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SNP auf dem Weg zu einer software company

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neuester Beitrag: 20.01.22 12:49
eröffnet am: 20.08.20 18:47 von: allavista Anzahl Beiträge: 807
neuester Beitrag: 20.01.22 12:49 von: Scansoft Leser gesamt: 192034
davon Heute: 12
bewertet mit 12 Sternen

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3551 Postings, 5625 Tage allavistaSNP auf dem Weg zu einer software company

 
  
    
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20.08.20 18:47
Nachdem Proximas Thread in die Jahre gekommen ist und auch hin und wieder mal die Basis des guten Austauschs über SNP verlassen wurde, habe ich diesen neuen Thread aufgelegt. Er soll dem Austausch über die aktuellen Entwicklungen und künftigen Chancen dienen und dabei den gegenseitigen Respekt und guten Ton wahren.

Die Firma ist nicht mehr vergleichbar mit der 2012, lediglich der alte Threadtitel ?von nun an gings wieder bergauf? ist aktueller denn je ;-)

Ein kurzer Abriss, über den aktuellen Stand und die Aussichten

2019 hat SNP mit der Partnerschaft mit IBM den Startschuss der neuen Strategie,( weitere folgten, T-Systems, Google, MHP, Common, AfO, Einzelprojekte mit Accenture, Atos, Cap Gemini, Hyperscaler Microsoft, AWS, Google, etc. pp,) weg von einem Serviceanbieter hin zu einer Softwarecompany eingeläutet. Ziel ist den weit überwiegenden Teil des Umsatzes, aus dem Partnergeschäft zu generieren und dabei im Bereich Software den überwiegenden Teil zu erzielen. Jüngste genannte Ziele aus dem CC Q2 2020, von Hr. COO Eberhardt für 2025, Anteil Software 70% und wiederkehrende Erlöse Richtung 50%, dabei sind lfd. Zeitverträge (3-8 Jahren) inkludiert.
Man erwartet bis dahin grob 50 % der Umsätze im Bereich HANA und 50% im Bereich M&A und Cloud , sowie restliche Aktivitäten.

Erwartet wird kurzfristig ein Partnervertrag mit einem großen Systemintegrator, weiterer Vertrag in Q3. Man spricht und arbeitet bereits mit den meisten Großen in einzelnen Projekten

Man kann denke ich sagen, man hat das umfassenste und ausgereifteste Softwarepaket für IT Transformationen unterlegt mit Partnerservices, Plattform und Schulungen am Markt.

Nach der regionalen großen Wachstumsphase durch Aquisitionen und damit einhergehenden Problemen der Unternehmenssteuerung, hat man nun mit dem COO M. Eberhardt und zuletzt CFO H. Diefenbach (in 2019 auch eine Stelle für MA Rekruiting etc.) und der Refokussierung vom CEO Schneider-Neureither auf die Entwicklung der Softwareplattform, die ideale Aufsstellung um diese Ziele zu erreichen.

Der Markt für IT Transformationen auch im Bereich SAP, ist gigantisch und wird momentan noch vom händischen Ansatz mit billigen Arbeitskräften in Indien dominiert. Mit dem Software basierten Ansatz von SNP, sind für die Kunden Zeitersparnisse bis zu 85% je nach Kundensituation möglich mit Kosteneinsparungen bis 50% und mit einer bisherigen Erfolgsrate in über 12.000 Projekten mit 100% in near zero downtime, was für die meisten Großen extrem wichtig ist.

Die Homepage ist sehr informativ inkl. Conferencecalls zu den Quartalsberichten.

Die Chance den Umsatz und Marge gewaltig zu steigern ist da und die Grundlagen (Software, Partnerplattform, Kunden- Partnerbeziehungen) gelegt. Jetzt gilt es den Nachweis zu bringen, das ganze in die Breite und Tiefe zu führen und die Skaleneffekte zu erzielen..

Könnte hier eine ganz lange Reise werden...
 
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781 Postings ausgeblendet.

3551 Postings, 5625 Tage allavistaJahreszahlen.

 
  
    
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16.01.22 14:40
Erstmal ärgerlich dass man die Latte wieder gerissen hat, wenn Umsatzseitig sicher auch überschaubar.
Wie sich das ganze genauer darstellt, wird man erst nach weiteren Erläuterungen sehen.
Die 1 Mio Abschreibung im Q4 , könnte im Zusammenhang mit MA Abbau stehen,w o man nochmal einen starken Fokus darauf richten wollte. Hierbei ging es um den administrativen Bereich in erster Linie (IR verkleinert, Ex Sekret. SN, etc.pp). Das wird im nächsten Jahr die Gewinnschwelle dauerhaft senken. Mal schaun was man hier erreicht hat (sicher auch Doppepositionen nach Fusio mit Datavard)

Tatsächlich waren die Vorjahreszahlen, durch Partnerverreinbarungen verzerrt, was man jetzt mit Umsätzen u. Gewinnen mit diesen, die man nicht mehr zeigen  kann, bezahlt. Ca 7 Mio im lfd Jahr

Die Belastungen im Zusammenhang mit M&A dürften in 2021 weitesgehend abgearbeitet sein und somit von einmaliger Natur sein.

Fazit man wird in 2022, von diesen Dingen profitieren und sicher auch von einem deutlich höherem Auftragsniveau starten. Mein Rechnung mal überschlagen

AB 1.21 war 110 Mio.,

AB Ende Q3 131,6 Mio ,AE Q4 komm ich auf 60 Mio - Umsatz Q4 44 Mio. macht AB Ende 21 von 148 Mio.  abzüglich AB Polen, schätze ich mal 8 Mio. Würde ein AB zum Start in 2022 von ca. 140 Mio. E machen

Somit gg VJ plus 30 Mio o. über 25%

Aber klar, man muss konsequent liefern...  

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftNatürlich wieder den falschen

 
  
    
18.01.22 09:22
Einstiegszeitpunkt erwischt. War ja klar. Hoffe die Unterstützung bei 33 EUR hält.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

31053 Postings, 7422 Tage sportsstarBei dem Tempo bezweifel ich das derzeit...

 
  
    
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18.01.22 09:43
...es fehlen einfach die Käufer. Und das auf breiter Front im Gesamtmarkt. Die Krux ist weiterhin, dass die Indizes der Amis an ihren Allzeithochs suggerieren, dass alles bestens läuft, aber wir uns tatsächlich vollends in einen Bärenmarkt befinden. Die Indexgewichtung einzelner Big Tech Werte in den USA muss dringend hinterfragt werden, da sie das Bild des (echten) Marktes komplett verzerren.  

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftYep, der Bärenmarkt

 
  
    
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18.01.22 09:57
ist jedenfalls im Techbereich ohne die Big 5-7 angekommen und die Multiples werden eingedampft. Am Ende beruhten 80% der Kurssteigerungen in den letzten Jahren ja aus Multipleausweitung. Das darf man nie vergessen.
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31053 Postings, 7422 Tage sportsstarEben. Und wenn nun auch seitens Gurus

 
  
    
18.01.22 10:04
wie Marko Kolanovic die breite Rotation von Tech zu Value ausgerufen wird, wird man durch eine ordentliche Konsolidierung der Tech Werte auch im Nebenwertebereich noch einiges an Schmerzen ertragen müssen.  

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftAllerdings sind Draw Downs von

 
  
    
18.01.22 10:14
50% wie jetzt bei SNP schon ordentliche Hausmarken. Klar kann es sich auch noch theoretisch nochmal halbieren, aber dann nähern wir und einem KUV von 0,5, was auch bei langfristigen Zinsen von 5-6% unterbewertet wäre. In Teilen des Nebenwertemarktes müssten wir einen Großteil des Korrekturpotentials daher schon durchlaufen haben. In gewissem Umfang ist es auch gesund.
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717 Postings, 2021 Tage GaarySNP

 
  
    
18.01.22 10:22
Ohne davon überrascht zu sein, wie kommst du auf die 80 %, Scansoft?

Wir haben ja auch und sehen auch in den kommenden Jahren extreme Umsatzsprünge bei den Techunternehmen. Bei den richtigen ebenfalls beim Free Cashflow.  

3551 Postings, 5625 Tage allavistaKurs ist wirklich übel.. Analysten

 
  
    
18.01.22 10:29
nehmen zwar ihre Kursziele herunter, bestätigen aber letztendlich die positive Entwicklung.

Mit den sichtbaren einmaligen Sonderkosten in 2021, nicht sichtbaren Umsätzen aus alten Partnerdeals (die aber im cash landen), Straffung MA Struktur u. Synergien mit Zusammenschluß Datavard. Bestätigt durch den AE u. AB, weiß net wie man da so abverkaufen kann..  

15270 Postings, 5996 Tage Scansoft@gaary

 
  
    
18.01.22 10:40
war jetzt eine Schätzung von mit mit den 80%. Aber die Auswirkungen von Multiple Ausweitungen/Eindampfen sind schon extrem. Wenn Hypoport in 5 Jahren 1Mrd. Umsatz nebst 30% Ebitmarge macht, der Markt aber nur noch ein KUV von 3 bezahlt, dann droht über die nächsten 5 Jahre dort eine Nullrunde.
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767 Postings, 2935 Tage WesHardinIch lese

 
  
    
18.01.22 13:01
immer nur etwas von Sonderkosten als eine der Erklärungen für die schwachen Zahlen. Aber was ist mit den Sondererlösen? Oder haben die ihre polnische Tochter verschenkt??  

767 Postings, 2935 Tage WesHardinIch habe gestern

 
  
    
18.01.22 13:16
hin und her überlegt, ob ich meine SNP Aktien bei Kursen über 38? aus dem Depot werfen soll und mich dann doch für's Abwarten entschieden. Meine Inkonsequenz und Zögerlichkeit an der Börse ist manchmal  echt schlimm und hat mich in den vergangenen fast 40 Jahren schon einen Haufen Geld gekostet. Zuviel Geduld ist oft nichts weiter als die schiere Blödheit!!  

604 Postings, 1987 Tage Herr K.WesHardin

 
  
    
18.01.22 13:53
Diese geradlinige Abwärtsstrecke schreit förmlich nach einer zumindest technischen Gegenbewegung, die mind. bis an die fallende 200 Tagelinie laufen wird. Jetzt noch zu schmeißen, ist mMn die schlechteste Entscheidung. Ich habe ehrlich gesagt mit dem Ausblick auf diese längst überfällige Gegenbewegung gerechnet, dass der Kurs jetzt doch nochmal durchsackt krämt mich gelinde gesagt auch ein wenig. Ich denke du solltest SNP nicht mit den optisch stabilen Indizies vergleichen und dich über die schlechte Performance  ärgern. Ich denke auch wie sportsstar und Scansoft, wir sind längst im Bärenmarkt bei den Nebenwerten, nur wird man eben von den ETF gefütterten Indizies geblendet und getäuscht...  

604 Postings, 1987 Tage Herr K.Ergänzung

 
  
    
18.01.22 14:10
der maximale DrawDown Anfang 2020 war 56%
Mit dem heutigen Peak sind es ca.48% seit Sommer 21, wo wir in einem mustergültigen Trendkanal wie an der Schnur nach unten gelaufen sind. Heute sind wir sogar als Übertreibung noch aus diesem schmalen Abwärtskanal rausgefallen. vielleicht war ja heute doch der finale SellOff und jetzt startet endlich die Gegenbewegung zur 200 TageLinie...  

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftIch glaube der Kurs

 
  
    
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18.01.22 14:24
wird nachhaltig drehen, wenn für den Markt klar wird, dass man im laufenden Jahr rd. 200 Mill Umsatz und 20 Mill. Ebit schafft. Daran hat der Markt nach der Kaskade von Prognoseverfehlungen so seine Zweifel, obwohl viele Aspekte darauf hin deuten dass SNP es dieses Jahr schaffen kann.  
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15270 Postings, 5996 Tage ScansoftMal an die Charttechniker?

 
  
    
19.01.22 10:00
Wo ist denn die nächste Unterstützung? Die sollte eigentlich halten, auc mit Blick auf die fundamentale Bewertung.
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604 Postings, 1987 Tage Herr K.Chartmarken

 
  
    
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19.01.22 10:10
32,18 - märz20 Tief
30,40 - 31, 40 starke horizontale Unterstützung der Zwischenhochs aus 2019 + offenes Gap
20,30 langfristiger Aufwärtstrend Kanalunterkante, natürlich täglich leicht steigend  

104717 Postings, 7985 Tage Katjuschabei marketscreener sind die Analystenschätzungen

 
  
    
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19.01.22 14:51
offenbar die letzten zwei Tage gefallen. Vielleicht erklärt das den Kursverlauf.

Für 2022 standen da vor 3 Tagen nch 198 Mio Umsatz und 20,5 Mio Ebit, jetzt sind es 191 Mio Umsatz und 16,3 Mio Ebit.

Ich finde trotzdem, dass SNP auf dem Kursiveau ein klarer Kauf ist, wenn die neuen Schätzungen so in etwa hinkommen, was ich für realistisch halte. Eine Softwareaktie, wo das Unternehmen die nächsten 2-3 Jahre mit 15% p.a. im Umsatz wachsen soll und dabei durch diverse Faktoren die Marge überdurchschnittlich steigt, nur mit EV/Ebitda von 10 und KGV von 21 fürs laufende und 7,5 bzw. 15 fürs kommende Jahr zu bewerten, ist schon sehr günstig. Bilanziell seh ich auch kein Problem. Dazu die charttechnische breite Unterstützungszone jetzt so im Bereich um die 32 ?.
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the harder we fight the higher the wall

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftSehe ich ähnlich, zumal die

 
  
    
19.01.22 15:13
Ertragsqualität gut sein wird, weil SNP nix aktiviert. Ebitmarge dürfte in Richtung 15% mittelfristig gehen, wenn der Softwareanteil in Richtung 50% sich entwickelt. Der Newsflow dürfte jetzt durchgehend positiv sein.
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767 Postings, 2935 Tage WesHardinKann es sein,

 
  
    
19.01.22 18:56
dass ihr euch die Situation einfach nur schön rechnet? Das Pfeifen im Walde sozusagen? Diese Vorhersagen auf das Jahr 2022 beruhen doch letztendlich auf den Prognosen des Vorstands von SNP. Was die Wert sind, und das schon seit Jahren, müsste doch inzwischen jedem hier klar sein: Wenig bis nichts!  

104717 Postings, 7985 Tage Katjuschaalso ich glaube nur an allavista und Scansoft

 
  
    
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19.01.22 19:08
die haben Ahnung.

in allavista i trust :)



btw: wieso bist du denn noch investiert, wenn du so negativ denkst?
hast ja laut deines Postings kürzlich nicht verkauft.
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the harder we fight the higher the wall

3551 Postings, 5625 Tage allavistaDas große Problem das man aktuell hat

 
  
    
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19.01.22 22:21
sind die abgeschlossenen Partnerkontrakte, Weil Ihre fest vereinbarte Abnahmeverpflichtungen der Partner bereits bei Abschluss, mit der ersten Tranche im Umsatz gebucht wurden, die tatsächlichen Zahlungen aber erst mit den Kundenprojekten einfließen u. zwar oft in den Folgejahren.

Bsp. IBM Abschluss 2019 o. Fujitsu 2020, dort die Umsätze verbucht, jetzt im letzten Jahr u. im lfd. tatsächlich die Projekte beim Kunden aquiriert mit Partner und abgearbeitet, aber man kann nichts davon im Umsatz u. Gewinn zeigen. Lediglich im Cashflow sieht man es (wenngleich, Cash schon kein unwichtiger Punkt ist....)
Das verzerrt ja auch die Sicht aufs Partnergeschäft total, weil man auf Grund der Aktivierungen aktuell ca. 30% wächst. Bereinigt man das Partnergeschäft um Aktivierungen u. schaut sich an wie das tatsächliche Geschäft rein kommt, wächst man Richtung 200%. Nciht in dem Tempo was man sich erhofft hatte , aber schon deutlich.

Jetzt wirds kompliziert. Weil man mittlerweile erfolgreich das Partnergeschäft aufgebaut hat, kommt es häufig vor, daß man bei Projekten mit mehreren Partnern bei Ausschreibungen teilnimmt. Gewinnt man mit Partnern mit noch nicht abgearbeiteten Partnerdeals, kann man den Auftrag nicht im Umsatz u. Gewinn zeigen, wenn man mit einem anderen Partner das Projekt bekommt aber schon. War wohl auch mit ein Grund für das nicht erreichen im Q4 , weil man wohl nicht damit gerechnet hat, daß die Deals mit mehreren Angeboten, alle mit Partnerdealspartnern gewonnen wurden.

Nun, damit werden wir auch sicher dieses Jahr noch rechnen müssen.

Für mich ist relevant wie die echte Entwicklung läuft und der Cash reinkommt, ich schlage daher diese unsichtbaren Umsätze u. Gewinne gedanklich drauf.

PPAs waren letztes JAhr bei 2 Mio rum u. dürften 2022 eher bei 3 liegen. Die kommen bei mir ebenfalls auf den Gewinn. Dann passt es..

Wems net passt machts halt net u. zieht seine Schlüsse

 

3551 Postings, 5625 Tage allavistaZahlen täuschen über operative Entwicklung

 
  
    
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20.01.22 11:30
Die Zahlen der Vorjahre, sind durch die aktivierten Deals, positiv beeinflusst in Bezug auf AE, Umsatz u. Gewinn.
2019 10 Mio. Dollar durch IBM , 2020 Fujitsu, 7,5 Mio, schätze mit All for One, IDS Scheer vlt. 6 Mio u. T-Systems schätze 5 Mio. 19/20. Vlt hatten wir dieses Jahr mit AllforOne 2 Mio. oder etwas mehr.

Vorl. Zahlen 2021, Umsatz 166 Mio. u. Ebit ca. 5 Mio. AE 192 Mio
Sondereffekte incl , 2 Mio. PPA, 3 Mio. Aquisekosten einmalig und ca. 7 Mio. Partnerumsätze (die man bereits mit den Partnerdeals in den Vorjahren gezeigt hat)

Zahlen 2021was man tatsächlich operativ ohne Sondereffekte in 2021 geleistet hat
Umsatz 173 Mio. Ebit 17 Mio., somit Ebitmarge 10% , AE 199 Mio, ohne Sondereffekte!

Wichtig auch , die vorabgezeigten Uumsätze u. Gewinne in den Vojahren, müssten an sich auch bereits versteuert worden sein u. somit fließt nicht nur der Umsatz , den man nicht zeigen kann, voll in den Gewinn sondern auch noch voll in die Kasse. Bitte berichtigen wenn ich hier falsch liege. AE fehl ebenso.

Meine Erwartung 2022

Durch den Teil-Verkauf Polen, wird Polen dekonsolidiert , fehlen 2022 9 Monate, EXA kommt noch mit 2 Monaten (Kauf März)mehr u. Datavard 7 Monaten (Kauf August) zusätzlich mit rein. In Summe schätze ich unterm Strich , daß so 8-10 Mio. Umsatz hieraus fehlen werden.

Trotzdem denke ich sollten 180 Mio plus X machbar sein und Ebitmarge schätze mal 7% also 13 Mio. Ebit
Um Sondereffekte bereinigt.  3 Mio. PPA und 5-10 Mio. Partnerumsätze die noch unter alte Vorabdeals fallen 185-190 Mio. Umsatz plus X u. 21-26 Mio Ebit macht 11-14 % Ebitmarge. Meine Erwartung

2023 dürften Vorabdeals von IBM, AllforOne u. T-Systems weitesgehend durch sein und die Umsätze daraus wieder voll in den Umsatz u. Gewinn fließen. Das Geschäft sollte 15- 20 % Umsatzwachstum hergeben bei über 15% Ebitmarge. Der Markt dürfte das dann auch irgend wann einpreisen.

Bis dahin ist es in erster Linie auch ein Kommunikationsproblem. Das die alten Umsätze u. Gewinne besser aussahen als mancher gedacht ist sicher ein Fakt, für die künftige Entwicklung u. Bewertung aber nicht von Bedeutug, für mich.

Das Management, macht einen sehr guten Job, manches sicher auch nicht richtig eingeschätzt, aber man ist voll in der Spur, wenn früher auch sicher höhere Umsätze möglich schienen. Das Geschäftsmodell u. die Aufstellung lassen trotzdem auch positive Überraschungen möglich erscheinen. Warum man hier so drauf haut, entzieht sich mir ein wenig..

Das alles sind meine persönlichen Einschätzungen, mag jeder zu anderen kommen...  

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftJetzt verstehe ich wenigstens,

 
  
    
20.01.22 11:37
warum die operativen Cashflows bei SNP in den Vorjahren immer so schwach waren. Das dürfte dann ab 2022 jetzt ja deutlich besser aussehen. Dadurch hat man natürlich auch mehr Spielraum bei Übernahmen oder der Schuldenrückführung.
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400 Postings, 1398 Tage JesseLgenau

 
  
    
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20.01.22 12:02
WC hat massiv den operativen Cashlow beeinflusst.
In der Aktiva sind die Vertragsvermögenswerte dazu aufgeführt.

2022 wird WC drehen und die Margen werden deutlich steigen-->operative Cashflow
Liefert man weitere 5-10Mio aus Upfront Zahlungen aus den Altjahren fließen diese direkt in den operativen Cashflow und werden eben nicht in der GuV berücksichtigt.

2023 fallen dann diese Upfront Zahlungen immer weniger ins Gewicht. Für die weitere Zukunft fallen sie dann komplett weg.

 

15270 Postings, 5996 Tage ScansoftWirklich eine schöne Sondersituation,

 
  
    
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20.01.22 12:49
wenn man dann 2023 zeigt, dass man tatsächlich schon mit 15% Ebitmarge unterwegs ist. In diesem Fall kann man jetzt schon fast zum 10er KGV (für 2023) einkaufen.
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