Griechenland Banken

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neuester Beitrag: 06.09.22 17:38
eröffnet am: 29.01.15 07:08 von: 1ALPHA Anzahl Beiträge: 50772
neuester Beitrag: 06.09.22 17:38 von: Dividendius Leser gesamt: 9812200
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14770 Postings, 8300 Tage Lalaposo die

 
  
    
16.12.21 10:00
Tage Piraeus verdoppelt .....mir zu blöde auf noch tiefere Kurse zu warten/hoffen ....

Nächstes Jahr dann mind. wieder 2-3 Euro ...so das Drehbuch ...:-)  

407 Postings, 677 Tage DividendiusFED / EZB

 
  
    
16.12.21 10:06
Ein spannendes Jahr steht uns bevor. Die FED hat angekündigt, 2022 die Zinsen in mehreren Schritten zu erhöhen. Die EZB berät aktuell darüber. Allerdings darf man annehmen, dass die EZB im üblichen Abstand folgen wird. Zinserhöhungen sind im Allgemeinen für Aktienkurse nicht gerade gut, umso mehr, als auch die Ankaufprogramme der Zentralbanken zurückgefahren werden.
Was könnte das nun für unsere Banken bedeuten? Das Ende des billigen Geldes wird für die Wirtschaft nicht gut sein. Zumal aufgrund der verschiedenen lockdowns und sonstigen covid Maßnahmen ohnedies nicht jedes Unternehmen boomt - jedenfalls nicht die kleinen. Dazu kommt, dass sich so ziemlich alle Staaten in der Bekämpfung der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen kräftig verschuldet haben. Das wird daher auch auf dieser Seite Folgen haben, wenn die Zinsen steigen. Genau aus dem Grund wundert es mich ja auch, dass die Zentralbanken derartiges zurzeit überlegen. Andererseits bleibt angesichts der Inflation, die schon ziemlich enorm ist, nicht viel anderes übrig. Im Ergebnis könnte dies alles ein ordentlicher Dämpfer für die wirtschaftlichen Fortschritte sein!
Für die Banken hingegen könnte das alles positiv sein. Steigende Zinsen bedeuten schließlich auch steigende Einnahmen und gerade die Niedrigzinspolitik hat zwar dazu geführt, dass sich viele Schuldner ihre Kredite leisten konnten, und Betriebe Investitionen planen konnten, aber auch dazu, dass die Banken es schwer hatten, Geld zu verdienen. Das könnte sich nun für die Banken positiv ändern. Bleibt nur die Frage, ob dadurch insgesamt die Einnahmensituation der Banken verbessert wird, oder ob die Zahl der NPL durch höhere Zinsen steigen wird.
Und eine dritte Frage wird sein was mit den Immobilienpreisen passiert, die in den letzten Jahren mit sagenhaften günstigen Krediten gekauft werden konnten. Was passieren kann wenn auf diesem Gebiet eine Blase platzt, wurde ja bereits "erprobt".
Es werden also die Zentralbanken insgesamt sehr viel Fingerspitzengefühl benötigen, damit das Kartenhaus nicht zusammenbricht. Wenn es die Zentralbanken schaffen die Zinsen so anzuheben, dass sich die Leute und die Staaten das gerade noch leisten können, dann müsste die Sache am Ende für die Banken eigentlich sehr gut ausgehen weil sie damit endlich Geld verdienen können. In einem Jahr um diese Zeit werden wir mehr wissen.


 

4958 Postings, 8278 Tage fws@Lalapo: Du scheinst sehr wenig von der ...

 
  
    
16.12.21 15:54
... Expertise der Bank of America Merrill Lynch zu halten - oder hast du deren Empfehlung übersehen? Denn die haben für Piraeus lediglich das Rating "Underperform" und nur ein Kursziel von 1,40 Euro ausgegeben (siehe in #675 im verlinkten Artikel dort die Tabelle). Oder siehst du solche Analysen eher bewußt als Kontraindikator?

Lediglich die anderen drei großen griechischen Banken haben von der BofA die Empfehlung "Buy" erhalten. Auch JP Morgan sah in der Piraeus das geringste Potential und daher nur eine neutrale Position (s. den Beitrag weiter oben).

Trotzdem auch dir viel Erfolg, falls du bei der Piraeus bleiben willst.

 

407 Postings, 677 Tage Dividendius@fws - Piraeus

 
  
    
16.12.21 19:18
Naja, ich würde auch so bald Piraeus nicht (mehr) kaufen. Bin froh, dass ich knapp vor der letzten KE verkauft hab. Zwar mit Verlust - aber nicht mit dem Megaverlust von NACH der KE. Bin allerdings auch etwas "altmodisch": wenn jemand so mit seinen Teilhabern umgeht wie die PB zuletzt bei der KE, dann muss (= werde) ich da ja nicht dabei sein.

Aber abgesehen davon. Du hast Recht, PB wird nicht gut eingeschätzt - im Vergleich zu NBG beispielsweise. Letztlich könnts eher eine Frage des Veranlagungshorizontes sein. Wenn Lalapo jetzt kauft, und das nächste Mal in 10 Jahren nachschaut was draus geworden ist, dann wird auch PB gewachsen sein. Vielleicht mit noch 2 KEs....  

2346 Postings, 825 Tage slim_nesbitNBG zu Jahresende

 
  
    
21.12.21 17:35
die NPL-Quote liegt unter 12% und Teile des Kartenbusiness wurden verkauft. Letzteres hat die EK-Quote um 0,6% gesteigert.

 

407 Postings, 677 Tage DividendiusFrage an Interessierte

 
  
    
1
02.01.22 23:24
Hab eine Frage, falls jemand da investiert ist:
Möchte in Griechenland in Sonnenenergie und Windkraftwerke investieren - aber nicht in PPC. In den Banken bin ich schon genug veranlagt, glaub, dass bei der Energiegewinnung aus Sonne & Wind Potential sein müsste. Zumal die Regierung mit dem Projekt Helios das fördern will.

Aber ich finde keine interessanten börsenotierten Möglichkeiten. Public Power ist mir zu allgemein und die Tochter notiert nicht selbständig.

Ist jemand aus dem Forum hier schon weiter ? Danke schon mal vorab.  

300 Postings, 4630 Tage FritzfassonGut.

 
  
    
10.01.22 14:34
Eine schöne Entwicklung heute . Bankentitel laufen gut zur Zeit.  

2346 Postings, 825 Tage slim_nesbitNBG hat Vorcorona-Niveau erreicht

 
  
    
10.01.22 14:41
üblicherweise müsste der Kurs noch einmal zurücklaufen, um dann in ein ein oder  zwei Schritte über dieses Niveau zu treiben.


 

4958 Postings, 8278 Tage fwsHöheres Wachstum im Euroraum als in den USA

 
  
    
11.01.22 14:17
https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/...eti-sto-4-4-to-2022

"Goldman Sachs: Höheres Wachstum im Euroraum als in den USA bis 2023
Goldman Sachs erwartet für das Jahr 2022 eine Wachstumsrate von 4,4 % für die Eurozone und 3,5 % für die USA
Die Analysten von Goldman Sachs sind der Ansicht, dass die Eurozone in den nächsten zwei Jahren ein höheres Wachstum aufweisen wird als die USA. So erwarten sie für den Euroraum im Jahr 2022 ein Wachstum von 4,4 % gegenüber 3,5 % für die USA, während für 2023 ein Wachstum von 2,5 % im Euroraum und 2,2 % in den USA erwartet wird.
Der Chefvolkswirt der US-Investmentbank für Europa, Sven Jari Stehn, vertrat die Ansicht, dass die kurzfristige Situation in Europa zwar schwierig sei, es aber noch Spielraum für weitere positive Entwicklungen gebe."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

4958 Postings, 8278 Tage fwsHeraufstufung der griech. Wirtschaft auf BB+ ?

 
  
    
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11.01.22 14:25
https://www.bankingnews.gr/xrimatistirio/articles/...pasi-ton-930-mon

"... Das Hauptaugenmerk liegt auf der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten für Dezember am morgigen Mittwoch, den 1.12. und am Freitag, wenn das Rating von Fitch für die griechische Wirtschaft ansteht.
Einige haben den Anstieg der Bankaktien mit der Erwartung in Verbindung gebracht, dass Fitch die griechische Wirtschaft auf BB+ heraufstufen könnte, obwohl, wie wir berichtet haben, das wahrscheinlichste Szenario darin besteht, dass Fitch den Ausblick von neutral auf positiv heraufsetzt und bei der nächsten Bewertung die Kreditwürdigkeit heraufgesetzt wird.
Grundsätzlich dürfte der Anstieg der Bankaktien damit zusammenhängen, dass einige Portfolios zu Beginn des neuen Jahres Anlagepositionen bilden. ..."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

4958 Postings, 8278 Tage fws#685: ... gemeint ist in Übersetzun der 12.01.22

 
  
    
11.01.22 15:05
Ist ein Dreher von Deepl! Der Artikel von bankingnews ist jedenfalls vom 11.01.2022.

 

407 Postings, 677 Tage Dividendius1.12. Oder 12.1.

 
  
    
11.01.22 17:12
da sind die maschinellen Übersetzungsprogramme noch nicht gut genug. Die Amerikaner datieren immer zuerst Monat, dann Tag. Also 1.12. = 12. Jänner. Die Europäer machens andersrum.  

2346 Postings, 825 Tage slim_nesbit@fws Ja, damit ist zu rechnen

 
  
    
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12.01.22 15:01
Ende November war erkennbar, dass Griechenland den Kapitaldienst der Staatsverschuldung für 2022 vorauss. aus einem angehäuften Puffer zahlen können wird.  Das Bipwachstum wird mit rd. 8% geschätzt.
Jetzt wird ein Effekt, den damals die Befürworter des Sanierungsplanes angesprochen haben, sichtbar. Man ging bei den Kalkulationen davon aus, dass sich im Falle von Zinsanstiegen, jene nur auf rd,.ein Viertel der langen Restlaufzeit der Kredite auswirken könnten. Und käme es anders, würde die EZB immer noch gegensteuern können. Also stehen wir gerade vor dem ersten wirklich nachhaltigen Szenario.  

4958 Postings, 8278 Tage fwsFitch-Artikel zu Greece vom 21. Dezember 2021

 
  
    
14.01.22 22:53
Leibt nur die Frage, wo bleibt das angekündigte Rating. Die Zeit läuft jedenfalls ab ;-)

https://www.fitchratings.com/research/sovereigns/...bility-21-12-2021

"... Niedrigere Defizite und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum werden den Schuldenabbau unterstützen. Wir prognostizieren für dieses Jahr ein reales BIP-Wachstum von 8,3 % und gehen davon aus, dass sich der Aufschwung 2022 fortsetzen wird, da der Einsatz der EU-Konjunkturmittel der nächsten Generation an Fahrt gewinnt und die realen Ausgaben mit einem Wachstum von 4,1 % und 3,6 % in den Jahren 2022 und 2023 ansteigen werden. Die Schuldenquote wird jedoch mit knapp 188 % im Jahr 2023 hoch bleiben.

Fitch glaubt auch, dass die EZB flexibel genug bleiben wird, um Klippeneffekte für die Finanzierung und Liquidität der griechischen Banken zu vermeiden. ...

... Das Finanzierungs- und Liquiditätsprofil der griechischen Banken hat sich in den letzten Jahren strukturell verbessert, unterstützt durch ein gesundes Wachstum der Kundeneinlagen und einen besseren Zugang zum Kreditmarkt. Die Banken haben vermehrt unbesicherte Schuldtitel emittiert, um die bevorstehenden Abwicklungsanforderungen zu erfüllen, und wären in der Lage, die besicherte Interbankenfinanzierung zu erhöhen, wenn die TLTRO-III-Finanzierung ausläuft, wenn auch zu höheren Kosten.

Unsere nächste geplante Überprüfung des griechischen Länderratings BB/Stable findet am 14. Januar statt. Eine größere Zuversicht, dass die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP nach dem Covid-19-Schock auf einen stabilen Abwärtspfad zurückkehrt, eine fortgesetzte Verbesserung der Qualität der Aktiva bei systemrelevanten Banken sowie ein besseres mittelfristiges Wachstumspotenzial und eine bessere Leistung könnten zu einer positiven Bewertung führen."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

4958 Postings, 8278 Tage fws#689: .... aus dem genannten Link:

 
  
    
14.01.22 22:58
"Fitch Ratings-London-21. Dezember 2021: Die Ankündigung der EZB, noch bis Ende 2024 [!!!] griechische Staatsanleihen zu kaufen, verringert laut Fitch Ratings das Risiko deutlich höherer Kreditkosten für Staaten, wenn das Pandemic Emergency Purchase Program (PEPP) ausläuft. ..."

 

4958 Postings, 8278 Tage fwsLöschung

 
  
    
14.01.22 23:08

Moderation
Zeitpunkt: 16.01.22 14:02
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

4958 Postings, 8278 Tage fwsLöschung

 
  
    
14.01.22 23:09

Moderation
Zeitpunkt: 16.01.22 14:02
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

4958 Postings, 8278 Tage fwsLöschung

 
  
    
14.01.22 23:12

Moderation
Zeitpunkt: 16.01.22 14:05
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

4958 Postings, 8278 Tage fws#693: Übersetzung

 
  
    
14.01.22 23:16
Fitch revidiert Griechenlands Ausblick auf positiv; bestätigt mit 'BB'

Fr 14 Jan, 2022 - 5:02 PM ET

Verwandte Inhalte von Fitch Ratings:
Griechenland - Rating Action Report

Fitch Ratings - Frankfurt am Main - 14 Jan 2022: Fitch Ratings hat den Ausblick für Griechenlands langfristiges Fremdwährungs-Emittentenausfallrating (IDR) von stabil auf positiv revidiert und das IDR mit 'BB' bestätigt.

Eine vollständige Liste der Ratingmaßnahmen befindet sich am Ende dieses Kommentars zu den Ratingmaßnahmen.

WICHTIGSTE RATINGFAKTOREN

Die Änderung des Ausblicks für die Ratings Griechenlands spiegelt die folgenden wesentlichen Ratingfaktoren und ihre relative Gewichtung wider:

Mittel

Eine starke wirtschaftliche Wachstumsdynamik und ein sinkendes Haushaltsdefizit werden vor dem Hintergrund niedriger aktueller und erwarteter Kreditkosten einen schneller als erwarteten Rückgang der Verschuldung des öffentlichen Sektors unterstützen. Die griechischen Banken haben erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der Qualität ihrer Aktiva gemacht, indem sie die Zahl der notleidenden Kredite (NPL) im Bankensektor drastisch reduziert und ihre Fähigkeit zur Kreditvergabe an die Realwirtschaft verbessert haben.

Die Wirtschaftstätigkeit in Griechenland hat sich schneller erholt, als Fitch zum Zeitpunkt der letzten Ratingüberprüfung im Juli 2021 erwartet hatte. Fitch schätzt, dass das reale BIP-Wachstum für das gesamte Jahr 8,3 % betrug, was deutlich über unserer Juli-Prognose von 4,3 % liegt. Das reale BIP-Wachstum im 1Q-3Q21 betrug 9,5% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2020, und das Niveau des realen BIP im 3Q21 lag schätzungsweise rund 1% über dem Niveau vor der Pandemie im 4Q19.

Wir gehen davon aus, dass sich die Erholung der Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2022 fortsetzen wird, da sich die Verwendung der NGEU-Mittel beschleunigt, und dass die Wirtschaft um weitere 4,1% wachsen wird, wobei für 2023 eine ähnliche Wachstumsrate prognostiziert wird. Die im griechischen Konjunkturprogramm enthaltene Zuschusskomponente beläuft sich auf rund 18 Mrd. EUR (knapp 10 % des nominalen BIP 2019), die über sechs Jahre ausgezahlt werden sollen. Die Pandemie stellt nach Ansicht von Fitch ein kurzfristiges Risiko für die Wirtschaftstätigkeit dar. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Griechenland ist im Herbst stark angestiegen und hat sich in letzter Zeit mit der Verbreitung der Omicron-Variante noch verstärkt. Die griechische Regierung hat einige Beschränkungen eingeführt, die die Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigen könnten. Ein weiteres Risiko für unsere Projektionen wäre eine verzögerte Umsetzung der im RRP vorgesehenen Investitionsprojekte.

Die Kombination aus einem stärker als erwarteten Wirtschaftswachstum und einer Verringerung des Staatsdefizits aufgrund einer erheblichen Reduzierung der pandemiebedingten Unterstützung wird einen Rückgang der Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP unterstützen. Wir schätzen, dass die Schuldenquote von 206,3 % im Jahr 2020 auf 198,4 % im Jahr 2021 gesunken ist, und prognostizieren, dass sie in diesem Jahr auf 190,3 % und dann bis Ende 2023 auf 185,3 % sinken wird.

Griechenland wird im Jahr 2022 ausstehende Darlehen des IWF zurückzahlen und die Darlehensraten 2022 und 2023 aus der griechischen Darlehensfazilität, dem ersten 2010 vereinbarten finanziellen Unterstützungsprogramm für Griechenland, vorzeitig zurückzahlen. Insgesamt werden sich diese Zahlungen auf 7,2 Mrd. EUR belaufen (etwa 3,8 % des prognostizierten BIP), und wir gehen davon aus, dass etwa die Hälfte davon aus Barreserven finanziert wird. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützt die Finanzierungsbedingungen.

Die größten griechischen Banken haben ihre Aktiva-Qualitätskennzahlen durch Verbriefungen im Rahmen des Hercules Asset Protection Scheme und andere Portfolioverkäufe weiter verbessert. Die Regierung verlängerte diese Regelung im April 2021 um weitere 18 Monate bis Oktober 2022 und erhöhte damit den Umfang der für diese Operationen angebotenen Garantien. Das Gesamtniveau der NPL ging im Laufe des Jahres 2021 deutlich zurück und lag im dritten Quartal 21 bei 20,9 Mrd. EUR gegenüber 60 Mrd. EUR im Vorjahr. Die NPL-Quote sank von 36,3 % im selben Zeitraum auf 15,0 %. Wir gehen davon aus, dass sich die Aktiva-Qualitätskennzahlen des Bankensektors in diesem Jahr weiter verbessern werden, auch wenn es Risiken für neue Zuflüsse wertgeminderter Kredite gibt, insbesondere von anfälligeren Kreditnehmern, die noch von Nachsichtsmaßnahmen oder staatlicher Unterstützung profitieren.



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4958 Postings, 8278 Tage fwsFortsetzung ...

 
  
    
14.01.22 23:17
"Das "BB"-Rating Griechenlands spiegelt auch die folgenden wichtigen Ratingfaktoren wider:

Griechenland verfügt über ein hohes Pro-Kopf-Einkommen, das weit über den Medianwerten von "BB" und "BBB" liegt. Die Werte für die Staatsführung und die Indikatoren für die menschliche Entwicklung gehören zu den höchsten unter den mit "Sub-Investment Grade" bewerteten Ländern. Diesen Stärken stehen ein nach wie vor sehr hohes Niveau an notleidenden Krediten und sehr hohe Bestände an öffentlichen und ausländischen Schulden gegenüber.

Die öffentliche Verschuldung ist aufgrund der Pandemie stark angestiegen, und der Schuldenstand wird über einen längeren Zeitraum sehr hoch bleiben. Im Jahr 2023 wird die Schuldenquote den Prognosen zufolge die zweithöchste unter den von Fitch bewerteten Staaten sein und mehr als das Dreifache der Medianprognose von "BB" (56,0 % des BIP) betragen. Gleichzeitig gibt es unserer Ansicht nach mildernde Faktoren, die die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung unterstützen. Griechenlands Puffer an liquiden Mitteln ist beträchtlich (ca. 18% des BIP Ende 2021); der konzessionäre Charakter der meisten griechischen Staatsschulden bedeutet, dass die Kosten für den Schuldendienst niedrig sind (die Prognose für das Verhältnis von Zinsen zu Einnahmen liegt für dieses Jahr bei 5,6%, verglichen mit der BB-Medianprognose von 9,7%) und die Tilgungspläne sind überschaubar. Die durchschnittliche Laufzeit der griechischen Schulden ist mit 20,5 Jahren eine der längsten aller Staaten. Darüber hinaus ist der Schuldenbestand größtenteils festverzinslich, was das Risiko von Zinserhöhungen einschränkt.

Die Aufnahme griechischer Staatsanleihen in das pandemische Notkaufprogramm (PEPP) der EZB war eine wichtige Quelle für Finanzierungsflexibilität und trug dazu bei, die Anleiherenditen niedrig zu halten. Bis Ende November hatte die EZB griechische Staatsanleihen im Wert von 34,9 Mrd. EUR (19,4 % des für 2021 erwarteten BIP) aufgekauft. Im Dezember erklärte die EZB, dass die PEPP-Nettokäufe zwar ab Ende März eingestellt werden, der Zeitraum für die Reinvestition fälliger Anleihen jedoch um ein Jahr bis Ende 2024 verlängert wird. Darüber hinaus erklärte die EZB, dass die Reinvestitionen im Rahmen des PEPP in Zeiten von Marktanspannungen angepasst werden können und griechische Anleihen über die Prolongation von Tilgungen hinaus erworben werden können.

Ungeachtet der starken Erholung der Wirtschaftstätigkeit schätzen wir, dass das gesamtstaatliche Defizit 2021 nur leicht auf 9,7 % des BIP zurückgeht, gegenüber 10,1 % im Jahr 2020 (Medianschätzung der BB: 5,2 % des BIP). Das anhaltend hohe Defizit ist auf die fortgesetzte pandemiebedingte Unterstützung des privaten Sektors durch den Staat zurückzuführen, die sich auf 15,6 Mrd. EUR (8,7 % des prognostizierten BIP 2021) beläuft. Die fortgesetzte wirtschaftliche Erholung und das Auslaufen der pandemiebedingten Unterstützungsmaßnahmen werden zu einem starken Rückgang des öffentlichen Defizits auf 4,1 % des BIP führen. Für 2023 erwarten wir einen weiteren Rückgang des Defizits auf 2,9 % des BIP.

Die Touristenankünfte in Griechenland haben nach der Lockerung der Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im zweiten Quartal 21 erheblich zugenommen, wobei die Zahl der Ankünfte im dritten Quartal 21 etwa 56 % der Gesamtzahlen für 2019 betrug. Dies bedeutet, dass das Leistungsbilanzdefizit für 2021 niedriger ausfallen wird, als wir im Juli erwartet hatten (eine revidierte Schätzung von 4,4% des BIP gegenüber 5,7%). Gleichzeitig gehen wir nicht davon aus, dass sich die Leistungsbilanz in den nächsten zwei Jahren verbessern wird. Das von der Inlandsnachfrage getragene Wachstum wird ein starkes Importwachstum mit sich bringen, das die Erholung in den Exportsektoren, einschließlich des Tourismus, ausgleicht. Die Nettoauslandsverschuldung ist von ihrem Höchststand im Jahr 2020 zurückgegangen, bleibt aber hoch (Schätzung für 2021: knapp 150 % des BIP; Medianwert der "BB": 18,4 %).

ESG - Unternehmensführung: Griechenland hat einen ESG-Relevanz-Score (RS) von "5[+]" sowohl für politische Stabilität und Rechte als auch für Rechtsstaatlichkeit, institutionelle und regulatorische Qualität und Korruptionsbekämpfung. Diese Werte spiegeln das hohe Gewicht wider, das die Weltbank-Governance-Indikatoren (WBGI) in unserem proprietären Sovereign Rating Model haben. Griechenland hat mit 65,7 einen mittleren WBGI-Wert, der die jüngsten friedlichen politischen Übergänge, ein mäßiges Maß an Rechten zur Beteiligung am politischen Prozess, mäßige institutionelle Kapazitäten, etablierte Rechtsstaatlichkeit und ein mäßiges Maß an Korruption widerspiegelt. "

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4958 Postings, 8278 Tage fwsFortsetzung ...

 
  
    
14.01.22 23:19
"... RATING-SENSITIVITÄTENFaktoren, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit zu einer negativen Rating-Aktion/ Herabstufung führen könnten:

-Staatsfinanzen: Gelingt es nicht, die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP kurzfristig zu senken, z. B. aufgrund höherer Defizite als erwartet oder einer schwachen Wirtschaftsleistung.

-Makroökonomie: Erneute negative Schocks für die griechische Wirtschaft, die die wirtschaftliche Erholung oder das mittelfristige Wachstumspotenzial Griechenlands beeinträchtigen.

- Strukturelle Merkmale: Ungünstige Entwicklungen im Bankensektor, die die Risiken für die öffentlichen Finanzen und die Realwirtschaft erhöhen, indem sich Eventualverbindlichkeiten in der Bilanz des Staates herauskristallisieren und/oder das Land nicht in der Lage ist, neue Kredite zur Förderung des Wirtschaftswachstums zu vergeben.

Faktoren, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit zu einer positiven Bewertung/Aufstufung führen könnten:

- Öffentliche Finanzen: Vertrauen in einen stabilen Abwärtspfad für das Verhältnis zwischen Staatsverschuldung und BIP, der sich aus geringeren Defiziten, robustem BIP-Wachstum und anhaltend niedrigen Kosten für die Kreditaufnahme ergibt.

-Strukturell: Anhaltende Fortschritte bei der Verbesserung der Qualität von Vermögenswerten durch systemrelevante Banken, die mit dem erfolgreichen Abschluss von Verbriefungstransaktionen und geringeren Wertberichtigungen in Einklang stehen und zu einer verbesserten Kreditvergabe an den privaten Sektor führen

-Makroökonomie: Eine Verbesserung des mittelfristigen Wachstumspotenzials und der Wachstumsleistung nach dem Covid-19-Schock, insbesondere wenn dies durch die Umsetzung des EU-Konjunkturprogramms und andere Strukturreformen unterstützt wird

SOVEREIGN RATING MODEL (SRM) UND QUALITATIVE OVERLAY (QO)

Fitch's eigenes SRM weist Griechenland eine Note zu, die einem Rating von 'BB' auf der IDR-Skala für langfristige Fremdwährungen (LT FC) entspricht.

Das Sovereign-Rating-Komitee von Fitch passte die Ergebnisse des SRM-Scores an, um zu dem endgültigen LT FC IDR zu gelangen, indem es seinen QO relativ zu den SRM-Daten und Ergebnissen wie folgt anwandte:

- Strukturell: -1 Stufe, um Schwächen im Bankensektor widerzuspiegeln, einschließlich eines sehr hohen NPL-Niveaus, das eine Eventualverbindlichkeit für den Staat darstellt und die Kreditvergabe an den privaten Sektor einschränkt.

- Staatsfinanzen: +1 Stufe, um den überschaubaren Tilgungsplan, die lange durchschnittliche Laufzeit der Schulden und den hohen Grad an Finanzierungsflexibilität im Vergleich zu den bewerteten Ländern widerzuspiegeln. Die Finanzierungsflexibilität wird durch die Geldpolitik der EZB erhöht und hat sich nach der Aufnahme griechischer Staatsanleihen in das PEPP verbessert, was auch zu historisch niedrigen Marktzinsen geführt hat. Der Zugang Griechenlands zu NGEU-Mitteln erhöht ebenfalls die Finanzierungsflexibilität im Vergleich zu den mit BB" bewerteten Mitbewerbern".

Das SRM von Fitch ist ein von der Agentur entwickeltes multiples Regressions-Ratingmodell, das 18 Variablen auf der Grundlage von zentrierten Dreijahresdurchschnitten, einschließlich Prognosen für ein Jahr, verwendet, um ein Ergebnis zu erzielen, das einem LT FC IDR entspricht. Fitch's QO ist ein zukunftsorientierter qualitativer Rahmen, der eine Anpassung des SRM-Ergebnisses zur Zuweisung des endgültigen Ratings ermöglicht und Faktoren innerhalb unserer Kriterien widerspiegelt, die nicht vollständig quantifizierbar sind und/oder nicht vollständig im SRM berücksichtigt werden. ...

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4958 Postings, 8278 Tage fwsFortsetzung ...

 
  
    
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14.01.22 23:21
"... BEST-/WORST-CASE-RATINGSZENARIO

Bei internationalen Ratings von Staaten, öffentlichen Finanzinstituten und Infrastrukturemittenten gibt es ein Best-Case-Szenario für die Heraufstufung des Ratings (definiert als das 99. Perzentil der Rating-Änderungen, gemessen in positiver Richtung) von drei Stufen über einen dreijährigen Rating-Horizont und ein Worst-Case-Szenario für die Herabstufung des Ratings (definiert als das 99. Perzentil der Rating-Änderungen, gemessen in negativer Richtung) von drei Stufen über drei Jahre. Die gesamte Spanne der Best- und Worst-Case-Szenarien für alle Ratingkategorien reicht von 'AAA' bis 'D'. Best- und Worst-Case-Szenario-Bonitätseinstufungen beruhen auf der historischen Performance. Weitere Informationen über die Methodik zur Ermittlung der sektorspezifischen Best- und Worst-Case-Szenarien für Kreditratings finden Sie unter https://www.fitchratings.com/site/re/10111579.

REFERENZEN FÜR WESENTLICHE QUELLEN, DIE ALS AUSSCHLAGGEBEND FÜR DAS RATING GENANNT WERDEN

Die wichtigsten Informationsquellen, die in der Analyse verwendet werden, sind in den anwendbaren Kriterien beschrieben.

ESG-ÜBERLEGUNGEN

Griechenland hat einen ESG-Relevanzwert von '5[+]' für politische Stabilität und Rechte, da die Governance-Indikatoren der Weltbank das höchste Gewicht im SRM von Fitch haben und daher für das Rating sehr relevant und ein wichtiger Ratingtreiber mit hohem Gewicht sind. Da Griechenland für den jeweiligen Governance-Indikator einen Perzentilrang über 50 hat, wirkt sich dies positiv auf das Kreditprofil aus.

Griechenland hat einen ESG-Relevanzwert von '5[+]' für Rechtsstaatlichkeit, institutionelle und regulatorische Qualität und Korruptionskontrolle, da die Governance-Indikatoren der Weltbank im SRM von Fitch die höchste Gewichtung haben und daher für das Rating sehr relevant sind und einen wichtigen Ratingfaktor mit hohem Gewicht darstellen. Da Griechenland bei den jeweiligen Governance-Indikatoren einen Perzentilrang von über 50 hat, wirkt sich dies positiv auf das Kreditprofil aus.

Griechenland hat einen ESG-Relevanzwert von '4[+]' für Menschenrechte und politische Freiheiten, da die Säule Stimme und Rechenschaftspflicht der Weltbank-Governance-Indikatoren für das Rating relevant und ein Ratingtreiber ist. Da Griechenland für den entsprechenden Governance-Indikator einen Perzentilrang über 50 aufweist, wirkt sich dies positiv auf das Kreditprofil aus.

Griechenland hat einen ESG-Relevanz-Score von '4' für Gläubigerrechte, da die Bereitschaft, Schulden zu bedienen und zurückzuzahlen, für das Rating relevant ist und für Griechenland, wie für alle Staaten, einen Ratingfaktor darstellt. Da Griechenland erst vor relativ kurzer Zeit seine Staatsschulden umstrukturiert hat (2012), wirkt sich dies negativ auf das Kreditprofil aus.

Abgesehen von den oben erörterten Aspekten ist die höchste Stufe der ESG-Kreditrelevanz, sofern vorhanden, eine Bewertung von "3". Dies bedeutet, dass ESG-Themen kreditneutral sind oder nur eine minimale Auswirkung auf die Kreditwürdigkeit des Unternehmens haben, entweder aufgrund ihrer Natur oder aufgrund der Art und Weise, wie sie von dem Unternehmen gehandhabt werden. Weitere Informationen zu den ESG-Relevanz-Scores von Fitch finden Sie unter www.fitchratings.com/esg. ..."

 

4958 Postings, 8278 Tage fwsRating BB mit positivem Ausblick

 
  
    
14.01.22 23:39
Im ersten Moment dachte ich, der grüne Kreis sei schon das BB+, leider nicht - dies kommt dann wohl erst im Juli 2022 :-)

https://www.fitchratings.com/entity/greece-80442212#ratings  
Angehängte Grafik:
2022-01-14_23.png (verkleinert auf 25%) vergrößern
2022-01-14_23.png

4958 Postings, 8278 Tage fws#694/#699: Positive Aussagen zu griech. Banken!

 
  
    
14.01.22 23:53
"... Die größten griechischen Banken haben ihre Aktiva-Qualitätskennzahlen durch Verbriefungen im Rahmen des Hercules Asset Protection Scheme und andere Portfolioverkäufe weiter verbessert. Die Regierung verlängerte diese Regelung im April 2021 um weitere 18 Monate bis Oktober 2022 und erhöhte damit den Umfang der für diese Operationen angebotenen Garantien. Das Gesamtniveau der NPL ging im Laufe des Jahres 2021 deutlich zurück und lag im dritten Quartal 21 bei 20,9 Mrd. EUR gegenüber 60 Mrd. EUR im Vorjahr. Die NPL-Quote sank von 36,3 % im selben Zeitraum auf 15,0 %. Wir gehen davon aus, dass sich die Aktiva-Qualitätskennzahlen des Bankensektors in diesem Jahr weiter verbessern werden, auch wenn es Risiken für neue Zuflüsse wertgeminderter Kredite gibt, insbesondere von anfälligeren Kreditnehmern, die noch von Nachsichtsmaßnahmen oder staatlicher Unterstützung profitieren. ..."

 

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