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Deutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?

Seite 1 von 133
neuester Beitrag: 21.10.21 08:43
eröffnet am: 27.08.13 16:29 von: Coin Anzahl Beiträge: 3312
neuester Beitrag: 21.10.21 08:43 von: KostoLenin Leser gesamt: 1051327
davon Heute: 217
bewertet mit 26 Sternen

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363 Postings, 4678 Tage CoinDeutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?

 
  
    
26
27.08.13 16:29
Kurs bei Threadbeginn: 16,25?  
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3286 Postings ausgeblendet.

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninNoch jemand...

 
  
    
30.09.21 13:58

...außer mir hat inzwischen bemerkt, dass WTI nach 13 Jahren vom Bären in den Bullenmakt wechselt

Mein posting #3280

Von heute, allerdings Bezahlschranke :

https://www.godmode-trader.de/artikel/oel-13-jahre-korrektur-zu-ende,9804665

Und Kepler Chevreux hat gestern das Kursziel von 24 auf 27 € erhöht.

https://www.godmode-trader.de/artikel/kepler-cheuvreux-erhoeht-kursziel-fuer-deutsche-rohstoff-4,9803253

 
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9886 Postings, 4435 Tage Raymond_Jameskgv 2022e: (21,30/5,43=) 3,9x

 
  
    
07.10.21 16:47

9886 Postings, 4435 Tage Raymond_JamesÖl (WTI): erstmals seit Nov. 2014 über 80 US$

 
  
    
08.10.21 16:55

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninÖl bleibt knapp

 
  
    
1
12.10.21 16:32

https://oilprice.com/Energy/Crude-Oil/...de-Than-Its-Supposed-To.html

Die OPEC+ fördert weniger Öl, als sie soll, wie eine Umfrage von Platts ergab, die von Forex Live zitiert wird.

Laut Argus sollte das Ölkartell im September gemäß seinen Quoten zusammen 37,141 Millionen Barrel pumpen. Laut Platts-Umfrage lag die tatsächliche Gesamtsumme jedoch 570.000 bpd unter dieser Zahl – auch wenn sie um mehr als die 400.000 bpd höher war als im Vormonat, die die OPEC+ vereinbart hatte, jeden Monat auf den Markt zu kommen.

Mit anderen Worten, während die OPEC+ bei ihrem monatlichen Produktionsschub eine überdurchschnittliche Leistung erbrachte, schnitt sie bei ihren eigenen Quoten unterdurchschnittlich ab.

Die September-Gesamtmenge lag laut Argus-Daten 6,712 Millionen Barrel unter dem von der OPEC+ vereinbarten Basisproduktionsniveau
.

Das Kartell hat keinen Hehl aus seiner Absicht gemacht, bei der Produktionserholung vorsichtig vorzugehen. Seine Mitglieder scheinen trotz des jüngsten Preisanstiegs infolge der Gasversorgungskrise immer noch besorgt über die Nachfrageaussichten für Öl zu sein.

Es war diese Sorge um die Nachfrage, die die OPEC+ dazu veranlasste, an ihrem ursprünglichen Schema zur Wiederherstellung der Produktion festzuhalten, 400.000 bpd auf die monatliche Produktion zu erhöhen, bis die kombinierte Produktion um 5,8 Millionen bpd ansteigt. Das würde immer noch eine geringere Produktion bedeuten als vor der Pandemie – die OPEC+ hat 7,7 Millionen bpd ihrer Produktion gekürzt, um der Pandemie entgegenzuwirken – und könnte die Preise länger hoch halten.

Mit anderen Worten, die OPEC+ priorisiert immer noch ihr eigenes Wohlergehen, obwohl gefordert wird, mehr Barrel aufzustocken, um einen Preisanstieg einzudämmen, der dazu führte, dass Brent-Rohöl über 80 USD pro Barrel und West Texas Intermediate diese Schwelle zum ersten Mal seit mehr als fünf Jahren überschritten.

Der bemerkenswerteste Aufruf an die OPEC, mehr zu pumpen, kam Anfang des Jahres aus Washington, nicht nur einmal, sondern zweimal. Nun, so berichtet Reuters, ist das Weiße Haus weiterhin bestrebt, dass die OPEC „mehr“ tut, um die globale Wirtschaftserholung zu unterstützen, so ein ungenannter Beamter.

Der Beamte sagte, Washington setze „alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente ein, um wettbewerbswidrige Praktiken auf den US- und globalen Energiemärkten zu bekämpfen, um zuverlässige und stabile Energiemärkte zu gewährleisten“.


 

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninErstaunlich...

 
  
    
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13.10.21 11:42

In 12 Monaten Kursgewinne von 300%

Nach First Berlin ein sehr konservativ berechnetes KGV von 3,9, bei deren Berechnung ein Ölpreis von 70$ und ein Gaspreis von 4$ zugrunde gelegt sind.

Dabei sind nur Bohrungen berücksichtigt welche bereits in Angriff genommen wurden, das Potential der zugekauften Flächen wurde nicht mit eingerechnet.

Das ganze bei einem Eurokurs von 1,15 $, obwohl in der Prognose 1,20 $ zugrunde gelegt wurde.

Almonty wurde in der Expertise für 2022 nur mit dem reinen Aktienkurs eingerechnet, die in Q4 beginnende Produktion wurde in der Expertise gar nicht berücksicht

Trotzdem findet die DRAG in der Berichterstattung kaum Berücksichtigung.

Letzte Woche aus (schrottigen) Bayer raus über die dauernd geschrieben wird, und mit der ganzen Position in DRAG rein, 30% plus in weniger als 10 Tagen.

Das soll einer verstehen.

 
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875 Postings, 2217 Tage KostoLeninDie Beteiligung...

 
  
    
14.10.21 10:05

...der DRAG, die NOG (Northern Oil & Gas), lohnt sich einer näheren Betrachtung.

Die Meldung am 07.10.2021 hatte es eigentlich in sich.

https://seekingalpha.com/article/...ion-in-positive-cash-flow-in-2022

In der Studie vom 06.09.2021 von seeking alpha wurde ermittelt, dass das Fördervolumen im August 2021 58 000 BOEPD betrug, und wenn NOG dies im Jahr 2022 aufrecht erhalten kann ein Umsatz 2022 von 836 Mio $ erzielt wird.

Northern may end up averaging around 58,000 BOEPD (60% oil) in production from August onward (after its Permian acquisition closed). If Northern maintains this level of production in 2022, it would be projected to end up with around $836 million in revenues after hedges at current 2022 strip prices (including $66 WTI oil and $3.88 NYMEX gas).

In der Studie ist man von einem Ölpreis (WTI) von 65 $ und Gas von 3,50 $ ausgegangen.

Am Ende errechnet die Studie, dass bei höheren Rohstoffpreisen für Öl um 5$ der Wert pro Aktie um 3,25$  steigt, bei höheren Gaspreisen pro 0,50 $ steigt der Wert der Aktie um 1,30 $

A $5 change in long-term oil prices affects Northern's value by approximately $3.25 per share, while a $0.50 change in long-term realized natural gas prices would affect its estimated value by approximately $1.30 per share.

Beim Aktuelle Preis von WTI 80+$ und Gas ca. 6$, Beträgt allein diese Steigerung über 65$ (Öl) und 3,50 $ (Gas) der Rohstoffpreise eine steigerung des Aktienwert 3x 3,50 und 5 x 1,30 = 16,50 $

Nur zur Erinnerung der aktuelle Kurs beträgt 25,xx $ und der Umsatz für alles unter 65 $ soll 835 Mio betragen.

Jetzt wieder zurück zum Anfang. Am 07.10.2021 wurde gemeldet, dass NOG für 154 Mio € assets gekauft die ab sofort die Fördermenge um 4500 BOEPD, beginnend am 01.10.2021 und für 2022 4100 BOEPD bringen.

https://www.rttnews.com/3231112/...opose-dividend-hike.aspx?refresh=1

Wie stark das Geschäft bei NOG läuft lässt sich anhand eines Teils der Meldung erahnen.

Northern expects to fund the acquisition with cash on hand, operating free cash flow and borrowings under Northern's revolving credit facility.

Die Bezahlen aufgrund des starken Geschäftes die 154 Mio aus Barmitteln und dem operativen cahflow, Notfalls reicht der bestehende Kreditrahmen.

Der 2022 KGV wurde mit 4 berechnet vor der Übernahme am 07.10.2021.

Den inneren Wert dieser Beteiligung kann sich nun ja jeder selbst errechnen.

 

36569 Postings, 7779 Tage Robingerade

 
  
    
14.10.21 10:25
Zahlen . Sell on good NEws ???  

241 Postings, 1685 Tage Dr. QDer Klassiker

 
  
    
14.10.21 11:04
Gewinnmitnahmen. Die ersten Schnäppchenjäger werden Ihre Körbchen aber unweit von 22EUR aufgestellt haben vermute ich.  

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninZahlen

 
  
    
2
14.10.21 11:11

21,4 Mio € Konzernergebnis nach Q3, bei 5,05 Mio Aktien sind wir nach Q3 bei einem EPS von 4.24 €

Hedging hat über 7 Mio dieses Jahr gekostet, bei angenommen 30% Steuer wären 5 Mio € mehr Gewinn möglich gewesen. Das heißt das Hedging hat 20% des Gewinns aufgefressen, und wird ab Dezember 21 deutlich weniger da um 10$ höher gehedged wird, was zu einer höheren Marge in 2022 führen wird

Da in Q3 die Hälfte der Wertpapier Gewinne realisiert wurden, sind wohl Teile der NOG Beteiligung veräußert worden, werden wir sehen wenn der Q3 Bericht veröffentlicht wird.

Trotz Tilguing verschiedener Darlehen weiterhin 50 Mio € Cash oder equivalent, also ca 10 € pro Aktie.

Erstmals erwähnt auch die Gesllschaft selbst worauf ich seit Monaten hinweise, die Wechselkursgewinne durch den schwachen €

Der Euro hatte zum 30. September 2021 gegenüber dem US-Dollar auf 1,15 abgewertet, was sich für den Deutsche Rohstoff-Konzern aufgrund der hohen Investitionen im US-Dollar sowohl im Ergebnis als auch im Eigenkapital positiv auswirkt.

https://dgap.dgap.de/dgap/News/corporate/...f-mio-eur/?newsID=1481174

Aufgrund der Inbetriebnahme von Knight den hohen Preisen für Öl und Gas und des besseren Hedging, halte ich in Q4 einen Gewinn von 6,5 Mio €, also eine Jahresergebnis von 28 Mio € möglich, was bei 5,05 Mio Aktien einem EPS für das Gesamtjahr 2021 von 5,54 € entsprechen würde.

 

36569 Postings, 7779 Tage Robinwar

 
  
    
14.10.21 11:12
doch klar  . Gute Zahlen  und alle SToploss rausgeworfen  Siehe Tageschart . Von ? 25,5 auf ? 21,7 . Wahnsinn  

259 Postings, 5105 Tage Phaetonvollkommen unverständlich,

 
  
    
14.10.21 11:26
dass Leute jetzt verkaufen, um mal schnell Gewinne mitzunehmen. Die Prognosen hier bei der DRAG sehen doch auch langfristig gut aus. Es wird also auch noch weiter nach oben gehen. Wieso verzichten diese Leute dann auf weitere Gewinne, zumal im nächsten Jahr auch noch eine fette Dividende winkt?

Ich selbst bin jedenfalls langfristig investiert, halte 5000 Stücke und bin 80% im plus.
Was will man mehr? :-)  

36569 Postings, 7779 Tage RobinDr. Q:

 
  
    
14.10.21 11:27
war klar oder ?    haben alle rausgeholt und die schlauen sind bei ? 21,7 - 22 rein .  Waren tolle Zahlen und Rohstoffe werden immer begehrter  und knapper  

384 Postings, 417 Tage 229286526XDMsell

 
  
    
14.10.21 11:27
... on good news- war gestern mal wieder erneut die Top Empfehlung von F Söllner Hot stock auf der Aktionär TV
Hätte man bei seiner Erstempfehlung vor ca 6 Wochen kaufen sollen...  

36569 Postings, 7779 Tage Robinheute

 
  
    
14.10.21 11:30
abend wieder über Euro 24  bin ich mir sicher  

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninBitte die Relation..

 
  
    
1
14.10.21 11:49

..beachten, nach veröffentlichung der Zahlen wurde gegen 11 Uhr ca. 50 000 Stück unlimitiert in Stuttgat, Xetra und Tradegate und LS.

Das entspricht 1% der Aktien in 10 Minuten, und der Kurs ist von 25 auf aktuel 23,20 gefallen, und ich stimme Robin zu und glaube ebenfalls, heute abend haben wir die 24 wieder. Mit diesem schnelle Kursrutsch auf 21,60 dürfte der Anteil derer, welche mit niedrigen EKs an an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind, innerhalb von Stunden abgearbeitet sein, und der Weg nach oben dürfte dann relativ schnell wieder frei sein.

 

1768 Postings, 1962 Tage Korrektor#3298 - vollkommen verständlich

 
  
    
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14.10.21 15:53
Von den 3,9 Millionen Euro Gewinn sind 3,2 Millionen Euro Einmalerträge aus dem weiteren Verkauf des Aktien/Anleihenportfolios. Da muss man von Zwangsverkäufen zur Bedierung fälliger Schulden ausgehen. Genannt werden noch 3,6 Millionen nicht realisierte Gewinne, die in den nächsten Monaten steigen oder fallen können.

Dies berücksichtigt bleiben im Quartal 14,4 Millionen Euro Umsatz und 0,7 Millionen Euro Gewinn. Das ergibt auf das Jahr hochgerechnet ein KGV von über 40.

Für 2022 wird ein Anstieg des EBITDA von 57-62 in 2021 auf 70-76 Millionen Euro prognostiziert. Bei 60 USD WTI-Öl und 2,75 USD Henry-Hub Gaspreis. Mehr lassen die eingegangenen und noch zu tätigen Absicherungsgeschäfte wohl nicht zu. Wesentlich werden damit 2022 die 2021er Einmalgewinne aus den Börsenspekulationen ersetzt und der Gewinn unter dem Strich steigt vllt. ein wenig mehr. Was aber wie immer im Ölbereich mit Risiken verbunden ist. Es kann mehr werden - aber auch weniger.

Eine hohe Dividende kann man nicht erwarten, da die Gesellschaft hohe Geldmittel für neue Investitionen benötigt. Bedenken muss man auch, das die neuen Zielgebiete anders als in Colorado längst nicht so gut untersucht sind und damit das Risiko von Fehlbohrungen erhöht ist.

Ein Verkauf der Aktien bzw. ein Nichtkauf der Aktien ergibt bei den sogesehen hohen Kursen durchaus Sinn. Es gibt deutlich risikoärmere und günstigere Aktien.  

241 Postings, 1685 Tage Dr. Q; )

 
  
    
14.10.21 16:00
"Es gibt deutlich risikoärmere und günstigere Aktien."

Rein logisch betrachtet trifft dies auf 99,999% aller Aktien zu ; )  

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninQB3 lesen

 
  
    
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14.10.21 19:27

@Korrektor das mit den 3,2 Mio ist korrekt, aber das dürfte auch schon alles gewesen was in diesem Abschnitt stimmt.

Da muss man von Zwangsverkäufen zur Bedierung fälliger Schulden ausgehen

Dir ist schon klar dass im September 30 000 Netto acres in Wyoming gekauft wurden, weswegen in den Aktiva die Position Exploration und Evaluation von 30.06.2021 10 Mio auf 27 Mio zum 30.09.2021 angestiegen?

und bei den restlichen Aktien dürfte es sich um NOG handeln, und ob Ölaktien in nächster Zeit fallen darauf muss jeder selbst für sich die Antwort finden. Darüber habe ich oben schon geschrieben.

Q3 war das schwierigste Quartal, das war aber vorhersehbar, da die Förderung unterbrochen werden musste, und neue Bohrungen angelegt wurden, von daher kann man das Quartalsergebnis nicht auf das Jahr hochrechnen.

Für 2022 wird ein Anstieg des EBITDA von 57-62 in 2021 auf 70-76 Millionen Euro prognostiziert. Bei 60 USD WTI-Öl und 2,75 USD Henry-Hub Gaspreis. Mehr lassen die eingegangenen und noch zu tätigen Absicherungsgeschäfte wohl nicht zu.

Wenn du QB Bericht gelesen hättest, wüßtest du dass dies nicht stimmt. (QB Seite 4)

Ab Dezember wird der Anteil der Produktion, der preisgesichert ist, aber deutlich sinken. Außerdem liegen die gesicherten Preise dann erheblich höher. Das gilt erst recht für 2022. Die Marge aus dem operativen Geschäft wird insofern alleine aufgrund dieses Effektes aus der Preissicherung deutlich steigen

Allein mit den 7,7 Mio Verlust durch das hedging kann die Hälfte der Einmalgewinne kompensiert werden. Hier handelt es sich aber um eine doppelte Spekulation, und wenn der Euro weiter schwach bleibt dürften weitere 3 Mio Wechselkursgewinne dazu kommen.

Im Jahr 2021 wurde im ersten Quartalzu Preisen zwischen 25 und 60$ verkauft, was die restliche Differenz vollständig ausgleicht.

Nicht umsonst schreibt DRAG auf Seite 5:

Wir sehen für unsere Aktie weiterhin ein
hohes Potential. Das Knight-Pad kommt zu
einem Zeitpunkt an den Markt, an dem die
Ölpreise auf Mehrjahreshochs gestiegen
sind. Durch die Akquisitionen in Wyoming
verfügen wir über ein großes Inventar an
neuen Bohrungen. Die Ölpreise scheinen
aufgrund der schnellen Nachfrageerholung
und des langsam wachsenden Angebots
weiteren Spielraum nach oben zu haben.

Vielen Dank für deinen Beitrag, aber ich informiere mich über die Geschäftsberichte und nicht durch Forumsbeiträge, weswegen ich deine Argumente für mich als nicht zutreffend einstufen kann.

 

9886 Postings, 4435 Tage Raymond_JamesSirMikes Volatilitäts-Report

 
  
    
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19.10.21 11:42

Auszug aus: http://www.intelligent-investieren.net/2021/10/...kt-hinter.html#more

Die Deutsche Rohstoff AG kann sich über die Entwicklung ihres Börsenkurses nicht beklagen. Seit dem Tiefstand Ende 2020 hat sich der Kurs inzwischen auf 22 Euro glatt verdreifacht. Und dazu hat er auch allen Grund.

Ein wesentlicher Faktor ist dabei natürlich der enorme Preisanstieg bei Öl und Gas, denn die DRAG identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoff-Vorkommen vorrangig in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Hinzu kommen Metalle wie Gold, Kupfer oder Wolfram.

Allerdings fördert die DRAG nicht selbst, sondern sie ist ein deutsches Unternehmen, dessen diverse Geschäftsaktivitäten aber weitgehend in den USA und Asien stattfinden, wo sie jeweils Anteile an Unternehmen hält, die in der Öl- oder Rohstoffexploration und/oder -Förderung aktiv sind. Sie ist eine Beteiligungsgesellschaft und die Umsätze und ggf. Gewinne erzielen ihre Töchter in den USA oder Australien bzw. Südkorea.

Ich möchte das Unternehmen selbst an dieser Stelle gar nicht so ausführlich darstellen, denn das habe ich bereits Ende Juli getan, als ich hier im Aktien-Report die DRAG als möglicherweise "Missverstandenen, heimlichen Champion" vorgestellt habe (http://www.intelligent-investieren.net/2021/07/...tsche-rohstoff.html).

Damals hatte die DRAG gerade ihre Halbjahresergebnisse vorgestellt und die waren so stark, dass sie wegen der starken Produktion und des positiven Preisumfelds für Erdöl und Erdgas ihre eigenen Prognosen für 2021 und 2022 erhöht hat. Die DRAG fördert bei Öl-Preisen über 40 US-Dollar mit Gewinn und hat ihr Bohrprogramm und damit ihre Förderung deutlich ausgeweitet. Je länger der Öl-Preis über 70 US-Dollar notiert, desto besser, denn das spült ordentlich Geld in die Kassen.

Doch nach der Prognose ist vor der Prognose und nachdem nicht nur der Ölpreis weiter angestiegen ist, erhöhte das Unternehmen Mitte September erneut die eigenen Schätzungen und geht von einer weiteren deutlichen Wachstumsbeschleunigung im Jahr 2022 aus.

Der Konzernumsatz soll 2022 nun 98 bis 106 Millionen Euro betragen (bisher 70 bis 75 Millionen) und das EBITDA 70 bis 76 Millionen Euro (vorher 47 bis 52 Millionen), was im Mittel einer Steigerung um 46 Prozent entspricht. Hintergrund für die Erhöhungen sind vor allem eine weitere Akquisition durch die DRAG-Tochter Cub Creek Energy, eine zusätzliche Produktion von Bright Rock in Utah und höhere Erdgaspreise.

Cub Creek hatte kürzlich einen Kaufvertrag über 121 km² in Wyoming unterzeichnet, wodurch die DRAG zusammen mit den Flächen von Bright Rock Energy nun über rund 240 km² an Flächen in Wyoming verfügt. Die DRAG überprüft regelmäßig Flächen und Produktionen und nachdem sie im vergangenen Jahr ebenfalls zukaufen konnte, steht sie nicht unter Druck, nun kurzfristig neue Bohrmöglichkeiten auftun zu müssen. Sie kann stattdessen ihre gesicherten Flächen für weitere Förderungen entwickeln.

Für weitere Gelegenheiten stehen der DRAG per Ende Juni 71,3 Millionen Euro zur Verfügung, so dass sie trotz der laufenden Investitionsprogramme sich bietende Akquisitions-Chancen auch kurzfristig umsetzen kann.

Auf der anderen Seite agiert die DRAG durchaus auch opportunistisch und verkauft attraktive Beteiligungen, wenn der Preis stimmt und sie von mittelfristig eher sinkenden Ölpreisen ausgeht. Auch so wird ordentlich Geld in die Kassen gespült, das dann für einen Wiedereinstieg – möglichst in einer Talsohle – zur Verfügung steht.

Doch nicht nur 2022 erscheint in hübscheren Farben, auch in 2021 läuft es noch besser als geplant. So erwartet der Vorstand inzwischen, dass Umsatz und EBITDA im oberen Bereich der im Juli erhöhten Prognose liegen werden. Angesichts eines Ölpreises von rund 80 Dollar kann das natürlich kaum verwundern.

Wolfram: Die Spannung steigt

Beim Wolfram-Projekt, der Mine in Sangdong, die eine der weltgrößten Wolframressourcen beherbergt, liegt die DRAG-Beteiligung Almonty sowohl beim Budget als auch bei der Entwicklung voll im Plan. Vorgesehen ist, dass die Mine im vierten Quartal 2022 die Produktion aufnehmen soll. Und das ist von nicht geringer Bedeutung, denn die Mine soll rund 30 Prozent des gesamten Wolframs außerhalb Chinas und zwischen sieben bis zehn Prozent des weltweiten Angebots produzieren.

Wegen seines hohen Schmelzpunktes findet Wolfram vor allem in der Leuchtmittelindustrie als Glühwendel in Glühlampen und in Leuchtstoffröhren Anwendung, aber auch als Elektrode in Gasentladungslampen und in Elektronenröhren. Wolfram ist eines dieser unscheinbaren Metalle, das zu den sogenannten "Seltenen Erden" gehört, die fast ausschließlich in China gefördert werden und die für die Herstellung von Hightech-Produkten so dringend benötigt werden. Sie befinden sich auch in elektronischen Bauteilen, Waffen und Verteidigungssystemen und werden meistens erst dann bemerkt, wenn sie fehlen.

Auch angesichts der zunehmenden Spannung der USA mit China, aber auch in der gesamten Asien-Pazifik-Region wäre eine Produktion außerhalb Chinas auch unter strategischen Gesichtspunkten wünschenswert – und lukrativ.

Die Musik spielt für die DRAG aber ganz überwiegend beim Öl und Gas und die hohen Preise speisen fleißig die Gewinn- und Verlustrechnung. Damit sind sie auch der Treibstoff für den Aktienkurs, der bisher keine Anstalten macht, sich auszuruhen.

 

4170 Postings, 2445 Tage vinternet!

 
  
    
19.10.21 19:49
Wegen Elektrizitätsproblem will China in den kommenden Monaten die Produktion von Magnesium deutlich einschränken. Das Element ist aber für die Metallindustrie in Deutschland unerlässlich. Wirtschaftsverbände entwerfen bereits Katastrophen-Szenarien.
 

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninWTI

 
  
    
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20.10.21 09:24

Vor einem Monat habe ich darauf hingewiesen, dass WTI nach 13 Jahren Bärenmarkt nach oben ausgebrochen ist, und Charttechnisch eine steile Rally bevorsteht.

https://www.ariva.de/forum/...eubewertung-487171?page=131#jumppos3280

https://www.ariva.de/forum/...eubewertung-487171?page=131#jumppos3282

Die Datenreihe hierzu stammen von Rocco Gräfe.

Inzwischen ist der Ausbruch gelungen, gestern gab es update der Prognose, erste Zielzone 110 bis 115 $

https://www.godmode-trader.de/analyse/...ine-zielzone-110-115,9847079

Bitte beachten Rocco Gräfe hatte bereits am 11.08. auf den bevorstehend Ausbruch bei WTI hingewiesen

https://www.godmode-trader.de/analyse/...schwach-wie-sein-ruf,9664421

Als Erinnerung,

- in der Prognoseerhöhung vom 16.09.2021 wurde bei einem Ölpreis von 60 $ Öl und 3 $ Gas ein EBITDA von 70-76 Mio € in Aussicht gestellt.

- im Erläuterungsteil wurde dann spezifiziert, dass bei einem Ölpreis 70 $ und 4 $ Gas das EBITDA auf 85 bis 91 Mio € steigt.

D.H. pro 10 Dollar steigendem Ölpreis, steigt das EBITDA um ca. 15 Mio.

Steigen also Gas und Öl vom Ausgangspunkt 60 $ und 3 $ jeweils um 70% auf 100 $ und 5 $ Gas (Gas hat es bereits erreicht) dürfte sich das EBITDA bei Wechselkursen unter 1,20 $/ € bei gleichbleibenden Kosten und Zinsen Von 70-76$ auf 130 bis 136 Mio € erhöhen

Wobei immer mehr auf Öl spezialisierte Portal prognostizieren, dass 100$ nur eine erste Zwischenstation darstellt.

Es bestehen inzwischen Zweifel ob die OPEC wieder die Förderleistung von vor Corona erreichen wird, da viele Quellen geschlossen wurden, und es an Investoren fehlt um die häufig marode Industrie wieder hochzufahren.

Besonders bei diesen Kapitalschwachen OPEC Mitgliedern:

Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Libyen, Nigeria, Indonesien, Liberia (nicht OPEC)

Diese OPEC Mitglieder unterliegen Boykottsanktionen:

Iran, Venezuela

Nicht OPEC Länder die unter boykott liegen:

Libanon, Syrien

Länder welche die Produktion erhöhen könnten aber kein Interesse zeigen:

Saudi Arabien, Russland, amerikanische Fracking Industrie

Es gibt bereits eine Prognose der Energie-Unternehmensberatung Opportune LLP, die einen möglichen  Ölpreis von 180 $ sehen.

https://www.godmode-trader.de/artikel/...preis-auf-180-dollar,9818996

Das ganze vor dem Hintergrund des bevorstehenden Winters, eines Auftragrekords bei der deutschen Industie, und rückläufigen Coronamaßnahmen weltweit.




 

749 Postings, 2844 Tage WesHardinSollte dieses Szenario (180$)

 
  
    
20.10.21 13:12
wirklich drohen oder sogar eintreffen, dann möchte ich lieber keine Aktien im Depot haben, auch nicht DRAG!  

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninWarum?

 
  
    
20.10.21 15:32

@wes, vor der subprime Krise war der Kurs bei fast 150 $, zwischen 2011 und 2015 lagen die Preise dauerhaft zwischen 100 $ und 130 $

Nur mit sinkenden Energiepreisen wurde eben immer mehr Steuer drauf gehauen. Was ist eigentlich heut noch billiger als 2008???

Wenn der Staat will, dass Heizen und Mobilität nicht nur noch für Reiche ist, muss er eben Steuer von der Energie zurücknehmen, ich glaube kaum, dass uns die Saudis, Rußland oder die amerikanischer Fracker helfen dass der Preis niedrig bleibt. Aber wer soll dann dafür sorgen? Die Preise waren gedrückt durch Krisen und Überproduktion, aber die Überkapazitäten sind abgebaut, und alle Ölproduzenten halten sich zurück, weil sie berechtigt nach so viele Jahren Schmerz  und Verluste endlich wieder richtig Geld verdienen wollen, deswegen werden alle Produzenten den Mangel zur Normalität machen, du hast ja gehört, die OPEC lehnt eine Ausweitung der Förderung momentan ab, und will bei anziehen der Wirtschaft nur sukzessive die Produktion erhöhen (falls sie können).

Wenn ein Jahr lang der Preis zwischen 120$ und 150$ pendelt haben sich alle dran gewöhnt. Nur weil alle dem Traum angehangen sind, Öl bleibt auf ewig billig wir haben erneuerbare, werden nun mit 5 Jahren und 600 Milliarden Unterfinanzierung der Ölindustrie konfrontiert.

Mal im Ernst, warum ist die DRAG so billig an die Flächen gekommen? Alle wollten raus, haben abgestoßen und ESG sorg dafür dass keiner in Öl und Gas investieren will. Eigentlich bekommen wir normale Energiepreise, auch wenn die Politiker jetzt Schnappatmung bekommen, weil nicht die Politik in den Verbraucherländern über Steuererhöhungen an den Preissteigerungen verdient, sondern Investoren und Regierungen in den Erzeugerländern.

Wobei die eigene Bevölkerung wegen der Preisxplosionen (durch die hohen Steuernsättze) vor der Revolution steht (zumindest Frankreich und Spanien).

Ich gebe jetzt mal eine Prognose ab, du wirst auch dann noch Aktien im Depot haben, da du kein Verwarentgeld bezahlen möchtest 😂

 
Angehängte Grafik:
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749 Postings, 2844 Tage WesHardinDarum!

 
  
    
20.10.21 21:24
0,5% Negativzins ist sehr viel angenehmer als ein Crash an der Börse, welcher nmM die unweigerliche Folge explodierender Energiepreise wäre.  

875 Postings, 2217 Tage KostoLeninDas Gesamtbild...

 
  
    
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21.10.21 08:43

..ist doch entscheidend @wes.

Dafür muss man die zitierte Anlalyse vollständig lesen:

https://www.jdsupra.com/legalnews/...ion-crude-oil-prices-to-1677415/

Die Gas und Ölindustrie versucht wieder die Fundamentaldaten vor der Corona Krise zu erreichen (Umsatz, Gewinnmarge,..), während gleichzeitig die FED die Geldmenge weiter ausweitet,

Das Berechnungsmodell basiert auf den Daten beginnend mit der Immobilienkrise beginnen 2007. Innerhalb von 3 Jahren hat die Regierung 6 Billionen  ins System gepumpt um einen crash zu verhindern, anschließend sollte das Geld wieder eingesammelt werden (tapering), was nie erfolgte.

Dann kam Corona und die Regierung hat in 12 Monaten 7 Billionen ins System gepumpt um den Crash zu verhindern, und die Anlayse stellt nüchtern fest, dass steigend Ölpreise gepaart mit massiver Ausweitung der Geldmenge zwangsläufig zur Hyperinflation führt.

Wenn dies tatsächlich der Fall ist, und wir Inflationsraten von 15 oder 20% bekommen, sind deine 0,5% Verwahrzinsen Pillepalle, und spätestens bei einer Währungsreform ist dein Geld weg.

Bei der letzten Hyperinflation haben Geldbesitzer fast alles verloren, Aktienbesitzer hatten 20 Jahre später viel mehr als vor Ausbruch der Inflation.

https://de.scalable.capital/finanzplanung/...-schuetzen-vor-inflation

 

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