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Plug Power - konspirativ und informativ

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neuester Beitrag: 27.06.22 21:09
eröffnet am: 26.02.21 08:39 von: ede.de.knips. Anzahl Beiträge: 5440
neuester Beitrag: 27.06.22 21:09 von: Gilbertus Leser gesamt: 1818022
davon Heute: 302
bewertet mit 104 Sternen

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4137 Postings, 2287 Tage ede.de.knipserPlug Power - konspirativ und informativ

 
  
    
104
26.02.21 08:39
Der neue Plug Power Thread.

Lasst uns diesen Thread zusammen gestalten.
Bringt reichlich Informationen hier ein, verlinkt Meldungen und Neuigkeiten rund um den in Zukunft größten Wasserstoffkonzern der Welt!

Lasst uns hier Meinungen, Gedanken und Bedenken austauschen. Schreibt eure Kursziele und eure Strategie hier rein. Stellt Chartbilder ein und lasst uns über GAPs, Trendlinie, Widerstände und Unterstützung diskutieren.

Aber tut uns alle einen Gefallen!
Begründet und belegt all diese Aussagen nachvollziehbar!!!

Gemeinsam unterstützen wir uns bei einer Entscheidungsfindung. Findet hier Halt bei Korrekturen und freuen wir uns zusammen über hoffentlich immer weiter steigende Kurse.

Lasst uns freundlich und hoffentlich miteinander diskutieren und diesen Thead zu etwas Besonderem machen!

Herzlich willkommen.

ede

 
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5414 Postings ausgeblendet.

775 Postings, 4396 Tage Ecki07Schneller als gedacht.

 
  
    
23.06.22 12:05
Die Zahl der grünen Wasserstoffprojekte weltweit hat sich in weniger als einem Jahr mehr als verdreifacht.

 

964 Postings, 1119 Tage RudiKNicht Übel

 
  
    
3
23.06.22 12:57
(PLX AI) ? Plug Power strebt für 2025 einen Jahresumsatz von 3 Milliarden US-Dollar an.

? Plug Power strebt bis 2025 eine Bruttomarge von mehr als 30 % an

? Plug Power zielt auf mehr als 17 % Betrieb ab.  Einkommensspanne im Jahr 2025

? Prognostiziert einen Umsatz von 925 Millionen US-Dollar für 2022 mit einer ausgeglichenen Bruttomarge

? Erwartet 2023 operative Rentabilität  

321 Postings, 664 Tage SoIsses01H2

 
  
    
2
23.06.22 13:01
ist nicht mehr aufzuhalten und mit Putin hinten dran als Booster gibt es ein weiteres Killerargument die Energieerzeugung und Nutzung von fossil auf erneuerbare Energien und H2 umzustellen. Bald wird die Nachfrage an grünen H2 das Angebot übersteigen und alle Firmen die dort in der Valuechain angesiedelt sind werden Aufträge enmas bekommen. Das erinnert mich an damals ab 1995 an den Internethype, als das Internet weltweit ausgebaut wurde und alle Firmen die die Infrastruktur für das WWW geliefert haben waren in wahrer Goldgräberstimmung z.B. Cisco Systems, etc..Bald kann sich PP nicht mehr vor Aufträgen retten und dann läuft es ......  

1834 Postings, 1316 Tage tuesLeider..

 
  
    
23.06.22 13:42
.. bringen uns die bisherigen Aufträge keinen positiven Cashflow.
Ich gehe davon aus, dass Plug Power die sicherlich gestiegenen Kosten für die Lieferung von H2
aus Methan, wieder einmal nicht weiter geben wird. Aber solch teure Quartale gehen ihrem Ende
entgegen. - Hoffentlich/Bestimmt  

5910 Postings, 1699 Tage AMDWATCHHabeck geht von einer Verdreifachung es Gaspreises

 
  
    
24.06.22 07:42
aus.
Eigentlich müssten wir einen neuen Thread eröffnen:

"H2 auf dem Weg zum EARNINGS CROSSOVER zu Erdgas"

Habecks Aussagen müssten doch jetzt endlich allen zeigen, das wir dringend Alternativen, wie H2 brauchen.
 

321 Postings, 664 Tage SoIsses01Die Finnen haben es bereits begriffen

 
  
    
24.06.22 10:03
und bauen nun ihr eigenes H2 Netz auf in Finnland inkl. H2 Herstelleung aus erneuerbaren Energien:
https://www.h2-view.com/story/...establish-national-hydrogen-network/

Wann kommt so eine Aussage in Deutschland von Herrn Habeck ?? Das wäre die richtige Antwort darauf um uns als Bürger die Sicherheit zu geben, dass die teuren Gaspreise uns nicht ewig verfolgen und unsere Regierung an Alternativen arbeitet und nicht nur Kohlekraftwerke reaktivieren kann  und Atomkraftmeiler weiterlaufen lassen und sonst nichts.
Gasinfrastruktur für H2 umzubauen und zu nutzen ist ja möglich:
https://www.iis.fraunhofer.de/de/magazin/...erstoff-gasleitungen.html
https://www.bdew.de/energie/erdgas/...zichtbar-fuer-die-energiewende/

Darüber hat aber bisher keiner gesprochen wenn es um den Umbau geht, auch Hr.Habeck nicht. Warum? Ich weiß es auch nicht. Vlt. weil die Gasnetze in Deutschland nicht in Behördenhand sind sondern in privater Hand und da ein Umbau Geld kostet wird das nicht vorangetrieben und einfach die Gaspreise erhöht. Wir als Endkunde zahlen ja trotzdem und warum soll dann umgebaut werden. Mieses Spiel, da sollte die Bundesregierung die Hand drauf haben und den Gaspreis deckeln, ruckzuck wären die Gasnetze der privaten Hand umgebaut bzw H2 ready.....  

321 Postings, 664 Tage SoIsses01Aber vlt. ist es ja das

 
  
    
24.06.22 10:14
dass unsere Regierung einfach nur möchte, dass wir gesund bleiben. Der Artikel hier sagt das zumindest aus, dass ein bisschen frieren ja positiv ist für uns. Vlt hat den Artikel Hr.Habeck gelesen und animiert uns daher zum Gassparen und im Winter bisschen frieren ... ;-)
https://www.n-tv.de/panorama/...t-auch-gesuender-article23419945.html
 

2144 Postings, 735 Tage slim_nesbitnochmal genau hinsehen

 
  
    
24.06.22 10:38
wir in D und Europa haben bereits einen H2-Plan und der läuft schon seit 15 Jahren.
Das aktuelle Thema Gas beschleunigt die Entwicklung nicht sondern bremst sie leider. In Deutschland würde sofern es a) für den Freeportausfall bis September keinen Ersatz gäbe und b) die blöde Turbine weiterhin in Kanada hängen bliebe, unsere H2-Standorte treffen und erstmal auch die Forschungsprojekt abschalten.
 
Wir brauchen weder eine weitere Triebfeder noch musss irgendjemand von einem Energiewechsel überzeugt werden.

Die Industrie braucht zur Umstellung von fossilen auf blauen und später grünen H2, Garantien der jeweiligen Regierung sonst können sie die Umstellung nicht finanzieren.

Wie soll eine Regierung jetzt - gerade jetzt - dafür eine Bürgschaft ausstellen?



 

5910 Postings, 1699 Tage AMDWATCHEin bisschen frieren

 
  
    
24.06.22 11:14
Ich lach mich tot...
Wenn wir keine Energie haben ,werden wir eine  Massenarbeitslosigkeit sehen und Verelendung und sozialen Spannungen .
Wo ist denn Sleepy Joe, der aktiv in Friedensverhandlungen eintritt.
Europa ist denen doch scheißegal.  

514 Postings, 1153 Tage MC_JaggerDa kann ich

 
  
    
24.06.22 11:34
nur zustimmen. Ohne garantierte Energielieferung (derzeit eben noch in Form von Erdgas) wird ein Schwenk auf H2 deutlich erschwert.  

321 Postings, 664 Tage SoIsses01@slim

 
  
    
1
24.06.22 11:35
Leider hat der H2 Plan seit 15 Jahren einen Haken der H2 aus fossilen Brennstoffen heißt. Das mit erneuerbaren Energien, also grün erzeugter Wasserstoff wurde immer als Stiefkind angesehen, denn wir hatten ja billiges Gas und Öl auch für die H2 Erzeugung. Auch wurde nie darüber gesprochen weder geplant, dass die Gasinfrastruktur auf H2 umgerüstet wird bzw. fit gemacht wird, dass irgendwann zu tun und darüber H2 bis an den Endkunden zu liefern inkl. private Haushalte. Es wurde anstatt die Gastherme in den Haushalten und Gas in der Industrie gefördert und separat dazu die Sonnen- und Windenergie, aber auch da hat unsere Regierung in der Vergangenheit die Solarindustrie in Deutschland ausbluten lassen. Ich sehe hier nichts von einem gekoppelten Plan, aber nur Silos, H2 neben Sonne und Wind und separat die H2 Herstellung- und Lieferinfrastruktur, aber kein gemeinsamer Bereich, der das komplett in einer Hand angeht. Die Finnen machen das jetzt als ein Beispiel und das erwarte ich auch von unserer Regierung, dass jetzt hier ein ende zu ende Konzept vorgelegt wird wo H2 erzeugt mit grüner Energie und geliefert über die bestehende aber noch umzurüstende Gasnetzinfrastruktur als ein Block gesehen und konzipiert wird und nicht weiter als Silos. Wenn du diesen Plan gesehen hast, dann würde ich den gerne sehen, denn ich hab davon nichts gehört, außer nur das H2 wichtig ist, aber wie der zum Endkunden kommt, dazu kam bisher nichts. Da ich selbst in einer Behörde arbeite, weiß ich genau wie das so läuft, jedes Referat unter dem selben Schirm (z.B.Wirtschaft) arbeitet für sich und wehe dem, dass man mal ein Projekt hat, in dem mehrere unterschiedliche Referate unterhalb des gleichen Schirms beteiligt sind, dann schaut hört die Zusammenarbeit auf und jeder macht das was für ihn gut ist und mehr auch nicht. Und wenn dann noch Schirmübergreifend gearbeitet werden soll, dann ist es gar unmöglich das man da schnell bzw überhaupt zum Ziel kommt. Warum gehen denn so viele Projekt die in Behörden laufen den Bach runter bzw,. dauern 3 mal so lange wie in der freien Wirtschaft??

Und das mit der Bürgschaft der Regierung an die Industrie. Es sind in der Vergangenheit einige Bürgschaften an die Wirtschaft (insbesondere Autoindustrie) gegeben worden, warum sollte die Regierung in dieser Öl- und Gaskrise nicht auch eine Bürgschaft vergeben an die Öl- und Gaserzeuger und -lieferindustrie und dann auch an die verarbeitende Industrie. Die verarbeitende Industrie rüstet ja schon um und das sogar auf eigene Kosten. Das hat doch noch eine ganz andere Dimension als das man die Autoindustrie in Deutschland  fördert, bei der jetzigen Öl- und Gaskrise geht es um uns alle, nicht nur Industrie sondern auch jeden Bürger bis zum kleinen Baby und um unsere allgemeine Existenz und Wirtschaftsleistung in hunderten von Betrieben und privaten Haushalten. Wenn nicht dafür und jetzt wofür dann und wann dann ???  

3553 Postings, 3556 Tage schattenquelleDie Zeiten sind unruhig

 
  
    
1
24.06.22 12:43
Werde erstmal wieder Gewinne realisieren. Neben anderen H2-Werten ist das hier scheinbar der stabilste. Aber mit jeder Schreckensnachricht aus dem Wirtschaftsministerium knickt wieder alles ein  

2144 Postings, 735 Tage slim_nesbit@Solsses

 
  
    
1
24.06.22 13:37
wenn Du Dich wirklich dafür interessierst, solltest Du Dich noch einmal genauer informieren. Denn das, was Du geschrieben hast, mag Deine Auffassung darlegen, ist aber Unsinn.

Das einzige was wirklich zu bemängeln ist: dass es, seit den 1980er als die Solartechnik von unseren Uni weggekauft werden konnte, immer noch keine unbefristeten Verträge an Unis gibt und das, was gebremst hat, immer noch das Veto der Anwohner ist, die weder WR noch die Stromleitung (die auch für offshore notwendig wäre) in Ihrer Nähe haben wollen.
Damit ist die WK onshore tot und im offshorebereich haben wir auch Schwierigkeiten, auf die ich hie tiefer eingehen werde.

Die Erkenntnis, die Bereitschaft und auch der Wille war schon immer da, aber es fehlte an der Wegbereitung auf globaler Ebene.
Die Technologien sind in Deutschland viel weiter als in allen anderen Ländern der Welt.
Die Industrie braucht für die Umstellung die Absicherung ihrer Investitionen und die Lieferkette, das ist alles. In den Bereichen der Industrie- und Produktionsstandards und der Robotik sind wir den US um Quantensprünge voraus. Das ist nicht nur ein bisschen und verschlafen haben wir im Bereich H2 gar nüscht.

Nicht persönlich nehmen, aber man kann das so nicht sehen lassen.
--

Unabhängig davon wird dem H2 viel mehr zugemutet als er vorauss. zu bringen in der Lage ist. Im Bereich Schwerindustrie und Landwirtschaft hat er konkrete Vorteile, aber dann wird es ggü. PV- und batteriegetriebene Lösungen dünn. Dass H2 trotzdem über zig Jahre promotet wurde und immer noch wird, liegt nicht zuletzt auch daran, dass Lehrstuhlinhaber für ihre H2-Projekte auch Geld wollen, und jenes in den Batterieforschung und dem Nanoengineering fehlte.







 
Angehängte Grafik:
h2-wirkungsgrad_klein.jpg
h2-wirkungsgrad_klein.jpg

321 Postings, 664 Tage SoIsses01@slim

 
  
    
24.06.22 14:07
Na ja soviel Unsinn ist es ja nicht was ich geschrieben habe, denn du bestätigst es ja mit deiner detaillierten Antwort.
In der Solarenergie waren wir auch technologisch Quantensprünge voraus und dann hat die Politik mit ihren Entscheidungen dazu geführt, dass die Firmen reihenweise pleite gegangen sind und alles (know how und Fertigung) nach China gegangen ist. Jetzt kaufen wir das Zeug aus China ein aber die Lieferketten sind nun das Problem, wie bei so vielen anderen Produkten wie wir ja gelernt haben während Corona... Das gleiche passiert jetzt auch mit H2, Deutschland ist technologisch Vorreiter, aber es fehlt am Willen der Regierung hier mal voranzugehen und zentral die Herstellung und Lieferung zu fördern mit grüner Energie. Wir haben nicht H2 technologisch verschlafen, sondern den Willen hier voranzugehen auf politischer Ebene und Fakten zu schaffen ( z.B. Bürgschaften und Förderung wie z.B. bei Elektroautos für private Haushalte und die Industrie, Umbauen von Gaskraftwerken und Gaslieferungsinfrastruktur zu H2, etc., ) anstatt nur zu reden. Das ist das gleiche wie mit WK und Solarenergie was die Gesetzgebung angeht. Keiner will den Strommasten vor der Nase, aber alle wollen billig Strom / Energie. Das ist wie mit dem Flughafen, alle wollen günstig fliegen, aber keiner den Flughafen vor der Tür. Der Gesetzgeber muß das regeln und Lösungen dazu finden, auch wenn es nicht jedem Bürger im Land passt. Da sind wir uns doch eins und so habe ich es doch auch geschrieben und du hast es bestätigt. Da hast du mich missverstanden.

Im Endeffekt ist es ja auch egal wer hier mehr Wissen oder Unwissen hat, fakt ist H2 wird seinen Platz in der Energiekette finden schon wegen der Nummer mit dem Klima und fossiler Enerfie, auch in Deutschland und global, egal ob unsere Regierung hier Vorreiter ist oder nicht und unsere Industrie und private Haushalte dazu unterstützt, denn langfristig wird der Markt es regeln in Europa, denn wenn der Schuh drückt weil zu klein und die Schmerzen groß, dann kauft man einen neuen Schuh, egal wie teuer es ist den alten Schuh auszutauschen, denn ohne Schuhe zu laufen tut auch weh ....;-)  

2144 Postings, 735 Tage slim_nesbitnein, Solsses

 
  
    
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24.06.22 14:51
Du versuchst eine Wahrheit mit einer von Dir ungeprüften Aussage zu verknüpfen, um den Wahrheitsgehalt des gesamten daraus ableiten zu können. Das macht weder den Teil, der sich auf H2 bezieht, noch den Text insgesamt richtig.

In Sachen Batterie und PV gebe ich Dir recht, das Abwandern erfolgte zeitgleich als ich an dem für Akkutechnologie führenden Lehrstuhl Elektrotechnik studiert habe, an demselben studiert gerade einer meiner Söhne jetzt Nanoengineerung.
(Profs für Masch- und Anlagenbau, und auch Polymeretechnik gehören entweder der Familie oder dem allernächsten Umfeld an.)

In Sachen H2 bist du gänzlich auf dem Holzweg. Das wird auch nicht besser, wenn Du versuchst, Deiner vorgefertigten Ansehung auf das Thema mit dem Kopf durch die Wand zu verteidigen. Hier ist weder was abgewandert noch wurde was ? bis auf die Flüssiggasterminals - verschlafen.
Nur damit du mal eine Vorstellung davon bekommst, man hat schon den 1970ern darüber nachgedacht, irgendwann mal H2 durch die alten Hitlerstahlrohr von Marl-Hüls unddenen von Goldschmidt zu leiten.
Das war zeitgleich mit dem H2-Golf1. Und auch bei MTU liegen schon seit Ewigkeiten Planungen in den Schubladen.
Aber alles hing und hängt heute immer noch am Tropf der globalen Entwicklung und hier tut sich erst was seit 15 Jahren.

Wir sind mit unserer Nachkriegsarchitektur und -infrastruktur auf andere Staaten als Supplier und auch als Abnehmer angewiesen. Deutschlands komplette Industrie ist bereit und wartet nur auf Garantien, damit sie umstellen kann.


Bei der Akkutechnologie haben wir wirklich gepennt, hier waren wir bis Ende der 1980er führend. Hätte man hier weitergemacht, wäre H2 heute obsolet.
Das ist aber eher der chronischen Unterfinanzierung der Unis und den schändlichen Arbeitsverträgen geschuldet. Da hat sich die Situation eigentlich verschlechtert. Man kann mit einem Jahresgehalt von 67t? einen Doktoranten, der Zugang zu dem Wissen seines Doktorvaters hatte, abwerben.
Aber das gehört nicht in diesen Faden.
 

321 Postings, 664 Tage SoIsses01@slim

 
  
    
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27.06.22 09:31
alles gut, ich will doch gar nichts mit meiner, deiner Meinung nach, vorgefertigten Antwort verteidigen, sondern einfach eine offene Diskussion erreichen, wo Meinungen auf Tatsachen treffen so wie die Politik auf die Wissenschaft trifft. Vielen Dank für deine Details dazu, davon partizipieren wir alle hier im Forum. Wir werden sehen wie das mit H2 in Deutschland so laufen wird, also ob es aus dem Schatten der reinen Wissenschaft heraustritt und unsere Regierung es forciert und ein Vorreiter wird es auch global umzusetzen. Bisher sehe ich da eben nicht so viel, dass unsere Regierung hier, mit dem geballten Wissen unserer Firmen mit ihren Ingenieuren auf dem Gebiet, Hand in Hand vorantreibt und auch die Garantien / Bürgschaften und auch Subventionen bekommt (wie z.B. die Atomkraftlobby schon seit vielen Jahren) die sie benötigt um H2 global auf den Markt zu bringen Wäre schade wenn das wieder die Chinesen übernehmen würden....  

73394 Postings, 8279 Tage KickyNationale Wasserstoffstrategie: Grüner Wasserstoff

 
  
    
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27.06.22 13:13
https://www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/...sserstoffstrategie_node.html

Plug-Power-Chef: ?Grüner Wasserstoff kann schon jetzt wettbewerbsfähig sein?
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/...in-/28348226.html
Düsseldorf Der Wasserstoffspezialist Plug Power sieht den Markt für grünen Wasserstoff an einem Wendepunkt. Vorstandschef Andrew Marsh sagt im Interview mit dem Handelsblatt: ?In den USA kann grüner Wasserstoff teilweise schon jetzt wettbewerbsfähig sein.? Das sei auch in Europa möglich.
Der US-Konzern ist eines der größten Wasserstoffunternehmen der Welt. Bislang konzentrierte sich Plug Power aber vor allem auf die Herstellung von Brennstoffzellen, insbesondere für Gabelstapler.  mit dem Ausblick auf eine rasant steigende Nachfrage will Marsh den Konzern jetzt komplett umbauen.
Von der Produktion von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen über die Herstellung von grünem Wasserstoff bis zum Handel soll Plug Power zukünftig die gesamte Wertschöpfungskette

natürlich sollten auch deutsche Firmen sich dafür interessieren  
Linde baut in Leuna den weltweit größten Wasserstoff-Elektrolyseur
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/...eur/26794320.html  

73394 Postings, 8279 Tage KickySiemens Energy u.Air Liquide gründen Joint Venture

 
  
    
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27.06.22 13:16
für die industrielle Fertigung von Wasserstoff-Elektrolyseuren in Europa
https://www.chemie.de/news/1176650/...-elektrolyseuren-in-europa.html
Diese deutsch-französische Partnerschaft, in der zwei in ihrem Bereich weltweit führende Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln, soll den Weg für den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in Europa ebnen und zur Entstehung eines europäischen Ökosystems für Elektrolyse- und Wasserstofftechnologie beitragen. Die Produktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen. Bis 2025 soll die jährliche Produktionskapazität auf drei Gigawatt hochgefahren werden.  

2144 Postings, 735 Tage slim_nesbitWir können nur Wasserstoff verbrauchen #5431

 
  
    
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27.06.22 13:54

Und die ganze Geschichte richtet sich danach aus, wann wir grünen Wasserstoff, dauerhaft und gesichert bekommen können.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir technisch-wissenschaftlich im Zeitplan liegen und über die führenden Technologien und Anwendungen verfügen.


Im Vorfeld werden F+E-Prozesse mit grauen und blauen H2 gefahren. Hier ist aber die Energie- und CO2-Bilanz (tw. sogar auf Kohleniveau) so schlecht,
dass wir nur vorbereiten und warten können.
Desertec haben wir verkackt, das haben nun die Araber mit den Chinesen nahezu 1:1 umgesetzt. Und was das Gas für die H2-Station in Leuna anbelangt, wäre ich nicht überrascht, wenn die im Oktober/ November erstmal abgeschaltet werden muss.
Sobald die Regierung sicherstellen kann, dass ab dem Jahr X grüner H2 in ausreichendem Maße geliefert werden kann, werden Thyssen, Krupp, Siemens, Rheinmetall usw. investieren und umstellen. Und MTU wird seine Pläne für hybride Flugzeuge wieder aufnehmen.

Ich habe hier im Februar geschrieben, dass uns der Krieg (und das was da geostrategisch brodelt) zurückwerfen wird. Und das passiert ja gerade. Da kann man vom beschleunigten Ausbau hin- und herlamentieren, wir kriegen zwar jetzt evtl. früher in Lubmin ein Terminal, aber wann das auch Tanks für H2 anschließt, wissen wir nicht.
Der Übergang von blau auf grün ist jetzt erstmal erschwert und das Frischgeld wird auch an alle Ecken und Enden weniger.
Man kann sich die Rede von Putin und Scholz vom 16.02. noch auf den Seiten der Bundesregierung ansehen.
Da waren mehrere Passagen über gemeinsame Projekte zu Eneuerbaren und auch die prognostizierten Anstiege des Gaspreises am Spotmarkt drin. So ist das, wenn man sich mit einer Nation aus Schachspielern anlegt. Dann zahlt man für dasselbe, russische Öl noch den Aufschlag an den semifaschistoiden Inder drauf, und fürs Gas das 3,5 ? 5-fache.
Ohne als Sondervermögen ausgewiesene, neue Sonderschulden kann man der deutschen Wirtschaft keine Garantien zur Umstellung auf H2 geben.
Der grüne Wasserstoff über, den wir verhandeln, wird von Arabern und Chinesen in Afrika produziert.
Passt also für unsere Compliance.

(Übrigens ist in den US gerade die serienreife Herstellung von Polymerebatterien aus Plastikabfall gelungen. Auch die Grapheneakkus können Ende des Jahres in Serie gehen.
Vielleicht wären es deutsche Uni-spin-offs gewesen, wenn wir nicht soviel über Technologieoffenheit verhandelt hätten. Das nur am Rande.)


 

3 Postings, 18 Tage SamhikerÜbernahme Zulieferer

 
  
    
27.06.22 15:03
Weiß jemand mehr von der Übernahme eines Zulieferers durch Plug im Wert von 123 Mio. $? Aus einem Interview von A.M. bei der Albany Business Review (FB).  

514 Postings, 1153 Tage MC_JaggerDas ist eine

 
  
    
27.06.22 17:05
alte Meldung. Die Firma wurde bereits im Juni 2020 übernommen.

https://www.bizjournals.com/albany/news/2022/06/...mp;utm_campaign=yh  

775 Postings, 4396 Tage Ecki07LKW

 
  
    
27.06.22 18:48
Auch Daimler Truck muss die CO2-Emissionen seiner Lastwagen senken. Der Hersteller setzt dazu auf Batterie und Brennstoffzelle. Erste Wasserstoff-Testfahrzeuge sind unterwegs. Ab 2025 sollen sie dann in Serie gehen.
Auch Daimler Truck muss die CO2-Emissionen seiner Lastwagen senken. Der Hersteller setzt dazu auf Batterie und Brennstoffzelle. Erste Wasserstoff-Testfahrzeuge sind unterwegs. Ab 2025 sollen sie dann in Serie gehen.
Daimler Truck plant die Herstellung von Wasserstoff-Lkw mit einer Reichweite von rund 1000 Kilometern.  

170 Postings, 957 Tage Raman@Slim

 
  
    
27.06.22 19:06
eine Frage hätte ich zu deiner Übersicht oben.
Warum gibt es PKW Hersteller, die aktuell auf Wasserstoff setzen, wenn dieser in PKW so unwirtschaftlich sein soll?  

4296 Postings, 7594 Tage GilbertusPlug Power kau Unternehmen für 123 Mio. $

 
  
    
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27.06.22 21:09
money mouth

Diese Investition ist im Begriff, zum grössten Geschäft des Unternehmens zu werden.

Die Produkte von Plug Power für den Materialtransport machten bisher den grössten Teil des Umsatzes aus. Laut CEO Andy Marsh wird sich das nun ändern.

Die Produkte von Plug Power für den Materialtransport machten bisher den grössten Teil des Umsatzes aus. CEO Andy Marsh sagt, dass sich das bald ändern wird.

Plug Power: Brennstoffzellen haben schöne Zukunft 30851895

Thema erneuerbare Energie, Plug Power Inc. Unternehmen
 CEO Andy Marsh in Person


Geschäftsführer Andy Marsh geht davon aus, dass bis zum nächsten Jahr eines der neuesten Produkte von Plug Power das mit Brennstoffzellen betriebene Materialtransportgeschäft übertreffen und zum grössten Umsatzträger des Unternehmens werden wird.


Der Hersteller aus Latham hat 14 Jahre damit verbracht, einen Markt für Kunden aufzubauen, die Plug Power-Brennstoffzellen als Energiequelle für Gabelstapler nutzen, die Lebensmittel und Haushaltswaren in Fabrikhallen und Lagerhäusern auf der ganzen Welt transportieren. Dieses Geschäft erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 470 Millionen Dollar, was mehr als 90 Cents von jedem Dollar des Gesamtumsatzes ausmacht.

Die nächste grosse Einnahmequelle für Plug Power stammt aus einer 123 Millionen Dollar teuren Übernahme, die das Unternehmen im Juni 2020 tätigte, als es Giner ELX aus Newton, Massachusetts, erwarb, den Entwickler eines der weltweit grössten Elektrolyseure.

Mit dieser Technologie ist Plug in der Lage, Maschinen zu bauen, die mit Hilfe von Wind- und Sonnenenergie Wasser in Sauerstoff und Wasserstoffgas spalten können.

Die Aufnahme von Elektrolyseuren in das Produktportfolio eröffnete dem Unternehmen eine neue Einnahmequelle, denn Marsh und das Vertriebsteam von Plug sehen darin einen Markt von 15 Milliarden Dollar.

"Wenn man sich die Ziele für Elektrolyseure ansieht, wird mir klar, dass Elektrolyseure wahrscheinlich irgendwann im Jahr 2023 unser grösstes Geschäft sein werden", so Marsh.

Marsh schätzt, dass etwa 25 % des 15-Milliarden-Dollar-Verkaufsstrichs für Elektrolyseure in den nächsten Jahren in echte Aufträge umgewandelt werden dürften.

Wachstumschancen in neuen Märkten sind Teil der Strategie von Plug, die darauf abzielt, den Umsatz von 502 Millionen US-Dollar im letzten Jahr auf 3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 zu steigern.

Um zu verstehen, wie Plug dieses Ziel erreichen will, muss man einen Blick auf die globalen Ereignisse werfen, die die Nachfrage ankurbeln, so Marsh.

"Es gibt drei Megatrends, die Plug in den letzten vier oder fünf Jahren wirklich beeinflusst haben", sagte er.

Erstens: Unternehmen und Regierungen auf der ganzen Welt begrüssen das Pariser Abkommen und arbeiten hart daran, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren.

"In der europäischen Politik hat man sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu reduzieren", so Marsh. "Dort gibt es echte Aktivitäten."

Amazon und Walmart

die zwei der grössten Kunden von Plug - sehen in Brennstoffzellen und Wasserstoff, der aus erneuerbarem Strom erzeugt wird, einen Weg zur Reduzierung von Emissionen.

Zweitens stieg die Nachfrage nach Plug-Brennstoffzellen während der Covid-19-Pandemie, als Einzelhändler und Hersteller sich beeilten, Online-Shopping-Bestellungen zu erfüllen und Engpässe in der Lieferkette zu beheben, die Unternehmen und Verbraucher auf der ganzen Welt betreffen.

Ein weiterer Beschleuniger waren die Auswirkungen des geopolitischen Umfelds.

"Einer der Gründe, warum der Verkaufstrichter für Elektrolyseure weiter wächst, sind die Gräueltaten, die in der Ukraine geschehen", so Marsh. "Die liberalen Demokratien auf der ganzen Welt wollen energieunabhängig sein".

Immer mehr Regierungen und Unternehmen sehen in Wasserstoff eine realisierbare Energiequelle, die der Umwelt hilft, indem sie die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen verringert, so Marsh.

"Allein in Dänemark will man bis 2030 65 Gigawatt Offshore-Windkraft haben, und man glaubt, dass der größte Teil davon in Wasserstoff umgewandelt werden kann", so Marsh. "Und es wird eine Pipeline gebaut, die von Norddänemark nach Deutschland führt, um grünen Wasserstoff zu fördern. Das sind Realitäten. Das ist es, was den Verkaufstrichter antreibt.

Die Nachfrage nach Plug-Brennstoffzellen steigt ebenfalls, da das Unternehmen Anwendungen für seine Geräte entwickelt, die alles von Lieferwagen und Rechenzentren bis hin zu Pendlerflugzeugen und Industrieanlagen antreiben.

In der Zwischenzeit setzt Plug auch seine Elektrolyseure ein und baut ein Netz von mit erneuerbaren Energien betriebenen Wasserstofferzeugungsanlagen auf.
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Während das Unternehmen auf sein Ziel zusteuert, im Jahr 2025 einen Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden US-Dollar zu erzielen, glaubt Plug auch, dass es der Rentabilität immer näher kommt. Das Unternehmen rechnet damit, im nächsten Jahr die operative Rentabilität zu erreichen.

"Das ist erst der Anfang", sagte Marsh.

Das Unternehmen baut ein Wasserstoff-Ökosystem auf, das Marsh als Wasserstofferzeugungsanlagen und Tankstellen bezeichnet, die grünen Wasserstoff für Brennstoffzellenkunden und grosse Industrieanlagen produzieren, die ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern wollen.

Was den sich weltweit abzeichnenden wirtschaftlichen Gegenwind angeht, macht sich Marsh keine Sorgen, dass ein Abschwung den Fortschritt von Plug behindern könnte.

Das Unternehmen plant Investitionen in Höhe von fast 1 Milliarde Dollar pro Jahr,

um Fabriken zu erweitern, neue Märkte zu erschliessen und Wasserstoff-Erzeugungsanlagen zu bauen, damit es sein Ziel erreichen kann, bis 2025 täglich 500 Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren.

Selbst wenn sich die Konjunktur abschwächt, sieht Marsh Plug in einer guten Ausgangsposition, um seine Expansionspläne voranzutreiben, da das Unternehmen kein Geld für Kapitalausgaben aufnehmen muss.

Ende letzten Jahres verfügte das Unternehmen über 4,5 Milliarden Dollar an Barmitteln.

"Wenn man sich die Welt der Energie vor Augen führt, wird angesichts der Vorgänge in Russland das Energieniveau sinken, und die Nachfrage wird grösser sein als das Energieangebot", sagte Marsh. "Ich denke, es wird sich zeigen, dass es in jedem Bärenmarkt einige Unternehmen gibt, die sich abheben, und ich denke, wir haben die Chance, eines dieser Unternehmen zu sein."

Quellennachweis:

https://www.bizjournals.com/albany/news/2022/06/...electrolyzers.html

wink

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

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