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Indus - Substanz mit Phantasie

Seite 1 von 25
neuester Beitrag: 01.06.22 11:03
eröffnet am: 12.07.05 16:34 von: brokeboy Anzahl Beiträge: 621
neuester Beitrag: 01.06.22 11:03 von: HutaMG Leser gesamt: 228745
davon Heute: 12
bewertet mit 11 Sternen

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2590 Postings, 6367 Tage brokeboyIndus - Substanz mit Phantasie

 
  
    
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12.07.05 16:34
INDUS Holding (Nachrichten) erwirbt den Systemlieferanten Selzer

nachdem ich etwa 2 Monate lang gewartet habe, seit ein uns allen bekannter Psychopath einen Haufen überzogenen Irrsinns über die Indus gepostet hat, möchte ich dieses Substanzpapier wieder ins Gespräch bringen. KGV bei 13-14, Divi bei 5% und ein unglaublich geschicktes Händchen bei der Auswahl sog. "hidden champions" machen Indus zu einem wirklich renditeträchtigen Depotkandidaten, der dieses Jahr die 30 Euro -Marke nehmen sollte. Bei mir waren Indus und Gesco in der engeren Wahl - allerdings hat mich das Portfolio der Indus eher überzeugt.

Gruss von BB

Latest News:
Bergisch Gladbach, 12. Juli 2005 - Die INDUS Holding AG (ISIN DE0006200108)
hat 70 % der Anteile an der Selzer Fertigungstechnik GmbH&Co. KG, Driedorf-
Roth, übernommen. 30 % der Anteile verbleiben bei der Familie Selzer. Im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 erzielte der spezialisierte Zulieferer für die
Fahrzeug- und Elektroindustrie mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe
von ca. 80 Mio. Euro. Hans-Joachim Selzer, der seit über 20 Jahren als
geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen leitet, wird auch in Zukunft
in dieser Funktion für die operative Entwicklung des Unternehmens
verantwortlich sein.

Als Systemlieferant nimmt Selzer eine ausgezeichnete Marktstellung ein und ist
bei allen großen Herstellern auditiert. Selzer besitzt umfassendes Know-how
bei der Entwicklung und Fertigung von kompletten, einbaufertigen Baugruppen
aus Metall, insbesondere für Schaltgetriebe, Bremsen und Motoren. Dabei wird
von der Produktentwicklung über Prototypenbau bis zur Produktion die gesamte
Leistungspalette abgedeckt. Den größten Teil seines Absatzes realisiert Selzer
mit Herstellern der Fahrzeugindustrie, wobei ein Schwerpunkt im Bereich der
Nutzfahrzeuge liegt. Eine zweite wichtige Kundengruppe bilden Unternehmen aus
der Elektroindustrie.

Mit der getätigten Akquisition setzt die INDUS Holding AG die Strategie,
Mehrheitsbeteiligungen an profitablen Nischenunternehmen zu erwerben, weiter
fort. Das Beteiligungsportfolio umfasst inklusive Selzer aktuell 41
mittelständische Unternehmen. Die zu Jahresbeginn geäußerte Prognose, im
Gesamtjahr ein Umsatz- und Ertragswachstum im Vergleich zum Vorjahr zu
erzielen, wird durch die Übernahme von Selzer untermauert. Die auch nach
diesem Kauf komfortable Liquiditätsposition soll für weitere Investitionen
genutzt werden.

INDUS Holding AG
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Deutschland

ISIN: DE0006200108 (SDAX)
WKN: 620010
Notiert: Geregelter Markt in Düsseldorf und Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München und Stuttgart

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 12.07.2005
 
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595 Postings ausgeblendet.

1050 Postings, 646 Tage BalkonienQuartalszahlen

 
  
    
10.11.21 19:48
Morgen gibt es die Zahlen zum 3.Quartal.
Börsenumsätze hatten in der jüngsten Vergangenheit bei steigenden Kursen zugelegt, jetzt kurz vor den Zahlen bröckelt es wieder...  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGQ3

 
  
    
12.11.21 21:09
Guten Abend !

In dieser Woche hat die Indus ihre Q3 Zahlen veröffentlicht - und leider ist es wiederum der Bereich Fahrzeugtechnik, der der Holding das Ergebnis ordentlich verhagelt.

Operativ hat der Bereich Verluste von 33,3 Mio Euro eingefahren - und damit die anderen, gut laufenden, Bereiche beeinträchtigt. Zusätzlich mussten in diesem Bereich wieder Sonderabschreibungen vorgenommen werden - 8,2 Mio Euro insgesamt, so dass das Bereichs-Ebit bei negativen 41,5 Mio Euro liegt. Zu den eh schon vorhandenen Schwächen einzelner Unternehmen kommen jetzt auch noch die aufgrund des Chipmangels und der allgemeinen Lieferkettenproblematik verzögerte Abrufe der Automobilhersteller hinzu. Mir kommt das so langsam wie eine "Never-ending-story" vor - allerdings wie eine sehr traurige. Nun hat sich Indus wohl dazu entschlossen, ein Problemunternehmen zu veräußern und ist in den Verhandlungen wohl auch schon weit fortgeschritten - was grundsätzlich eine gute Nachricht ist. Da im Rahmen der Veräußerungsabsichten für die Wiesauplast (um die geht es hier) allerdings noch einmal 2,5 Mio Euro abgeschrieben werden mussten, kann man wohl davon ausgehen, dass der Preis nicht so beeindruckend sein wird. Dennoch gilt mMn hier "Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Konsequenterweise müsste sich Indus mMn jedoch auch dazu aufraffen, das oder die anderen Problemunternehmen aus diesem Bereich an andere Eigentümer abzugeben.

In dem Zusammenhang ist es nicht nur bedauerlich sondern auch sehr ärgerlich, dass dieser Bereich nun schon seit Jahren das Konzernergebnis stark negativ beeinträchtigt. Bereits in 2019 und 2020 hat dieser Bereich einschließlich der notwendigen Wertminderungen (hier hat sich mMn gerächt, dass Indus recht hohe Firmenwertansaätze gewählt hat, die in Normaljahren das Ergebnis mangels Abschreibungen nicht beeinträchtigen - dafür aber in Problemjahren für bestimmte Branchen für hohe Sonderabschreibungen sorgen) 123,6 Mio Euro Verluste eingefahren, rechnet man die nun schon wieder aufgelaufenen Verluste i.H.v. 41,5 Mio Euro hinzu, kommt man auf über 165 Mio Euro Verluste in diesem Bereich in nur drei Jahren.

Da muss sich der Vorstand dann mMn schon den Vorwurf gefallen lassen, die Situation dieser Branche und vor allem die Perspektiven sehr falsch eingeschätzt zu haben - denn es sind ja nicht nur Verluste entstanden sondern mit Sicherheit auch Mittel zur Umstrukturierung der entsprechenden Unternehmen geflossen, die man (nachher ist man immer schlauer) besser dafür eingesetzt hätte, Unternehmen aus anderen Branchen zu kaufen.
Ganz klar (jedenfalls für mich): Hier hat der Vorstand des Wettbewerbers Gesco einen deutlich besseren Job gemacht und sich konsequent von dem gesamten Bereich getrennt (auch wenn das seinerzeit heftig kritisiert worden ist, war die Überlegung, dass die Sanierung/Umstrukturierung der entsprechenden Unternehmen Gesco sowohl personell - man ist halt kein Sanierungsexperte - als auch finanziell überfordern würde absolut richtig!).

Leider muss Indus vor allem wegen dem erneut stark beeinträchtigten Automobilbereich auch die Gesamtjahresprognose leicht um 5 Mio Euro zurücknehmen - von bisher 100-115 Mio Euro Ebit auf nunmehr 95-110 Mio Euro Ebit (hinzu kommen wie gesagt dann noch die Sonderabschreibungen von bisher 8,2 Mio Euro).
Man kann wirklich nur hoffen, dass Indus dieses Jahr dazu nutzt, die Risiken aus dem Bereich Fahrzeugtechnik aus der Bilanz zu nehmen, um nicht im nächsten Jahr wieder mit einem Klotz am Bein zu starten. Ich glaube nicht, dass der Markt dieses Gewürge in diesem Bereich länger hinnehmen möchte und ich bin mir sehr sicher, dass die Entwicklung des Aktienkurses durch diese ständigen Verluste in einem Bereich und die bisher gezeigte Unfähigkeit des Vorstands, dieses Problem zu lösen (auch nicht im dritten Jahr der Probleme) stark beeinträchtigt wird. Ärgerlich ist ja vor allem, dass die ja durchaus erfreulichen Entwicklungen in anderen Bereichen und die im Rahmen des Parkour Programms erzielten Fortschritte von den Problemen in diesem einen Bereich überlagert werden (es ist z.B. sehr erfreulich, dass man den Cashflow trotz ausgeweitetem Geschäftsvolumen positiv halten konnte und sämtliche anderen Bereiche in der Holding gut laufen - auch die Tatsache, dass man im laufenden Jahr durchaus vielversprechende Unternehmen erworben hat und damit auf einem sehr guten Weg ist, die Mittelfristziele zu erreichen, gehen wegen der Fahrzeugtechnik unter.

Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Jahr dann tatsächlich zum letzten Mal über Sonderabschreibungen und Probleme im operativen Geschäft reden müssen und die Perspektiven für die Holding, die ich persönlich nach wie vor als sehr gut beschreiben würde (falls man die Probleme im Bereich Fahrzeugtechnik in den Griff bekommt) wieder mehr in den Vordergrund rücken dürfen (ist natürlich wie immer nur meine persönliche Meinung und keine Anlageempfehlung für andere hier).

 

1050 Postings, 646 Tage BalkonienHerzlichen Dank HutaMG

 
  
    
12.11.21 22:22
für deine Zusammenfassung bzw Einschätzung..
Ich war gestern tatsächlich kurz davor meine Anteile glattzustellen, nachdem nachmittags der Kurs wieder angezogen hat, habe ich das erstmal wieder verworfen.
Es bleibt spannend, momentan überwiegt bei mir noch das Vertrauen, bei mittelfristiger Betrachtung .
 

835 Postings, 3422 Tage HutaMGGuten Morgen !

 
  
    
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13.11.21 08:20
Ich gebe zu, ich habe auch kurz gezuckt und gedacht, dass der Kurs nun auf Tauchfahrt geht. Allerdings wäre das eigentlich gegen meine eigene Überzeugung gewesen. Ich halte meine Aktien eigentlich immer sehr lange - und deshalb ist für mich auch die langfristige Entwicklung wichtiger als kurzfristige Ereignisse. Man kann ja nicht bestreiten, dass Indus im Bereich Fahrzeugtechnik schon einiges umgesetzt hat (es gab ja auch in den Vorjahren Verkäufe in diesem Bereich) - und nun scheint man kurz davor zu stehen, die Wiesauplast als eines der größeren Sorgenkinder zu verkaufen. Es ist schon ein bisschen Pech dabei, dass nun andere Unternehmen aus diesem Bereich wegen der mangelnden Abrufe aus der Automobilindustrie ins Schlingern geraten. Und deshalb dürfte auch 2022 für den Bereich Fahrzeugtechnik noch schwierig werden. Und noch einmal: Ich vermute, im Nachhinein betrachtet wird auch der Vorstand einräumen müssen, dass es vielleicht besser gewesen wäre, die wirklich großen Problemunternehmen aus diesem Bereich frühzeitig abzustoßen und nicht mit durchzuschleppen - und dabei auch noch Geld und Manpower zu verbraten.

ABER (und das ist dann für mich eben doch entscheidend gewesen, nicht zu verkaufen - auch keine Teile meines Bestands) ich finde den Vorstand trotzdem glaubwürdig und kompetent genug, die Ziele für 2025 (über 2 Mrd Euro Umsatz bei einer EBITmarge von über 10%) zu erreichen. Die anderen Bereiche führt der Vorstand ja sehr erfolgreich und auch die Zukäufe, die der Vorstand in diesem Jahr getätigt hat, scheinen mir sinnvoll. Den Bereich Fahrzeugtechnik wird man bis dahin auch so (durch erfolgreiche Umstrukturierungen) oder so (durch Desinvestments und Verkäufe) soweit begradigt haben - sonst kann man die Zielmarge mMn nicht erreichen. Zudem könnte es in diesem Jahr auch noch einen weiteren Zukauf geben, der, wenn es sich um ein prosperierendes Unternehmen in einem interessanten Markt handelt (und das hat der Vorstand zuletzt ja eigentlich immer hinbekommen), für gute Nachrichten vom Unternehmen sorgen sollte.

Insofern: Ich glaube, dass das allerschlimmste im Bereich Fahrzeugtechnik ab 2022 hinter uns liegt (wie gesagt, das hat mMn zu lange gedauert) und dadurch sollten die vorhandenen Fortschritte in den anderen Bereichen und die auf dem Weg zu den Zielen 2025 wieder mehr in den Fokus rücken (verstärkt dann ab 2023, wenn es im Bereich Fahrzeugtechnik dann aber auch mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis geben muss). Der Effekt dürfte dann enorm sein, denn wenn man sich die Zahlen der ersten neun Monate des laufenden Jahres anschaut, muss man konstatieren, dass das EBIT zum 30.09.21 mit einem lediglich ausgeglichenen Bereich Fahrzeugtechnik nicht 78,6 Mio Euro betragen hätte sondern 120 Mio Euro - das zeigt das Potential, das eine Lösung der Probleme in diesem Bereich hätte - und hinzu kommen halt die Zukäufe, die man sich vorgenommen hat.

Und falls man bis 2025 sagen wir mal 2,2 Mrd Euro Umsatz und 10% Ebit erreicht hätte, würden wir sowieso über ganz andere Dimensionen sprechen. Insofern: Fehler wurden gemacht, was sehr ärgerlich ist - aber mMn stimmt die Perspektive.

Ein schönes Wochenende allerseits.  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGGute Nachricht

 
  
    
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01.12.21 14:29
Guten Tag !

Die Indus hat heute die WIESAUPLAST (eins der Problemunternehmen aus dem Bereich Fahrzeugtechnik) veräußert.

https://indus.de/pressemeldung/...erkauft-automobil-serienzulieferer/

Zum Preis wird erwartungsgemäß keine Angaben gemacht. Aber entscheidend ist bei dieser Transaktion sowieso nicht die Frage, ob man bei der Veräußerung einen Verlust gemacht hat und wie hoch der ggfs. ist, weil es sich dabei ja nur um Einmaleffekte handelt.

Wichtiger ist aus meiner Sicht, dass man nun eins der Unternehmen aus dem Konzern entfernt, das nicht zuletzt für hohe Verluste in den letzten Jahren verantwortlich war - wenigstens aus diesem Unternehmen werden demnächst keine operativen Verluste und Abschreibungen mehr zu vermelden sein, die das Gesamtergebnis des Konzerns (erheblich) beeinträchtigt haben (zudem könnte es sein, dass Indus durch die Veräußerung und die damit einhergehende weitere Verkleinerung des Bereichs Fahrzeugtechnik am Markt aus dem "Ruf" herauskommt, irgendwie im Wesentlichen ein Automobilzulieferer zu sein - was mMn mit ursächlich für die schlechte Performance der Aktie in den letzten Monaten war).

Nicht unwichtig ist aus meiner Sicht, dass sich die WIESAUPLAST unter dem neuen Eigentümer, bei dem es sich nicht um einen Hedgefonds handelt oder um ein Unternehmen das üblicherweise übernommene Firmen filetiert und ausschlachtet, vielleicht besser entwickeln kann als unter dem Dach einer Holding, für die der Bereich Fahrzeugtechnik nicht mehr zu den Schwerpunkten gehört.

Erfreulich ist auch der Hinweis auf laufende Gespräche über weitere Übernahmen, wodurch die Portfoliostruktur und idealerweise auch die GuV weiter gestärkt werden dürften (Zukäufe finden ja ausschließlich außerhalb des Bereichs "Fahrzeugtechnik" statt).

In dem Zusammenhang habe ich auch mal auf die aktualisierten Researchs nach den Q3 Zahlen geschaut. Inzwischen haben fünf Analysten ein entsprechendes Update erstellt, drei dieser Analysen kann man einsehen. Wenn ich mal nur für die drei einsehbaren Analysen einen Konsensus erstelle, komme ich beim Umsatz für 2021 auf 1.716 Mio Euro, beim Ebit auf 101 Mio Euro, beim EpS auf 1,94 Euro und bei der Dividende auf 1,13 Euro.
Für das Folgejahr 2022 lauten die aktualisierten Annahmen: Umsatz 1.796 Mio Euro, Ebit 146 Mio Euro, EpS 3,02 Euro und Dividende 1,43 Euro.

Wie gesagt, zwei Updates kann man nicht einsehen - aber da die durchschnittlichen Kursziele dieser beiden Analysen mit 49 Euro noch deutlich über denen der einsehbaren Analysen liegen (41,80 Euro) kann man wohl davon ausgehen, dass die o.g. Durchschnittswerte der einsehbaren Analysen auch dort mindestens erreicht werden.  

10878 Postings, 4689 Tage Raymond_James2021: alle segmente liefern

 
  
    
23.02.22 18:37

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...ormalitaet/?newsID=1517779

"Das EBIT wuchs [wie erwartet] um mehr als das Vierfache auf rund 115 Mio. EUR [erwartung: 108mio] (Vorjahr: 25,1 Mio. EUR). Die EBIT-Marge stieg im Vorjahresvergleich von 1,6 % auf 6,6 %."

4 analysten schätzen das nettoergebnis/aktie 2021 auf 2,19 EUR und die dividende für 2021 auf 1,00 EUR

 
Angehängte Grafik:
screenshot_2022-02-23_18.png
screenshot_2022-02-23_18.png

10878 Postings, 4689 Tage Raymond_JamesHauck Aufhäuser Lampe ,,,

 
  
    
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24.02.22 15:19

... "hat das Kursziel für Indus Holding nach vorläufigen Jahreszahlen von 52 auf 56 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Beteiligungsgesellschaft habe ordentliche Eckdaten vorgelegt, die eine klare Nachfrage- und Gewinnerholung signalisiert hätten, schrieb Analyst Christian Glowa in einer am Donnerstag vorliegenden Studie." (© 2022 dpa-AFX-Analyser v. 24.02.2022 | 14:46)

 

835 Postings, 3422 Tage HutaMGEndgültige Zahlen

 
  
    
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23.03.22 09:13
Guten Morgen !

Heute wurden dann die endgültigen Zahlen zum abgelaufenen Jahr veröffentlicht und diese entsprechen im Wesentlichen den vorab gemeldeten Werten. Bemerkenswert ist leider wieder einmal das Segment Fahrzeugtechnik. Im abgelaufenen Jahr hat dieses Segment ein negatives Ebit aus laufender Geschäftstätigkeit von sage und schreibe 49,1 Mio Euro erzielt, war also nur leicht besser als das katastrophale Vorjahr in diesem Bereich! Und (mindestens genauso schlimm) im laufenden Jahr soll sich das Ebit zwar deutlich verbessern aber eben immer noch negativ bleiben (und das obwohl ja ein großes "Problemunternehmen" in diesem Bereich mit der Wiesauplast veräußert wurde).

Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Entscheidung, diesen Bereich nicht wie der Mitbewerber Gesco deutlich zu verkleinern sondern zu versuchen, die Problemunternehmen zu sanieren, keine gute war.

In 2021 hätte die Indus ohne diesen Bereich ein Ebit von nicht 115 Mio Euro, wie ausgewiesen, sondern eins von 172 Mio Euro (entsprechend ein um fast 50% höheres Ebit, weil zu den laufenden Verlusten auch noch Wertminderungen in diesem Bereich i.H.v. 8,2 Mio Euro gebucht werden mussten).

Betrachtet man die Jahre ab 2018 wird deutlich wie sehr dieser Bereich die Indusholding belastet hat. In 2018 konnte man noch ein leicht positives Ebit von 5 Mio Euro ausweisen und musste keine Wertminderungen vornehmen, in 2019 lag das operative Ebit schon bei (-) 18,5 Mio Euro und die Wertminderungen betrugen 17,3 Mio Euro, in 2020 sank das Ebit auf (-) 54 Mio Euro. Negativ schlugen auch die Wertminderungen i.H.v. 33.8 Mio Euro zu Buche und im abgelaufenen 2021 lagen die operativen Verluste auf Ebitebene bei 49,1 Mio Euro und die Wertminderungen bei 8,2 Mio Euro.

Zieht man einen Strich drunter hat der Bereich Fahrzeugtechnik der Holding (und damit auch den Aktionären) seit 2019 insgesamt über 180 Mio Euro Ergebnis gekostet - und wie gesagt, auch im laufenden Jahr wird es wohl wieder keine schwarze Null in diesem Bereich geben. Offen gestanden ist das ein Desaster und man kann nur hoffen, dass das Management aus den Fehlern bei der Behandlung dieses Bereichs lernt.

Etwas enttäuschend fällt dementsprechend mMn auch die Prognose für das laufende Jahr aus - im Grunde soll der Umsatz zwar steigen - aber eher moderat und beim Ergebnis kann es auch "flat" werden (das Unternehmen sagt ein Ebit zwischen 115 und 130 Mio Euro voraus). Darin sind eventuelle "indirekte Effekte" aus dem Krieg (als da wären "dauerhaft stark steigende Energiepreise", "Knappheit bestimmter Materialien" und "allgemeine Eintrübung der Konjunktur" noch nicht enthalten. Abgekürzt würde ich persönlich davon ausgehen, dass es in 2022 nicht zu dem erhofften "Aufschwung" für die Indus kommt sondern 2022 wird ebenfalls ein Übergangsjahr - einmal bedingt durch die äußeren Umstände mit den daran hängenden Unsicherheiten und dann auch (aber hoffentlich wirklich zum letzten Mal) durch die negativen Beiträge des Bereichs Fahrzeugtechnik.

Die Aussichten für die fernere Zukunft scheinen dagegen weiterhin positiv zu sein. Indus will auch in diesem Jahr wieder zwei Beteiligungsunternehmen zukaufen und hält auch an der Prognose für 2025 fest - mehr als 2 Mrd Euro Umsatz und eine Ebitmarge von dauerhaft über 10%.

 

835 Postings, 3422 Tage HutaMGNachkauf?

 
  
    
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24.03.22 15:00
Da habe ich heute Morgen wohl leider deutlich zu früh nachgekauft. Nach der Meldung gestern war ich schon der Ansicht, dass der Kurs der Aktie nachgeben wird, weil man mit der Prognose für 2022 deutlich unterhalb der Erwartungen geblieben ist. Im Prinzip, ich hatte das ja schon in meinem gestrigen Beitrag angedeutet, bleibt das Ergebnis nahezu unverändert - selbst wenn man (wie das Indus ja ausdrücklich macht) die möglichen indirekten Konsequenzen des Kriegs in der Ukraine außen vor lässt (Konjunktur- und Energiepreisrisiken).

Unterm Strich dürften die Ergebnisse der gutlaufenden Bereiche im kommenden Jahr vielleicht sogar noch nachgeben was das Ergebnis angeht, denn der Bereich Fahrzeugtechnik, der ja im abgelaufenen Jahr noch hochdefizitär war, soll sich ja ergebnisseitig "stark verbessern" wenn auch nach wie vor negativ bleiben. Wenn aber das Ebit im Konzern in etwa gleich bleibt (wenn man mal das untere Ende der Prognose nimmt oder bestenfalls um ca 15 Mio Euro steigt), müssten die vier gut laufenden Bereiche ja ergebnisseitig nachgeben oder bestenfalls gleich bleiben, wenn der Bereich Fahrzeugtechnik ergebnisseitig zulegen würde (mMn aber wegen der Lieferschwierigkeiten grade in diesem Bereich auch noch gar nicht sicher).

Da die Analysten (und damit dann auch "der Markt") aber mit einem deutlichen Ergebniswachstum gerechnet hat (den Ukrainekrieg mal außen vor gelassen) und Indus diese Erwartungen nicht erfüllt, gibt der Preis der Aktie nach. Ich hatte aber nicht antizipiert, dass es dermaßen tief nach unten läuft und mich heute Morgen schon über Kurse knapp über 30 Euro gefreut.

Die Frage (vielleicht für die HV) dürfte mMn sein, ob man sich bei Indus in 2023 die Umsätze und Ergebnisse zutraut, die die Analysten für dieses Jahr angesetzt haben, 2022 also nur eine Delle wird oder ob man auch an diesen Zahlen Abstriche machen muss.

Da Indus die Prognose für 2025 aufrecht erhält, müsste man eigentlich meinen, dass man 2023 beim Umsatz und vor allem beim Ergebnis erheblich vorankommen sollte.

Warum haben ich überhaupt nochmal nachgekauft, wenn das Jahr 2022 wohl eher enttäuschend verlaufen wird?

Weil ich das Konzept der Indus durchaus für vielversprechend halte. Die berühmten "Hidden Champion", die die Indus sammelt, stellen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dar und die Idee der Indus Innovationen durch entsprechende Zuschüsse der hauseigenen Förderbank zu fördern finde ich auch überzeugend. Und Indus will und wird ja auch in den kommenden Jahren weitere Beteiligungen hinzukaufen und damit das Portfolio stärken.

Zudem glaube ich tatsächlich daran, dass die Indus die Planvorgaben für 2025 erreichen wird - und dann reden wir von ganz anderen Zahlen. Wie gesagt, in 2022 sollen immerhin (in der Mitte der Prognose) fast 1,9 Mrd Euro Umsatz erreicht werden. Da fehlt ja nicht mehr ganz so viel an den "deutlich über 2 Mrd Euro Umsatz" in 2025. Derzeit verfügt die Indus über 47 Beteiligungen (die Neuerwerbung Heiber und Schröder, die in 2022 finalisiert wird schon mit eingerechnet) - das Ziel für 2025 lautet : 55 bis 60 Beteiligungen. In 2021 hat man zwei Beteiligungen mit einem Umsatz von 78 Mio Euro erworben -setzt man in dem Umsatzbereich bei den Neuerwerbungen pro neuer Beteiligung nur 25 Mio Euro an, wird man alleine zwischen 200 und 325 Mio Euro Umsatz hinzuerwerben - auf der Tochterebene - nicht eingerechnet sind Erwerbe auf der Enkelebene (hier hat Indus in 2021 insgesamt 12 Mio Euro Umsatz hinzuerworben).

Und zudem dürften ja auch die Bestandsgesellschaften Umsätze hinzugewinnen (im letzten Jahr betrug das organische Umsatzwachstum über 7%, würde man "nur" 5% Umsatzwachstum ansetzen, würde der Umsatz von 1,85 Mrd Euro laut Prognose für 2022 auf bei den vorhandenen Beteiligungen auf 2,15 Mrd Euro wachsen). Vielleicht wird man auch den ein oder anderen Umsatzeuro durch Stilllegungen oder weitere Verkäufe im Bereich Fahrzeugtechnik verlieren - dennoch erwarte ich eigentlich einen Umsatz von mindestens 2,3 Mrd Euro in 2025 (das ist keine wissenschaftliche Berechnung sondern nur eine überschlägige Ermittlung und demnach ohne Gewähr).
Schafft man es dann die Ebitmarge auf 10% zu steigern, würde sich das Ebit auf etwa 230 Mio Euro stellen - mithin also doppelt so hoch sein wie in 2021.

Angesichts der Tatsache, dass die Indus in 2021 ohne Berücksichtigung der Fahrzeugtechnik ein Ebit von 172 Mio Euro - und damit eine Marge von fast 10% erreicht hätte, kann man wohl auch davon ausgehen, dass die Indus nicht nur die Umsatzziele sondern auch die angestrebte Marge einigermaßen sicher und komfortabel erreichen kann, wenn man mal davon ausgeht, dass der Bereich Fahrzeugtechnik nicht zu einer "never ending story" wird.

Last but not least, ist die Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau auch ohne die Phantasie für die nächsten Jahre nicht zu teuer. Das KGV 2022 dürfte irgendwo bei um die 15 herum liegen, die Dividendenrendite bei 3,5% und die Aktie notiert derzeit auf dem Niveau des Eigenkapitals je Aktie (EK 787,5 Mio Euro, Anzahl der Aktien: 26,9 Mio Stück - ergibt ein Ek je Aktie von 29,27 Euro).

Also: Wer etwas Zeit mitbringt und bereit ist, trotzdem der Vorstand für das laufende Jahr eine eher enttäuschende Prognose abgeben musste, den Zielvorgaben für 2025 ff. zu trauen, hat mMn eine gute Chance, mit Indus ein interessantes Investment zu einem Kurs zu erwerben, der in drei Jahren deutlichst übertroffen werden sollte - immer vorausgesetzt, die kommenden Jahre laufen so, wie der Vorstand sich das vorstellt.

Das ist natürlich nur meine Meinung und keine Empfehlung für andere Teilnehmer hier.  

154 Postings, 740 Tage nouveau_richeDanke für die ausführliche Einschätzung

 
  
    
25.03.22 09:09
Hallo zu Indus,

auch ich bin schon länger investiert und liege unter Einstand. Das Konzept einer Bündelung von eher klassichen Mittelständlern in einer Aktie hat für mich seinen Reiz. Beobachtenswert sind natülich die Ausschläge und die Gründe dafür müssen aufgearbeitet werden. Insofern danke für die zwei ausführlichen Posts!

VG
NR  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGEpS

 
  
    
25.03.22 10:27
Danke sehr! Ich habe mir heute Morgen noch eine weitere Auffälligkeit in der GuV 2021 vorgenommen:

Das EpS liegt ja mit 1,78 Euro deutlich unter den Schätzungen der Analysten. Während das Ebit mit ca. 115 Mio Euro noch "inline" liegt, hatten die Analysten mit einem EpS um die 2 Euro gerechnet. Woher kommt diese Differenz?

Dies liegt vor allem an der laut GuV extrem hohen Steuerquote von knapp 52 (!!!) %. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass es bei der Indus keine steuerliche Organschaft gibt. Das heißt, dass die Verluste der Gesellschaften im Bereich "Fahrzeugtechnik" nicht mit den Gewinnen aus den anderen Bereichen verrechnet werden  können. Das bedeutet, dass die Indus die kompletten Steuern auf die Gewinne der anderen vier Bereiche zahlen muss ( rechnet man deren Gewinne zusammen, kommt man, wie schon weiter oben geschrieben auf ein Ebit von über 170 Mio Euro - rechnet man die Zinsen runter, kommt man auf diese Gewinne auf den "handelüblichen Steuersatz" von ca. 33%.

Es soll ja aber jetzt nicht zum Dauerzustand werden, dass der Bereich Fahrzeugtechnik den Gewinn der anderen vier Bereiche um nahezu ein Drittel reduziert und dadurch diese steuerliche Merkwürdigkeit zu Tage kommt.

Hätte der Steuersatz bei 33% gelegen, wäre das Konzernergebnis um etwa 21 Mio Euro höher gewesen (99 Mio Euro EBT abzüglich 33% Steuern macht 66,3 Mio Euro statt der ausgewiesenen 45 Mio). Dadurch würde sich das EpS rechnerisch nicht auf 1,78 Euro belaufen sondern auf 2,48 Euro.

Anders gesagt: Liegt das Ebit in 2025 (wie ja oben ausgeführt) tatsächlich etwa doppelt so hoch wie in 2021, dürfte sich das EpS mehr als verdoppeln, weil der Steuersatz sich bis dahin wieder normalisiert haben sollte.

Der erste Analyst hat gestern auch schon auf die doch eher vorsichtige Prognose für das laufende Jahr reagiert und die Aktie zwar weiter mit einem "Kaufen-Rating" versehen, das Kursziel aber von 45 auf 38 Euro zurückgenommen (sicher angesichts der Tatsache, dass auch 2022 ein mit zusätzlichen Unsicherheiten behaftetes Übergangsjahr wird auch berechtigt, vor allem finde ich die Tatsache, dass der Bereich Fahrzeugtechnik weiter negativ bleiben wird sehr störend).

Allerdings halte ich die Abstrafung der Aktie derzeit auch für etwas übertrieben. Indus ist ja kein Verlustunternehmen und zahlt sogar eine inzwischen (bezogen auf den Kurs) anständige Dividende.
Auf der Basis der Zahlen 2021 liegt das KGV bei knapp 16 (und wie gesagt, dieses ist durch die steuerlichen Effekte stark negativ beeinflusst, würde man das unbeeinflusste KGV nehmen, läge das bei unter 12
Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 3,7% - keine schlechte Sache für ein Übergangsjahr.

Hinzu kommen die guten Aussichten ab 2023- falls es da nicht wieder eine neue Krise gibt.

Insofern habe ich heute zu Kursen knapp über 28 Euro noch einmal nachgekauft - allerdings auf mittlere Sicht, sprich mit einem Anlagehorizont bis mindestens 2025. Dies beruht aber nur auf meiner persönlichen Meinung und ist keinesfalls eine Empfehlung an andere hier (und mit meiner persönlichen Meinung liege ich häufiger als mir lieb ist auch falsch ;) )  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGIst das so?

 
  
    
25.03.22 13:41
Ich frage mich, ob ich in meinen Überlegungen zum Thema EpS bei einem normalen Steuersatz irgendeinen Fehler eingebaut habe oder ob es tatsächlich so ist, dass Indus bei einem normalen Steuersatz ein EpS von fast 2,50 Euro hätte ausweisen können - vielleicht hätte man das dann etwas offensiver nach außen kommunizieren können - dann hätte man sich den derzeitigen Kursverfall möglicherweise sparen können. Immerhin hat die Aktie jetzt in den letzten fünf Tagen roundabout 10% ihres Wertes verloren...  

48 Postings, 3815 Tage aktienmuffel@HutaMG

 
  
    
25.03.22 14:17
Erst mal: Coole Analysen, die du schreibst. Nicht nur hier, sondern etwa auch bei Bastei Lübbe.

Meines Wissens nach hat Indus in der Vergangenheit Steuerquoten im Bereich von 35% ausgewiesen. Bei dem EBIT von 115,4 Mio. ? und einem Finanzergebnis von rund -20 Mio. ? ergäbe sich daraus ein Nettogewinn von 62 Mio. ? oder 2,30 ? je Aktie.

Der Kursverlust der letzten Tage erklärt sich meiner Ansicht nach mit dem enttäuschenden Ausblick auf 2022. Ich hatte da auch mit deutlich mehr Gewinn gerechnet. Langfristig bin ich aber dennoch optimistisch. Der Wegfall der Verluste aus dem Fahrzeugtechnikbereich und die weiteren Optimierungen sollten bis 2025 einen deutlichen Gewinnschub bringen.

Bei 2 Mrd. ? Umsatz und einer EBIT-Marge von 10% sowie einem Finanzergebnis von -20 Mio. ? und einer Steuerquote von 35% ergäbe sich dann ein Nettogewinn von 117 Mio. ? oder 4,35 ? je Aktie. Das KGV von 6 bis 7 erscheint mir günstig. Dazu notiert die Aktie - wie von dir beschrieben - unter Buchwert, was ja selbst bei den aktuell noch niedrigeren Gewinnmargen keinen Sinn macht.

Ich habe meine Position daher heute auch noch mal aufgestockt. Wobei ich bislang bei Indus leider auch kein besonders gutes Händchen hatte ;-).  

835 Postings, 3422 Tage HutaMG@aktienmuffel

 
  
    
25.03.22 14:27
Danke für Deinen Beitrag. Ich denke, ich versuche auf der HV mal rauszubekommen, warum man bei Indus die steuerliche Organschaft nicht geschlossen hat - denn wie Du schon geschrieben hast - eine Steuerquote von 52% ist ja weder bei Indus noch bei anderen Unternehmen üblich.

Wie gesagt, mMn hätte man da etwas offensiver drauf hinweisen müssen, um diesen Kursrutsch vielleicht etwas abzufedern. Ich denke auch, dass der sehr vorsichtige Ausblick auf das laufende Jahr den ein oder anderen Anleger enttäuscht hat (mich eingeschlossen) und in jedem Fall hatten die Analysten deutlich mehr erwartet. Aber ich vermute mal, dass das laufende Jahr wegen der zu erwartenden Schwierigkeiten durch den Ukrainekrieg (die ja in der vorsichtigen Prognose noch gar nicht eingepreist sind) eh für die meisten Unternehmen nicht plangemäß verläuft. Wichtig wird dann wieder 2023 - schafft man da einen größeren Sprung (müsste man ja eigentlich, wenn man in 2025 dann über 200 Mio Euro Ebit schaffen möchte)...  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGResearch

 
  
    
25.03.22 15:18
Auch Hauck&Aufhäuser Lampe sowie Warburg haben ihre Analysen nach den Zahlen und Voraussagen angepasst. Auch diese beiden Analysten bleiben bei ihren jeweiligen "Kaufen-Rating", senken aber ebenfalls die Preisziele. Bei H&A liegt dieses nun bei 44 Euro und bei Warburg liegt das Kursziel mit 39 Euro etwas niedriger (wie gesagt kann ich die Reduzierung der Kursziele auf kurze Sicht absolut nachvollziehen, weil die "Übergangsphase" von Indus wohl mindestens ein Jahr länger dauert als gedacht und das laufende Jahr mitumfasst).

Die Zahlen von Warburg kann man sich auf der Homepage der Indus anschauen. Warburg geht für das laufende Jahr von einem Ebit von 129 Euro aus - und liegt damit am oberen Ende der von Indus selber genannten Spanne. Daraus leitet Warburg dann ein Ergebnis von 2,72 Euro je Aktie ab (auch daraus ist ersichtlich, dass das EpS in 2021 lediglich aufgrund der Steuereffekte so weit unter den Erwartungen las (in 2021 betrug das EpS bei einem EBit von 115 Mio Euro lediglich 1,78 Euro). Warburg scheint also davon auszugehen, dass sich das Ergebnis im nächsten Jahr etwas "homogener" darstellt und nicht wieder bei der Fahrzeugtechnik (derart) erhebliche Verluste anfallen.

Zudem behält Warburg für 2023 die bisherige Schätzung annähernd bei und prognostiziert ein EpS von 3,45 Euro.  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGNoch einmal Research

 
  
    
30.03.22 12:02
Die Analysten haben inzwischen, bis auf GSC Research und FMR, ihre Zahlen und Erwartungen bei Indus überarbeitet. Vorab: ALLE Analysten empfehlen Indus weiterhin zum Kauf, wobei auch ALLE, die ihr Research überarbeitet haben, das Kursziel gesenkt haben. Das durchschnittliche Kursziel liegt nun (ich habe die beiden, die nach den Zahlen des Unternehmens noch keine neuen Studien herausgegeben haben mal außen vor gelassen) bei 40,75 Euro - mithin liegt das Kurspotential gemessen an dem heutigen Kurs bei etwa 13,50 Euro oder 49,5%.

Die aktuelle Dividendenrendite der Indusaktie liegt bei 3,85% und das EK je Aktie liegt bei 29,28 Euro. Die Firmenwerte betragen inzwischen nur noch gut 22% der Bilanzsumme - das Risiko weiterer Wertberichtigungen auf nicht mehr werthaltige Firmenwerte hat sich also verringert. Bedauerlicherweise aber nur dadurch, dass bei einigen Firmenwerten die Risiken eingetreten sind - in den letzten Jahren mussten teils erhebliche Abschreibungen auf die Firmenwerte vorgenommen werden (was noch einmal eindrücklich die Risiken hoher Firmenwertausweise in der Bilanz verdeutlicht hat).

Indus ist also nicht wirklich teuer - aber angesichts eines EpS von 1,78 Euro in 2021 auch nicht besonders günstig (KGV 2021 liegt bei 15,3 - das ist sicher kein Alleinstellungsmerkmal.

Drive könnte die Aktie aber ab 2023 und im Hinblick auf 2025 bekommen. Das laufende Jahr scheint erneut ein Übergangsjahr zu werden (da gibt es halt externe Faktoren, die auch die Indus treffen - Lieferkettenschwierigkeiten und Energiepreiserhöhungen plus ausbleibende Konjunkturerholung, von so etwas ist ein Unternehmen, das einen Querschnitt durch die deutsche Wirtschaft abbildet auch nie geschützt).

Dennoch hält die Indus an dem Plan, in 2025 über 2 Mrd Euro Umsatz zu erzielen und dabei eine Marge von mindestens 10% "verlässlich" zu erreichen, fest - und da das Ganze ja nicht disruptiv erreicht werden soll, müssten auch die Jahre 2023 und 2024 deutlich in der Marge zulegen.

Dies antizipieren auch die Analysten. Für 2023 erwarten diese im Schnitt ein Ebit von 163 Mio Euro und für 2024 dann eins von 184 Mio Euro (und wie gesagt erwartet die Indus selber dann für 2025 ein Ebit von mindestens 200 Mio Euro - ich hatte ja schon in einem früheren Beitrag aufgezeigt, dass der Umsatz - jedenfalls mMn bis 2025 deutlich über 2 Mrd Euro liegen müsste, wenn man das ebenfalls selbstgesteckte und bestätigte Ziel, bis dahin mindestens 55 Beteiligungen zu haben erreicht - alleine dadurch sollte der Umsatz um etwa 150 bis 200 Mio Euro im Vergleich zu 2022 steigen - und hinzu würde dann noch das organische Wachstum kommen).

Dies würde der Aktie dann in jedem Fall erhebliche Perspektiven eröffnen - die Analysten gehen für 2023 von einem EpS von 3,29 und für 2024 von 4 Euro aus - verbunden mit einer entsprechenden Dividendenerhöhung auf 1,46 Euro bzw. auf 1,67 Euro. Die Zahlen sind sicher auch nicht in Stein gemeißelt, können aber aufzeigen, wo es mit Indus hingehen könnte.

Wenn man also einen entsprechend langen Anlagehorizont hat und (hoffentlich bald vorübergehende) allgemeinwirtschaftiche Schwächen als eben "vorübergehend" klassifiziert, scheint mir Indus ein durchaus interessantes Invest - trotz der Delle in 2021 und 2022.

Ist aber natürlich nur meine Meinung (nach der ich auch entsprechend handle) aber das soll keine Empfehlung für andere hier sein.  

10878 Postings, 4689 Tage Raymond_Jamesdividende EUR 1,05 /aktie (31. Mai 2022)

 
  
    
20.04.22 15:24

1050 Postings, 646 Tage BalkonienBericht 1.quartal

 
  
    
05.05.22 17:55
Bei comdirect wird der 5.5.2022 angezeigt als bestätigter berichtstag.
Auf der homepage Indus wird im Finanzkalender 11.5.2022 aufgeführt,also erst nächste Woche Freitag.  

1050 Postings, 646 Tage BalkonienMuss natürlich

 
  
    
05.05.22 17:57
Mittwoch heißen.....  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGDer 11.05. ist richtig

 
  
    
11.05.22 08:33
Guten Morgen !

Heute kamen die Q1 Zahlen und man muss sich diese näher anschauen, um zu einer zutreffenden Betrachtung zu gelangen. Auf den ersten Blick wirkt der Rückgang beim EBIT von 25 auf 20,7 Mio Euro, trotz Umsatzsteigerung um 11% ja etwas verstörend.
Allerdings ist dieses Ergebnis durch Einmaleffekte beeinflusst. Ohne diese Sondereffekte hätte das EBIT 27 Mio Euro betragen, wäre also um ca. 8% angewachsen.

Aber es gibt nun einmal diese Sondereffekte und die stammen bis auf kleinere Korrekturen aus dem Russland und Ukrainegeschäft (1,7 Mio Euro) mal wieder aus dem Bereich Fahrzeugtechnik, der sich seit Jahren kontinuierlich als Klotz am Bein der Indus entwickelt. Hier mussten erneut 4,6 Mio Euro bei einem Serienzulieferer abgeschrieben werden. Wie ärgerlich das inzwischen ist, kann man ersehen, wenn man das Ebit der vier anderen Bereiche anschaut. Hier ist das EBIT von 36,9 Mio Euro auf 47,4 Mio Euro angestiegen - sicher auch durch die übernommenen Gesellschaften. Der Bereich Fahrzeugtechnik dagegen liefert wieder ein deutlich negatives Ergebnis i.H.v. sage und schreibe 24 Mio Euro.

Das ist wieder einmal mehr als ärgerlich, weil sich jetzt schon wieder abzeichnet, dass dieser Bereich auch in 2022 nicht wenigstens ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren kann und die anderen vier Bereiche wieder einiges "kosten" wird. Wegen der extremen Schieflage im Bereich Fahrzeugtechnik, ist auch die Steuerquote bei der Indus so extrem hoch. Weil man keine steuerlichen Organschaften bilden möchte, können die Verluste des Bereichs Fahrzeugtechnik nicht mit den Gewinnen aus anderen Bereichen verrechnet werden. Das heißt grob gesagt, dass Indus in voller Höhe Steuern auf die Gewinne der anderen vier Bereiche zahlen muss obwohl das Konzernergebnis durch den Bereich Fahrzeugtechnik erheblich geschmälert wird.

Ich denke, dass auf der HV diskutiert werden wird, ob und wann denn diese "never-ending-Story" Fahrzeugtechnik endlich mal beendet werden kann. Das hat der Indus schon zig Millionen Ergebnis gekostet - und das belastet den Aktienkurs extrem. Wenn ein Unternehmen nur Verluste produziert und trotz jahrelangem Bemühen nicht aus der Misere herauskommt, muss man sich von diesem Unternehmen trennen - auch wenn es schmerzhaft ist. Möglicherweise hat das Unternehmen ja bei einem neuen Eigentümer bessere Überlebenschancen, weil dort Synergien bestehen, die Indus nicht liefern kann. Es kann jedenfalls mMn nicht sein, dass ständig der Bereich Fahrzeugtechnik das Ergebnis erheblich belastet und die ganze Holding darunter leidet. Ich kann nur noch einmal darauf hinweisen, dass die Gesco, die sich konsequent von diesem Bereich getrennt hat, es offenbar deutlich besser gemacht hat als die Indus, die versucht (hat), die ganze Sache in Eigenregie zu lösen. Denn das scheint die Fähigkeiten der Indus zu überfordern.

Insofern würde jedenfalls mMn gelten: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken offenbar ohne jedes Ende.  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGUmschichtung

 
  
    
11.05.22 10:26
Ich habe heute Morgen dosiert von Indus in Gesco umgeschichtet, weil Indus die Probleme bei der Fahrzeugtechnik offenbar einfach nicht in den Griff bekommt und mMn zu zögerlich daran geht, sich von diesem Bereich zu trennen. Wer weiß schon, wie lange dieser Bereich die Holding noch runterzieht.  

10878 Postings, 4689 Tage Raymond_Jamesdirectors dealings

 
  
    
12.05.22 17:11

vorsitzende von vorstand und aufsichtsrat fassten sich ein herz und investierten heute 82.939 bzw. 54.984 EUR in "ihre" aktie

https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/...s/?newsID=1573053

https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/...n/?newsID=1573065

 

835 Postings, 3422 Tage HutaMGAuf lange Sicht...

 
  
    
13.05.22 14:43
...sicher ein gutes Investment und es zeigt, dass die beiden leitenden Herren Vertrauen und Unternehmen haben, was ich vorbehaltlos positiv bewerten würde.
Indus bleibt trotz kleinerer Umschichtungen ein sehr wichtiger Depotposten - und ich glaube auch an die für 2025 ausgegebenen Ziele, die der Aktie dann sicher auch viel Spielraum nach oben geben würde.
Aber mich würde schon interessieren, wie Indus denn die immer noch defizitäre Fahrzeugtechniksparte in den Griff bekommen will. Es zeichnet sich ja auch für das laufende Jahr wieder ein dickes Minus ab ( und dadurch bedingt auch wieder eine hohe Steuerquote ). Da muss von Indus jetzt schon deutlich entschlosseneres Handelns kommen als bis jetzt.  

835 Postings, 3422 Tage HutaMGHauptversammlung

 
  
    
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01.06.22 11:03
Guten Morgen !

Ich habe mir gestern die HV komplett angesehen.

Die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte aus Vortrag und Fragenbeantwortung:

1.) Auch in diesem Jahr wird der Bereich Fahrzeugtechnik einen gehörigen Verlust einfahren, der wieder nicht ertragsteuerlich mit den Gewinnen aus anderen Bereichen verrechnet werden kann. Dies führt in letzter Konsequenz zu einer ähnlich hohen Steuerquote wie im Vorjahr. Und dies wiederum bedeutet, dass das EpS geringer ausfällt als es bei einer normalen Steuerquote ausfallen würde.

2.) Der Bereich Fahrzeugtechnik dürfte bis 2023 einschließlich negativ bleiben (soweit ich mich richtig erinnere, wurde davon gesprochen, dass man sich zutraut in Q4 2023 die schwarze Null zu erreichen. In 2021 haben 6 Beteiligungen aus diesem Bereich Verluste gemacht, in Q1 2022 war nur ein Unternehmen positiv. Hauptproblemtreiber bleiben die noch verbliebenen zwei Serienzulieferer sowie (meiner persönlichen Einschätzung nach) derzeit Ipetronik - es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass wegen ausstehender Vorprodukte insbesondere in der Messtechnik keine oder nur sehr geringe Umsätze erzielt werden können. Grundsätzlich ist es sehr schwierig grade im Bereich "Serienzulieferer" Preissteigerungen an die Kunden weiterzugeben, weil es denen derzeit auch nicht wirklich gut geht, die also Preissteigerungen selber nicht gut verarbeiten können - aber auch weil die Zulieferverträge in diesem Bereich manchmal extrem langlaufend sind (teilweise laufen diese über mehrere Jahre).

3.) Auf entsprechende Nachfragen wurde darauf hingewiesen, dass sich Indus zwar grundsätzlich als "buy&hold&develop" Holding sieht, aber wohl nicht "Nein" sagt, wenn man durch einen Verkauf eine bessere Zukunft für ein Beteiligungsunternehmen sieht. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere die beiden Serienzulieferer als mögliche Kandidaten für einen Verkauf genannt.

Fasse ich diese drei Punkte mal zusammen, sieht es für mich so aus als ob Indus bis 2023 noch unter dem Bereich "Fahrzeugtechnik" leiden wird - ich vermute einmal, dass selbst wenn man die Serienzulieferer veräußern möchte, dort möglicherweise ein Verlust entsteht. Teilweise haben die Unternehmen aus dem Bereich Automotive auch ihre Produktion umgestellt bzw. in andere Werke verlagert, was zunächst einmal Kosten verursacht und derzeit fehlen aufgrund der erneuten Krise der Automobilbranche dann einfach die Umsätze um die Kosten aufzufangen.
Andererseits sollen die Umsätze, die im Bereich Messtechnik derzeit wegen mangelnder Vorprodukte entfallen, nicht unbedingt "für immer" verloren sein. Man geht davon aus, dass man einen Teil der Umsätze, die heute ausfallen, "morgen" nachholen kann, weil eben auch die Konkurrenz der Indusunternehmen derzeit keine Vorprodukte bekommt und nicht bei Indus entfallende Umsätze übernehmen kann.

Als Aktionär werden wir also durch das Tal durchmüssen - wie gesagt, ich vermute (ohne Gewähr), dass 2022 noch einmal ähnlich verläuft wie 2021 (falls es nicht noch zu Zusatzbelastungen z.B. durch den Krieg in der Ukraine) kommt und ab 2023 die Belastungen durch den Bereich Fahrzeugtechnik sukzessive entfallen bis es dann ab 2024 idealerweise keine entsprechenden Ergebnisbelastungen durch Automotive mehr gibt.

Was ich noch interessant fand war der Hinweis darauf, dass neue Beteiligungen i.d.R. eine Ebitmarge deutlich oberhalb der angestrebten 10% haben.

Wenn ich das mal in Verbindung mit der Tatsache bringe, dass man schon heute eine Ebitmarge von 10% erreichen würde, wenn die Fahrzeugtechnik ein ausgeglichenes Ergebnis abliefern würde, halte ich die Ziele für 2025 (über 2 Mrd Euro Umsatz bei einer Marge von 10% oder mehr) für eher konservativ.
Umsatz: Bis 2025 will man 55 bis 60 Beteiligungen im Portfolio ausweisen - nehmen wir mal 58, dann müssten noch 10 Beteiligungen hinzugekauft werden. Bei einer durchschnittlichen Umsatzgröße von etwa 25 Mio Euro bei den Erwerbungen, würden alleine dadurch 250 Mio Euro Mehrumsatz generiert. Da in 2021 schon 1.741 Mio Euro Umsatz erreicht worden sind, würde man sozusagen fast ohne jedes organisches Wachstum auf 2 Mrd Euro Umsatz kommen. Rechnet man in den Jahren 2022 bis 2025 mit insgesamt 10% Umsatzwachstum, was sicher nicht zu großzügig bemessen ist, käme man auf etwa 2,2 Mrd Euro Umsatz.
Marge: Wie gesagt liegt die Marge ohne Fahrzeugtechnik jetzt schon bei 10%%. Die Neuerwerbungen sollen alle über 10% Marge ausweisen. Zudem sollte durch Umsatzwachstum auch die Marge der Bestandsunternehmen wachsen. Hinzu käme dann noch ein kleiner Ergebnisanteil der Fahrzeugtechnik - bis 2025 sollten die Probleme dort ja auf die ein oder andere Art gelöst sein und es sollte zu einem kleinen positiven Ergebnis reichen - wodurch dann auch die hohe Steuerquote der Vergangenheit angehören dürfte (möglicherweise dreht die Steuerquote sogar, weil die Fahrzeugtechnikunternehmen durch die Nutzung der Verlustvorträge eine niedrigere als übliche Steuerquote auf ihre dann Gewinne zahlen müssten).
Nehmen wir mal 2,2 Mrd Euro Umsatz bei einer Marge von 11% - diese würde dann einem Ebit von 242 Mio Euro entsprechen.

Kurzfristig (2022 und Teile 2023) sollten die Zahlen also mMn eher mittelprächtig ausfallen - ab 2024 und erst recht ab 2025 ff. sollten sich die Zahlen aber sehr positiv entwickeln können (wie immer natürlich nur meine Meinung und keine Empfehlung).  

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