Potential ohne ENDE?

Seite 1677 von 1680
neuester Beitrag: 07.10.22 18:52
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 41998
neuester Beitrag: 07.10.22 18:52 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 7270087
davon Heute: 1321
bewertet mit 71 Sternen

Seite: Zurück 1 | ... | 1675 | 1676 |
| 1678 | 1679 | ... | 1680  Weiter  

316 Postings, 6234 Tage luxi1Interessanter Artikel in Yahoo Finance

 
  
    
1
15.07.22 07:25

Warum die Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac heute nach oben explodierten
Von Bram Berkowitz - Jul 14, 2022 um 4:15PM
Wichtige Punkte

Fannie und Freddie stehen seit der Großen Rezession unter staatlicher Aufsicht.
Im Rahmen dieser Vereinbarung haben sie bis vor kurzem alle ihre Gewinne an die Regierung abgetreten.

   Es gibt Diskussionen über den Ausstieg aus der Aufsicht, aber keinen klaren Zeitplan.

Motley Fool gibt eine seltene "All In"-Kaufwarnung heraus
OTC: FNMA
Federal National Mortgage Association
Marktkapitalisierung
$3B
Heutige Veränderung
(26.66%) $0.13
Aktueller Kurs
$0.63
Stand: 14. Juli 2022, 3:59 p.m. ET

Du liest gerade einen kostenlosen Artikel mit Meinungen, die von den Premium-Investmentdiensten von The Motley Fool abweichen können. Werde noch heute Mitglied bei Motley Fool, um sofortigen Zugang zu unseren Top-Analystenempfehlungen, ausführlichen Recherchen, Investitionsressourcen und vielem mehr zu erhalten. Mehr erfahren
Es gibt keinen offensichtlichen Grund für diesen Schritt.
Was geschah

Die Aktien der staatlich geförderten Unternehmen Fannie Mae (FNMA 26,66 %) und Freddie Mac (FMCC 29,97 %) sind heute ohne ersichtlichen Grund stark gestiegen. In der letzten halben Stunde des Handels stiegen die Aktien von Fannie um fast 26 % und die Aktien von Freddie um fast 28 %.
Was also

Fannie und Freddie können sich zum Teil deshalb so stark bewegen, weil sie jetzt Penny Stocks sind, bei denen täglich Millionen von Aktien gehandelt werden.

Aber der Hauptgrund, warum sie so viel Interesse auf sich ziehen, ist, dass sie seit der Großen Rezession, als sie fast zusammengebrochen wären, unter staatlicher Aufsicht stehen.

Fannie und Freddie kaufen Hypotheken von Kreditgebern auf, um Liquidität bereitzustellen, damit die Kreditgeber weiterhin Kredite vergeben können. Die beiden GSEs verpacken die Hypotheken dann in hypothekarisch gesicherte Wertpapiere und verkaufen sie an Investoren. Fannie kauft Hypotheken von größeren Geschäftsbanken und Freddie kauft sie von kleineren Kreditgebern.
OTC: FNMA
Federal National Mortgage Association
Heutige Veränderung
(26.66%) 0,13 $
Aktueller Kurs
0,63 $
FNMA
Eckdaten
Marktkapitalisierung
$3B
Tagesspanne
0,49 $ - 0,65 $
52-Wochen-Spanne
0,40 $ - 3,90 $
Volumen
5,062,480
Durchschnittliches Volumen
3,068,282
KGV (ttm)
63.73

Fannie und Freddie haben während der Großen Rezession zu viele Subprime-Hypothekenkredite aufgenommen und verfügten nicht über genügend Rücklagen, um ihre Verluste zu decken, weshalb die Regierung einspringen musste. Seit 2012 führen die beiden GSEs ihre Gewinne im Rahmen einer sehr umstrittenen Vereinbarung an das US-Finanzministerium ab.

Die große Frage ist, ob Fannie und Freddie eines Tages in der Lage sein werden, die Aufsicht zu verlassen. Schließlich erwirtschaften beide jedes Jahr Gewinne in zweistelliger Milliardenhöhe, so dass sie gute Aktien sein könnten, wenn sie nicht alle ihre Gewinne abgeben müssten.

Im Jahr 2019 durften Fannie und Freddie einen Teil ihrer Gewinne einbehalten, damit sie Kapital aufbauen konnten. Sandra Thompson, die amtierende Direktorin der Federal Housing Finance Agency, die die beiden Unternehmen beaufsichtigt, hat sich dazu geäußert, dass die GSEs aus der Aufsicht entlassen werden sollen, aber ein Zeitplan ist noch nicht bekannt.
Was nun

Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, dass die GSEs definitiv aus der Aufsicht ausscheiden werden, und auch keinen Zeitplan nennen. Außerdem gibt es im Hintergrund eine Menge rechtlicher Probleme, die die Dinge beeinflussen könnten.

Aber es gibt definitiv Vorteile, wenn die beiden die Aufsicht verlassen und ihre Gewinne behalten können. Ich würde nicht alles auf diese Aktien setzen, aber ich denke, dass es in Ordnung ist, ihnen einen sehr kleinen Prozentsatz Ihres Portfolios zuzuweisen, wenn man bedenkt, wo sie derzeit gehandelt werden.
Übersetzt mit DeepL Free Version  

10019 Postings, 6351 Tage pacorubioMoin

 
  
    
1
15.07.22 16:28
@dihotoko guter hinweis spekulieren wir mal auf einen dollar
viel erfolg allen  

611 Postings, 1653 Tage The_ManImmerhin

 
  
    
1
15.07.22 17:22
mal eine Reaktion. Selbst wenn es nur ein Zock ist, ist mir auch egal ;)

Die Vorzüge fallen und die Stämme steigen ... von mir aus kann das gerne so weitergehen. Auch erstaunlich, dass sich AL noch nicht gemeldet hat. Bei einem fallenden Kurs war er stets dabei ...

Hoffen wir auf eine grüne Welle bei Fannie!

Schönes WE!  

10019 Postings, 6351 Tage pacorubio@the man

 
  
    
15.07.22 18:11
auch schönes wochenende  

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingEs sieht so aus, als hätte ein großer

 
  
    
1
17.07.22 08:24
Fonds massenhaft Fannie- und Freddie-Stammaktien abgestoßen. Das geht nicht mal eben über Nacht, sondern zieht sich bei großen Posis über Wochen hin. Die Folge sind wochenlang fallende Kurse. Hedgefonds bemerken dies und shorten die Stämme, manche kaufen auch JPS als Hedge dazu. Ist der Großverkauf durch, gibt es bei den Stämmen einen massiven Shortsqueeze (letzte Tage). Bei der Rückabwicklung der Shorts werden Stämme gekauft und JPS-Hedges verkauft.

Ich glaube nicht, dass sich die Anstiege bei den Stämmen lange halten werden. Wer schlau ist, nutzt den Squeeze für den Ausstieg und schichtet in die nun günstigeren JPS um.

Spätestens wenn Ackman liquidiert sind die Stämme wieder bei 25 Cents ;-)  

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingEin beliebter Hedgefonds-Trade

 
  
    
17.07.22 08:28
ist: short Stämme, long JPS - in der Erwartung, dass die Stämme auf 10 Cents fallen und die JPS auf 25 Dollar steigen.

Gibt es bei den Stämmen einen Shortsqueeze, werden Shorts bei den Stämmen eingedeckt (d.h. Longs gekauft) und zugleich die spekulativen JPS-Longs reduziert.

So einfach kann Börse sein ;-)  

130 Postings, 5896 Tage lerchengrundvielleicht auch eine neue MEME-Aktie ?

 
  
    
17.07.22 13:52
zum hochpushen wegen niedrigem Kurs ideal geeignet !

Der Begriff »Meme« ist spätestens seit dem Zeitalter der Smartphones vermutlich allen jungen Menschen bestens bekannt. Dass der Ausdruck, der normalerweise für lustige Bilder aus dem Internet steht, mittlerweile aber auch an der Börse Anwendung findet, wissen wohl noch die wenigsten. Meme Stocks sind Aktien, die sich im Internet viral verbreitet haben und so die Aufmerksamkeit von Anlegern generierten. Hintergrund ist aber nicht etwa die Leistung des Unternehmens, sondern der in den sozialen Foren wie Reddit generierte Hype rund um die Aktie. Der Zyklus solcher Meme Stocks verläuft dabei zumeist ähnlich.


Vor einigen Jahren war es noch undenkbar, sich ganz einfach von zuhause aus, ohne Gebühren und zu jeder Zeit, Aktien zu kaufen. Durch Anbieter wie den US-Broker Robinhood, der als Vorreiter für den provisionsfreien Handel gilt und noch dieses Jahr selbst an die Börse strebt, ist es heute grundsätzlich der gesamten Bevölkerung möglich, in Aktien zu investieren. Weil sich die Anleger heute ausserdem in Online Communities wie Reddit oder Twitter austauschen, sind die sogenannten Meme Stocks entstanden.
 

75999 Postings, 6728 Tage Anti Lemming# 907 scheidet bei OTC aus

 
  
    
17.07.22 14:28

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingTreffende Lagebeschreibung von KThomp19

 
  
    
1
21.07.22 23:50
Er nimmt zu dem Zitat (kursiv am Anfang) Stellung.

deepl + edit

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=169462251

Zitat: Wer hat jemals zuvor von einer 14-jährigen Zwangsverwaltung gehört, bei der die [zwangsverwalteten] Firmen 20 bis 30 Milliarden Dollar pro Jahr verdienen?

So wie ich es sehe, gab es in der Zwangsverwaltung drei Phasen:

1) September 2008 - August 2012: FnF machten Verluste (vor allem aufgrund von Bilanzierungsschwindeleien [Dritter]), die Summen aus der SPS-Inanspruchnahme schwollen an, und viele Politiker waren der Meinung, dass die FnF aufgrund ihrer angeblich fatalen Rolle in der Finanzkrise abgewickelt werden sollten.

2) August 2012 - September 2019: FnF verdienten nun zwar Geld, aber das Finanzministerium riss sich [via NWS] jeden Dollar Gewinn unter den Nagel. Es gab immer noch Rufe nach einer Abwicklung von FnF, sogar von Präsident Obama selbst, aber die enormen Gewinne waren ein guter Grund, FnF weiterzuführen.

3) September 2019 - heute: FnF sind zunehmend stabil, sicher und fantastisch profitabel. Doch nun hat die Regierung keine direkten finanziellen Gewinne mehr aus FnF: 1 Dollar Liquidationsvorzug ist nicht annähernd so viel wert wie 1 Dollar in bar, weil FnF nur als (eigenständige) Unternehmen Werthaftigkeit verkörpern, und die Zeitwertverluste des Geldes machen die Diskrepanz noch größer.

Ich finde die letzte Phase noch merkwürdiger als die ersten beiden. Die Hauptgründe, warum ich (zunächst noch) mit einer Fortsetzung der Zwangsverwaltung rechne:

1) FnF verfügen bei weitem nicht über ausreichend Kapital. Der Mindestandard, 2,5 % der Bilanzaktiva vorzuhalten, kann aufgrund des Wortlauts des Gesetzes in 12 USC 4612(a)(1) nicht weiter gesenkt werden.

2) Der Oberste Gerichtshof hat den NWS für völlig in Ordnung befunden, was bedeutet, dass eine Regierung (jetzt oder in Zukunft) jederzeit beschließen könnte, den Net Worth Sweep wieder aufzunehmen - und dafür nicht einmal rechtliche Konsequenzen zu befürchten hätte.

3) Die FHFA hat während der Zwangsverwaltung viel größeren Einfluss auf FnF, was der Regierung mehr Kontrolle über das Immobilienfinanzierungssystem gibt.

Für alle diese Punkte gibt es abmildernde Maßnahmen:

1) Wenn das Finanzministerium die SPS als wertlos/abgezahlt ausbucht oder die SPS in Stammaktien umwandelt, könnte mit einer nachfolgenden großen Kapitalerhöhung die Kapitallücke ziemlich schnell geschlossen werden.

2) Die Auswirkungen [der jetzigen Zinskrise? A.L.) auf das Immobilienmarkt könnten potenziell katastrophal ausfallen. Andererseits könnte das Finanzministerium bei Ausübung der Warrants und/oder  Umwandlung der SPS in Stämme viel Geld verdienen.

3) Die stärkere Kontrolle der FHFA kann mit einer passend formulierten Einverständniserklärung über die Konservatoriumszeit hinaus verlängert werden.

Alles in allem gibt es weniger Gründe als je zuvor, FnF in der Zwangsverwaltung zu belassen, und je mehr Kapital sie einbehalten, desto schwieriger wird es, die Beibehaltung der Zwangsverwaltung zu rechtfertigen. Denken Sie daran, dass der Hauptzweck der NWS darin bestand, FnF daran zu hindern, Kapital zu bilden und der Zwangsverwaltung zu "entkommen".

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)  

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingWarum einer amtierenden US-Regierung

 
  
    
22.07.22 00:04
bei einer Wiederaufnahme des NWS keine ernsthaften legalen Konsequenzen drohen:

deepl + edit

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=169464413

KThomp19:

...Jede US-Regierung, die sich dafür entscheidet, den NWS wieder zu aktivieren, müsste in ihrer Legislaturperiode (d.h. während ihrer Amtszeit) keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, da Klagen so verdammt lange brauchen, um das System zu durchlaufen. Bis "Uncle Sam" irgendetwas an die Unternehmen oder Aktionäre zurückzahlen muss, hat die Regierung, die den Cash Sweep wieder aktiviert hat, das Geld längst ausgegeben und ist nicht mehr im Amt.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingWir lernen:

 
  
    
2
22.07.22 00:14
Das langsame Mahlen der Mühlen der US-Justiz hat durchaus System. Es dient dazu, die Verantwortung der jeweils amtierenden Regierung (für eigennütziges Fehlverhalten und Unterschlagungen) juristisch zu verschleppen. Den Misstätern drohen, während sie im Amt sind, keinerlei Konsequenzen.

Wenn sich eine Regierung faktisch unrechtmäßig an FnF bereichert, hat sie obendrein den Segen von Scotus, das im Prinzip Geldentnahmen aller Art, sofern sie der Allgemeinheit (also der Regierung) dienen, bis zum Ende der Zwangsverwaltung als pro forma rechtmäßig durchgewunken hat.

Franz Kafka hätte seine helle Freude ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Process

 

821 Postings, 4719 Tage FinanzadlerHat die Zwangsverwaltung ein bestimmtes Enddatum?

 
  
    
23.07.22 06:54
Würden die FnF lt. irgendwelchen Vereinbarung automatisch aus der Zwangsverwaltung entlassen?  

75999 Postings, 6728 Tage Anti Lemming# 912 nein, hat sie nicht

 
  
    
1
23.07.22 09:30
Dazu müssen Bedingungen erfüllt sein, nämlich ein EK von mindestens 2,5 % der Bilanzsumme. Die liegt für FnF kombiniert bei über 7 Billionen $. Die Summe erhöht sich von Jahr zu Jahr, weil FnF ja laufend Geschäfte machen.

Aktuell sind 2,5 % (HERA-Minimum) von 7,2 Billionen 180 Mrd. $. FnF haben jedoch, wenn man die SPS mitrechnet, zurzeit ein negatives Kernkapital EK von -140 Mrd. $.

Es klafft also eine Lücke von 320 Mrd. $.

Würde die Regierung ihre SPS streichen oder in Stammaktien umgewandelt, stiege das harte Kernkapital (CET1) von -140 Mrd. auf +45 Mrd. $: Selbst dann würde es noch bis ca. 2030 dauern, bis das für die Freilassung erforderliche Kernkapital durch Gewinneinbehalt zusammenkäme.

Wenn die Regierung die SPS einfach so weiter laufen lässt (Thompson scheint auf Däumchendrehen hinzuarbeiten), würde es noch Jahrzehnte dauern, bis CET1 das geforderte 2,5%-Niveau für die Freilassung hat.  Weil dann ja die 320-Mrd.$-Lücke allein durch Gewinneinbehalt aufgefüllt würden müsste.

Selbst wenn FnF weiterhin 20 Mrd. $ pro Jahr zurücklegen können, brauchen sie 16 Jahre zum Schließen der Lücke. Und da ist noch gar nicht mit eingerechnet, dass die Bilanzsumme dann ja sehr viel größer sein wird, also auch die vorzuhaltenden 2,5 % davon. Man kann also eher von 25 Jahren ausgehen.

 

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingDeshalb will Ackman, der Stammaktien hält,

 
  
    
1
23.07.22 09:40
ja auch gern, dass die Regierung ihre Warrants ausübt. Die Aktienzahl von FnF stiege dann von jetzt 1,8 Mrd. Stücke auf 9 Mrd. Stücke, von denen 7,2 Mrd. Stücke der Regierung gehören. Es gäbe dann für Yellen einen erhöhten Anreiz, diese 7,2 Mrd. Stücke zu Geld zu machen.

Solange die  Zwangsverwaltung fortbesteht, ist der wirtschaftliche Wert der Stammaktien (und auch der JPS) null. Die Warrantsausübung würde daher Schwung in die Sache bringen.

Ideal für die Stammaktionäre wäre, wenn die Regierung die Warrants ausübt und im Gegenzug die SPS aus der Bilanz streicht. Dann könnte praktisch sofort eine KE im Volumen von ca. 100 Mrd. $ durchgeführt werden, die obige Kapitallücke (letztes Posting) schließt. Stammaktien könnten in dem Fall auf ca. 7 Dollar steigen (von jetzt 70 Cents).

Pessimisten wie KThomp19 glauben jedoch, dass die Regierung, die bislang immer schon extrem gierig war, die SPS-in-Stammaktien-Umwandlung anstrebt, was ihr noch einmal 20 bis 25 Mrd. $ mehr einbringen würde (auf Kosten der Stämme). Auch dann wäre eine sofortige KE möglich, aber die alten Stammaktien würden nur irgendwas zwischen 10 und 50 Cents wert sein nach der KE.
 

821 Postings, 4719 Tage FinanzadlerDanke AL

 
  
    
23.07.22 10:03
Wird sich wohl, wie ich schon mal sagte, bis zu meiner Pensionierug hinausstrecken (8 jahre noch). Ich habe noch meine 7000 Stück Freddie und 4000 Stück Fannie und die überlasse ich meinen Kindern wenn noch Jahrzente dauern wird. Oder kaufe ich vielleicht irgendwann noch nach...    

75999 Postings, 6728 Tage Anti Lemming# 915

 
  
    
23.07.22 12:44
Hast du deine Aktien noch vor dem 2008-Bankencrash gekauft? Es gibt ja einige hier im Forum, die auf diese Weise gebeutelt wurden.  

75999 Postings, 6728 Tage Anti Lemming# 916

 
  
    
2
23.07.22 13:18
Der Layton-Artikel ist voller Lügen, z. B. dass FnF 2008 tatsächlich in Schieflage gewesen seien. Layton gibt 1 zu 1 die kursierenden (und in Endlosschleife wiederholten) Regierungslügen zur Rechtfertigung der Zwangsverwaltung wieder.

Tim Howard hat in seinen Artikeln und Kommentaren Layton bereits mehrfach scharf als Wall-Street-Büttel kritisiert. Wall Street - in Gestalt von Hank Paulson - hatte die 2008-Großbankenkrise genutzt, um FnF, die Wall Street als lästige Billigkonkurrenz auf dem US-Hypothekenmarkt betrachtet, in der Zwangsverwaltung zu "beerdigen" und die Aktionäre mundtot zu machen. Scotus hat dieser Schweinerei 13 jahre später auch noch höchste richterliche Rückendeckung gegeben.

Es stimmt auch nicht, wie Layton gleich am Anfang von # 916 schreibt, dass die Hypokredite in den MBS von FnF 2008 in bedrohlichem Maße von Ausfall gefährdet waren. Tatsächlich waren die MBS sicher. Die Zwangsverwaltung war überflüssig. Sie diente nur dazu, willige FHFA-Direktoren einzusetzen, die SPÄTER riesige - und unnötige - Risikorückstellungen vornahmen, die SPÄTER zu riesigen BUCH-Verlusten führten. Buchverluste sind aber noch keine realen Verluste. Gleichwohl zwangen die Buchverluste FnF, die SPS-Hilfen in Anspruch zu nehmen. Durch die tückische HERA-Konstruktion wurden die Hilfen nicht als Kredite vergeben (wie bei Wall Street Banken), sondern in Form einer Regierungsbeteiligung (SPS sind Vorzugsaktien).

Als die US-Regierung 2012 Wind davon bekam, dass die hohen Risikorückstellungen unnötig waren und wieder aufgelöst werden konnten - dies führte bei FnF ab 2012 zu außergewöhnlich hohen Gewinnen -, wurde schnell noch vorher der Net Worth Sweep (NWS) eingeführt, der diese riesigen Gewinne in die Staatskasse umleitete. Obama missbrauchte diese Gewinne zur Querfinanzierung von ObamaCare.

Der NWS wurde wohlweislich bereits vor dem Gewinnsegen ab 2012 eingeführt, weil er die verlogene Begründung hatte, FnF befänden sich in einer "Todesspirale" und müssten abgewickelt und durch andere, besser funktionierende Institutionen ersetzt werden. In Wahrheit war diese vermeintliche "Todesspirale" eine Serie von vier Jahren (2008 bis 2012) mit hohen Buchverlusten, die einzig und allein deshalb aufgetreten waren, weil die FHFA Fannie und Freddie dazu zwangen, besagte Risikorückstellungen vorzunehmen.

Die Fakten (Zusammenfassung):

1. Die Zwangsverwaltung war unnötig. Sie diente dazu, FnF via FHFA-"Fernsteuerung" zu zwingen, die riesigen, verlusttträchtigen Risikorückstellungen vorzunehmen.

2. Hätte es die Zwangsverwaltung nicht gegeben, wären diese Risikorückstellungen NICHT vorgenommen worden, und FnF hätten nur minimale Verluste erlitten. Tim Howard hat vorgerechnet, dass FnF die 2008-Krise auch ganz ohne Staatshilfen überlebt hätten.

3. Als die Risikorückstellungen ab 2012 aufgelöst wurden, diente die Zwangsverwaltung dazu, FnF dahingehend zu bevormunden, dass die riesigen Gewinne nicht den Firmen selber zugute kam - sie wären dann wieder freigekommen -,  sondern in die Staatskasse flossen. Als Rechtfertigung wurde die Todesspiralen-Lüge in die Welt gesetzt.

4. Die riesigen Defizite in den Bilanzen von FnF, die die Firmen bis heute plagen und die Zwangsverwaltung "zementieren" (# 913), resultieren aus den unverschämten Vorgängen, die ich in 1, 2 und 3 genannt habe. Die Altaktionäre wurden betrogen. Ohne den Staatsgriff in die Konzernkassen wäre überhaupt keine Kapitalerhöhung erforderlich, und die Altaktien würden nicht bei 70 Cents stehen, sondern bei 100 Dollar.

5. Wall Street bzw. Paulson hat aber insgesamt perfekt das Ziel erreicht, FnF zu schwächen und bis heute via FHFA-"Fernsteuerung", geleitet von oft inkompeteten, Wall-Street-hörigen DirektorInnen, klein zu halten. Und genau darum ging es bei den 2008- und 2012-Lügen.
 

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingSPD kopiert Bidens Housing-Förderirrsinn

 
  
    
25.07.22 08:01
https://www.spiegel.de/wirtschaft/...9039-e099-47ea-b727-2baa50679b78

Meine Meinung: Wenn Häuser zu teuer geworden sind, sollten nicht die Käufe subventioniert werden (das führt nur zu Subprime 2.0). Es reicht abzuwarten, bis die Preise wieder runterkommen, was durch die aktuellen Zinserhöhungen automatisch geschieht bzw. geschehen wird.  

2489 Postings, 4118 Tage oldwatcher..919

 
  
    
25.07.22 10:09
...oder das Benzin, oder, oder  

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingErwartete Hausverkäufe in USA

 
  
    
25.07.22 14:54
https://dsnews.com/daily-dose/07-21-2022/fannie-mae-revises

A.L: Ich könnte mir sogar vorstellen, dass dieser Chart noch zu optimistisch ist. Falls die Zinsen in USA stark steigen, könnnte der Einbruch evtl. noch stärker ausfallen.

 
Angehängte Grafik:
2022-07-....jpg (verkleinert auf 78%) vergrößern
2022-07-....jpg

2489 Postings, 4118 Tage oldwatcherWarten...

 
  
    
27.07.22 16:35
...auf die 10 Cent...  

611 Postings, 1653 Tage The_ManIch warte auf die 2 Dollar

 
  
    
2
27.07.22 16:57
Oldwatcher :-P

Bisher war es doch immer eine Achterbahn und bisher hat sich nicht wirklich eine These durchgeschlagen. Ich lasse die Teile liegen und verkaufe erst ab 1,50 Dollar +

 

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingWie gewonnen, so zerronnen

 
  
    
27.07.22 17:44
 
Angehängte Grafik:
hgfuidszftuzh.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
hgfuidszftuzh.png

75999 Postings, 6728 Tage Anti LemmingAnstehende US-Hausverkäufe: -20 Prozent

 
  
    
27.07.22 18:19

Seite: Zurück 1 | ... | 1675 | 1676 |
| 1678 | 1679 | ... | 1680  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben