Daimler und andere Aktien und Finanz-Produkte

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neuester Beitrag: 25.09.22 15:28
eröffnet am: 06.06.21 21:15 von: pfaelzer777 Anzahl Beiträge: 17306
neuester Beitrag: 25.09.22 15:28 von: millionenweg Leser gesamt: 2626202
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4544 Postings, 943 Tage pfaelzer777Daimler und andere Aktien und Finanz-Produkte

 
  
    
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06.06.21 21:15
Ausflüge  in andere Aktien und Finanzmarkt-Produkte
ausdrücklich erlaubt.
Sowie Themen , deie auch indirekt dazu gehören,
Zentralbanken,  Politik , usw

 
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596 Postings, 505 Tage KOR2021Sehe gerade

 
  
    
24.09.22 00:19
das der Bericht eine Schranke beim Aufruf hat. Wenn ihr aber über Google News reingeht, könnt ihr alles ggf. übersetzen und lesen  

596 Postings, 505 Tage KOR2021Hab's doch mal kpl. kopiert

 
  
    
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24.09.22 00:41
damit es für die interessierten einfacher ist. Bilder/Folien aus dem Bericht habe ich nicht eingefügt.


MPC Container Ships ist ein norwegisches Unternehmen, das sich auf das Segment der kleinen Containerschiffe konzentriert.
Das Unternehmen druckt derzeit Bargeld und jetzt ist die Nettoverschuldung auf knapp über 100 Mio. USD gesunken, die Dividendenausschüttungsquote wurde auf 75 % erhöht.
Der aktuelle Unternehmenswert macht nur 70 % des vertraglich vereinbarten EBITDA aus.
Obwohl ich zögere, in den Bereich der Containerschifffahrt zu investieren, da ich weiß, dass mehr Angebot online kommen wird, sieht es so aus, als hätte MPC seine Enten in einer Reihe.

MPC Container Ships ( OTCPK:MPZZF ) ist ein in Norwegen notierter Vermieter von Containerschiffen für eine Reihe von Tier-1-Betreibern wie COSCO, CMA CGM, Maersk und Seaboard. Da es sich um ein relativ kleines Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von knapp 1 Mrd. USD handelt und es keine vollständige US-Notierung hat, fliegt das Unternehmen immer noch unter dem Radar, da es auf Jahresbasis mit weniger als dem Dreifachen des Gewinns gehandelt wird .

Die liquideste Notierung von MPC ist definitiv die Notierung an der Euronext Oslo, wo es mit MPCC als Tickersymbol gehandelt wird . Das durchschnittliche Tagesvolumen in Norwegen übersteigt 3 Millionen Aktien, daher sollten interessierte Anleger unbedingt die norwegische Notierung des Unternehmens nutzen. Derzeit sind 444 Millionen Aktien ausstehend, was einer Marktkapitalisierung von etwa 9 Mrd. NOK entspricht. Zum aktuellen Wechselkurs entspricht dies weniger als 900 Millionen US-Dollar.

Eine starke Leistung im ersten Halbjahr

MPC Container Ships konzentriert sich auf das kleinere Segment der Containerschiffe, da die durchschnittliche Kapazität pro Schiff nur etwa 2.500 TEU beträgt. Die Flottenliste zeigt 69 Schiffe, aber dies beinhaltet ein zum Verkauf stehendes Schiff und die vier Neubauten, die erst 2024 ausgeliefert werden. Es sind 64 Schiffe für MPC aktiv und die durchschnittliche Anzahl der im ersten und zweiten Quartal eingesetzten Schiffe lag bei 60.

Der Gesamtumsatz im zweiten Quartal betrug etwas mehr als 151 Millionen US-Dollar, eine Steigerung von über 5 % im Vergleich zum ersten Quartal. Unterdessen gingen die Betriebsausgaben im Vergleich zum ersten Quartal tatsächlich zurück, und der einzige Grund, warum der Bruttogewinn und das EBITDA niedriger ausfielen als im ersten Quartal, war der viel geringere Beitrag von Joint Ventures. Ohne dieses Element wäre der Rohertrag im zweiten Quartal um etwa 10 % gestiegen.

Das bedeutet nicht, dass Q2 schlecht war. Das Unternehmen druckte dank der außergewöhnlich hohen Charterraten immer noch Bargeld und der vierteljährliche Nettogewinn betrug etwa 90,1 Millionen US-Dollar, was zu einem Gewinn pro Aktie von 0,20 US-Dollar führte. Dadurch beliefen sich die Gewinne im ersten Halbjahr 2022 auf 0,47 USD, und zum aktuellen Wechselkurs entspricht dies einem Gewinn pro Aktie von etwa 4,8 NOK. Das bedeutet, dass MPC Container Ships bei einer Annualisierung der H1-Erträge im Wesentlichen mit etwas mehr als dem Zweifachen des Nettogewinns gehandelt wird. Überhaupt nicht schlecht, und das ist etwas niedriger als bei seinen Mitbewerbern wie Global Ship Lease ( GSL ), das meiner Meinung nach am ehesten vergleichbar ist.

Es überrascht auch nicht, dass der operative Cashflow auf einem sehr starken Niveau liegt, da das Unternehmen einen operativen Cashflow von etwa 99 Millionen US-Dollar erwirtschaftete und nach Abzug der Zinsaufwendungen und Leasingkosten der bereinigte operative Cashflow a war sehr starke 97 Millionen Dollar.

Das Unternehmen gab etwa 15 Millionen US-Dollar für Scrubber und Trockendocks aus, was zu einem freien Cashflow-Ergebnis von etwa 82 Millionen US-Dollar führte. Ein sehr starkes Ergebnis, das auch bedeutet, dass das Unternehmen in einer hervorragenden Position ist, um die Dividende zu decken, und keine Probleme haben sollte, die neuen Schiffe zu finanzieren.

Die Dividendenpolitik des Unternehmens ist ziemlich klar: Das Unternehmen plant, 75 % der wiederkehrenden Gewinne für Dividenden zu verwenden, und basierend auf dem EPS von 0,20 US-Dollar im zweiten Quartal wurde eine Dividende von 0,15 US-Dollar pro Aktie gezahlt. Das sind etwa 1,5 NOK und etwa 7,5 % des aktuellen Aktienkurses für das zweite Quartal.

Natürlich sinken die Charterraten ein wenig, daher wäre es nicht klug, einfach davon auszugehen, dass die Dividende stabil bleibt: Sie wird immer in Abhängigkeit von den wiederkehrenden Einnahmen schwanken. Die Dividenden können erhöht werden, wenn außergewöhnliche Umstände eintreten. Die Anteilseigner profitieren beispielsweise auch vom Verkauf eines Schiffes.

Bis Ende 2024 müssen MPC Container Ships fast 225 Millionen US-Dollar für vier neue Schiffe ausgeben. Aber MPC hat klug gehandelt und sich bereits Charterverträge gesichert, die einen EBITDA von über 280 Millionen US-Dollar generieren sollten. Im Grunde genommen ist sich MPC also bereits ziemlich sicher, dass sich diese neuen Schiffe bezahlt machen.

Die meisten Tage wurden auch für 2023 und 2024 festgelegt, was eine starke Sichtbarkeit schafft

Das Hauptproblem in der Containerschifffahrt ist die mangelnde Transparenz bei den Charterraten für Schiffe. Glücklicherweise hat MPC für einen großen Teil seiner Flotte längerfristige Verträge abgeschlossen. Für 2023 wurden beispielsweise 84 % der Tage mit einer durchschnittlichen Charterrate von fast 32.000 USD/Tag festgelegt. Das bedeutet, dass der vertraglich vereinbarte Umsatz für 2023 bereits 548 Millionen US-Dollar beträgt, wobei 16 % der verfügbaren Tage noch für neue Charter offen sind.

Selbst für 2024 sind etwa 56 % der Tage auf einen noch höheren durchschnittlichen Tagessatz von über 35.000 USD pro Tag festgelegt. Obwohl der Prozentsatz der vertraglich vereinbarten Tage von 84 % auf 56 % (ein Rückgang um 33 %) sinkt, sinken die Gesamteinnahmen um etwas mehr als 20 %, da die höheren Charterraten die geringere Anzahl an vertraglich vereinbarten Tagen ausgleichen.

Das nächste Bild ist eine sehr interessante Folie, die von MPC bereitgestellt wird. Es erklärt, wie das aktuell vertraglich vereinbarte EBITDA und der Schrottwert der Schiffe bereits den aktuellen Unternehmenswert von MPC übersteigen.

Und seit diese Folie veröffentlicht wurde, ist die Marktkapitalisierung um weitere 200 Millionen Dollar gefallen. Basierend auf einer Nettoverschuldung von nur 101 Millionen US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 900 Millionen US-Dollar beträgt der Unternehmenswert nur 1 Milliarde US-Dollar, was durch die Kombination aus vertraglich vereinbartem EBITDA und dem Schrottwert der Schiffe gut gedeckt ist.

Investitionsarbeit

Während MPC preislich attraktiv ist, sieht es so aus, als ob die Dividenden der norwegischen Quellensteuer von 25 % unterliegen, und dies könnte ein Handicap gegenüber anderen Leasingunternehmen für Containerschiffe sein, die in vorteilhafteren Gerichtsbarkeiten ansässig sind.

Ich bin zwar kein großer Fan von Containerschiffseignern, da in den kommenden Jahren einige Neubauten in See stechen werden, aber ich werde immer einen guten Blick auf gut geführte Unternehmen mit einer starken Bilanz und hohen vertraglich vereinbarten Einnahmen werfen mit namhaften Parteien. MPC passt zu dieser Rechnung, und obwohl die Charterraten volatil bleiben werden, bieten die längerfristigen Verträge von MPC eine hervorragende Sichtbarkeit. Es besteht eine realistische Chance, dass das Unternehmen bis Ende 2025 seine gesamte aktuelle Marktkapitalisierung in Form von Dividenden ausschüttet.

 

2992 Postings, 586 Tage ST2021Minus

 
  
    
24.09.22 08:51
So ein Mist das jede Woche und ich gehe ins Armenhaus. Bin jetzt an die 30% im minus mit meine Immobielien Aktien wenn das so weiter geht dann man gute Nacht  

398 Postings, 3327 Tage lafargeWenn ich das richtig verstehe, ...

 
  
    
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24.09.22 09:08
chartert MPC die Containerschiffe (oder zumindest einen Teil).  Im Moment machen sie durch die hohen Frachtraten ordentlich Gewinn. Aber wie sieht es in der Zukunft aus, wenn neue Charterverträge (wie lange laufen die eigentlich?) zu höheren Konditionen abgeschlossen werden müssen und wenn die Frachtraten wieder deutlich sinken? Hat sich einer der hier investierten das mal angeschaut?
Viele Grüße,

Lafarge  

3815 Postings, 1249 Tage Hurtlafarge

 
  
    
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24.09.22 09:37
Ich glaube du hast es missverstanden. MPC chartert keine Schiffe, sondern VERchartert sie.

Hier ein Auszug aus der HP von MPC:

"Die Schiffe von MPC Container Ships werden im Rahmen von Zeitcharterverträgen an globale Linienreedereien und regionale Spediteure verchartert. Im Rahmen solcher Zeitcharterverträge stellt MPC Container Ships das Schiff, die Besatzung und andere Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Schiffsbetrieb bereit, deren Kosten in der täglichen Charterrate enthalten sind. Der Charterer ist im Wesentlichen für alle reisebezogenen Ausgaben wie Treibstoffkosten und Hafengebühren verantwortlich."

Quelle: https://www.mpc-container.com/company/about-us/

Bzgl. der Laufzeiten, hatte KOR ja schon den Artikel von Seeking Alpha gepostet.  

596 Postings, 505 Tage KOR2021@lafarge

 
  
    
24.09.22 09:39
MPC verchartert

Tonnage-Anbieter
Tonnageanbieter wie MPC Container Ships besitzen und verchartern Containerschiffe an Linienunternehmen. Bei den meisten Schiffschartern stellt der Schiffseigner dem Spediteur für einen festgelegten Zeitraum ein Schiff zur Verfügung, wobei der Schiffseigner auch die Schiffsbesatzung, die Versicherung und die Wartung des Schiffes bereitstellt. Bei üblichen Zeitcharterverträgen trägt der Beförderer die Reisekosten wie Bunkertreibstoff, Kanalgebühren und Hafengebühren.

Informiere dich am besten auf der MPC Website:

https://www.mpc-container.com/company/container-shipping/  

596 Postings, 505 Tage KOR2021@hurt

 
  
    
24.09.22 09:41
Da hast du 2 Minuten früher die Antwort gegeben :-)  

1315 Postings, 728 Tage BalkonienLafarge

 
  
    
24.09.22 10:11
Beschäftige dichdoch bitte nochmal mit der Geschäftstätigkeit, da hast du etwas missverstanden.
Mpc ist unabhängig von frachtraten der Container.
Mpc vermietet komplette Schiffe an die Reedereien.  

1315 Postings, 728 Tage BalkonienOha

 
  
    
24.09.22 10:12

304 Postings, 587 Tage G559Minus @ST / Börsenregeln

 
  
    
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24.09.22 11:04
Sind doch nur Buchverluste. Erst wenn du mit Miese verkaufst, gehste ins Armenhaus. Momentan wird eh alles verkauft, für mich eine typische Übertreibung nach unten. Erinnert mich an den Corona-Einbruch. Durchhalten und abwarten heisst nun die Parole und ab und an weiter zugreifen, wenn sich die Gelegenheit bietet (und man noch cash hat...). Inner NZZ gestern war ne Beilage mit 10 Börsenregeln. Drei gefallen mir momentan sehr:
Markets tend to return to the mean over time
Fear and gread are stronger than long-term resolve
The public buys the most at the top and the least at the bottom
Euch allen ein schönes WE!  

1557 Postings, 2627 Tage Zambo@ KOR2021

 
  
    
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24.09.22 11:11
Vielen Dank für den umfassenden Bericht über MPC. Ich bin da jetzt auch ziemlich hoch investiert und werde die Div von Vorgestern mitnehmen. Jedoch bleibe ich höllisch vorsichtig, denn Reedereien neigen zu euphorischen Übertreibungen. Das war schon immer so, und MPC wird da keine Ausnahme sein.

So, fassen wir mal zusammen: hochgerechnet auf das Jahr gibt es 30% Dividende. Diese steht und fällt mit den Charterverträgen, wobei die Charterraten momentan ganz oben sind (übertrieben hoch, leider). Fallen die Raten um Faktor 3 (der übertrieben hohe Ausschlag nach unten kann auch größer sein!), verbleiben immer noch 10% Divi, bei Faktor 10 sind's noch 3%. Das ist erstmal beruhigend und gibt Sicherheit.

Sorge macht mir der Weltmarkt. Drohende Rezession lässt nicht nur die Charterraten fallen, sondern führt auch zu Übertonnage und dem Aufliegen von Schiffen. Dieses Szenario würde auch MPC nicht so einfach wegstecken. Jedoch ist MPC kaum verschuldet, und wenn die Hochöfem den Schrottwert der Schiffe noch zahlen könnnen, sollte MPC auch diese Situation managen können.

Russische Schiffe stehen der Welthandelsflotte vorläufig nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem sollten MPC Aktionäre die Entwicklung der Welthandelsflotte im Auge behalten,  um Überkapazitäten rechtzeitig zu erkennen. Ich werde mich mal schlau machen, wie man am besten diese Sitiation monitoren kann. Im einfachsten Fall (ich bin Pragmatiker) wirft man einen Blick auf Scheweningen-Reede, je mehr Schiffe dort ankern, desto höher sind die Überkapazitäten.

Viele Insider haben gekauft. Auch das ist erstmal beruhigend.  

596 Postings, 505 Tage KOR2021@Zambo

 
  
    
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24.09.22 11:38
Vielen Dank für deine Analyse. Mir persönlich geht es bei der Investition in MPC vorrangig um die Dividende und bin daher auf long eingestellt. Die Divi soll doch bis Ende 2024 relativ save sein ( Sonderdivi durch Schiffsverkäufe nicht einkalkuliert) Dann hätte ich meinen EK ja schon fast wieder raus. Bin mit 8000 Stück investiert.  

3978 Postings, 5630 Tage herrmannbLeerverkäufer Beispiel Varta

 
  
    
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24.09.22 11:49
für mich sind Leerverkäufer der üblichen Art Betrüger. Im Fall Varta / Marble Bar heißt der Betrüger Hilton Nathanson, Chairman und Co-Founder Marble Bar.
Es wäre zwar noch kein Betrug, auf fallende Kurse zu setzen, wenn ein Wert wie z.B. Varta sowieso überbewertet war, und sich auf einem längeren Kursverfall befindet. Da eigene Aktien zu verkaufen, und die zu einem geringeren Kurs danach wieder zurück zu kaufen, das wäre nicht zu beanstanden. Das wird ja auch hier häufig versucht, allerdings mit Risiko, das sich immer mehr vergrößert, je weiter eien Aktie an den unteren Tiefpunkt kommt.
Mercedes Benz hat hier ein gewisser Damir mit um die 40 Euro ca. 2018 mit Verlust verkauft, vergaß dann aber danach für weniger zurück zu kaufen.

Wenn man das Ganze mit geliehenen Aktien macht, dann beginnt schon der Betrug. Man muß erstens jemand finden, der dumm genug ist eine Aktie, die sich im Sinkflug befindet, gegen Gebühr zu verleihen. Die wird derjenige dann zum geringeren Kurs wieder kriegen, im Fall der Leerverkäufer zu geringerem Kurs, hat aber beim Kursrückgang keine Möglichkeit, zu verkaufen, da verliehen.

Phase 1 : nach dem Start des Kursrückgangs durch die LVs werden die gelinkt, deren Sls mit leichtem Verlust gerissen werden.

Phase 2 : die Kurse sinken weiter durch Eigenverkauf des LVs und die "Mithilfe" der gerissenen SLs

Phase 3 : die Angeschmierten sind die Käufer der vom LV und den SL Setzern verkauften Aktien. Die denken, nach kleinem Kurssturz gute Chance, den Wert günstiger einzusammeln, und kaufen, haben aber oft keine Ahnung, wer da verkauft, und unter welchen Umständen.

Wer in der Rückkaufphase durch die LVs im Kursminimum mitzieht, hat am ehesten eine Chance, zu profitieren. Ziemlich unwahrscheinlich, dass das passiert.

Unterm strich hat in der Regel der LV Geld gemacht, das irgendwer bezahlen muß, wie das immer so ist. Die Deppen sind im Prinzip alle Erwähnten, außer den LVs und den "Mitziehern" im Minimum.

Die LVs rechtfertigen sich gern mit der Begründung, das sei lediglich Marktbereinigung, Korrektur überbewerteter Kurse und Eliminierung maroder Unternehmen.

Bild untern 3 Exemplare, v.l.n.r.  Hilton Nathanson (Varta), Fraser Perring (Wirecard), Fahmi Quadir (Wirecard)  
Angehängte Grafik:
lvs_blan.jpg (verkleinert auf 60%) vergrößern
lvs_blan.jpg

5541 Postings, 1632 Tage Pit007MBG für' kleinen Geldbeutel

 
  
    
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24.09.22 18:04
24% Buchverlust mittlerweile. Ich gebe aber nicht auf und habe erstmal eure Nagele Pangalaktischer ausgetrunken.  Viel übrig habt ihr ja nicht gelassen ;)
Hat sich schon mal jemand mit Rolls-Royce beschäftigt? In vielen Panzern findet man Motoren, die nur die können! Vielleicht gerade für die mit wenig Cash interessant.  Zambo für 80 Cent kannst Du bereits Rolls-Royce Aktionär werden ;)
Ja und generell, worauf ich schon lange warte, wurde endlich Russlands Bevölkerung wachgerüttelt! Dank Putin selbst ;)
Schönes Wochenende euch!  

5792 Postings, 1290 Tage GrandlandRR

 
  
    
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24.09.22 18:24
Rolls Royce: Am Bodensee haben die doch eine wesentliche Abteilung wo wohl auch die Panzermotoren gebaut werden.
Hier mal ein link:
https://www.waffenvombodensee.com/...e-panzer/mtu-und-menschenrechte/
Panzermotoren für China?
https://www.bundeswehr-journal.de/2022/...ren-fuer-die-streitkraefte/

PIT: Da gibt es Jobs (falls das noch nicht erledigt ist)

War schon bei Mercedes/ MTu/ MAN und anderen. Hurt müsste vorbeigefahren sein, hat aber im Urlaub sicher keinen Stop gemacht um eine Analyse zu machen.

Ich habe heute mal endlich die Grundsteuererklärung gemacht. Muss ja mal sein. Ging ohne Hilfe.  

5541 Postings, 1632 Tage Pit007MBG Ach ja, hätte ich fast vergessen

 
  
    
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24.09.22 18:27
Xadd, wir brauchen Dich hier als "ewige Schlußleute" im wohl besten Forum!!
Ausserdem konnte ich gestern nicht widerstehen und habe einen größeren Fisch Varta zu 38,59 an Land gezogen ;)
Hatte Varta vorher noch nie, aber die Konstellation mit gut 7% LVs finde ich sehr interessant. So, aber nun.
P.S. Grötzi-san bist Du sauer auf mich? Ne, das geht doch gar nicht - oder?  

3978 Postings, 5630 Tage herrmannbRolls Royce Power Systems

 
  
    
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24.09.22 21:19
die sind eigentlich ursprünglich MTU, alles wurde zig mal umorganisiert bzw. verschoben, u.a. Private Equity, zwischendrin übrigens auch Daimler und gehört jetzt komplett Rolls Royce- Aktien von denen kann man nur indirekt über Rolls Royce kaufen.
Beim derzeitigen und künftigen Bedarf an militärischen Antrieben ist RRPS gut ausgelastet.

RRPS / MTU entwickelt auch stationäre Antriebe, z.B. für Stromaggregate, stellt das auch gern heraus, zusammen mit anderen Dingen, die zurzeit en Vogue sind. Die Sparte für militärische Antriebe, eventuell der Hauptumsatzbringer, muß man mit der Lupe suchen.

Ich dachte eigentlich bei Rolls Royce Antrieben für Panzer an Diesel / Gasturbinen, die brauchen viel zu viel Diesel, die US Panzer von Abrams haben die, soweit ich weiß. Da muß der Nachschub im Einsatzfall immer bestens funktionieren, damit nicht alles stehen bleibt.

Die Russen mit ihrem Chaos im Militär merken gerade, wie schwer das sein kann.  Erwin Rommel oder Heinz Guderian hätten Panzer mit Gasturbinen vermutlich nicht brauchen können.


Nein, RRPS / MTU baut herkömmliche Dieselaggregate, die Dinger sehen interessant aus, sind bestimmt allererste Sahne.

https://www.mtu-solutions.com/eu/de/applications/...se-solutions.html

Pit : Varta
Du gehörst eventuell zu den Leidtragenden der Phase 3 im Leerverkaufszirkus, weißt Du das ?

Grandland : Waffen vom Bodensee
klingt wie Äpfel vom Bodensee, mit Absicht. Hast Du Dir mal die Urheber der Website genau angesehen ? Da steht nur ideologisches Zeug drin, gemacht von Leuten, die mit leeren Händen dastehen, und den UN Sicherheitsrat anrufen, wenn Putin mal am Bodensee vorbei schauen sollte, wenn er mit der Ukraine fertig ist.
 

398 Postings, 3327 Tage lafargeDanke allen für die Antworten...

 
  
    
24.09.22 21:33
ja, da hatte ich was missverstanden. Muss mir das in der Tat genauer anschauen.
Aber ich denke, ich bleibe meiner Strategie treu, nur Derivate (Knock Outs) auf Blue Chips, die ich einige Wochen bis Monate halte. Zur Zeit liege ich für dieses Jahr leicht im Plus bei nun 100 % Cash und hoffe auf einen weiteren Rücksetzer.

Lafarge
 

5792 Postings, 1290 Tage GrandlandAntworten

 
  
    
24.09.22 21:40
PIT, ich sauer auf dich? wie kommst du darauf? Sehe nicht wie das aus meinen Beiträgen hervorgeht? Nöö. Bin grundsätzlich auf niemanden sauer!

Herrmann: Guter Punkt, das habe ich nicht tiefer geprüft. Anti Waffen Seite. Sorry ist so durchgerutscht! War die Grundsteuer so belastend?  

3978 Postings, 5630 Tage herrmannbGrandland : Grundsteuer so belastend ?

 
  
    
24.09.22 23:08
galt das jetzt mir, im Zusammenhang mit den Waffen vom Bodensee ? Nee, oder ?

Grundsteuer muß ich auch noch machen, allerdings haben die sowieso bereits alle Daten, und so kann ich den Behördenauftrieb nicht so richtig verstehen. Man denkt nur in solchen Fällen von Wißbegierigkeit des Staats automatisch, dass so neue Geldquellen angezapft werden sollen, und ist ungern kooperativ..

Abgabe Frist ist bis Ende Oktober, mal sehen, was passiert, wenn die überschritten wird.

Solche Aktionen wie die halte ich sowieso primär für Einfälle der Landratsämter bzw. sonstiger beteiligter Behörden zur Rechtfertigung ihrer Existenz. Die tun das, um ihren Pool an bezahlten Planstellen abzusichern.

                                                     _____________________________


Bezüglich Ukraine habe ich gerade dieses Interview von Eric Gujer, Chefredakteur NZZ, mit der Intelligenzlerin Jessica Berlin, die scheinbar auf allen Hochzeiten tanzen muß, Gründerin von diesem und jenem, und das mit 37 Jahren, angesehen.

https://www.nzz.ch/video/nzz-standpunkte/...ne-auch-siegen-ld.1702477

Das Mädel ist hoch eloquent, ja, akzeptables Erscheinungsbild, was man unter dem ganzen personellen Polit- und Medien Trash schon gar nicht mehr gewohnt ist, redet clever und druckreif, ja. Die sagt im Prinzip exakt das, was ich genau so denke.

Nur, woker Idealismus und Realitätsferne sind auch bei der zu finden. Schon erstaunlich, wie die U-40s bestimmte Ideologien widerstandslos übernommen haben.
 

5541 Postings, 1632 Tage Pit007MBG Moin! LV Phase 3 bei Varta

 
  
    
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25.09.22 11:16
Zunächst @Grötzi-san: da bin ich jetzt beruhigt. Ich dachte wegen meines Jokes mit Dr. Snuggles ;)
Zu LVs bei Varta. Ja, herrmannb, das ist der Punkt. Man kann nie genau sagen, wann zeitlich welche Phase eintritt oder andere Ereignisse überlappen.
Nehmen wir an Phase 1 ist das Beleihen der Aktien. Irgendwann in Phase 2 bildet sich die LV-Quote, welche nun bei Varta schon einige Zeit um die 7% liegt. Wenn nun Phase 3 das Fluten des Marktes sein soll, um den Kurs zu drücken, kommt auf den Fortschritt dieser Phase und anderen Einflüssen (Prognose "kassieren", etc.) an. Ich hoffe nun bereits auf Phase 4, den Rücklauf der  geliehenen Aktien.  

3815 Postings, 1249 Tage HurtPit

 
  
    
25.09.22 11:40
Ich denke langfristig hast du einen sehr guten EK bei Varta erwischt.
Kurzfristig sehe ich allerdings noch keinen signifikanten Anstieg (kleine Gegenreaktion kann es natürlich geben).

Dazu ist die allgemeine Lage noch zu düster. Morgen werden wir erst einmal wahrscheinlich den Sieg der Rechten in Italien vermeldet bekommen, was den Euro noch weiter runter prügelt und auch so dem Aktienmarkt zusetzen sollte.
Einfach mal bei den Suchmaschinen nach "Wette gegen italienische Staatsanleihen" schauen.
Die Hedgefonds haben da ganz starke Geschütze aufgefahren.

Die Inflation wird erst einmal noch ne Weile steigen und dann haben wir leider immer noch diesen unsäglichen Krieg mit den harschen Drohungen seitens Putins.

Im Prinzip sind es eigentlich nur die Nachrichten, die alles so schlecht machen. Aber da sich die ganze Welt irgendwie darauf eingeschossen zu haben scheint, müssen wir es noch eine Weile aushalten.

Wie steht es eigentlich um deinen Job? Hast du schon etwas Neues in Aussicht?  

3978 Postings, 5630 Tage herrmannbPit : Phase 1 - 4

 
  
    
25.09.22 12:13
das hast Du gut zusammengefasst, so, wie ich es eigentlich selber wollte :o).

Ich selber würde mich so was nie trauen, mit geliehenen Aktien, und manchmal noch geliehenem Geld für die Ausleihgebühr, solche halsbrecherischen Aktionen zu machen. Da die LVs wie Nathanson oder Perrer keine Selbstmörder sein können, muß es irgendwelche Bauerntricks geben, die die Sache halbwegs steuerbar machen. Hauptsächlich natürlich Handelserfahrung bzw. profunde Erfahrung in Börsenreaktionen.

Mich würde mal interessieren, auf welche Art der Kurs der betreffenden Aktie halbwegs stabil gehalten wird bei den 2 Aktionen. nämlich das Reindrücken in den Markt am Beginn, und die Rückkaufphase am Schluß.
Außerdem müssen Trittbrettfahrer (--> Pit Phase 3 und 4) fern gehalten werden, weil die jeweils Geld abziehen, was eigentlich der LV haben wollte.

Es muß aber irgendwie gehen, an das Märchen der gründlichen vorherigen Recherche, wie das Perrer erzählt hat, oder die Legende des guten Hirten des Markts, der kranke Tiere aus der Herde der Unternehmen raus nimmt, die glaube ich nicht so ganz.

Wie schief Leerverkauf gehen kann, wenn das unbedarfte Leute tun, oder solche ohne Beziehungen zum Geld und Informanten,  das zeigte ja das Beispiel des ehemaligen Gründers und Eigentümers von Ratiopharm, der um 2012 rum mit LVs von VW Aktien soviel Geld verbrannte, dass der sich danach auf die Bahnstrecke Ulm-Stuttgart legen zu müssen meinte, armer Kerl.

Das zeigt mir immer wieder, dass realitätsnahe Anlage ohne große Lottoerwartungen die einzige sinnvolle Form sind, sich auf Dauer an der Börse zu behaupten.

Heißt übersetzt, nur Blue Chips mit hoher Dividendenrendite, wenn die billig sind, was regelmäßig immer mal wieder vorkommt. Also Prinzip Schwäbische Hausfrau, bzw. Prinzip Oma Schreiber.

Unser Dagobert aus Grünstadt ist auch so langsam überfällig. Kann nicht mal einer da vorbei gehen, und den Günter und Frau Schreiber raus klingeln ?
 

1557 Postings, 2627 Tage ZamboKosmetik

 
  
    
25.09.22 13:00
Würde ich jetzt alle meine Buchverluste realisieren, würde mein Depot aus den Miesen herausgezogen und einen Gewinn seit Anfang des Jahres ausweisen :o). Ich bekäme nämlich eine massive Steuerrückzahlung!

Mach ich aber nicht - trotzdem ein beruhigendes Gefühl!  

104 Postings, 79 Tage millionenwegItalien

 
  
    
25.09.22 15:28
Da wird wohl nach rechts abgebogen, daher wird Meister Hurt wohl leider Recht haben mit seine düstere Prognose. Allerdings, ein Lichleint am Horizont, ist dass die Wahrscheinlichkeit das die neue Regerierung ein volle Amtszeit durchhält nahezu 0% beträgt und des Weiteren scheint es so als ob die Russische Mutti's Ihre Söhnen ungerne hergeben.

Zambo, hoffe das Varta ein Erfolg wird. Mit einem Thunfisch werde ich da wohl eher nicht einsteigen, dafür ist das Wirecarddebakel Schuld. Es wird wohl eher ein Einstieg a la Kaptn Iglo, 1-2 Fischstäbchen.

Gesundheit, so weit so gut, ich hoffe auf eine baldige CT Auswertung.

Allen ein schönen Sonntag  

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