Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 05.10.22 16:37
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 41982
neuester Beitrag: 05.10.22 16:37 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 7266082
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19 Postings, 4994 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

 
  
    
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11.03.09 10:23
Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
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41956 Postings ausgeblendet.

263 Postings, 3238 Tage Helmut DietrichFanny + Freddy-Stämme/#956

 
  
    
21.09.22 08:45
Das Kursplus von über 10 % bei den Freddy Vorzügen gestern zeigt, dass die Aktionäre in den USA an die These glauben. Es wird wirklich jeden Monat eine "neue Sau durchs Dorf getrieben".  AL, umsteigen auf die Freddy-Vorzüge ist jetzt zu spät. Gibt es noch andere Infos oder wie soll man sich jetzt verhalten?  

75914 Postings, 6726 Tage Anti Lemming# 958 - Wenn du die JPS hast, ist es egal,

 
  
    
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21.09.22 16:13

ob die von Fannie oder Freddie sind, weil beide bei Lamberth vertreten sind. Auch die Freddie-Stammaktien sind vertreten, nicht jedoch die Fannie-Stammaktien.

Darauf hatte ich gestern auch  im Fannie-Thread zu den Stammaktien hingewiesen.

Für die dortigen User ist es evtl. sinnvoll, von Fannie Mae Stammaktien in Freddie Mac Stammaktien umzusteigen, weil die Freddie-Stämme bei der Lamberth-Klage einen Schadensersatz erhalten könnten.

Hier im JPS-Thread ist kein Umschichten nötig (auch nicht von Fannie-JPS in Freddie-JPS - Begründung: erster Satz).

Schon gar nicht ratsam ist mMn, von JPS (egal ob Fannie oder Freddie) in Freddie Mac Stammaktien umzuschichten. Denn grundsätzlich ist die Gefahr, stark verwässert zu werden, bei Stammaktien sehr groß, egal ob von Fannie oder Freddie.

Bei den JPS ist die Gefahr, verwässert zu werden, relativ klein. Dafür ist das "Kursziel" auf den Nennwert der JPS (meist 25 $) begrenzt - zzgl. etwaiger Schadensersatz und Zinsen von 6 % p.a. rückwirkend ab 2012, falls die Kläger im Lamberth-Prozess gewinnen - wogegen die US-Regierung sicherlich Berufung einlegen würde, um Zeit zu schinden).

 

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingErläuterung zu # 959

 
  
    
21.09.22 17:45
Ich hatte versehentlich geglaubt, im JPS-Thread zu sein. Daher die Formulierung "hier im JPS-Thread...").

Ich poste zu Lamberth nur im JPS-Thread, weil es für Fannie-Stämme in diesem Prozess nichts zu gewinnen gibt.

Evtl. interessant für hiesige User ist allerdings ein heute erschienener Artikel in der Washington Post zur Fairholmes-Klage. Der Artikel räumt (stellenweise) mit den bislang verbreiteten Regierungslügen zu Fannie und Freddie auf:

https://www.washingtonpost.com/business/...af-0a04e5dc3db6_story.html

Hier die deutsche Übersetzung:

https://www.ariva.de/forum/...ung-bis-juli-574209?page=46#jumppos1158

 

4745 Postings, 2697 Tage s189317. Oktober @AL

 
  
    
22.09.22 04:21
Am 17. Oktober ist ja sicherlich ein guter Tag um zu hoffen das man damit je nach Entscheidung Buchverluste wett machen kann oder auch mehr. Das die FNMA nicht mit drin ist bei der Klage - nachvollziebar.  Ein move macht für mich Sinn. Bei 0,56x zu 0,58 auch kein erhebliches Risiko für mich. So viele Fannie & Freddie Commons besitze ich zudem aktuell nichtmehr.

Was ich hier nicht einschätzen kann da ich mich auch aktuell zu wenig damit beschäftige ist die Frage ob es da wieder zu einer Vertagung kommen kann oder nicht? Die Zuständigkeit an ein anderes oder höheres Gericht gehen kann oder, oder?

Hast Du das irgendwo schon beschrieben was am 17.10 konkret entschieden werden muss? Was wäre bei 27 Mrd. die Hochrechnung für FMCC? Hab nicht alles zurück gelesen. Fehlt mir aktuell die Zeit. Danke schon mal.

Keine Handlungsempfehlung.  

4745 Postings, 2697 Tage s189327 Mrd. Aufteilung ?

 
  
    
22.09.22 05:38
Hab selber mal recherchiert und denke bei den Amis zu lesen das es sich im Idealfall von 27 Mrd. wie folgt aufteilen würde:

$ 10,3 Mrd. (Fannie Preferred)  
$ 5,9 Mrd. (Freddie Preferred)
$ 11,0 Mrd. (Freddie Commons, FMCC)

Die Anzahl Aktien pro Klasse sind ja bekannt. Bei FMCC setzte ich mal 650 Mio an. Rechnen kann ja jeder selber.

Da der Kurs bei 0,58 cent ist ... natürlich ein ordentliches Potential.  Halt immer die goldene Frage wann haben wir schon mal ein relevantes Urteil gewonnen. Diese potentielle Summen pro Klasse - falls meine Recherche stimmt - könnte Phantasie bringen nächste Wochen.

Wer hat da genaue Zahlen wie sich die 27 Mrd. bei einem Sieg auswirken würden oder stimmt das so in etwa?


Nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung zu handeln.  

75914 Postings, 6726 Tage Anti Lemming"ob es da wieder zu einer Vertagung kommen kann"

 
  
    
22.09.22 15:41
Wenn die US-Regierung im Lamberth-Geschworenenprozess verliert, wird sie mit ziemlicher Sicherheit Berufung einlegen, schon um die Sache zu verzögern. Alternativ könnte sie aber auch einen Vergleich (settlement) anzustreben, der dann idealerweise mit einer KE und Freilassung einhergeht.

Lange werden sich die Preise für US-Immobilien wohl nicht mehr auf dem jetzigen "Mond"-Niveau bewegen (Chart unten), zumal die Zinsen anziehen. Wenn die Hauspreise wieder runterkommen, dürften Käufer der letzten zwei Jahre, die überteuert gekauft hatten, in Schwierigkeiten kommen. D.h. ihr Kredit, den sie der Bank bzw. Fannie schulden, wäre höher als ihr aktueller Hauswert. Manch einer schmeißt dann einfach hin.

Bei einer neuen Immobilienkrise in USA ähnlich wie 2008 wäre die US-Regierung schlimmstenfalls selber dran mit der Haftung für die MBS-Verbriefungen. Bei einer Pleite von FnF würden außerdem die SPS der Regierung wertlos (ebenso die Stämme und die JPS).

Da ist es doch "schöner", vorher noch via KE neues Investoren-Schlachtvieh reinzuholen, das einen 150 Mrd. Kapital-Puffer (so viel von dem Kapital für die KE dürfte von Privat kommen) bereitstellen. Dann gäbe es für die SPS auch noch bis zu 100 Mrd. $ extra.

Die Biden-Regierung ist zwar dumm, aber womöglich ist ihre Gier noch größer - oder auch die Angst davor, in einer neuen US-Hauskrise zum Zahlmeister zu werden. Wenn Fannie und Freddie pleite gehen, stiege außerdem die US-Staatsverschuldung von jetzt 31 Billionen auf ca 38 Billionen $,  weil 7 Billionen aus der FnF-Bilanz hinzukämen.  
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75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingUS-Hypozinsen auf höchstem Stand seit Okt 2008

 
  
    
22.09.22 16:18

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingHier noch jemand, der auf "settlement"

 
  
    
22.09.22 18:30
(Vergleich) tippt im Zuge der anstehenden Prozesse.
Gepostet vor 30 Minuten.

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170015798

Viking61

Re: None

Thursday, September 22, 2022 11:54:56 AM
Post# of 732810

Da die verschiedenen Rechtsstreitigkeiten etwa zur gleichen Zeit zum Tragen kommen und wir noch nichts vom Fall Ropp gehört haben, frage ich mich, ob hinter den Kulissen Vergleichsgespräche geführt werden. Ich glaube, dass der Geschworenenprozess im Fall Lamberth die Regierung ein wenig unter Druck setzt, um vielleicht doch noch eine Einigung zu erzielen. Eine Freilassung ohne Verwässerung ist das, was ich mir erhoffe. Allen viel Glück!

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

With all of the various lawsuits coming to fruition around the same time and not hearing anything from the Ropp case as yet. There?s a part of me that wonders if there is behind the door settlement talks going on. The jury trial in the Lamberth case I believe adds a little urgency to the Government to maybe get ahead of all of this and cut a deal. Release without dilution is what I?m hoping for. GLTA!
 

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingUS-Notenbank will Hauspreise runterbringen

 
  
    
22.09.22 18:41
mit ihren Zinserhöhungen, die laut Fed-Chef Powell bis 2023 weiterlaufen sollen.

https://www.ariva.de/forum/...ung-bis-juli-574209?page=46#jumppos1162  

4745 Postings, 2697 Tage s1893Settlement

 
  
    
23.09.22 08:55
Settlement im Vorfeld oder nach dem Urteil? Was wir hier jedoch immer schon besprochen haben das z.B. Klagen einer Freilassung im Weg stehen.

Was ist die zu erwartende Reihenfolge?  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingSettlement heißt, dass die Klagen

 
  
    
23.09.22 10:23
mit einem Vergleich ad acta gelegt werden. Das kann vor den kommenden Prozessen (es gibt mehrere) geschehen, aber auch danach.

Vorher würde der Vergleich angeboten, wenn die Regierung die juristischen Insider-Infos erhielte, dass sie die (oder einen der) Prozesse mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren würde. (Letzteres ist bei Jury-Prozessen wie Lamberth freilich kaum kalkulierbar.) Wenn ein Verlust droht, würde die Regierung versuchen, durch einen vorauseilenden Vergleich mehr herauszuholen, als sie herausholen könnte, nachdem sie einen oder mehrere der Prozesse verloren hat.

Allerdings würde die Regierung im Verlustfall ohnehin in Berufung gehen, so dass die Urteile keine sofortige Wirkung haben. Es gibt daher wenig zwingende Gründe, dass ein Vergleich schon VOR den Prozessen kommt.

Um einen Vergleich zu erreichen, muss die Regierung auch etwas bieten. Aktuell sind alle Altaktien (Stämme und JPS) wirtschaftlich wertlos. Nur durch eine Freilassung (höchstwahrscheinlich verbunden mit einer KE) erhalten die Altaktien wieder Wert. Der Wert würde - wie ich es sehe - dadurch zustande kommen, dass im Zuge des Vergleichs ein Umtauschschlüssel festgelegt wird, zu dem alte in neue Aktien getauscht werden (gilt für Stämme und vermutlich auch für die JPS).

Folglich schließt ein Vergleich eine Freilassung/KE zwingend ein, denn sonst gäbe es gar keine Verhandlungsbasis.

Daraus wiederum folgt, dass die Regierung einen Vergleich erst dann anbieten würde, wenn sie intern zu der Überzeugung gekommen ist, dass der Zeitpunkt jetzt reif für die Freilassung/KE sei. Je weniger ausstehende Prozesse es gibt, desto überschaubarer wird die Lage. Die jetzt laufenden Prozesse sind die letzten größeren und relevanten. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt ein Vergleich angeboten wird, sicherlich gestiegen.

------------

Die Regierung hat kein Interesse, dass die alten Stammaktien auf Null fallen. Denn dann würden bei einer Ausübung der Warrants auch die dadurch erhaltenen Aktien wertlos. Wenn die Regierung aus den SPS Geld herausholen will, dürfen die Altaktien ebenfalls nicht wertlos werden. Pessimisten (Realisten?) wie Glen Bradford und KThomp19 glauben, dass die Regierung ihre SPS dadurch zu Geld macht, dass sie diese in Altaktien umwandelt.

Bei einer Warrantsausübung gehören der Regierung 80 % der Altaktien. Bei einem (zusätzlichen?/alternativen?) SPS-Swap würden ihr ca. 99 % der Altaktien gehören - mit entsprechender Verwässerung der Altaktionäre.  

124 Postings, 1228 Tage don56...

 
  
    
23.09.22 10:59
...Wann ist die Verhandlung und was kann man pro Share erwarten?  

75914 Postings, 6726 Tage Anti Lemminggibt mehrere

 
  
    
23.09.22 14:06
 
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4745 Postings, 2697 Tage s1893AL

 
  
    
27.09.22 16:15
Gibts schon news zum Lamberth fall? Sickert schon was durch?  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingAm Lamberth-Prozess sind Fannie-Stämme

 
  
    
28.09.22 14:53
nicht beteiligt. Ich habe zum Stand der Dinge etwas im JPS-Thread gepostet.  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingBei iHub gibt es etliche Missverständnisse

 
  
    
28.09.22 15:41
was den Lamberth-Geworenenprozess angeht.

Beteiligt an der Sammelklage sind sämtliche JPS von FnF sowie die Stammaktien von Freddie. Fannie-Stammaktionäre sind nicht beteiligt.

Manche iHuber glauben, wenn Freddie-Stämme gewinnen, dann würde sich das auch irgendwie für Fannie-Stämme positiv auswirken. Kritiker merken an, dass dies nur mit einer separaten Klage möglich wäre, die Jahre bräuchte und deren Ausgang ungewiss wäre. Und es ist auch unklar, ob bei Fannie überhaupt die Vertragsgrundlagen für eine solche Klage ausreichen.

Etliche iHuber glauben, der Lamberth-Prozess würde sich erneut gegen die US-Regierung richten. Tatsächlich richtet sich der Prozess gegen Fannie und Freddie als Firmen und gegen die FHFA. Es geht um einen Verstoß gegen "Treu und Glauben", weil Fannie und Freddie via FHFA 2012 den NWS akzeptiert hatten und den JPS-Haltern daraus ein erheblicher Finanzschaden erwachsen ist. Denn bei der Emission der JPS (2008 und davor) sei eine solch fragwürdige Aktion wie der NWS nicht vorhersehbar gewesen. Der NWS verstieß daher gegen die guten Kaufmannssitten (implied covenant...), was die JPS (und Freddie-Stämme) zu einer finanziellen Entschädigung berechtigt.

Im Grunde schadet die Klage sogar Fannie (und den Stammaktionären), weil die Entschädigung, die die JPS aus dem Lamberth-Prozess im Falle eines Sieges erhalten würden, aus der schmale Kapitalbasis von FnF gezahlt werden müsste. Das Buchkapital liegt aktuell bei ca. 90 Mrd. $. Entsprechend höher muss - wegen der Schadensersatzzahlungen - die KE ausfallen, und entsprechend höher ist die Verwässerung der Stämme.

Dies wiederum macht einen Sieg im Lamberth-Prozess wahrscheinlicher, weil nicht die Regierung selbst zahlen muss und daher auch keine Winkeladvokaten der Regierung seltsame Ausflüchte konstruieren (wie bei Scotus). Hinzu kommt, dass es sich um einen Geschworenen-Prozess (mit einer Jury) handelt. Das schränkt etwaige Richterwillkür weiter ein.

Im Lamberth-Prozess geht es um:

1) den NWS
2) den Verstoß gegen die guten kaufmännischen Sitten (Breach of implied covenant claims)
3) Die Sammelklage der Kläger (Freddie-Mac-Stammaktionäre und sämtliche JPS-Halter) gegen FnF und die FHFA.
4) Einen möglichen Schadensersatz, den die in 3) genannten Kläger von FnF erhalten.

Nicht verhandelt werden:

1) Die zweifelhaften Vorgänge im Jahr 2008 ff.
2) Enteignungsansprüche der Stammaktionäre
3) Auch das US-Schatzamt ist bei dieser Klage völlig außen vor und muss keinen Cent zahlen, egal wie der Prozess ausgeht.

Die historische Entwicklung, die 2012 zum NWS führte, ist im Lamberth-Prozesses nur relevant, insoweit der NWS die legitimen Erwartungen der Kläger enttäuschte. Lamberth selbst sagt, das einzige, was zählt, seien die Verträge und die Veränderungen der HERA-Rechtslage durch die Briefvereinbarungen (speziell die 3., die den NWS einführte).  

4745 Postings, 2697 Tage s1893AL

 
  
    
28.09.22 17:16
Nun gut - das im iHub Mitglieder sind die nen Apfel nicht von Ei unterscheiden können ist klar- wie halt überall.

Ich bin aktuell wenn ich Stämme besitze mit deutlichstem Übergewicht auf FMCC. Aber das muss jeder selber wissen.
Wenn Lamberth positiv ausgeht sind ja bis auf dir Fannie Stämme alle erstmal glücklicher als vorher.

Der Lamberth Prozess sehe ich auch als Chance für die Regierung danach Ihre Karten voll auszuspielen. Das die Lamberth Klage im Recht ist steht vermutlich ausser Frage. Recht haben und bekommen... die Story läuft seit 2008 bzw. 2012 für den dreisten Teil der Gesellschaft.


Schau mer mal was zuerst kommt der Crash oder die Entscheidung der Lamberth Klage... sorry für den Witz...


Nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung zu handeln.  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingSogar Lehman hat gestern die Liquidierung

 
  
    
29.09.22 18:07
aus 2008 abgeschlossen - 14 Jahre und 13 Tage nach der Pleite in 2008.

Einige der nachrangigen Gläubiger erhielten überraschend doppelt so viel Rückzahlung wie erwartet (unten fett).

https://www.reuters.com/markets/us/...ge-ends-liquidation-2022-09-28/

After 14 years, Lehman Brothers' brokerage ends liquidation
By Jonathan Stempel

NEW YORK, Sept 28 (Reuters) - The liquidation of Lehman Brothers' brokerage unit has ended, 14 years and 13 days after its parent's bankruptcy helped trigger a market freefall and global financial crisis.

U.S. Bankruptcy Judge Shelley Chapman in Manhattan closed the brokerage's estate on Wednesday and awarded final payments to the trustee who oversaw its liquidation and his law firm.

More than $115 billion was paid out.

Lehman's 111,000 customers received all $106 billion they were owed, and secured creditors also received full payouts.

Unsecured creditors recovered $9.4 billion, or about 41 cents on the dollar. They were originally expected to recover about 20 cents on the dollar.

Lehman Brothers Holdings Inc, the brokerage's parent, had been Wall Street's fourth-largest investment bank before filing what remains by far the largest U.S. bankruptcy on Sept. 15, 2008.  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingJetzt konnte endlich geklärt werden

 
  
    
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01.10.22 20:25
was auf den 11.000 Seiten steht, die die Regierung so lange zurückgehalten hat.

https://mobile.twitter.com/DoNotLose/status/1575956396881117184

 
Angehängte Grafik:
2022-10-....jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
2022-10-....jpg

4745 Postings, 2697 Tage s1893AL? 22.09?

 
  
    
05.10.22 07:11
Ich habe am 22.09 folgendes geschrieben:

********
Hab selber mal recherchiert und denke bei den Amis zu lesen das es sich im Idealfall von 27 Mrd. wie folgt aufteilen würde:

$ 10,3 Mrd. (Fannie Preferred)  
$ 5,9 Mrd. (Freddie Preferred)
$ 11,0 Mrd. (Freddie Commons, FMCC)

*********

Es geht um 27 Mrd. Die Prefs würden davon ca. 16,2 Mrd erhalten. FMCC würde angeblich mit 11 Mrd. beglückt werden bei Lamberth Sieg? FNMA würde leer ausgehen?

Stimmt das?

Kann es auch sein das bei Lamberth nur die Prefs oder FMCC Commons gewinnen und eine Seite nicht? Oder kann das Urteil nur für die gesamten 27 Mrd gefällt werden?


Wo liegt der Denkfehler? Die FMCC Hochrechnungen wären dadurch Mega bei einem Kurs von 0,53 $.

Keine Handlungsempfehlung!  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingIch kann die 27 Mrd.-$-Zahl nicht überprüfen,

 
  
    
05.10.22 16:11
weil ich deine Herleitung (Hintergründe) nicht kenne. Wo steht etwas von 27 Mrd $ Gesamtsumme?

Glen Bradford (der oft falsch liegt) beziffert in seinem gestern erschienenen Seeking-Alpha-Artikel den Streitwert im Lamberth-Prozess mit "20 bis 60 Mrd. $" - was eine relativ breite Spanne ist:

https://www.ariva.de/forum/...ung-bis-juli-574209?page=46#jumppos1173

Zu deiner Frage: "FNMA würde leer ausgehen? Stimmt das?"

Das stimmt aller Voraussicht nach. Fannie-Mae-Stammaktionäre dürften im Lamberth-Prozess nichts erhalten, egal wie er ausgeht. Alle anderen erhalten nur etwas, wenn der Prozess gewonnen wird.

Um von einem (US-)Gericht Schadensersatz zugesprochen zu bekommen - den in diesem Fall die Firmen Fannie Mae und Freddie Mac zahlen würden, nicht das US-Regierung -, müssen die geschädigten Parteien ihre Ansprüche einklagen. Die Kläger fordern im Lamberth-Prozess aber nur Schadensersatz für die JPS von Fannie und Freddie sowie für die Freddie-Stämme.

Es gilt der alte Grundsatz: Wo kein Kläger ist, ist auch kein Beklagter.

Natürlich könnten die Fannie-Stammaktionäre im dem Fall, dass die Freddie-Stämme Schadensersatz erhalten, auch selber Geld einklagen, aber sie müssten dafür einen eigenen Prozess anstreben, bei dem nicht sicher ist, ob er gewonnen wird.

Prozesse sind in USA immer mit immensen Kosten verbunden, und wenn man verliert, hat man diese Kosten zusätzlich zum ursprünglichen Schaden an der Hacke. Deshalb werden nur Prozesse mit ausreichender Gewinnchance geführt (und selbst das ging bei Collins in die Hose).

Ich vermute, dass bei den Fannie-Stämmen, die ja sehr alt sind (Börsengang war 1968, vorher war Fannie Mae 30 J. lang vollstaatlich), keine ausreichende Vertragsgrundlage vorhanden ist, um Schadensersatz wegen "Verstoß gegen die guten kaufmännischen Sitten" (implied covenant of good faith and fair dealing) zu verlangen.

https://www.law.cornell.edu/wex/...ant_of_good_faith_and_fair_dealing

Wenn es rechtlich möglich gewesen wäre, hätten die Lamberth-Kläger die Fannie-Stämme vermutlich mit aufgenommen in ihre Sammelklage. Wenn dies jedoch aller Voraussicht nach wenig Chancen auf Erfolg hat, stiege damit nur unnötig der Streitwert - und damit die Prozesskosten.
 

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingÜbersetzung des Links (Cornell-University)

 
  
    
05.10.22 16:24
deepL

Stillschweigende Vereinbarung über Treu und Glauben und faires Verhalten

"Implied covenant of good faith and fair dealing" (oft vereinfacht als guter Glaube bezeichnet) ist eine von den meisten Gerichten in den Vereinigten Staaten angewandte Regel, die von jeder Vertragspartei verlangt, die Vereinbarung wie beabsichtigt umzusetzen und keine Mittel zu verwenden, die den Zweck der Transaktion unterlaufen. Die Regel gilt für die Erfüllung eines Vertrags, nicht für die Aushandlung des Vertrags, und die Regel gilt im Allgemeinen für jeden Vertrag automatisch, ohne dass dies in der Vereinbarung angegeben wird.

Diese Regel ist bekanntermaßen schwer zu fassen, da die Gerichte ihre Anwendung und Bedeutung immer wieder ändern, weil Treu und Glauben und faires Verhalten stark vom Kontext der Vereinbarung abhängen. In der Regel stellen die Gerichte fest, dass eine Partei gegen diese Regel verstößt, wenn sie in einer Weise handelt, die den Nutzen der anderen Partei aus dem Vertrag offensichtlich untergräbt [via NWS! A.L.], oder wenn eine Partei versucht, die andere bei der Erfüllung ihres Teils der Vereinbarung zu sabotieren...

...Das Wichtigste an dieser Regel ist die Fairness, und es gibt Grauzonen zwischen dem, was stillschweigend vorausgesetzt werden sollte, und dem, was tatsächlich missverstanden werden könnte. Die Gerichte müssen herausfinden, ob eine Partei versucht, die Erfüllung zu umgehen, oder ob die Parteien tatsächlich nicht übereinstimmend gehandelt haben. In Anbetracht dieser schwierigen Herausforderung und der Analyse von Fall zu Fall muss man sich die Gesetze und Fälle der jeweiligen Gerichtsbarkeit ansehen, um festzustellen, wie das Gericht die stillschweigende Vereinbarung von Treu und Glauben und Fairness definiert und anwendet.  

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingModeration erforderlich

 
  
    
05.10.22 16:32

Moderation erforderlich
Grund: Der Beitrag wurde gemeldet.
Ein Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingModeration erforderlich

 
  
    
05.10.22 16:33

Moderation erforderlich
Grund: Der Beitrag wurde gemeldet.
Ein Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

75914 Postings, 6726 Tage Anti LemmingDa Lamberth ein Geschworenen-Prozess

 
  
    
05.10.22 16:37
ist, gehe ich davon aus, dass die Jury den Klägern einen Schadensersatz zubilligt, sofern die Juroren nicht völlig mit Desinformation eingeseift werden.

Unklar (bzw. Ermessenssache der Jury) ist die Höhe des Schadensersatzes und wieviel von dieser Summe den JPS (Fannie und Freddie) und den Freddie-Stämmen zugesprochen wird.

Es ist mMn ausgeschlossen, dass die Jury "freiwillig" auch Fannie-Stammaktionären Geld zuspricht, weil Fannie-Stammaktionäre in der Lamberth-Sammelklage (aus welchem Grund auch immer) nicht vertreten sind.

Die Jury kann nur über das entscheiden, was gerichtlich zur Disposition steht. Sie kann auch nicht HERA oder den NWS nachträglich kippen, schon wegen Unzuständigkeit des verhandelnden Gerichtes.  

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