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Neue Zeit - neuer Thread

Seite 1 von 29
neuester Beitrag: 03.09.21 18:32
eröffnet am: 20.08.13 17:09 von: kirschlichkeit Anzahl Beiträge: 718
neuester Beitrag: 03.09.21 18:32 von: moneymaker. Leser gesamt: 180189
davon Heute: 79
bewertet mit 3 Sternen

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55 Postings, 2951 Tage kirschlichkeitNeue Zeit - neuer Thread

 
  
    
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20.08.13 17:09
Hallo Zusammen,

habe die All for One Steeb AG schon seit gut 5 Jahren im Blick.
Nicht nur als Aktionär, sondern auch als SAPler - also einer aus der Branche :)

Zwischenzeitlich ist die All for One Steeb ein völlig neues Unternehmen geworden. Hat absolut nichts mehr mit den verstaubten Zeiten von AC-Service zu tun.
Der Zukauf diverser Unternehmen (Steeb von SAP, OSC, Orga von Fiducia) stärkt die Geschäftsbereiche SAP-Lizenzen, Consulting und nicht zuletzt Outsourcing.

Dazu kommen ausgeprägte Aktivitäten im Bereich Cloud Solutions - Business by Desigen läuft nach anfänglichen Schwierigkeiten seitens SAP nun auch sehr gut an. Dies beschert durch die Softwaremiete auch langfristige Einkünfte für die All for One Steeb.
Aus dem eigenen RZ werden Dienste wie Managed Mail, VMware Cloud, etc. verkauft. Sicher ist hier auch ordentlich Potenzial vergraben, diese Dienste den bestehenden SAP-Outsourcing Kunden zur Verfügung zu stellen.

Speziell im Bereich Outsourcing bzw. Managed Services wird massiv wiederkehrender Umsatz aufgebaut. Selbes gilt auch für den Bereich SAP-Lizenzen.
Im Jahresbericht und in sonstigen Zahlenmeldungen werden diese beiden Bereiche aber immer zusammengefasst - ist zwar schade, aber so is es halt: wiederkehrende Umsätze.

'Nebenher' werden auch die Aktivitäten in der Schweiz stark vorangetrieben. Bisher hört man zwar keine Erfolgsmeldungen, aber am Schweizer Markt ist die All for One Steeb schon länger bekannt - und wie die Schweizer so sind, könnte eine Branch im eigenen Lande sicher hilfreich sein um sich besser zu positionieren.

Die Integration der Steeb gilt längst als abgeschlossen.
OSC arbeitet weiterhin eigenständig.
Und die Orga von Fiducia ist wohl eine rein technische Integration der im RZ geleisteten Diesnte. Das Geschäft war ja absolut identisch zum Bereich Managed Services der All for One Steeb.

Natürlich haben wir mit einem Freefloat von nur um die 20% keine großen Volumina zu erwarten - etwas schade, denn das würde dem Kurs imho noch weiter auf die Sprünge helfen.

Dividende gibts ja seit kurzem auch - für ich persönlich immer was schönes.

Resüme:
Trotz des guten Kursanstiegs seit Anfang 2009 glaube ich an eine gute starke Zukunft der All for One Steeb.
Die Bekanntheit im Markt steigt rapide an - das sorgt für zahlungskräftige Kunden und gute Mitarbeiter.


So, was haltet ihr von der aktuellen Lage - und wie schätzt ihr die Zukunft ein?
Bin gespannt auf eure Meinungen!


Viele Grüße,
Kirschlichkeit
 
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692 Postings ausgeblendet.

486 Postings, 4391 Tage HandbuchPolen

 
  
    
21.07.21 10:14
Müsste da nicht langsam mal Vollzug gemedelt werden?  

14783 Postings, 5869 Tage ScansoftSAP mit weiterem sehr guten

 
  
    
21.07.21 10:25
Quartal. Das läuft jetzt alles mit Schwung in die richtige Richtung.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

4164 Postings, 4273 Tage JuliettePrognoseanhebung

 
  
    
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04.08.21 07:47
All for One Group SE - 9-Monatszahlen 2020/21: Cloudumsätze mit starkem Plus // SAP S/4HANA Transformation zieht an // Prognose angehoben

Alle Ergebnisse ungeprüft:

- Gesamterlöse: plus 5% auf 280,4 Mio. EUR

- Cloudumsätze: plus 11% auf 63,5 Mio. EUR

- EBIT: plus 9% auf 15,8 Mio. EUR

- Periodenergebnis: plus 12% auf 10,5 Mio. EUR

- Prognose für Umsatz und EBIT 2020/21 angehoben

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/...nose-angehoben/?newsID=1468266  

693 Postings, 1894 Tage GaaryA4O

 
  
    
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04.08.21 09:21
"Ihre Prognose vom 13. November 2020 für das Geschäftsjahr 2020/21 - beim Umsatz ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert (355,4 Mio. EUR) sowie ein EBIT zwischen 17,5 Mio. und 20,5 Mio. EUR - hat die Gesellschaft eingehend überprüft und angehoben. So soll im Geschäftsjahr 2020/21 der Umsatz nunmehr zwischen 370 Mio. und 380 Mio. EUR sowie das EBIT zwischen 19 Mio. und 22 Mio. EUR liegen. Größtes Risiko bleibt die konjunkturelle Entwicklung der nächsten Wochen und Monate."

Sehr gut! Visibilität fürs Schlussquartal ist Anfang August auch da, von daher sehr angenehme Situation jetzt  

139 Postings, 455 Tage hzenger2020All for One

 
  
    
1
04.08.21 09:41
Ja, sehr schöne Entwicklung zuletzt. Leider immer noch kein Vollzug bei SNP Polen. Mittlerweile wird das nicht mal mehr erwähnt. Das ist der mit Abstand bizarrste Kaufprozess für ein Unternehmen, den ich je gesehen habe. Hoffe, das geht am Ende nicht noch in die Hose oder wird sehr teuer, jetzt wo das Transformationsgeschäft bereits im Gange ist. Der Prozess wirkt leider recht unprofessionell.  

28 Postings, 414 Tage AktienFundiSNP Polen

 
  
    
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04.08.21 11:33
Für die Verzögerung beim SNP Polen Deal können AFO und SNP wohl nichts. Es geht um unklare Eigentumsverhältnisse aus der Vergangenheit. Leute aus der Vergangenheit müssen ausfindig gemacht und Verzichtserklärungen unterschrieben werden. Der 01.10 ist jetzt wohl das avisierte Datum.  

103285 Postings, 7858 Tage Katjuschafinde ich gut, dass sich der Vorstand an meine

 
  
    
04.08.21 15:23
Vorgabe aus #652 gehalten hat. :)

Bin weiter der Meinung, diese neue Prognose wirsd am oberen Rand getroffen. Richtig los gehts aber erst in den nächsten zwei Jahren.
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the harder we fight the higher the wall

139 Postings, 455 Tage hzenger2020SNP Polen

 
  
    
4
04.08.21 15:30
Danke für die Rückmeldung, Aktienfundi. Wenn das alles ist, dann freut es mich. Dann kann zumindest A4O nichts für die Verzögerung.

Klingt aber nicht so, als hätte SNP sauber gearbeitet. Eigentumsverhältnisse müssten doch beim Eigentumsübergang von BCC an SNP 2017 klar festgelegt worden sein. Zumal man ja 100% übernommen hat. Und etwaige "contingent liabilities" wie Earn Outs werden normalerweise juristisch eindeutig im Kaufvertrag festgelegt. Na gut, das war damals die Zeit als Herr Schneider-Neureither etwas aus dem Ruder gelaufen ist...

Da bin ich mal gespannt, ob die Damen und Herren, deren Unterschrift jetzt benötigt wird, diese so ohne weiteres rausrücken. Vielleicht muss man da etwas nachhelfen, indem man einen Tesla Roadster als Zeichen der Anerkennung für die Lebensleistung des Unterzeichnenden verteilt ;)

Anderes Thema: Die Zahlen zu Q3 und der Ausblick sind sehr ermutigend. Da die S/4 Well jetzt Fahrt aufzunehmen scheint, liegen da jetzt hoffentlich ein paar richtig schöne Jahre vor uns. Zumal man den Rückgang bei den Lizenzen wirklich gut aufgefangen hat. Vermutlich haben weiterhin niedrige Reisekosten dabei spürbar geholfen.

Jetzt wird für die Abarbeitung der S/4 Welle insbesondere die "Logistik" der Auftragsverteilung entscheidend sein. Man wird eine stetig wachsende Verteilung wollen, um den Prozess durch Learning-by-Doing mehr und mehr zu industrialisieren. Dabei muss man aufpassen Bottlenecks zu vermeiden und will vermutlich ähnliche Kundentypen zu ähnlichen Zeitpunkten migrieren um Skaleneffekte zu erzielen. Diese Staffelung über die Jahre hinzubekommen und mit dem Personalaufbau synchron zu gestalten, wird nicht leicht. Denn die Kunden haben selbst vielleicht ganz andere Vorstellungen, wann sie migrieren wollen. Zudem muss man eine gesunde Balance aus Neukundengewinnung und Versorgung der Stammkunden erzielen. Da kann man nur viel Erfolg wünschen!

Abschließend: Die Entwicklung im Bereich LOB ist bemerkenswert. Gut gemacht! Wie immer denke ich, dass A4O zu wenige Übernahmen macht. Ich denke, in vielen Bereichen ist organisches Wachstum spürbar teurer. Aber vielleicht kommt da ja noch was (hoffentlich).  

640 Postings, 416 Tage moneymakerzzzLizenzumsätze

 
  
    
04.08.21 21:54
Hätte dazu mal eine Frage: die Transformation bei A4O ist ja u.a. dass man von einmaligen Lizenzerlösen wegkommt zu wiederkehrenden Erlösen. Allerdings hat ja (meine ich war die Q1 oder Q4 letztes Jahr die Meldung) Corona sich auch negativ hier ausgewirkt. Rechnet ihr daher damit, dass in vlt. 1 Jahr der Umsatz dann insgesamt deutlich stärker steigt, da die wiederkehrenden weiterwachsen + sich dann auch die Lizenzen erholen (ähnlich zu Ecotel, wo ja ein Bereich zu gunsten des anderen Planmäßig geschrumpft wurde und als dort dann wieder wachstum reinkam gab es den doppelten Hebel) oder wird das jetzt ein dauerhaft sinkendes Lizenmodell das durch andere Bereiche überkompensiert wird?  

139 Postings, 455 Tage hzenger2020@monemakerz

 
  
    
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04.08.21 23:28
In Q3 2020/21 sind die Lizenzen ja im Vergleich zu Q3 2019/20 sehr stark gestiegen. In den vier Vormonaten waren sie eingebrochen -- zum einen wegen der Pandemie, zum anderen wegen des "RISE with SAP" Programms, mit dem SAP die Kunden weg von Lizenzabschlüssen in die Cloud drängen will.

Ich denke der Pandemieeffekt wird sich jetzt wieder drehen, was den Lizenzen in den nächsten 1-3 Quartalen helfen könnte. Aber das ist ein Einmaleffekt, der sich aus der Nachholung von Projektverschiebungen speist. Der mittelfristige Trend wird vermutlich eher durch den strukturellen negativen Trend geprägt: den Effekt von "RISE with SAP".

Wie weiter oben von Aktienfundi diskutiert, ist das traditionelle Lizenzgeschäft deutlich profitabler für A4O. SAP scheint hier den Weg zu gehen, den Microsoft schon länger geht: den Vertriebspartnern die Marge zu drücken und sie zu zwingen, mit komplementären Dienstleistungen Geld zu verdienen, um dann den Softwarekern schon fast als Loss Leader zu vertreiben.

A4O hat hier aber eine sehr starke Basis an Lizenzkunden, die man über die nächsten Jahre melken kann. Zudem kommt man mit dem eigenen Produktsortiment ja immer weiter voran, um diese Transformation der Partnerlandschaft profitabel zu gestalten.

Zu vermuten wäre, dass viele kleinere SAP Partner diesen Prozess nicht überleben werden, weil sie zu sehr am Vertrieb von Lizenzen hängen und zu klein sind, um die Range an komplementären Dienstleistungen anbieten zu können, die A4O anbietet. Hier wird man also vermutlich zahlreiche Kunden aufsammeln können.

Hier könnte man auch (verhältnismäßig günstig) mit Übernahmen den Konzentrations-Prozess des Marktes beschleunigen. Denn es werden sich vermutlich einige kleinere Konkurrenten zum Verkauf stellen, bevor sie nicht mehr mitkommen (?). Diese Kunden/Mitarbeiter sollte man sich nicht von Rivalen vor der Nase wegschnappen lassen in meinen Augen.    

28 Postings, 414 Tage AktienFundiLizenzumsätze

 
  
    
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05.08.21 11:46
Ich kann da HZENGER nur beipflichten. Die Lizenzen werden nie wieder das Niveau von 2019 erreichen. Die Lizenz Umsätze werden sich auf dem jetzigen Niveau einpendeln. Jede S/4HANA Umstellung, bedeutet aber aktuell auch wieder eine klassische Kauflizenz.  Zumindest wenn der Kunde Onprem bzw. im Kauflizenzumfeld bleibt. Das sieht man auch an den Lizenzen im aktuellen Quartal. Nachholeffekte, aber auch Lizenzen, die aus der Umstellung fällig werden.

Ein Wechsel von Bestandskunden aus der OnPrem Welt in die Cloud, also von Kauflizenz in die Subscription Welt, ist dagegen aktuell noch sehr selten. Das ist wirtschaftlich nur schwer darstellbar, denn der Kunde hat damals die SAP Lizenz gekauft. Ein attraktives Angebot ist nur in Einzelfällen möglich. Die Bestandskundschaft wird also im Kauflizenzbereich bleiben und bei der großen Bestandskundschaft, gibt es immer ein Grundrauschen beim Lizenzkauf auf dem aktuellen Niveau.

Bei Neukunden sieht es anders aus.  Da geht es verstärkt mit „SAP with RISE“ in die Cloud und Subscription Welt. Aktuell werden in der SAP Welt bei Neukunden immer 2 Quotes rausgegeben. Eine sehr gut gerechnete Cloud und eine schlecht gerechnete On Prem Qoute.  Der SAP Vertrieb verdient bei der Cloud Variante viel mehr und versucht alles um die Cloud Qoute und sein eigenes Portemonnaie zu präferieren.  Das klappt aber nicht immer. Der ein oder andere Neukunde wird auch weiterhin die Kauflizenz nehmen.

Im LOB Umfeld sind (so gut wie) alle Lizenzen aus der Subscription Welt. Deshalb auch steigende Margen. Das Conversion Abo wird dort sicherlich auch ausgewiesen. Hier wird das Wachstum und die zukünftige Marge stark bestimmt.  

Ich als Investor, sehe vieles mit einem lachenden, aber manches auch mit einem weinenden Auge. Es läuft gut, AFO wächst, holt sich Marktanteile, die Auslastung ist hoch, Mitarbeiter werden stark gesucht, man guckt verstärkt auf Margenstarke Projekte. Wenn das mit SNP Polen zum 01.10 klappt, ist das ein Meilenstein. Das ist richtig gut. Die Türkei als zweiter Nearshore Standort wächst auch stark. Man macht vieles richtig.

Aber: Nur organisch wachsen, reicht m.M. nach nicht, um den Bedarf in den nächsten Jahren zu decken. Anorganisch wäre noch viel mehr drin. Die Kriegskasse scheint voll zu sein, der Cash wächst.  In würde mir wesentliche Zukäufe in AT und in der CH wünschen, um dort auch die Potentiale zu heben. Ich rechne aber nicht damit. Vielleicht ist es auch nur Jammern auf hohem Niveau.
 

640 Postings, 416 Tage moneymakerzzzLizenzen - Danke

 
  
    
1
05.08.21 12:39
d.h. es kann durchaus sein, dass die nächsten Quartale Ausreisser nach Oben werden mit den Lizenzen. Dauerhaft wird man dann hier aber zumindest stabile Erlöse (statt wie die letzten Quartale schrumpfend) haben. Also sind die Ergebnisse aktuell noch ein wenig "einmalig" belastet. Klingt ja dann sehr gut alles!  

693 Postings, 1894 Tage GaaryA4O

 
  
    
06.08.21 10:05

3088 Postings, 7905 Tage fws"9-MONATSZAHLEN 2020/21:

 
  
    
06.08.21 14:13
CLOUDUMSÄTZE MIT STARKEM PLUS // SAP S/4HANA TRANSFORMATION ZIEHT AN // PROGNOSE ANGEHOBEN
Highlights (alle Ergebnisse ungeprüft): Microsoft Partner of the Year ? Finalist »SAP on Azure« für CONVERSION/4 // Cloudumsätze: plus 11% auf 63,5 Mio. EUR, Anteil wiederkehrender Erlöse bei 52% (Vorjahr: 52%) // Lizenzumsätze: minus 11% auf 18,2 Mio. EUR // Gesamterlöse: plus 5% auf 280,4 Mio. EUR // EBIT: plus 9% auf 15,8 Mio. EUR, Periodenergebnis: plus 12% auf 10,5 Mio. EUR // Segment CORE: SAP S/4HANA Transformation zieht an // Segment LOB: Starker Anstieg bei Cloud Subscriptions und EBIT // Prognose für Umsatz und EBIT 2020/21 angehoben"

https://www.all-for-one.com/de/company/...-an-prognose-angehoben.html

 

103285 Postings, 7858 Tage Katjuschahört sich doch gut an

 
  
    
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09.08.21 17:32
SNP hat man zwar garnicht erwähnt, aber was Wachstum und Marge angeht, waren ein paar hoffnungsvolle Aussagen dabei, die sogar besser sind als ich erwartet habe.

Dass die 550-600 Mio ? Umsatz in 2022/23 nicht gescafft werden, hatte ich eh längst in meinen Erwartungen drin. Bleibe vorerst bei 490 Mio Umsatz und 7,0% Ebit-Marge. Da ist SNP Poland und eine weitere kleinere Übernahme enthalten.

EV/Ebitda dann beim aktuellen Kurs bei 5,5 und EV/Ebit bei 9,5. Da ist also für die nächsten 18 Monate noch genug Kurspotenzial.  
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139 Postings, 455 Tage hzenger2020All for One

 
  
    
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10.08.21 19:54
Zur Bewertung: Auch wenn das nominelle KGV mittlerweile halbwegs sportlich aussieht, so muss man meiner Meinung nach doch auch den Kontext im Auge behalten.

Insbesondere schleppt All for One aus vergangenen Übernahmen noch einiges an rein buchhalterischen PPA Abschreibungen gegenüber. Das Steuerrecht erlaubt es, hier den Kauf bestimmter Assets wie Kundenstämme als Kapitalausgabe abzuschreiben. Kurz: wenn Unternehmen A und B separat operieren, fallen diese Abschreibungen nicht an. Wenn A und B jedoch fusionieren, dann dürfen für viele Jahre diese Abschreibungen gebildet werden. Ihnen steht nach der Fusion kein realer Kostenpunkt entgegen, weswegen zahlreiche Unternehmen umgehend den Gewinn um solche Abschreibungen bereinigen.

Im letzten Jahr betrugen die PPAs bei A4O EUR 3,754 Mio., wenn ich mich nicht verrechnet habe. Das EBIT wäre daher um diesen Betrag höher gewesen, wenn man hier nicht fiktive Abschreibungen ansetzen dürfte. Natürlich hätte man auf den höheren Gewinn dann auch Steuern bezahlen müssen. Aber selbst bei einer hohen angenommenen Steuerquote von 33% ergäbe das noch ein plus von ca. 0,50 EUR auf das EPS. Einige der PPAs bei All for One stammen noch aus sehr alter Zeit und sollten demnächst auslaufen. Wenn wir aber mal davon ausgehen, dass auch 2020/21 noch ähnlich hohe PPAs anfallen wie 2019/20, dann wäre das erwartete EPS für das im September auslaufende Geschäftsjahr daher nicht ca. EUR 2,80, sondern eher ca. EUR 3,30. Und damit wäre das aktuelle KGV dann nur 21.

Wenn man nun bedenkt, dass:

(1.) das GJ 2021/22 bereits in einem Monat beginnt,
(2.) momentan ca. 10% Mitarbeiter neu eingestellt werden YOY, was für perspektivisch ca. 10% organisches Umsatzwachstum erlauben könnte,
(3.) man mit SNP Polen einen recht dicken Brummer als anorganischen Zukauf bereits fast in trockenen Tüchern hat,
(4.) SNP Polen bereits allein einen guten EBIT Beitrag ermöglichen sollte (siehe aktuelle SNP Quartalsmeldung zu positivem Geschäft in Osteuropa),
(5.) man im Schwabenländle ggfs. ein paar teure Freelancer sparen kann, weil man auf günstigere Ressourcen in Zlotniki zurückgreifen kann
(6.) trotz Personalaufbau dennoch ein leicht positiver Margentrend möglich sein könnte,
(7.) man ordentlich Cash/Kredit bereithält für weitere Übernahmen (auch um Personal auszuweiten)
(8.) die Conversion/4 Welle gerade erst losgeht, und die Skalenerträge im industriellen Bearbeiten der Transformation erst noch gehoben werden,

dann erscheint mir ein effektives KGV von 21 auf ein bald abgelaufenes Geschäftsjahr einfach nicht sehr aggressiv.

Mir ist auch klar, dass in einem so schnellen technologischen Wandel in zyklischen Endkundenmärkten immer mal wieder negative Kostenüberraschungen auftauchen können. Conversion/4 ist noch neu, da kann auch mal was aus dem Ruder laufen. Und wenn man die Kundennachfragen kurzfristig nicht gut gemanagt bekommt, können hohe Kosten für Freelancer entstehen. Auch wird man weiter in Bereiche wie IOT und IT Security investieren müssen, wo man einfach noch nicht die nötige Größe und Kompetenz zu haben scheint. Und schließlich werden die Reisekosten für die Consultants irgendwann auch wieder hoch gehen (wenn auch vielleicht nicht auf alte Levels).

Dennoch: Die S/4 Welle, auf die viele hier (ich jedenfalls) über viele Jahre gewartet haben, geht endlich los. Damit sollten zweistellige Wachtsumsraten über viele Jahre möglich sein, hoffentlich mit überproportionalem EBIT-Wachstum, wenn man es gut gemanagt bekommt. Und das bei einem fundamental soliden Geschäftsmodell, das auch in schweren Zeiten immer ordentliche Erträge erwirtschaftet hat.

Bin ich bereit, in so einer Situation ein effektives KGV von 21 auf das vergangene Jahr zu zahlen? Ähhhh... mal kurz überlegen .... JA!  

678 Postings, 2656 Tage Mr-DiamondKursrückgang

 
  
    
17.08.21 10:36
Gibts irgendeinen Grund für den Rückgang gestern und heute? Ist irgendwie ungewöhnlich, dass es in einem stabilen Markt einfach mal fast 10% runter geht.  

139 Postings, 455 Tage hzenger2020Übernahmen

 
  
    
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24.08.21 11:43
Leider immer noch kein Lebenszeichen zu SNP Polen oder anderen Übernahmen. Es bleibt insofern ein Trauerspiel, wie All for One seit Jahren den sich schnell verändernden Markt an sich vorbeiziehen lässt durch fehlendes anorganisches Wachstum. Wir befinden uns in einem goldenen Jahrzehnt für IT Diensleister, da der Markt sich durch eine Übernahmewelle immer weiter konzentriert. Was macht All for One: leider gar nichts.

Als Beispiel sei Datagroup aufgeführt. Die sind im Umsatz und EBIT in den letzten fünf Jahren um 19% bzw. 14% gewachsen pro Jahr mit einem ähnlichen Geschäftsmodell. Bei Bechtle liegt man bei 16% und 16%. Man kann die Liste endlos fortsetzen mit Cancom, adesso, Allgeier, GFT etc. etc. Alle wachsen mit konstant zweistelligem Wachstum und das in sehr großen Teilen durch M&A. Z.B. macht Datagroup pro Jahr im Durchschnitt 2-3 Übernahmen und erzielt so Jahr für Jahr ca. 2/3 seines Wachstums (siehe S. 26 der aktuellen Investorenpräsentation).

All for One hat das enorme Potenzial durch Übernahmen hingegen grundlegend verschlafen bisher. Daher konnte man ein Wachstum von nur ca. 6% erzielen beim Umsatz und 1% pro Jahr beim EBIT im selben Zeitraum. Mit der natürlichen Konsequenz, dass die Aktie auch heute noch auf dem Niveau von 2015 verharrt, während praktisch die gesamte Peergroup sich vervielfacht hat im selben Zeitraum.

Natürlich ist es der deutlich gemütlichere Weg, wenn man keine Übernahmen macht, da man sich dann nicht um anstrengende Integration kümmern  muss. Allerdings wird es aus Sicht der Anteilseigner langsam etwas grotesk. Es gibt auf dem deutschen Kurszettel im Bereich IT wahrscheinlich kein anderes Unternehmen, das so risikoscheu agiert wie All for One. Hier müsste wirklich mal langsam was passieren. Denn als langjähriger Aktionär ist es schon sehr schmerzhaft mit anzusehen, wie All for One die Marktentwicklung im Bereich M&A Jahr für Jahr weiter verschläft.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass der IT-Service Bereich ein sich zu schnell wandelnder Markt ist, um sich auf seiner breiten Kundenbasis auszuruhen. All for One wird nicht ewig die SAP Lizenzen melken können. Die Peergroup hat erkannt, dass anorganisches Wachstum deutlich günstiger ist als organisches Wachstum, weil man so Kunden und Mitarbeiter günstig schlucken kann, ohne durch teure Pitches zu gehen. All for One hingegen traut sich nicht und hat immer neue Ausreden, warum man wieder nichts gemacht hat.

Es wird Zeit, dass wenigstens SNP Polen unter Dach und Fach gebracht wird.  

139 Postings, 455 Tage hzenger2020SNP Earnings Call

 
  
    
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27.08.21 00:28
Positives Feedback vom SNP Q2 Call zur Partnerschaft mit All for One:

"The partnership with All for One gains really good momentum. We signed, in the meantime, I guess 19 deals together. And these are not only the very small deals but also customers like, for example, Bizerba and others are following this Conversion/4 factory, which I think also our partner SAP is impressed what we both achieved here by industrializing the service, using our software to do a highly automatized software transformation."

Klingt so, als wäre das C/4 Projekt sowohl von der Kundepipeline als auch von der technischen Abwicklung her on track! Zu SNP Polen wird erklärt, dass man das Closing in Q3 erwartet.  

103285 Postings, 7858 Tage Katjuschana dann kann man ja wohl hoffentlich im September

 
  
    
27.08.21 16:53
eine Vollzugsmeldung erwarten.

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640 Postings, 416 Tage moneymakerzzzerklärt evtl den upmove

 
  
    
27.08.21 17:20
die letzte woche. schön :) danke für die Info!  

103285 Postings, 7858 Tage Katjuschana ja, oder halt einfach nur

 
  
    
27.08.21 17:41
Zufall

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Angehängte Grafik:
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139 Postings, 455 Tage hzenger2020A4O

 
  
    
27.08.21 19:33
Leider schwang im Unterton durchaus auch Unsicherheit mit. Man erwartet Closing im September, ist scheinbar aber auch nicht sicher, dass es bis dahin notwendigerweise klappt.

Zu SNP Polen wurde noch gesagt, dass sie rund 20 Mio. Umsatz bei 1 Mio. EBIT machen. Man könne selbst aus diesem Service-Geschäftsmodell höchstens 7% EBIT bei sehr guter Auslastung herausholen, daher ist das Service Business für SNP nicht interessant. Durch Rise with SAP erhöht sich der Margendruck noch erheblich weiter.

All for One sollte hier bessere Möglichkeiten haben, SNP Polen vermehrt auch für deutsches Business zu nutzen. Aber ich denke im ersten Jahr wird man auch Anlaufkosten haben, auch wenn es die Kapazitätsauslastung in der Transformation sofort etwas entspannen dürfte, wodurch man hoffentlich die Kosten durch Freelancer reduzieren kann.  

640 Postings, 416 Tage moneymakerzzzAktie extrem stark gegen den Markt

 
  
    
03.09.21 18:32
die letzten 2 Wochen. Kennt man gar nicht mehr :) Kommt endlich die Übernahme von SnP und dann noch ein nicht ganz so vorsichtiger Ausblick auf 2022 mit den Zahlen wirds hier evtl. schon dreistellig :)  

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