Gazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

Seite 1 von 268
neuester Beitrag: 01.02.23 22:24
eröffnet am: 08.04.22 21:10 von: EarlMobileh Anzahl Beiträge: 6697
neuester Beitrag: 01.02.23 22:24 von: Anonym123 Leser gesamt: 4190437
davon Heute: 316
bewertet mit 11 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
266 | 267 | 268 | 268  Weiter  

9 Postings, 545 Tage EarlMobilehGazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

 
  
    
11
08.04.22 21:10
Liebe Mitinvestoren,

da der "normale" Gazprom-Thread mittlerweile fast unleserlich geworden ist, hier neuer Vesuch, um sich zu der Gazprom-ADR-Sanktions-Problematik auszutauschen.

Mein bisheriger Wissensstand zum Thema (OHNE GEWÄHR!):

1.: Jeder/s ADR verbrieft das Recht auf 2 Original-Gazprom-Aktien. Die ADR werden von der Bank of New York Mellon (BNY, nicht gerade eine kleine "Zockerbude"...) herausgegeben.

2.: Das Recht auf Übertrag der jeweils 2 "Original-Aktien" pro ADR kann bei BNY beantragt werden, ist mit einer gewissen (eher sehr geringen) Gebühr verbunden und kann aber offenbar aktuell wegen Sanktionen nicht ausgeübt werden.

3.a): Bewohnern eines von RUS so benannten "unfreundlichen Staates" (womit u. a. die gesamte EU + CH + USA gemeint sind), sind Aktienverkäufe (+käufe?) russischer Aktien derzeit untersagt.

3.b)...auf der anderen Seite wickeln die Clearing-Stellen in der EU (Clearstream in LUX) gerade wegen EU-Sanktionen keinen Umtausch von ADR in russische Aktien ab.

4.: BNY hat das ADR-Programm Ende März 2022 gecancelt

5.: Die Depotbanken (z. B. Consors, DiBa, Sparkasse...) haben keinen Durchblick oder/und wenig Interesse, ihre Kunden mit sachdienlichen Informationen zu dem Thema zu versorgen.

6. Der "rein mathematische" Kurs eines Gazprom-ADRs liegt aktuell bei knapp 5,50 ? pro ADR. (2 x MOEX-Rubelkurs in Euro).

7.: Manche Forenteilnehmer berichten neuerdings von "Horrorabfindungen" im Gegenzug für ausgebuchte Anteile an Gazprom-ADRs, obwohl dies niemals von ihnen autorisiert wurde.


Jetzt stellt sich die Frage - was tun?
Diverse Szenarien wurden schon vorgeschlagen:


A: Gar nichts tun und warten, bis sich die Depotbank meldet oder irgendwas macht.

B: Nichts machen außer der Depotbank mitzuteilen, dass man in der Sache "Gazprom ADR" nichts ohne eine/n klare Einwilligung/Auftrag/Weisung akzeptieren wird.

C: Einen Broker nutzen (oder dort ein neues Depot-Konto eröffnen), der den Handel an der MOEX für Nicht-Russen "in Friedenszeiten" ermöglicht und versuchen, die ADR dorthin zu transferieren (was offenbar gerade auch nicht möglich ist). Als Beispiel kursiert immer wieder "InteractiveBrokers",  wobei auch dieser Broker angeblich gerade keine ADR in russ. Aktien tauscht bzw.  tauschen kann.

D: Ausübungsantrag an die BNY stellen und sich die "Originalaktien" auf sein eigenes russisches Depotkonto (wenn man (auch) russischer Staatsbürger ist) oder die eines russischen Freundes buchen lassen. Hielte ich für eine interessante Option, geht aber wschl. auch nicht.

Also, was tun? Ich schwanke zwischen den von mir genannten Optionen A + B.  Ich glaube, bis jetzt, hat niemand einen Plan, was gerade vor sich gilt in dieser Sache und vielleicht ist "Abwarten" wirklich die beste Option. Einen Vorteil durch einen Broker, "der auch MOEX kann", sehe ich nicht. Denn augenscheinlich sind die ADR gerade "nirgendwohin wandelbar" und (aus russischer Sicht) "Ausländer bleibt Ausländer" - egal bei welchem Broker.

Ich selber werde mich jetzt weiter informieren über die Rolle der Clearing-Stellen bei der ganzen Thematik, denn hier scheint mir der bisher juristisch fragwürdigste Punkt bei der ganzen Geschichte zu liegen.

Würde mich freuen, wenn die nächsten paar Beiträge zum Thema beitrügen.

Danke und viel Glück allen!  
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
266 | 267 | 268 | 268  Weiter  
6671 Postings ausgeblendet.

169 Postings, 2799 Tage rrr 3000otc Handel wird kommen

 
  
    
2
31.01.23 16:26
denn der Krieg wird im August nicht zu Ende sein.
Es gibt keine andere Lösung. Die ADRS müssen aus den Büchern, das ist vertraglich geregelt. Da es keinen regulären Markt gibt bleibt nur OTC-Markt  .
Klage dagegen ist unsinnig. Es ist normales Prozedere. Ihr könnt höchstens den Staat verklagen wegen der Sanktionen. Na dann viel Erfolg.
Übrigens die Schweizer konnten Alle anstandslos wandeln.
 

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6673

 
  
    
31.01.23 17:57
Niemand hatte das was in Russland Passiert auf dem Plan.
Jetzt überlegen wir mal, die BioNTech SE ADR werden gekündigt.
Nach der Kündigung, wird der Tag an dem alle verkauft werden sollen,
zum Feiertag erklärt, dann wird das auf den nächsten offen Tag verschoben.
Da wird nicht ein Ausserbörslicher Handel ins Leben gerufen.
Dann nehmen wir einen neuen  911 an.
Die Börse wird für Tage geschlossen,
genau das Selbe.
Das fällt unter den Begriff Anlegerschutz.

Und jetzt gehen wir wieder nach Russland,
der Verkauf wird nach den gleichen Maßstäben
auf den Tag verschoben, an dem ein Handel zu Marktregeln wieder möglich ist.
Gazprom hat Außerdem einige Möglichkeiten.
Aktienrückkauf begrenzt auf die ADR
Gazprom kann den Antrag Stellen, den Handel Auszusetzen, oder zu Begrenzen.
Warum sollte Gazprom so etwas machen?
Weil es auch im Interesse von Russland liegt.
Die Anzahl der Aktien die dann auf den Markt an einem Tag kommen,
könnte zu einem kurzen Crash führen, kann Russland nicht gebrauchen
So wie Russland jetzt mit den ADR Anlegern umgeht, so wird es nach dem Krieg
auch wieder von den Westlichen Anlegern behandelt.
Die Banken wollen auch zukünftig damit Geld verdienen.
Darum haben Sie auch ein Interesse das das richtig läuft.
Es gibt also genug Seiten die Interesse daran haben, das das Gut läuft    

28 Postings, 192 Tage teletubiGazprom Kontozugang

 
  
    
1
31.01.23 18:36
Frage an die Runde:  
könnt Ihr auf Euer Gazprom Konto online zugreifen?
Wenn ja, wie geht das?
Habe voriges Jahr bei  der Postbank  einen Antrag zur Übertragung meiner ADR auf mein Gazprom Konto gestellt.
Die Postbank hat inzwischen für diese Dienstleistung mein Aktienkonto mit  Gebühren belastet.
Also wurde die Übertragung vollzogen.
Gazprom hat mir nur bestätigt  das die  Aktien angekommen sind.
Wie kann ich nun einen Online Zugang zu meinem Gazprom Konto herstellen?

 

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@fenfir123

 
  
    
1
31.01.23 18:43
du bist ein Träumer UND hast den OTC Handel ganz grundsätzlich überhaupt nicht kapiert.

Das ist kein Börsengeschäft mit unzähligen Kleinanlegern die Kurse beeinflussen!
Beim OTC wechselt zum vereinbarten Preis nur das Aktiepaket den Eigentümer und fertig. Da gibt's keine Marktpreise und ob die Börse offen oder geschlossen ist, ist völlig irrelevant.
Es gibt auch keinen Crash, weil OTC auserbörslicher Handel ist und  unerheblich für den Kurs an der MOEX.

Das wird wie bei tinkow irgendeiner günstig abgreifen (wahrscheinlich Gazprom als Staatsunternehmen selbst.) Und dann bekommst du ein paar Cent aus dem Erlös.

Und das ist schon das Idealszenario gewesen! Sollte kein Abgleich der Bücher gelingen, gibt's unter Umständen schlicht und ergreifend gar nichts. Wer weiß was dann noch zur Verfügung steht und wer dann berechtigt ist eine Zahlung zu bekommen!

Eins ist aber praktisch zu 99,9% klar, ein öffnen der MOEX gibt's bis dahin nicht für westliche Anleger.
Damit ist der Verkauf über die Börse gegessen und nur noch OTC kommt in Frage.
Und ja, das darf man! Der Verkaufstag ist festgelegt und über welche Kanäle eben NICHT! Wenn OTC möglich ist und von dort das einzige Angebot kommt, dann wird da alles rübergekippt und Ende!

Du bist so ein Träumer...  

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6675

 
  
    
31.01.23 19:57
Dazu musst du nach Russland, und nachweisen wer du bist.
Ohne dem läuft da nichts.  

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6675

 
  
    
1
31.01.23 20:23
https://www.springerprofessional.de/...-adrs-muessen-zittern/23485992

Russland-Anleger müssen auf Zwangsverkauf hoffen
Leider lösen sich diese eins als äußerst lukrativ geschätzten russischen Wertpapiere wertmäßig auf. Am 3. August hat die Bank of New York Mellon, die Emittentin von Gazprom-ADRs, diese Zertifikate gekündigt. Laut einem Bericht von "Börse Online", will das Bankhaus nun die in einem russischen Depot verwahrten Originalaktien verkaufen und den Erlös an die Besitzer der Zertifikate auszahlen. Allerdings ist im ADR-Vertrag mit Gazprom vorgesehen, dass der Verkauf erst ein Jahr nach Kündigung der ADRs beginnen darf. Diese Option ist mit einem garantierten hohen Wertabschlag verbunden.  

Gibt es für Anleger einen Ausweg? Die Antwort lautet zunächst: Ja. Es gibt allerdings ein Aber. Denn man hatte zwar bis zum 3. August 2023 einen Umtausch der ADRs in Gazprom-Aktien beantragen können. Leider machten aber russische Gesetze und EU-Sanktionen einen solchen Umtausch praktisch unmöglich. Anleger hätten zum Beispiel persönlich nach Russland reisen müssen, um dort ein Depot zu eröffnen. Abgesehen von der geringen Praktikabilität etwa im Hinblick auf die Verlässlichkeit der jeweiligen Bank oder möglicher neuer russischer Gesetze wäre dies auch ein teures Vergnügen. Das gilt beispielsweise auch für die Beauftragung eines Rechtsanwalts vor Ort. So bleibt nur der Zwangsverkauf nach Jahresfrist.

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Ukrainekrieg/...anlage_liste.html

Daraus ergibt sich auch, das Banken, sich nicht auf ein Verbot raus reden können.
Als Clearstream offen hatte, und sie die Weisung zum Übertrag auf ein Gazprom Depot hatten,
hätten sie handeln müssen.

Und die OTC Leute sollen doch mal nachweisen, das die US Bank unter wert an der Molex
hier einfach auf dem Weg verkaufen können.
Und wer von Wertlos Redet sollte daran denken, das zuerst Getauscht wird,
damit wird die Dividende fällig, also schon mal 100 Rubel
Bei verkauf unter dem Molex kurs klage in den USA wegen Untreu.
Und ich könnte auch jetzt schon sagen,
wer da wieder Postet, und von 0 Wert  Reden wird.
 

347 Postings, 467 Tage Watchlist2021Fenfir schrieb

 
  
    
31.01.23 21:23
?Bei verkauf unter dem Molex kurs klage in den USA wegen Untreu.
Und ich könnte auch jetzt schon sagen,
wer da wieder Postet, und von 0 Wert  Reden wird.?

Herrlich. Die Verzweiflung ist aus der Art und Fehleranfälligkeit der Worte förmlich rauszulesen.  

5 Postings, 3 Tage mensen11@Anonym12312:49

 
  
    
2
31.01.23 22:55
"Denn eine Enteignung­ fand auch hier zu keinem Zeitpunkt statt! Nur eine Sperrung und späterer Verkauf zu Marktpreis­en im OTC."
Gemäss Schweizer Verfassung ist es ab dem Zeitpunkt eine Enteignung, wo der Zugriff auf das eigene Vermögen verunmöglicht wurde. Das ist vor einem Jahr geschehen.  

5 Postings, 3 Tage mensen11@rrr3000

 
  
    
1
31.01.23 23:01
"Übrigens die Schweizer konnten Alle anstandslo­s wandeln."

Falsch. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Information, das das Vermögen eingefroren und faktisch enteignet wurde. Die Bank Swissquote hat sich mehrfach geweigert auch nur im Ansatz eine Lösung zu finden. Man hat stattdessen immer auf andere mit dem Finger gezeigt. Die können auch nicht tauschen oder die sind schuld.

Als Swissquote Aktionär bin ich vollkommen enttäuscht von Schweizer Finanzplatz.  

169 Postings, 2799 Tage rrr 3000Fenfire123 es nervt

 
  
    
2
01.02.23 10:48
Anonym hat es Dir doch gut erklärt.
Bitte beschäftige Dich mit OTC gesponserten ADR's und wann es ein ungesponserter ADR wird oder ist.
Ich hatte   Quellen für Dich verlinkt.
ADR muss zum Termin getauscht und verkauft werden--> falls das nicht geht warum auch immer -->automatisch delisting des ADR-->automatisch  verramschen am  OTC MArkt
OTC ist ein freier Markt und 'ungeregelt'. Es ist der letzte logische Ausweg aber legal und auch so vorgesehen. Auch wenn es 3cent pro Aktie gibt ist es legal.
Das es zu OTC kommt ist Dein Risiko als ADr Besitzer. Bei China ADR's gab es das vor Jahren . Nochmal Deine ADR können nicht mehr getauscht werden und auch der russ. Weg ist zu.Der Preis an der Moex  gilt nicht für Dich.

OTC muss kommen, es sei denn Putin beendet den Krieg und verlässt die Ukraine und alle haben sich wieder lieb.



Warum Deine Bank nicht gewandelt hat als Clearstream im Juli 2 Wochen offen hatte? Das war ein großer Kraftakt da erst von der Lagerstelle Frankfurt nach Luxenburg verschoben werden musste, warum auch immer (angeblich hing das mit Eurolear zusammen) . Deine Bank hatte vielleicht dafür nicht genug Mainpower. Es war eine Sondersituation höhere Gewalt (Kriegsfolge)- Klageerfolg schwierig.  Nur gegen den Staat   wegen dieser unsinnigen  Sanktion kannst Du klagen, denn Clearsteram beruft sich darauf- na dann mal los.

 

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@mensen11

 
  
    
01.02.23 12:11
selbst wenn in der Schweizer Verfassung das steht, dann trifft die Aussage nicht zu!

Wie oft denn noch? Es ist keine Enteignung! Du hast deine gekauften Anteile regulär im Depot gelistet, niemand hat dir etwas weggenommen und niemand verweigert dir den Zugriff!

Was du hast, ist ein Handelsverbot der Anteile an den Börsenplätzen, aufgrund des Kriegseintritts Russlands. Das stellt aber keine Enteignung deiner Werte da!
Du konntest regulär wandeln und deklarativ. Wenn du die Fristen dafür versäumt hast, ist das dein Problem.

Deine einzige Option ist: Russland zu verklagen, aufgrund des Gesetzes mit dem Umgang der ADR z.b. bezüglich der Dividenden.

Viel Glück dabei... du wirst es brauchen!


 

5 Postings, 3 Tage mensen11@Anonym123

 
  
    
2
01.02.23 12:40
Ich habe keine Frist versäumt. Die Bank hat sich A) geweigert. Und B) nicht einmal für nötig befunden einen Ausblick zu geben.

Das ist eine Frechheit so zu tun als sei ich schuld. Wo ich der Enteignete bin, wo sich alle querstellen. Nun wird es so kommen, das das Geld direkt in die Ukraine geht. Als Zwangsspende. Weil ich angeblich Oligarch bin.

Die Verfassung sagt: "Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, werden voll entschädigt."

D.h. mit dem Verbot des Tausch ist die Bank Entschädigungspflichtig. Vom ersten Tag an.  

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@mensen11

 
  
    
1
01.02.23 13:00
Die Bank kann dir keinen Ausblick geben! Das ist dynamisch und von Gesetzänderungen und Sanktionspaketen abhängig. Die Bank selbst ist Betroffener.

Es gibt kein Verbot eines tauschen der ADR. Das ist abhängig vom Emittenten der die Bücher öffnet und schließt und vertraglich festgehalten. Sobald die Bücher offen sind und die ADR in den USA, dann kann gewandelt werden (Voraussetzung du findest jemanden der die Aktien verwahren will! Das ist aber dein Problem!)

Ein verlagern der Aktie ist abhängig von der aufnehmenden Bank. Es ist das gute Recht, das Banken toxische Wertpapiere zu verweigern.
Ein Übertragen in die USA zum wandeln kann an dem dortigen Gesetz scheitern, das geringfügig bewertete Aktien nicht transferiert werden dürfen. Der Transfer kann abgelehnt werden, wenn der Aktionär nicht ausdrücklich zustimmt und Antragsformulare ausfüllt. Die Bank ist nicht verpflichtet, dass aus eigenem Antrieb zu tun.

Und um es nochmal klar zu sagen: Das kapiert hier kaum einer:
Du hast ADR! Das sind Zertifikate einer Bank (Emittenten) und KEINE Aktien des Unternehmens. Es sind eigenständige Wertpapieren, die nur abgesichert sind mit dahinter stehenden Aktien. Diese Aktien wiederum können abverkauft werden (wo und wann steht in den Verträgen! Es gibt keinen Mindestpreis und keine Börsenpflicht!)
Du hast nur den Wert der ADR als Referenz, nicht den lokalen Aktienkurs an der MOEX, denn das ist ein anderes Wertpapier mit einer anderen ISIN. Genau aus dem Grund kann es auch zu massiven Preisunterschieden kommen. Denn eine Handelbarkeit des einen Papiers schließt nicht automatisch die Handelbarkeit des anderen Papiere ein.

ADR sind im Prinzip nur die Möglichkeit indirekt an einem Unternehmen beteiligt zu sein, um einen fehlenden Börsenzugang der lokalen Notierung zu ermöglichen.
Und du allein hast die Dinger gekauft, mit allen Vor- und Nachteilen.





 

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6682

 
  
    
01.02.23 16:26
Ich habe den und  andere gesperrt.
Daher lese ich seinen Unsinn auch nicht.
Und wenn du so weiter machst kommst du auch auf die gesperrt liste.
Laut den Nicht Investierten, Wertlos
Laut den Nicht Investierten, kann man nichts mehr machen
Laut den Nicht Investierten, sind die 10 cent Angebote Toll.
Wenn ich nichts mehr machen kann, warum Posten die dann hier?
Sie können so ja keinem hier mehr helfen.
Was ergibt sich daraus.
Ersten sie können Krank sein, und brauchen das.
Zweites sie gehören zu denen, die daran Verdienen, wenn Leute das Angebot annehmen.

Ich habe erfolgreich ohne Anwalt, das Finanzamt und das Arbeitsamt Verklagt,
und habe vorher von so vielen Gehört, da hast du nur unnötige Kosten, keine Chance
Nach 10 Jahren fing das Finanzamt wieder an,
im Einspruchsverfahren, wollte die wieder alles falsch Auslegen,
mit Gesetze verdrehen, und alles mögliche fordern.
Denen habe ich nur das alte Urteil geschickt,
lehnt ab, wir sehen uns vor Gericht, und ihr könnt den Richtern erklären
warum die keine Ahnung haben.
Dann haben sie sofort alles anerkannt.
Und ich sehe hier auch große Chancen,
die Banken in Deutschland und den USA erfolgreich zu Verklagen.
Und jetzt können die Gesperrten gleich wieder ihre nicht Hilfreichen
Post verteilen, und das hier wieder mit Witzig bewerten,
sind halt Witzbolde  

63 Postings, 217 Tage Dallas78Was Anonym hier schon wieder

 
  
    
01.02.23 17:02
für einen Bullshit erzählt. Diese Untergangsphantasien sind schlicht dämlich.
Die ADR Emittenten können auch OTC nichts verkaufen, wenn Russland sperrt, denn die ADRs verbriefen lediglich das Recht auf Stammaktien. Die Stammaktien selbst liegen aber in Russland und sind somit unter russischer Kontrolle. Die Emittenten können höchstens die ADRs OTC verkaufen. Sperrt aber Russland und erklärt den Übertrag für ungültig, wird es auch keinen Käufer geben. Kein Investor wird sich ADRs ans Bein binden, wenn es keine Bestätigung Russlands gibt, dass die Übertragung weiterhin das Recht an Stammaktien beinhaltet.
Und soweit ich weiß, gilt noch immer das Gesetz, dass das Eigentum an ADRs zum Zeitpunkt X nachgewiesen werden muss. Das wäre bei einem Verkauf nicht mehr gegeben.




 

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6687

 
  
    
01.02.23 17:12
Versuch doch nicht ihm irgend was zu erklären.
Damit fütterst du ihn nur.
Einfach auf die Gesperrt liste setzen.
Dann braucht er wieder einen neuen Nick.  

33 Postings, 88 Tage Realrenditefenfir123 und anonym123

 
  
    
2
01.02.23 17:26
Es führt doch zu nichts, sich hier in der Weise zu bekrabbeln... Klar ist, daß die Aussagen von anonym123 sachlich richtig, fundiert und nachvollziehbar sind. Natürlich muß man differenziert jeden Einzelfall, so wie das juristisch korrekt ist, anschauen.
Variante 1: ich habe ADRs bezogen auf Gazprom-Aktien im Depot, schau zu und mache nichts. Klar, das klingt nicht gut, denn dann habe ich eben ADRs im Depot und keine Aktien und ich kann auch keinen dafür verantwortlich machen, daß nichts passiert ist. Ich weiß nicht, wieviele Personen das sind. Vermutlich eine Menge. Für die wird es natürlich eng. Warum? Weil der auslösende/politische Konflikt eskaliert und keine Lösung in Sicht ist, sodaß man von einem Kollateralschaden für den Anleger ausgehen muß.
Variante 2: ich habe ADRs im Depot und bin aktiv geworden. D.h. ich eröffne ein Depot/Konto bei einem Broker, der NSD-Zugang hat und beauftrage meinen Broker zum ADR-Übertrag. Der macht nichts, auch zu dem Zeitpunkt, als das nicht sanktioniert war. Juristisch betrachtet ein Vertragsbruch. Strafrechtlich betrachtet nahe am Tatbestand der Untreue. Für die, die das gut dokumentiert haben wird es zivilrechtlich aussichtsreich sein, auf gerichtlichem Wege Schadensersatz bei ihrem Broker zu erwirken, wenn es ihnen gelingt, diesem nach Ermittlung der Schadenshöhe (etwas schwierig, weil man beweisen muß, daß man im Erfolgsfall Betrag x auf dem Zieldepot/Konto gehabt hätte abzüglich des ADR-Verkaufserlöse im OTC-Geschäft) nachweisen kann..
Variante 3: Man hat ADRs via Transmittel Letter- ADR Cancellation zum Tausch in Orginalaktien via BNY-Mellon auf ein aufnahmefähiges Depot (Russland oder neutrale Staaten) in Auftrag gegeben (als das noch möglich war) und der eigene Broker hat die Mitarbeit verweigert (ohne Rechtfertigungsgründe). Somit war der Tausch gescheitert. Erfolgsaussichten einer zivilrechtlichen Klage gegen den Broker hoch (denn die Aktion hätte nur weniger Mausklicks bedurft).
Variante 4: Man hat ADRs und nahm das russische Zwangsumtauschprocedere in Anspruch. Ok, dann ist man ziemlich viel Geld los geworden (entweder weil man Übersetzer, Notare und... Turkish-Airline  für eine Abstecher nach Moskau bezahlen mußte oder statt dessen doch eine Anwaltskanzlei gut verdienen ließ) und hat die Teile als Aktien auf diversen Depots verteilt in Russland liegen.
ALLE habe aber ein Problem an der Backe, denn was passiert, wenn der Krieg sich ausweitet und Deutschland offiziell Kriegspartei wird? Ich möchte mir nicht vorstellen, was das bedeutet, aber der schlimmste Fall ist möglich. Tröstlich: Dann braucht man vermutlich auch keine Aktien mehr.  

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@Dallas78

 
  
    
1
01.02.23 17:59
der nächste, der nicht kapiert was OTC bedeutet.

Die Aktien werden nicht über den gesperrten Börsenhandel verkauft!
Das passiert über einen unregulierten Handel zweier Vertragspartner.

Das hat auch nichts mit den ADR zu tun. BNYM verkauft das Aktienpaket (mein heißer Tip: An Gazprom selber), auserbörslich in einem Übertragungsgeschäft.
Die Kurse der Börsen sind davon unberührt.
Die ADR wiederum werden einfach nur beim Emittenten gelöscht und Ende! Jeder ADR Besitzer erhält dann die paar Cent die Russland BNYM zugesteht.  

63 Postings, 217 Tage Dallas78Anonym123

 
  
    
01.02.23 19:12
Du bist wirklich ein bisschen schwer von Begriff oder? Lesen und verstehen.

Wenn Russland sperrt, wird es keinen Käufer für BNY geben. Im Handel nicht und OTC auch nicht. Sie werden ADRs verkaufen, die durch keine Stammaktien mehr gedeckt sind, ergo wird es keinen Käufer geben.
Stammaktien können sie selbst auch nicht verkaufen, weil sie gesperrt in Russland liegen.

Um es also ein drittes mal zu erklären damit auch du es verstehst:
Wenn Russland beim Verkauf durch BNY nicht involviert ist und dem Verkauf nicht zustimmt, gibt es für den neuen Käufer der zum Zeitpunkt X das Eigentum an den Stammaktien nicht gehalten hat schlicht und ergreifend keine Aktien.
Da kann BNY mit Ronald McDonald Verträge über den Verkauf abschließen, interessiert nur niemanden, weil Russland keinem Eigentumsübertrag zugestimmt hat. Schlimmer noch: Gibt es diese Zusage nicht bereits vor Kaufabschluss, wird es keinen einzigen Käufer auf dieser Erde geben, denn dann sind sie genau 0? wert.



 

169 Postings, 2799 Tage rrr 3000Mensen11 das tut mir Leid

 
  
    
2
01.02.23 19:23
eineFreundin hat bei der UBS gewandelt und sagte keine Probleme ? Auch von Raiffeisen Schweiz hörte ich Erfolgsmeldungen. Dann ist wohl auch so wie in D. manche Banken haben gewandelt und andere nicht. Leider ist dann meine Aussage falsch, wenn Deine BAnk es nicht tat. Entschuldigung für meine Verallgemeinerung.

Die Schweiz hat meines Wissens die  Sanktionen erst später umgesetzt, bzw. Schlupflöcher genutzt (z.b. Goldimport ) obwohl die Sanktionen formal auch am 28.2. 22 beschlossen wurden? Es ist alles verwirrend.  
Die Großen findne immer einen Ausweg. Die Dummen sind wir Kleinen.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/...n-sind-aber-weit-groesser-ld.1714921

 

1829 Postings, 4335 Tage fenfir123#6682

 
  
    
01.02.23 19:51
Clearstream kann sich nicht auf den Staat berufen,
die haben es nicht verboten,
es heißt in den Sanktionen ganz klar Russland darf an dem Wandel nicht verdienen.
Darum hat Russland das Kostenfrei gemacht.
Damit gab es für den Zeitraum keine Rechtsgrundlage in Europa das zu behindern.
Weder von Clearstream noch von den Banken.
Die ADR liegen in Europa und hätten so an ein Russisches Depot übertragen werden dürfen.
Fehlendes Personal ist auch keine Rechtsgrundlage Verträge nicht einzuhalten.
Es gab von der Targo keine Informationen zum
Wandeln
Zu Rechtsgrundlagen
Zu Angeboten im Cent Bereich.
Ich habe am Anfang im die Info Unklare Rechtslage erhalten.
Dann die Auftragsannahme, das auf mein Gazprom Depot zu Wandwandeln wenn möglich.


Alles per Mail.
Damit ist die Beweislage erbracht.
Die werden also bei einem Verkauf unter Reverenskurs an der Russischen Börse zahlen müssen.
An wenn die sich dann Schadlos halten ist deren Problem.
Für mich ist das nicht wandeln sogar ein Vorteil.
Verkauf zu entsprechenden Preise der Börse, kein Problem
Wenn nicht Schadensersatz.
So muss ich nicht nach Russland um meine Identität zu bestätigen.

Und wem gehört Clearstream?
Einfach mal nachlesen.
Da ist genug zu holen.
Und die US Anleger werden sich das auch nicht gefallen lassen.
Ich verweise da gerne auf die Urteile gegen
Asbest Industrie,  alle Pleite deswegen
Schmerzmittel auf Drogen Basis   Hersteller und Apotheken
Bayer VW Deutsche Bank......
Denen wurde auch Klar gemacht, das sie Haften müssen.
Die Banken in den US  wurden bereits sehr Häufig verurteilt,
und machen trotzdem satte Gewinne.
Dort müssen bei einer Klage die Banken alles offen Legen und den Klägern zu kommen lassen,
die kosten dafür, und für Ihre Anwälte, so wie deren Ruf, sorgen dafür,
das es meisten Günstiger den Klägern ein Angebot zu machen.
Das wollen die Ausgeblendeten nur nicht war haben.

Der Westen ist am Anlegerschutz und einem Funktionierenden Markt Interessiert.
Russland, muss um in Zukunft an Anleger zu kommen Vertrauenswürdig bleiben.
Alle haben also ein Interesse, das das Funktioniert.
   

85 Postings, 152 Tage FischfangFreudentaumel weiter

 
  
    
1
01.02.23 21:11
?. Wenn ich das lese fühle ich mich besser. Russlandreise war eine Bereicherung. Jetzt muss nur noch das Thema Liftangriffswaffen und Bodentruppen nach Osten kommen und der Kroeg wird bald vorbei sein. Dann kommen wir in die Rubel ran und können uns freuen.

 

347 Postings, 467 Tage Watchlist2021Fischfang

 
  
    
01.02.23 21:21
ist wenigstens witzig. Nicht so ein verbitterter Kollege wie Fenfir. Liftangriffe und Kroeg. Ran an die Rubel alter Fischfänger. Da lacht das Herz aller Besitzer illiquider Anlagen hier. Hahaha, herrlich.  

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@Dallas78

 
  
    
01.02.23 22:12
nochmal:
Es werden keine ADR verkauft! Es werden die hinterlegten Aktien abgegeben, an russische Geschäftsleute oder Unternehmen!

Und natürlich ist das OTC erlaubt. Genauso ist es z.b
im Fall Tinkow gewesen
Es gibt ein Handelsverbot an den russischen Börsen für westliche Teilnehmer und es gibt (gab!) ein Verbot Geschäftsanteile in Russland abzustoßen (z.b. russische Standorte von westlichen Banken.

Der OTC Handel hat keinerlei Einfluss auf Börsenaktivitäten. Du verstehst den Zusammenhang in deiner Verzweiflung nicht... Es bringt aber nichts, dich selbst zu belügen!  

3160 Postings, 347 Tage Anonym123@fenfir123

 
  
    
01.02.23 22:24
Unsinn!

Clearstream hat der Verlagerung zugestimmt und es auch getan. Nur muss ein aufnehmender Broker dem auch zustimmen.

Clearstream hat es ab dem Punkt eingestellt, als das US Gesetz eine Verlagerung aufgrund geringer Werte untersagte, wenn der Aktionär nicht ausdrücklich zustimmt. Aufgrund des Unterverwahrers (Citibank als US-Unternehmen) ergab sich dieses Problemfeld, dass z.b. Euroclear so nicht hat.
Es ist nicht Aufgabe des Brokers, geschweige denn Clearstream diese Genehmigung einzuholen. Es ist deine Aufgabe das zu bestätigen. Hast du nicht gemacht... Pech gehabt.

Irgendwelche Vergleichswerte an der MOEX sind völlig gegenstandslos. Vollkommen anderes Wertpapier mit anderer ISIN.

Du müsstest den russischen Staat verklagen aufgrund der ADR Probleme.
Oder alternativ klagst du gegen den US Staat, gegen das Anlegerschutzgesetz.

Beides ist vollkommen aussichtslos! Ich kann dir nur raten, dich anwaltlich beraten zu lassen. Der wird dir die Unmöglichkeit erklären.

Asbestvergleiche waren aber gut was zum Lachen, vollkommen themenfremd... ;-)


 

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
266 | 267 | 268 | 268  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben