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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

Seite 1 von 488
neuester Beitrag: 06.07.20 06:16
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 12187
neuester Beitrag: 06.07.20 06:16 von: Kornblume Leser gesamt: 1932896
davon Heute: 1280
bewertet mit 49 Sternen

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1127 Postings, 1881 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

 
  
    
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16.06.15 09:36
Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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12161 Postings ausgeblendet.

111 Postings, 2884 Tage nick_haldennene, du hast schon recht

 
  
    
05.07.20 21:44
frei nach ellshare:

WC ist ein unternehmen mit einer blitzsauberen bilanz, und darüber hinaus ein ausgezeichnetes, margenstarkes geschäftsmodell hat

ich an deiner stelle würde spätestens montag all-in gehen, und einfach warten bis ich durch meine gewinne hier millionär und milliardär werde  

121 Postings, 407 Tage Herriotkommt man schon mit verlusten in dax

 
  
    
05.07.20 21:50
man scheint ja wohl schon mit verlusten in dax zu kommen.

lt. ntv heute 21.30h

verluste in 2018 für USA + Europa 74 Millionen (das jahr des aufstieg in den daX )

verluste in 2017 AUCH WOHL SCHON BEKANNT

mal schauen wie ey + ar da raus kommen wollen
 

238 Postings, 4301 Tage RotensteinNie ein profitables Kerngeschäft?

 
  
    
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05.07.20 22:14
Wenn die Financial Times recht hat, dann bestätigt sich nun die für Wirecard und die Aktionäre schlimmste Vermutung, dass Wirecard nie ein profitables Kerngeschäft hatte.

Ich hatte so etwas schon am 18. Juni, spätestens aber am Morgen des 22. Juni befürchtet, denn wenn die fehlenden 1,9 Mrd. nie existierten, dann würde das dem Gewinn der letzten zehn Jahre entsprechen. Damit wäre dann auch die Motivation erklärt, mit Hilfe falscher Zahlen ein profitables Geschäft vorzutäuschen, um an Kredite zu kommen, die man dann wiederum braucht, um die laufenden Kosten zu tragen.

Warten wir mal ab, ob sich das so bestätigt. Für die Aktionäre sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings kaum noch Auswirkungen, da aufgrund der hohen Kredite auch mit einem kleinen profitablen Geschäft der Wert der Aktie aus meiner Sicht bei Null anzusiedeln sein dürfte.  

238 Postings, 4301 Tage RotensteinAusmaß des Skandals

 
  
    
05.07.20 22:28
Ich muss sagen, dass das Ausmaß des Skandals schon verwundert. Ich hatte vor dem 18. Juni mit einigen Unregelmäßigkeiten, Compliance-Verstößen und Problemen mit den Drittpartnern gerechnet, auch ggf. mit Geldwäsche, aber das Ausmaß war mir nicht klar. Beruhigt hatte mich immer, dass das Geld in Form von Cash ja tatsächlich da war, also musste die Firma irgend etwas richtig machen.

Dass man Cashbestände in der Bilanz so leicht fälschen kann, hätte ich bis zum 18. Juni nicht gedacht. Im Grunde hätte man es aber schon früher dem KPMG-Bericht entnehmen können, denn wer würde schon irgend einem Treuhänder ohne Prüfung und Vertrag 1,9 Mrd. überlassen?  

5 Postings, 10 Tage WC-PinguinWas steht jetzt in der Finacial Times ? 5.7.2020

 
  
    
05.07.20 22:45
https://www.onvista.de/news/...ft-seit-jahren-mit-verlusten-375118449

Die KPMG hat Anhänge ihres eigenen Berichts zurückgehalten.
Nicht nur E&Y sind Prüfungsgauner sondern auch die KPMG.

Sehe ich das richtig.
Die Deutsche Regierung und die Deutsche Börse hat jetzt aber eine richtigen Handlungsbedarf.
Eigentlich haben dies jetzt alle.

Sorry falls ich dies hier eventuell doppelt gepostet habe.  

36 Postings, 13 Tage Kontra@Rotenstein

 
  
    
05.07.20 23:15

Wenn die Financial Times recht hat, dann bestätigt sich nun die für Wirecard und die Aktionäre schlimmste Vermutung, dass Wirecard nie ein profitables Kerngeschäft hatte.

Falls sich das so bewahrheiten sollte, wäre das Geschäftsmodell von Steinhoff am Ende sogar profitabler gewesen als das von Wirecard. :D  

2123 Postings, 2853 Tage ellshareBin beruhigt

 
  
    
1
05.07.20 23:33
Weil der FT ja. jetzt alle internen Unterlagen vorliegen die offenbar nicht einmal Wirecard selber kennt werden wir jetzt zumindestens die ganze schmutzige Wahrheit erfahren .
Es wäre nur schön wenn die FT nicht so herumstammeln würde sondern gleich ein komplettes Lagebild mit allen Nachweisen Belegen veröffentlichen würde.  

321 Postings, 321 Tage 229206391aEllshare

 
  
    
05.07.20 23:43
Die Wahrheit liegt sicher irgendwo in der Mitte.

Anfangs war es ein normales Startup. Irgendwann haben sie bemerkt dass sie bankrott sind, weil sie es nicht schaffen Wachstum und Profitabilität in Einklang zu bringen. Dann haben sie begonnen die Bilanz zu fälschen. Hatten sicher vor das dann mit der Zeit durch echte Umsätze und Gewinne "rauszuwachsen". Wie es endete wissen wir alle.

Braun ist vermutlich verrückt und hat obwohl er wusste das Marsalek manipuliert geglaubt dass sein Unternehmen großartig war. Deshalb ging es auch so lange gut. Braun hat halt Dinge gemacht die man schlicht nicht für möglich gehalten hätte wenn es blanker Betrug war.  

4164 Postings, 1732 Tage JacktheRipp...

 
  
    
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05.07.20 23:49
ganz grob über den Daumen gepeilt : Braun und Marsalek haben sich die Gelder für die Übernahmen zum großen Teil aufs eigene Konto gesteckt.
Die illegalen Geldwäschegeschöfte, die noch überhaupt nicht aufgedeckt wurden, gingen ebenfalls auf Braun und Co?s Privatkonto.
Dann noch ab und an ein paar andere Überweisungen.
Braun hat noch seine 150 mio von der lustigen Beleihung seiner WC-Aktien.
Folglich dürften beide mindestens Milliardäre sein, wenn sie wieder aus ihrer viel zu geringen Freiheitsstrafe wieder raus sind/ bzw. nie erwischt werden.

Für Braun könnte es allerdings unangenehm sein, dass Marsalek augenblicklich vermutlich im Lande der Geheimkonten ist und möglicherweise vergisst, dass die Beträge eigentlich durch 2 geteilt werden müssten :-))

Wobei ich die Nebelkerzen von Braun (7% Anteil und spontan nochmals nachkaufen, trotz der ihm bekannten Infos) schon beeindruckend finde. Damit hat er sich möglicherweise eine kürzere Freiheitsstrafe gekauft.
Schätze eh, dass Braun weniger Strafe, allerdings durch obengenannte Geschichte auch weniger Geld haben wird, als der CFO ...
Er wird allerdings hoffen, dass kein anderer Insasse in Wirecard investiert hatte :-))  

114 Postings, 259 Tage GabiiFT als WP

 
  
    
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06.07.20 00:01
Es wird Zeit, dass die Wp aufgelöst werden und man dieses Geschäft nebenbei durch die FT betreiben lässt. Ich denke, es reicht da aus, wenn ein Journalist alle Firmen eines größeren Länderindex betreut. Das spart Zeit, Kosten, die Unternehmen werden durch die eingesparten Kosten profitabel, die Anleger können wieder ruhig schlafen.

Wie schaut das eigentlich aus mit den großen Weltkonzernen, wie Apple, Google, Facebook. Die zahlen zumeist mangels, in bestimmten Regionen nicht vorhandenen, Gewinnen angeblich keine Steuern?

Wenn sich WDI als Konzern mit dem zukünftigen Anspruch eines Globalplayers versteht und die Kostenseite auf Effizienz trimmt, dann wäre doch auch hier die globale Verlagerung von zu versteuernden Gewinnen naheliegend? Gelten nicht auch Irland, Dubai und Singapore als Steuerparadise?

Aktuell wird ein Bild von medialer Desinformation geschaffen, welches mir zu denken gibt.
Behörden, Institutionen, WDI mit neuem Vorstand (ein Musterbeispiel für Compliance-KnowHow), eingeschaltete Juristen, Insolvenzverwalter und Investmentbanken, mit welchem Ergebnis seit 2,5 Wochen=0.

Solange es hier keine schlüssigen, offiziellen und wirklich nachvollziehbaren Informationen und Ergebnisse gibt, bleibt das alles für mich eine riesengroße Sauerei und Verarsche.

Und nochmals: auch wenn viele Kleinanleger, genauso wie ich, euphorisch, blind, beratungsresistent und ohne ausreichendes Risikomanagement gehandelt haben, ist dies nur ein Teil der Ursache für Verluste und befreit die kriminellen Verursacher des Desasters nicht von ihrer Schuld und Verantwortung.
Ob WDI als krimineller Verein unter den Augen von Staat, WP und Justiz trotz langanhaltender für jeden offensichtlicher Vorwürfe schalten und walten konnte (Versagen des Täters und des vom Kleinanleger und Steuerzahler bezahlten kontrollierenden Systems) oder in einem globalen Spiel von wirtschaftlichen und hegemonialen Interessen (Duldung durch den Staat) geopfert wurde, ist nicht ansatzweise geklärt und letztendlich die Ursache für den Schaden der Kleinanleger und den Gewinn der Hedgefonds sowie der übernehmenden WDI-Konkurenz.
Der Schaden für den Anleger und die Gläubiger wäre und ist so oder so eingetreten, je nach Anlageverhalten und Risikomanagement eben für den einzelnen unterschiedlich,  in den Kategorien-juckt mich kaum-wow, hat weh getan-Scheiße, dass war brutal-bis, das war`s jetzt, tschüss, macht alles keinen Sinn mehr.
In jedem Fall hängt der Staat und die Behörden in dem Schlamassel aktiv oder passiv mit drin.

Ich habe mir die Bundestagsdebatte zum Thema WDI angeschaut. Quer durch alle Parteien  am Thema vorbei. Man wird sich kleinklein über einen Untersuchungsausschuss im Formaljuristischen ausschließlich mit der Rolle der Bafin beschäftigen und feststellen, dass alles rechtsstaatlich war, man aber irgendwann mal an einer kleinen Stellschraube dreht.

Die Frage wer die wahren Nutznießer und eventuellen Drahtzieher oder Handlanger des Debakels sind oder eventuell sein könnten, wird garnicht erst aufgeworfen. Das verschleppt sich und interessiert niemanden wirklich.

Marsalek wird medial massiv als der verschroben geniale Kleinkriminelle mit Hang zum Luxus, Braun als der naive Nerd, beide als die Schuldigen für das Publikum mit Kurzzeitgedächtnis präsentiert.
Kleinanleger werden als gierige Vollidioten abgestempelt, denen das angestrebte leistungslose Einfahren von Gewinnen eh nicht zusteht. Wer noch etwas übrig hat, sollte das gefälligst in ETF`S, vorzugsweise von BlackRock anlegen, da kann man nicht pleite gehen und die Entwertung der Anlage ist viel sachter und für die meisten nicht nachvollziehbar. Die Kontrolle über das Geld und die globalen Finanzströme sowie die sich daraus ergebende wirtschaftliche Macht auf diese Weise entsprechend für die BigPlayer gesichert.

Ich für meinen Teil, merke schon länger, das man in der Mittelschicht immer mehr zum Looser wird. Die Frage stellt sich dann teilweise, weiter so oder nach unten durchsacken lassen oder doch mal der Wurf nach oben? Die Flucht nach vorn um sich auf höherem und auskömmlichen Niveau vom ungeliebtem Ballast des Alltags zu befreien? Vielleicht ist es das, was manchen Kleinanleger in die Gier treibt, Hop oder Top und in der Hoffnung auf das nahe Top das notwendige RISIKOMANAGEMENT vernachlässigt wird.



 

5 Postings, 10 Tage WC-Pinguin@ ellshare

 
  
    
06.07.20 00:04
Die FT verdient mehr Geld mit mehreren Artikeln. Und bindet Leser.
Sie werden nichts komplett am Stück veröffentlichen.
Das haben sie auch vorher nicht getan. Wenn ihnen nachgewiesen werden kann, dass sie Beweise hatten für falsche Konten, dann weiß ich nicht was das für die Journaille
heißt. Dann hätte doch auch von denen eine Anzeige kommen müssen.

Und sicherlich gab es in Zusammenhang bei Wirecard verschiedene Betrüger die nicht immer von einander wussten.  

121 Postings, 407 Tage Herriotich möchte hier noch schnell auf einen von kurzen

 
  
    
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06.07.20 00:12
bericht der www. finanz-Szene.de  verweisen von Heinz roger Dohms

mit dem titel-wann begann bei Wirecard die finanzmanipulation.

daraus möchte ich nur kurz zitieren,

die staatanwaltschaft geht von einer ERHEBLICHEN ANZAHL VON WC MANAGERN SOWIE EXTERNER PERSONEN AUS DIE AN DEM BILANZBETRUG BETEILIG WAREN.


es fällt der Name der von sal. Oppenheim banker burkhard ley und ex wc -Chef  unter dessen führung wohl schon vor 2017 mit bilanzbetrug begonnen wurde.

wie prof. gerke schon vor tagen im tv sagte,das haben nicht nur 2 Personen durchgezogen !!!
 

111 Postings, 2884 Tage nick_haldenachso,

 
  
    
06.07.20 00:13
jetzt ist also die ft an euren verlusten schuld.... einfach verklagen, sollte für euch erfahrene kläger kein problem sein... die ft sollte sich warm anziehen  

300 Postings, 258 Tage Dorothea1WDI's Kerngeschäft seit Jahren mit Verlusten :-(

 
  
    
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06.07.20 00:32
Zurück bleibt bei mir nur noch Wut über den brutalen Betrug und das Versagen von SO VIELEN BETEILIGTEN an diesem dreckigen Spiel!

Weshalb wurde der KPMG-Anhang der Öffentlichkeit vorenthalten, zumal exakt aus diesem Anhang hervorgeht, dass Wirecards Kerngeschäft seit Jahren Verluste schreibt?

Weshalb haben sich KPMG und der AR seit der UNVOLLSTÄNDIGEN Publikation des Sonderberichts in Schweigen gehüllt, statt per adhoc-Meldung mitzuteilen, dass WDI schon seit Jahren rote Zahlen schreibt ?

Das alles war dem AR allerspätestens seit April bekannt, während viele Kleinaktionäre noch  weiterhin WDI-Aktien bis zum 18.06. gekauft haben.  

Wir Aktionäre sind auf übelste Art BEWUSST von vielen Beteiligten hintergangen worden!
Dieser Krimi wird immer brutaler!

https://www.onvista.de/news/...ft-seit-jahren-mit-verlusten-375118449  

2123 Postings, 2853 Tage ellshareWP

 
  
    
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06.07.20 00:34
Wie hat man sich die Arbeit eines WP vorzustellen? Wirecard sagt wie viele Kunden, Umsätze und Gewinne und EY unterschreibt das dann?
Muss wohl so gewesen sein wenn es nach der FT geht.
Besonders in Deutschland und ohne Drittanbieter sind ja wohl Belege von Händlern und Visa nicht so das Problem. Der Nachweis erfolgt über Belege von den Konten. Mir ist da jetzt nicht so ganz klar wo der WP da etwas falsch machen kann. Das ist Routinearbeit. Ok, Konten im fernen Ausland von mir aus, aber hier in Deutschland....
 

1093 Postings, 962 Tage tomtom88@ Gabii Du bist auf einem sehr richtigen Weg -

 
  
    
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06.07.20 00:36
... die Mittelschicht ist doch schon längst zum "Looser" geworden!

Nach Einführung des Euro vor 20 Jahren hätte die Eigenheimzulage drastisch erhöht werden müssen, die Deutschen sind Schlusslicht in Europa was das "eigene Dach über den Kopf" anbelangt.

Stattdessen wurden massenweise Immos an die sogenannten Heuschrecken verkauft die man sich für viel Geld von Vonovia, Deutsche Wohnen (ein Witz schon der Name!) und wie sie alle heissen zurück mieten darf!

Nun weiss der normale Anleger nicht mehr wohin mit seiner Kohle; Immos teuer, Zinsen gibt es auch keine 5-8% mehr - der Kleinanleger glaubt jetzt plötzlich Profi Investor zu sein!

Der "gemeine Analyst" ist nicht die Wohlfahrt, der schreibt für seinen Arbeit-/ Kapitalgeber - aber die Kleinanleger begreifen das Wort "Analyst" anscheinend neutral, wie ein Schiedsrichter beim Fussball - das ist fatal - erst kommt das Kapital (Investmentgesellschaft/ Bank), dann die TOP Kunden und gaaanz am Ende die Pressemitteilungen ( gutes Beispiel Analyst Blue Lotus zu Xiaomi im November letzten Jahres; downgrading sehr negativ, Interview noch online bei Bloomberg, auffällig die häufigen Wimpernschläge des Analysten selbst!) Und nun Xiaomi ATH - trotz Corona!

WDI hat sich genau DAS zu Nutze gemacht - blauäugige Kleinanleger, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Ersparten abzocken!

Profis zocken nur mit einem kleinen Budget, denen sind Titel wie Nestlé, Procter, Shell, Johnson, Altria, BAT, Roche, Astra, einfach lieber

- wenn auch vermeintlich langweilig!

 

537 Postings, 260 Tage PoujeauxWho cares

 
  
    
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06.07.20 00:53
ob der Konzern Jahresüberschuss hatte?? Kapiert ihr rein gar nix?

Diese ewigspießige deutsche Denke. Wäre der Laden sauber gewesen, mit stetigem 25% Umsatzwachstum und 20% operativer Marge und JÜ minus 100 Mio pro Jahr, wäre das der Hammer und 30 Mrd wert.

Aber nein man wollte das nicht hier, musste wachsen, also operatives Cash ins Wachstum gesteckt werden aber gleichzeitig Jahresüberschüsse abwerfen. Kein Wunder dass hier seit den 60ern nichts mit Zukunft gedeihen kann. Beiße selber noch in den Hut so dämlich gewesen zu sein es nicht gesehen zu haben der einfachste Dreisatz: Entweder operativen Cashflow in super Wachstum reinvestieren (Sales, Kundenakquise, Technik) solange Wachstum gegeben ist oder eben Gewinne ausweisen.

Beides gleichzeitig wäre rein betriebswirtschaftlich Quatsch!: Ich bin in einem Wachstumsbereich mit guter Technik, dann habe ich gefälligst das operative Geld in Wachstum zu investieren anstelle eines Jahresüberschusses! Der letzte Beweis für den Betrug, ob nun alle daran beteiligt waren oder nur Marsalek der Motor war

 

1093 Postings, 962 Tage tomtom88@ Ellshare: WP sind wie die kath. Kirche!

 
  
    
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06.07.20 01:09
.. . Keiner wird es wagen den Papst wegen Völkermordes an indigenen Völkern zur Verantwortung zu ziehen!

Auch das Raubgold welches viele mediterrane Kirchen ziert wird niemals zurück gegeben werden - WP sind eine Instanz, ja schon fast göttliche Verheißung; wenn nicht die, WER dann???

Z. Bsp. 20 Mio für ein Testat zu kassieren, bei nur 4 Mio Risiko klingt doch sehr verlockend; wer würde das nicht machen??? Ein paar Fußnoten dazu...

... by the way; nur die geringsten Margen entfielen auf den deutschen Markt...

Das System Wirecard -  m. M.- haben Hunderte mitgespielt...  

2123 Postings, 2853 Tage ellsharetomtom8800:36

 
  
    
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06.07.20 01:10
Wirecard hat nicht nur die saudummen Kleinanleger reingelegt.
Nein, man hat auch die augebufften Finanzprofis vieler Banken um Milliarden erleichtert.
Sogar die KfW wurde von Wirecard über den Tisch gezogen.
Und Softbank hat man auch vorgeführt.

Ganz großes Kino....

Diese saudähmlichen Kleinanleger befinden sich also in durchaus ehenwerter Gesellschafr in einem Haufen von Vollprofis.

Ausserdem hat nicht WDI das Geld der Kleinanleger als Aktionäre Das haben jetzt die Hedge Fonds. WDI hat nur das Geld der Banken und das Geld der Anleihe.

Ansonsten bin ich aber ganz bei Dir.
Mitten in der Lehmann Krise wurde der Deutsche Anleger noch für sein sicheres Sparbuch hochgelobt. Dieses hat man Ihm jetzt endlich abgenommen.
 

321 Postings, 321 Tage 229206391aEllshare

 
  
    
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06.07.20 01:35
Ich glaube das Betrugsmodell war ziemlich einfach und hat eine Lücke ausgenutzt...

Die Asienumsätze liefen ja über Drittpartner - das musste so sein, weil WDI in den entsprechenden Ländern ja keine eigene Lizenz bekam.
Der Drittpartner bekam Zugriff auf die Technologie von Wirecard und hat sich um alles weitere selbst gekümmert. Einmal im Monat gab es eine Meldung der Gestalt "Ich habe über euch 50 Mio $ Volumen abgewickelt, euer Anteil beträgt 500.000$". Die 500.000$ sind vertragsgemäß auf das Konto vom Treuhänder X eingezahlt worden."
Der Treuhänder X schickt ebenfalls eine Abrechnung auf der er bestätigt, dass 500.000$ eingegangen sind.
Wirecard hatte ein paar tausend solche Drittpartner und die haben alle monatlich eine solche Meldung geschickt.

Als WP liest du dir diese Meldungen durch rechnest stichprobenartig nach ob in der Bilanz und GuV alles richtig zusammengerechnet und verbucht wurde. Und mehr kannst du im Prinzip nicht tun, denn dein Prüfungsauftrag umfasst die Firma Wirecard und nicht den Treuhänder X oder die Drittpartner. Vielleicht setzt du mal ein Telefonat mit dem Treuhänder X um sicherzugehen, dass das Geld auf dem Treuhandkonto wirklich der Firma Wirecard gehört. Der bestätigt das alles brav und lobt Wirecard für die tolle Zusammenarbeit.

Die Lücke im System ist, dass der Prüfauftrag des Prüfers an den Grenzen des zu prüfenden Unternehmens endet. Es wird davon ausgegangen, dass das Unternehmen dass eine Rechnung erhält und bezahlt (bzw. eine Gutschrift ausstellt) ein echtes Unternehmen ist und kein Interesse daran hätte eine Rechnung zu bezahlen für die es keine Gegenleistung gibt. Ferner hat die angebliche Notwendigkeit des Treuhänders Wirecard natürlich davor bewahrt ständig Kontoauszüge von dem Treunhandkonto liefern zu müssen. Da Wirecard Komplizen in den Banken hatte, wäre aber natürlich auch das letztlich kein all zu großes Problem gewesen.
Die dritte Lücke im System ist, dass es für jemanden mit hoher krimineller Energie natürlich einfach ist einen renommierten Treuhänder am anderen Ende der Welt zu erfinden und zu fälschen. "Treuhänder" klingt immer gut und die Prüfer in Deutschland kennen sich mit den Gepflogenheiten in Asien und co. natürlich auch nicht aus und können sich daher auch nur darauf verlassen was sie halt schriftlich von dem gemeldet bekommen.

Heute wissen wir: Die Mehrheit der Meldungen, sowohl die vom Treuhänder X als auch der Drittpartner waren gefälscht. Vielleicht sogar alle. Wenn der Prüfer mit dem Treuhänder oder mit Drittpartnern gesprochen haben sollte, dann waren das Leute, die in den Betrug ebenfalls eingeweiht waren.

Als die ersten Vorwürfe aufkamen, hat EY bekanntlich versucht die von den Drittpartnern kommenden Meldungen zu plausibilisieren. Sie wollten dann Einzelabrechnungen sehen, wollten also wissen wie genau die Umsätze zusammengekommen sind, anstatt nur eine große Zahl als Gesamtsumme am Ende des Monats zu bekommen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat sich Wirecard lange damit herausgeredet, dass sie gesagt haben, dass die Drittpartner ja aus Ländern wie Indien und so weiter stammen und deshalb keine so tolle, saubere Buchhaltung wie wir Deutschen führen... Und überhaupt würden die Drittpartner auch aus Gründen des Geschäftsgeheimnis nicht so transparent werden wollen. Und ja, da seien auch Partner dabei die Pornographie und sowas verkaufen und die wollen dann natürlich erst Recht keine detaillierten Kundendaten rausrücken. Man solle sich nicht so anstellen, immerhin gebe man ja jeden Monat eine schöne Summe Provision weiter, also ist doch alles prima.

Für das Jahr 2019 solle dann die sog. "Elastic Engine" eingeführt werden. Mit der solche dann alles besser werden. Dann hätte Wirecard endlich jede einzelne Buchung die über einen Drittpartner gemacht wird transparent im System. Dann könnten sie EY also die 34 Mio. Einzelbuchungen zeigen, die TPA X über sie im Monat Februar abgerechnet hat und alles sei nachvollziehbar.

Heute wissen wir: Vermutlich gab es die Elastic Engine wirklich. Vermutlich war das einfach eine Software, die nach dem Zufallsprinzip Buchungen erfunden hat.

Ihr müsst zugeben, dass oben erklärte ist anfangs kaum zu durchschauen. Der Prüfer hätte zusätzlich zu Wirecard noch alle Drittpartner mitprüfen müssen um den Betrug aufzudecken. Das hätte den Rahmen gesprengt und ist auch schlicht "out of Scope" des Wirtschaftsprüfers.

Das heisst aber trotzdem nicht, dass ich EY für unschuldig halte. Ich verstehe dass ein Betrug wie oben erwählt 1-2 Jahre funktioniert. Besonders auch wenn die Summen verhältnismäßig klein sind. Später haben sie dann komplett versagt. EY hätte auffallen müssen, dass außer den 1,9 Mrd. vom Treuhänder kein Cash in der Company ist (bzw. nur das aus den Bankkrediten). Es hätte auffallen müssen, dass vom Treuhandkonto niemals Geld nach Deutschland transferiert wurde. Es hätten die 50 größten Drittpartner im Detail überprüft werden müssen. Es hätte registriert werden müssen, dass das DAX-Unternehmen fast 2 Mrd. Euro von einem unbekannten, asiatischen "Treuhänder" verwalten lässt.  All das hätte auffallen müssen und man hätte da dann einfach jeweils tiefer einsteigen und eben prüfen müssen.

Ich bin davon ausgegangen, dass EY alleine schon aus Sorge um den eigenen Ruf, fast schon routinemäßig geeignete Maßnahmen durchführt um ein Betrugssystem nach oben genannten Schema auszuschließen. Haben sie nicht. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Ich tippe darauf, dass sie an Wirecard gut verdient haben und es dem Kunden daher alles nicht zu unangenehm machen wollten. Für EY ist das eine riesige Schande.

Übrigens hätte ein gut organisierter Marsalek das oben erklärte tatsächlich fast alleine durchziehen können. Er hätte jeden einzelnen Drittpartner selbst fälschen können. Und immer wenn EY einen von denen per Mail angeschrieben hat, dann haben sie in Wirklichkeit mit Marsalek kommuniziert. Dazu noch ein paar treu ergebene Mitarbeiter, die im Falle besonders fieser Rückfragen des WPs hergehen und auf den Philipinen Bankmitarbeiter bestechen, damit sie gefälschte Bankquittungen austellen.  

111 Postings, 2884 Tage nick_haldenrealitätsverweigerung

 
  
    
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06.07.20 01:37
Nein, man hat auch die augebufften Finanzprofis vieler Banken um Milliarden erleichtert.
Sogar die KfW wurde von Wirecard über den Tisch gezogen.

ausgebuffte finanzprofis, meinst du die coba als größten gläubiger und konsortialsführer, hast du mal deren operative performance in den letzten 10 jahren gecheckt bzw. den aktienkurs
welch hohe meinung du von einem beamtenladen wie der kfw hast, die sind mit sicherheit der bafin auch nicht intellektuell überlegen....

vorstand musste sich sogar für seine unfähigen mitarbeiter höchstpersöhnlich entschuldigen
https://www.fnlondon.com/articles/...-on-ft-fake-news-charge-20190213

auch interesssant:
https://www.ft.com/content/de7a9810-4753-11e9-b168-96a37d002cd3
 

321 Postings, 321 Tage 229206391a@all

 
  
    
06.07.20 01:54
@all

Den Nick_Halden einfach ignorieren. Das ist einer der bereits gesperrten Leute mit frischem Account, der bisschen provozieren will.

Die Banken sind auf Wirecard reingefallen weil sie EY vertraut haben. Ein Fehler.

Ein etwas motivierter Prüfer hätte stutzig werden müssen als er erkannte dass alles Geld der Firma (ohne Kredite) auf einem von einem unbekannten Treuhänder verwalteten Konto liegt.

Dann hätte er sich eine Liste der Drittpartner geben lassen können (als Prüfer kann er das, ein Investor kann das nicht). Und dann hätte er EY-Praktikanten der jeweiligen Länder die Adressen einfach abfahren lassen können um zu schauen ob da Firmen an den Adressen sind. Und zwar auch solche die von der Größe zu  den gemeldeten Umsätzen passen.

Wie gesagt. Selbst die großen Banken sind davon ausgegangen dass einem EY ein so simpler Betrug nicht jahrelang verborgen bleiben kann.

Und deshalb werden die auch auf die eine oder andere Art da noch haften. Und sei es nur mittels Vergleich.  

111 Postings, 2884 Tage nick_halden;)

 
  
    
06.07.20 02:13
mein account ist 8 jahre alt .... oder war das ein sogenannter shell account, der für mich warmgehalten wurde ;)

nachdem du den fall ja hiermit aufgeklärt hast und ein guter staatsbürger bist, einfach deine lösung des falls der staatsanwaltschaft und BAFIN melden, vllt. bekommst du sogar eine belohnung ...

mich würde mal interessieren, wieviel geld du hier in den sand gesetzt hast ...

ach ja, auch wenn das aus deinem langen pamphlet nicht deutlich wird, aber EY hat sogar dependancen in asien, es geht noch weiter.... man kann es fast nicht glauben.... auch die dort haben ein accounting system, klingt komisch, ist aber so... asiaten sind gar nicht so dumm, das mit soll und haben bekommen die auch hin  

111 Postings, 2884 Tage nick_halden@229206391a:

 
  
    
06.07.20 02:39
hab mir mal deine beiträge um den 18.06 herum angeschaut...
wie lange warst du eigentlich so naiv zu glauben, dass wirecard die 2 mrd. gestohlen wurden? ;)

jetzt hab ich doch mein vertrauen in deine lösung verloren... scheinst eher zu den naiveren geschöpfen zu gehören, aber das macht dich gleichzeitg auch sympathisch ;)  

3317 Postings, 492 Tage KornblumeFrage an den Zwetschkenquetscher

 
  
    
06.07.20 06:16
Wie kann es sein, dass du das "Geschäftsmodell" von Burningcard bis ins kleinste Detail "verstanden" und erklärt hast, und die  Verstrickungen der "fake News" Presse so fundiert erklären konntest, aber den Riesenbetrug bei Burningcard nicht ansatzweise erkennen konntest, obwohl es doch so viele Hinweise dafür über die Jahre gab?  

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