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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 6216
neuester Beitrag: 05.07.22 10:52
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 155384
neuester Beitrag: 05.07.22 10:52 von: isostar100 Leser gesamt: 20536695
davon Heute: 2109
bewertet mit 465 Sternen

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74434 Postings, 6634 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    
465
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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155358 Postings ausgeblendet.

2117 Postings, 294 Tage isostar100erdgas, eine prognose.

 
  
    
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27.06.22 10:46
die spatzen pfeifen es von den dächern, um es mit einer der hier im bärenthread so beliebten tiermetaphern zu sagen, erdgas wird kommenden winter zum knappen gut in deutschland.

realistischerweise ist damit zu rechnen, dass russland bald keine motivation mehr hat, erdgas zu liefern. der deutsche wirtschaftsminister hat bereits erste stufen eines warnplans aktiviert. doch was bedeutet das im konkreten?

ganz grob geschätzt kann wohl etwa ein viertel des gasverbrauches hierzulande eingespart oder durch andere energieträger ersetzt werden, ohne das bevölkerung und wirtschaft das gross bemerken. die einsparungen eines weiteren viertels wäre möglich, aber nur mittels massiv einschränkenden massnahmen. rund die hälfte des verbrauches hingegen müsste durch alternative lieferanten erbracht werden.

das gute vorneweg: es ist möglich, die absolut zwingenden mindestimporte sicherzustellen. aber günstig wird das nicht. es könnte deutschlands wirtschaft in die rezession drücken und die staatsverschuldungen anschwellen lassen.


ich wäre geneigt zu sagen: keine angst, wir schaffen das. doch dieser satz ist leider schon vorbelastet durch jene person, welcher wir das ganze dilemma zu verdanken haben...  

88 Postings, 266 Tage NoergeliSo nicht!

 
  
    
28.06.22 14:57
Lagarde heute  «Um die ordnungsgemäße Übertragung unseres geldpolitischen Kurses im gesamten Euroraum zu gewährleisten, müssen wir jedoch sicherstellen, dass diese Preisanpassung nicht durch eine destabilisierende Marktdynamik verschärft und verzerrt wird.»

Böser Kapitalismus, macht der Markt einfach, was er will!  

74434 Postings, 6634 Tage Anti LemmingGegen die "ordnungsgemäße Übertragung"

 
  
    
1
28.06.22 22:26
der Eurozone-Schwindsucht hilft nur noch das Tragen einer Schutzmaske.  
Angehängte Grafik:
ywdutmoney.jpg
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3688 Postings, 2093 Tage KatzenpiratDedollarisierung

 
  
    
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29.06.22 13:23
 
Angehängte Grafik:
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screenshot_2022-06-29_at_13-17-....png

2117 Postings, 294 Tage isostar100inflationspeak hinter uns?

 
  
    
29.06.22 14:16
deutschland meldet einen minimen rückgang bei den horrenden inflationszahlen. war der mai tatsächlich der peak?

Deutschland: Verbraucherpreise im Juni (Vorabschätzung) +7,6?%. Erwartet wurden +7,9?% nach +7,9?% im Vormonat (y/y). / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

Inflation in Deutschland nach Komponenten (y/y): Energie +38,0?% (Mai 38,3?%), Lebensmittel 12,7?% (11,1?%), Services 2,1?% (2,9?%), Miete 1,7?% (1,7?%). / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

2117 Postings, 294 Tage isostar100#155363 - brics

 
  
    
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29.06.22 14:22
das sind die brics, katzenpirat.

china und russland unternehmen grosse anstrengungen, um die brics als gegenpol zur "westlichen" dominanz aufzubauen. ich denke aber, die demokratien indien, brasilien und südafrika sollten sehr, sehr gut überlegen, ob und wie weit sie sich von den beiden exkommunistischen diktaturen abhängig machen lassen..  

88 Postings, 266 Tage NoergeliEin Yuanschwalbe macht noch keinen

 
  
    
1
29.06.22 15:25
Dollarsturz. Auch wenn Peking sicher irgendwann mal ernsthaft ansetzen wird, um genau das zu erreichen. So weit ist aber noch nicht.

Die BRICS sind viel zu heterogen, um daraus eine echte Gemeinschaft zu formen. Insbesondere Indien und China können gar nicht miteinander. Zwischen diesen beiden läuft es mittelfristig eher auf Konfrontation raus, nicht nur wegen der Grenzstreitigkeiten, bei denen es schon Tote gegeben hat. Brasilien wird im Oktober wählen, dann werden die Karten dort neu gemischt. Südafrika ist ziemliches Chaos und Russland..tja Russland. Außer Rohstoffen ist da nix, und das werden die anderen ausnutzen. Liebhaben wird man sich allerdings nicht. Die Russen werden noch staunen, wie toll das mit den Europäern war.  

2117 Postings, 294 Tage isostar100meint sie cabaret?

 
  
    
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29.06.22 15:37
EZB Lagarde: Es ist keine Wissenschaft was wir tun, es ist eher Kunst. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

67 Postings, 811 Tage Brontal20Cabaret?

 
  
    
29.06.22 18:17
Ist das das französische Wort für "Kasperltheater", oder "Hühnerhaufen / -stall"?  

2117 Postings, 294 Tage isostar100there is hope (for the bulls)

 
  
    
1
01.07.22 14:22
die lieferkettenprobleme entspannen sich vielerorts. und auch die inflation könnte ihren peak bereits gehabt haben.
https://finance.yahoo.com/news/...ng-brief-july-1-2022-100006640.html

ja, das erste halbjahr war kurstechnisch das schlechteste seit 50 jahren. aber meistens dreht es genau dann, wenn keiner damit rechnet.
(m)eine gewagte prognose: wenn hinz und kunz im august aus den sommerferien zurückkehren, werden sie sich darüber wundern, weshalb die kurse der aktien so viel höher stehen als noch im juli, als sie sie, um entspannt den urlaub geniessen zu können, noch schnell verkauft haben - rückblickend natürlich wieder mal genau am tiefpunkt...

 

2117 Postings, 294 Tage isostar100killt die rezession die inflation?

 
  
    
2
03.07.22 13:22
es ist eine frage, die gerade die ökonomen ziemlich auf trab hält: wird die inflation von einer rezession gezähmt?

insbesondere aus sicht der notenbanker ist das nämlich absolut zentral: inflation wird gemäss lehrbuch mit zinserhöhungen bekämpft, rezessionen hingegen mit tiefzinsen.

usa: angesichts der sich anbahnenden rezession sehe ich in den usa massiv weniger druck für weitere zinserhöhungen als noch vor einem monat. dafür spricht zum beispiel auch die entwicklung der rendite auf dem 10 jahres t-bond, welcher am 14.6 noch bei 3,48% stand und heute gerade noch bei 2,88%.
https://finance.yahoo.com/quote/%5ETNX?p=%5ETNX
ich glaube, da kommt eine positive überraschung auf uns zu (zinserhöhung wird gebremst/verschoben)

noch komplizierter scheint es hier in europa zu sein. die ezb hat die notwendige zinserhöhung viel zu lange hinausgeschoben und steckt jetzt richtig in der zwickmühle, da sie eigentlich unbedingt die zinsen erhöhen müsste (wegen inflation) und es gleichzeitig keinesfalls tun sollte (wegen rezession). meine vermutung: die ezb wird versuchen, sich mit minimalen zinserhöhung durchzumogeln.  

74434 Postings, 6634 Tage Anti LemmingDie Euro-Suppe

 
  
    
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03.07.22 15:06
wurde durch das Trio der Giftzwerge versalzen. Es gibt keine Hoffnung mehr.

https://www.spiegel.de/ausland/...361e305-cd9c-4531-99c0-2d77bbd9695e  
Angehängte Grafik:
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2022-07-03_15__00_ukraine-....jpg

74434 Postings, 6634 Tage Anti LemmingKein deutsches Unternehmen mehr unter Top 100

 
  
    
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03.07.22 16:36
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/...-4d42-953a-0575d9ee60c6

Die Liste der wertvollsten Konzerne der Welt zeigt den dramatischen Bedeutungsverlust deutscher Unternehmen, von denen kein einziges mehr in den Top 100 zu finden ist. Die Grafik zeigt, welche Länder und Branchen aktuell den Ton angeben.

Big Tech dominiert: 9 der 10 wertvollsten Konzerne der Welt kommen aus den USA. 5 davon (Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta) haben ein digitales Geschäftsmodell. Europas wertvollster Tech-Konzern SAP schafft es gerade mal auf Platz 113. Unter den Top 150 finden sich gerade mal 3 deutsche Unternehmen.

Die USA dominieren weiterhin, trotz des Kursrutsches an den Börsen: Der Marktwert der 100 wertvollsten börsennotierten Konzerne der Welt ist im ersten Halbjahr 2022 um rund 17 Prozent gesunken, von rund 36 Billionen auf knapp 30 Billionen US-Dollar. Die in den Top 100 vertretenen 23 Tech-Konzerne haben im Schnitt sogar 28 Prozent an Wert verloren ? was dazu führt, dass der US-Techriese Apple den Titel des teuersten Konzerns der Welt an den saudischen Ölkonzern Saudi Aramco abgeben muss. An der Dominanz der USA ändert dieser Wechsel an der Spitze aber nichts: 9 der 10 wertvollsten Firmen der Welt kommen aus den Vereinigten Staaten, 5 davon (Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta) aus der Technologiebranche.

Das halbjährliche Ranking der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hat für deutsche Anleger und Firmenlenker aber eine viel wichtigere Botschaft. Es dokumentiert den fortschreitenden Bedeutungsverlust deutscher Unternehmen an den weltweiten Kapitalmärkten.

Im Jahr 2007 waren noch sieben deutsche Konzerne unter den Top 100 vertreten. Zum Jahresende 2021 waren es mit SAP und Siemens nur noch 2. Zum Abschluss des ersten Halbjahrs 2022 schafft es kein deutsches Unternehmen mehr in die Top 100: Deutschlands wertvollster Konzern SAP ist von Rang 80 auf Rang 113 abgestürzt, was auch intern den Frust steigen lässt. Die Deutsche Telekom folgt auf Rang 120, der Autobauer Volkswagen auf Rang 148. Siemens schafft es nach dem jüngsten Kursrutsch nicht einmal mehr unter die Top 150.
 
Angehängte Grafik:
2022-07-....jpg (verkleinert auf 84%) vergrößern
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2117 Postings, 294 Tage isostar100aber 3 schweizer in den top 50

 
  
    
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03.07.22 16:41
aber, he, mit nestle, novartis und roche immerhin 3 schweizer unternehmen in den top 50.

und das, obwohl die 10 mal kleinere schweiz nicht in der eu ist.....oder?  

2117 Postings, 294 Tage isostar100Löschung

 
  
    
03.07.22 20:06

Moderation
Zeitpunkt: 04.07.22 11:28
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

88 Postings, 266 Tage NoergeliDas alles ist Ergebnis

 
  
    
1
04.07.22 08:28
von 16 Jahren verfehlter Politik und dem Festhalten am Gestern. Falsche Wirtschaftpolitik, indem man vergangene Technologien zugusten der zukünftigen subventionierte. Dem ewigen Mantra von D als Exportnation und der Bedingungslosen Unterwerfung unter den Interessen der Großindustrie. Katastrophale Zuwanderungspolitik. Die nichtexistente Energie- und Klimapolitik, die dann unter Gabriel und insbesondere Altmayer groteste Züge annahm. Dem Versäumnis, die EU und den Euro zu reformieren. Und und und.
Insofern wären die jetzigen Krisen eine Gelegenheit, mal gründlich aufzuräumen und vieles auf neue Beine zu stellen. Aber daran glaub ich nicht. Zu festgefahren sind die Handelnden in ihrer Denke, zu mutlos und gefangen in Bürokratie. Die Frage ist, wie das alles ausgeht.  

74434 Postings, 6634 Tage Anti Lemming"Die Frage ist, wie das alles ausgeht."

 
  
    
04.07.22 08:32
Wenn etwas extrem "festgefahren" ist, wie du schreibst, hilft nur ein erlösendes Erdbeben, das alles Verkrustete wegsprengt. Und damit meine ich auch die bellizistisch neo-Grünen Umweltverräter.  

88 Postings, 266 Tage NoergeliDie Grünen sind eine Wunderpartei

 
  
    
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04.07.22 09:16
Sie haben es, trotzdem sie nur einer von drei Koalitionspartnern sind, geschafft, Putin zum Angriff auf die Ukraine zu überreden und anschließend Biden und sämtliche anderen europäische Staatschefs gezwungen, harte Sanktionen zu verhängen. Im eigenen Land dominieren sie ohnehin alles, und nichts Schlechtes kommt mehr ohne sie zustande. Grenzenlose Macht!  

74434 Postings, 6634 Tage Anti LemmingDeutsche Außenhandelsbilanz jetzt negativ

 
  
    
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04.07.22 10:34

1091 Postings, 6416 Tage comvisitorNoergeli

 
  
    
04.07.22 10:48
#155378  "Putin zum Angriff auf die Ukraine zu überreden"

-> Kannst du das auch erklären?  

88 Postings, 266 Tage NoergeliKann ich natürlich

 
  
    
04.07.22 11:17

1091 Postings, 6416 Tage comvisitorNoergeli

 
  
    
04.07.22 11:39
Sehr gute Erklärung!  

2117 Postings, 294 Tage isostar100..negativer handelssaldo, was tun?

 
  
    
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04.07.22 15:27
ja, es wackelt, das deutsche wirtschaftsmodell der letzten jahrzehnte, gebaut und perfektioniert von schröder und merkel, produzieren und exportieren dank tiefen löhnen und billiger energie.

doch nun erhöht scholz die mindestlöhne, die grünen kappen die gaspipelines, vorbei ist die exportweltmeister-herrlichkeit. ein neues wirtschaftsmodell muss her, ich find das gar nicht so schlecht, auch wenn es sicher erhebliche geburtswehen geben wird. wie wärs zum beispiel mit "qualität statt quantität"? im hochpreisigen schweizerland müssen die unternehmen seit eh und je nach diesem motto arbeiten, und es geht ihnen gar nicht so schlecht dabei.

also schaut doch mal, wie es die schweizer machen: hochlohnland, binnenland, keine rohstoffe..und doch drei unternehmen unter den top 50 der welt, wie obige liste zeigt, während deutschland keines hat in den top 100. (und bevor du jetzt mit den bösen schweizer banken kommst, antilemming, keines der top schweizer unternehmen ist eine bank - es sind ein nahrungsmittelunternehmen und zwei pharmafirmen).  

88 Postings, 266 Tage NoergeliPharma ist auch böse

 
  
    
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05.07.22 09:40
wie wir spätestens seit Covid wissen.

Das Schweizer Modell auf D zu übertragen wird schon wegen der Währung nicht funktionieren. Es war ja wesentlich der Euro, noch vor dem durch Schröder etablierten Niedriglohnsektor, der D in die Entwicklung getrieben hat. Vor allem aber hat D in fast allen IT-Bereichen den Anschluss verloren. Keine Produktion, das Know-how nur auf universitärem Niveau und in der Fläche eine katastrophale Infrastruktur bei schnellem Netz. "Das Internet ist für uns alle Neuland" war für mich eine der bezeichnensten Aussagen, die Merkel in ihrer Kanzlerschaft getätigt hat.  

2117 Postings, 294 Tage isostar100ja, schon

 
  
    
05.07.22 10:52
das stimmt so schon nachdenklich...
das erfolgreichste deutsche unternehmen der letzten jahre, biontech, wird angefeindet von breiten teilen der öffentlichkeit. der gründer des erfolgreichsten it unternehmens in deutschland, aufs übelste angefeidet weil er seinen geliebten fussballklub angeblich über gebühr unterstützt. fazit: erfolg wird missgönnt, keine gute basis für unternehmer. auch bedenklich: vor zehn jahren noch führend in der photovoltaik braucht man jetzt quasi entwicklungshilfe durch ausländische unternehmen. mobilfunkabdeckung noch immer nicht flächendeckend. vielsagend ist auch die einwanderungspolitik: während andere ländere sehr erfolgreich gezielt auf fachkräfteeinwanderer setzen, so zum beispiel usa, kanada, schweiz, etc; setzt deutschland immer noch auf die einwanderung günstiger arbeitskräfte. das find ich ausserordentlich vielsagend. ich denke, neben digitalisierung muss germanien in zukunft auch die bildung massiv fördern, und zwar quer durch alle schichten.  

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