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Google

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 16.04.07 12:28
eröffnet am: 28.08.05 21:57 von: pinkie12345 Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 16.04.07 12:28 von: Luki2 Leser gesamt: 3884
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bewertet mit 21 Sternen

4572 Postings, 6507 Tage pinkie12345Google

 
  
    
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28.08.05 21:57
Die Angst vor der Macht der Suchmaschine wächst. Verliert Google das Vertrauen der Internetnutzer, verliert es sein Geschäftsmodell. Auch in der Branche steigt der Groll.

Die beliebteste Internet-Suchmaschine der Welt ist gefährlich. Und jeder kann Googles  nächstes Opfer werden. Diese Erfahrung musste der Amerikaner Eric Schmidt machen, als er auf einer Website intime Details aus seinem Privatleben entdeckte: Hobbys, Wohnort, Vorname seiner Frau, sein politisches Engagement für die Demokraten, seine letzten - recht ertragreichen - Wertpapiergeschäfte. Binnen 30 Minuten sei das Material zusammengegoogelt worden, verkündete die Autorin stolz, eine Journalistin aus Kalifornien, die einen Artikel über die Gefahren von Google für die Privatsphäre recherchiert hatte. Schmidt war entrüstet. Doch er konnte sich nicht wehren. Das Wissenswerte aus seinem Leben war dank Google längst für jedermann im Netz zu finden.

Herr Schmidt ist kein Einzelfall. Doch Herr Schmidt ist ein aufsehenerregender Fall: Denn er ist Chef von Google. Und in dieser Funktion beschwor er die sagenhafte Informationsmacht seiner Firma noch im Frühjahr mit den Worten: "Wenn wir über das Organisieren aller Informationen dieser Welt sprechen, dann meinen wir alles, verfügbar für alle." Nun hat Eric Schmidt die Furcht erregenden Folgen seines eigenen Erfolgs kennen gelernt.


Stimmung schlägt um


Die Episode ist typisch für die Schwierigkeiten, die Google sich derzeit selbst mit seinem rasanten Wachstum bereitet. Gut ein Jahr nach seinem spektakulären Börsengang dreht sich das Image des freundlichen, verspielten, von zwei genialen Studienabbrechern gegründeten Startup-Unternehmens. Harmlosigkeit bestimmte das Bild des Konzerns bislang. "Do no evil", lautet der Unternehmensleitsatz: "Tu nichts Böses." Doch seine gnadenlose Vorherrschaft gegenüber allen anderen Suchmaschinen, sein Expansionskurs und sein unbeirrt steigender Aktienkurs haben aus dem Spätstarter einen Milliardenkonzern gemacht, der nicht mehr nur verehrt und beneidet, sondern angefeindet wird.



"Der Stimmungsumschwung hat damit zu tun, dass Cyberspace-Vertreter traditionell allem, was groß und mächtig ist, misstrauisch gegenüberstehen", sagt Paul Saffo, Leiter des "Institute for the Future" im Silicon Valley. Im letzten berichteten Quartal hat sich der Umsatz von Google auf 1,3 Mrd. $ verdoppelt, der Nettogewinn war mit 343 Mio. $ mehr als viermal so groß wie im Jahr zuvor. Die Marktmacht ist beispiellos: Laut US-Marktforscher Websitestory werden 52 Prozent aller aufgerufenen Internetseiten über einen Verweis von Google erreicht - mehr als doppelt so häufig wie über die Nummer zwei der Branche, Yahoo.  


Rasantes Wachstum


Und das Wachstum geht rasant weiter: Für große Unruhe sorgte die Bekanntmachung des Konzerns, für weitere 4 Mrd. $ Aktien verkaufen zu wollen. Zusammen mit den vorhandenen Reserven von gut 7 Mrd. - wozu? Die knappe Erklärung von Google lautete "allgemeine Unternehmenszwecke". Auch Übernahmen gehören dazu. Dass man Google mittlerweile alles zutraut, machten die anschließenden Spekulationen von Branchenexperten deutlich: Schließlich hat sich der Informationsgigant bereits Satellitenfotos, Luftaufnahmen und Gebäudedaten aus der ganzen Welt beschafft, um sie kostenlos zur Verfügung zu stellen. Nun wird sogar über den Kauf eines eigenen globalen Datennetzes gemutmaßt. Auch von einer groß angelegten Expansion nach China ist die Rede. Die "Business Week" spekulierte, Google könne beginnen, eigene Handys zu bauen. So weit reicht die Unsicherheit darüber, wo der Internetriese seinen Einfluss demnächst geltend machen wird.

Saffo warnt, dass keiner - nicht einmal das Google-Management - genau wisse, wohin sich der expandierende Konzern mit so hoher Geschwindigkeit entwickle. Es sei eine Firma mit unendlich mächtigen Werkzeugen, sagt der Zukunftsforscher und orakelt dunkel: "Werkzeuge haben keine Moral!" Er fügt hinzu: "Viele fürchten, dass die Washingtoner Regierung und große Firmen die von Google gesammelten Informationen nutzen werden - ob Google das will oder nicht."



Derartige Warnungen sind fatal für ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf der freiwilligen Bereitstellung von Informationen beruht. Google ist abhängig vom Vertrauen der Internetnutzer, die sich nicht scheuen, die Suchmaschine mit Daten zu versorgen. Bislang konnte der Internetliebling diese ungeniert sammeln: So wird etwa der kostenlose E-Mail-Service "Gmail" dadurch finanziert, dass Computer die persönliche Post der Nutzer mitlesen und dann die passenden Anzeigen einblenden. Wer mag, kann sogar die Protokollfunktion einschalten - Google merkt sich dann alle Suchbegriffe und die Ergebnisse, die man angeklickt hat. Googles neue Desktop-Software durchsucht derweil die Festplatte der Nutzer nach Informationen. Und Googles Software für Internet-Telefonate und Kurznachrichten registriert An- und Abwesenheit am Computer. Im Frühjahr gab es für kurze Zeit sogar ein Google-Programm, das häufig benutzte Internetseiten automatisch auf den Computer lud.

Doch der unstillbare Informationshunger ist erstmals in Schranken verwiesen worden: Googles jüngstes Mammutprojekt - die Digitalisierung kompletter Bibliotheken - ist vorerst gestoppt. Es scheiterte am Widerstand von Verlegern, die um ihre Verkaufserlöse fürchten, wenn jedes Buch in der digitalen Version per Internet tausendfach gleichzeitig ausgeliehen werden kann. Wie weit die Angst vor Google mittlerweile geht, macht Jean-Noël Jeanneney deutlich, der Direktor der französischen Nationalbibliothek. Er warnte zu Jahresbeginn vor Google als Auswuchs "der erdrückenden Übermacht Amerikas bei der Gestaltung der Vorstellungen, die zukünftige Generationen von der Welt haben werden".


Der Unmut wird lauter


Doch auch zu Hause, an der Westküste der USA, wird der Unmut über den einstigen Branchendarling immer lauter. Die Parallelen zum einst verehrten, dann verfluchten Softwareriesen Microsoft  sind unübersehbar. "Entspann dich, Bill Gates: Jetzt ist Google dran als Bösewicht", überschrieb die "New York Times" kürzlich einen Artikel über die neue Google-Feindschaft.



Im Silicon Valley hat fast jeder eine Geschichte über hochmütige Google-Manager auf dem Lager, denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Selbst Zukunftsforscher Paul Saffo, ein langjähriger Freund der Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin, sagt: "Larry und Sergey sind atemberaubend arrogant, selbst für Silicon-Valley-Standards." Kritiker sehen in Googles Übermacht eine Gefahr für die Innovationskraft im Silicon Valley. Im Kampf um Talente mit dem Internet-Auktionshaus Ebay und dem Internet-Portal Yahoo wirbt der Internetkonzern überall die besten Informatiker ab.

Für Startups wird es immer schwieriger, gute Leute anzulocken. Der Silicon-Valley-Insider und Risikokapitalgeber George Zachary sagt, vor allem Unternehmensgründungen im Bereich Suchmaschinen hätten es wegen Google schwerer, an den Start zu gehen. Er stellt jedoch einen unproportionalen Hass auf Google fest: "Interessanterweise zeigt keiner mit dem Finger auf Yahoo - ein ebenso mächtiges Unternehmen, das ebenso Informationen sammelt und das eine Wettbewerbsgefahr für Startups darstellt." Er sucht die Gründe für die Anti-Google-Stimmung in der Psyche der Branche: "Sobald ein Unternehmen groß wird, gibt es Leute, die es abschießen wollen." Doch auch Zachary freut sich darauf, wenn Google an erste Wachstumsgrenzen stößt: "Wenn Googles Wachstum sich verlangsamt, werden die brillantesten Köpfe den Laden verlassen und eigene Startups gründen - das ist das Ökosystem, das das Silicon Valley so erfolgreich macht."



Groll in der Branche erregt Google auch mit den Riesengehältern, die es seinen Angestellten zahlt. Der Immobilienmarkt im Silicon Valley gilt als Google-geschädigt. "Es fühlt sich alles ein bisschen an wie während der Dotcom-Zeit, als alle nur so mit dem Geld um sich warfen, aber dieses Mal sind es nur die Leute von Google", erzählt Zukunftsforscher Saffo. In den exklusivsten Gemeinden der Region hat das Unternehmen die ohnehin rekordverdächtigen Immobilienpreise weiter in die Höhe getrieben.

In Atherton, dem teuersten Pflaster in ganz Amerika, kostete ein Haus vergangenes Jahr durchschnittlich fast 2,5 Mio. $, Tendenz steigend. Mehr als 10 Mio. $ für ein Anwesen mit Basketball- und Tennisplätzen, Pferdeställen und Swimmingpools sind hier keine Seltenheit. Immer mehr Googler, die dank umfangreicher Aktienpakete in die Millionärskategorie aufgestiegen sind, wollen sich in der hügeligen Ortschaft niederlassen, wo auch Hewlett-Packards  neuer CEO Mark Hurd, die Ebay  -Chefin Meg Whitman und der Financier Charles Schwab wohnen. Deshalb haben Interessenten begonnen, den Ablauf der Fristen für die Google-Optionen zu verfolgen, um den neureichen Googlern zuvorzukommen.

Die Fristen sind über Google im Internet leicht zu recherchieren. Doch zumindest in diesem Fall muss sich Google-Chef Schmidt nicht vor der Indiskretion seines eigenen Produkts fürchten: Ein Haus in Atherton hat er nämlich längst.





Thema


http://www.ftd.de/index.html?id=19447


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http://www.ftd.de/index.html?id=18695


http://www.ftd.de/index.html?id=15797


http://www.ftd.de/index.html?id=15472



Quelle: Financial Times Deutschland

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4572 Postings, 6507 Tage pinkie12345Google

 
  
    
22.12.05 04:51
Die Gerüchte haben sich bewahrheitet. Google wird sich am Onlinedienst AOL beteiligen und fünf Prozent von dessen Aktien übernehmen.

Der Kaufpreis wird mit einer Milliarde USD angegeben. Demnach ist AOL insgesamt 20 Mrd. USD wert ? immer noch recht viel, aber doch nur noch ein Bruchteil der einstmals 120 Mrd., die AOL vor dem Platzen der ersten Dotcom-Blase wert war. Bis zuletzt kämpften drei große Rivalen um einen Anteil an AOL: Google, Microsoft und Yahoo!. Durch das milliardenschwere Gerangel ist der Eindruck entstanden, dass AOL ein viel attraktiveres und begehrenswerteres Internetunternehmen sei, als es in Wirklichkeit ist. Vielmehr beteiligte sich Google vermutlich nur deshalb an den Verhandlungen, um zu verhindern, dass der Onlinedienst in die Hände der Konkurrenten gerät. Noch steht nämlich nicht fest, wer in Zukunft im Internet den Ton angibt. Und beim Kampf um die Vormachtstellung in diesem Multimilliardenmarkt, muss jeder versuchen die Konkurrenten auszustechen. Google ist zwar im Bereich Internetsuche die klare Nummer eins, gemessen an der Zahl der Seitenaufrufe liegt jedoch Yahoo! klar vorn. Durch die Beteiligung an AOL erhofft sich Google noch mehr Suchanfragen und entsprechend noch mehr Werbeeinnahmen. Dafür werden zukünftig Inhalte von AOL besonders hervorgehoben. Auch im Bereich Instant-messaging wollen AOL und Google künftig kooperieren. Doch es gibt zahlreiche Kritiker an dem Geschäft. Das Image als unabhängiger Kämpfer für das Gute im Netz könnte Google schon bald verlieren. Und für AOL wird es schwerer, Geschäfte mit Google-Konkurrenten wie MSN oder eBay zu machen. Google-Aktien stehen erneut ein Prozent im Plus, während Anteile des AOL-Mutterkonzerns Time Warner ein halbes Prozent verlieren.  

2428 Postings, 6049 Tage gracemeldung von vor 2 tagen, was soll das ? o. T.

 
  
    
22.12.05 09:40

112127 Postings, 6724 Tage denkideeÜber diesen Thread

 
  
    
04.02.06 22:28
Über diesen Thread
kann jetzt abgestimmt werden
http://www.ariva.de/board/245422  

1961 Postings, 6476 Tage shakerGoogle Die ! mein Motto schon lange -

 
  
    
04.02.06 23:54
vor allem als ich nen K.O. hatte welcher aber leider nicht Google, sondern mir den Tod brachte ;)  

191 Postings, 5519 Tage QuelinoGoogle

 
  
    
1
04.03.07 00:30

*g*
Moderation
Zeitpunkt: 12.05.12 09:15
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

 

 

7538 Postings, 7630 Tage Luki2Google schockt Konkurrenz

 
  
    
16.04.07 12:28
Internet
Google schockt Konkurrenz
Der Internet-Gigant Google sorgt mit seinen Expansionsplänen bei Konkurrenten wie Microsoft für Aufsehen. Neben der Übernahme von DoubleClick baut das Unternehmen auch das Geschäft mit Radiowerbung aus.

weiter unter:

http://www.focus.de/finanzen/news/internet_aid_53664.html

Gr.  

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