Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 28.01.23 21:22
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 42442
neuester Beitrag: 28.01.23 21:22 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 7492486
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19 Postings, 5110 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

 
  
    
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11.03.09 10:23
Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
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42416 Postings ausgeblendet.

28198 Postings, 3550 Tage Max84Was ist jetzt los? +18%!

 
  
    
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18.01.23 16:18

470 Postings, 2159 Tage DihotokoHeute...

 
  
    
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18.01.23 16:26
Keine Ahnung,  jedenfalls schönes Volumen .

OT - vielleicht Insiderhandel - AL hat gekauft .. (-;
 

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingStämme mit fetter Kerze

 
  
    
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18.01.23 18:04
 
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78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingHier Freddie

 
  
    
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18.01.23 18:06
(Bei den JPS tut sich überhaupt nichts, sogar leicht im Minus.)  
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78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingDen größten Bullshit zu FnF

 
  
    
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18.01.23 18:22
verbreitet bei iHub zurzeit Navycommander. Blödsinnige Boom-Meldungen, oft mit Artikeln, die schon älter als 6 Monate sind.  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingDer heutige Intraday-Chart von FNMA

 
  
    
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18.01.23 19:01
deutet stark auch Short-Eindeckungen hin, auch weil es nach dem rasanten Anstieg kurz nach der Eröffnung ähnlich schnell wieder runterging.

Es gibt einige agressive Hedgefonds, die long JPS sind und die Stammaktien gegen die JPS geshortet haben. Sie könnten sich heute eingedeckt haben (das glaubt u. a. auch Bradford).

Wenn etwas steil geht, sind es meist nicht große besonnene Investoren wie Ackman am Werke, sondern es ist immer eine Form von Panik im Spiel (Shortcover-Panik). Wenn Ackman Stämme nachkaufen wollte, würde er die Käufe vermutlich über viele Tage oder gar Wochen verteilen, um den Kurs nicht übermäßig anzuheben.

 
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78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingJPS sogar deutlich im Minus (um -5 %)

 
  
    
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18.01.23 20:36
Könnte sein, dass Hedgefonds, die long JPS und short Commons sind (# 423), auf beiden Seiten ihre Positionen auflösen.

Käufe von Commons treiben die Kurse dann hoch.
Verkäufe von JPS treiben die Kurse dann runter.

Aber alles reine Spekulation.  

28198 Postings, 3550 Tage Max84klingt aber sehr plausibel Anti Lemming

 
  
    
19.01.23 06:44
Danke noch mal für deine Posts hier: sehr informativ und fast immer auf den Punkt gebracht!  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingSo sieht es leider aus:

 
  
    
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19.01.23 20:51
Die heile Welt von Mom-and-Pop-Investoren ist tot. Diese Anleger hatten einst Fannie- und Freddie-Aktien gekauft, weil sie glaubten, es handele sich um todsichere Aktien für Witwen und Waisen. Leider haben sie die Rechnung ohne Hank Paulson gemacht, der sie mit HERA auf die Schlachtbank führte. Das ist die Realität Wall Streets und des "Finanz-Establishments" - von den US-Gerichten mit Zähnen und Klauen gegen Gerechtigkeit verteidigt.

Wer Kritiker als "Überbringer schlechter Nachrichten" beschimpft, tut diesen Unrecht, denn die haben sich einfach nur einen nüchternen Blick für unangenehme Realitäten bewahrt. Wer die Realitäten beschönigt, lebt an der Realität vorbei. Ein Wesenselement der heutigen Realität ist Voreingenommenheit und Korruption von Kräften, die mit ungerechten Entscheidungen an das Geld anderer Leute herankommen wollen. Das gilt für Politiker, Gerichte, aber auch für die Börse.
 

470 Postings, 2159 Tage Dihotoko3Monate

 
  
    
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24.01.23 17:42
 
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504 Postings, 4236 Tage T-RexiSeht euch mal die seltsamen

 
  
    
24.01.23 21:50
Blöcke, die an der Nasdaq gehandelt werden, an! Da kauft irgendjemand alles bei 0,5 auf, hauptsächlich in kleinen Blöcken.
Good trades T-Rexi  

5 Postings, 161 Tage pawpatrlSurprise surprise..

 
  
    
25.01.23 00:11
die Antwort steckte wohl schon in #423 ;-)  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingBei iHub frage jemand:

 
  
    
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25.01.23 13:13
"Is owning FNMA like owning crypto?"

Beste Antwort (47 likes):

"Kryto-Münzen sind eine Wertillusion, Fannie-Stämme hingegen sind offener Betrug."
 

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingAls ich hier anfing zu posten

 
  
    
25.01.23 22:18
vor knapp zwei Jahren, entstand ein Streit, weil ich die Gefahr einer Chapter-11-Pleite mit entsprechender Abwicklung sah. Mit wurde entgegengehalten, dass FnF nicht pleite seien. Tatsächlich verdienen sie ja jetzt rund 20 Mrd. $ pro Jahr.

Allerdings verdienen auch GM, AIG und Hertz jetzt wieder viel Geld, obwohl die alten Stammaktionäre in den jeweiligen Chapter 11 Pleite alles verloren hatten. Entscheidend ist daher nicht, wie heute der Status quo ist, sondern das, was damals zur Schieflage führte.

Kurz nach Einführung der Zwangsverwaltung bezeichnete die US-Regierung FnF als "bankrott". Dieses Narrativ wird bis heute aufrecht erhalten und in jedem neuen Artikel zu FnF wiederholt, der in größeren Zeitungen wie dem WSJ erscheint.

Besonders tückisch ist, dass diese Bankrott-Erklärung faktisch eine Lüge war. Wall Street (und womöglich auch die US-Regierung selbst) zwangen die FnF-Direktoren kurz nach Beginn der "temporären" Zwangsverwaltung, ohne triftige Gründe DTAs und riesige Risikorückstellungen vorzunehmen. Diese machten sich dann in den Quartalszahlen von 2008 bis 2011 als riesige Verluste bis hin zu 100 Mrd. $ "bemerkbar".

So konnte das Narrativ, FnF seien pleite, in die Welt gesetzt werden. Ja sogar (ab 2011) ein zweites Narrativ, wonach das Geschäftsmodell von FnF "fehlerhaft" sei und die beiden Firmen durch besser funktionierende Nachfolger" ersetzt werden müssten. (Das zweite Narrativ lieferte die Rechtfertigng für den NWS.)

Ab 2011 wurden die DTAs und Risikorückstellungen, weil sie nur sehr eingeschränkt nötig waren, größtenteils wieder aufgelöst, und deren Rückabwicklung bescherte FnF ab 2012 dreistellige Milliarden-GEWINNE. Damit dies FnF nicht zugute kommt, hat FHFA-Direktor DeMarco "gerade noch rechtzeitig" den NWS eingeführt, der diese Gewinne in die Staatskasse umleitete. Denn wenn sich FnF von diesen Gewinnen wieder freigekauft hätten, wäre das Pleite-Narrativ nicht zu halten gewesen...

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Und nun zum aktuellen Anlass.

In ganz ähnlicher Weise gab es heute bei iHub einen Streit zwischen
KThomp19 und Louie-Louie. In diesem Streit hat KThomp Argumente Zitate und Belege gepostet, wonach die Zwangsverwaltung eine "adminstrative Variante" von Chapter 11 ist. Im Falle von FnF spielt der FHFA-Direktor(in) die Rolle des Konkursrichters.

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=171034281

Kthomp19 zitiert darin auch Calabria, der genau das gleiche in seiner Amtszeit gesagt hatte (deepL): "Im Wesentlichen spiele ich die Rolle eines Konkursrichters bei der Sanierung von Fannie und Freddie."

Dies poste ich lediglich als Warnung, dass meine damaligen Bedenken nicht grundlos waren. Der Streit hier bei Ariva hatte damals dazu geführt, dass ich einige Wochen später einen eigenen Thread zu den JPS aufgemacht hatte.  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingDon Layton, ex-CEO von Freddie,

 
  
    
27.01.23 09:39
spinnt die alten Lügen fort (unten fett). Seine Aussagen kann man als typisch für die "offizielle Sicht der Dinge" einstufen.

https://themreport.com/news/government/10-19-2022/former-freddie-mac

deepL

...Doch auch wenn sie jetzt unter staatlicher Kontrolle stehen, sind die beiden Unternehmen nach wie vor die größte Quelle für Hypothekenkredite und finanzieren über 50 % aller ausstehenden Hypotheken im Wert von 12 Billionen Dollar.

Die Obama-Regierung vertrat bis zum Ende ihrer Amtszeit die Position, die GSEs abzuwickeln und durch etwas Neues zu ersetzen, das nicht mit dem alten Namen behaftet war.

"Sie spiegelte wider, dass die Post-Mortem-Analyse der Großen Rezession zeigte, wie fehlerhaft das Geschäftsmodell der staatlich geförderten Unternehmen geworden war", sagte Layton. "Fannie Mae und Freddie Mac gingen weit über ihre vom Kongress zugestandene Aufgabe hinaus, um zusätzliche Gewinne zu erzielen, gingen zu viele Risiken ein, profitierten in hohem Maße von einer Subvention, die es offiziell nicht gab, und hatten Spitzenmanager, die sich zu sehr auf Lobbyarbeit konzentrierten, um Subventionen zu schützen und eine strenge Regulierung zu vermeiden. Es brauchte fast 200 Milliarden Dollar an Steuergeldern, um sie zu retten."

Während sich beide Seiten des politischen Spektrums einig waren, dass die GSEs ersetzt werden sollten, war die große Frage, womit sie ersetzt werden sollten. Viele Ideen wurden von Gesetzgebern, Regierungsbeamten und Denkfabriken in den Raum geworfen, aber kein Vorschlag kam auch nur annähernd einer Lösung nahe; diese Bemühungen wurden auch durch einen ständigen Strom neuer Informationen behindert, die weitere fatale Mängel in den Unternehmen aufdeckten.

"Es hat sich herausgestellt, dass der Kern des GSE-Geschäftsmodells - das die Verfügbarkeit der 30-jährigen Festzinshypothek für den typischen amerikanischen Hausbesitzer schützt - innerhalb des komplexen Systems der US-Wohnungsbaufinanzierung wirklich recht effektiv und unerwartet schwer zu ersetzen war", so Layton.

Als Reaktion darauf hat die Regierung die GSEs angewiesen, umfassende interne Reformen durchzuführen, um ihr Geschäftsmodell zu verbessern und die Abläufe zu optimieren.

"So wurde beispielsweise das Risiko drastisch gesenkt, indem die übergroßen Investitionsportfolios der GSEs reduziert und Hypothekenkreditrisiken an institutionelle Anleger verkauft wurden", so Layton.

"Das neu eingesetzte Management konzentrierte sich nicht auf Lobbyarbeit, sondern auf einen hochwertigen Kundenservice, verbesserte Technologie und angemessene Sicherheit und Solidität. Die GSEs waren führend bei der Verbesserung der Behandlung von Kreditnehmern in Schwierigkeiten durch aktualisierte Änderungsoptionen und ein Programm zur Stundung bei Naturkatastrophen. Und all dies geschah im Rahmen eines gestärkten regulatorischen Rahmens für Sicherheit und Solidität.

[A.L.: blah blah, blah. Geändert wurde grundlegend fast gar nichts am Geschäftsmodell. Dass es angeblich "nicht funktioniert", wie Obama und Co. behaupteten, war eine Schutzbehauptung, um die Ausplünderung via NWS zu rechtfertigen, mit der Obamacare querfinanziert wurde.]

All diese Änderungen scheinen zu funktionieren: Der jüngste offizielle Stresstest ergab, dass die GSEs bei einem "schwerwiegenden" Wirtschaftsabschwung etwa 5 Milliarden Dollar verlieren würden - gegenüber 196 Milliarden Dollar Verlust bei ihrem ersten Stresstest im Jahr 2013....  

2540 Postings, 4232 Tage oldwatcherAL und Alle

 
  
    
27.01.23 11:03
Wir können die Angelegenheit nicht beeinflussen. Also bleibt uns: geduldig warten und nicht erregen (kostet Lebenskraft) oder den absoluten Cut zu machen und irgendeine Main-Stream-Aktie zu kaufen.....und NIE MEHR den Kurs verfolgen (könnte tödlich wirken, wenn es eines Tages dann doch noch was gibt)  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingVöllig richtig beoabachtet:

 
  
    
27.01.23 13:30
Wir können die Angelegenheit nicht beeinflussen.

Wir können jedoch davon ausgehen, dass die Zwangsverwaltung eines nicht allzu fernen Tages endet - nicht ohne Grund wird dafür ja bereits seit 2019 Kapital aufgebaut - und uns entsprechend positionieren.  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingDas hier sind interessante neue Gedanken

 
  
    
27.01.23 16:51

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingNeuer S.A. Artikel von G. Bradford

 
  
    
28.01.23 20:22
https://seekingalpha.com/article/...-shares-best-play-on-admin-reform

GB nennt Gründe, die dafür sprechen, dass eine Freilassung noch 2023 angeleiert werden könnte.

Interessant fand ich seinen Hinweis, dass es Biden - sofern er die Freilassung noch in dieser Amtszeit, also bis 2024, durchziehen will - helfen könnte, dass die Demokraten im US-Senat nach den midterms die Mehrheit behalten haben. In manchen Fragen, z. B. bei der Ernennung eines neuen FHFA-Direktors (steht aktuell nicht an, weil ST ja gerade erst ernannt worden ist), muss der Senat gehört werden.

Im Prinzip ist eine Freilassung und KE auch ohne Kongress möglich, eben durch eine neue Briefvereinbarung zwischen FHFA und Schatzamt. Yellen würde aber sicherlich nur unterschreiben, wenn sie 100 % sicher ist, Rückdeckung der Demokraten zu haben.  

2540 Postings, 4232 Tage oldwatcherAL 438

 
  
    
28.01.23 20:28
Das ist die Hoffnung - auch für die Stämme?  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingErgänzung zum GB-Artikel

 
  
    
28.01.23 20:32
GB weist auch noch darauf hin, dass die GSE bis 20. Mai ihre Kapitalpläne vorlegen müssen.

Aus dem S.A. Artikel (deepL)

Kapitalwiederherstellungspläne in diesem Jahr fällig

Die Formalisierung der Kapitalplanungsregel war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Reprivatisierung von Fannie Mae und Freddie Mac.

Gemäß der endgültigen Regelung muss jedes Unternehmen seinen ersten Kapitalplan bis zum 20. Mai 2023 vorlegen.

Die von der Federal Housing Finance Agency (FHFA) ausgearbeitete Vorschrift enthält klare Richtlinien und wird Fannie und Freddie den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern. Dies wird Fannie Mae und Freddie Mac in die Lage versetzen, das Kapital zu beschaffen, das sie für ihren Betrieb und die Unterstützung des Wohnungsmarktes benötigen, was für ihre Fähigkeit, ihren öffentlichen Auftrag zur Förderung von erschwinglichem Wohnraum zu erfüllen, von entscheidender Bedeutung ist. Dies wird es ihnen ermöglichen, die GSEs als Notfall-Backstop während einer Krise zu sichern, den Betrieb der GSEs in normalen Zeiten zu verbessern und den öffentlichen Auftrag der GSEs zu fördern. Es wird auch dazu beitragen, dass die GSEs über die notwendigen Ressourcen verfügen, um den Kreditgebern weiterhin Finanzierungen für fast die Hälfte der aktuellen US-Hypotheken zur Verfügung zu stellen, indem sie die Hypotheken von den Kreditgebern kaufen und sie an Investoren verpacken und verkaufen, wodurch Hypotheken billiger und im ganzen Land besser verfügbar werden. Ein Kapitalwiederherstellungsplan ist nur dann von Bedeutung, wenn das Eigenkapital der GSE umstrukturiert würde, um eine Kapitalerhöhung zu ermöglichen.

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A.L. Wie üblich viel Blah-blah von GB, aber der letzte Satz (von mir fett) ist interessant. Wenn die Kapitalpläne bis 20. Mai vorliegen, ist eine wichtige Voraussetzung für Durchführung der KE erfüllt. Und da die Kapitalpläne überhaupt nur im Kontext einer KE relevant sind, kann man schließen, dass sie nicht verlangt worden wären, wenn nicht irgendwann (GB meint noch 2023) auch tatsächlich eine KE durchgeführt wird.
 

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingOldwatcher # 439

 
  
    
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28.01.23 20:52
Leider sieht es für die Stammaktien nicht gut aus.

Scotus hat im Januar entschieden, dass kein Takings-Fall vorliegt, es also keine Verstaatlichung der Firmen gegeben hat. Alle Klagen, die Schadensersatz wegen Takings fordern, sind damit vom Tisch.

Zugleich wird damit die Tür für eine SPS-in-Stammaktien-Umwandlung weiter geöffnet. Auch GB schreibt in S.A. (# 438), dass das Risiko für Stämme gestiegen ist, und dass sie höchstwahrscheinlich stark verwässert werden. Wenn nach Scotus (Jan.) überhaupt noch Entschädigungsklagen wegen einer SPS-Umwandlung in Stämme zugelassen werden, würde maximal der resultierende Wertverlust entschädigt. Wenn z. B. die Stämme von 50 Cents nach dem Swap auf 2 Cents fielen, gebe es 48 Cents Entschädigung. Das kostet die Regieung nur 1,85 Mrd. Aktien x 48 Cents = knapp 900 Mio. $. Also nur ein besseres Taschengeld. Dem stehen 100 Mrd. "Einnahmen" aus dem Swap entgegen.

Hinzu kommt, dass in den drei wichtigsten noch laufenden Gerichtsverfahren die Klägeranwälte eine SPS-in-Stammaktienumwandlung verlangen.

Im (eher nebensächlichen) Lamberth-Prozess, die im 2. Halbjahr wiederholt werden dürfte, geht es nur um eine Entschädigung für den Kursverfall am Tag nach Verkündung des NWS. Bislang waren 1,6 Mrd. $ plus Zinsen die Entschädigungssumme. Es könnte nun etwas mehr werden, weil die Anwälte beim 2. Prozess die Differenz zwischen dem Kurs vor dem NWS und Null ansetzen. Für Fannie-Stämme gibt es nichts, für Freddiestämme irgendetwas zwischen 13 Cents (alte Variante) und ca. 50 Cents (neue Variante mit "Null").

Bei Lamberth Jury-Prozess ist aber immer noch fraglich, ob die erforderliche Mehrheit zustandekommt. Wenn 9 Juroren teilnehmen, müssen alle 9 am Ende die gleiche Ansicht vertreten. Was z. B. bei 8 zu 1 passiert, weiß auch bei iHub niemand.  

78314 Postings, 6842 Tage Anti LemmingBradford bei iHub

 
  
    
28.01.23 21:22
Das zugleich der "Vorspann" seines neuen S.A.-Artikels

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=171060484

-- On January 9, 2023, the Supreme Court denied writ of certiorari on the Takings Claim [A.L.: siehe # 441, 2. Absatz]

-- The potential massive dilution of common shares may seem negative for current common shareholders, but it ultimately maximizes the size of the government's ownership stake. [A.L.: Hier wird GB schon fast zynisch...]

-- Junior preferred stock interests cannot be diluted, and with the companies retaining earnings, the only real path forward makes them whole, the only question is when.  

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