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Wirecard 2014 - 2025

Seite 1 von 6885
neuester Beitrag: 09.07.20 21:38
eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 172101
neuester Beitrag: 09.07.20 21:38 von: derdendeman. Leser gesamt: 26976481
davon Heute: 3411
bewertet mit 182 Sternen

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6671 Postings, 7314 Tage ByblosWirecard 2014 - 2025

 
  
    
182
21.03.14 18:17
Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
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172075 Postings ausgeblendet.

497 Postings, 408 Tage fiskerHeute sind das mehr als klare Anzeichen von Betrug

 
  
    
1
09.07.20 13:09
damals, haben sich die Jünger das alles mit Schlamperei und einem angeblich noch unerfahrenen Unternehmen schöngeredet, was zwar Kohle ohne Ende verdient, viele Milliarden Euro bewegt aber noch zu dumm ist seine Rechnungsbelege und Verträge korrekt vorzulegen. Haha.  

139 Postings, 18 Tage NapalmOpa@Jowerker - Sorry, Gott sind sie dumm

 
  
    
09.07.20 13:26
Hallo. Wie sie selbst sagen, werden bald einige lukrative Geschäftsteile ausverkauft werden. Das dadurch reinkommende Geld verschwindet an Insolvenzverwalter und Gläubiger.

Der Wert von Wirecard SINKT ja logischerweise mit jedem Teil, der verkauft wird und dann anderen gehört - nicht mehr den Aktionären, sprich Inhabern, von Wirecard. Sie durch die Verkäufe reinkommenden Gelder sind wie gesagt ebenfalls weg und dienen der Befriedigung Dritter.

So - und nun erklären sie mal, wie sie auf die abstruse Idee kommen, dass ein Ausverkauf von Wirecard den Wert, sprich Kurs, von Wirecard STEIGEN lassen wird???? Muhahahaa.

Keinerlei Ahnung von Wirtschaft.

Beispiel:

Sie haben eine Wohnung voller Möbel (Wirecard) mit einem bestimmten Wert. Von diesen Möbeln werden nun zwangsweise (Insolvenzverwalter) nach und nach immer mehr verkauft, um vorhandene Schulden zu tilgen.

Denken sie ERNSTHAFT, das die verbleibenden immer weniger Möbel im Wert steigen???? Oder nicht vielmehr logischerweise immer weniger Wert sind, je weniger übrig bleiben?

Seufz.
 

509 Postings, 505 Tage JustoxWirecard

 
  
    
4
09.07.20 13:46
Vuyiswa V. M?Cwabeni mit kanadisch-südafrikanischen Wurzeln ist Mitglied des Wirecard-Aufsichtsrats seit 2016 und seit 2007 bei der SAP, zuletzt als ?SVP Technology and Innovation Strategist?.

Seit 2018 ist hingegen Dr. Anastassia Lauterbach Mitglied des Aufsichtsrats der Wirecard AG. Seit 2013 ist sie CEO und Gründerin der Lauterbach Consulting and Venturing GmbH (Ltd.). Zuvor war sie bei Qualcomm und der Deutsche Telekom.

Wulf Matthias ist Mitglied des Aufsichtsrats seit 2008 und war dessen Vorsitzender von Juni 2008 bis Januar 2020, dann übergab er überraschend und vorzeitig den Stab an Thomas Eichelmann.

Von 2014 bis 2016 war er zudem ?Senior Advisor? bei M.M. Warburg & Co in Frankfurt/Main. Zuvor gab es Stationen bei der Bank J. Safra Sarasin (Deutschland) AG, Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA und der Credit Suisse Deutschland AG

https://www.it-times.de/news/...ufsichtsrat-erscheint-seltsam-135915/


Je dekorierter die ganzen ARs und Vorstandsmitglieder sind, desto blinder und verkommener sind sie.

Was machen die alle bei Wirecard? Kaffeetrinken oder blinde Kuh spielen?

Hauptsache die Boni und dicken Gehälter kommen immer pünktlich.


 

8 Postings, 4 Tage JowerkerLieber napalmOpa

 
  
    
09.07.20 13:46
Ich glaube sie verstehen nicht recht.
Ihrer Argumentation nach müssten Sie mit allem was sie haben Short sein.
Sind sie aber nicht!
Genau der Markt läuft anders.
Natürlich werden zuerst FK-Geber bedient, aber:
1.: die welt ist nicht fair
2.: am Ende müssen sich auch die Shorties eindecken
3.: Gesellschaftsstrukturen, einzelne Unternehmen haben Insolvenz angemeldet, bestimmte Töchter aber nicht.

Und auch wenn die Aktie irgendwann die 10 Cent Höhe erreichen wird. Vorher gehts nochmal richtig nach oben. 5? sehen wir sicher nochmal.

Wer dabei sein möchte sollte es sein!  

4444 Postings, 1744 Tage ROI100aber die wohnung steigt im wert, da keiner mehr

 
  
    
1
09.07.20 13:46
die möbel entsorgen muss. hahahahahahaahhaa  

4444 Postings, 1744 Tage ROI100das covern war doch schon

 
  
    
09.07.20 13:47

4444 Postings, 1744 Tage ROI100von 1,08 auf 9,xx

 
  
    
09.07.20 13:48

4444 Postings, 1744 Tage ROI100der zug ist jetzt längst durch , zumindest bis auf

 
  
    
09.07.20 13:49
letzten scheißhauswagoon der rollt noch in deiner sichtweite, da kannst noch aufspringen. hahahahaa  

11 Postings, 395 Tage TraevellerWeltenbummler

 
  
    
4
09.07.20 14:18
Weltenbummler sollte mein User name werden. Leider war er schon besetzt. Mal ehrlich, ist der Name für Dich nur Fantasie oder hast Du schon Länder bereist. Kann eigentlich nicht sein, denn dann würdest Du nicht solche Äusserungen von Dir geben. Schau dich doch mal um in den andern Ländern, dann weißt Du welche Regierungen und deren Vertreter miserable, korupt, verlogen, arrogant, sind. Ja eine Bundeskanzlerin Merkel hat vielleicht nicht immer alle in aller Augen richtig gemacht, aber sie hat über all die Jahre ein sehr guten Job gemacht. Nenne einen der es besser und allen gerecht gemacht hätte. Ich kenne keinen und wie es mein Name schon sagt, ich bin Traeveller und habe viele Länder bereist und weiß wovon ich spreche. Die Wertschätzung für unsere Kanzlerin ist im Ausland sehr sehr hoch. Ich höre es häufiger ihr könnt stolz sein auf eure Bundeskanzlerin. Auch jetzt in der Zeit der Corona Pandemie. Dies schreibe ich aus meinem Basislager auf Ko Chang, wo ich seit Monaten wegen Corona festsitze und leider meine beabsichtigte Reise u.a. nach Australien, Neuseeland, Südsee und Papua New Guinea hier länger unterbrechen muß. Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken, wie man in einer Demokratie allen alles Recht macht. Ohne Kompromisse geht es nicht. Aber sicherlich würdest Du anders reden, wenn sie beschließt wir zahlen dem Weltenbummler seine Verluste bei Wirecard und legen noch 100% drauf. Sollte er noch weitere Verluste in Aktien, z.B. Steinhoff gemacht haben, werden wir im diese Verluste natürlich bebenfalls mit einem 100% Aufschlag erstatten.  

139 Postings, 18 Tage NapalmOpa@Jowerker - oh jeh

 
  
    
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09.07.20 15:06
Antworten nachfolgend ... ihr Post in " " ...

"Ich glaube sie verstehen nicht recht.
Ihrer Argumentat­ion nach müssten Sie mit allem was sie haben Short sein.
Sind sie aber nicht!"

... Hä? Warum sollte ich in dieses Unternehmen noch Geld investieren, egal ob Long oder Short? Gibt doch wesentlich bessere Alternativen. Aktuell Baue ich ohnehin fast komplett Cash auf wieder. Mit schreibt der Markt übertrieben. Ich hoffe bei der ersten schlechten Nachricht (Naturkatastrophe, keiner Krieg irgendwo, Corona Verschlechterung etc.) mit ordentlichem Rücksetzer und erneut guten Einstiegskursen. Mit Short bei Wirecard ist nix mehr zu verdienen, weil jeder weiß dass es auf Null Euro zugeht und die Leihgebühren entsprechend keine Gewinne mehr zulassen. Anders ausgedrückt - kein Schwein verleiht mehr ernsthaft Wirecard Aktien wissend das die Nummer tot ist.


"1.: die welt ist nicht fair"

... Zustimmung.

"2.: am Ende müssen sich auch die Shorties eindecken"

... Völliger Unsinn. Müssen sie nicht. Genau DESWEGEN haben sie ja auch nicht gecovert trotz nunmehr betreut 98% des möglichen Maximalgewinns - weil die 0,00X ? ja nun mit Angabe sicher sind in Bälde. Für sie zum Lernen: Im Insolvenzfall bei und wenn sie Aktien nicht mehr handelbar werden, müssen Leerverkäufen GARNICHTS zurückgeben oder covern. Das ist die Leerverkäufer der IDEALFALL und genau deswegen covern sie nicht - weil dieser Fall eingetreten ist.

"3.: Gesellscha­ftsstruktu­ren, einzelne Unternehme­n haben Insolvenz angemeldet­, bestimmte Töchter aber nicht."

... Was ändert das? Die Mutter ist insolvent. Und verliert nun mit jedem Verkauf von Teilen weiter an Wert, solange, bis eben nichts mehr übrig ist und Insolvenzverwalter und Gläubiger wenigsten einen kleinen Teil ihres Geldes noch einbringen konnten. Danach wird liquidiert und wirecard gibt es nicht mehr. Es sei denn der Name wird auch verkauft und gehört dann jemand anderem.

"Und auch wenn die Aktie irgendwann­ die 10 Cent Höhe erreichen wird. Vorher gehts nochmal richtig nach oben. 5? sehen wir sicher nochmal."

... ist durchaus möglich, aber eben extrem unwahrscheinlich. Dazu müssten wirklich plötzlich Unsummen von Geld plötzlich wieder auftauchen. Oder aber es werden Teile verkauft zu riesigen Milliardensummen, die alle bestehenden Schulden und zukünftige Klagerisiken bei weitem übersteigen. Ansonsten nicht. Denn nun hat ja sogar der Insolvenzverwalter öffentlich bekannt gegeben, dass es genug Interessenten für einzelne Teile gibt zum verkaufen und damit nun endgültig Wirecard platt gemacht wird. Aber genau dieser Nachricht missinterpretieren einige so, als wäre das gut - es ist aber das Gegenteil.

 

1443 Postings, 52 Tage Deriva.Optibloß raus aus dem Mist

 
  
    
1
09.07.20 15:27
die Börse lauft gut noch 600 Euro und meine 2k sind wieder da.
Rein in neue vernünftige Werte und hier kein Geld mehr vernichten.  

108 Postings, 20 Tage SukramanRechts

 
  
    
09.07.20 15:37
und Links steigen. Sind die wirklich extremen mittlerweile nicht eher in der Mitte zu finden, als Betrüger und Handlanger von Betrügern und solchen, die an verantwortlicher Stelle diesem Gebahren nicht gebührend nachgehen.  

584 Postings, 372 Tage Investor GlobalFall Wirecard

 
  
    
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09.07.20 16:52
Sorry, erst mal vorab. Nachdem ich über folgende Meldung gestoßen bin,
habe ich mich entschlossen, den Artikel vom Handelsblatt, euch zugängig zumachen.

Ich weiß, er ist sehr lang. Wem ich damit auf die Eier gehe. Einfach meinen Beitrag Ignorieren !!!

"  Aufräumen bei den Prüfern
Vor neun Jahren war Michel Barnier EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen und hatte ein paar gute
Ideen zu Wirtschaftsprüfern. So sollten bei einem ?Joint Audit? zwei Anbieter den Jahresabschluss checken sowie
untersagt werden, dass Bilanzprüfung und Beratung bei einer Prüffirma gebündelt sein dürfen.
Die besten Vorschläge dieser Art scheitern naturgemäß am schnellsten ? wegen des geballten Widerstands der Lobby.
So war es auch hier. Die ?Big Four? mit PwC, Deloitte, EY und KPMG hatten gegen Barnier opponiert.

Nun beschäftigt sich die EU-Kommission nach der Prüfer-Blamage bei Wirecard erneut mit den alten Vorschlägen.
Den nötigen Kommentar gibt BWL-Professor Michael Wolff in unserem Titelkomplex ab:
Der Fall Wirecard sollte Anlass dazu sein, eine noch klarere Trennung von Prüfungsaufgaben und Beratung vorzunehmen.
Ich halte beide Rollen für unvereinbar.
Für mich steht fest:  Die Politik braucht einen langen Atem und Panzerschichten gegen das Branchenkartell der
?Big Four?. Jetzt Artikel lesen "






Bilanzfälschung

Fall Wirecard: Die deutschen Wirtschaftsprüfer stehen am Pranger

Der Wirecard-Skandal stellt Qualität und Geschäftsmodelle der gesamten Prüferbranche infrage.
Den Dienstleistern droht eine neue harte Regulierung.

08.07.2020
Düsseldorf, Brüssel.  Wirtschaftsprüfung ist ein Hochrisikogeschäft.
So formulierte es einst ein CEO aus der Reihe der vier großen Prüfungsgesellschaften
hinter vorgehaltener Hand. Was er meinte: Die Dienstleister leben von ihrem guten Ruf
und investieren Millionenbeträge in ihre Reputation.
Doch nur ein Skandal kann diese Arbeit komplett zunichtemachen.

Der Fall Wirecard droht nun genau zu so einem Fiasko zu werden ?
nicht nur für den Abschlussprüfer EY, sondern für die gesamte Branche.
In der Bundesregierung und in Brüssel werden bereits Konsequenzen diskutiert:
höhere Haftungsbeträge etwa oder verpflichtende Joint Audits,
bei denen zwei verschiedene Anbieter nach dem ?Vieraugenprinzip? die Jahresabschlüsse prüfen.
In EU-Kreisen heißt es, die EU-Kommission prüfe eine Reform der europäischen Regeln für Wirtschaftsprüfer.
Die zuständige Generaldirektion für Finanzmarktregulierung bereite dazu eine Studie vor.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt die Vereinbarkeit von Prüfung und Beratung
unter dem Dach einer Gesellschaft gar generell infrage. Grüne und Liberale im EU-Parlament
fordern die Trennung, Wissenschaftler flankieren: ?Der Fall Wirecard sollte Anlass dazu sein,
eine noch klarere Trennung von Prüfungsaufgaben und Beratung vorzunehmen?,
sagt der Corporate-Governance-Experte und Göttinger Universitätsprofessor Michael Wolff.
?Ich halte beide Rollen für unvereinbar.?

Die Prüferbranche ist alarmiert. ?Ich wehre mich dagegen, die deutschen Wirtschaftsprüfer
unter Generalverdacht zu stellen?, sagt Michael Häger, Chef des mittelständischen Anbieters
Warth & Klein Grant Thornton. Klaus-Peter Naumann, Vorstandssprecher des Instituts der
Wirtschaftsprüfer (IDW), warnt vor ?voreiligen Konsequenzen? aus dem Fall Wirecard.

Tatsächlich liegen die Fakten im Fall Wirecard noch nicht auf dem Tisch. EY wird vorgeworfen,
bei der Abschlussprüfung des Zahlungsdienstleisters versagt zu haben ? vom bösen Wort des
?Wegguckens? ist die Rede. Es geht um grundlegende Kernaufgaben eines Prüfers,
etwa die Bewertudes internen Kontrollsystems beim Mandanten,
das bei Wirecard allen Hinweisen nach katastrophal war.

Noch schwerwiegender aber wäre es, wenn die EY-Experten bei der Prüfung der Wirecard-Bankkonten
in Asien tatsächlich geschlampt hätten. EY sieht sich als Opfer eines ausgeklügelten Betrugs
mit weltweiter Beteiligung. Eine eindeutige Bewertung des Falls steht noch aus.

Handelt es sich um einen einzelnen Fall, der auf Betrug beim Mandanten oder Fehlern eines Prüfers beruht?
Oder liegt hier ein Systemversagen der gesamten Wirtschaftsprüfung vor?
?Für Letzteres gibt es keine Anzeichen, und deswegen müssen wir nicht gleich vorschnell den ganzen
Regulierungsrahmen ändern?, warnt IDW-Präsident Naumann.

Dass dennoch bereits der ganze Berufsstand der Wirtschaftsprüfer direkt in Verruf gerät, hat Gründe.
Die Diskussion um die Qualität der Abschlussprüfung hat auch nach der letzten Regulierungsrunde
im Anschluss an die großen Bilanzskandale Anfang des neuen Jahrtausends und der Finanzkrise 2008 nicht wirklich geendet ?
sie wurde nur im kleineren Rahmen geführt und greift jetzt wieder um sich.

Beim Handelsblatt etwa melden sich immer wieder Unternehmen, die sich über die Arbeit der Abschlussprüfer wundern:
etwa, wenn die Prüfung im Haus von jungen, unerfahren wirkenden Assistenten erledigt wird und der
verantwortliche Abschlussprüfer sich nur alle paar Tage mal telefonisch meldet.

Das sind harte Vorwürfe gegenüber Wirtschaftsprüfern, die doch in einer Art hoheitlichem Akt die Korrektheit
der Firmenbilanzen bestätigen sollen, auf die sich der Kapitalmarkt und andere dann stützen.
Warth-&-Klein-Chef Häger verteidigt seine Zunft und gibt sich fest davon überzeugt, dass
?Prüfer ihre Arbeit gtzeskonform und gewissenhaft machen?.

Kritiker fordern, dass der gesetzliche Auftrag der Prüfer erweitert werden müsse.
Die Bilanzspezialisten sind zwar per Berufsstandsregeln zu Sorgfalt und kritischer Distanz gegenüber
dem Mandanten verpflichtet. Dennoch sind ihre Möglichkeiten begrenzt, und der Job ist herausfordernd.
Sie müssen in der Regel binnen drei Monaten den vom Unternehmen erstellten Jahresabschluss auf Korrektheit überprüfen.

Dabei gibt es viele Normen und Regeln, die sie einhalten müssen, was wiederum von der Abschlussprüferaufsichtsstelle,
kurz Apas, kontrolliert wird. Die Prüfer sind in den meisten Fällen aber auf die vom Unternehmen vorgelegten
Belege und Systeme angewiesen. Im Fall Wirecard zieht das zwar nicht, denn Saldenbestätigungen muss der Prüfer
bei Banken selbst einholen und die Echtheit checken.

Prüfer sehen sich nicht als Kriminalisten

Doch grundsätzlich gilt: Wirtschaftsprüfer arbeiten mit hinreichender, aber nicht absoluter Sicherheit.
Sie treten gegenüber dem Mandanten nicht als Ermittler auf. ?Für unseren Berufsstand ist es sehr wichtig,
dass jetzt genau analysiert wird, was bei Wirecard passiert ist?, sagt Christoph Regierer, Deutschlandchef
der Prüfungsgesellschaft Mazars. ?Und es muss herausgestellt werden, was eigentlich unsere Aufgabe als Wirtschaftsprüfer ist.?

Die Arbeit sei hochkomplex, aber kriminalistisch zu recherchieren gehöre zum Beispiel nicht dazu, erläutert Regierer.
Für die Prüfer wäre es ein Paradigmenwechsel, falls diese Anforderung an sie gestellt würde.
?Wenn man die Abschlussprüfung hin zu einer forensischen Ermittlungsarbeit verändern will, würde dies bedeuten,
jedem Unternehmen erst mal mit einem Verdacht gegenüberzutreten. Das kann ich nicht gutheißen?,
sagt Warth-&-Klein-Chef Häger.

Die Diskussion um die Qualität der Wirtschaftsprüfung kommt immer dann auf, wenn es einen neuen Skandal gibt.
Vor 14 Jahren wurde aus KPMG kurzerhand ?Keiner prüft mehr genau?, weil die Gesellschaft das System
der schwarzen Kassen bei Siemens nicht entdeckt hatte. EY wurde 2010 in den USA vorgeworfen,
der Investmentbank Lehman Brothers bei Bilanztricks geholfen zu haben.

Immer schwingt dabei ein böser Verdacht mit: Haben die Prüfer eine zu große Nähe zum Mandanten,
weil sie zugleich auch Berater sind? Kommt es deswegen zu den Skandalen, weil sich in den Prüfungsgesellschaften
die Rollen als berufsständischer Prüfer und profitorientierter Managementberater vermischen?

Diese nun wieder hochkommende Diskussion hofften die großen Prüfungsgesellschaften längst hinter sich zu haben.
Schon in der letzten Regulierungsrunde auf EU-Ebene nach 2010 stand die komplette organisatorische Trennung im Raum ?
faktisch also die Aufspaltung der Gesellschaften in rechtlich, finanziell und organisatorisch unabhängige Einheiten.

Das konnten die Lobbyisten der Branche in Brüssel verhindern. Dennoch brachte das ?Grünbuch? der EU einige Einschnitte
für die Prüfer: Es wurde etwa das Rotationsprinzip eingeführt, nach dem börsennotierte Unternehmen ihren
Abschlussprüfer alle zehn Jahre wechseln müssen. Finanzminister Scholz will nach dem Fall Wirecard prüfen,
ob diese Frequenz reicht oder weiter verkürzt werden muss.

Auch die Trennung der Geschäfte ist gesetzlich geregelt: Wer ein Unternehmen prüft, darf es zugleich nicht beraten ?
zumindest nicht in Managementfragen. Erlaubt ist aber die sogenannte prüfungsnahe Beratung,
also bei allen Themen rund um den Jahresabschluss. Dazu gehören etwa Risikomanagement oder Finanzplanungssysteme.

Corporate-Governance-Experte Wolff von der Uni Göttingen hält die Trennung für nicht ausreichend: ?Die Übergänge sind fließend,
es gibt Interessenkonflikte, und die Rollen sind grundverschieden. Als Berater gestalte ich eine Firma mit,
als Prüfer muss ich ihre Systeme kritisch hinterfragen?, sagt er.

?Big Four? bauen ihre Beratungseinheiten aus

Dieses Misstrauen haben die Wirtschaftsprüfer in den vergangenen Jahren selbst geschürt,
als sie begannen, ihre Unternehmensberatungssparten massiv auszubauen, auch mit größeren Zukäufen wie etwa
der Übernahme der früheren Managementberatung Booz durch PwC.

Bei den ?Big Four?, zu denen neben PwC und EY auch KPMG und Deloitte zählen, zeigt sich die Strategieverschiebung
am deutlichsten: Sie machen mittlerweile deutlich mehr Geschäft in der Beratung als mit klassischer Wirtschaftsprüfung.

Hansrudi Lenz, Prüfungsexperte und BWL-Professor an der Uni Würzburg, hat nachgerechnet: Im Jahr 2007 entfielen
bei den ?Big Four? noch 52 Prozent des Umsatzes auf klassische Abschlussprüfung. 2018 waren es nur noch 33 Prozent.
Zieht man auch die prüfungsnahen Dienstleistungen ab, so ergibt sich ein Wert von 21 Prozent.
Mehr trägt das eigentlich prägende Kerngeschäft mit Testaten nicht mehr bei.

Die Frage ist, ob dies zu Qualitätsrückgängen in der Prüfung führt. Die Branche weist dies zurück:
?Ich kann nicht erkennen, warum ein grundsätzliches Beratungsverbot für Prüfungsgesellschaften die Qualität
der Abschlussprüfung verbessern sollte?, sagt IDW-Chef Naumann. ?Die Trennung beider Geschäfte ist
gesetzlich klar geregelt und wird vom Aufsichtsrat überwacht. Wir haben da bereits ein gutes Regelwerk.?

Mittelständische Anbieter wie Warth & Klein sehen dies ähnlich: ?Eine Aufspaltung von Prüfungsgesellschaften
würde nicht zu einer höheren Qualität führen?, sagt Häger. ?Es könnte das Gegenteil der Fall sein, denn mit dem
Wegfall des Beratungsgeschäfts würde auch der Know-how-Transfer aus diesem Bereich in die Prüfung entfallen.?

Tatsächlich lebt die Wirtschaftsprüfung bei vielen Anbietern auch von einer finanziellen Mischkalkulation.
Die hohen Renditen in der Managementberatung tragen dazu bei, Investitionen im Prüfungsgeschäft zu finanzieren.
Dort müssen die Gesellschaften viel in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stecken,
wovon sie sich auch eine Qualitätsverbesserung versprechen.

Das Geld dafür können die Prüfungsdivisionen allein angeblich nicht erwirtschaften ? zumindest nicht mit den
Prüfungshonoraren, die laut IDW in den vergangenen Jahren deutlich unter Druck geraten sind.
Prüfungsexperte Lenz sieht aber schleichende Folgen durch den Fokus auf Beratung. ?Organisationsstruktur,
Unternehmenskultur und das Beförderungs- und Entlohnungssystem von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
werden zunehmend vom Beratungsgeschäft geprägt?, sagt er. Zugleich müssten aber die rechtlichen Vorgaben
zur Sicherung der Kompetenz und Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfung beachtet werden.
?Das führt innerhalb der Gesellschaften zu Konflikten.?

Großbritannien fordert Trennung von Prüfung und Beratung

Was den großen Prüfungsgesellschaften durch den Fall Wirecard droht, kann man in Großbritannien sehen.
Nach mehreren Bilanzskandalen bei britischen Firmen hat sich die Wettbewerbsbehörde CMA die ?Big Four?
vorgeknöpft: Sie empfiehlt eine strikte organisatorische und möglicherweise auch rechtliche Trennung von Prüfungs-
und Beratungsdivisionen.

Die britische Prüferaufsicht FRC will dies nun durchsetzen: Bis Oktober sollen die ?Big Four? Konzepte vorlegen,
wie sie diese Trennung in den kommenden vier Jahren umsetzen können, ließ sie die Anbieter Anfang dieser Woche wissen.

In Großbritannien wird auch eine weitere Konsequenz aus Bilanzskandalen diskutiert: die Verpflichtung zu Joint Audits.
Sie sehen vor, dass neben dem angestammten Abschlussprüfer eine weitere Prüfungsgesellschaft auf die Bilanz eines
Mandanten schaut. Bisher ist so ein ?Vieraugenprinzip? nur in Frankreich an der Tagesordnung.

Der Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments hat sich bereits dafür ausgesprochen, Joint Audits auch in den anderen
EU-Ländern verpflichtend zu machen. Ob dies die Qualität erhöht, darüber streitet die Branche. Mandanten und Prüfer
fürchten den erhöhten Aufwand, den großen Abstimmungsbedarf sowie höhere Kosten.

Mazars-Deutschlandchef Regierer aber gibt sich überzeugt: ?Ein Joint Audit zahlt auf Unabhängigkeit und Objektivität ein,
denn die Prüfer kontrollieren gegenseitig ihre Prüfungsergebnisse. Das Resultat ist mehr Qualität und mehr Transparenz.?

Für Mazars wäre eine solche Regelung ein gutes Geschäft, das der Anbieter in Frankreich als zweiter Prüfer neben den
?Big Four? bereits erfolgreich betreibt. Ein Weg für mehr Wettbewerb und weniger Marktmacht der ?großen vier? wäre ein
verpflichtendes Joint Audit aus Sicht der mittelständischen Anbieter auf jeden Fall.

Mehr: Wie PwC, EY, KPMG und Deloitte ihre Macht im Dax festigen


https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...ger/25984920.html?ticket=
ST-14687-ABhwv7peU3cbOkScNcAu-ap5

 

313 Postings, 2009 Tage postkutscheGood news von Newbiest75

 
  
    
09.07.20 17:48
Das Nutzerkonto von Newbiest75 wurde zum Löschen vorgemerkt.

https://www.ariva.de/profil/newbiest75

Was die Gute hier zum Teil von sich gegeben hat, habe ich in dieser Form noch in keinem Thread gelesen. Das ging oft über das Maß des erträglichen hinaus, so viel Überheblichkeit, Häme und manchmal sogar Niedertracht waren in ihren Posts.
Am besten gefällt mir im Nachhinein, dass sie andersdenkende immer mit dem Karma "gedroht" hat, welches diese aufgrund ihrer nicht vorhandenen Wertschätzung für Wirecard eines Tages ereilen wird. Aber das Karma hat ein Einsehen gehabt und die "gerechte Strafe" an Newbiest75 persönlich verteilt :-)

Möge sie daraus lernen und sich in Zukunft besser gegenüber Dritten verhalten, welche nicht ihrer Ansicht sind!  

1443 Postings, 52 Tage Deriva.Optipostkutsche

 
  
    
2
09.07.20 18:17
neuer Name neues  Glück sage ich nur dazu.
Hype Aktien gibt es genug Nel ist ja auch schon so eine "Volksaktie"
Die kommen alle wieder und labern wieder "Ich habe mein Körnchen aufgestellt"
Oder machen Leute fertig die mal Konstruktive Kritik bringen.
Kann nur sagen geht in vernünftige Werte meidet Hype Aktien und Blasen wie Wasserstoff.
Ich habe meine Verluste fast wieder raus aus Dax Werten so gut wie nichts zu gebrauchen werde noch mehr in US Aktien gehen.  

1443 Postings, 52 Tage Deriva.OptiÖfter mal was neues

 
  
    
1
09.07.20 18:21
Wirecard: Ex-Manager Jan Marsalek soll FPÖ-Informant gewesen sein

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...6xncb?ocid=msedgntp  

24 Postings, 48 Tage Puterich1jibbet wat news von se

 
  
    
09.07.20 18:30
Eiercard? Nö? Na, denn allet in Butter (rot) und schönen (F)eierabend noch an die Fans  

466 Postings, 251 Tage TobiasJ@derivaopti

 
  
    
1
09.07.20 18:32
Schau Mal ins Netcents Forum. Das Nel Forum hat ja durch den Threaderöffner Substanz.  

4920 Postings, 3411 Tage AktienflüsterinMeine Güte, haben die denn überhaupt irgend etwas

 
  
    
7
09.07.20 18:33
an illegalen Verbrechen ausgelassen ?
* Hinterziehung
*Betrug
*Unterschlagung
*Geldwäsche
*Drogengeschäfte
und...und..und.....

DAX 30 Titel und ALLES wurde Jahrelang einfach durch-gewunken....Bravo  

1443 Postings, 52 Tage Deriva.OptiAktienflüsterin

 
  
    
09.07.20 19:03
und FPÖ Nazi Informant hast du vergessen


Ich hoffe Hollywood dreht mal einen Film darüber.  

2503 Postings, 904 Tage Der ParetoAktienflüsterin "nichts ausgelassen...."

 
  
    
09.07.20 19:06
wer weiß was da noch alles auf WDI zu kommt:

- Wahlkampfhilfe für Trump
- Geldwäsche für Erdogan
- Unterwäsche für Putin finanziert
- Braun war #AFD# Mitglied
- vor der WDI Zentrale hat man eine Katze überfahren
- Braun hat der Merkel unterm Rock gekuckt ..

Spass beiseite , aber Internet ist halt in D Neuland ...

 

1443 Postings, 52 Tage Deriva.Optiso Verluste fast wieder da

 
  
    
09.07.20 19:13
Amazon jetzt 3120 Dollar wieder 1,36% mehr der Zug hält wohl nicht an vor den nächste Zahlen..
Und ich Arsch versenke hier 2k........................
 

348 Postings, 325 Tage 229206391aPostkutsche

 
  
    
1
09.07.20 19:16
Ich habe ja selbst Geld mit Wirecard verloren, aber diese Newbiest war wirklich der Gipfel an Dreistigkeit. Das fand ich auch, auch während ich noch dachte Wirecard könnte ein gutes Invest sein.

Die Alte hat ja dazu noch ein Reisebüro betrieben. 2020 ist für die was das Geld angeht garantiert kein schönes Jahr...  

2503 Postings, 904 Tage Der Pareto@22920 "Newbiest" ist ein Fake!

 
  
    
1
09.07.20 19:32
hat schon bei Thomas Cook Leute in Schrott gelockt, .

nachweislich ist das ein "Kerl", hatte nie eine Reisebüro und das Profilbild ist
aus dem Web generiert ...

... und nicht mal besonders pralle ...    

4806 Postings, 1431 Tage derdendemannNewbiest

 
  
    
1
09.07.20 21:38
Keine Ahnung was das für eine(r) war.
Aber inzwischen nicht mehr aktiv hier.
 

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