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Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

Seite 81 von 83
neuester Beitrag: 11.12.19 21:06
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 2066
neuester Beitrag: 11.12.19 21:06 von: setb2609 Leser gesamt: 650996
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322 Postings, 291 Tage setb2609vergütung

 
  
    
27.10.19 01:06
was die vergütung angeht - so sollte man die in der derzeitigen situation wohl sehr erfolgsabhängig machen - das einfachste und transparenteste wäre bis auf ein rumpfgehalt (100k) alles weitere durch aktienanteile auszuschütten - aktien aus einem aktienrückkaufprogramm und nicht aus neu emittierten aktien - mit haltefrist von 2-3 jahren verbunden ...

das wäre wohl im interesse aller - auch der aktionäre ...  

322 Postings, 291 Tage setb2609dann müsste brändle

 
  
    
27.10.19 01:24
- wenn longis vorstellungen zu der vergütungspyramide auch nur annähernd stimmen - sich nicht ins hemd machen - denn dann hätte man ja einen aktienrückkauf von 40-50mio im jahr - und damit auch - wenn die mannschaft sich einig sein sollte / wäre - ein klares votum auf einer gv - durch die mannschaft - da könnte dann sentis auch niemandem ans hemd ....

... nur solange brändle nicht so plietsch agiert - sondern lieber hier  mit rücktritt droht - dann wird das natürlich nix - wofür wird der mann nochmal bezahlt ? ;)  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@Dr Nebenwerte

 
  
    
27.10.19 08:40
das ist recht lesenswert

Glass Lewis ist der 2.groesste Stimmrechtsberater weltweit. Die sprechen ja vor ao einer Empfehlung wahrscheinlich mit Sentis. Die Teppichetage hat Angst, dass es ihnen ans Eingemachte geht - offensichtlich. Und das Strafverfahren der Staatsanwaktschaft Ber das den Vorgaenger betrifft soll moeglichst von den neuen Verwaltungsraeten abgedeckt werden. Der Alte nominiert aus seinem Netzwerk neue und die sollen wieder das System erhalten und mitspielen.

Da kommt ein externer ungelegen. denn da kann man das System nicht mehr so leicht aufrechterhalten

mal neugierig ob der VR ueber irgendwelche geliehenen Aktien das Anwesenheitsquorum an der GV aufblaeht und manipuliert ...  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@Dr Nebenwerte

 
  
    
27.10.19 08:41

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@drifty

 
  
    
27.10.19 08:50
Herr Kaufmann von Ethos sieht einen staatspolitischen Auftrag. man muss sich nur den kuerzlichen LeTemps Artikel ansehen wo er von Schweizer Arbeitsplaetzen spricht. Das zeigt dass er sich noch gar nicht mit dem Unternehmen beschaeftigt hat. Ausser teuren Managern und Stabstellen in der Thuner Holding ist neben dem SCWT team alles unter Hohenstein.

Ethos verwendet einen Namen um ?ethisch? rueberzukommen ist aber ein Systemerhalter. Das ist vielen in der Schweiz bekannt.

Die Millionenhonorare an die Kanzlei des Vorgaengers Dr Vogel hat weder Ethos noch ISS aufgedeckt. Das war auch Sentis. Vielleicht sieht Kaufmann von Ethos hier Konkurrenz und ist beleidigt;)

Vielleicht sprudeln die Honorare ja weiter an MeyerLustenbergerLachenal (MLL) vom Vorgaenger Dr Vogel und die Kanzlei redet weitrr machtpolitisch mit. Auch das ein offenes Geheimnis in der Schweiz dass diese Kanzlei ein derartiges business model faehrt.

Wenn da ein aussenseiter reinkommt ist das nicht gut fuer das System
 

81 Postings, 2047 Tage drifty@LongOnly01

 
  
    
27.10.19 12:21
Danke für die Mitteilung. Das erklärt einiges.
Könnte demzufolge auch ein Hinweis sein, warum sich der Börsenkurs über die letzten hektischen Tage kaum bewegte. Dieser aussergewöhnliche Umstand weckt hier die Vermutung, dass hinter den Kulissen heftig "geschraubt" wird.  

322 Postings, 291 Tage setb2609Solartech Universal, Florida

 
  
    
27.10.19 16:17
Geht es bei dem angekündigten 100mio us-auftrag

https://www.meyerburger.com/de/unternehmen/...on-schluesselequipment/

vielleicht um diese Firma in Florida  :

https://www.solartechuniversal.com

Seit 2012 im Markt - SWCT scheinen sie schon zu nutzen - auf Seite 35 Flasher von MBT - die Bilder zu den HJT-Zellen in der Broschüre haben auch Ähnlichkeit mit denen von MBT :

https://www.solartechuniversal.com/pdf/STU-Company-Brochure-2019.pdf  

322 Postings, 291 Tage setb2609rohs - blei

 
  
    
27.10.19 19:22
es gäbe übrigens einen sehr leichten weg, um handelsbarrieren gegen chinesische module in den usa, australien und europa (also dem westen zumindest) wieder zu etablieren - und das wäre die rohs richtlinie durchzusetzen für solarmodule :

https://www.pv-magazine.com/2019/10/26/...o&utm_campaign=Internal

im endeffekt wäre eine paradelösung um das problem dann anzugehen swct - bleifrei - hoher wirkungsgrad ...

wenn sowas käme - dann hätten wir hier richtig umstellungsdruck im markt (und bleifreie lote mit hoher temperatur - oder teure niedertemp-lote mit wismut sind nicht die lösung ...) - und das würde mbt massiv auftrieb geben können (ähnlich wie topcon - wenn man umstellen müsste wegen hanwha ...)
 

15 Postings, 69 Tage Kubaner78WICHTIG

 
  
    
28.10.19 07:41
Nutzt Eure Chance um Meyer Burger zu verändern und wählt Mark Kerekes in den VR.

Wer nicht persönlich an der ausserordentlichen Generalversammlung erscheint muss bis heute 28. Oktober 2019 um 22.00 Uhr seine Weisungen und Vollmachten elektronisch erteilen.

Zusammen schaffen wir es.  

28 Postings, 245 Tage mbt_aktionärBrändle verletzt Sorgfalts- und Treuepflichten

 
  
    
28.10.19 08:09
Mit seiner Rücktrittsdrohung verletzt der CEO von Meyer Burger die Sorgfalts- und Treuepflichten


Prof. Dr. iur., Peter V. Kunz, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht und Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern hat ein Rechtsgutachten verfasst zum Verhalten der Unternehmensspitze der Meyer Burger Technology AG («Meyer Burger») und zu Sentis Capital PCC («Sentis») und dem Kandidaten der Aktionärsgruppe rund um Sentis. Das Gutachten liefert Antworten zu vier rechtlichen Fragenkomplexen.

Die wichtigsten Erkenntnisse von Prof. Dr. iur., Peter V. Kunz: Die Rücktrittsdrohung des CEO der Meyer Burger steht im Widerspruch zu den Gesellschaftsinteressen und stellt eine Verletzung der Sorgfalts- und Treuepflichten gemäss Arbeitsrecht dar. Der Verwaltungsrat hätte gegen die publike «Rücktrittsdrohung» intervenieren müssen. Er hätte sie ausserdem nicht als Argument gegen die Zuwahl von Mark Kerekes instrumentalisieren dürfen.
Andererseits bestehen laut Prof. Kunz trotz unterschiedlicher Ansichten zwischen Sentis /Mark Kerekes und Meyer Burger keine Interessenkonflikte im rechtlichen Sinn.


Fragenkomplex 1:
Ist die «Rücktrittsdrohung» des aktuellen CEO der MB rechtlich zulässig?
Kann ein «Rücktritt» kurzfristig, ev. sogar fristlos erfolgen?

Antwort Prof. Kunz: Der CEO hätte im konkreten Fall keine öffentliche «Rücktrittsdrohung» machen dürfen, weil eine solche Drohung im Widerspruch zu den Gesellschaftsinteressen stand bzw. steht und eine Verletzung der Sorgfalts- und Treuepflichten gemäss Arbeitsrecht darstellt. J. P. BRÄNDLE hat nur ein Recht zur ordentlichen, aber nicht zur fristlosen Kündigung seines Arbeitsvertrages.


Fragenkomplex 2:
Wie ist es aus Perspektive der Corporate Governance zu beurteilen, dass der Verwaltungsrat der Meyer Burger faktisch in Abhängigkeit vom CEO steht und die «Rücktrittsdrohung» im Hinblick auf die GV instrumentalisiert?
Was ist unter dem Aspekt der Corporate Governance vom Antrag des Verwaltungsrats zur Nicht-Wahl des Aktionärsvertreters Mark Kerekes zu halten?

Antwort Prof. Kunz: Der Verwaltungsrat ist der Geschäftsleitung «übergeordnet», d.h. aus Gründen der Corporate Governance darf keine Abhängigkeit vom CEO entstehen; im konkreten Fall hätte der Verwaltungsrat intervenieren müssen gegen die publike «Rücktrittsdrohung», die ausserdem nicht als Argument gegen die Zuwahl von Herrn Kerekes instrumentalisiert werden dürfte. Die «Vorbe-halte» gegen dessen Kandidatur erscheinen als Vorwände ohne Rechtsbasis.


Fragenkomplex 3:
Liegt im konkreten Fall ein Interessenkonflikt zwischen Sentis und Meyer Burger vor?
Hätte ein solcher Interessenkonflikt - sofern bestehend - Auswirkungen auf das Stimmrecht der Sentis anlässlich der a.o. Generalversammlung vom 30.Oktober?
Sind Sorgfalts- und Treuepflichten durch Sentis zu beachten?
Antwort Prof. Kunz: Zwischen der Meyer Burger und der Sentis sind keine Interessenkonflikte ersichtlich. Beispielsweise bestehen auch keine Konkurrenzverhältnisse und allfällige unterschiedliche Ansichten würden keine Interessenkonflikte im rechtlichen Sinn darstellen. Betreffend Unternehmensstrategie besteht ohnehin Einigkeit. Selbst bei Interessenkonflikten müsste die Sentis keine Sorgfalts- und Treuepflichten beachten.


Fragenkomplex 4:
Liegt bei Mark Kerekes ein rechtlich relevanter Interessenkonflikt vor, weil er persönlich ein Aktionär der Meyer Burger ist? Hat er einen Interessenkonflikt als delegierter Verwaltungsrat der Sentis? Würde ein Interessenkonflikt - sofern bestehend - seine Wählbarkeit als Verwaltungsrat der Meyer Burger ausschliessen?

Antwort Prof. Kunz: Bei Mark Kerekes würde für den Fall einer Wahl in den Verwaltungsrat kein Interessenkonflikt bestehen, und zwar weder in der Stellung als (Klein-)Aktionär der Meyer Burger noch in der Funktion als delegierter Verwaltungsrat für die Sentis - und damit als abhängiges VR-Mitglied - bei der MB. Selbst ein Interessenkonflikt würde die Wählbarkeit nicht ausschliessen, sondern bloss Massnahmen für die VR-Tätigkeiten nahelegen, z.B. Ausstand.

Die von Meyer Burger vorgebrachten Argumente gegen eine Wahl von Mark Kerekes als Aktionärsvertreter sind laut dem Rechtsgutachten von Prof. Peter V. Kunz substanzlos. Aus rechtlicher Sicht spricht somit nichts gegen den Kandidaten der Aktionärsgruppe rund um Sentis.


Link zum vollständigen Rechtsgutachten:
https://www.changemeyerburger.ch/wp-content/...rger_DE_18.10.2019.pdf  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01jetzt spielt Luetolf wieder die Russen Karte

 
  
    
28.10.19 12:22
Mann muessen die verzweifelt sein. Jetzt spielen sie wieder mit der Angst vor dem Russen ... dem 70-jaehrigen Pensionisten der in Wien wohnt

Faellt Euch bei meyer Burger nichts besseres ein als jetzt noch Spionage ins Spiel zu bringen? Es ist nurmehr Kabarett, laecherlich

Bei REC macht Ihr Euch bei Meyer Burger keine Sorgen? ach so...  gehoert ja nur dem Chinesischen Staat und ChemChina
 

74 Postings, 159 Tage LongOnly01hier der peinliche Artikel

 
  
    
28.10.19 12:24
Machtkampf Bei der Solarfirma kommt es am Mittwoch zum Duell mit dem russischen Grossaktionär. Präsident Remo Lütolf kämpft um die anderen Aktionäre und bekennt sich zum Sitz in Thun.

Nach sieben Jahren mit grossen Verlusten, massivem Arbeitsplatzabbau und vielen Spartenverkäufen sucht der einstige Börsenliebling Meyer Burger den Befreiungsschlag. Doch zuerst kommt es zum Schlagabtausch zwischen dem Solarunternehmen und der Aktionärsgruppe um den russischen Milliardär Petr Kondrashev. Am Mittwoch kommt es zum Kräftemessen.


Im Stade de Suisse werden die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung über einen Antrag von Kondrashevs Aktionärsgruppe entscheiden, nämlich über die Wahl ihres Vertreters Mark Kerekes in den Verwaltungsrat. Die Führung von Meyer Burger lehnt dies vehement ab. CEO Hans Brändle droht gar mit Rücktritt, was Professor Peter V. Kunz in einem Rechtsgutachten für die aufbegehrende Aktionärsgruppe kritisiert (wir berichteten).

Remo Lütolf, Verwaltungsratspräsident, spricht Kerekes auf Anfrage die nötigen Qualifikationen ab, um für den Verwaltungsrat geeignet zu sein. Vielmehr habe der ehemalige Investmentbanker die Interessen von Kondrashevs Anlagegesellschaft Sentis Capital im Sinn, deren Co-Geschäftsleiter er ist.

Motiv bezweifelt

Was also will die Investorengruppe um Sentis, die inzwischen über 11 Prozent der Aktien kontrolliert? Meyer Burgerausschlachten, die zukunftsträchtigen Solartechnologien verkaufen oder gar für den russischen Machtzirkel ausspionieren? Nein, man sei an einem langfristigen Investment interessiert, heisst es in einem Schreiben an die Aktionäre. Es gebe keine Diskrepanz um die strategische Stossrichtung, man wolle als Grossaktionär aber mitreden.

Lütolf sagt hingegen: «Von Sentis haben wir kaum konstruktive alternative Vorschläge für die strategische Entwicklung gehört, sondern primär Kritik an der Vergangenheit. Wir wissen nicht, was sie vorhaben.» Ein Treffen mit Kondrashev habe sich leider nicht realisieren lassen, trotz Terminvorschlägen von beiden Seiten. Der Antrag für die Wahl von Kerekes komme zur Unzeit: «Sentis hätte schon bei der Generalversammlung im Frühling einen Kandidaten zur Wahl stellen können», sagt Lütolf. Der Aufwand für die ausserordentliche Generalversammlung sei nun beträchtlich. «Dabei müssten wir momentan unsere ganze Aufmerksamkeit vielmehr auf den Turnaround des Unternehmens lenken.»

Bekenntnis zu Thun

Die finanzielle Situation von Meyer Burger hatte sich zugespitzt. Im ersten Halbjahr 2019 sanken die flüssigen Mittel von 102 auf knapp 32 Millionen Franken. So kann es nicht weitergehen. Inzwischen hat das Unternehmen einige Aktiven zu Geld gemacht, zuletzt durch den Verkauf der deutschen Tochterfirma AIS Automation Dresden und des Konzerngebäudes in Thun. Anfang Jahr hat Meyer Burger bereits die Produktion am Stammsitz aufgegeben.

Trotzdem: «Thun bleibt ein wichtiger Standort für Meyer Burger», beteuert Lütolf. Hier befindet sich der Konzernsitz, das Unternehmen bleibt als Mieterin in dem Gebäude. «Zudem entwickeln wir hier die Smartwire-Technologie, und die Produktverantwortung dafür ist hier beheimatet.» Smartwire sind dünne Drähte zur Verbindung der Solarzellen. Wird Smartwire kopiert, kann man das bei jedem Modul sehen, wie Lütolf erklärt. «Mit einem weltweiten Patentschutz für Smartwire sind wir zusätzlich geschützt. Im Westen sind Sanktionen für Produktkopien inzwischen beträchtlich.»

Von China ernüchtert

Meyer Burger hat leidvolle Erfahrungen gemacht in China, die Investitionen haben sich nicht ausgezahlt. «Im heutigen Hauptmarkt China sind unsere Entwicklungen, unser geistiges Eigentum, nicht genügend geschützt», stellt Lütolf fest. Meyer Burger habe regelmässig Kopien entdeckt, sei aber mit Patentrechtsklagen dort mehrfach gescheitert. «Wir konnten also ein paar wenige, für viel Geld entwickelte neue Anlagen nach China verkaufen, dann gab es einige Monate später bereits ein Nachahmerprodukt.»

Lütolf glaubt, dagegen ein Rezept gefunden zu haben: Kunden, die sich verpflichten, die Technologien nicht zu kopieren. Im Gegenzug erhalten sie gegen bestimmte Volumenverpflichtungen eine gewisse Exklusivität, diese ist zeitlich und geografisch begrenzt. So will Lütolf Meyer Burgers neueste, noch effizientere Solarzellentechnologien Heterojunction und später Perovskit sowie die Zellverbindungstechnologie Smartwire schützen. Und die Thuner sind an den Gewinnen aus dem Verkauf der Technologien beteiligt.

Diese Strategie hat Meyer Burger im August vorgestellt. Trotzdem haben die Anleger kaum neue Hoffnung geschöpft. Der Aktienkurs dümpelt bei 40 Rappen herum, ein Drittel unter dem Stand von Anfang Jahr. Das Finanzportal «Cash» berichtete kürzlich, dass Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler bei Meyer Burger einsteigen könnte. Schliesslich seien Spuhler mit dem Börsengang des Zugherstellers 1,4 Milliarden Franken zugeflossen. Und Lütolf, der Chef von ABB Schweiz war und auch Präsident von Ruag ist, kennt Spuhler gut.

Lütolf weist den Bericht zwar als spekulatives Gerücht zurück. Aber einen Schweizer Grossaktionär würde er begrüssen. «Wir führen aktuell keine konkreten Gespräche. Aber mit einer weiteren strategischen Entwicklung könnten eventuell neue Partnerschaften entstehen.» Die Solarindustrie sei eine attraktive Branche mit viel Potenzial, Meyer Burger sei unbestrittener Technologieführer.

Das haben die Aktionärinnen und Aktionäre schon oft gehört. Ob sie der Unternehmensleitung trauen, zeigt sich übermorgen beim Duell Remo Lütolf versus Mark Kerekes.  

6695 Postings, 3630 Tage paioneerauch die geschäftspartner...

 
  
    
28.10.19 14:11
von mbt werden sich so ihre gedanken über die jetzige situation machen, denn diese nicht endenwollende farce, färbt nämlich auch auf das image derer ab, die mit mbt geschäfte betreiben.
wie geschäftsschädigend dieses management tatsächlich ist, scheint denen überhaupt nicht klar zu sein.

hoffentlich wird der resetknopf am 30.10. gedrückt. wenn kerekes wirklich gewählt werden sollte, dann muss brändle abdanken. ich hoffe sehr, dass er sich für diesen fall nicht eine option erschaffen hat, um doch noch bleiben zu dürfen. dieser mensch ist definitiv nicht mehr tragbar...

 

15 Postings, 69 Tage Kubaner78Aus dem AWP Fokus

 
  
    
28.10.19 17:09
Ich las folgenden Satz darin:
Im Gegensatz dazu sieht Meyer Burger die Zuwahl von Kerekes als Gefahr für den Umbau der Firma.
Kerekes sei Investmentbanker und habe keinerlei Branchen- und Industrieerfahrung, geschweige denn Erfahrung im Verwaltungsrat eines kotierten Unternehmens, hielt Lütolf fest. "Die Wahl wäre keine Bereicherung, sondern eine Belastung für eine effektive Zusammenarbeit im Verwaltungsrat."
---
Was wiegt schwerer keine Erfahrung eines kotierten Unternehmens zu haben oder nicht rechnen zu können? Also mit 5 Personen im Bord ergibt sich bei mir für Herrn Kerekes ein Stimmanteil von 20%.
Offenbar haben wir es mit Kerkes almighty zu tun oder die anderen sind nur Ja-Sager und Kopfnicker.  

15 Postings, 69 Tage Kubaner78Aus der NZZ

 
  
    
28.10.19 17:23
Das Management von Meyer Burger macht im Wahlkampf keine gute Figur
Mit der Duldung einer Rücktrittsandrohung durch den Konzernchef hat die Führung von Meyer Burger laut einem Rechtsgutachten den Bogen überspannt. Eine einvernehmliche Einigung mit den Aktionärsaktivisten scheint unmöglich zu sein, personelle Opfer sind zu erwarten.
Giorgio V. Müller
28.10.2019, 16:05 Uhr

Meyer Burger stehen unruhige Tage bevor. (Bild: Peter Schneider/Keystone)
Eine Schlammschlacht musste befürchtet werden, zu einer Schlammschlacht ist es gekommen: Über die Frage, ob an der bevorstehenden ausserordentlichen Generalversammlung diesen Mittwoch ein Vertreter der grössten Aktionärsgruppe von Meyer Burger in den Verwaltungsrat aufgenommen werden soll, ist ein wüster Streit zwischen dem Management auf der einen Seite und den angriffigen Aktionären der Beteiligungsgesellschaft Sentis auf der anderen entbrannt. Der vom ehemaligen ABB-Schweiz-Chef Remo Lütolf präsidierte vierköpfige Verwaltungsrat will keinen Vertreter der Aktionärsgruppe Sentis, die rund 11% kontrolliert, im Gremium haben. Er lehnt die Zuwahl von Mark Kerekes einstimmig ab. Auch die beiden Stimmrechtsberater ISS und Ethos sind der Meinung, dass keine zusätzlichen Änderungen notwendig seien bzw. dem Quartett «Zeit und Mittel zu konstruktiver Arbeit zur Verfügung gestellt werden sollten». Die Stimmrechtsberater Glass Lewis und zRating sehen das anders und befürworten einen Aktionärsvertreter im Verwaltungsrat.

Ob den Aktionärsinteressen mit der Zuwahl von Mark Kerekes besser oder schlechter gedient ist, bleibt offen. Doch mit der Androhung des Konzernchefs Hans Brändle, bei einer Zuwahl von Kerekes seinen Rücktritt einzureichen, hat das Meyer-Burger-Management den Bogen überspannt. Laut einem von Sentis beim bekannten Wirtschaftsrechtler Peter V. Kunz einholten Rechtsgutachten hätte der Verwaltungsrat gegen die Rücktrittsdrohung intervenieren müssen, weil sie «im Widerspruch zu den Gesellschaftsinteressen steht und eine Verletzung der Sorgfalts- und Treuepflichten gemäss Arbeitsrecht darstellt», heisst es in einer Mitteilung.
Dieser Fauxpas zeigt, wie ungeschickt das Meyer-Burger-Management gegenüber dem ungeliebten Aktionärsaktivisten agiert. Statt ihn zu integrieren und Mark Kerekes als Verwaltungsrat künftig stumm zu schalten, hat es unnötig Öl ins Feuer gegossen. Besonders bedauerlich ist, dass die Zukunft von Hans Brändle, der viel Herzblut in die Sanierung der Firma gesteckt hat, nun erst recht weit offen ist.  

322 Postings, 291 Tage setb2609enel

 
  
    
28.10.19 22:54

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@setb2609 Enel HJT

 
  
    
29.10.19 07:10
wieder einmal wie so oft in letzter Zeit: gewisse positive news verkuendet MBT gar nicht. so wie den start of mass production von REC. das konnte man bei REC lesen nicht aber bei MBT. erst nachdem journalisten und investoren nachbohrten hat man REC mass production start eine Woche zu spaet verkuendet. danei waere das ein extrem wichtiges event gewesen angesichts der enormen vorfinanzierungsrisiken die mbt eingegangen ist ... weshalb verhaelt man sich so?  

322 Postings, 291 Tage setb2609naja

 
  
    
29.10.19 11:22
wenn sie es melden würden, dann würden einige hier wohl sagen - wieder so eine jubelmeldung vor der gv ...

... aber mal davon ab : die wirkungsgrade, die enel da erzielt (20.5%) liegen so in der grössenordnung der jinko tiger (gut - das ist momentan top of the line / latest /greatest für mono PERC und die anderen guten mono-perc module liegen gut einen prozentpunkt darunter) - aber rec liegt eben auch mehr als einen prozentpunkt auf modullevel darüber ...

abgesehen davon flashen mich die 300 mann die die jungs (gut - da ist auch modul dabei - aber soll ja vollautomatisiert sein) selbst bei einem drei-schicht-system für 200MW jetzt nicht wirklich - also bei 1-2GW - ok ...

sprich : das ist im endeffekt (neben rec, solifer, oxford, (hevel), (suntech - us), ...) einer dieser piloten, den sie da fahren - am ende brauchen sie den anschllussauftrag für die nächsten 4-14 maschinen um auf 1-2GW zu kommen - das wären dann die erfolgsmeldungen - insbesondere wenn man 1GW dann mit 6(-8) machinen schafft ....

am ende denke ich - die  projekte wie bei solifer, hevel nd auch 3sun haben sich ganz schön gezogen (von dem ding in der türkei gar nicht zu sprechen ...) - die jetzt herauzustellen macht vielleicht nicht soviel sinn - vielleicht eher dann, wenn mbt hier eine ähnliche verbindung eingeht wie bei rec - sprich günstige maschinen mit zusätzlicher hilfe bei der vorfinanzierung (und dafür bräuchte man dann wohl etwas cash ;)) gegen eine nachgelagerte beteiligung am ertrag ...
... genau das würde mich bspw. bei dem us-projekt interessieren : wenn die da auch für 12.5mio ? (helia + swct) liefern - wären dann 8 maschinen mit hoffentlich dann 125MW (anstelle von 100mw nominell) - also 1GW(!) für 100mio - bekommen sie dafür dann eine nachgelagerte beteiligung ? (wenn ja wieviel ...) - damit hätten sie dann eine beteiligung an einer der grössten produktionsstätten (nach first solar) in den usa (und bei den preisen in den usa könnten die wohl tattsächlich deutlich mehr als 1cent/wp zahlen ;)) ...  

322 Postings, 291 Tage setb2609rena technologies

 
  
    
29.10.19 20:36
das wäre sicher eine frage für die gv :

wie kann es sein, dass rena rekord-auftragseingänge für seine zelllinien meldet in den letzten 3(!) monaten :

https://www.pv-magazine.com/2019/10/29/...tion-lines-in-three-months/

während meyer burger nichts an der stelle zu vermelden hat !!!

fyi :

https://www.rena.com/de/produkte/erneuerbare-energien/  

996 Postings, 1886 Tage Quovadis777Falls jemand in Bern ist bitte berichten.

 
  
    
30.10.19 10:54

996 Postings, 1886 Tage Quovadis777Auch bei Centrotherm

 
  
    
30.10.19 11:20

996 Postings, 1886 Tage Quovadis777Abstimmungsergebnis:

 
  
    
30.10.19 14:09

7 Postings, 47 Tage drNebenwerteHier mein GV-Bericht und das Interview mit Sentis

 
  
    
4
30.10.19 14:49
Freue mich über Feedback.

Mein Bericht:
https://youtu.be/Uyw2GNowbqo

Sentis-Interview mit den Herren Kerekes und Karl:
https://youtu.be/8CX4tP2qb34
 

996 Postings, 1886 Tage Quovadis777Sehr interessantes Interview

 
  
    
30.10.19 15:18
Vielen Dank drNebenwerte!  

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