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Es gab Palmen in der Arktis

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 26.10.09 16:21
eröffnet am: 26.10.09 13:10 von: darksoul Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 26.10.09 16:21 von: Radelfan Leser gesamt: 1588
davon Heute: 1
bewertet mit 7 Sternen

3349 Postings, 6647 Tage darksoulEs gab Palmen in der Arktis

 
  
    
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26.10.09 13:10
Utrecht (dpa) - In der Arktis wuchsen einst sogar Palmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Utrecht. Forschungsleiter Appy Sluijs und seine Kollegen fanden in Ablagerungen am Meeresboden des Arktischen Ozeans Reste von Palmenpollen.

Das berichteten sie online vorab im Magazin "Nature Geoscience". Im Nordpolargebiet herrschte demnach vor rund 53,5 Millionen Jahren nahezu Tropenklima mit Temperaturen von bis zu 27 Grad. Durch eine Rekonstruktion der Klimaverhältnisse kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Palmen in der Arktis durchaus weit verbreitet waren. Selbst die Wintertemperaturen hätten damals im Nordpolargebiet durchschnittlich über acht Grad Celsius gelegen.

Wissenschaftler gehen seit langem davon aus, dass es im Eozän - der Zeit vor 56 Millionen bis 36 Millionen Jahren - eine erhebliche globale Klimaerwärmung gab. Dabei soll es im sogenannten Eozän- Temperaturmaximum 2 vor etwa 53,5 Millionen Jahren besonders heiß geworden sein.

Die internationale Nordpolexpedition ACEX (Arctic Coring Expedition/Arktische Bohrexpedition) hatte im September 2004 Erkenntnisse präsentiert, wonach vor mehr als 55 Millionen Jahren ein Hitzeschock in der Nordpolarregion ein Massensterben von Meeresbewohnern auslöste. Danach schwammen subtropische Meeresalgen im rund 20 Grad Celsius warmen Nordmeer.
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Wenn Gott gewollt hätte, dass ich mich verbiege .... wäre ich als Draht zur Welt gekommen

40547 Postings, 6894 Tage rotgrün100 Jahre weiter

 
  
    
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26.10.09 13:12
liegt man da auch wieder unter Palmen, wenn das mit der Erderwärmung so weitergeht....
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178661 Postings, 7330 Tage GrinchZitat Dacapo: "Gähn"!

 
  
    
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26.10.09 13:12
Weiss man doch schon seit Jahren... aber toll, dass es jetzt auch bis zu euch durchgedrungen ist...

Gratulation... Internet habt ihr also auch schon... und bald kommt auch noch ne krasse Neuerung zu euch durch... DIE DAMPFMASCHINE!

Aber nicht erschrecken... ist nicht vom Teufel geschickt... riecht nur so!
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Where do gangsters go when they die?

We don´t go to heaven where the angels fly!

15130 Postings, 7336 Tage Pate100ist doch ein alter hut

 
  
    
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26.10.09 13:13
vor 60000 Jahren war die Sahara auch noch grün...
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http://ibizaglobalradio.radio.de/

"... koksen is auch im sitzen geil, gleiches gilt für Techno"

178661 Postings, 7330 Tage GrinchEy Pate, nicht so streng sein...

 
  
    
26.10.09 13:15
lesen hat sich bei der erst vor drei Jahren durchgesetzt... sie übt noch!
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3349 Postings, 6647 Tage darksoulergänzend:

 
  
    
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26.10.09 15:40
26. Oktober 2009 00:01

..... Gemessen an den darin enthaltenen Palmenpollen und organischen Verbindungen, müssen damals geradezu subtropische Bedingungen in der Nähe des Nordpols geherrscht haben.

Selbst der kälteste Monat dürfte zu jener Zeit eine Durchschnittstemperatur nicht unter 8 Grad Celsius aufgewiesen haben, schätzen Appy Sluijs von der Universität Utrecht und seine Kollegen im Fachblatt ?Nature Geoscience?. Ausgehend von der Empfindlichkeit heutiger Palmen, könnten eventuelle Frosteinbrüche nur wenige Stunden gedauert haben. Und im Meer sei es zeitweise nicht kühler gewesen als in einem beheizten Schwimmbecken.

Der von den Forschern untersuchte Bohrkern stammt vom Meeresgrund am Lomonossow-Rücken. Dieser fast 2.000 Kilometer lange ?Gebirgszug? zieht sich quer durch die Tiefsee des Arktischen Ozeans und ist vermutlich ein Stück abgeschilferter kontinentaler Kruste. Im Rahmen einer internationalen Expedition hatte eine Gruppe von drei Eisbrechern dort im Jahr 2004 Bohrungen durchgeführt.

Bei der eingehenden Untersuchung des Bohrkerns fanden die Forscher mehrere Anzeichen für eine wenige zehntausend Jahre währende Wärmephase, die auf eine schlagartige Freisetzung von Treibhausgasen folgte. So verdoppelte sich die Menge des vom nahen Land ins Meer verfrachteten Pollens, darunter solcher von Palmen, Hasel und Eichen. In dem Sediment enthaltene Membranbausteine von Archäen lassen darauf schließen, dass das Wasser an der Meeresoberfläche zeitweise 27 Grad Celsius warm war.

Gleichzeitig scheinen die Niederschlagsmengen gestiegen zu sein: für Meerwasser typische Algen wurden durch solche ersetzt, die auch weniger salzhaltiges Wasser vertragen, während sich in der Tiefsee sauerstoffarme Bedingungen ähnlich denen am Grund des Schwarzen Meers einstellten.

Ähnliche kurzzeitige Veränderungen waren bereits in einem Bohrkern aus dem subtropischen Atlantik gefunden worden. Ganz offenbar habe es sich bei dem ?Eozän-Temperaturmaximum 2″ nicht um ein lokales, sondern um ein globales Phänomen gehandelt, folgern Sluijs und Kollegen. Interessant seien die neuen Erkenntnisse auch für die Weiterentwicklung von Klimamodellen, so die Forscher. Für die Arktis zu Beginn des Eozäns lieferten diese nämlich monatliche Durchschnittstemperaturen unter dem Gefrierpunkt ? für Palmen keinesfalls tolerierbar.



Forschung: Appy Sluijs und Henk Brinkhuis, Paleoecology, Institute of Environmental Biology, Utrecht University; Stefan Schouten, NIOZ Royal Netherlands Institute for Sea Research, Den Burg; Ursula Röhl, MARUM ? Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; und andere

Veröffentlichung Nature Geoscience, DOI 10.1038/ngeo668
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61594 Postings, 6581 Tage lassmichreinAlso ich meine auch, sowas schon damals in der

 
  
    
26.10.09 15:44
Grundschule gelernt zu haben.....

Und dafür müssen die in Utrecht erstmal wissenschaftliche Studien anstellen ????
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Shice Firewall *Grml*

178661 Postings, 7330 Tage GrinchKlar... Schockforschung nenn ich das!

 
  
    
26.10.09 15:46
Wenn alles gut ist, verkauft man ja seine Anstrengungen nicht!
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3349 Postings, 6647 Tage darksoulforscher ...

 
  
    
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26.10.09 15:49
sind nun mal dazu da um zu forschen .... nachzuforschen und zu ergründen ist ihr job ...und meist ihre leidenschaft :-) *lächel*
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Wenn Gott gewollt hätte, dass ich mich verbiege .... wäre ich als Draht zur Welt gekommen

19607 Postings, 5527 Tage etküttwieetküttaber das hatte doch damit zu tun,

 
  
    
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26.10.09 15:52
dass die kalten Pole woanders lagen und im Laufe der Jahre gewandert sind, oder nicht?  

5422 Postings, 4795 Tage anjabist mir doch scheiss egal

 
  
    
26.10.09 15:52

11123 Postings, 5971 Tage SWayOb damals wenn es schon AlGore, Angela

 
  
    
26.10.09 15:53
Merkel und die Grünen gegeben hätte alle dazu aufgerufen hätten möglichst VIEL Autozufahren und CO2 auszustoßen wo es nur geht um die globale Klimaerkältung aufzuhalten ?  

15130 Postings, 7336 Tage Pate100das sollte doch eigentlich jeder mal in

 
  
    
26.10.09 16:15
der Schule gelernt haben. es gab da mal einen Superkontinent auch Pangaea genannt.
Durch Plattentektonische Vorgänge zeriss es den Superkontinent und die einzelnen
Teile triffteten zur heutigen form ab. Schwubs sind die Kontinente entstanden.
Ist ja wohl logisch das da dann auch Vegetation von damals  zu finden ist. Was soll
daran neu sein???

Dieses Prozess haällt bis heute an. "Demnächst" wird das Horn von Afrika in den indischen
Subkontinent "krachen"...
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http://ibizaglobalradio.radio.de/

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54093 Postings, 5740 Tage RadelfanIst doch ein alter Hut!

 
  
    
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26.10.09 16:21
Schon der allwissende, allmächtige Franz-Josef Strauß sprach doch nicht umsonst von der Ananasernte am Nordpol!
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