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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

Seite 1 von 548
neuester Beitrag: 24.09.21 23:43
eröffnet am: 25.11.20 12:01 von: 51Mio Anzahl Beiträge: 13690
neuester Beitrag: 24.09.21 23:43 von: Denker1979 Leser gesamt: 2495989
davon Heute: 1538
bewertet mit 54 Sternen

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3872 Postings, 3483 Tage 51MioBiontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

 
  
    
54
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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13664 Postings ausgeblendet.

518 Postings, 343 Tage GuthrieWeshalb Pfizer-Auffrischdosis?

 
  
    
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23.09.21 16:49
Wie schon so oft wird auch in der Reuters-Nachricht nur von Pfizer in der Überschrift gesprochen...statt von BioNTech! Die Amis handhaben das so wie die Chinesen, der Name BNTX wird nur nebenbei erwähnt, aus politischen Gründen....  

518 Postings, 343 Tage GuthrieOT - AstraZeneca eifert BioNTech nach

 
  
    
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23.09.21 16:52
AstraZeneca setzt jetzt auf die nächste Generation der RNA-Technologie. Der britische Pharmakonzern vereinbart eine millionenschwere Kooperation mit dem Startup VaxEquity - nicht nur für Impfstoffe.  

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/...-moderna-101.html  

635 Postings, 594 Tage Nachdenker 2030Guthrie: Weshalb Pfizer-Auffrischdosis?

 
  
    
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23.09.21 17:47

Noch schlimmer:


?Als wir die Pfizer-Kollegen baten, in weniger als einem Jahr einen Covid-19-Impfstoff zu entwickeln, haben Sie es getan. Als wir Sie baten, die Produktion schnell auszuweiten, damit wir 3, 4 Milliarden Dosen pro Jahr produzieren können, haben Sie es getan?, sagte Bourla. ?Jetzt bitten wir Sie, etwas ebenso Wichtiges zu tun, um sich über Richtlinien zu informieren, die unseren Durchbrüchen helfen, in die Hände derer zu gelangen, die sie brauchen, und gleichzeitig die Fähigkeit unseres Sektors zu schützen, diese Durchbrüche überhaupt zu entwickeln.?



?When we asked the Pfizer colleagues to develop a Covid-19 vaccine in less than a year, you did. When we asked you to rapidly expand manufacturing so we can produce 3, 4 billion doses per year, you did it,? Bourla said. ?Now, we are asking you to do something equally important to educate yourself regarding policies that will help our breakthroughs get into the hands of those who need them, while protecting our sector?s ability to develop those breakthroughs in the first place.?



https://www.politico.com/news/2021/09/22/...ocrats-drug-prices-513637

(Bitte nicht löschen, betrift Biontech)

 

194 Postings, 87 Tage maxiwidiLöschung

 
  
    
3
23.09.21 17:53

Moderation
Zeitpunkt: 24.09.21 18:06
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

191 Postings, 552 Tage doetsch84Amis

 
  
    
7
23.09.21 18:14
Bin mir nicht sicher ob das an ihnen nagt. Weil ich mir nicht sicher bin, wieviel von denen nicht einfach tatsächlich glauben, es wäre Pfizers Impfstoff. Wahrscheinlich denken das die allermeisten...  

194 Postings, 87 Tage maxiwidiLöschung

 
  
    
23.09.21 18:16

Moderation
Zeitpunkt: 24.09.21 18:08
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Doppel-ID User

 

 

3960 Postings, 1532 Tage NagartierBiontech

 
  
    
3
23.09.21 19:20
Wie bei der ursprünglichen Vereinbarung auch, wird die U.S.-Regierung die Dosen des COVID-19-Impfstoffs
von Pfizer-BioNTech an 92 Länder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen gemäß der COVAX
Advanced Market Commitment (AMC) von Gavi sowie an die 55 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union verteilen.
Die Lieferung der ursprünglichen 500 Millionen Dosen hat bereits im August 2021 begonnen. Die Gesamtmenge
von einer Milliarde Dosen im Rahmen der erweiterten Vereinbarung soll erwartungsgemäß bis Ende September 2022
geliefert werden. Der derzeitige Plan ist, diese Dosen in den U.S.-amerikanischen Werken von Pfizer
in Kalamazoo, MI, Andover, MA, Chesterfield, MO, und McPherson, KS, zu produzieren.

https://biontechse.gcs-web.com/de/news-releases/...on-mit-den-usa-und

Der entscheidende Satz zu dem Plan der USA ist der letzte Satz.
Damit Pfizer auch diese Menge liefern kann, muss man von Sep. 2021 bis Sep. 2022
die Produktion in den USA um 150 % steigern.
Die letzten Mengen die ich von Pfizer habe liegen bei 10 Mio. Dosen die Woche.
Mit 25 Mio. Dosen die Woche würde man auf 1,25 Mrd. Dosen im Jahr kommen.
Das wären dann 1,05 Mrd. für Covax und die Nachbestellung der USA mit 200 Mio. Dosen.
Wie weit das Bourla umsetzten kann werden wir sehen.
Es kann ja sein das man bei Pfizer in der Impfstoffproduktion noch die 5 Tage Woche hat
und nur im 1 Schichtbetrieb arbeitet.

Was ich mir auch vorstellen kann ist auch das diese Produktionserhöhung in den USA,
wenn sie umgesetzt werden kann, in der Gesamtkalkulation von Sahin (5 Mrd. Dosen 2022)
nicht enthalten sind.

Immerhin scheint man auch im WH keine Hoffnung zu haben das man aus
der EU Biontech Impfstoff bekommen kann.

Ich nehme an das nicht nur Frankreich (U-Boot Deal) bei einem Export von
Impfstoff aus der EU in die USA ein Veto einlegen würde.











 

48 Postings, 156 Tage AmbitionPfizer

 
  
    
23.09.21 20:19
Pfizer hat einen der Produktionswerke modernisiert und sind in der Lage die Produktion um mindestens 100% zu steigern.
Link hatte ich vor monate gespottet,  den hatte ich in den mexikanischen Presse gefunden.  

3960 Postings, 1532 Tage NagartierBiontech

 
  
    
23.09.21 20:50
https://data.cdc.gov/Vaccinations/...kly-Pfizer-Allocations/sxbq-3sid

Wo findet man hier eine Steigerung der Produktion bei Pfizer ?  

7 Postings, 3 Tage PhoenixKAC.D.C. Chief Recommends Pfizer-BioNTech Boosters

 
  
    
10
24.09.21 09:37
Die CDC-Chefin hat nun laut NYT die Entscheidung des Panels gestern Abend überstimmt. Somit ist der Weg für Pfizer-Boosterimpfungen auch von Menschen ab 18 Jahren in exponierten Berufen frei!
Das klingt doch nach Booster-Deal Freunde.

nytimes.com/2021/09/24/world/covid-boosters-vaccine-cdc-director  

293 Postings, 5242 Tage sellongoodnews...

 
  
    
5
24.09.21 12:08
U?ur ?ahin im Interview: ?Die Grenzen von mRNA sind die Grenzen der Biologie? Von Sascha Zoske 23.09.2021, 05:56 FAZ
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/bio?

In dem Interview berichtet US von den seit 2017 erfolgten Fortschritten in Sachen individualisierter Krebstherapie und das diese beim Menschen tatsächlich anwendbar sei. In Sachen schwarzer Hazutkrebs wurde mit auf den jeweiligen Patienten zugeschnittenem Impfstoff gearbeitet und es wurde eine starke Immunantwort erzeugt und der Krebs gin bei einigen Patienten zurück.

"An der Studie hatten 13 Patienten teilgenommen, die in den zwei Jahren zuvor 27 metastatische Rezidive, also wiederauftretenden Krebs, gehabt hatten. Nachdem sie den Impfstoff bekommen hatten, gab es insgesamt nur noch drei Metastasen. Das Risiko eines Rückfalls ist bei diesen Patienten dramatisch zurückgegangen. Bei einigen Patienten haben wir auch gesehen, dass Immunzellen den Tumor zerstören." (Zitat aus dm Artikel)

2018 habe man dann eine Phase-2-Studie mit eben solchen Patienten begonnen und werde diesbezüglich im Jahre 2022 Resultate liefern. Ferner wurden weitere Studien zu Prostatakrebs, Dickdarmkrebs und Hals-Nasen-Ohren-Tumoren gestartet. Innerhalb dieser Studien erfolgt ein Vergleich zwischen den etablierten und den mRNA-Impfstofftherapien.

Es wird weiter darüber berichtet, dass eine Studie zum Bauchspeicheldrüsenkrebs in Kooperation mit dem Memorial Sloan Kettering Cancer Center laufe. Ferner wisse man heute, dass es eine größere Anzahl von Tumoren gibt, die für Immuntherapie geeignet seien. Dass sind u.a. Brust-, Blasen-, Magen- und Leberkrebs.

Beim Dickdarmkrebs sei man noch nicht soweit, dass man immuntherapeutisch an das Thema herangehen könne, sei hier aber sehr zuversichtlich.

Im weiteren Verlauf wird ein wenig die Funktion des Systems erläutert. Im Kern gehe es um Erkennungsmerkmale - die für jeden Tumor eines Patienten einzigartig sind - auf den jeweiligen Krebszellen. An Hand dieser Merkmale können Immunzellen diese erkennen. Dass dann aber nur, wenn die Therapie individuell zugeschnitten wird.
Hierfür bedarf es vieler präziser Informationen zum jeweiligen Tumor. Vor allem sei die umfangreiche Information zur der Bekämpfung der Leukämien relevant.

Diese gesammelten personenspezifischen Merkmale können dann zusammengebaut werden wie in einem Baukastensystem - das stelle die Plattform dar. Dadurch, dass man Proben zu den unterschiedlichen Krebsarten aus der gesamten Welt erhalte, die Daten dazu aus der sequenzierten DNA herausfiltere und in ein "ML werfe", kann die Eigenschaft des jeweiligen Tumors erarbeitet werden. Bis zum versenden der individualisierte Impfstoff Dosis dauere 4 - 6 Wochen. (Anm.: schon heute, dass fand ich besonders beeindruckend).

Im Kern sorge der individuelle Impfstoff dafür, dass der Patient Immunzellen generiert, die dann den Tumor angreifen. Klargestellt wird, dass selbst ein "kleiner" Krebs mehr als 1.000.000.000 Zellen erhalte. Man müsse hier mit mehreren Spritzen, die erst engmaschig und dann weitläufiger verabreicht werden, arbeiten. So erprobe man das seit Jahren, einige Patienten die an dieser Studie teilnehmen, seien seit zwei Jahren frei von Kerbs.

Fortgeschrittener Krebes habe Hunderte Milliarden Krebszellen, dort könne man so nicht arbeiten. Daher wird herausgestellt, dass die Methode kombiniert werden müsse. Z.B. beginne man nach einer Operation oder einer klassischen Therapie (Chemo, Strahlen), also immer dann wenn die Anzahl der Krebszellen reduziert werden konnten, so dass die gabe der mRNA-Impfung Sinn mache.

Losgelöst vom Krebs führt US dann aus, dass die Grenze der mRNA Therapie die Biologie selbst sei. Man lerne sehr viel in Punkto Grundlagenwissen, man müsse Wissenschaftsfelder übergreifend arbeiten. Im Kern gehe es darum, den biologischen Mechanismus zu verstehen und diesen dann zu beeinflussen. Prinzipiell dauere es Jahrzehnte um Medikamente zu entwicklen. Das könne man zwar verkürzen, aber nicht mit der Entwicklugszeit der Corona-Impfstoffe vergleichen.

Der Artikel liegt hinter einer Paywall. Es lohnt sie diese zu bezahlen!  

1089 Postings, 2156 Tage JohnnyWalkerBryan Garnier beläßt Biontech a 'BUY'

 
  
    
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24.09.21 12:14
ANALYSE-FLASH: BRYAN GARNIER BELÄSST BIONTECH AUF 'BUY' - ZIEL 451 DOLLAR
24.09, 11:14 (Quelle: dpa-AFX)

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das Investmenthaus Bryan Garnier hat die Einstufung für Biontech nach einer Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA auf "Buy" mit einem Kursziel von 451 US-Dollar belassen. Wie Analystin Olga Smolentseva in einer am Freitag vorliegenden Studie schrieb, ist der Startschuss für die dritte Impfrunde gefallen. Die Booster-Impfung werde zunächst für Amerikaner über 65 und Risikopatienten empfohlen. Bei diesen Gruppen handele es sich um wichtige Impfempfänger, während eine breite Zulassung wegen fehlender Daten ausgeblieben sei. Für den Konkurrenten Moderna sei eine Booster-Zulassung wegen des Datenumfangs fraglicher./tih/ajx

Veröffentlichung der Original-Studie: 24.09.2021

https://www.teletrader.com/...buy-zi/news/details/56420645?internal=1  

7 Postings, 3 Tage PhoenixKACovid-Shots

 
  
    
24.09.21 12:18
Um längerfristige Umsätze zu generieren wäre es sicher sinnvoll wie bei Moderna an einer kombinierten Grippe/Covid-Impfgabe zu arbeiten.
Gibt es da bei Biontech konkrete Pläne der Umsetzung?  

227 Postings, 515 Tage HuberFranzBionTech & Grippe

 
  
    
24.09.21 12:55
soweit ich informiert bin Entwickelt BionTech auch einen Grippeimpfstoff.

Ich geh mal davon aus das BionTech das auch mischen könnte wie es Moderna macht.
Es wird ja keine "einheitliche" MRNA geben die Antikörper gegen Corona und Grippe erzeugt.  

1089 Postings, 2156 Tage JohnnyWalkerPhoenixKA

 
  
    
24.09.21 13:21
Ja, wird entwickelt. Siehe Firmenpräsentation via Homepage Biontech.  

356 Postings, 124 Tage Meikel 1 2 3Interview Ugur Sahin

 
  
    
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24.09.21 13:42
Danke an SellonGood News für den Hinweis

U?ur ?ahin im Interview : ?Die Grenzen von mRNA sind die Grenzen der Biologie?
   Von Sascha Zoske    -Aktualisiert am 23.09.2021-05:56

BioNTech-Gründer U?ur ?ahin erklärt im Interview, wie Impfungen gegen Krebs funktionieren und ob Geld die Forschung beschleunigt. Und er sagt, was ihm der Paul-Ehrlich-Preis bedeutet.

U?ur ?ahin wurde 1965 im türkischen Iskenderun geboren. Mit vier Jahren zog die Familie nach Köln. Dort studierte ?ahin Medizin und wurde 1992 promoviert. Danach arbeitete er im Klinikum der Universität des Saarlandes, wo er seine spätere Frau Özlem Türeci kennenlernte. 2006 wurde ?ahin Professor für experimentelle Onkologie an der Uni Mainz. 2008 gründeten er und Türeci die Firma BioNTech, um neue Therapien unter anderem gegen Krebs zu entwickeln. Zusammen mit dem US-Konzern Pfizer brachte BioNTech Ende 2020 den Corona-Impfstoff Comirnaty auf den Markt. ?ahin wurde unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Herr ?ahin, Sie sind als Corona-Impfstoffentwickler weltberühmt geworden. Aber Ihr Unternehmen BioNTech arbeitet noch an anderen Projekten. Wie viel Ihrer Arbeitszeit wenden Sie derzeit noch für das Thema Corona auf?

Für die rein wissenschaftliche und klinische Beschäftigung damit: ungefähr 40 Prozent. Es gibt immer noch viele Studien zum Covid-19-Impfstoff und Fragen zur Regulatorik und Produktion, die unsere Zeit beanspruchen. Aber zum Glück haben wir jetzt auch wieder mehr Zeit für andere Projekte.

Ihre Frau Özlem Türeci, Ihre Kollegin Katalin Karikó und Sie bekommen nächstes Jahr den Paul-Ehrlich-Preis für Ihre bahnbrechenden Arbeiten zur mRNA-Technik. Mit dieser Methode kann man den Körper dazu bringen, alle möglichen Proteine herzustellen ? Antigene von Coronaviren, aber auch Bausteine von Tumorzellen, um die Immunabwehr anzuregen. Gerade auf mRNA-Impfungen gegen Krebs ruhen große Hoffnungen. Wie weit sind Sie auf diesem Gebiet?

In den vergangenen Jahren haben wir eine ganze Reihe von wegweisenden Fortschritten erzielt. 2017 haben wir publiziert, dass diese individualisierte Krebstherapie beim Menschen tatsächlich anwendbar ist. Bei Patienten mit malignem Melanom, also schwarzem Hautkrebs, konnten wir mit individualisierten Impfstoffen ? das heißt, jeder Patient erhielt einen auf seinen Tumor individuell maßgeschneiderten Impfstoff ? starke Immunantworten erzeugen. In dieser frühen Studie haben wir auch gesehen, dass der Krebs bei einigen Patienten zurückging.

Bei wie vielen?

An der Studie hatten 13 Patienten teilgenommen, die in den zwei Jahren zuvor 27 metastatische Rezidive, also wiederauftretenden Krebs, gehabt hatten. Nachdem sie den Impfstoff bekommen hatten, gab es insgesamt nur noch drei Metastasen. Das Risiko eines Rückfalls ist bei diesen Patienten dramatisch zurückgegangen. Bei einigen Patienten haben wir auch gesehen, dass Immunzellen den Tumor zerstören. 2018 haben wir dann eine Phase-2-Studie mit Melanompatienten und einer Kontrollgruppe begonnen, die wird in 2022 erste Resultate liefern. Wenn die Ergebnisse positiv sein sollten, wäre das ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Nachweis der Wirksamkeit und Zulassung. Außerdem haben wir inzwischen klinische Studien zu Prostatakrebs, Dickdarmkrebs und Hals-Nasen-Ohren-Tumoren begonnen. Darin werden die etablierten Therapien mit der mRNA-Impfstofftherapie verglichen.

Wann könnte eine mRNA-Impfung gegen das maligne Melanom zur therapeutischen Routine werden?

Da gibt es viele ?Wenns? und ?Abers?. Wir planen aktuell für den Erfolg dieser Studien. Das bedeutet, dass wir ähnlich wie beim Corona-Impfstoff Produktionsstätten schaffen, um vorbereitet zu sein. Wir haben jetzt eine Anlage im Bau, die verfügbar wäre, wenn der Krebs-Impfstoff zugelassen würde.

Wo entsteht diese Anlage?

In Mainz-Hechtsheim.

Sie haben 2015 gesagt, dass Sie sich nicht nur für Melanome interessieren, sondern auch für besonders schwer behandelbare Krebsarten ? zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs und Glioblastom, einen extrem bösartigen Hirntumor. Gibt es da Ansätze für eine mRNA-Therapie?

Wir haben eine Studie zu Bauchspeicheldrüsenkrebs in Kooperation mit dem Memorial Sloan Kettering Cancer Center und unserem Partner Genentech. In einer weiteren Studie zu dieser Krebsart untersuchen wir nicht mRNA, sondern einen monoklonalen Antikörper gegen eine auf diesen Krebszellen veränderte Zuckerstruktur. Beim Glioblastom haben wir uns noch nicht an mRNA-Impfstoffe herangewagt. Da wollen wir erst die Resultate der Melanomstudie abwarten.

Warum hat man mit der Forschung gerade beim Melanom begonnen?

Das Melanom und das Nierenzellkarzinom sind die klassischen Krebsarten, um neue Immuntherapien zu testen. Heute weiß man, dass es eine größere Anzahl von Tumoren gibt, die für Immuntherapie geeignet sind ? zum Beispiel Brust-, Blasen-, Magen- und Leberkrebs. Der Dickdarmkrebs, zu dem wir sehr bald eine Phase-2-Studie durchführen, ist bisher nicht immuntherapeutisch geknackt worden. Aber wir glauben, dass die Immuntherapie auch bei diesem Krebs gut funktionieren könnte, wenn man sie personalisiert.

Was macht einen Tumor immunologisch gut angreifbar? Gibt es da einheitliche Merkmale?

Hervorragende Frage (lacht). Darüber könnte ich Ihnen einen dreistündigen Vortrag halten. Im Grunde geht es immer um Erkennungsmerkmale auf den Krebszellen. Es gibt Tumorarten, die haben üblicherweise ganz viele solcher Merkmale, wie zum Beispiel das maligne Melanom. Sie sind sozusagen voller Narben und prinzipiell gut für Immunzellen erkennbar. Andere Krebsarten haben relativ wenige dieser Marker, wie etwa Dickdarm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das bedeutet aber nicht, dass man das Immunsystem nicht darauf trainieren könnte. Die Herausforderung ist vielmehr, dass es grundsätzlich recht wenige Merkmale gibt, die bei vielen Tumoren vorkommen. Oder umgekehrt formuliert: Die allermeisten der vom Immunsystem erkannten Krebsmerkmale sind einzigartig für den Tumor des individuellen Patienten. Diese Herausforderung ist lösbar durch patientenspezifisch maßgeschneiderte mRNA-Impfstoffe. Wir brauchen nur besonders präzise Informationen über den Tumor, um die Abwehr genau auf diese Merkmale auszurichten.

Wie ist es bei Leukämien?

Auch dort ist das Konzept der Immuntherapie etabliert. Gerade bei Leukämien gibt es viele patientenspezifische Marker, die wir mit individualisierten Therapien erfassen können.

Wie läuft eine solche individualisierte mRNA-Therapie ab?

Wir haben unsere mRNA-Plattform so weit entwickelt, dass die Kassetten, die die personenspezifischen Merkmale enthalten, einfach dort hineingesetzt werden können. Diese Plattform ist sozusagen die Maschine, mit der dem Immunsystem eine Nachricht übermittelt werden kann ? egal welche Nachricht. Das ist das Attraktive an der Methode. Wir erhalten aus aller Welt Proben von Krebspatienten. Daraus isolieren wir die DNA und sequenzieren sie. Dann werden die Daten an ein Maschinen-Lernprogramm weitergegeben, das aus den Sequenzdaten jene Eigenschaften des Tumors herausfiltert, die vom Immunsystem erkannt werden. Daraus designen wir sehr schnell einen Impfstoff. Der ganze Prozess vom Eingang der Probe bis zum Verschicken der Impfstoff-Flasche dauert meist vier bis sechs Wochen.

Das klingt, als sei es so unkompliziert wie eine Corona-Impfung. Eine Krebstherapie ist aber doch aufwendiger.

Bei Corona reichen zunächst zwei Impfungen für einen hohen Immunschutz. Bei Krebs ist die Aufgabe viel schwieriger. Die Impfung verhindert nicht den Krebs, sondern wir wollen mit ihr im Körper eine Armee an Immunzellen generieren, die den Tumor angreift. Selbst ein kleiner Krebs enthält mehr als eine Milliarde Zellen. Dafür brauchen wir dann auch eine Milliarde Immunzellen. Die bekommen wir nur, wenn wir den Patienten über längere Zeit immunisieren oder die Vermehrung dieser Zellen über zusätzliche Arzneimittel anregen. Das ist aber kein Problem. Der Patient bekommt am Anfang jede Woche eine Spritze, und nach der siebten oder achten Woche wird der Abstand zwischen den Impfungen auf drei bis sechs Wochen vergrößert. Das erproben wir schon seit mehreren Jahren. Wir haben Patienten, die seit zwei Jahren tumorfrei sind und weiterhin behandelt werden.



Wie sieht es mit Nebenwirkungen aus?

Unsere Krebsimpfstoffe sind deutlich stärker als der Corona-Impfstoff, daher kann häufiger Fieber oder auch Schüttelfrost auftreten. Diese Nebenwirkungen kann man aber mit fiebersenkenden Medikamenten behandeln, und nach dem zweiten Tag sind die Symptome meistens abgeklungen.

Halten Sie es für denkbar, dass die mRNA-Impfung bestimmte Krebstherapien ? etwa die Chemotherapie ? eines Tages komplett ersetzt?

Langfristig kann ich mir das vorstellen. Viele Krebserkrankungen verlaufen ja so, dass der Patient nach der Operation in der Nachsorge zunächst als tumorfrei erscheint. Bei vielen Krebsarten entwickeln jedoch 30 bis 40 Prozent der Patienten im Zeitraum von drei Jahren nach der Operation Metastasen, weil kleine, zunächst unsichtbare Tumorherde über die Zeit wachsen. Man kann mit gewissem Erfolg mit einer Chemotherapie nach der Operation das Wachstum dieser Tumornester unterdrücken, aber es ist gut möglich, dass eine Immuntherapie hier langfristig betrachtet effektiver sein könnte als eine Chemotherapie. Wir glauben, dass nach der Operation der beste Zeitpunkt für eine Immuntherapie ist, weil das eigene Immunsystem die relativ geringe Anzahl zurückgebliebener Krebszellen angreifen und zerstören könnte.

Gleichzeitig gibt es aber auch Versuche mit Kombinationsbehandlungen ? etwa mRNA-Impfung und Strahlentherapie.

Das ist ein Ansatz zur Bekämpfung von fortgeschrittenem Krebs, bei dem die Anzahl der Tumorzellen weit über einer Milliarde liegt. Manche Patienten haben Hunderte Milliarden Krebszellen. Eine Impfung alleine reicht für diese Tumormassen nicht aus.

Mit einer mRNA-Vorlage kann eigentlich jedes beliebige Protein hergestellt werden. Sehr viele Krankheiten haben ihre Ursachen darin, dass den Betroffenen bestimmte Proteine fehlen oder Proteine defekt sind. Kann man folglich all diese Leiden mit einer mRNA-Therapie angehen, oder sehen Sie jetzt schon Grenzen der Methode?

Die Grenzen von mRNA sind die Grenzen der Biologie. Jede Therapie beruht darauf, dass wir bestimmte biologische Mechanismen verstanden haben und sie beeinflussen können. Wir sind gerade in einer Phase, in der sich das Grundlagenwissen dramatisch weiterentwickelt. Wenn wir wissen, dass wir einen biologisch relevanten Mechanismus beeinflussen können und die nötigen Ressourcen haben, sehe ich keinen Grund anzunehmen, dass es eine Grenze gibt. Wir sollten aber auch nicht annehmen, dass alles von alleine geht. Wir müssen verschiedene Wissenschaftsfelder miteinander kombinieren, langfristig investieren, und wir müssen Geduld haben. Medikamente zu entwickeln, dauert Jahrzehnte. Wir können die Prozesse in Zukunft verkürzen, aber sicher nicht so stark wie bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe.

Ihr Unternehmen BioNTech verdient Milliarden mit dem Corona-Impfstoff. Im Fußball heißt es: Geld schießt Tore. Gilt das auch für die Forschung? Können Sie jetzt dank reichlich vorhandener Mittel in kurzer Zeit Durchbrüche erzielen, für die Sie vorher Jahrzehnte gebraucht haben?

Manche Prozesse in der Forschung können Sie nicht beschleunigen ? eine Schwangerschaft dauert schließlich auch immer neun Monate. Das ist die Grenze der Biologie. Technische Prozesse lassen sich schneller erledigen, ähnlich wie ein Reifenwechsel am Auto. Das können Sie statt in 30 Minuten in drei Sekunden wie in der Formel 1 machen, wenn Sie den Prozess optimieren. Wir schauen nun, was in die ?Reifenwechsel?-Kategorie fällt. Wir werden viel investieren, um solche Prozesse zu beschleunigen. Aber egal, was wir machen ? wir müssen es gründlich machen. Gründlichkeit geht vor Geschwindigkeit.

Noch einmal zurück zum Paul-Ehrlich-Preis. 25 der 128 damit bisher ausgezeichneten Forscher haben auch den Nobelpreis bekommen. Haben Sie das jetzt immer im Hinterkopf?

Ganz ausblenden kann man das nicht. Aber zunächst einmal ist der Paul-Ehrlich-Preis per se die Würdigung eines medizinischen Durchbruchs. Ich bin besonders glücklich, dass gerade unsere frühen Forschungen damit anerkannt werden, und wir nicht nur als Entwickler des Corona-Impfstoffs gesehen werden. Der Preis reiht uns ein in die Liste der Kollegen, die die Medizin revolutioniert haben und denen wir viel zu verdanken haben.

Sind die vielen Ehrungen in gewisser Weise auch eine Belastung? Alle erwarten nun von Ihnen das ?next big thing?. Lähmt das die Kreativität, oder sind Sie gegen diesen Druck immun?

Ich glaube, dass wir dagegen immun sind. Unser Motor ist nicht die Ehrung von außen, sondern die Neugierde. Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen. Wenn wir morgens aufstehen, schauen wir als erstes in die E-Mails, um zu sehen, ob neue Resultate oder Studiendaten verfügbar sind. Das ist die Welt, in der wir unterwegs sind. Die Ehrungen sind schön, aber kein determinierender Faktor.

Quelle: F.A.Z.


 

356 Postings, 124 Tage Meikel 1 2 3Vereinbarung Influenza mit Pfizer Phase 1 in Sept

 
  
    
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24.09.21 14:29
BioNTech will receive $ 120 million in upfront, equity and near term research payments from pfizer and will be eligible to receive up to 305 million in potential developement, regulatory and commercial milestone payments and up to doeble digit royalties

https://biontech.de/sites/default/files/2019-08/...nt-with-Pfizer.pdf

BNT161 influenza vaccine candidate designed to improve traditional vaccines
FIH trial expected Q3 2021
Eligible for milestone payments and royalties through Pfizer agreement

Der Übergang zur Phase 1 soll noch im September verkündet werden

Quelle: Seite 8
https://investors.biontech.de/static-files/...-4ce0-8603-7bf0e9054bdf  

7 Postings, 3 Tage PhoenixKADanke@Meikel et.al.

 
  
    
24.09.21 14:40
Danke. Das klingt gut. Sollte ein starkes Produkt werden, wenn man "zwei Fliegen" (Covid/Influenza) mit einer Klappe schlagen kann..  

635 Postings, 594 Tage Nachdenker 2030Amnesty International: Viertelwahrheiten

 
  
    
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24.09.21 20:37
Amnesty International: Viertelwahrheiten funktionieren

Dass Frau Callamard (sogenannte ?Menschenrechtsexpertin?, Amnesty International) die Retter der Welt (Ugur Sahin, Özlem Türeci, Katalin Karikó und weitere Biontech-Forscher und ?Mitarbeiter) beschuldigt, gegen Menschenrechte zu verstoßen, ist schon ein starkes Stück und wirft kein gutes Licht auf Amnesty International und auf unsere Gesellschaft. Mir fallen dazu keine weiteren Worte ein, außer solche, für die ich mich im Nachhinein schämen würde. Also verzichte ich an dieser Stelle mal auf eine weitere (direktere) Meinungsäußerung. Außer: ?I am not amused?. Ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander ohne völlig aus der Luft gegriffene, deplatzierte, abwertende Äußerungen sollten auch sogenannte Aktivistinnen noch lernen. Von solchen herabwürdigenden und ungerechten Angriffen verschont zu werden, ist für die Biontech-Mitarbeitenden und alle an der Welt-Rettung beteiligten Personen ein Menschenrecht. Ich hatte von ?Amnesty International? eigentlich immer eine eher positive Meinung. Ganz, ganz schwach. (Quelle: Meine eigene Meinung, gemäß Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 5, Meinungsfreiheit)

(Bitte nicht löschen. Betrifft Biontech)
Quelle zur Äußerung von Frau Callamard, Amnesty International: https://www.tagesschau.de/newsticker/...-coronavirus-freitag-279.html
?Sie warf den Pharmakonzernen BioNTech, Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson vor, aus Gier und Profitgründen die Impfstoffe extra knapp zu halten, um hohe Preise erzielen zu können. Callamard rief die Unternehmen auf, auf Patente zu verzichten und mehr Firmen die Herstellung von Impfstoffen zu ermöglichen. Sie sollten zudem mindestens die Hälfte ihrer Produktion zu Herstellungskosten an ärmere Länder abgeben.?
 

191 Postings, 552 Tage doetsch84Nachdenker

 
  
    
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24.09.21 20:41
Da hast du vollkommen Recht. Vor allem BioNTech mit dieses Jahr 3Mrd Dosen statt der ursprünglich geplanten 1,3Mrd vorzuwerfen, absichtlich eine Knappheit zu erzeugen, ist schon dreist. Und das ist noch sehr sehr freundlich ausgedrückt.  

635 Postings, 594 Tage Nachdenker 2030Mexiko: Nur Pfizer-BioNTech für Kinder

 
  
    
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24.09.21 21:10
Alleinstellungsmerkmal von Pfizer-BioNTech in vielen Ländern:
"We can only use the Pfizer-BioNTech vaccine because it is the only one that has already been scientifically proven to be safe and effective in girls, boys and adolescents from 12 to 17 years old," Deputy Health Minister Hugo Lopez-Gatell said at a regular news conference."



Ely Herrera, a health worker, injects a dose of the Pfizer-BioNTech Coronavirus Disease COVID -19 vaccine during a mass vaccination program at Lear Corporation in Ciudad Juarez, Mexico on 24 August 2021.
 

111 Postings, 2936 Tage SpiegelbildXD#13684

 
  
    
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24.09.21 21:16
"Ugur Sahin, Özlem Türeci, Katalin Karikó und weitere Biontech-Forscher und ?Mitarbeiter) beschuldigt, gegen Menschenrechte zu verstoßen, ist schon ein starkes Stück und wirft kein gutes Licht auf Amnesty International und auf unsere Gesellschaft"

ach ja, die sollten denen die Pille spritzen statt laufen Elend zu Produzieren.  

518 Postings, 343 Tage GuthrieSTIKO gegen Booster-Impfg. für Senioren

 
  
    
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24.09.21 22:50
Bitte nicht löschen, betrifft BioNTech:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) spricht sich nicht für generelle Auffrischungsimpfungen bei Senioren aus - obwohl ältere Menschen diese bereits bekommen können. Empfohlen wird eine Booster-Dosis mit einem mRNA-Impfstoff aber für Menschen mit Immunschwäche, heißt es in dem vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Papier. Die STIKO ist mit ihrer Empfehlung damit zurückhaltender als die Gesundheitsministerkonferenz. Diese hatte Anfang August beschlossen, dass ein Booster ab 60 Jahren wahrgenommen werden könne.
https://www.tagesschau.de/newsticker/...-coronavirus-freitag-279.html

Mein Kommentar hierzu: ?Ich versteh die Welt nicht mehr! Was sitzen denn da für Leute in der STIKO?!"

 

518 Postings, 343 Tage GuthrieKonzerte für eine faire Impfstoffverteilung

 
  
    
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24.09.21 23:09

Bitte nicht löschen, denn es geht hier letztlich auch um den Biontech-Impfstoff!

Bei einer weltweiten Konzertreihe der Nichtregierungsorganisation Global Citizen treten morgen internationale Größen der Musikbranche wie Elton John, Coldplay, Metallica, Jennifer Lopez und Billie Eilish auf. Die Konzerte in New York, Paris, London, Seoul, Rio, Sydney, Mumbai und anderen Städten werden über 24 Stunden hinweg von Fernsehsendern und in Online-Medien übertragen. Ziel der Konzerte ist es, neben Klimaschutz auch für eine faire Verteilung von Corona-Impfstoffen zu werben.
https://www.tagesschau.de/newsticker/...-coronavirus-freitag-279.html

Mein Kommentar hierzu: "Ist ja schön und gut, Ihr ?Gutmenschen?! Aber bedenkt doch auch bitte, dass z.B. Indien und China aus politischen Gründen NICHT am BionTech-Impfstoff interessiert sind und Biontech / Pfizer niemals ein Interesse daran hatten, den Impfstoff für ärmere Länder / Entwicklungsländer zurückzuhalten, im Gegenteil!
Bevor Ihr Euer Konzert veranstaltet, redet bitte mal mit den Regierungschefs Eurer eigenen Länder (UK, USA), denn die haben stets massenweise Impfstoff fürs eigene Land bestellt nach dem Motto: "UK and USA first"!

Ich habe stets das Gefühl, Ihr ?Gutmenschen? wollt Euch insb. an BionTech rächen, nur weil BNTX  es bisher abgelehnt hat, der völlig blödsinnigen Aufforderung der WHO nach Patentfreigabe für Comirnaty nachzukommen!"

 

510 Postings, 274 Tage Denker1979Mal die Moral außer acht gelassen

 
  
    
24.09.21 23:43
letztendlich setzt sich in einer kapitalistischen Welt, und da leben wir, immer das Kapital durch. Also lasst die Gutmenschen eben Gutmenschen sein, es lebe die Aktie. Und es lebe der Kapitalismus.

Biontech ??. Long  

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