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Deutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?

Seite 1 von 138
neuester Beitrag: 11.07.22 13:34
eröffnet am: 27.08.13 16:29 von: Coin Anzahl Beiträge: 3438
neuester Beitrag: 11.07.22 13:34 von: WesHardin Leser gesamt: 1154802
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bewertet mit 26 Sternen

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363 Postings, 4967 Tage CoinDeutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?

 
  
    
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27.08.13 16:29
Kurs bei Threadbeginn: 16,25?  
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3412 Postings ausgeblendet.

5102 Postings, 370 Tage Highländer49Deutsche Rohstoff

 
  
    
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25.04.22 17:37
Konzernabschluss, Anhebung der Prognose für 2022, Prognose 2023 und Dividendenvorschlag
https://rohstoff.de/...er-2022-prognose-2023-und-dividendenvorschlag/  

804 Postings, 3133 Tage WesHardinDividende

 
  
    
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25.04.22 18:38
Die vorgeschlagene Dividende von 60 Cent angesichts eines  Gewinns von 5,31?/Aktie (Ausschüttungsquote = 11%) sowie den glänzenden Aussichten für das laufende und kommende Gj. ist in meinen Augen eine absolute Unverschämtheit gegenüber den Aktionären!!!  

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
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25.04.22 21:28

@WesHardin - ich sehe das anders. Laut dem hierunter verlinkten Artikel rührt der Konzerngewinn der Deutschen Rohstoff AG im Wesentlichen aus Verläufen der Deutschen Rohstoff Australia und eines Anteils an der Rhein Petroleum GmbH. Das wird im kommenden Jahr nicht unbedingt 1:1 so wiederholt. 

Die Dividende wurde damals wegen der Pandemie gestrichen und auch die ist noch nicht unbedingt vorbei. In China wird gerade drüber nachgedacht, nach Shanghai nun womöglich auch Peking abzuriegeln - betroffen wären ggfs. Millionen von Menschen. Knickt die chinesische Wirtschaft ggfs. ein, hätte das auch wieder Folgen für den Weltmarkt. 

Der Ölpreis gibt z. Zt. ordentlich nach. Die Deutsche Rohstoff AG ist auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern, u.a. in Sachen Lithium. IMO ist es tatsächlich besser, sie hält jetzt erst mal die  Mücken zusammen und reinvestiert das teils in solche Zukunftsprojekte, teils in Anlageklassen, die sich dazu antizyklisch verhalten - sofern es nicht gleich dafür verwendet wird, Schulden abzubauen

Wir stehen wahrscheinlich am Rande einer großen Rezession - ein schuldenfreies Unternehmen, dessen Kerngeschäft antizyklisch darauf reagiert und das auch und gerade in so einer Lage genug Mittel beiseite gelegt hat, um (hoffentlich bald) günstig expandieren zu können, ist mir allemal lieber als ein dukatenspeiender Dividendenesel. 

Noch ist die Deutsche Rohstoff AG ein Small cap. Ich bin hier mit einem langfristigen Horizont eingestiegen und mir persönlich ist lieber, sie wächst gesund weiter zu einem Mid cap heran, als daß sie jetzt leichtfertig mit Dividenden um sich haut. Deren Höhe kann dann gern mit der Zeit wieder steigen, aber jetzt heißt es IMO erst mal, die Pandemie samt Ukrainekrieg erst mal gesund zu umschiffen und dennoch weiter auf Wachstumskurs zu bleiben dabei. 

 

102 Postings, 4264 Tage halodri1ähm...leider vertan

 
  
    
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25.04.22 22:35

musste grad mal nachdenken bei welchem Unternehmen ich die Nachrichten gelesen habe..


Dein Link war leider falsch..der war vor 10 Jahren. Der richtige Link ist

https://www.mydividends.de/news/...huettet-wieder-eine-dividende-aus/

..aber Deine Mail ist vollkommen korrekt auch wenn die Gewinne nachhaltiger sind. Mir ist lieber das Geld bleibt im Unternehmen und gerade jetzt in den ungemütlichen Zeiten wird die DRAG mehr mit dem Geld anfangen können als die Aktionäre. Jeder Aktionär wird dieses Jahr seine Freude an der Aktie haben. in 2022 könnten wir durchaus bei 8-12 € EPS landen..

 

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
25.04.22 23:24
@halodri1 - vielen Dank für Deinen Hinweis, da ist mir tatsächlich was durcheinandergeraten. Hast Recht, es ist ein uralter Artikel, daher nehme ich den ersten Absatz meines Beitrags #3416 zurück und hänge hierunter nochmal einen aktuellen Artikel an.

 

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninQuo vadis

 
  
    
04.05.22 13:10

https://oilprice.com/Energy/Crude-Oil/...he-Storm-In-Oil-Markets.html

Die Ruhe vor dem Sturm auf den Ölmärkten Von Tom Kool

3. Mai 2022, 14:00 Uhr CDT Der US-Golf von Mexiko verzeichnet einen Ausbruch von Bohraktivitäten. Schieferbohrer konzentrieren sich auf die Rendite der Anleger. Die Hitzewelle in Indien lässt den Strombedarf auf beispiellose Höhen steigen. Die erste Maiwoche hätte uns einen lang erwarteten Paradigmenwechsel bringen können, aber die Märkte schätzen immer noch die Auswirkungen von Chinas COVID-Lockdowns ein inmitten der in Peking stattfindenden Massentests, und die Wahrscheinlichkeit eines umfassenden europäischen Embargos für russisches Öl. Da es für keines von beiden einen klaren Ausweg gab, blieben die Brent-Futures in einer Spanne und schlossen am Dienstag bei rund 106 $ pro Barrel. - Während allgemein erwartet wird, dass die OPEC+ einem weiteren monatlichen Anstieg von 432.000 Barrel pro Tag zustimmt, wird die wachsende Kluft zwischen den erklärten Zielen des Ölkatells und der Realität zu eklatant, um sie ignorieren zu können.

- Für März, den letzten Monat, für den offizielle OPEC+-Daten verfügbar sind, summierte sich die Diskrepanz auf 1,45 Millionen Barrel pro Tag und wird voraussichtlich nur im April zunehmen, da die russische Produktion zurückging.

- Afrika war eine eigene Quelle von Kopfschmerzen, da Libyens wichtigste Infrastrukturblockade etwa 550.000 Barrel pro Tag von der weltweiten Versorgung abschneidet, während Nigeria und Angola inmitten höherer Gewalt und endgültiger Rückgänge weiter ins Rutschen geraten.

- Die Freigabe von 240 Millionen Barrel durch die IEA in den nächsten Monaten und Chinas Nachfragerückgang um bis zu 1 Million Barrel pro Tag nach den COVID-Sperren haben beide die Probleme auf der Nachfrageseite gemildert, sollte sich die Nachfrage jedoch im Sommer erholen, könnte es eng werden und die Situation sich wieder verschlechtern.

Marktbeweger - Der französische Energieriese TotalEnergies (NYSE:TTE) gab bekannt, dass er weiterhin LNG aus dem 17,5 mtpa Yamal LNG-Projekt liefern wird, an dem er mit 20 % beteiligt ist, um seine Kerninteressen in Russland zu schützen. - Der US-Ölmajor Chevron (NYSE:CVX) erhöhte sein Produktionsziel für den Perm um 15 % gegenüber dem Niveau von 2021 und erwartete zunächst eine Produktion von 725.000 Barrel pro Tag, während das Rückkaufversprechen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar unverändert blieb. - Das portugiesische Unternehmen Galp Energia (ELI:GALP) erwägt Berichten zufolge den Verkauf seiner Upstream-Betriebe in Angola, einem seiner wichtigsten Produktionsgebiete, und signalisiert damit, dass sein Streben nach erneuerbaren Energien immer zeitgemäßer wird.

Dienstag, 03. Mai 2022 Deutschland lässt Widerstand gegen russisches Ölembargo fallen.

Spitzenbeamte der deutschen Regierung bestätigten, dass Berlin bereit sei, ein sofortiges Verbot russischer Ölimporte durch die Europäische Union zu unterstützen, obwohl der gestrige EU-Gipfel die blockweiten Meinungsverschiedenheiten über das Embargo nicht überwinden konnte.

Libyen-Blockade erzeugt Druck auf Lagerbestände. Libyens NOC hat die beiden verfeindeten Regierungen des Landes davor gewarnt, dass die Risiken der Lagerung einiger libyscher Sorten langfristige Folgen haben – solche (Ölsorten) wie Bu Attifel müssen kontinuierlich erhitzt werden, da sie sich sonst aufgrund ihres hohen Wachsgehalts in Tanks und Pipelines verfestigen.

Raketenangriffe auf Rock Kurdish Refining. Bei einem Raketenangriff, zu dem sich bisher niemand bekannte, zielte eine Reihe von Raketen auf zwei Raffinerien in der kurdischen Hauptstadt Erbil und beschädigte die Öllagerkapazitäten auf dem Gelände, nur zwei Monate nachdem das iranische IRGC einen Raketenangriff in der Region durchgeführt hatte.

Der US-Golf von Mexiko erlebt einen Ausbruch neuer Aktivitäten. In den kommenden Monaten werden die schwimmenden Produktionsanlagen von BP (NYSE:BP) Argos und Shell (NYSE:SHEL) Vito in Betrieb genommen, die auf der Rückseite der kürzlich in Betrieb genommenen King Quay-Anlage von Murphy Oil erfolgen und rund 280.000 Barrel pro Tag an neuer Produktionskapazität hinzufügen werden .

Verwandte: Das US Shale Patch steht vor einer Fülle von Problemen Schieferpioniere bleiben bei Auszahlungen.

Die Schieferbohrunternehmen Diamondback Energy (NASDAQ:FANG) und Devon Energy (NYSE:DVN) haben ihre Dividendenzahlungen erhöht, während die Produktion im Wesentlichen unverändert blieb, wobei Ersteres sogar so weit ging, seine vierteljährliche Auszahlung zu verfünffachen, trotz des Drucks der Biden-Regierung, die Produktion hochzufahren Produktion hoch. Beispiellose Hitze lässt Indiens Strombedarf in die Höhe schnellen. Angesichts der heißesten Frühlingsmonate seit Jahrzehnten stieg Indiens Strombedarf im vergangenen Monat mit 135 Milliarden KWh auf den höchsten Stand aller Zeiten und löste gleichzeitig weit verbreitete Stromausfälle im ganzen Land aus, da das Angebot um 2,4 Milliarden Einheiten hinter der Nachfrage zurückblieb.

Russland will den neuesten afrikanischen Gaspipe-Deal aufbauen Nigerias Erdölminister Timipre Sylva erklärte, Russland habe Interesse an einer Investition in die seit 2016 diskutierte Gaspipeline Nigeria-Marokko bekundet, ohne anzugeben, ob die Route offshore oder onshore verlaufen werde. Südafrikanische Bergleute kämpfen mit der Logistik. Bergbauunternehmen in Südafrika haben angesichts weit verbreiteter Störungen im Eisenbahnnetz des Landes auf Kohletransporte zu den Häfen zurückgegriffen – da die Kohle in Newcastle mit 320 US-Dollar pro Tonne gehandelt wird, sind die Kosten schmackhaft, obwohl die Bahn viermal billiger ist. US-Gas-Futures steigen inmitten des LNG-Pulls erneut Die US-Erdgaspreise sind wieder gestiegen, wobei der Liefervertrag für den Frontmonat Juni 22 knapp über 8 $ pro mmBtu lag, inmitten eines ständig wachsenden Exportsogs auf die inländische Gasproduktion, wobei die Produktion geringfügig auf 92-93 bcfd zurückging.

 

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninPrognose mehr als Konservativ

 
  
    
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07.05.22 10:06

Nachdem es eigentlich auf keinem Börsenportal seriöse Angaben zu KGV, KBV und EPS gibt, muss man sich bei der kleinen DRAG die Informationen selbst errechnen.

Die Informationen in der neuesten Prognoseerhöhung haben es in sich, wenn man den koservativen Präissen die realen aktuellen Marktpreise zugrunde legt, und Fakten aus der Wirtschaftswelt zusammenführt.

Die neue Prognoseerhöhung vom 25.04.2022 sieht wie folgt aus:

Basisszenario 2022:

Konzernumsatz: 130 bis 140 Mio. EUR (bisher 126 bis 134 Mio. EUR)

EBITDA: 110 bis 120 Mio. EUR (bisher 97 bis 102 Mio. EUR)

Dieses Basisszenario beruht auf einem Ölpreis von 85 USD/Barrel, einem Gaspreis von 4 USD/MMbtu und einem Wechselkurs EUR/USD von 1,12 für den Rest des Jahres 2022.

Desweiteren gibt die Gesellschaft einen Anhaltspunkt für ein erhöhtes Preisszenario:

Der heute veröffentlichte Lagebericht der Gesellschaft enthält außerdem ein Szenario mit einem Ölpreis von 92 USD/Barrel für den Rest des Jahres 2022 sowie einem Ölpreis von 85 USD/Barrel für das Jahr 2023 bei gleichem Gaspreis und Wechselkurs EUR/USD. Es führt zur folgenden Prognose:

Erhöhtes Preisszenario 2022:

Umsatz: 140 bis 150 Mio. EUR

EBITDA: 120 bis 130 Mio. EUR

Die eigentliche Prognose geht von einem Ölpreis von 85 $/Barrel aus, wobei bei einem Ölpreis der um 7 $/Barrel höher liegen würde (erhöhtes Preisszenario) die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung von 10 Mio angibt. Sollte der Ölpreis den aktuellen Peis von 110 $/Barrel halten, würde allein aufgrund des Ölpreises der Umsatz bereits 175 Mio € betragen.

Der Glücksfall für die westliche Welt ist der aktuelle Lockdown in China, der die demand Seite um ca. 1,5 Mio Barrel pro Tag vermindert, ansonsten würde der Ölpreis deutlich höher stehen, da ein Gap zwischen Angebot und Nachfrage von ca. 1 Mio Barrel entstehen würde. Das aktuelle GAP wird auch nur durch die riesigen release Mengen aus der strategischen Reserve der USA und anderen IAE geschlossen. Diese müssen aber später wieder gefüllt werden.

Nun melden die Chinesischen Ölkonzerne, das trotz Lockdown in China die Benzinnachfrage deutlich ansteigt,

https://oilprice.com/Energy/Crude-Oil/PetroChina-Sees-Fuel-Demand-Rise-In-China-Despite-COVID.html

was die Wahrscheinlichkeit auf steigende Ölpreise eine höher Gewichtung verleiht als fallenden Preise. Das Ölembargo der EU ist ebenfalls eher ein Argument für weiter steigende Ölpreise, amerikanische Großbanken prognostizieren für diesen Fall einen Anstieg auf 185 $ /Barrel.

https://www.godmode-trader.de/artikel/jpmorgan-europaeisches-embargo-fuer-russisches-oel-laesst-preis-auf-185-dollar-hochspringen,10966940

Wenn beim Öl die Prognose als konservativ ist, mutet die Prognose beim Gas an, als wäre Sie für die Wunschträume europäischer Politker insziniert. Wie oben nachzulesen ist, wird sowohl im Basisszenario als auch im erhöhten Preisszenario der Gaspreis bei 4$/mBTU taxiert.

Aktuell notiert der Preis mit 8 $ aber doppelt so als in der Prognose zugrunde gelegt, nachdem letzte Woche bereits 9 $ erreicht wurden. Die amerikanischen Experten gehen inzwischen davon aus, dass bald die 10 $ erreicht werden.

https://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/US-Natural-Gas-Prices-Could-Soon-Hit-10.html

In Anbetracht der Tatsache, dass die Gasproduktion einen erheblichen Teil der Einnahmen ausmacht, nach den März Cogis Daten dürfte der Gas Anteil bei 30 - 40 % liegen, schlummert hier das größte upstream Potential für die nächste Prognoseerhöhung.

https://cogcc.state.co.us/cogisdb/Production/MonthlyProdRpt?Grouping=OPERATOR&Operator=10542&Year=2022&CountyCode=&ApiCountyCode=

Manchmal denke ich mir dass das Potential viel zu traumhaft ist um real zu sein, aber das Sahnehäubchen kommt ja noch oben drauf. Wie oben nachzulesen ist wird ein Wechselkurs von 1,12 $ / € zugrunde gelegt.

Wie alle deutschen leidgeprüft wissen arbeitet die EZB Cheffin Lagarde ausschließlich im Interesse ihres hoch verschuldeten Nationalstaates Frankreich, und zerstört mit der Zinsanhebungsverweigerung die Ersparnisse der Nordstaaten, kommt aber in deutlichen Verzug zu den heftigen Zinsanhebungen der FED. Dies bringt den Euro weiter unter Druck und niemand rechnet damit, dass die 1,05 $/€ die wir aktuell haben bestehen bleiben werden.

Der Konsens am Finanzmarkt ist, dass wir auf eine Euro Dollar Parität hinsteuern, nicht wenige gehen davon aus, dass der €uro unter die Parität fällt.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/devisen-erreicht-der-dollar-bald-die-paritaet-zum-euro/28268416.html

Sollte die Parität erreicht werden, sorgt dies beim Gewinn allein um Steigerung von weiteren 12%.

Zu guter letzt gerät zunehmend in den Hintergrund, dass laut Präsentation von Almonty die Wolframmine in Sangdong dieses Jahr die Produktion aufnehmen soll, was natürlich zu steigenden Kursen und damit einer Steigerung des Portfolios Assets zugute kommen wird.

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiB58Ts8sz3AhXHtqQKHU7VCtQQFnoECAgQAQ&url=https%3A%2F%2Falmonty.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F08%2FPresentation-August-2021_DE.pdf&usg=AOvVaw28K8M37BELyWIVN-J4BHRu

Weitere stille Reserven stecken im Portfolio von NOG und der Lithium Exploration in Australien.

Ein wichtiger Hinweis noch zum Schluss, die steigende Öl und Gaspreise schlagen direkt vom Umsatz auf das EBITDA durch, wie man im direkten Vergleich zwischen Prognose und Prognoseerhöhung sehen kann, bleibt der Abstand von ca. 20 Mio gleich, da ja keine weiteren Kosten entstehen.

All dies ließ mich zu dem Schluss kommen, welchen ich im Titel vorab als Resumee formulierte.

 

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninInterview erschienen 13.05.2022 Teil 1

 
  
    
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13.05.22 15:27

https://www.mannheimer-morgen.de/...knappes-erdoel-_arid,1949557.html

Überschrift lautete:

Das ist eine gigantische Menge

 
Angehängte Grafik:
scannen0035-2.jpg (verkleinert auf 73%) vergrößern
scannen0035-2.jpg

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninInterview Teil 2

 
  
    
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13.05.22 15:29

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninWo soll das zusätzliche Öl herkommen?

 
  
    
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17.05.22 17:39

Während Politiker imer wieder Wunschträume, das wir Öl von anderen Lieferanten bekommen, und der Verzicht auf russisches Öl problemlos möglich ist als Fakt darstellen, haben Shell und Exxon mit Explorationsbohrungen die erfolglos waren Milliarden in den Sand gesetzt.

3 Offshore Bohrungen von Shell in Brasilien, die Jahre dauerten zeigten sich als erfolglos, es kommt kein Öl. Das ganze kostete Shell 1 Mrd $, aber es wird keine Erträge geben

Exxon hat ebenfalls in Brasilien 1,6 Mrd für 3 Jahre erfolglose offshore Bohrungen.

https://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/Shells-Brazil-Wells-Come-Up-Dry.html

Bei den amerikanischen Unternehmen ist auch nicht mit einem schnellen Ausbau der Kapazitäten zu rechen. Inzwischen sind die Kosten für neue fracking Bohrungen um 20% gestiegen. Viel interessanter ist aber die folgende Nachricht, welche die Bohrdienstleister am 13.05. rausgehauen haben.

Die Vorlaufzeit zwischen Bestellung und Lieferung von Stahlrohren (die zur Innenauskleidung von Ölquellen verwendet werden), Bohrausrüstung und Kompressoren kann jetzt bis zu zwei Jahre betragen, was auf die weltweiten Unterbrechungen der Lieferkette zurückzuführen ist.

https://oilprice.com/Energy/Energy-General/Soaring-Costs-Set-To-Hurt-US-Shale-Production.html

Wenn China die Wirtschaft wieder hochfährt wird der Verbrauch drastisch steigen. Momentan stellt China in Aussicht am 01.06. die Wirtschaft wieder zu öffnen:

Am Dienstagmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 115,03 US-Dollar. Das waren 79 Cent mehr als Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 65 Cent auf 114,84 Dollar. "Der Preisanstieg ist auf Optimismus zurückzuführen, dass der Corona-Lockdown in Shanghai gelockert werden könnte", kommentierte Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. Es verweist auf Aussagen des stellvertretenden Bürgermeisters, laut denen die Einschränkungen bis zum 1. Juni aufgehoben werden könnten. In Shanghai wurden den dritten Tag in Folge keine Neuinfektionen gemeldet, was als Bedingung für eine Milderung der scharfen Maßnahmen gilt. China ist einer der größten Ölverbraucher der Welt. Nach wie vor befinden sich die Ölpreise auf sehr hohem Niveau. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat an den Rohstoffmärkten zu hoher Verunsicherung und einem deutlich geringeren Angebot an Rohöl geführt. Hintergrund sind zahlreiche Sanktionen gegen Russland, das eines der größten Ölförderländer der Welt ist.

https://express.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/519487/Merkel-tritt-bei-Verabschiedung-von-Ex-DGB-Chef-Hoffmann-auf?src=live

Dies fällt dann mit der amerikanischen und europäischen Reisesaison zusammen, in der in der Regel der Verbrauch von Öl so drastisch ansteigt, dass Höchstmengen wie zur Heizsaison verbraucht werden.

Momantan spricht wenig für fallende Ölpreise.

 

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninSinkt Ölnachfrage wegen Rezession?

 
  
    
20.05.22 09:29

Da sind sich selbst Ökonomen und Wirtschaftsexperten nicht einig.

Dennoch sind viele Experten inzwischen der Meinung, dass selbst wenn eine Rezession kommt, die Ölnachfrage bei Weitem nicht so weit zurück gehen wird wie während der Wirtschaftskrise 2008 oder der Covidkrise.

Javier Blasberg von Bloomberg sieht gute Chancen auf eine milde Rezession in den USA, bei dem sich zwar das Wachstum abschwächt, aber kaum Einfluss auf den jährlichen Ölverbrauch hat.

In die gleiche Kerbe schlägt die FED, die sehr optimistisch ist eine weiche Landung hinlegen zu können.

Die von Powell genannte Begründung hierfür ist, dass Haushalte und Unternehmen in guter finanzieller Verfassung sind, über übermäßige Ersparnisse verfügen und der Arbeitsmarkt sehr robust ist.

Auch Goldmann Sachs glaubt weiterhin an Wachstum, hat zwar die Prognose für dieses Jahr von 2,6 % auf 2,4 % und für 2023 von 2,2 % auf 1,6 % gesenkt, glauben aber nicht an einen stärkeren Rückgang der Nachfrage:

Ein langsameres Wirtschaftswachstum wird wahrscheinlich das Wachstum der globalen Ölnachfrage verlangsamen, wenn die Fed die „sanfte Landung“ erfolgreich schafft. Damit die Ölnachfrage tatsächlich schrumpft, muss eine Rezession schwerwiegend sein.

https://oilprice.com/Energy/Oil-Prices/...f-There-Is-A-Recession.html

Wie sieht es in Europa aus. Nach der Heizsaison ist die "driving season" also die Urlaubszeit, die Periode des höchsten Ölbedarfes. Die Staaten haben nun alle extra für die Urlaubszeit Steuern gesenkt oder auf andere Weise die Belastung gesenkt, damit die Bevölkerung weiterhin ausgiebig den Urlaub genießen kann. Durch diese Erleichterungen ist kein Rückgang im Verbrauch zu dieser Zeit zu erwarten.

Die Amerikaner verzichten zu dieser Zeit auf keinen Fall auf das Fahren.

Wie sieht es in China aus? Bereits während des Lockdowns 2020 wurde ein Einbruch von den Eperten vorhergesagt, und China ist deutlich besser davon gekommen und die Wirtschaft anschließend schneller wieder gewachsen als von allen Experten prognostiziert.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/...s%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Hinlänglich bekannt sind die Schlangen von Schiffen vor den chinesischen Häfen, nach Aufhebung der Maßnahmen, die bereits für 01.06.2022 in Aussicht gestellt wurden (siehe mein posting oben) werden wieder eine Menge Schiffe den Betrieb aufnehmen und die weltweite Wirtschaftsaktivitäten anspringen lassen.

Was wird die Nachfrage weiterhin stützen? Bei einem tägichen Verbrauch von aktuel ca 100 Mio Barrel pro Tag und eine weltweiten Produktion die knapp darüber liegt müssen die strategischen Reserven, welche über das sogenannte Release organisiert durch die IEA Mitglieder freigegeben wurden,  wieder gefüllt werden. Nach Angaben der IAE betrug die Gesamtmenge die wieder gefüllt werden mus 240 Mio Barrel.

https://oilprice.com/Energy/Crude-Oil/...he-Storm-In-Oil-Markets.html

Selbst die USA wirken nun auf die EU ein, kein Embargo gegen russisches Öl zu verhängen, da ein weiterer deutlicher Preisanstieg für diesen Fall fast sicher ist. Stattdessen sollen Einfuhrzölle auf russisches Öl erhoben werden, da ein weiterer Rückgang der Ölmengen auf dem Weltmarkt die Inflation weiter antreiben werden. Die Russen haben für diesen Fall aber angekündigt kein weiteres Öl nach Europa zu liefern. Dies würde zu einem weiteren Rückgang auf dem Weltmarkt führen.

Die Opec liegt mit iihrer Tagesproduktion bereits 2,7 Mio Barrel pro Tag hinter den zugesagten Mengen zurück, und wie schlimm das Angebot hinter Nachfrage zurück hängt zeigt eine Meldung von Gestern.

Gegen Staatsfeind Nummer 1 Maduro und sein Land Venezuela werden sofort alle Sanktionen aufgehoben, nur weil "händeringend" deren Öl gebraucht wird.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/...egen-Venezuela-zurueck


 

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
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27.05.22 21:10
Der Vorstandschef der Deutschen Rohstoff AG, Thomas Gutschlag, vergleicht die Debatte um eine Preisobergrenze für Öl mit dem Berliner Mietendeckel. "Produzenten würden ihre Investitionen einschränken, das Ölangebot auf dem Markt würde sinken", sagte er den Part ...
 

2 Postings, 260 Tage vainstreamNeues Kursziel?

 
  
    
09.06.22 09:47
Aufgrund des aktuellen ATHs und fehlender Neubewertung die Frage in die Runde, wie weit es hier aus technisch/fundamentaler Sicht gehen kann.
Da die Ölpreise vermutlich noch nicht ihr Maximum erreicht haben, wäre hier vermutlich noch weitere Anstiege d. DRAG zu erwarten ?!  

53 Postings, 2190 Tage manni0815the sky is the limit ;-)

 
  
    
09.06.22 10:55

86 Postings, 503 Tage AvatVilaich sag mal so,

 
  
    
09.06.22 11:14
wäre sie in Amerika gelistet, stünde sie vermutlich schon bei über 60 ? und das nicht zu unrecht. die nächsten Zahlen dürften alles bisherige in den Schatten stellen und ein Sinken den Ölpreises ist auch längerfristig nicht abzusehen  

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninSteigt der Ölpreis wieder über 120$

 
  
    
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03.07.22 10:37

- Der Konflikt zwischen zwei rivalisierenden Regierungen in Libyen wird sich verschärfen, da die Rufe lauter werden, den Chef der nationalen Ölgesellschaft (NOC), Mustafa Sanalla, zu ersetzen. Unterdessen zeigen die Scharmützel im Land keine Anzeichen eines Nachlassens. - Wenn Libyens NOC alle Häfen im Golf von Sirte schließt (Einzelheiten siehe unten), könnten die Gesamtexporte auf bis zu 400.000 Barrel pro Tag sinken, was die Zahl der ungenutzten Produktionskapazitäten auf 800.000 Barrel pro Tag bringen würde.

- Politische Gespräche, die in Genf zwischen den Regierungen von Tripolis und Bengasi stattfanden, scheiterten Anfang dieses Monats spektakulär und ließen die Aussichten auf eine umfassende Einigung auf einem Tiefpunkt zurück.

- Sogar vor dem NOC-Ultimatum war die libysche Produktion kürzlich auf 700.000 Barrel pro Tag gefallen und hat sich gegenüber den Förderraten Anfang dieses Jahres fast halbiert, da wichtige Förderfelder weiterhin von der Petroleum Facilities Guard blockiert werden.

- Der chinesische Ölkonzern Petrochina (SHA:601857) erwägt den Verkauf seiner Gasprojekte in Australien und kanadischen Ölsanden, um Gelder von Gerichtsbarkeiten abzuzweigen, die China sanktionieren könnten.

- Um seine irakischen Bohrverträge zu sichern, sagte der in den USA ansässige Öldienstleister Schlumberger (NYSE:SLB), dass er sich nicht um Ausschreibungen für Öl- und Gasbohrungen im irakischen Kurdistan bewerben werde.

- Brasiliens staatlich kontrolliertes Ölunternehmen Petrobras (NYSE:PBR) hat seinen zweiten CEO innerhalb von zwei Monaten gewählt, wobei Caio Paes de Andrade vor einem harten Kampf steht, um den Anstieg der Treibstoffpreise zu stoppen.

Dienstag, 28. Juni 2022 Wie wir letzte Woche vorhergesagt haben, war die vorübergehende Schwäche der Ölpreise, die von einem weit verbreiteten Ausverkauf von Terminkontrakten durch Spekulanten herrührte, nichts weiter als eine Atempause vor einem weiteren Aufwärtstrend. Die unveränderte physische Enge auf den Ölmärkten, die sich an der Backwardation ablesen lässt, sowie der Hinweis des französischen Präsidenten Macron auf den Mangel an freien Produktionskapazitäten der Ölproduzenten im Nahen Osten schürten die Aufwärtsstimmung. Da Libyen in den kommenden Tagen möglicherweise weitere 300.000 b/d seiner Produktion/Exporte verlieren könnte, ist ein Sprung über 120 $ pro Barrel in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich. Westmächte ziehen russische Ölpreisobergrenze in Betracht. Die G7-Staaten haben sich darauf geeinigt, ein Verbot des Transports von Rohöl zu prüfen, das nicht zu einem gedeckelten Preis verkauft wurde, obwohl Analysten davor warnen, dass solche Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit plötzlicher Lieferkürzungen aus Russland dramatisch erhöhen.

Die OPEC+-Angaben könnten den G7 Gipfel erstaunt haben. Beim G7-Gipfel diese Woche in Bayern zitierte der französische Präsident Emmanuel Macron die Staatschefs der VAE und Saudi-Arabiens, beide hätten ihm mitgeteilt, dass sie die Produktion kurzfristig kaum steigern könnten.

Die Atomgespräche mit dem Iran könnten diese Woche wieder aufgenommen werden. Nach einem europäischen Vorstoß zur Wiederbelebung der seit langem ins Stocken geratenen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen die indirekten Gespräche zwischen Teheran und Washington in den kommenden Tagen in der Hauptstadt von Katar, Doha, wieder aufgenommen werden. Der Ausstieg aus Autos mit Verbrennermoteren in der EU könnte auf Grund laufen. Laut Reuters-Berichten wollen mindestens fünf Länder (darunter Italien und Portugal) die Frist der Europäischen Union für das Verbot des Verkaufs von Benzin- und Dieselautos bis 2035 auf 2040 verschieben, da weit verbreitete Befürchtungen einer langsamer als angenommenen Einführung von Ladegeräten bestehen.

Libyen riskiert eine weitere durch Proteste ausgelöste Welle höherer Gewalt. Libyens National Oil Corporation könnte innerhalb der nächsten zwei Tage höhere Gewalt erklären, es sei denn, die Produktion und der Ölterminalbetrieb im Golf von Sirte, der vier große Rohölexportterminals (Es Sider, Ras Lanuf, Brega und Zueitina) beherbergt, werden wieder aufgenommen.

Kurdistan sieht sich verstärkten Raketenangriffen ausgesetzt. Das kurdische Erdgasfeld Khor Mor hat seinen dritten Raketenangriff in weniger als einer Woche erlebt, wobei Raketentreffer auf kurdische Vermögenswerte inmitten eines sich verschärfenden Konflikts zwischen den Bundesbehörden in Bagdad und der abtrünnigen Regierung in Erbil zunahmen.

Die US EPA versucht, die Ozonbeschränkungen für Bohrer zu verschärfen. Durch die potenzielle Verlängerung der Genehmigungsverfahren und die Verbesserung der staatlichen Aufsicht versucht die Biden-Regierung, die Anti-Smog-Anforderungen im Perm-Becken zu verschärfen, da sie bei intensiven Bohrungen überdurchschnittliche Ozonwerte festgestellt hat.

Nigeria täuscht es vor, bis das es schafft. Obwohl seine Ölproduktion mehr als 500.000 b/d unter den 1,8 Millionen b/d liegt, die erforderlich sind, um sein Budget ausgeglichen zu halten, sagte das nigerianische Ölministerium, dass das afrikanische Land in der Lage sein werde, seine OPEC+-Produktionsquote bis Ende August zu erfüllen.

Indiens Stromknappheit lässt dank Wind und Wasser nach. Der Beginn der Monsunzeit in Indien, wie durch höhere Produktionsraten von Wasser- und Windkraftwerken belegt, verringerte den Druck auf die indische Stromerzeugung, wobei die Netzfrequenz im Mai nur 9,8 % der Zeit unter die Mindestschwelle fiel.

https://oilprice.com/Energy/Energy-General/...eading-Back-To-120.html

Dazu die Analystenmeinung, dass der Ölpreis 3stellig bleiben wird

https://oilprice.com/Latest-Energy-News/...Triple-Digits-Analyst.html

Vor allem die europäische Industrie ist durch die eigen Sanktionspolitik geschädigt, während die restliche Weltwirtschaft wohl weniger Schaden nimmt, einen weltweiten starken Einbruch auf der Nachfrageseite wird es wohl nicht geben:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...schafts-welt-einstellen

https://www.deutschlandfunk.de/...a-und-das-gas-dlf-d747fd74-100.html

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...ss-wie-gedacht-article23438029.html

 

38508 Postings, 8068 Tage Robingerade

 
  
    
05.07.22 10:48
Stoploss rausgeworfen unter ? 28 .  

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninKommt der

 
  
    
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05.07.22 18:17

https://oilprice.com/Energy/Energy-General/...Scenario-This-Week.html

Die globalen Ölmärkte werden in den kommenden Monaten sehr volatil sein, wenn sich die Nachrichten von den Hauptproduzenten der OPEC über Einschränkungen der Produktionskapazität als wahr erweisen. Die OPEC wird sich in den kommenden Tagen erneut treffen, um ihre Fördermengen zu besprechen, während die Vereinigung heute seine Annual Statistical Bulletin (ASB) 2022 vorstellt. Während sich die Medien in den nächsten 24 Stunden auf Gerüchte über eine mögliche Änderung konzentrieren dürften Bei der Exportstrategie der OPEC+ sollte der eigentliche Fokus darauf liegen, ob das Ölkartell überhaupt in der Lage ist, seine Produktion deutlich zu steigern. OPEC-Produzenten sind seit Jahren die wichtigsten Swing-Produzenten auf den Ölmärkten. Mit einer angenommenen Kapazitätsreserve von mehr als 3-4 Millionen bpd wurden Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate immer als letzter Ausweg im Falle einer größeren Krise auf den Öl- und Gasmärkten angesehen. Während der früheren globalen Ölschwemme schien nichts den Ölmarkt bedrohen zu können, selbst als es zu großen Konflikten in Libyen, im Irak oder anderswo kam. Die Wiedereröffnung der Weltwirtschaft nach COVID-19 hat jedoch die Angst auf den Markt zurückgebracht, dass führende Ölproduzenten, darunter die USA und Russland, nicht in der Lage sind, ausreichende Mengen an den Markt zu liefern. Von den OPEC-Förderkönigen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wird nun erwartet, dass sie die Produktion auf historisch hohe Niveaus steigern und die Ölpreise senken. Russlands Krieg gegen die Ukraine, der in den kommenden Monaten möglicherweise 4,4 Millionen Barrel Rohöl und Produkte pro Tag entfernen wird, hat dieses Problem der Kapazitätsreserven deutlich hervorgehoben.

Diese Woche könnte auf den Ölmärkten ein mögliches Weltuntergangsszenario entstehen, das nicht nur auf den Exportstrategien der OPEC+ basiert, sondern auch auf die zunehmenden internen Turbulenzen in Libyen, Irak und Ecuador. Mögliche andere politische und wirtschaftliche Turbulenzen brauen sich auch bei anderen Produzenten zusammen, während US-Schiefer noch immer keine Anzeichen für eine wesentliche Produktionssteigerung in den kommenden Monaten zeigt. Die globalen Ölmärkte haben lange geglaubt, dass die OPEC über genügend freie Produktionskapazitäten verfügt, um die Märkte zu stabilisieren, während Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate nur ihre Hähne öffnen müssen. Es gibt jedoch keine wirklichen Beweise dafür, dass die OPEC die Produktionskapazität kurzfristig erhöht hat. Eine Forschungsnotiz des Rohstoffanalysten der Commonwealth Bank, Tobin Gorey, stellte bereits fest, dass die beiden Führer der OPEC an kurzfristigen Kapazitätsgrenzen produzieren. Gleichzeitig übte der Energieminister der VAE, Suhail Al Mazrouei, noch mehr Druck auf die Ölpreise aus, als er erklärte, dass die VAE basierend auf ihrer Quote von 3,168 Millionen Barrel pro Tag (bpd) im Rahmen der Vereinbarung mit der OPEC nahezu mit maximaler Kapazität produzieren, ebenso seine Verbündeten. Dieser Kommentar könnte immer noch darauf hindeuten, dass in Abu Dhabi noch einige Kapazitätsreserven vorhanden sind, aber die Bemerkungen wurden gemacht, nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron während des G7-Treffens gegenüber US-Präsident Biden erklärt hatte, dass die VAE nicht nur mit maximaler Produktionskapazität produzieren, sondern auch dass Saudi-Arabien nur noch 150.000 bpd an freien Kapazitäten zur Verfügung hat.

Macron erklärte, dass der Präsident der VAE, Mohammed bin Zayed (MBZ), ihm gesagt habe, dass die VAE die maximale Produktionskapazität erreicht hätten, während er behauptete, Saudi-Arabien könne die Produktion nur noch um weitere 150.000 Barrel pro Tag steigern. Macron behauptete auch, dass Saudi-Arabien in den kommenden sechs Monaten keine große zusätzliche Kapazität haben werde. Die offiziellen Zahlen beider OPEC-Produzenten widersprechen diesem Narrativ jedoch. Saudi-Arabien produziert mit 10,5 Millionen bpd, mit einer offiziellen Kapazität zwischen 12 und 12,5 Millionen bpd. Die VAE produzieren rund 3 Millionen bpd und behaupten, eine Kapazität von 3,4 Millionen bpd zu haben. Die Reserveproduktion der beiden Länder wird offiziell immer noch auf etwa 3,9 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Die meisten Analysten stellen diese Zahlen jedoch seit Jahren in Frage.

Betrachtet man die eigenen Produktionsziele der OPEC+, produziert die Gruppe seit Monaten nicht mehr auf dem vereinbarten Niveau. Beim Future Energy Dialogue im Nahen Osten und in Nordafrika-Europa in Jordanien sagte Al Mazrouei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, dass die OPEC+ 2,6 Millionen Barrel pro Tag hinter ihrem Produktionsziel zurückbleibt. Das bedeutet eine potenzielle Marktknappheit, die noch weiter zunehmen könnte, wenn interne Turbulenzen zu weiteren Produktionsrückgängen führen. Für Juli-August erklärte sich die OPEC+ bereit, die Produktion um weitere 648.000 bpd zu erhöhen, was bedeuten würde, dass die Gesamtproduktionskürzung während der COVID-19-Pandemie von 5,8 Millionen bpd wiederhergestellt wurde. Ob die OPEC+ dieses Niveau in den kommenden Wochen erreichen kann, bleibt sehr ungewiss. Der Druck wird sich in den kommenden Tagen aufbauen, da die Äußerungen von Al Mazrouei die Behauptungen über freien Kapazitäten zu widerlegen scheinen, und wie immer „wo Rauch ist, ist auch Feuer“. Ein möglicher Mangel an freien Produktionskapazitäten oder überhaupt keine Verfügbarkeit, kombiniert mit einer erwarteten höheren Gewalt des libyschen NOC im Golf von Sirte und einer Aussetzung der Ölförderung Ecuadors (520.000 bpd) in den kommenden Tagen aufgrund von Protesten gegen die Regierung , werden wahrscheinlich zu einem Anstieg des Ölpreises führen. An den Märkten herrscht immer noch ein gewisser Optimismus in Bezug auf eine echte Angebots-Nachfrage-Knappheit, hohe Inflationsraten und eine mögliche globale Konjunktur

Verlangsamung könnte zu einer geringeren Nachfrage führen. Bisher hat sich dieser Optimismus jedoch nicht verwirklicht, die Nachfrage steigt weiter, auch wenn die Benzin- und Dieselpreise historische Preisniveaus durchbrechen. Die Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft, eine weltweite Erdgasknappheit und höhere Temperaturen in den kommenden Wochen, kombiniert mit der normalen Nachfragespitze aufgrund der Autosaison in den USA und der EU, dürfte alles zusammen die Ölpreise in die Höhe treiben. Die Zukunft der OPEC steht auf dem Spiel, wenn die freie Produktionskapazität wirklich erschöpft ist. Seit Jahren warnen Analysten (mich eingeschlossen) vor einem Mangel an Investitionen in Upstream weltweit. Das hat bereits zu geringeren Produktionskapazitäten unabhängiger Ölgesellschaften wie den meisten IOCs geführt, und für nationale Ölgesellschaften scheint die Situation ähnlich zu sein. Obwohl Saudi Aramco, ADNOC und einige andere ihre Upstream- (und Downstream-) Investitionen während des letzten Jahrzehnts (sogar während COVID) auf dem Niveau gehalten haben, haben andere wichtige OPEC-Produzenten schwindende Investitionsbudgets oder sogar Krisen in vollem Umfang erlebt. Die meisten OPEC-Produzenten könnten ihre Gesamtproduktion noch steigern, aber nur für einen begrenzten Zeitraum. Während die meisten ungenutzten Produktionskapazitäten kurzfristig angelegt sind, teilweise um langfristig eine Beschädigung der Reserven zu vermeiden, ist die aktuelle Ölkrise ein viel länger andauerndes langfristiges Problem. Westliche Sanktionen gegen Russland, kombiniert mit bestehenden Sanktionen gegen Venezuela und den Iran, werden den Märkten in den kommenden Jahren schaden. Es gibt keine schnelle Lösung für die aktuelle Ölmarktkrise, selbst die Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela oder den Iran wird nicht zu erheblichen Volumensteigerungen führen. Gleichzeitig wird die zunehmende politische Einmischung des Westens in den ohnehin angeschlagenen Markt auch die Volumina beeinträchtigen. Die zunehmende Forderung in den USA, Großbritannien und der EU, Öl- und Gasunternehmen eine Windfall-Steuer aufzuerlegen, wird nicht nur weitere Investitionen im vorgelagerten Bereich einschränken, sondern auch zu höheren Preisen an der Zapfsäule führen. Die Verbraucher werden keine positiven Preiseffekte spüren und müssen in den kommenden Monaten mit stetig steigenden Energierechnungen rechnen. Keine Äußerungen der OPEC in den kommenden zwei Tagen werden die Sorgen am Markt beseitigen können. Die Zukunft der OPEC hängt vollständig von ihrer Macht ab, die Märkte zu stabilisieren. Derzeit scheinen dem Kartell keine Optionen zur Verfügung zu stehen. Ohne dass bald neue Ölförderungen auf die Märkte kommen, müssen die OPEC-Führer MBZ und Kronprinz Mohammed bin Salman versuchen, die Illusion von Kapazitätsreserven aufrechtzuerhalten. Wenn sich herausstellt, dass die freie Produktionskapazität unter 1,5-2 Millionen bpd liegt, wäre die Zukunft sowohl der OPEC als auch der Ölmärkte düster.

P.S.: @Robin du kannst jetzt zu 26,xx zurüvk kaufen.

 

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
05.07.22 19:51
05.07.2022 - Die weltweiten Ölpreise könnten einen 'stratosphärischen' Preis von 380 US-Dollar pro Barrel erreichen, warnen Analysten von JPMorgan. Auch andere Top-Strategen bleiben äußerst bullish für das schwarze Gold.
 

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
05.07.22 19:58
Habt ihr die Dividende schon erhalten? DKB-Broker läßt sich noch Zeit damit bei mir...

 

913 Postings, 2506 Tage KostoLeninDividende

 
  
    
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06.07.22 06:33

Da du zwischen Bar- und Aktiendividende wählen kannst wird diese erst am 16.08 glaube ich ausbezahlt oder eingebucht

 

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
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06.07.22 10:57
@KostoLenin - vielen Dank für die prompte Info!

Hab inzwischen nochmal auf der Webseite des Unternehmens nachgeschaut und die Info gefunden:
 
Angehängte Grafik:
bild_2022-07-06_105745731.png (verkleinert auf 77%) vergrößern
bild_2022-07-06_105745731.png

5102 Postings, 370 Tage Highländer49Deutsche Rohstoff

 
  
    
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06.07.22 14:16

1641 Postings, 374 Tage MrTrillion3DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

 
  
    
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09.07.22 20:00

804 Postings, 3133 Tage WesHardinVorläufige Zahlen

 
  
    
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11.07.22 13:34
https://rohstoff.de/325-mio-eur-konzernergebnis-im-ersten-halbjahr/

Die Zahlen sind hervorragend. 6,36? Gewinn pro Aktie nach 6 Monaten! Da wird es ganz schön schwer werden für die Knauserer Weitz/Gutschlag, die Firma arm zu rechnen, um die Aktionäre um eine ANGEMESSENE Dividende zu bescheissen. Bleibt wohl nur die Möglichkeit, die lausige Ausschüttungsquote von zuletzt 11% noch weiter abzusenken.  

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