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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 24.01.21 18:29
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 34650
neuester Beitrag: 24.01.21 18:29 von: brokersteve Leser gesamt: 3864924
davon Heute: 3475
bewertet mit 37 Sternen

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9924 Postings, 1643 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

 
  
    
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07.09.17 11:26
Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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34624 Postings ausgeblendet.

818 Postings, 3534 Tage Maniko@SZ: Wenn's nicht die Nachfrage ist, was dann?

 
  
    
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22.01.21 19:14
"Eine unbegrenzte Nachfrage kann es für materielle Dinge schon theoretisch nicht geben. Was damit gemeint ist, dass Tesla viel mehr verkaufen könnten wenn sie mehr produzieren könnten."

Tesla hätte ohne weiteres mehr produzieren können. Die "annualized installed capacity" lag bereits Ende Q3 bei gesamt 840000, für Q4 also 210000 Fahrzeuge. Gefertigt wurden tatsächlich knapp 180000. Wenn's nicht die Nachfrage war, was hat dann Tesla veranlasst alleine in Q4 30000 Fahrzeuge weniger zu produzieren als sie nach eigener Aussage hätten produzieren können? (siehe Tesla IR)


"Als ob die Fabrik in Shanghai nicht zählen würde. Bisher wurde China von Fremont aus mit versorgt. Jetzt gibt es da eine lokale Produktion und Tesla kann die Autos zu anderen Märkten schicken."

Natürlich zählt die Fabrik in China und dort sieht es im Moment auch nicht nach mangelnder Nachfrage aus. Aber China ist halt auch nur einer von drei Märkten. Da sich China selbst versorgt, hätte Fremont in der Tat mehr nach Europa liefern können. Hat es aber nicht. Während in 2019 immerhin ~ 111000 Fahrzeuge aus Fremont in Europa verkauft wurden, waren es in 2020 etwa 92000 (nach Abzug der ~7000 aus China); also +/- 19000 weniger.  https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/...-registration-stats.61651/

Insgesamt hat Fremont in 2020 etwa (meine Schätzung) 15-20000 Fahrzeuge weniger produziert als 2019. Damit ist Tesla immer noch besser als der Gesamtmarkt, aber darum geht es mir nicht. Es geht darum ob die Tesla-Wachstumsstory die der Markt erwartet noch intakt ist.

Die Nachfrage nach den tatsächlichen Produktionszahlen zu beurteilen, halte ich für einen falschen Ansatz: Das Unternehmen bräuchte dann nur die Produktion zurückzufahren (wie in Fremont?) und schon passt die Nachfrage wieder. Etwas mehr reduziert und man kann von "produktionslimitiert" sprechen..... was du ja gerne tust. Produktionskapazitäten aufzubauen und zu unterhalten kostet Geld. Deshalb besteht mMn ein Nachfragedefizit wenn die vorhandenen Kapazitäten nicht ausgelastet sind. Tesla hatte weltweit in 2020 nach eigenen Angaben eine gemittelte Kapazität von knapp unter 800000 Fahrzeugen, hat aber - trotz Preissenkungen, Model Y, Upgrades, Fortschritte bei FSD, etc - etwa 500000 Fahrzeuge produziert. Also abgerundet ca. 250000 weniger als sie hätten produzieren können!

Als Absatzschwankung würde ich das nicht mehr bezeichnen. Und die dafür genannten Begründungen halte ich für schwach: Einen  staatlichen Endkunden-Preis-Nachteil von 7.500 Dollar pro Auto  gibt es de facto nicht, die Corona Rezession hat vor allem die Absätze fossiler Fahrzeuge reduziert und damit Potential für alternative Antriebe geschaffen (siehe z.B. kba zahlen), die heftige Kannibalisierung von M3 durch MY ist ein hausgemachtes Problem und M2 gibt es noch nicht und wird da wo es kommt M3 von der anderen Seite kannibalisieren.  

Wenn es Tesla schon nicht gelungen ist die vorhandenen Kapazitäten 2020 auszulasten, sind die zusätzlichen Kapazitäten die 2021 hinzukommen schwer begründbar und bestenfalls ein bis zwei Jahre zu früh.

Damit will ich nicht gesagt haben, dass Tesla diese Kapazitäten nicht füllen kann. Dazu müsste sich Tesla allerdings etwas einfallen lassen was jetzt noch gar nicht auf dem Radar ist, oder die Preise weiter deutlich senken, was der Buchhaltung nicht gefallen wird.

Es bleibt auf jeden Fall spannend (und nicht ohne erhebliches Risiko für Investierte).  

18 Postings, 3 Tage AssetfranzSchon bekannt?

 
  
    
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22.01.21 20:35
Wäre es nicht schön, wenn man seinen Stromer in nur fünf Minuten komplett ?auftanken? könnte und ein Zwischenstopp auf der Urlaubsreise kaum länger dauern würde als ein normaler Tankstopp? Der israelische Batteriehersteller StoreDot entwickelt Akkus, die genau das möglich machen sollen und damit die  ...
 

5775 Postings, 5561 Tage FredoTorpedoDie Batterietechnik wird sicher eine

 
  
    
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23.01.21 10:48
der spannendsten Entwicklungen des nächsten Jahrzehntes erleben. Nach meiner Einschätzung wird es im PKW-Bereich keinen späteren Umschwenk zum Wasserstoff geben. Die derzeitigen Probleme, wie Ladezeit, Gewicht, Materialknappheit und zu hoher Preis wird man in 10 Jahren nicht mehr kennen.
Und wer will dann noch mit dem Auto extra zur Tankstelle fahren, wenn er zuhause oder im Parkhaus ganz nebenbei ?tanken? kann.
 

194 Postings, 248 Tage turnaroundstockuse Upco!

 
  
    
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23.01.21 11:10
upcopay (@UPCO) hat getwittert: Toc toc! Upco Pay is Coming!! Token is fully integrated to connect all European Banks!!! Stay tune!! ;) https://twitter.com/upcopay/status/1351994605072506888?s=27  

2142 Postings, 1042 Tage StreuenFredoTorpedo

 
  
    
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23.01.21 12:52
Du fällst mit den "derzeitigen Problemen" auch auf die einschlägige Propaganda herein.

Ladezeit - bei Reichweiten von >500km und Ladeleistungen von mehr als 1.000 km/h?
Gewicht - E-Autos sind noch gerinfgig schwerer und richtig, sie werden immer leichter werden, aber wo liegt das Problem?
Materialknappheit - welche Materialknappheit?
Zu hoher Preis - ja es gibt noch wenige Gebrauchte und günstige Kleinwagen, aber in der Mittelklasse sind die Teslas der fossilen Konkurrenz inzwischen bei Preis-/Leistung voraus. Und es ist absehbar dass sich derr Trend massiv verstärken wird.

Das sind doch keine Probleme mehr sondern allenfalls Problemchen deren Lösung schon längst auf dem Weg ist. Vor allem wenn man es mit den massiven Problemen vergleicht die die fossile Industrie verursacht.

Aber bei einem hast du natürlich Recht. Wasserstoff wird im Auto nie eine Rolle spielen. Und wahrscheinlich im gesamten Straßenverkehr auch nicht.  

2142 Postings, 1042 Tage StreuenAssetfranz

 
  
    
23.01.21 12:55
So Meldungen gibt es oft und früher oder später wird auch mal etwas marktreif werden.

Aber ich fahre viel mit E-Autos und weder die Reichweite noch die Ladezeit waren für mich je ein Problem welches gelöst werden muss. Zumal mit den aktuellen Model 3 mit > 1.000 km/h Ladeleistung am SuperCharger der Version 3 von denen es in Europa mit jeder Woche mehr gibt.

https://supercharge.info/changes  

2142 Postings, 1042 Tage StreuenVicTim

 
  
    
23.01.21 13:04
Bei der Inhaltlichen Qualität der Videos hast du dich schon mal stark verbessert :-)  

5107 Postings, 1651 Tage KautschukKautschuk

 
  
    
23.01.21 13:18
Auch geil :-) hätte man beim kia in den 90er erwartet

https://www.24auto.de/news/social-media/...02.html#Echobox=1611312705  

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23.01.21 14:50

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2142 Postings, 1042 Tage StreuenProduktivität und Marge

 
  
    
23.01.21 20:19
Ein Punkt wurde noch nicht genannt der auch einen großen Einfluss haben dürfte. Einfach mal anschauend wie innovativ das Kühlsystem des Model Y und seit 2021 auch des Model 3 ist.

Stichwort: Octovalve

Ein Kühl/Heizsystem für alles mit Wärmepumpe, vier möglichen Wärmequellen und zwei Ziele zum Kühlen oder Heizen. Alles ein integrierter Kreislauf und man braucht nur einen einzigen Kühler.

Das spart enorm viel bei der Herstellung. Weniger Teile, weniger Material, weniger Schläuche die verlegt werden müssen etc. Und nebenbei wird das Auto für den Verbraucher nicht nur leichter sondern auch deutlich effizienter dank der serienmäßigen Wärmepumpe.

Besonderes Beispiel: das Auto parkt im Frühjahr vormittags in der Sonne, der Innenraum wird heiß, der Akku ist kalt. Octovalve kann jetzt die Wärme des Innenraums in den Akku pumpen. Wenn man dann fährt ist der Akku auf Betriebstemperatur und die Rekuperation funktioniert zu 100%. Sobald die Motoren oder der Akku warm werden kann man mit diese Wärme wieder den Innenraum heizen.

https://www.tesmanian.com/blogs/tesmanian-blog/...model-y-s-octovalve  

610 Postings, 2411 Tage fbo|228743559Streuen

 
  
    
23.01.21 20:59

denkst Du nach, wenn Du schreibst?

Tolles Beispiel, im Sommer den warmen Innenraum noch mehr zu heizen, nachdem man vorher vielleicht etwas von der Wärme los wurde.

 

2142 Postings, 1042 Tage StreuenLiest du bevor du schreibst?

 
  
    
23.01.21 21:20
anscheinend nicht. Niemand will im Sommer den warmen Innenraum heizen, wie kommst du auf diese absurde Idee?  

2142 Postings, 1042 Tage StreuenLöschung

 
  
    
23.01.21 22:01

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353 Postings, 3481 Tage runfast111Bundesamt ermittelt gegen Tesla

 
  
    
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24.01.21 08:34
Tolle News :(  

353 Postings, 3481 Tage runfast111Reuters

 
  
    
24.01.21 08:39
24. Jan (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:
TESLA TSLA.O - Berlin: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat laut "Bild am Sonntag" den Elektroauto-Hersteller aufgefordert, der Behörde Informationen über mögliche Sicherheitsrisiken des Touchscreen-Bildschirms in der Mittelkonsole von verschiedenen Modellreihen mitzuteilen. Die Zeitung zitiert in einem Vorabbericht einen KBA-Sprecher, demzufolge das Bundesamt über den Sachverhalt informiert sei. Es stehe mit der US-Verkehrsbehörde NHTSA im Kontakt und habe seinerseits die Prüfung eingeleitet, so der Sprecher. "Das Ergebnis der Prüfung steht noch aus." Eine Tesla-Sprecherin war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Die NHTSA hatte Tesla vor einigen Tagen zum Rückruf Zehntausender Fahrzeuge aufgefordert. Als Grund nannte sie einen Fehler in der Infotainment-Einheit (Media Control Unit), der ein Sicherheitsrisiko darstelle. Betroffen seien 158.000 Autos der Reihen Model S und Model X.  

5201 Postings, 5274 Tage brokersteveAllein in den USA 158.000 Rückrufe ....

 
  
    
24.01.21 18:29
Die Kosten Tesla ohne kundendienstcenter ein Vermögen.
Jetzt auch nich Rückrufe in Europa ....in Deutschland wird es wohl in Kürze die Auflage geben.


Der Kurs wird wegen diesen News in die Knie gehen, aber dies ist nur der Anlass und nicht der Grund....
Der Grund ist die maßlose Überbewertung von tesla. Gewinne nur durch emmissinszertifikate und nicht durch Autoverkäufer.

Jetzt wird die letztere Hoffnung auf nachhaltige Gewinne geschreddert ...diese Rückrufe kosten ein Vermögen.

Zudem der massive konkurrnenzdruck und der Wegfall der Emissionszertifikate ......

Ich sehe hier nächste Woche einen Riesenknall kommen.
Ich würde verkaufen.  

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