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ADO Properties S.A.

Seite 1 von 40
neuester Beitrag: 21.10.21 13:25
eröffnet am: 23.07.15 09:32 von: BackhandSm. Anzahl Beiträge: 992
neuester Beitrag: 21.10.21 13:25 von: immo2019 Leser gesamt: 167201
davon Heute: 845
bewertet mit 3 Sternen

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30721 Postings, 6076 Tage BackhandSmashADO Properties S.A.

 
  
    
3
23.07.15 09:32
Wohnungsfirma ADO macht Börsengang perfekt: Erfolg im zweiten Anlauf:


Bookbuilding-Spanne
20,00? - 25,00?

Emissionspreis
20,00



 
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966 Postings ausgeblendet.

6323 Postings, 874 Tage immo2019ist im Handelsblatt

 
  
    
15.10.21 10:35
habe aber kein abo  

26 Postings, 759 Tage PanteraFür die, die immer noch an das Gute glauben

 
  
    
15.10.21 10:40
Caner und Marsalek sind doch ein prima Gespann. Scheinen sich gegenseitig befruchtet zu haben. Egal. Für so hartgesottene Zocker wie Steve und andere, sind das gute News  

6323 Postings, 874 Tage immo2019der Adler Bond der in 2 Monaten

 
  
    
3
15.10.21 12:28
fällig wird steht noch bei 98% das ist sehr gutes Zeichen  

184 Postings, 5359 Tage mxzptlkawird mal Zeit für eine Marktbereinigung

 
  
    
16.10.21 13:32
im Immo-Sektor.

Zu viele Glücksritter und schnell reich gewordene sind hier unterwegs.

Fraser Perring ist ein Hero. Man muss hier immer wiederholen, dass er die Arbeit der Bafin macht. Schade, dass es keine entsprechenden Leute im Inland gibt, die Jagd auf kriminelle Elemente in der Wirtschaft machen.

Von den naiven Schlafmützen in den Aufsichtsbehörden ist  nullkommanix zu erwarten. Die haben nichts besseres zu tun, als hart und seriös arbeitende Unternehmen mit Meldepflichten und Auflagen zu drangsalieren.

 

46 Postings, 1383 Tage SMARTDRAGOFAZ heute Morgen Interview

 
  
    
18.10.21 08:44

1379 Postings, 3445 Tage klaus_2233Also wenn...

 
  
    
18.10.21 09:10
...Cevdet versichert das alles "komplett falsch" ist was Perring behauptet dann wird es auch so sein.

Isch doch richtig oder?

Klausi  

6323 Postings, 874 Tage immo2019glaube das Pulver ist verschossen

 
  
    
2
18.10.21 09:52
wenn man den Rauch anziehen lässt wird wenig bleiben

Auch wenn Perring die Bewertungen dt. Immos nicht versteht ist es doch die aktuelle Realität  

5669 Postings, 5544 Tage brokersteveKursziel 15 Euro .18 Euro mit etwas Geduld

 
  
    
1
18.10.21 11:45

661 Postings, 973 Tage Provinzberlinerbrokersteve

 
  
    
18.10.21 13:49
wird bei Adler genau so viel Gewinn machen wie bei Wirecard.Ich zweifle ob er jemals eine Aktie von Adler im Depot hatte oder hat.  

7957 Postings, 7321 Tage gvz1Lesenswert!

 
  
    
1
18.10.21 14:58
Short-Seller Fraser Perring stürzt Adler Group in den Abgrund ? Wer folgt?
Gastautor: Armin Brack M.A.
|  18.10.2021, 13:02  

Immer wieder gibt es Attacken von Short-Sellern gegen Aktien und auch in Deutschland legt dieser Trend weiter zu. Das Vorgehen ist immer gleich: Der ?Shortie? analysiert ein börsennotiertes Unternehmen bis ins kleinste Detail und sucht nach Ungereimtheiten, Falschdarstellungen, Vertuschungen und im schlimmsten Fall Betrug. Wird er fündig, verkauft er eine ordentliche Stückzahl der Aktien dieses Unternehmens leer. Was nichts anderes bedeutet, als dass er sie sich bei Banken, Brokern, Investment-Fonds leiht und sie über die Börse verkauft. Dafür zahlt er dem Verleiher ein Entgelt und vereinbart einen Rückgabetermin.
Die Attacke
Nun nimmt seine Attacke Fahrt auf und er publiziert seinen ausführlichen Short-Report. Dabei sorgt alleine schon die Meldung, dass es eine Short-Attacke gegen die ABC AG gibt für einen starken Kurseinbruch der Aktie. Aufgrund langjähriger Erfahrung mit entsprechenden Vorgängen drücken die Aktionäre so schnell sie können auf den Verkaufsknopf und verlassen das sinkende Schiff zu beinahe jedem Preis. Dabei prüfen sie nicht einmal, ob an den Vorwürfen etwas dran ist. Denn wer erst denkt und dann handelt, ist bei einer Short-Attacke oftmals derjenige, der auf den hohen Buchverlusten sitzen bleibt, während andere sich zu höheren Kursen noch in Sicherheit bringen konnten. Die Reaktion Die attackierten Unternehmen reagieren fast alle gleich: Erstmal wird dementiert, dann wird auf den Eigennutz des Short-Sellers hingewiesen, der den Short-Report ja nur deshalb veröffentlicht habe, weil er an fallenden Aktienkursen Geld verdienen will. Das ist natürlich richtig, aber eben auch kein Grund, weshalb die erhobenen Vorwürfe falsch sein müssen. Doch es geht erstmal weniger um die Fakten als vielmehr um die Emotionen. Denn Angst und Gier sind die ewigen Begleiter an der Börse und manchmal übernehmen sie die Kontrolle. Im Fall einer Short-Attacke regiert die Angst, die Anleger haben Panik, dass ihre vermeintlich so tollen Aktien wertlos sein und sie ihr eingesetztes Geld verlieren könnten. Verständlich.
Die zweite Welle
Der Shortie will viel Geld verdienen und das gelingt bereits mit dem ersten scharfen Kurseinbruch. Manchmal nehmen die Short-Seller dann schon erste Gewinne mit, weil sich der Kurs nach der ersten Aufregung etwas beruhigt. Dann kann der Shortie die wieder höheren Kurse für eine zweite Verkaufswelle nutzen und seine zweite Angriffswelle starten.
Meistens erfolgt die erste Reaktion des Unternehmens in aller Hast, um die eigenen Aktionäre zu beruhigen. Die Short-Seller setzen hierauf und attackieren die zusammengeschusterten Erklärungen des Unternehmens. Damit unterminieren sie nochmals das Vertrauen in den Vorstand.
Des Weiteren halten Shorties oft einige Kritikpunkte bewusst zurück, um nach der ersten Replik des Unternehmens nachlegen zu können. So entsteht der Eindruck bei den Anlegern, es würden immer mehr Punkte hochpoppen und da der Schmerz kein Ende zu nehmen scheint und das Unternehmen keine 100%-ig überzeugenden Widerlegungen präsentieren kann, verlieren auch hartgesottene Aktionäre irgendwann die Fassung und verkaufen ihre Aktien. Der Short-Seller verdient ein zweites Mal und kann sich günstig eindecken.
Eigennutz oder Markt-Hygiene?
Da wir Menschen Verluste als viel schlimmer empfinden als uns Gewinne Freude machen, fühlt sich eine Short-Attacke auch viel gewaltiger an als ein Jubel-Report, der eine Aktie über den grünen Klee lobt. Der tut ja keinem weh. Dabei können Short-Seller durchaus auch eine nützliche Funktion erfüllen. Sie decken bisweilen wahre Betrugsfälle auf, wie bei Enron oder bei Wirecard. Nicht der Short-Seller ist hier der Bösewicht, sondern die kriminellen Vorstände, die die Anleger und ihre Aktionäre bewusst um ihr Geld betrogen haben. Die Short-Seller sind hier oft nur die Boten einer Botschaft, die niemand gerne hören möchte. Und die gegebenenfalls aber dennoch wichtig ist.
?Schlimmer als Wirecard?
Fraser Perring von Viceroy Research, der schon gegen Wirecard ins Feld zog (und richtig lag) und gegen Grenke (wo er vor allem Lärm machte, aber wenig Substanzielles) hat schon vor einiger Zeit angekündigt, er hätte in Deutschland einen neuen Betrugsfall aufgetan, der selbst Wirecard in den Schatten stellen würde. Aufmacher wie ?die nächste Wirecard? kann man komplett vergessen, das soll nur das Interesse ankurbeln. Das gilt auch für die Gegenseite, wenn jemand ?die neue Apple/Google/Amazon/Ronaldo? anpreist. Es hat schon seinen Grund, weshalb die Namen so herausragend sind und emotionalisieren. Und das schafft fast kein zweiter. Trotzdem bleibt ein Betrug schlimm genug, auch wenn er keine Wirecard-Dimensionen erreicht. Und so wird seit Perrings Ankündigung gerätselt, um welches Unternehmen es sich handeln könnte.
Der Adler stieg hoch ? und wurde abgeschossen!
Inzwischen ist dieses Rätsel gelöst, denn Viceroy hat sich die Adler Group S.A. vorgenommen, einen luxemburgischen Wohnimmobilien-Konzern, der in Deutschland an der Börse notiert ist. Ein wahrlich ?dankbares? Opfer für eine Short-Attacke. Denn die Adler Group entstand erst im letzten Jahr aus der Fusion der ADO Properties, Adler Real Estate und Consus Real Estate und ist auf Immobilien-entwicklung, Vermietung und Verwaltung von Mietwohnungen spezialisiert. Im Zuge der Fusion firmierte das Unternehmen in Adler Group um und hält ein Immobilien-Portfolio im Wert von 11,4 Milliarden Euro, vorwiegend in Deutschland mit Fokus auf den Top-7-Städten. ?Dankbar? ist die Adler Group insofern, als dass der Konzern sehr schwer zu bewerten ist. Er besteht aus drei Fusions-Partnern mit teilweise nur bedingt gleichen Geschäftsmodellen und weiteren Tochtergesellschaften (wie zum Beispiel die Wertgrund AG, die Adler Real Estate AG und deren Tochter Brack Capital Properties). Schon bei der komplexen Fusion wurden zahllose Gutachter bemüht, um die fairen Umtauschverhältnisse der drei börsennotierten Unternehmen zu bestimmen und bis heute herrscht keine völlige Klarheit darüber, ob dies gelungen ist. Immobilien-Konzerne sind selten ausschließlich mit Eigenkapital finanziert, sondern hebeln ihre Investments durch die Aufnahme von Fremdkapital. Das ist völlig legitim und zumeist auch sinnvoll. Alle drei Fusionspartner haben dies gemacht, auch die Töchter. Und alle zu unterschiedlichen Konditionen bei den Bankkrediten und den ausstehenden Anleihen. All diese Fremdkapitalgeber mussten unter einen Hut gebracht werden und dazu wurden viele neue Kredit- und Anleihebedingungen ?ausbaldovert?, die eine Reihe unterschiedlichster ?Covenants? enthalten. Also Bedingungen, Eckpfeiler, Sollbruchstellen, rote Linien, wie immer man das ausdrücken möchte.
Im Immobilien-Sektor ist eine der beliebtesten Covenants der Verschuldungsgrad, auch Loan-to-Value (LTV). Der eine Teil der Gleichung, die Kredite (Loan) ist dabei ja leicht festzustellen. Der andere (Value) nicht ganz so. Denn der Wert eines Assets liegt immer auch im Auge des Betrachters. Für den einen ist ein Picasso allenfalls die Summe der verwendeten Farbe wert, andere zahlen mehrstellige Millionenbeträge für die Farbergüsse. Oftmals versucht der Verkäufer, etwas mehr in den Wert hinein zu zaubern, als unter objektiver Betrachtung darin enthalten ist. Kennt man auch aus Bilanzen. Mal enthalten sie stille Reserven, mal müssen Abschreibungen vorgenommen werden.  
-----------
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!

6 Postings, 17 Tage clemens8Maximilian Rienecker

 
  
    
1
18.10.21 21:08
Wer ist das?

Ach der Co-CEO von Adler. Hat bisher noch nicht sooo viel gesagt zur Situation. Der Einzige der Stellung bezieht ist Hr. Caner und der hat bekanntlich keine offizielle Funktion.

Der erstgenannte Co-CEO ist aber schon ein Interessanter Mensch, auf XING hört sein CV 2012 mit einer Öl-Firma in Monaco auf und 2014 startet er als CEO bei Westgrund auf LinkedIn . Naja, vielleicht stellt mal jemand die Eignung für die Position in Frage, zugegeben, bei Spahn, Baerbock oder Maas macht das auch keiner.
Was ist also die Qualifikation um CEO zu werden und warum sagen weder Vorstand noch AR etwas zur Situation. Hmm, Fragen über Fragen.  

6323 Postings, 874 Tage immo2019shorts macvhen Kasse

 
  
    
1
19.10.21 09:29
bullisheds Zeichen

Pulver scheint verschossen da kommt nichgts mehr
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
0,89 %
2021-10-15
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
1,02 %
2021-10-14
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
1,12 %
2021-10-12
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
1,09 %
2021-10-08
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
1,10 %
2021-10-06
Susquehanna International Holdings LLC
Adler Group
LU1250154413
1,21 %
2021-10-05  

5 Postings, 3 Tage AstronksPerring Report Analyse

 
  
    
3
19.10.21 13:15
Wenn es nach dem selben Standard-Muster geht sollte ja ADLER etwas erholen bevor Perring seinen 2ten Hammer auspackt. Ich finde aber die Vergleiche zu Wirecard und Grenke.. schwierig. Bei Wirecard hat eh niemand durchgeblickt womit die wirklich ihr Geld "verdient" haben und auch Grenke ist eher Finanzdienstleister, das sind Geschäftsmodelle die nicht wirklich transparent sind. Die Wahrscheinlichkeit dass die 70.000 Einheiten von ADLER nur erfunden sind ist dazu im Vergleich relativ gering. Dass er mit Wirecard richtig lag kann ihm niemand streitig machen, aber einige seiner Anschuldigungen konnten in der Vergangenheit auch entkräftet werden.

Hab mir den "Report" mal zu Herzen genommen und die Haupt-Angriffsargumente sind relativ leicht zu widerlegen:

Die Schulden sind unzweifelhaft, ca 6.9 Mrd ? Net Debt (laut Bilanz). Soweit ich weiß ist das ja auch nicht Gegenstand des Angriffs, und Schulden falsch zu bilanzieren ist auch ziemlich schwierig.

Also, muss die andere Seite der Medaille zweifelhaft sein: Der Wert der Assets, 15.5 Mrd? laut H1.

Die wieder rum bestehen aus 2 Teilen:

1.Non-Current: (12.5 Mrd?)
- a) davon Yielding: 8.8 Mrd?
- a) davon Development 3.7 Mrd?
2. Current (3.0 Mrd?)

1.a) Non-Current (Yielding), Notwendige Abschreibung laut Perring: 1.5 Mrd? - 2.3 Mrd?

Hab den Perring Report analyisiert und festgestellt dass der einzige Grund, wieso sie ADLER vorwerfen dass deren Yieling Portfolio überbewertet ist, dass sie optimistischere Valuation Annahmen treffen als Grand City Properties (GCP, die ein sehr ähnliches Portfolio aufweisen).

Man schießt sich hier vor allem auf die Verwendung des zu niedrigen Cap Rates ein. Cap Rates ist - neben den operativen Cashflows - der wichtigste Bestandteil einer Immobilienbwertung auf DCF Basis. Wenn man den Bericht so durchliest könnte man denken "oh ja stimmt", aber wenn man genau hin schaut macht Perring einen Rechenfehler (vorsätzlich oder fahrlässig sei mal da hin gestellt).

Behauptung: ADLER benutzt in Berlin 2.36% (eigentlich sind´s laut Annual Report ja 2.35%, aber naja...), während GCP 4.1% benutzt. Das stimmt aber so nicht. GCP reportet nur den kompletten, durchschnittlichen Portfolio Rate Cap (Jahresabschluss 2020 Tabelle S. 59), während ADLER im Jahresabschluss auf S. 119 Rate Caps für alle relevanten Städte veröffentlicht. Die beiden Rate Caps sind nicht miteinander zu vergleichen, sondern der durchschnittliche Rate Cap von GCP muss auch mit dem durchschnittlichen Rate Cap von ADLER verglichen werden - und der liegt bei 3.54% (S.117). Marginaler Unterschied auf dessen Basis man keine Manipulation vermuten darf.

Der Fehler wird auch schnell ersichtlich wenn man sich die Tabelle auf S.25 im Perring Report anschaut. Bei allen Städten steht bei GCP 4.1%, während ADLER andere % bei jeder Stadt aufweist. Der durchschnittliche % Satz wird von Perring verschwiegen. Da Vonovia auch Cap Rates pro Stadt angibt wird ersichtlich dass ADLER tatsächlich keine unrealistisch niedrigen Caps zur Bewertung her ran nimmt (bzw. die Firmen die mit der Bewertung beauftragt wurden), weil hier die Caps fast identisch sind (sogar eher höher).

Auf Seite 27 wird der Fehler dann weiter gesponnen und die durchschnittlichen Cap Rates von GCP auf alle Städte (auch auf Berlin, in der eben ein niedriger Satz erlaubt ist) angewandt, und damit halt eine "notwendige" Abschreibung in Höhe von 1.5 Mrd? - 2.3 Mrd? berechnet. Klingt dramatisch, aber leider falsch berechnet. Sorry Perring. Ihr könnt halt nicht einfach sagen dass ADLER in Berlin mit den selben Parametern arbeiten muss wie in Duisburg oder Göttingen (Fun Fact: Hat Pering sogar im Report falsch geschrieben). Macht die selbe falsche Rechnung doch mal für Vonovia, dann hättet ihr einen noch viel größeren "Betrugsfall" aufgedeckt :)


1.b) Non-Current (Development), Notwendige Abschreibung laut Perring: 1.0 Mrd? - 1.7 Mrd?

Naja... ADLER arbeitet mit dem RVM (Residual Value Method), was üblich ist wenn man davon ausgeht dass die Projekte abgeschlossen werden. ADLER vorzuwerfen dass sie nicht damit rechnen dürfen dass ihre Projekte abgeschlossen werden ist jetzt nicht so plausibel. Außerdem wird nochmals erwähnt dass ADLER die selben Fehler macht wie beim Yielding Portfolio (was, siehe oben, nicht stimmt).

Perrings Angriffspunkt ist das Einschießen auf das "Vertical Village Apartments: VauVau"-Projekt, das zuerst für 670 Mio ? an die BVK verkauft wurde, dann aber später zurück genommen wurde. Jetzt wird es wieder in den Büchern für den Preis bilanziert.

Aus meiner Sicht sieht das schon eher aus als hätte man 1 Projekt gefunden bei dem es wohl Unregelmäßigkeiten gab (als würde das nie sonst irgendwo mal vorkommen..) und leitet daraus ab dass alle anderen Projekte genau so mangelhaft sind. Bisschen sehr vereinfacht, wenn man in eine Klasse geht und einen schlechten Schüler findet heißt das nicht automatisch das alle 30 anderen auch genau so schlecht sind.

Hier lässt sich leider nicht viel widerlegen, einfach weil der Vorwurf schwach ist, Perring geht halt davon aus dass ADLER bald Default ist und unter dieser Annahme müsste man 1.0 Mrd? - 1.7 Mrd? abschreiben. Die Annahme basiert auch darauf dass das Yielding Portfolio falsch bewertet ist, somit das LTV viel höher als 60% ist (und über 60% gilt ADLER laut Bond Prospekten als Default), die ja schon nachweislich unbegründet ist.

Perring skizziert hier einen Dominostein-Effekt (der 1. Dominostein sind die falschen Cap Rates). Der wird aber nicht umfallen, also sind die Vorwürfe in diesem Bereich gegenstandslos.

2. Current (3.0 Mrd?)

Hierzu steht nichts im Perring Report. Könnte evtl. Teil des 2. Angriffs sein, oder, man hat hier halt keine Schwachstellen gefunden. Akzeptieren wir einfach mal so.

Inwiefern andere Anschuldigungen plausibel sind (z.B. ob irgendein Caner Einfluss auf Strategie hatte oder nicht) möchte ich nicht analysieren, einfach weil es egal ist. Soll er halt mitreden, solange die Zahlen am Ende stimmen kann das einem normalen Aktionär doch egal sein? Verstehe nicht wieso man deshalb so ein Fass aufmacht, vielleicht um vom fehlerhaft kalkulierten Hauptargument (also, der falschen Asset Bewertungen) abzulenken?

Bin übrigens seit gestern investiert, bin mir also bewusst dass meine Analyse biased ist. Offensichtlich ist es die von Perring aber auch, ansonsten hätten die sich da nicht irgendwas zusammengereimt. Aus meiner Sicht ist der Hauptangriffspunkt (falsche Bewertung des Yielding Portfolios) unbegründet, deswegen denke ich dass wir hier bald höhere Kurse sehen werden.
 

1379 Postings, 3445 Tage klaus_2233Es geht doch hier nicht um ein Komma in der ...

 
  
    
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20.10.21 10:23
.... Prozentualen Bewertung der Immos. Und ob der Standort richtig oder falsch gewählt wurde. Es geht hier um den Kollegen Caner der seine Bekannten / Verwandten begünstigt und sich mit größeren zielichtigen Deals selbst bereichert. Hier kommt schon noch einiges ans Licht  

5 Postings, 3 Tage Astronks@984

 
  
    
2
20.10.21 11:43
Weist du was mein Problem ist? Niemand hängt da eine Zahl ran. Niemand beziffert wieviel ? durch diese "dubiosen" Deals von ADLER irgendwo anders hin dem Aktionär entgangen sind (im Bericht sind höchstens von Beträgen unter 100 Mio ? die Rede...).
Und sollten diese Vorwürfe stimmen wäre ein gravierender Kurs Abschlag definitiv gerechtfertigt. Ich sage auch nicht dass da alles sauber gelaufen ist mit Caner & Co.

Diese ganzen Anschuldigungen sind bloß ohne irgendwelche Nachweise aufgeführt, also kann man sie auch nicht widerlegen. Es ist Spekulation, und die Wahrheit herauszufinden liegt jetzt wohl bei den Behörden.

ABER:
Hier geht es nicht um eine nachkomma stelle in der Immobilien Bewertung. Hier geht es wortwörtlich darum ob ADLER ein NAV von 48? hat oder von 0?. Aus meiner Sicht ist dieser Vorwurf der wirklich gravierendeste, als Aktionär will ich wissen wie hoch das Eigenkapital meiner Firma ist, schließlich ist der Abstand zum NAV ja ein Haupt Investitionsgrund.

Perring behauptet effektiv dass ADLER ein NAV von unter 0? hat. Wie bereits beschrieben argumentieren sie damit dass die Wohnimmobilien falsch bewertet sind, damit der LTV bei 80% > liegt, damit das Development Portfolio auch neu bewertet werden muss und somit insgesamt 3-4.6 Mrd? abgeschrieben werden müssten. Damit gehen die Anleihen default und ADLER ist Pleite.

So, DAS ist der Vorwurf der wirklich schwer sitzt. Er stimmt nachweislich nicht, eben wegen dieser "nachkomma stelle in der Immobilienbewertung", die du als trivial abstempelst.

Akzeptieren wir mal kurz alle Vorwürfe die Caner betreffen. Wie viel wäre ADLER dann wert?

Genau, das ändert nichts an dem Wert der Immobilien die man zu Buchwert (oder darüber) verkaufen kann. Das wird die LEG wohl bald bestätigen und man hat ja auch angekündigt noch mehr Objekte zu verkaufen. Da Cash keine Frage von subjektiver Bewertung ist sollte sich der Kurs dann dem "inneren" Wert annähern, die 21% leer verkauften Aktien müssten zurück gekauft werden.

Perring hat ja vorhergesagt dass ADLER so reagieren wird, aber es würde nichts bringen, weil die Preise ja "gewürfelt" sind. Sind sie eben nicht, und das ist das was mich als Aktionär wirklich interessiert. Soll doch Caner sich und seine Familie um ein paar Milliionen bereichert haben, was solls. Wenn ADLER nach begleichen aller Schulden (und meinetwegen mit nem Abschlag wegen abgeschriebenen Forderungen) 2-3 Mrd ? wert ist, dann kann er meinetwegen Nutten auf seiner Yacht in Monako auf ADLER Rechnung bezahlt haben.

Außerdem, wer so einen gravierenden Rechenfehler macht und seine gesamte Argumentation auf dem Fehler aufbaut, den muss man auch nicht alles andere glauben, finde ich.

Ok, das ist meine Meinung. Ich sehe als Bear Case trotzdem dass wegen dem Angriff Kreditlinien / Finanzierungen nicht mehr durchgehen, Objekte evtl nicht schnell genug verkauft werden können um Verbindlichkeiten zu bedienen, das Portfolio dann unter Wert verramscht wird und am Ende nicht viel für den Aktionär übrig bleibt.

Eine klassische self fulfilling prophecy eben. Aus meiner Sicht ist der Bull case aber realistischer - unzwar dass die nächsten Tage/Wochen mehr Verkäufe von Objekten zu bzw über Buchwert angekündigt werden und der Kurs sich dann seinem tatsächlich Cash Wert nähert.

 

226 Postings, 1341 Tage CroveIch bin dabei...

 
  
    
20.10.21 12:13
Nachdem ich mir Adler Group Zahlenwerk angeschaut habe.
Der Leerverkäufer zieht sich bereits zurück und der KBV liegt bei 0,28.
Der KGV bei 4,17 und der heutige Kursrutsch war ausschlaggebend. Ohne Meldungen knapp 5% runter? Das ist schwierig zu verstehen.
Der Konsens der Analysten liegt bei +150% zum heutigen Kurs...  

5 Postings, 3 Tage AstronksIR Rückmeldung

 
  
    
20.10.21 15:03
Habe mich mal bei der IR von Adler gemeldet:

Antwort:
"
vielen Dank für Ihre Email.

Wir werden in der Tat eine detaillierte Stellungnahme zu dem Bericht innerhalb der nächsten Tage veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
"

Es bleibt spannend Freunde!  

1379 Postings, 3445 Tage klaus_2233Ja schauen wir mal...

 
  
    
21.10.21 08:58
Was mich wirklich wundert ( und da hat Perring schon recht in seinem heutigen tweet). Wenn alles so komplett und 100% falsch und erfunden ist, was unser Cevdet im Interview rausposaunt hat. WARUM kaufen dann nicht er uns sein Clan im größten stil ever Aktien der group? Ich mein das ist ein Geschenk Gottes, alles Geld musst einfach nur aufheben. Alles verkaufen und zu Geld machen, von dubiosen Kickboxern Millionenbeträge leihen und kaufen kaufen kaufen.

Wenn das mir passieren würde und ich bin mir sicher das alles sauber ist, würde ich da so machen und ein großes Dankeschön an Perring schicken...

Macht er aber nicht... warum nicht?


Klausi  

1379 Postings, 3445 Tage klaus_2233Ich habe eine Vermutung..

 
  
    
21.10.21 09:00
.... waum Cevdet das nicht macht.

Entweder ist er der Überzeugung das es Ethisch verwerflich wäre, mit Geld nichts anfangen kann oder er lügt.

Was denkt ihr?  

5 Postings, 3 Tage Astronks#988

 
  
    
21.10.21 09:27
Einerseits hat seine Aggregate Holding ja schon einen Margin Call gehabt (wo Vonovia einspringen musste), andererseits ist es auch extrem schwierig für Involvierte ein Engagement einzugehen während die BaFin die Sache untersucht. Jede einzelne Handlung muss da 10x beantragt und überlegt werden.

Stell dir vor Caner kauft jetzt für 1 Mio ? ADLER Aktien. Der Kurs stürzt ab, und später bei den Verhandlungen wird die Transaktion als zusätzliche Manipulation gewertet, weil damit wohl nur Anleger beruhigt werden sollten. Mein eigener, persönlicher Schutz im Falle eines Bear Cases wäre mir auch wichtiger als ein bisschen Geld, vor allem weil er im Bull Case sowieso mehr als genug verdienen wird.

Dir ist sicherlich aufgefallen dass auch bei vielen nicht-berechtigen Angriffen keine Insiderkäufe stattgefunden haben. Einerseits ist das Exposure der Involvierten schon riesig, andererseits gibt es rechtliche oder strategische Gründe dafür.  

6323 Postings, 874 Tage immo2019Aggregate Holding hatte Margin Call

 
  
    
21.10.21 09:41
die können nichts mehr kaufen  

1379 Postings, 3445 Tage klaus_2233Sehe ich nicht so

 
  
    
21.10.21 11:52
Geschrieben #990
Stell dir vor Caner kauft jetzt für 1 Mio ? ADLER Aktien. Der Kurs stürzt ab, und später bei den Verhandlungen wird die Transaktion als zusätzliche Manipulation gewertet, weil damit wohl nur Anleger beruhigt werden sollten. Mein eigener, persönlicher Schutz im Falle eines Bear Cases wäre mir auch wichtiger als ein bisschen Geld, vor allem weil er im Bull Case sowieso mehr als genug verdienen wird.

Klar, wenn er darin kriminell verstrickt ist und fürchten muss das der Kurs tief fällt (weil betrogen wurde, weil absichtlich getäuscht wurde, Schulden mehr sind als vermögen, die Anleihen über 60% laufen, Steuerhinterziehung im großen Stil etc etc) sollte er an seiner Stelle klar nicht kaufen. (!) aber wenn das der Fall ist und er sich deshalb zurück hält dann lässt das schon tief blicken.

Falls ALLES falsche Behauptungen sind und er die Wahrheit sagt muss er das ja nichts befürchten.  Er kann kaufen was er will, falls er von außen unbegründet attackiert wird muss er nur seine insides offenlegen. Deine Argumentation ist einer Meinung nach nicht korrekt. Der ganze Chevdet Clan wird mega reich, und seinr VITA nach will er Reich werden, und alle seine Freunde daran teilhaben lassen. Deshalb arbeitet ja auch die halbe Sippe im Konzern und hat den Vorsitz in irgendwelchen Schachtelholdings

https://de.wikipedia.org/wiki/Cevdet_Caner

Könnt euch ja mal bissel Basic persönlichen background anlesen, wie die Herren so drauf sind.
Wenn der ne Million hat will er 10, bei 100 eine MRD, bei einer MRD 10 MRD usw usw.


 

5 Postings, 3 Tage Astronks#992

 
  
    
21.10.21 13:21
Wie auch schon immo2019 geschrieben hat, wo soll er denn noch Ressourcen her nehmen um die Aktie zu kaufen? Ist ja alles in Aggregate gebunden die ja schon Knie tief investiert sind.

Naja, was im Wikipedia Artikel effektiv steht ist dass er eine Immobilien Firma während der Krise 2008 gegen die Wand gefahren hat (soweit ich mich erinnere war er da nicht der Einzige..) und dass er von allen Vorwürfen (die du hier aufwirfst) vollständig frei gesprochen wurde. Also entweder hat die Justiz versagt, oder, so viele Leichen im Keller hat er nicht wie viele hier behaupten.

Und nein, du gehst davon aus dass:
1. Alles lief sauber, Aktie wird sich erholen
2. Alles lief unsauber, Aktie wird in Boden gehen.

Mein Argument geht aber eher gegen, es könnte sein das alles sauber lief, die Aktie aber trotzdem gegen 0 gehen wird. Für das Development Portfolio muss dringend eine Liquiditätsplanung her, ansonsten wird ADLER default anmelden müssen. Mit dem ganzen Rummel um die Attacke kann es durchaus sein dass sich die Finanzierungsbedingungen so verschärfen, dass das Unternehmen trotzdem in Schieflage gerät, egal ob unsauber oder nicht.

Und in diesem Szenario wird sich Caner evtl trotzdem verantworten müssen. Und genau dann kann ein vorher getätigter Kauf als Täuschung & Manipulation der Lage gewertet werden.

Ich sage ja nicht dass sich Adler zu 100% erholen wird. Der Bear Case ist da. Ich sehe es bloß nicht als Schuldgeständnis von Caner wenn er gerade keine Käufe tätigt.
 

6323 Postings, 874 Tage immo2019habe mal den Handelsblatt Arttikel gelesen

 
  
    
1
21.10.21 13:25
gestern im Whirlpool

fazit war das von der Bafin her schon alles auf dem Tisch war seit 2020
die könen aber nichts machen weil es quasi noch legal war und/oder LUX zuständig ist weil Adler halt eine LUX Aktie ist

Bei den Preisen könnte ich mir aber gut vorstellen das Adler nun ein Übernahmekandidat ist

so billig kommt man nicht mehr an dt. Immos
 

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