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Die Welt und WMIH...

Seite 1 von 133
neuester Beitrag: 23.06.22 23:07
eröffnet am: 13.02.13 11:06 von: ranger100 Anzahl Beiträge: 3304
neuester Beitrag: 23.06.22 23:07 von: rübi Leser gesamt: 509810
davon Heute: 44
bewertet mit 8 Sternen

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11868 Postings, 4244 Tage ranger100Die Welt und WMIH...

 
  
    
8
13.02.13 11:06

 

Willkommen im WMIH Umgebungs Thread !

 

In diesem Thread geht es um Beiträge die nur sehr mittelbar etwas mit WMIH zu tun haben. Dazu zählen Links zu aktuellen Geschehnissen in der Welt oder Berichte über neue Klagen gegen JPM oder GS die NICHTS mit WMIH direkt zu tun haben, wo aber der eine oder andere einen Trend zu erkennen glaubt. Natürlich hat auch eine Nachricht die z.B. den Wechselkurs betrifft, Einfluss auf den Kurs unserer WMIH...

 

Zusammengefaßt: Nachrichten bei denen auf den ersten Blick kein Zusammenhang mit WMIH hergestellt werden kann bitte in Zukunft in diesen Thread posten. Auch Diskussionen darüber sind hier erwünscht !

Für alle Neuen: Beleidigungen und Trolling haben hier nicht zu suchen und Spampostings von SpamIDlern werden auch hier gnadenlos gemeldet und entfernt !

ranger100

 

 
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3278 Postings ausgeblendet.

9359 Postings, 3814 Tage rübiUnd nach dieser

 
  
    
17.05.22 20:55
Aussage steigt auch noch der Dow Johns rasant nach oben.  

9359 Postings, 3814 Tage rübiFed Powell

 
  
    
1
17.05.22 21:04
hat in die Welt hinausgeblasen der Russenkrieg teilt die Weltwirtschaft
in zwei Handelszonen .  

11868 Postings, 4244 Tage ranger100Musik:

 
  
    
1
20.05.22 19:37
Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.
 

9359 Postings, 3814 Tage rübiKorrekt - trotz Russen Krieg

 
  
    
1
21.05.22 11:23
Wirtschaftliche Reaktionen
Die US-Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der Ukraine erneut herabgestuft. Das Herabsenken um eine Stufe auf Caa3 versah Moody's am Freitag (Ortszeit) mit einem negativen Ausblick ? weitere Abstufungen könnten also folgen. Anfang März hatte Moody's die Kreditwürdigkeit der Ukraine bereits um zwei Stufen von B3 auf Caa2 gesenkt.

Als Grund für die erneute Herabstufung gab die Ratingagentur »einen länger währenden militärischen Konflikt, als Moody's anfänglich erwartet hatte«, an. Dies erhöhe das Risiko einer Restrukturierung der ukrainischen Schulden und von Verlusten für Gläubiger in der Privatwirtschaft. Trotz umfangreicher finanzieller Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft bestehe die Gefahr, dass sich der deutliche Anstieg der ukrainischen Staatsverschuldung »als mittelfristig untragbar« erweise.

Was heute passiert  

515 Postings, 3819 Tage versuchmachtklugwer ist für Transparenz und Gerechtigkeit

 
  
    
2
23.05.22 08:58
...an den US-Börsen?  Trey und andere reichen eine Petition bei Gary Gensler ein und benötigen 100000 Unterschriften:
https://www.urvin.finance/advocacy/we-the-investors-pfof-sign-on

Video von Trey dazu: https://www.youtube.com/watch?v=8evxJAYnCoo  

11868 Postings, 4244 Tage ranger100Klingt interessant

 
  
    
23.05.22 17:46
auch wenn er vor allem auf den Hochgeschwindigkeitshandel abzielt.  Kann man durchaus mal unterstützen.

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9359 Postings, 3814 Tage rübiDas Wetter

 
  
    
3
28.05.22 11:52
Das Wetter im Juni , Juli und August 11:49#86965
Der Mai war in seinen Temperaturen und Niederschlägen  im schnellen Wechsel von
Hoch - und Tiefdruckgebieten geprägt.
Von Frosteinbrüchen , wie ich im Februar schon vorausschauend erwähnt hatte ,blieben
die Obst- und Weinbauern verschont.
Ein Tornado im Westen der BRD hat auch meine Prognose
von der Möglichkeit von Unwettern bestätigt.

Zum Wetterablauf im Juni  kann man damit rechnen,
dass uns das Wetter wie im Mai erhalten bleibt
(Sonnen- und Regentage im  Wechsel bei  annehmbaren Temperaturen )
Lokale Unwetter möglich , aber ich halte sie für gering .

Der Juli wird auch noch von wechselhaftem Wetter  ,aber mit höheren
Temperaturen geprägt sein.

Erst im August könnten sich länger anhaltende Hochdruckgebiete
mit Hitzewellen und Unwettern ausbreiten .

Liebe Grüße  
Vom Hobbymeteorologen  rübi !  

9359 Postings, 3814 Tage rübiUnser Wetter wird anders

 
  
    
4
29.05.22 12:07
Ein neues Wetterphänomen ,im Gegensatz  zu früher , damit beziehe ich mich
auf meine letzten 40 Lebensjahre , möchte ich noch erwähnen:

Durch den Jetstream , welcher neuerdings unseren Wetterablauf  stark beeinflusst ,
sehen wir in Mitteleuropa häufig Hoch - und Tiefdruck Gebiete sehr dicht nebeneinander.
Dies bewirkt , dass wir sehr  gehäuft viel höhere Windstärken haben .

Am deutlichsten wird es  uns sichtbar gemacht , wenn Wintersportarten wie Biathlon
und vor allen Dingen Skispringen unterbrochen werden, was es früher nicht so gab.
Haufrauen nehmen es wahr, wenn Wäsche auf der Leine sehr schnell getrocknet ist.

Das extremste , was man im Auge haben muss, die Erderwärmung .
Wasser , in Zukunft der wertvollste und teuerste Rohstoff auf unserem
so wunderschönen Planeten Erde .

LG euer kleiner Wetterfrosch rübi!    

9359 Postings, 3814 Tage rübiDas schöne Geld ist weg

 
  
    
1
01.06.22 13:01
Ukraine-Krieg: Russlands Militär hat nach eigenen Angaben mit massierten Luft- und Artillerieschlägen unter anderem westliche an die Ukraine gelieferte Waffensysteme zerstört. "Es wurden bis zu 200 Nationalisten und 24 Waffensysteme vernichtet, darunter auch eine Batterie von 155-Millimeter-Haubitzen vom Typ M777, das 203-Millimeter-Geschütz 2S7 "Pion", ein Mehrfachraketenwerfer "Grad" und zwei Munitionsdepots", so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

9359 Postings, 3814 Tage rübiDas schöne Geld auch weg

 
  
    
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01.06.22 13:03
Deutschland will vier Mehrfachraketenwerfer aus Beständen der Bundeswehr in die Ukraine liefern. Das geschieht in enger Abstimmung mit den USA, die auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten an den Systemen übernehmen würden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

9359 Postings, 3814 Tage rübiSie lieben das Geld

 
  
    
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01.06.22 14:00
und die Neutralität
Ukraine-Krieg: Schweiz blockiert Weitergabe von in der Schweiz hergestellten dänischen Schützenpanzern an die Ukraine. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

11868 Postings, 4244 Tage ranger100Ich würde mich nicht immer nur auf

 
  
    
01.06.22 20:46
die eine Quelle verlassen und alles unkritisch für bare Münze nehmen. Ich sehe das Differenzierter.  

515 Postings, 3819 Tage versuchmachtkluggegen Korruption an US-Börsen

 
  
    
2
02.06.22 08:30
habe ich hier eine weitere Petition zur Absetzung von Gary Gensler, Chairman der SEC.

Gründe gibt es zahlreich im Bereich der Memestocks über die Foren bei Reddit.com (WSB) oder bei Twitter und Youtube nachzulesen.

https://www.change.org/p/...tial&utm_term=psf_combo_share_initial

 

9359 Postings, 3814 Tage rübiJami Dimon JPM

 
  
    
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02.06.22 18:33
Jamie Dimon: JPMorgan-Chef sieht "Hurrikan" auf US-Wirtschaft zukommen
Lutz Reiche - Vor 5 Std.
8 Kommentare
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37


Es wird ungemütlich für die US-Wirtschaft. "Dieser Wirbelsturm ist da draußen und kommt auf uns zu", sagt Jamie Dimon, Chef der US-Bank JPMorgan. Die Zinsen müssten deutlich sinken, um die Inflation zu stoppen. Doch die Gefahr einer Rezession und harten Landung ist groß.

Jamie Dimon: JPMorgan-Chef sieht "Hurrikan" auf US-Wirtschaft zukommen
© JEENAH MOON / REUTERS
Jamie Dimon: JPMorgan-Chef sieht "Hurrikan" auf US-Wirtschaft zukommen
Als hätte es Jamie Dimon (66) geahnt: Kaum hatte der JPMorgan-Chef am Mittwoch vor einem aufziehenden "Hurrikan" für die weltgrößte Volkswirtschaft gewarnt, kam die US-Notenbank mit der Nachricht heraus, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA zuletzt abgeschwächt habe. Ein Vorbote des angeblichen Sturms?

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Dimon, der immer wieder Mal die Märkte mit einer dunklen Warnung erschreckt, sieht die Wirtschaft jedenfalls mit einer gefährlichen Kombination von Problemen konfrontiert: etwa aus hoher Inflation, drastischen Zinssenkungen der US-Notenbank Fed und dem Krieg in Osteuropa. "Dieser Wirbelsturm ist da draußen und kommt auf uns zu", warnte Dimon auf einer Bankentagung. "Wir wissen nicht, ob es ein kleinerer Sturm ist oder ein Supersturm Sandy. Seien Sie gewappnet."

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Die eigenen Ökonomen der größten US-Bank hatten im vergangenen Monat ihre Wachstumserwartungen für die nächsten drei Halbjahre jeweils um rund 0,6 Prozentpunkte gesenkt und gehen davon aus, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2023 mit 1 Prozent nahezu stagnieren wird. Als Gründe nannten sie fallende Aktienkurse, höheren Hypothekenzinsen und einen im Vergleich zu den Handelspartnern stärkeren Dollar. Dimon erklärte, seine Bank bereite sich auf diese Turbulenzen vor, indem sie mit ihrer Bilanz "konservativ" umgehe.

Die Fed steht unter Druck, einer Inflationsrate, die im April mit 8,3 Prozent mehr als das Vierfache ihres Ziels von 2 Prozent erreicht hat und die amerikanischen Konsumenten zusehends belastet, Einhalt zu gebieten. Zwar versicherte Fed-Chef Jerome Powell (69) zuletzt, den Preisauftrieb notfalls "aggressiv" zu bekämpfen. Doch muss er das Kunststück vollbringen, die Nachfrage so zu dämpfen, dass die Inflation zurückgeht, ohne zugleich eine Rezession auszulösen. Das ist in der Vergangenheit allerdings nur selten gelungen.

Die Fed müsse jetzt die Zinsen erhöhen und die Anleihekäufe weiter deutlich zurückfahren. "Sie haben keine Wahl, weil so viel Liquidität im System ist?, ist Dimon überzeugt.  

9359 Postings, 3814 Tage rübiHier sind die

 
  
    
02.06.22 21:00
letzten 2 Sätze von Jamie Dimon hoch interessant!  

9359 Postings, 3814 Tage rübiGefahr für Finanz Anleger hoch

 
  
    
03.06.22 14:39
Goldman Sachs: Warnung vor beispiellosen Schocks
Lukas Heiny - Vor 7 Std.
54 Kommentare
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194


Alarmstimmung an der Wall Street. Nach dem JPMorgen-Chef warnt auch John Waldron von Goldman Sachs vor einem Crash. Die vielen parallelen Schocks könnten das ganze System erschüttern, so der zweitwichtigste Mann der Investmentbank.

Goldman Sachs: Warnung vor beispiellosen Schocks
© MIKE BLAKE / REUTERS
Goldman Sachs: Warnung vor beispiellosen Schocks
An der Wall Street herrscht Alarmstimmung. Den Spitzenbankern in den USA wird offenbar langsam mulmig, wenn sie auf die wirtschaftliche Entwicklung schauen. Bereits am Mittwoch hatte JPMorgan-Chef Jamie Dimon (66) vor einem aufziehenden "Hurrikane" gewarnt. "Der Wirbelsturm ist da draußen und er kommt auf uns zu", sagte der CEO der größten Bank der USA angesichts einer drohenden Rezession. Nur einen Tag später äußerte sich der zweithöchste Manager des Rivalen Goldman Sachs mindestens ähnlich alarmiert.


Jetzt einen Monat gratis lesen.de gerade von einer Reihe Erschütterungen gleichzeitig getroffen, warnte der President und Chief Operating Officer, John Waldron (50). "Dies ist eines der komplexesten, wenn sogar das komplexeste und dynamischste Umfeld, das ich in meiner Karriere je erlebt habe", so Waldron auf einer Investorenkonferenz. "Das Zusammentreffen der vielen Schocks, die das System erschüttern, ist für mich beispiellos." Er wolle zwar "irgendwelche Wetteranalogien" vermeiden, sagte er, aber die Risiken von Inflation, veränderter Geldpolitik und der russischen Invasion in der Ukraine könnten die Weltwirtschaft in die Krise stürzen.

Hinter Bankchef David Solomon (60) ist Waldron der zweitwichtigste und mit mehr als 35 Millionen Dollar Gesamtvergütung für das Jahr 2021 auch am zweitbesten bezahlte Manager bei Goldman Sachs. Vor seiner heutigen Position war er viele Jahre in führenden Stellungen im Investmentbanking der Bank tätig. Bereits Anfang des Jahres war er als einer der schärfsten Kritiker am Kurs der US-Notenbank Federal Reserve aufgetreten. Seiner Meinung nach hatten die Geldhüter nicht entschlossen genug auf die höchste Inflation seit 40 Jahren reagiert.

Die Inflation in den USA liegt inzwischen bei 8,3 Prozent, in der Euro-Zone bei 8,1 Prozent. Für die USA hat die Fed bereits eine radikale Zinswende eingeleitet; die Europäische Zentralbank hat ihren Schwenk angekündigt, in der kommenden Woche findet die nächste Ratssitzung statt. Bislang konnten viele Unternehmen steigende Kosten zwar an die Konsumenten weitergeben, sagte kürzlich auch Jane Fraser (54), Vorstandschefin der Citigroup auf einer Konferenz mit Profiinvestoren. "Die Frage ist nur: Wie lange noch?" Die CEO der viertgrößten US-Bank fühlt sich bereits an die wilden Börsenstürme der 1970er Jahre erinnert.

Unternehmen und Anleger sollten sich auf eine wilde Phase einstellen, rät auch Goldman-Manager Waldron. "Wir erwarten, dass härtere wirtschaftliche Zeiten vor uns liegen", sagte der erfahrende Investmentbanker. "Es steht außer Frage, dass wir ein schwierigeres Umfeld für die Kapitalmärkte sehen werden."

Er ist auch nicht der einzige Goldman-Banker, der Alarm schlägt. Bereits Mitte Mai hatte sich auch CEO Solomon besorgt gezeigt. "Es besteht die Chance einer Rezession", sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Seine Ökonomen hätten eine 30-Prozent-Chance errechnet, dass so etwas in den nächsten zwölf bis 24 Monaten passieren könne. "Wir müssen die Inflation unbedingt loswerden." Vor allem für die unteren Einkommensschichten spitze sich die Lage extrem schmerzhaft zu.

Und auch Solomons Vorgänger, Goldmans Ex-Chef Lloyd Blankfein (67), zeigte sich bereits vor zwei Wochen besorgt. Es gebe aktuell ein "sehr, sehr hohes Risiko". "Wenn ich ein Unternehmen führen würde, würde ich mich sehr genau darauf vorbereiten." Und auch, wenn er ein Anleger wäre.  

9359 Postings, 3814 Tage rübiDie EU kassiertt

 
  
    
4
15.06.22 10:56
 eingetriebenen Gelder  und verteilt sie ...

Bevor überhaupt nur ein Cent von Deutschland gespendet wird,
setzen wir in Deutschland das Renteneintrittsalter auf 58 Jahre Weiblich und 62 Jahre männlich
zurück ,( wie in Italien ),
oder generell auf 62Jahre , wie in Frankreich.
Dazu erhöhen wir das Rentenniveau ,
wie in Italien und Frankreich  auf 74% - 93%.

Anschließend senken wir unsere Steuern
und Abgaben auf das Niveau wie die Süd -Länder.
Dann und nur dann kann eine Diskussion in der EU
über  über das Geld verschenken beginnen.  

9359 Postings, 3814 Tage rübiEine Steuezahlung

 
  
    
5
15.06.22 11:42
auf  staatliche Renten ist eine Doppelbesteuerung und ist unzulässig .

Aber nur Deutschland kann sich diese Dreistigkeit erlauben .
Ehe man  in anderen Staaten mit Argusaugen  auf  
Ordnung und Sicherheit bedacht ist ,
darf man aber das eigene Volk nicht mehrfach
zur Kasse bitten .

Ein Abgeordneter der Parlamente erhält keine Doppelbesteuerung .

Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff .  

9359 Postings, 3814 Tage rübi"Ukraine muss gegen

 
  
    
16.06.22 12:06
Russland den Krieg gewinnen  " ist die überzeugte Meinung
der  Führungsriege der  EU aus Brüssel.

Und wie soll dann  die Ukraine gegen China gewinnen ?  

Xi unterstützt Putin
Die Ukraine-Krise fu?hrt zu Entwicklungen, die Washington, London und Brüssel mit Argusaugen beobachten dürften. Nach einem Telefonat zwischen Xi und Putin hieß es, dass Russland und China ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit vertiefen wollen.

Bild: © Frederic Legrand COMEO / Shutterstock.com
Fundamentale Nachricht von
Bernd Lammert
Bernd Lammert
Donnerstag 16.06.2022 - 11:21 Uhr
Peking (Godmode-Trader.de) - Der chinesische Präsident Xi Jinping hat am Mittwoch das zweite Mal seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Ende Februar mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin telefoniert. Xi erneuerte dabei seine Unterstützung für Russlands Sicherheitsbelange, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. ?China ist bereit, die gegenseitige Unterstützung mit Russland in Fragen der Souveränität, der Sicherheit und in Fragen von großer Bedeutung fortzusetzen", sagte Xi laut dem CCTV-Bericht.

Russland und China wollten zudem ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs vertiefen. Das gelte die Bereiche Energie, Finanzen, Industrie, Verkehr als auch anderen Sektoren. Beide Seiten stellten fest, dass die unrechtma?ßige Sanktionspolitik des Westens die Weltwirtschaft eingetru?bt und die Zusammenarbeit der beiden Großma?chte forciert habe.

Ansonsten seien in dem Gespräch weitgehend Chinas frühere Aussagen wiederholt worden, einschließlich eines Aufrufs an Putin und andere Nationen, auf eine Lösung für die Ukraine hinzuarbeiten, so CCTV. In einer Mitteilung des Kremls hieß es gestern, der chinesische Präsident habe die ?Legitimität des russischen Handelns beim Schutz seiner grundlegenden nationalen Interessen angesichts der von externen Kräften verursachten Sicherheitsherausforderungen" hervorgehoben.

Die USA hatten Xi mehrmals gedrängt, eine kritischere Haltung gegenüber Putin wegen des Krieges in der Ukraine einzunehmen. Peking hat sich den Sanktionen, die die USA, die EU, Japan und andere gegen Moskau nach dem Einmarsch in der Ukraine verhängt haben, nicht offiziell angeschlossen. Chinesische Unternehmen versuchen allerdings weitgehend, sich im Rahmen der Sanktionen zu bewegen.

Xi und Putin, die ein langjähriges Verhältnis zueinander pflegen, haben sich in außenpolitischen Fragen meist aus den Angelegenheiten des anderen herausgehalten. Gleichwohl war Xi bestrebt, China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt als verantwortungsvolle Macht zu positionieren.

Dem CCTV-Bericht zufolge bot Putin wiederum China seine Unterstützung in Fragen wie Xinjiang, Taiwan und Hongkong an und erklärte, Russland lehne jede Einmischung in die Angelegenheiten Chinas ab.

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur
Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

 

19758 Postings, 4302 Tage The_Hopetest

 
  
    
18.06.22 16:35

11868 Postings, 4244 Tage ranger100War immer da

 
  
    
1
19.06.22 09:31
wenn man allerdings die grundlegenden Arivafunktionen nicht kennt   kann ein Thread vermeintlich auch mal weg sein. Erst ein neuer Beitrag rückt ihn dann wieder in das Sichtfeld des entsprechenden Users.

Die Anzahl der automatisch angezeigten Threads ist beschränkt und richtet sich in der Reihenfolge nach dem Zeitpunkt der letzten Beitragserstellung. Threads ohne aktuelle  Beiträge wandern nach hinten...  

9359 Postings, 3814 Tage rübiDer Börsen Kreislauf

 
  
    
1
21.06.22 08:24
Alte Börsenweissheiten frei nach Kurt Tucholsky:920.06.22 18:33#34563  
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen ? echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken ?
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und ? das ist das Feine ja ?
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen ?
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Roland Balmersagteam 10. Juli 2013 um 17:55
Dieses Gedicht ist von Kurt Tucholsky. Er schrieb es unter dem Pseudonym Ignar Wrobel in "Die Weltbühne" (1930).

www.akquiseblog.de/2008/10/...leider-doch-nicht-von-tucholsky  

9359 Postings, 3814 Tage rübiUS Börse steigt und wird grün

 
  
    
23.06.22 18:20
Fed Powell: Sehe momentan keine Gefahren für den US-Dollar. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

9359 Postings, 3814 Tage rübiIst das die Zukunft ?

 
  
    
23.06.22 23:07
Träume eines Putin-Beraters: Russlands Einfluss soll von Lissabon bis China reichen
Alexander Dubowy - Vor 5 Std.
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Träume eines Putin-Beraters: Russlands Einfluss soll von Lissabon bis China reichen
© Bereitgestellt von Berliner Zeitung
Träume eines Putin-Beraters: Russlands Einfluss soll von Lissabon bis China reichen
Sergej Karaganows Interview mit der umstrittenen italienischen Zeitschrift ?Limes? kann als eine Fortsetzung des Gespräches von Anfang April 2022 mit Bruno Macaes, dem ehemaligen Außenminister für Europaangelegenheiten Portugals, Politikberatern und Business-Strategen in der britischen Wochenzeitung ?New Statesman? betrachtet werden. Im aktuellen Interview mit der ?Limes? fasst Karaganow die Gründe für den russischen Angriff auf die Ukraine zusammen, analysiert die potentiellen Folgen des Krieges für die Ukraine, Russland sowie die gesamte Welt und sieht die Russische Föderation in einen ?totalen Krieg? mit dem Westen um die Deutungshoheit über die Weltordnung verwickelt.

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Sergej Karaganow ist der wohl egozentrischste und schillerndste außen- und sicherheitspolitische Vordenker des Kreml. In den Reihen der russischen Intellektuellen gilt er als ein von zahlreichen ? wohl nicht selten selbst gestreuten ? Gerüchten umrungener, eine Aura des Geheimen ausstrahlender, hochgradig umstrittener Provokateur von bereits zu Lebzeiten legendären Ausmaßen.

Über zwei Jahrzehnte lang war Karaganow ein einflussreicher Berater der russischen Präsidenten Boris Jelzin und Wladimir Putin, Mitbegründer der ältesten russischen NGO ?Rat für Außen- und Verteidigungspolitik? (SVOP) sowie der wichtigen außenpolitischen Zeitschrift ?Russia in Global Affairs?. Sich selbst sieht Karaganow als den geistigen Vater der Hinwendung Russlands zur asiatisch-pazifischen Region.

Nach dem Ausgang der Kampfhandlungen gegen die Ukraine gefragt, gibt Karaganow eine betont optimistische Antwort. Russland scheine die sogenannte Spezialmilitäroperation militärisch zu gewinnen, wenn auch wesentlich langsamer als ursprünglich geplant. Dabei hebt Karaganow unabhängig von der Zeitdauer die absolute Notwendigkeit eines russischen Sieges hervor. Eine Niederlage könne sich Russland keinesfalls leisten.

Ein Erfolg sei gar existentiell für das Überleben der Russischen Föderation. Der Zeitpunkt sowie vor allem das Ausmaß des Sieges seien aber ausschließlich durch die oberste politische Führung Russlands zu definieren, so Karaganow. Selbst die Eliten wissen nicht, was der Kreml als Sieg werten möchte. Aus diesem Grund könne aktuell der zukünftige Grenzverlauf zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine kaum abgeschätzt werden.

Auch könne derzeit nur ein Waffenstillstand erwartet werden, von einem dauerhaften Frieden sei die Lage nach wie vor weit entfernt. Um die Chance für einen Friedensvertrag zu wahren, müssen sich nach Ansicht Karaganows die Vereinigten Staaten gegen weitere Kampfhandlungen aussprechen und ? offenbar ? auch Kiew von der Aussichtslosigkeit des Widerstandes überzeugen.

Aus diesem Grund könne die sogenannte Spezialmilitäroperation noch Jahre andauern, so Karaganow. Aufgrund der Interessen einiger westlicher Staaten am Fortbestehen des Konfliktes bleibe das Risiko der Eskalation hoch.

Von der Wehrfähigkeit der ukrainischen Armee sowie der Wehrwilligkeit der ukrainischen Bevölkerung zeigt sich Karaganow nicht überrascht. Die Ukraine sei zwar ein ?völlig korruptes Regime?, das ?von der Mehrheit der Ukrainer verabscheut? werde, die Bevölkerung habe jedoch damit begonnen, an die Eigenstaatlichkeit zu glauben und für ihr Heimatland zu kämpfen, so Karaganow.

Auch in Russland bestehe die Auffassung, dass es sich um einen existenziellen Krieg handle. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützte Wladimir Putin. Die verbliebenen pro-westlichen Elitenkreise würden entweder das Land verlassen oder unter dem Eindruck der Sanktionspolitik ihre Ansichten ändern.

Zwar sei der unmittelbare Verlust der Ukraine als Pufferstaat zwischen Russland und dem Westen bedauerlich, die sich abzeichnende Alternative wäre für Moskau jedoch ungleich schlimmer gewesen. Hätte Moskau zu lange gewartet, wäre aus der Ukraine ein hochgerüsteter, Russland gegenüber feindlich eingestellter Staat mit einer ?starken, ideologisch faschistischen Armee? geworden ? ein ?Anti-Russland?, so Karaganow.

In Zukunft werde ohnehin irgendeine Art der Pufferzone zwischen Russland und dem Westen errichtet, zeigt sich Karaganow zuversichtlich. Schließlich habe der Westen das militärische Agieren Moskaus provoziert, die von Moskau gezogenen sprichwörtlichen roten Linien jahrelang ignoriert.

Die Besatzung des gesamten ukrainischen Territoriums bezeichnet Karaganow als eine ?enorme Belastung? und spricht sich dagegen aus. Dabei verweist er auf das berühmt-berüchtigte Zitat des amerikanischen Politologen und Regierungsberaters Zbigniew Brzezinski, wonach Russland ohne die Ukraine niemals ein lebensfähiges Imperium sein könne, während die russische Kontrolle über die Ukraine den imperialen Status automatisch gewähre.

Verwandtes Video: Putin vergleicht sich mit russischem Zar Peter dem Großen


Süffisant und durchaus selbstkritisch merkt Karaganow an, dass die außen- und sicherheitspolitische Elite Russlands die provokativ-ironischen Worte Brzezinskis seltsamerweise nie zu verstehen vermochte, denn eigentlich habe Russland Sibirien und nicht der Ukraine den Großmachtstatus zu verdanken.

Sergej Karaganow sieht den eigentlichen Auslöser des Krieges in der schleichenden Integration der Ukraine in die Nato und beteuert, die Gefahr des Krieges über viele Jahre vorausgeahnt und davor gewarnt zu haben. Als sein Lebensdrama bezeichnet er die Vorhersehbarkeit bei gleichzeitiger Unvermeidlichkeit der aktuellen Konfrontation sowie das ? auch persönliche ? Unvermögen, etwas daran zu ändern.

Die Reaktionen des Westens seien in Anbetracht zahlreicher Krisen und der verzweifelten Lage der modernen westlichen Führungseliten vorhersehbar gewesen, so Karaganow. Aus Russland habe der Westen lange vor dem Krieg ein willkommenes Feindbild geschaffen. Im Grunde genommen habe ein neuer Kalter Krieg vor über einem Jahrzehnt und somit bereits vor dem Euro-Maidan in der Ukraine begonnen. Den Grund dafür sieht Karaganow in der schrittweisen Schwächung der globalen Rolle des Westen.

Durch die offene Feindschaft mit Russland versuche die westliche Elite einen verzweifelten Gegenangriff, um die Russische Föderation zu neutralisieren, welche nach Ansicht Karaganows in vielerlei Hinsicht zu einem Dreh- und Angelpunkt der nicht-westlichen Welt im militärischen und politischen Sinne geworden sei. Der Lauf der Geschichte könne aber nicht umgekehrt werden. Die Welt sei gerade dabei, sich von der westlichen Hegemonie endgültig zu befreien.

Mit der ersehnten Freiheit gehe jedoch globale Instabilität einher. Diese instabile konfliktreiche Phase solle über die nächsten 15 Jahre in ein neues Gleichgewicht der Mächte übergehen. Bis dahin bleibe die Lage hochgradig volatil und es gelte, einen Atomkrieg zu verhindern.

Auf die chinesische Kritik des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie die offensichtliche Zögerlichkeit Chinas bei der Unterstützung Russlands angesprochen, leugnet Karaganow jedwede Entfremdungsgerüchte und sieht eine sehr enge strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Peking nach wie vor gegeben. Denn bei aller Vorsicht verstehe Peking, dass eine Niederlage Russlands China international, vor allem in der Beziehung mit den USA, sehr verwundbar machen würde.

Auch wenn in den kommenden Jahren die Abhängigkeit Russlands von China und einigen weiteren Staaten der asiatisch-pazifischen Region zunehmen werde, hofft Karaganow in einem Jahrzehnt auf die Stabilisierung der Sicherheitssituation an den westlichen Grenzen und eine positive Entwicklungsdynamik. Zu diesem Zeitpunkt werde sich die Welt und Europa stark verändern und Moskau im Idealfall die Möglichkeit erhalten, den Aufbau von Groß-Eurasien voranzutreiben. Unter Groß-Eurasien versteht Karaganow eine lose Gemeinschaft von Shanghai über Paris bis nach Lissabon mit Russland als einende Mitte. Das angelsächsische Großbritannien schließt Karaganow mit hoher Wahrscheinlichkeit aus diesem Groß-Eurasien der Zukunft aus.

Ob dieses nach Einschätzung Karaganows Best-Case-Szenario auch tatsächlich eintrete, sei aktuell aber nicht abzusehen. Denn Russland befinde sich in einem Kriegszustand, ja in einem ? vom Westen entfesselten ? totalen Krieg. Dabei versuche der Westen, die eigenen verlorenen Positionen gegen den Rest der Welt zurückzugewinnen. Nach Ansicht Karaganows trete Russland zum gegenwärtigen Zeitpunkt als das zentrale Element der nicht-westlichen Welt auf, als ein Leuchtturm im Kampf gegen den Westen.

Kurz- bis mittelfristig schätzt Karaganow die Gefahr des Zerfallsprozesses der Russischen Föderation infolge eines langwierigen Konflikts in der Ukraine und gegen den Westen als hoch ein. Dabei verweist er auf angeregte Diskussionen im Rahmen der 30. Tagung des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik (SVOP) unter dem Generalthema ?Nach der Sonderoperation: Russland in einer neuen Entwicklungsetappe?. Sergej Karaganow weist auf die übereinstimmende Meinung der Tagungsteilnehmer hin, wonach ein militärischer Sieg in der Ukraine für Russland zur Vermeidung der Desintegrationsprozesse absolut notwendig sei.

Denn erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges zielen einige westliche Mächte unverhüllt darauf ab, Russland zu spalten. Die aktuelle Lage sei sogar wesentlich schlimmer als zur Zeit des Kalten Krieges. Damals läge die Zielsetzung in der Abschreckung und der Eindämmung der Sowjetunion, während heute Russlands Feinde die Desintegration und den Zusammenbruch der Russischen Föderation herbeisehnten. Nachdem so viel auf dem Spiel stehe, könne eine weitere Eskalation nicht ausgeschlossen werden, so Karaganow.

Sergej Karaganow legt seine Gedanken in gewohnt provokanter, teils schwer fassbarer pseudophilosophisch-nebulöser Sprache dar. Die verbal-graphomanische Manier des einst wichtigen Kremlstrategen soll aber keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass Karaganows Worte seit gut einem Jahrzehnt um lediglich zwei ? mehr auf Wunschannahmen als auf Tatsachen gründenden ? Gedanken kreisen.

1.)  Untergang des Westens: Die Überzeugung von baldiger ? wenn auch teilweiser ? Entkoppelung der USA von Europa und der Schwächung transatlantischer Banden, einer faktischen (wenn möglicherweise auch nicht rechtlichen) Desintegration der EU und der Nato sowie der zwingenden Annäherung Europas (jedenfalls Zentral- und Südeuropas) an Russland.

2.)  Krieg um die Deutungshoheit über die Weltordnung: Der Traum von einem Groß-Eurasien vom Pazifik bis zum Atlantik mit Russland als dem zentralen verbindenden Element dieser geoökonomischen und geopolitische Struktur.

Der von Karaganow in die russischen außen- und sicherheitspolitischen Diskussionen eingebrachte Begriff von Groß-Eurasien bietet bei näherer Betrachtung nur wenig konkrete Inhalte. Pikanterweise hat der ? in den 1990er und frühen 2000er-Jahren für seine erklärt prowestlichen und proamerikanischen Sichtweisen ? bekannte Politpublizist noch vor knapp einem Jahrzehnt die Idee eines Groß-Europas unter Einbeziehung Russlands mit ähnlicher Inbrunst verteidigt wie den Traum eines Groß-Eurasiens heute. Freilich kann der letztere im Wesentlichen als eine Erweiterung der ursprünglichen Idee Karaganows betrachtet werden.

Als Rechtfertigung seiner Abkehr von den pro-westlichen Überzeugungen diente Karaganow das Mär vom postmodernen, jedwede traditionellen Werte verschmähenden Westen und dem familienfreundlichen und hochreligiösen Russland als seinem ewigen Kontrahenten. Dass die emotionslose, der Lüge nicht zu überführende Statistik ein anderes Russland ? ein fern der traditionellen Wertvorstellungen lebendes, identitätsverwirrtes, turbokapitalistisches und bis in die kleinsten Gesellschaftsstrukturen individualistisches Land ? zeichnet, lässt Karaganow bei seinen Erklärungsversuchen naheliegenderweise außen vor.

Freilich sollten die Einschätzungen Sergej Karaganows mit einer großen Prise Zweifel bewertet werden. Ein Haus- und Hofpolitikberater und unbestrittener Einflüsterer der Mächtigen ist er nicht mehr, seine tatsächlichen Einflussmöglichkeit sind schon lange im Niedergang. Nichtsdestoweniger offenbart Karaganows Interview die sich aus dem amorphen Selbstbild des heutigen Russlands speisende Sehnsucht russischer Eliten nach einem grandiosen, jedes Fehlverhalten rechtfertigenden Sendungsgedanken einer globalen Mission für Russland.

In dieser Sehnsucht erklingt das Echo des Phantomschmerzes nach dem verlorenen Paradies der utopisch-kommunistischen Weltumbauidee, der aus den echten wie auch imaginären Unzulänglichkeiten der modernen Welt erwachsende Weltschmerz der intellektuellen politischen Klasse Russlands, die sehr lange an nichts und an niemanden mehr zu glauben schien. Doch der zunehmend schwindende Nihilismus der russischen Staatsspitze macht ihr Handeln gefährlich und unvorhersehbar.  

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