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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Seite 1 von 338
neuester Beitrag: 21.09.21 11:38
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 8427
neuester Beitrag: 21.09.21 11:38 von: Nicolas95 Leser gesamt: 1776243
davon Heute: 423
bewertet mit 50 Sternen

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402 Postings, 5708 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

 
  
    
50
28.09.06 09:38
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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8401 Postings ausgeblendet.

29 Postings, 2081 Tage Muppi@VerlustExperte

 
  
    
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16.09.21 12:33
ändert dennoch nix an meiner Aussage, unabhängig woher das geld für die Dividende kommt. Dass die Dividende aus 2020 stammt ist jedem bewusst. Dennoch: wenn ich eine unbekannte Steuerforderung gegen mich habe, dann halte ich mein Bargeld zusammen. Unabhängig davon, ob ich das Geld nun letztes Jahr oder dieses Jahr verdient habe.
ich bleibe bei meiner Einschätzung -wenn der Vorstand die Aussüttung vorschlägt; gehe ich davon aus, dass er den Sachverhalt nicht so schlimm einschätz, wie hier gemutmaßt wird. Alles andere wäre doch unklug von ihm  

2726 Postings, 3214 Tage Wasserbüffelwenn das Bargeld nach Auszahlung

 
  
    
1
16.09.21 13:23
der Dividende von 4,00 Euro pro Aktie für 2020 immer noch höher ist als die mögliche Steuerforderung,
dann sollte das ja auch kein Problem darstellen.

Außerdem könnte die Dividende von 4,00 Euro pro Aktie kurs stabilisierend wirken und evtl. einige LUS Aktionäre   dazu bewegen nicht nur ihre LSU nicht zu verkaufen, sondern diese auch noch aufzustocken.

Im worst case, den ich als sehr unwahrscheinlich ansehe, wird die Dividende vielleicht benötigt, damit dann Forderungen, die das Finanzamt an den Vorstand hat, beglichen werden können.

Natürlich nur, wenn dies auch berechtigt ist und Teile des (damaligen) Vorstandes (in 2007 bis 2011)
jetzt LUS Aktien haben, so dass sie darüber Dividendeneinnahmen erhalten.

Gab es eigentlich irgendwelche Director Dealings in den letzten 3 Monaten und/oder sind diese derzeit überhaupt erlaubt, da ja noch nicht klar ist, ob LUS etwas nachzahlen muss oder nicht?
 

703 Postings, 5312 Tage hobbytrader79@Juliette

 
  
    
16.09.21 13:54
nach meiner Info kann L&S nach der Veröffentlichung der H1 Zahlen eigene Aktien erwerben und hat nix mit der HV zu tun.  

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_JamesAdV-verfahren ...

 
  
    
16.09.21 15:11

... dauern beim FA/FG, gerechnet von der bekanntgabe des änderungsberscheids, mindestens 1-2 jahre (§ 361 AO, § 69 Abs. 2, 3 FGO)

also wird L&S das geld, wenn überhaupt, erst 2023 "herrichten" müssen; bis dahin ist die etwaige steuernachzahlung an der börse fünfmal durchgekaut und 2023 ein non-event

 

4181 Postings, 4279 Tage Juliette@hobbytrader

 
  
    
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16.09.21 15:12
Welche Info? Ich habe wie gesagt, die IR angeschrieben und angefragt, ob das ARP wegen der verschobenen HV erst einmal auf Eis gelegt wird. Als Antwort kam die Bestätigung dessen mit dem oben angeführten Hinweis  

9191 Postings, 5740 Tage Hardstylister2Einen positiven Nebeneffekt hat die Geschichte

 
  
    
16.09.21 15:34
zumindest, die viertuell stattfindende HV. Ein guter Zug wie ich finde, da das Interesse direkte Infos zu bekommen sicher eheblich gesteigert ist.  

703 Postings, 5312 Tage hobbytrader79@Juliette

 
  
    
16.09.21 17:10
interessant, sorry dann hatte ich das falsch verstanden.
Dachte die sammeln schon fleißig ein, aber dann geht das nach der HV erst los.  

4258 Postings, 1501 Tage CoshaWiedereinstieg bei Lang & Schwarz

 
  
    
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17.09.21 09:48
Boden scheint gefunden worden zu sein, operativ läuft es, Dividende steht an (diesmal echtes Schmerzensgeld).
Die Gewichtung im Depot ist allerdings nur noch ein Bruchteil des Ursprünglichen.  

2015 Postings, 5744 Tage muppets158Hallo Raymond

 
  
    
1
17.09.21 19:09
@#8406 wieder so ein Schmarrn von dir zum Thema AdV.

Gegen die Steuernachzahlung kann man Einspruch einlegen und auch AdV beantragen, der dann vermutlich abgelehnt wird, dagegen dann Einspruch und bei Ablehnung dieser auch beim FG wiederum als Antrag gestellt werden kann. Dann gibt es kein Urteil, sondern einen Beschluss, der regelmäßig viel schneller geht, als das eigentliche Verfahren. Allerdings erfolgt nur eine grobe Prüfung dabei. Und wenn LuS letztendlich wie Warburg gehandelt hat, werden die Anträge im Zweifel unter Verweis auf das BGH-Urteil vom 28.07.2021 aber mal locker flockig abgelehnt.

Außerdem ist es besser, die Steuern zu zahlen, wenn du dann in der Hauptsache gewinnst, muss dein Anspruch zu deinen Gunsten verzinst werden (aktuell 6%, künftig natürlich wegen 233a AO vermutlich weniger). Außerdem kann es ja sein, dass man in dem Steuerstrafverfahren nach Befragung aller Beteiligten ja auch eine endgültige Steuer festsetzen kann. Wie hoch die dann auch immer ist. Man sollte mit dem Verfahren doch ganz vorne anfangen. Und selbst zu dem Verfahren wissen wir wegen Steuergeheimnis und dem § 353d StGB nur wenig bis fast nichts. Ich würde die Beteiligten erst mal machen lassen. Vielleicht gibt es nach der Fahndungsprüfung ja nichts mehr zum Streiten zwischen den Beteiligten (FA, LuS und den Beschuldigten, gegen die das Verfahren läuft - vermutlich damaliger Vorstand).

Wichtiger ist die HV im November, der Ausblick für die weitere Zeit und das normale operative Arbeiten.  

977 Postings, 3305 Tage Bud.Fox@muppets

 
  
    
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17.09.21 20:35
Danke, dem ist nichts hinzuzufügen....  

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_Jamesnur witzbolde glauben ...

 
  
    
18.09.21 00:53

... AdV-verfahren (Aussetzung der Vollziehung, § 361 AO, § 69 Abs. 3 FGO) in komplexen steuersachen (cum/ex) würden vor dem FA/FG schneller als in 1-2 jahren abgeschlossen (zu oben 16.09.21 15:11)

 

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_James@MUPPETS158: ablehnung der AdV durch das FA ...

 
  
    
18.09.21 01:12

... kann wiederum durch (kostenlosen) einspruch angefochten werden (jedem mandanten anzuraten)

 

2015 Postings, 5744 Tage muppets158Hallo Raymond

 
  
    
18.09.21 19:53
natürlich kann das jeder machen, aber wie gesagt erst mal muss in der Hauptsache ermittelt werden und das Strafverfahren abgeschlossen sein. Dann gibt es Steuerbescheide und dann erst gibt es AdV. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Aber wie gesagt, wenn LuS analog zu Warburg gehandelt hat, wird das AdV Verfahren vergebene Mühe sein. Und das wiederum wird ja jetzt bis zum Abschluss des Steuerstrafverfahrens geprüft. Und sollte der Sachverhalt ähnlich wie bei Warburg sein, sind letztlich die gleichen Folgen zu ziehen.

Wir sollten daher abwarten, was im Hauptverfahren passiert, weil ein AdV Verfahren kann es erst nach der Erstellung eines geänderten Steuerbescheids gibt. Ist also Schritt 2 vor Schritt 1.  

449 Postings, 525 Tage gofranhat jemand vielleicht die aktuellen Trade Zahlen

 
  
    
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19.09.21 19:58
der letzten Monate? Gelegentlich wurden hier ja die sehr hilfreichen Umsatz/Trade Zahlen, ich glaube von Tradegate oder sogar L&S direkt, gepostet. Solche Artikel machen wenig Freude:

https://finanz-szene.de/digital-banking/...t-um-drei-viertel-zurueck/  

23 Postings, 1611 Tage Smaria@gofran, im L&S Forum auf wallstreet-online.de

 
  
    
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19.09.21 21:35

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_James''zeittabelle''

 
  
    
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20.09.21 09:48

@MUPPETS158: wir sind uns in den wesentlichen punkten einig

meine "zeittabelle":

1. steuerverfahren:

1.Hj. 2022
ggf. KapSt-Nachforderungsbescheid oder KSt-Änderungsbescheid (versagung der anrechnung KapSt)
dagegen einspruch und AdV-antrag bei FA (AdV = einstweiliger rechtsschutz)

2.Hj. 2022
ggf. ablehnung des AdV-antrags durch FA (veranlagungsstelle)
einspruch gegen ablehnung AdV-antrag

2022/2023
einspruchsentscheidung des FA über AdV-antrag (rechtsbehelfstelle); ggf. ablehnung der AdV

2023
AdV-antrag bei finanzgericht (FG), verfahrensdauer 1/2 jahr

2024/2025
einspruchsentscheidung des FA in der hauptsache (rechtsbehelfstelle), ggf. ablehnung des einspruchs gegen KapSt-Nachforderungsbescheid bzw. KSt-Änderungsbescheid
dagegen klage zum FG (verfahrensdauer mindestens 2 jahre)

2. strafverfahren

wird sich über jahre hinziehen, ggf. anklage der tatverantwortlichen durch die staatsanwaltschaft (strafgericht), hat keinen unmittelbaren (!) einfluss auf das steuerverfahren

 

4258 Postings, 1501 Tage CoshaJeder Rumble in the Jungle Tag

 
  
    
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20.09.21 10:16
wie heute läßt bei L&S die Kassen klingeln, um das zu verstehen braucht man nicht einmal die fleißig zusammen getragenen Trading Zahlen vom WO Forum.  

524 Postings, 4400 Tage urlauber26@Gofran

 
  
    
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20.09.21 10:29
Den nachfolgenden Link von Dataminer, siehe w:o Forum, dem alle für die Aufbereitung der Daten zu großem Dank verpflichtet sein sollten, sollte man sich als Lesezeichen hinterlegen:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/...NNqiAJ5iXCt74GpE/edit#gid=0

Wenn der Link nicht klappen sollte, dann im w:o Forum danach suchen.
 

144 Postings, 1794 Tage klopsraymond

 
  
    
20.09.21 11:15
Du kannst gegen eine ablehnende Entscheidung über AdV zwar beim FA Einspruch einlegen, aber in der Praxis ist das unüblich, weil dir im adv-Verfahren auch ohne diesen Einspruch sofort der Weg zum Finanzgericht offen steht. Gegen die adv-ablehnung nochmal beim FA ins Einspruchsverfahren zu gehen ist möglich, regelmäßig aber zeitverschwendung  

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_Jameseinspruch gg die ablehnung eines AdV-antrags ...

 
  
    
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20.09.21 14:36

... ist in der praxis ein muss, damit die rechtsbehelfstelle des FA (qualifiziertere beamte) mit der angelegenheit befasst wird (ggf unter einbeziehung der mittel- und oberbehörden; mittelbehörde ist in Düsseldorf die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen)

 

144 Postings, 1794 Tage klopsraymond

 
  
    
20.09.21 19:09
raymond, so lass es dir doch gesagt sein: ein Einspruch ist dort eben kein muss. siehe § 69 Abs. 3 und Abs. 4 Satz 1 FGO. habe jahrelang solche Verfahren von FA-Seite bearbeitet  

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_James@KLOPS: du vergisst ...

 
  
    
20.09.21 23:12

... dass einspruch gegen ablehnung des AdV-antrags durch FA und AdV-antrag beim FG parallel zulässig sind (vgl. Rz. 109 in https://www.haufe.de/steuern/...cheidung_idesk_PI25844_HI1395194.html)

 

14 Postings, 236 Tage BrösiStochern im nebel

 
  
    
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21.09.21 07:40
Wir sollten mehr den Bliick auf das Geschäft lenken und darüber diskutieren!  

9834 Postings, 4405 Tage Raymond_James''Stochern im nebel''? ja ...

 
  
    
21.09.21 11:28

... aber 100%-kurschance: auch ja!

 

217 Postings, 324 Tage Nicolas95Neuer Podcast TR

 
  
    
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21.09.21 11:38
mit Christian Hecker von Trade Republic. Ca. 35 min. Habe noch nicht reingehört. Denke aber nichts neues, aber wen es interessiert.

https://open.spotify.com/episode/..._source=copy-link&dl_branch=1  

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