Abgeltungssteuer: böse Überraschung ?

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neuester Beitrag: 25.04.21 10:35
eröffnet am: 03.06.07 07:33 von: moya Anzahl Beiträge: 40
neuester Beitrag: 25.04.21 10:35 von: Dianazacha Leser gesamt: 20731
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1136161 Postings, 6824 Tage moyaAbgeltungssteuer: böse Überraschung ?

 
  
    
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03.06.07 07:33

bei Zertifikaten

von Georg Pröbstl

Lieber Leser,

jetzt hat der Bundestag die geplante Abgeltungssteuer beschlossen. Die Auswirkungen auf Kursgewinne bei Aktien und Fonds sowie Dividendenzahlungen sind bekannt: Ab 1. Januar 2009 wird unabhängig von der Haltedauer eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, insgesamt also etwa 27,8 Prozent, fällig. Wer noch bis Ende 2008 einsteigt, kann seine Kursgewinne aber nach einem Jahr wie gehabt wegen des Bestandschutzes steuerfrei einstreichen.

So weit so gut. Jeder weiß damit, was auf ihn zukommt. Trotzdem ist das neue Gesetz für Überraschungen gut: Konkret bei Zertifikaten. Um Steuergestaltungsmöglichkeiten seiner Bürger zu verhindern, greift unser Gesetzgeber nämlich durch.

In der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses an den Deutschen Bundestag heißt es nämlich auf Seite 40 folgendermaßen (Sie können diesen Passus aber überspringen und gleich weiter unten die Konsequenzen nachlesen!):

„Für Kapitalerträge aus Kapitalforderungen, die zum Zeitpunkt des vor dem 1. Januar 2009 erfolgten Erwerbs zwar Kapitalforderungen im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 7 in der am 31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung, aber nicht Kapitalforderungen im Sinne des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 in der am 31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung sind, ist § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 nicht anzuwenden. Bei Kapitalforderungen, die zwar nicht die Voraussetzungen von § 20 Abs. 1 Nr. 7 in der am 31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung, aber die Voraussetzungen von § 20 Abs. 1 Nr. 7 in der Fassung des Artikels 1 des Gesetzes vom …(BGBl. I S. … [einsetzen: Ausfertigungsdatum und Seitenzahl der Verkündung des vorliegenden Änderungsgesetzes]) erfüllen, ist § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 Nr. 7 vorbehaltlich der Regelung in Abs. 11 Satz 4 und 6 auf alle nach dem 30. Juni 2009 zufließenden Kapitalerträge anzuwenden, es sei denn, die Kapitalforderung wurde vor dem 15. März 2007 angeschafft.“

Das Kauderwelsch bedeutet im Klartext: Wer Zertifikate nach dem 14. März 2007 gekauft hat und nach dem 30. Juni 2009 verkauft, muss seine Gewinne versteuern. Anders als bei Aktien oder Fonds gibt es keinen Bestandschutz! Dieser Passus wurde wie das gesamte Gesetzeswerk im Bundestag durchgenickt.

Wer also nach dem 14. März 2007 ein Zertifikat gekauft hat und im Gewinn liegt, sollte nach einer Haltefrist von einem Jahr verkaufen um die Steuerpflicht zu vermeiden. Möglicherweise wird es sogar sinnvoll einen Steuerberater zu befragen.

Ich verstehe unsere Politiker wirklich nicht: Wie kann man solche verworrenen Gesetzestexte, die kein normaler Bürger versteht, überhaupt beschließen? Der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Steuerexperte Paul Kirchhoff hält ohnehin einige Steuergesetze für verfassungswidrig. Seine Begründung: Der Bürger weiß gar nicht mehr, was der Staat von ihm will.

Ich befürchte: Genau so geht es den meisten Politikern im Parlament bei der Abstimmung über unsere Gesetze.

Ihr

Georg Pröbstl

Quelle:Nebenwerte Daily Abonnenten

Gruß Moya

 
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9279 Postings, 6841 Tage Happydepotwenn wir diese Politikern nicht bald mal...

 
  
    
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30.06.07 19:32
kräftg den Marsch blasen,sehe ich für die Zukunft schwarz.
Denn solange wir uns nicht in irgend einer weise wehren,zahlen und zahlen wir.  

2324 Postings, 6015 Tage Ommea@asdf: das ist die Einstellung der Dorftrottel ...

 
  
    
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30.06.07 19:41

"der Dreck startet ja erst 2009. bis dahin hat man noch genügend zeit, sich noch überlegen, was zu zun ist."

:-))

na den letzten beißen die Hunde ... oder ist das die einstellung für sinnvolle Lebensplanug???

Dann hätte man schreiben müssen: "der Dreck startet ja erst 2009. bis dahin hat man noch genügend zeit, sich noch genügend Geld zur Seite zu legen, um´s dann steuerfrei anzulegen ..."

Wenns´dann nicht zu spät ist bis dahin ...

aber egal ...
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:-))

Ommea
 

2829 Postings, 6799 Tage asdfwieso soll ich jetzt ein problem lösen dass erst

 
  
    
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30.06.07 19:44
in 1,5 jahren auftritt?

 

2324 Postings, 6015 Tage OmmeaWiWo; Capital und Euro überschlagen sich mit

 
  
    
30.06.07 19:44
News und Empfehlungen zur Abgeltungssteuer ...
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bsp:

18.06.2007 14:43:00
Schrift:
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Abgeltungssteuer / Umfrage: Anleihen und Fonds top, Aktien und Zertifikate Flop (EURO)
Finanzmarktexperten zu den Folgen der Steuerreform

Investmentsfonds und Anleihen werden die Gewinner der Abgeltungssteuer, Aktien und Zertifikate die Verlierer. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Wirtschaftsmagazin ?URO (E-Termin: 19.06.) unter 100 Finanzmarktinstitutionen, darunter Banken, Vermögensverwalter und Finanzvertriebe, durchführte. 65 Befragte nannten Fonds als Gewinner der Reform, 18 Institute zählten sie zu den Verlierern. Für Anleihen fallen die Ansichten noch etwas günstiger aus. Eindeutige Verlierer der Abgeltungssteuer werden demnach Aktien und Zertifikate sein.

Anleihen profitieren demnach von den niedrigeren Steuersätzen auf Zinsen, die statt maximal 42 nur noch 25 Prozent ausmachen werden. Aktien leiden nach Ansicht der Finanzmarktteilnehmer dagegen unter der umfassenden Kursgewinnbesteuerung. Als Begründung für die überraschend guten Aussichten der Fonds nannten die Befragten die im Vergleich zu Zertifikaten günstigen Stichtagsregeln. Vor allem in Dach- und Superfonds erwarten sie bis zum 1.1.2009 erhebliche Mittelzuflüsse. Nach dem Stichtag werden insbesondere ausländische, nicht-gewinnausschüttende Fonds ganz vorn in der Anlegergunst gesehen.
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und den Boom bis zum 01.01.2009 am Markt sehen deswegen auch schon viele Analysten ...  putzig ...
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:-))

Ommea
 

2324 Postings, 6015 Tage Ommeaich sag ja: du solltest dringend dein gesamtes

 
  
    
30.06.07 19:47
Geld unterm kopfkissen sammeln und dann am 30.12.2008 alles auf einmal in den Markt geben und schon bist du steuerfrei am Lebensabend ... die Frage ist dann nur: in was??

für mich ist´s im übrigen kein "Problem", das es zu lösen gäbe ...

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:-))

Ommea
 

2829 Postings, 6799 Tage asdfsteuerfrei geht doch dann garnicht mehr so einfach

 
  
    
30.06.07 19:50

2324 Postings, 6015 Tage Ommealink-liste zur abgeltungssteuer

 
  
    
30.06.07 20:00

19240 Postings, 5769 Tage RPM1974nochmal meine Frage

 
  
    
04.07.07 16:56
was ist, wenn ich meinen Wohnsitz für ein Jahr ins ausland verlege und dann
a) bei einer Deutschen Depot Bank die Gewinne realisiere
b) bei einer Depotbank an meinem neuen Wohnort die Gewinne realisiere
Zumindest diejenigen die die Aktie als Rentenanlage kaufen wären doch bescheuert, ihren Wohnsitz nicht in ein europäisches, oder aussereuropäisches Land, während der Gewinnrealisierung zu verlegen.
Gruss
RPM  

40271 Postings, 6042 Tage biergottheute ist übrigens die finale Abstimmung...

 
  
    
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06.07.07 10:18
aus BörseOnline:

Geben die Bundesländer heute ihr Plazet zur Unternehmenssteuerreform und damit zur Abgeltungssteuer, wird sich die steuerliche Situation von Langfrist-Aktienanlegern aller Voraussicht nach deutlich verschlechtern. Anleihenbesitzer, vor allem mit hohem persönlichen Steuersatz, gehören dagegen zu den Gewinnern der Reform.

Ab 2009 greift dann eine einheitliche Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne aus Wertpapieren. Dazu zählen Aktien genauso wie Fondsanteile, Anleihen und Derivate. Die bisher gültige Spekulationsfrist von einem Jahr ist dann für nach 2009 erworbene Papiere passé, das Halbeinkünfteverfahren auf Dividenden und Kursgewinne bei Aktien fällt weg.

Eine verschärfte Regel trifft verbriefte Derivate, insbesondere Zertifikate: Für Papiere, die nach dem 14. März 2007 gekauft und nach Ende Juni 2009 verkauft werden, gelten bereits die Regeln der Abgeltungssteuer. Damit reagierte der Gesetzgeber prompt auf öffentlich gemachte Pläne der Branche, bestimmte Zertifikatearten zur Steuervermeidung aufzulegen.

 

Clubmitglied, 6522 Postings, 8376 Tage Peetyo

 
  
    
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06.07.07 10:25
Langfrist-Aktienanlegern aller Voraussicht nach deutlich verschlechtern.

gerade in einer zeit, wo immer geredet wird man soll mehr privat vorsorgen und die gesetzl. rente zurückgefahren wird, ist das schon ein schlag ins gesicht für bürger



bye bye peet

do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song

 

40271 Postings, 6042 Tage biergotttja.....

 
  
    
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06.07.07 10:28
10% und alles wär gut. Dann können sie von mir aus auch das Halbeinkünfteverfahren und die Freisteller streichen. Aber 25% ist... na ich lass es lieber....  

37454 Postings, 5597 Tage börsenfurz1Grösster beschiss an den Langfristanlegern

 
  
    
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06.07.07 10:47


Diese Bande die das beschlossen hat bzw. heute absegnet sind alle deutlich über den besagten 25 %!

Genauso deren Lobyisten!

Was macht die Mehrheit der Bundesbürger der man gross sagt Ihr müsst fürs alter Vorsorgen! Sie sollen brav Ihr Geld ansparen und wenn Sie es sich dann mit 60 oder 65 auszahlen lassen wollen werden Sie noch dafür bestraft damit Sie Geld angespart haben das Sie später vielleicht fürs Alters- oder Pflegeheim auch noch abgeben müsssen!

Da kann der dumme Michel doch eigentlich nur sagen wofür Geld auf die Seite legen wenn ich mal alt bin und nicht mehr kann dann leb ich halt von Harz IV oder vom Sozialamt sowiso wenn ich ins Pflegeheim muss das kann man ja heute schon nicht mehr bezahlen!

Die Sparer sind die dummen!
Die die Ihr Geld verjubeln werden später vom Staat durchgfüttert!
Ausserdem kommt früher oder später sowiso die Eiheitsrente!
Der Genrationenvertrag ist tot!
Es lebe der dumme Michel!  

742 Postings, 8341 Tage KannibaleDas Verfassungsgericht wird wieder richten müssen,

 
  
    
06.07.07 21:34
was die Politik verbockt hat.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine derartige Regelung dauerhaft Bestand haben wird.

Und wenn erst einmal die Auswirkungen der Abgeltungssteuer zu spüren sein werden für die breite, jetzt noch ahnungslose Masse, und es infolgedessen zu massiven Umschichtungen in risikoärmere, aber auch renditeschwächere Anlageformen kommt, merken vielleicht selbst die Bürokraten und Apparatschiks, die uns "regieren", was sie da fabriziert haben. Gerade im Hinblick auf die private Altersvorosrge. Aber auch im Hinblick auf die deutsche Aktienkultur und die damit verbundene Gefahr, dass die deutschen AGs bald komplett in ausländischer Hand sind.

Ich weiß jetzt jedenfalls mal wieder ganz genau, warum ich seit einiger Zeit meine Wahlstimme nur noch bedeutunglosen (aber harmlosen!) Kleinstparteien gebe.  

7114 Postings, 7732 Tage KritikerEs wird noch viel schlimmer!

 
  
    
06.07.07 22:43
Denn, was genau im Gesetz steht, interessiert das Finanzamt wenig.
Es betreibt seine eigene Auslegung.
Schon heute behauptet das FA, ein Verfassungs-Urteil sei nicht bindend!

Nirgend-sonst gibt es eine Besteuerung, wo sich der Fiskus EINZELNE Vorgänge herausgreift. Kein Modehändler zahlt Steuer auf das einzeln verkaufte Kleid!!

Und unsere Verbände und Banken sind die Hauptschurken, denn sie reden - reden - schreiben - schreiben - und dann sch...en sie sich in die H....!
Darf eine Bank Steuern berechnen und ohne Kundenauftrag abzwacken??
Kann sie dazu gezwungen werden?
Wird eine Bank gesperrt, wenn sie diese Gewaltsteuer nicht einzieht?
Die Banken der Ami's und Juden auch?

Eines wird kommen: alles ganz anders.
Die Aktionäre schließen längst vor dem 31.12.08 ihre Depots.
Irgendein Nebenplatz wird das riesige Geschäft wittern (Bermudas, Insel Man, Liechtenstein) und unser Steini darf durch's Ofenrohr gucken. Meine wird er nicht mehr sehen - Kritiker
 

742 Postings, 8341 Tage KannibaleEin paar konkrete Fragen zu Fonds

 
  
    
11.07.07 21:40
1.) LIFO- oder FIFO-Prinzip bei Fondssparplänen?

Ich habe seit einigen Jahren diverse Fondssparpläne laufen. Alle bis Ende 2008 erworbenen Fondanteile könnte ich dann ja ab 2009 nach einem Jahr spekulationssteuerfrei verkaufen.

Wenn ich die Sparpläne über 2008 hinaus weiterlaufen lasse, unterliegen diese ab 2009 erworbenen Fondsanteile dann ja der Abgeltungssteuer.

Da ich die "Abgeltungssteuerfreiheit" der bis 2008 erworbenen Fondsanteile auf jeden Fall behalten will, hätte ich - sofern ich Anteile verkaufen will - also ein Interesse daran, dass die ab 2009 gekauften Anteile ZUERST verkauft werden (LIFO-Prinzip). Auf die erst kürzlich erworbenen Anteile entfallen in aller Regel allenfalls relativ geringe Kursgewinne, ergo auch nur eine allenfalls geringe Abgeltungssteuer. Auf die bis 2008 gekauften Anteile entfällt nach einem Jahr Haltefrist zwar gar keine Spekulations- oder gar Abgeltungssteuer, aber dieser Vorteil greift natürlich nur KURZFRISTIG! Denn ich verschenke - würden die bis 2008 gekauften Anteile zuerst verkauft (FIFO-Prinzip) - die Aussicht auf viel höhere abgeltungssteuerfreie Gewinne in der Zukunft.

Jetzt die Frage: Weiß jemand, wie das mit der kommenden Abgeltungssteuer geregelt werden wird? Gilt das LIFO- oder das FIFO-Prinzip? Oder gibt es gar eine Wahlmöglichkeit?

Sollte das FIFO-Prinzip gelten, wäre es natürlich ratsam, die laufenden Sparpläne Ende 2008 zu stoppen und in neuen Depots ab 2009 die gleichen Sparpläne neu zu starten.

2.) Ertragsausschüttung

Gerade Renten- oder Immobilienfonds schütten jährlich teilweise hohe steuerpflichtige Erträge aus. Mir gehts jetzt dabei nicht um die Kapitalertragsteuer, sondern um die Abgeltungssteuer.

Bei meiner Fondsgesellschaft werden die ausgeschütteten Anteile standardmäßig wieder in neuen Fondsanteilen angelegt.

Wie wird das hinsichtlich der Abgeltungssteuer bewertet? Unterliegen diese in Form von neuen Anteilen wiederangelegten Kapitalerträge auch der Abgeltungssteuer?
Ich vermute ja, weil bei der Ertragsausschüttung der Fondspreis um den ausgeschütteten Betrag pro Fondsanteil reduziert wird. Stimmt diese Überlegung?

Und wie siehts bei thesaurierenden Fonds aus?

Danke für eure Antworten!  

7 Postings, 5567 Tage dirk69Petition zur Abgeltungssteuer zum mitzeichnen

 
  
    
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11.07.07 22:08
Hallo an alle,

ich habe eine öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag zum Thema Abgeltungssteuer geschrieben. Diese Petition steht jetzt für ca. 6 Wochen unter folgendem Link

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/...on.asp?PetitionID=468

zur Mitzeichnung öffentlich frei.

Möchtest auch Du die Steuerlast in Bezug der ab 01.01.2009 kommenden Abgeltungssteuer für Sparer gestaffelt abgesenkt bekommen, dann unterstütze diese Petition in deiner Mitzeichnung.
Diese Information kannst du auch gerne an Freunde und Bekannte weiterleiten. Je mehr Mitzeichnungen, um so größer wird die Chance das es hier eine gesetzliche Nachbesserung geben wird.  

742 Postings, 8341 Tage KannibaleOk, gebe ich mir die Antwort eben selber:

 
  
    
01.08.07 21:32
zu 1.) Es gilt das FIFO-Prinzip!

Das heißt für mich als Langfrist-Fondssparer:
Ende 2008 die bisherigen Sparpläne ruhen lassen, neue Unterdepots für die gleichen Fonds eröffnen und diese dann ab 2009 besparen.

Vorteil: Klare Trennung der abgeltungssteuerfreien Anteile von den Anteilen, die dann der Abgeltungssteuer unterliegen. Dann kann ICH entscheiden, ob ich LIFO oder FIFO will (abhängig davon, welches Unterdepot ich antaste).

 

8485 Postings, 5830 Tage StöffenErste Verfassungsbeschwerde steht an

 
  
    
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23.11.07 18:41
Wenger zieht vor Gericht

Finanzprofessor Ekkehard Wenger kritisiert gegenüber manager magazin die Benachteiligung von Aktienanlagen gegenüber Fondsinvestments durch die neue Abgeltungsteuer. Der Aktionärsaktivist kündigt eine Verfassungsbeschwerde an.

Ekkehard Wenger, Aktionärsaktivist und Professor für Bank- und Kreditwirtschaft an der Universität Würzburg, will per Verfassungsbeschwerde gegen die von der Bundesregierung für 2009 geplante Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge vorgehen.

In der am heutigen Freitag (23. November) erscheinenden Ausgabe des manager magazins äußerte Wenger massive Bedenken gegen das im Mai vom Bundestag verabschiedete Vorhaben.

Wengers Kritik richtet sich vor allem gegen die Regel, dass Kursgewinne auf Aktien, die innerhalb eines Fonds gehalten werden, nicht versteuert werden müssen, während Anleger, die Kursgewinne auf direkt gehaltene Aktien halten, diese Erträge künftig mit dem Fiskus teilen müssen. "Das ist eine massive Diskriminierung direkter Aktienengagements", sagte Wenger dem manager magazin: "Diese Begünstigung der Fondsindustrie ist skandalös, und dagegen werde ich auch Verfassungsbeschwerde einlegen."

Die Einführung der Abgeltungsteuer werde darüber hinaus zur größten Kapitalflucht aus Deutschland seit 1945 führen, fürchtet Wenger: "Bei der Abgeltungsteuer handelt es sich um eine Kriegserklärung gegen jeden, der Aktien im Depot hat. Ein wirklich vermögender Anleger bleibt doch nur hier, wenn er zumindest steuerlich masochistisch veranlagt ist."

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,518982,00.html
 

9 Postings, 530 Tage DanielajqxlaLöschung

 
  
    
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10 Postings, 530 Tage ChristinggbgaLöschung

 
  
    
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10 Postings, 529 Tage GabrielebdcdaLöschung

 
  
    
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9 Postings, 529 Tage HeikeaetsaLöschung

 
  
    
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9 Postings, 529 Tage DianazachaLöschung

 
  
    
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