staatsschulden an den Weltfinanzmärkten auswirken würde. Bislang herrsche der Grundsatz vor, dass amerikanische Regierungsschulden letztendlich die sichersten Vermögenswerte auf der ganzen Welt seien, so Krugman. Sollte sich keine Einigung über eine Anhebung der Schuldenobergrenze einstellen, wäre die US-Regierung sofort zu drastischen und äußerst schmerzhaften Ausgabekürzungen gezwungen, gegen die sich die momentan in Griechenland zu beobachtenden Sparmaßnahmen wie ein Zwerg ausnehmen würden. Sollte es zu einer derartigen Entwicklung kommen, würden die erzwungenen Sparkürzungen dazu führen, dass in einer bereits depressiven Wirtschaft weitere hunderttausende, wenn nicht gar Millionen von Arbeitsplätzen verloren gingen

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=12674#more-12674  

146 Postings, 4019 Tage I Genieist schon der Hammer

 
  
    
04.07.11 22:30
..das es keiner wahr haben möchte, alle denken und hoffen das es immer weitergehen wird wie bisher.

.....es wird euch alle anscheissen.  

146 Postings, 4019 Tage I GenieDas steigen

 
  
    
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04.07.11 22:41
der Märkte weltweit seit einer Woche sollte man mit Vorsicht geniessen. Alle die Short sind werden gnadenlos rassiert und man versucht sie vom gegenteil zu überzeugen. Alle Handelssysteme geben Signale Long manche sogar in der 4fachen ausführung.


.....der Trottel Dirk Müller meinte heute auf seiner Website, der Markt kann nur noch steigen " wir sollten die Absicherung nach unten weglassen".


....dann viel Spass ....ich werde schön abwarten und langsam short Posis aufbauen. Der Einbruch wird sehr stark sein und 99 % der Marktteilnehmer auf den falschen Fuß erwischen, es wird grauenhaft werden.  

146 Postings, 4019 Tage I GenieLeute schaut mit Argusaugen hin

 
  
    
04.07.11 22:51
was der Kongress da veranschtaltet, es wird darüber sehr wenig berichtet.  

146 Postings, 4019 Tage I GenieUSA: Bundesstaat Minnesota ist Pleite

 
  
    
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05.07.11 18:56
USA: Bundesstaat Minnesota ist Pleite

Der Bundesstaat Minnesota ist ein Vorgeschmack, was passiert, wenn sich Demokraten und Republikaner nicht bis Anfang August einigen können. Der "Unabhängigkeitstag" fiel am Montag wegen Zahlungsunfähigkeit aus.

 

 

US-Präsident Obama hat vier Wochen, um eine nationale Pleite abzuwenden. (Allison Harger)

Seit Freitag ist der US-Bundesstaat Minnesota zahlungsunfähig, meldet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Nach dem langen Wochenende – Montag war Independence Day – blieben am Dienstag 22.000 Staatsbedienstete zu Hause. Sie werden auf unabsehbare Zeit keinen Lohn bekommen. Bereits am Nationalfeiertag blieben die Nationalparks und Zoos geschlossen. Bauarbeiten an Straßen wurden bereits am Wochenende eingestellt.

Streit zwischen Demokraten und Republikanern

Der demokratische Gouverneur Mark Dayton konnte im Parlament des Bundesstaats keine Mehrheit für seinen Budgetplan erreichen. Die Republikaner hatten das Budget abgelehnt, die Demokraten sind in der Legislative die Minderheit.

Der Gouverneur Dayton fordert höhere Steuern für Reiche, obwohl er selbst zu den reichsten Bürgern in Minnesota zählt. Die Republikaner lehnen Steuererhöhungen ab. Sie fordern erhebliche Einsparungen bei den Ausgaben.

Direkte soziale Zuwendungen werden ab sofort eingestellt und auch Hilfsorganisationen wird kein Geld mehr zu Verfügung gestellt. Viele Organisationen mussten umgehend ihren Betrieb einstellen, andere können noch weiterarbeiten, bis ihnen in wenigen Tagen das Geld ausgehen wird.

USA stehen ebenfalls vor der Pleite

Was sich in Minnesota abgespielt hat, könnte auch auf Bundesebene drohen. Schafft die Obama-Regierung es nicht, eine Erhöhung der Schuldenobergrenze durchzusetzen, wird den USA bald das Geld ausgehen. Bis zum 2. August hat Präsident Barack Obama noch Zeit, sich mit dem Kongress auf eine Gesetzesänderung zu einigen, sonst droht den USA auf nationaler Ebene ein „shut down“.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/07/19618/

 

146 Postings, 4019 Tage I GenieObama warns of 'second recession'

 
  
    
07.07.11 03:03
Obama warns of 'second recession'
Wed Jul 6, 2011 10:57PM
 

US President Barack Obama leaves after announcing to media that he has making a statement to the media invited Congressional leaders to the White House to negotiate raising the nation's debt ceiling July 5, 2011 in Washington, DC.
US President Barack Obama has warned the Republicans that if an agreement to raise the debt limit is not made soon, there is a risk of a second economic recession.



"Our credit could be downgraded, interest rates could go drastically up, and it could cause a whole new spiral into a second recession -- or worse," Obama said. "This is something that we shouldn't be toying with."

Obama's comment comes a day before a White House meeting between the Democratic-led Senate and Republican-held House of Representatives is to take place to discuss the issue, AFP reported.

Republican Senate Minority Leader Mitch McConnell has so far said he will block any effort to raise taxes, saying it is “ludicrous” to believe such a move would avert Obama's claimed “global disasters.”

"Until now, the president's proposals have been inadequate and, frankly, indefensible," McConnell said.

However, he added that they are “eager to meet with the president to see if he's really willing to do something big here for the country."

The US officially hit its USD 14.3 trillion debt ceiling on May 16, up from USD 10.6 trillion when Obama took office in 2009.

It has been said that the US government could potentially default on its debts on August 2, if the debt ceiling remains unchanged.

Congress has already voted ten times to raise the debt limit since 2001. 

http://www.presstv.ir/detail/187939.html
 

 

146 Postings, 4019 Tage I GenieFronten in US-Schuldenkrise verhärtet - Zeit dräng

 
  
    
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07.07.11 03:10
Fronten in US-Schuldenkrise verhärtet - Zeit drängt
Mittwoch, 6. Juli 2011, 17:46 Uhr
 

 

 

Washington (Reuters) - Knapp vier Wochen vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft sind die Fronten im Schulden-Streit der USA verhärtet.

Präsident Barack Obama wies am Dienstag einen Vorschlag der Republikaner zurück, die Schuldengrenze zunächst nur vorläufig für die nächsten Monate anzuheben, um mehr Zeit für eine umfassende Lösung zu gewinnen. Für Donnerstag berief der Präsident zudem ein neues Treffen ein, um die vor zwei Wochen gescheiterten Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die Zeit drängt: Dem Land droht Anfang August die Zahlungsunfähigkeit, sollten sich die Parteien nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze verständigen.

Die USA sind so hoch verschuldet, dass sie die gesetzliche Obergrenze von 14,3 Billionen Dollar bereits am 16. Mai gerissen haben. Die Politik muss eine Erhöhung beschließen, sonst kann das Land ab dem 2. August seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen und das Land ist de facto zahlungsunfähig. An den Märkten wird der nun seit Monaten anhaltende Streit mit wachsendem Unbehagen verfolgt.

Experten fürchten verheerende Folgen für die Kreditwürdigkeit der Wirtschaftsmacht. Was dann folgen könnte, hat der US-Bundesstaat Minnesota im negativen Sinne schon vorgemacht: Seit Freitag ist die öffentliche Hand dort zahlungsunfähig, ebenfalls wegen eines Haushaltsstreits. Ähnlich wie auf Bundesebene wurde sich dort der demokratische Gouverneur mit der republikanischen Mehrheit im Parlament nicht einig, wie das Milliarden-Defizit in den Griff zu bekommen ist. Dies wäre aber zum Start des neuen Fiskaljahres am 1. Juli nötig gewesen. Tausende Beschäftige im öffentlichen Dienst sind seit Freitag beurlaubt, weil sie nicht bezahlt werden können.

"DISKUSSIONEN SIND FRUCHTLOS"

"Wir müssen in den nächsten zwei Wochen eine Einigung erreichen, die das Defizit verringert und die volle Glaubwürdigkeit der US-Regierung und des amerikanischen Volkes sicherstellt", sagte Obama in Washington. Bei dem Treffen am Donnerstag soll in erster Linie eine Einigung über Kürzungen erreicht werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Republikaner einer Erhöhung der Schuldengrenze zustimmen.

Die Fronten sind allerdings verhärtet. Seit dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern weisen sich die Parteien gegenseitig die Schuld dafür zu. Größter Streitpunkt sind die Steuern. Die Demokraten von Obama wollen die Belastungen für wohlhabende Amerikaner erhöhen, um den Staatshaushalt zu entlasten. Die Republikaner sind strikt gegen jede Form von Steuererhöhung, weil sie fürchten, dass dadurch noch mehr Menschen ohne Job dastehen. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei mehr als neun Prozent, für US-Verhältnisse immens hoch.

Vor der neuen Gesprächsrunde zeigten sich die Republikaner skeptisch. Ein weiteres Treffen mache keinen Unterschied in der Sache, hieß es. "Ich spreche gerne über diese Themen im Weißen Haus, aber solche Diskussionen sind fruchtlos, so lange der Präsident die wirtschaftliche und rechtliche Realität nicht anerkennt", erklärte der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, John Boehner. "Die Gesetze, die der Präsident vorgeschlagen hat - welche die Steuern für kleine Firmen steigen lassen und noch mehr amerikanische Jobs vernichten würden - können das Repräsentantenhaus nicht passieren, wie ich wiederholt gesagt habe." Sein Kollege im Senat, Mitch McConnell, sagte, er betrachte das anberaumte Treffen als Gelegenheit, zu sehen, ob der Präsident sich letztlich ernsthaft darum bemühe, das Defizit zu senken.

OBAMA: "ES GIBT NOCH EIN PAAR DIFFERENZEN"

Die Nerven scheinen zunehmend blank zu liegen. Obama warf den Republikanern zuletzt vor, sich wie faule Schulkinder zu benehmen, die ihre Hausaufgaben nicht machen wollten. Demokratische Abgeordnete warfen ihrem politischen Gegner vor, die US-Wirtschaft sabotieren zu wollen. Die Republikaner nahmen ebenfalls kein Blatt vor den Mund. "Washington ist süchtig, Geld auszugeben und der Chef-Süchtige ist der Präsident", hatte Senator Jim DeMint gesagt.

Ein Kompromissvorschlag ist derzeit nicht abzusehen. Obama sagte, er habe über das vergangene Wochenende über den Unabhängigkeitstag am 4. Juli viele Gespräche mit Vertretern beider Parteien geführt. "Wir haben Fortschritte gemacht und ich denke, dass noch mehr in Sicht ist. Ich will aber niemandem etwas vormachen, es gibt noch ein paar wirkliche Differenzen", sagte Obama. Ein Glück, dass ihm wenigstens sein Finanzminister Timothy Geithner offenbar vorerst doch nicht abkommen kommt - wie vergangene Woche spekuliert worden war. Der Finanzminister ist der letzte verbliebene Top-Berater aus dem Wirtschaftsteam, mit dem Obama vor rund zwei Jahren antrat. Das Präsidialamt teilte mit, Geithner habe Obama nichts von einem baldigen Rücktritt mitgeteilt.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE76506D20110706

 

146 Postings, 4019 Tage I GenieUS-Schuldendrama provoziert Finanz-GAU

 
  
    
08.07.11 19:52
Globale Gefahr

US-Schuldendrama provoziert Finanz-GAU

Von Markus Gärtner

Am Pleiteabgrund: Wie die USA die Weltwirtschaft bedrohen
Fotos
DPA

Es ist die verdrängte Gefahr der Weltwirtschaft: Amerika macht alle paar Wochen neue Schulden in Höhe des griechischen Rettungspakets. So driftet das Land Richtung Pleiteabgrund und die Welt in die Gefahrenzone eines globalen Finanz-GAUs. Jetzt wird die Rettungszeit knapp.

Hamburg - Die Zeit läuft davon, die Warnungen werden drastischer. Doch das Gefeilsche um ein Sparpaket in Washington macht kaum Fortschritte. Am Donnerstag berief Präsident Obama Politiker beider großer Parteien ins Weiße Haus, um einen Durchbruch in den festgefahrenen Sparverhandlungen zu erzielen. Rund 4000 Milliarden Dollar will er in den kommenden zehn Jahren einsparen. Obamas Demokraten wollen hierfür auch die Steuern anheben, nicht nur Ausgaben kürzen. Die Republikaner wollen massiv streichen, doch höhere Steuern lehnen sie rundweg ab. Weiter könnten die Positionen kaum voneinander entfernt sein.

 

 

Finanzminister Timothy Geithner hat daher das Parlament bereits mehrmals gewarnt, die Administration könne ab dem 2. August nicht mehr alle Rechnungen bezahlen, falls das Schuldenlimt von 14.300 Milliarden Dollar bis dahin nicht angehoben werde. Die Defizitgrenze war am 16. Mai erreicht worden. Seitdem hat Geithner den Schuldenpegel eingefroren: Mit Buchungstricks, mit höheren Steuereinnahmen und mit Anlagevermögen aus staatlichen Pensionsfonds. Schon 74 Mal seit dem Jahr 1962 wurde laut dem Congressional Research Service das Schuldenlimit angehoben. Doch so ernsthaft wie dieses Mal drohte die Zahlungsunfähigkeit bislang nicht.

 

Nach dem Schuldengipfel am Donnerstag - der verdächtig schnell zu Ende war - wurde sofort deutlich: Einen Durchbruch hat es nicht gegeben. "Von Routine zu radioaktiv", fasste CNN denn auch die ergebnislos beendeten Gespräche im Weißen Haus zusammen. Beide Seiten wollen bis Sonntag ihre Grundpositionen abstecken und sich wieder treffen, so Obama: "Ich denke, es war ein sehr konstruktives Treffen", schönte der Präsident das Fiasko in der viel beachteten Runde. Dass erneut keine Fortschritte erzielt wurden, hat zumindest die Wall Street nicht beunruhigt. Der Dow-Jones-Index stieg um 90 Punkte, die Anleihekurse gaben unmerklich nach. Eine Vertrauenskrise sieht anders aus.

Doch aufmerksamen Beobachtern stehen die Haare zu Berge: Scheitert die Sparrunde, gibt es auch keine Anhebung der Schuldengrenze. Dann aber droht den USA zumindest auf einige der 80 Millionen Rechnungen, die der Finanzminister jeden Monat begleichen muss, ein Ausfall. In der Folge könnte der Dollar kollabieren, die Zinsen nach oben schießen, das Kredit-Rating der USA drastisch fallen, die Anleihekurse einbrechen.

1600 Milliarden Dollar Defizit im laufenden Haushaltsjahr

Jede einzelne dieser Folgen könnte für sich einen weltweiten Finanz-GAU auslösen. Selbst ein Zahlungsverzug von wenigen Tagen könnte die Rolle der USA als führende Volkswirtschaft der Welt in Zweifel ziehen. "Ausländische Investoren könnten im Extremfall nicht mehr darauf vertrauen, dass die Wechselkursverluste, die der Dollar dann erleidet, je wieder wettgemacht werden", warnt der Devisenstratege Steven Englander bei der Citigroup.

 

 

Doch in dieser brisanten Situation nehmen sich die beiden Parteien in den USA von den 26 Tagen, die bis zum 2. August bleiben, drei Tage Auszeit. Um Grundpositionen abzustecken, wie es heißt. Und das, obwohl sie seit Wochen miteinander verhandeln. Das ist ein gefährlicher Luxus, gemessen daran, was auf dem Spiel steht. Bei 1600 Milliarden Dollar Defizit im laufenden Haushaltsjahr wächst der US-Schuldenberg täglich um 4,4 Milliarden Dollar. Das entspricht alle fünf Wochen dem Rettungspaket für Griechenland. Während das Budgetdefizit in Athen bei 13,6 Prozent liegt, erreicht es in Washington in diesem Jahr immerhin schon 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Einziger Trost: Die Gesamtschulden erreichen in den USA 100 BIP-Prozent. Und das ist eine weitaus weniger bedrohliche Verschuldung als in Griechenland - leider nur auf den ersten Blick.

 

Doch in dieser Rechnung sind viele Hundert Milliarden Dollar Verbindlichkeiten aus bereits garantierten, aber noch nicht geleisteten Zahlungen für den Gesundheitssektor und die Sozialhilfe enthalten. Die USA wenden zudem 200 Milliarden Dollar im Jahr nur dafür auf, Zinsen für die aufgelaufenen Schulden zu begleichen. Laut Prognosen des Government Accounting Office könnte das binnen zehn Jahren - je nach Zinssatz - auf 1000 Milliarden ansteigen.

An schlimmen Warnungen mangelt es daher nicht. Die USA rutschen in eine zweite große Rezession ab, wenn das Schuldenlimit nicht angehoben wird, sagte Obama selbst am Mittwoch in einem Twitter-Austausch mit dem Wahlvolk. Heute musste das US-Arbeitsministerium erneut steigende Arbeitslosenquoten vermelden. Und Investorenlegende Warren Buffett vergleicht das Geschachere in Washington mit russischem Roulette. Für ihn ist das, "wie wenn ihr mir eine Pistole mit sechs Schüssen im Magazin gebt, aber nur eine Kugel ist drin, und wir haben schon fünfmal abgedrückt". David Frum, ehemaliger Redenschreiber von George Bush, sieht gar eine Verfassungskrise heraufziehen, weil sich herumspricht, dass Obama den 14. Zusatz zu dem Dokument bemühen könnte.

 

 

http://www.manager-magazin.de/politik/...schaft/0,2828,773148,00.html

 

2 Postings, 4017 Tage doc kowaltzkiziemlich üble geschichte.

 
  
    
08.07.11 20:01

/ironie an

die ratingagenturen sehen ja noch kein großes problem, dann gibt es sicher keins.

/ironie aus

 

146 Postings, 4019 Tage I GenieRingen um US-Schuldenlimit geht weiter

 
  
    
11.07.11 05:17
Haushalt: Ringen um US-Schuldenlimit geht weiter

Republikaner und Demokraten streiten weiter über eine Erhöhung der US-Schuldenobergrenze. Doch bisher ist keine Lösung in Sicht. Die Zeit läuft der amerikanischen Regierung davon.

John Boehner, Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus, lehnt Steuererhöhungen ab. Quelle: dpa
John Boehner, Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus, lehnt Steuererhöhungen ab.Quelle: dpa

WashingtonDas Ringen um eine Erhöhung der Schuldenobergrenze in den USA geht weiter. Kurz vor einem Treffen mit Präsident Barack Obama am Sonntagabend (früher Montagmorgen MESZ) zogen die Republikaner ein Angebot zu einer „großen Lösung“ zurück. John Boehner, der starke Mann der Republikaner im Repräsentantenhaus, warf der Regierung erneut vor, auf Steuererhöhungen zu beharren. 

Obama hatte sich erst kürzlich optimistisch geäußert, dass die Parteien es bis Anfang August schaffen, das derzeitige Schuldenlimit von 14,3 Billionen Dollar (10 Billionen Euro) zu erhöhen und so katastrophale finanzielle Folgen zu verhindern. Die Republikaner beharren auf drastischen Einsparungen bei den Sozialausgaben, um die Schulden langfristig in den Griff zu kriegen. Die Demokraten wollen aber auch Steuererhöhungen für Reiche durchsetzen. 

Republikaner und das Obama-Lager hatten vergangene Woche eine „große Lösung“ ins Auge gefasst, bei der das Defizit über die nächsten zehn Jahre um vier Billionen Dollar verringert werden sollte. Jetzt sprach Boehner von einer kleineren Lösung von zwei bis drei Milliarden Dollar Defizitabbau. 

Die USA müssen bis spätestens 2. August die Schuldengrenze erhöhen. Falls das nicht gelingen sollte, haben Ratingagenturen schon mit Konsequenzen gedroht. Bei einem Scheitern könnte es laut Experten zum ersten Zahlungsausfall in der Geschichte der USA kommen - mit möglicherweise dramatischen Konsequenzen auf den Finanzmärkten. 

Auch die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, warnte vor „wirklich üblen Folgen“ für den Fall, dass die Obergrenze nicht angehoben werde. In einem Interview des Senders ABC sagte sie steigende Zinsen, fallende Aktienkurse und Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft voraus.

US-Finanzminister Timothy Geithner bekräftigte auf NBC, die Regierung strebe weiterhin die größtmögliche Übereinkunft über einen Defizitabbau an. Beide Seiten müssten Kompromisse machen. Obamas ehrgeizige Pläne sehen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen vor, die das Defizit über zehn Jahre hinweg um vier Billionen Dollar verringern sollen. Die Republikaner sperren sich jedoch hartnäckig gegen höhere Steuern, und auch aus den eigenen Reihen der Demokraten gibt es Widerstand gegen Kürzungen bei Sozialleistungen für Rentner und Arme.

Die Verhandlungen sind nicht zuletzt schwierig, weil derzeit ein Patt im Parlament herrscht: Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner die Mehrheit, im Senat hingegen Obamas Demokraten. US-Medien gehen davon aus, dass eine Einigung bis spätestens 22. Juli unter Dach und Fach sein muss, damit noch genug Zeit bleibt, die Vereinbarung bis zum 2. August in ein Gesetz zu gießen.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ter/4378168.html

 

808 Postings, 5709 Tage blutiger Anfängerwas ist Dein Problem?

 
  
    
11.07.11 09:33
ist doch klar: alte Währung verbrennen  -- neue Währung einführen...
so wie Sie´s in der Vergangenheit immer gemacht haben.....  

146 Postings, 4019 Tage I Genie@16 hab da etwas bedenken

 
  
    
11.07.11 14:32
""so wie Sie´s in der Vergangenheit immer gemacht haben..... "




.....nenn mir mal wann und wo, es in der Vergangenheit gemacht worden ist seit dem der Dollar da ist.  

7 Postings, 2474 Tage enthralledUS Debate

 
  
    
29.09.15 17:10
Well it will be good to hear from the next presidential debate titled economy regarding debt ceiling.
Here's latest and updated Primary Republican Debate Schedule for 2015-2016. The debates are between all Republican candidates running for president from all US states.
http://gopdebateschedules.com/  

7 Postings, 2474 Tage enthralledPolitics

 
  
    
09.10.15 14:58
Well the wait is over. The next Republican debate has arrived. Here's Everything you need to know about the upcoming October 28 CNBC Presidential Debate Schedule.
http://gopdebateschedules.com/cnbc-gop-republican-debate-schedule-11
 

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