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Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

Seite 80 von 83
neuester Beitrag: 12.12.19 22:34
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 2068
neuester Beitrag: 12.12.19 22:34 von: setb2609 Leser gesamt: 651234
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324 Postings, 291 Tage setb2609milchmädchenrechnung

 
  
    
24.10.19 22:35
damit sind 42+13 = 55mio chf in die kasse gekommen - für die hypthek und den bond gehen 39mio drauf - für die erhöhung der beteiligung an oxford pv braucht mbt ca. 25 mio ende 2020 - also entweder 10mio aus den liquiden mitteln nehmen (die frage ist ja wozu man bei dieser cashausstattung und einer "schuldenfreien" bilanz man noch die 30mio long term receivables für die bankgarantie braucht - und irgendwie wurde ja gesagt dass da schon 10mio zurückgeflossen sind) - oder aber es muss noch was verkauft werden ...
 

324 Postings, 291 Tage setb2609zu dem kommentar

 
  
    
25.10.19 00:19
dass mbt versucht erfolgsmeldungen rauszuhauen : glaube ich eher nicht (es sei denn es käme noch etwas zu einem auftrag - aber was bei rec abgeht ist ziemlich klar und planmässig über einen langen zeitraum - bei oxford pv  eigentlich auch ...)

allerdings sehe ich es schon so, dass auch vor dem hintergrund der gv hier eine motivation besteht, dass man bestimmte dinge (bspw. firmenverkäufe) eintütet  ...

im endeffekt ist es so : wenn kerkeres in den vr käme, dann ist der drops eigentlich in guten teilen schon gelutscht ...  

6695 Postings, 3630 Tage paioneersetb...

 
  
    
25.10.19 07:16
was denn sonst? das ist doch schon seit jahren deren taktik, good news just vor einer gv zu platzieren. das hat klar methode und war bisher auch zwingend nötig, um die aktionäre weiter am gängel zu halten, damit diese dann alle traktanden treudoof durchwinken und weiter abkassiert werden konnte.

sentis hat endlich und gnadenlos deren machenschaften offengelegt und hoffentlich versteht nun auch der letzte aktionär, was hier hinter den kulissen für ein aktionärsunfreundliches und perfides spiel gespielt wurde.

diese leute werden ihre rechnung noch kassieren...

 

324 Postings, 291 Tage setb2609was ist hier good news ?

 
  
    
25.10.19 11:17
das gebäude in thun ist mit 8 mio verlust verkauft worden ...

ais ist abgegeben worden mit dem kommentar von brändle, dass es in anderen händen vielleicht besser aufgehoben ist (frei zitiert aus einer ticker-meldung)

die bestellung von oxford rettet defintiv nicht den hof - sondern ist eigentlich nur bestätigung des business as usual ....

good news wäre bspw. ein auftrag über 20 fabia / caia (5GW) - der den halbjahrsumsatz (+x) abdeckt ...
aber davon habe ich nix gelesen ...

selbst eine meldung, dass vielleicht ecosolifer 2GW in den nächsten 2-3 jahren aufbaut im rahmen des silver frog wäre für mich eher basisszenario - und die frage wäre eher : wie läuft das konkret ab ...

... genauso wie für mich die frage da wäre - wie läuft das bzgl. ais nun zukünftig mit der helia/fabia/caia/printer software (ist die eigentlich ganz bei mbt und man hat einen flexiblen support-vertrag mit ais - aber die basislast bei einem kleinen 10-20 mann team inhouse)  ? das sind die fragen, die nachher den kohl fett machen - und die sollte man hier - neben der frage wie es im VR abgeht - dann auch noch stellen sollte ...

man muss hier auch mal die kriche im dorf lassen - wenn die jungs melden, dass sie den job so machen wie sie es kommniziert haben - dann ist es auch nicht recht ? - also ich weiss nicht ...

was sentis angeht - ja - ich finde auch, dass es sinn macht da mal massiv auf's holz zu klopfen und die haltung von brändle und lütolf ist alles andere als geschickt und compliant ...
... das wird seinen gang gehen - und es ist gut zu sehen, dass trotz all der heissen luft grundsätzliche dinge noch laufen, wie man  (also zumindest ich)  es hier erwarten kann - im basis-szenario für die nächsten jahre ...


 

324 Postings, 291 Tage setb2609dass brändle ein wenig die nerven verliert

 
  
    
25.10.19 11:31
wenn man ihn jahrelang mit angezogener Handbremse MBT konoslidieren lässt - und nun dafü noch kritisiert, dass er nicht vollmundig einen paradigmenwechsel einleitet - sondern das teil vorbereitet und erst dann die facts austeilt - wenn sie da sind - und ihm möglicherweise genau in der situation wo die kür beginnt jemand (aus seiner sicht) vor die nase gesetzt wird - den er nicht will - und der bisher nix beigetragen hat - menschlich ist das schon verständlich - in der sache bekommt der mann genug geld um auch das auszuhalten - das dürfte in der schweiz nicht anders sein als anderswo ...

... am ende : ein kluger VR würde in der situation brändle darin unterstützen den laden soweit zu konsolidieren (sprich bspw. schuldenfrei zu machen und die absehbaren invest transparent ohne wenn und aber zu hinterlegen mit mitteln - ggf. aus verkäufen), dass ihn entweder jemand zum derzeit angezeigten kurs kaufen würde - bzw. als ankerationär einsteigen würde - und zwar so, dass die jungs (lütolff, brändle, erfurt, ...) gut mit ihm klar kommen - und derjenige auch ein paar jahr luft und perspektive als spielraum bereit ist zu gewähren ...

genau da sind wir noch nicht ganz (vielleicht muss man dazu bei den mitarbeitern in die region 500-6xx mann kommen (was dann einen verkauf der printer wohl bedingen dürfte - ennecke und pasan wären vielleicht auch optionen - auf der anderen seite passen sie bei hjt komplettangeboten weiterhin ins bild) - opex + abschreibungen nachweislich richtung 10mio pro quartal binrgen - keine sonderabschreibungen (intangibles" würd ich nach 5mio goodwill abschreibung auf ais nun bei 4 mio sheen - kommt da noch was bei printer, hennecke, pasan) mehr zu erwarten) - vieleicht klappt es dann auch mit einem gewünschten ankeraktionär - die frage für uns ist - ist das dann bei 270mio chf marketcap - oder noch etwas näher am buchwert / ek - das derzeit bei 220mio +/- mio xx chf liegen dürfte - weit weg (wenn nicht noch negative überaschungen kommen) sollte es eigentlich nicht mehr sein - vielleicht ist sowas aber auch eine frage der zeit, da eine ggf. damit verbundene ke (von 10%) für den einstieg - derzeit noch nicht durchgeführt werden kann - nach dem oxford pv deal - also vielleicht braucht das noch bis mitte nächsten jahres - und bei sowas kommt dann natürlich ein kerkeres und die gv zum jetzige zeitpunkt "ungelegen" ...    

141 Postings, 315 Tage maladez@setb

 
  
    
1
25.10.19 11:43
Ich stimme Dir zu die Konsolidierung und Fokussierung HJT und SmartWire macht Sinn. Wurde ja auch angekündigt alle non-core Assets zu veräussern. Verwunderlich ist der zeitliche Nähe zur ao GV und das Verschweigen relevanter Informationen. So z.B. beim Immobilienverkauf. In der Ad-hoc gab es keine Angaben zu Mietzinsgarantien. Der Käufer hingegen hat detailliert berichtet, obwohl dieser nicht public ist. Das ist ein inakzeptabler Umgang mit den Aktionären und wohl einer der Gründe warum kein Vertrauen in Brändle, Lütolf die & Co. besteht. Insbesondere wenn man bedenkt, welche Sauereien in der Vergangenheit gemacht worden sind und welche Lütolf nun noch deckt. Deshalb wünsche ich mir endlich einen Vertreter, der keine Partikularinteressen hat, sondern nur als Investor an der Wertsteigerung von MBT interessiert ist.
 

81 Postings, 2047 Tage driftyKompetenz und Erfahrung im Solarbereich ?

 
  
    
25.10.19 12:21
Lütolf , der selbst erst vor wenigen Monaten von der Ruag zu MB gestossen ist, sollte zuerst selbst seine fundierte Kompetenz im Solarbereich vorlegen, bevor er Anderen dieselbe abspricht.
Ausser Diffamierungen gegen Herrn Kerekes habe ich davon noch nichts gesehen.

Vielleicht kann deshalb der CEO Brändle über den VR herausschwingen mit Kündigungsdrohungen?!

Die Aktionäre haben es am kommenden Mittwoch in der Hand dieses Spiel zu durchleuchten resp. zu ändern.

Meine Meinung zur Situation.  

6695 Postings, 3630 Tage paioneersetb...

 
  
    
25.10.19 12:53
in der wirtschaftlichen situation, in welcher sich mbt schon geraume zeit befindet, sind das leider good news. logisch wäre mehr drin gewesen, aber der käufer wusste doch auch, dass es mbt nicht so prall geht. jede million ist derzeit essentiell, weil es seit jahren an lukrativen aufträgen mangelt. bleiben diese weiterhin aus, dann wird es über kurz oder lang auch nicht mehr reichen, das tabelsilber zu verschleudern. dann ist der ofen aus!!!

ich hoffe doch schwer, ich habe mich nun klar und deutlich ausgedrückt...  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01AIS Verkauf - top für den Käufer

 
  
    
25.10.19 14:18
S&T AG hat EBITDA mrge von ca 9,5 bis 10 %. Sie sagen in ihrer Press Release


https://ir.snt.at/news/...ung_der_Softwarekompetenzen_fuer_di.de.html

AIS ist ein Softwareunternehmen, das sich seit über 25 Jahren auf die Entwicklung innovativer und flexibler Softwarelösungen im Bereich der Automatisierungstechnik spezialisiert hat und 2018 bei rund EUR 12 Mio. Umsatz wertsteigernde Gewinnmargen im Vergleich zur S&T Gruppe erzielte.

was sagt uns das? AIS hat höhere EBITDA Marge als S&T. Bewertung S&T an der börse 1,3 x Umsatz. dh wenn sie etwas kaufen das sogar höhere Profitabilität als S&T hat ist der umsatz mindestens 30 % wertsteigernd in der gleichen sekunde. MBt schafft immer wert. beim anwalt, beim management, beim VR und bei den Käufern der Assets. aber für die MBT shareholder?

Wie bei der Immobilie. Schnelle Eilmeldungen um sich zu profilieren aber für den aktionär na ja

Wenn die beim hauptasset HJt auch so um die Gewinnbeteiligung verhandeln dann gute Nacht!

Sentis hat vollkommen recht
Diese Leute können Kapitalmarkt NICHT!
Deshalb muss ein Aktionärsvertreter da rein.

hauptsache die extrem  teuren doppelstrukturen im management und in der holding werden nicht angetastet Dort werden Millionen verbrannt.

Ein KMU mit mittlerweile 800 Mitsrbeitern. Extrem teurer CEO und CFO 80? km weg vom business teurer VR!

, 3,4 mio budget für 3 executives, 750 k für 4 VR + teuren stab

was soll das?

völlig ausreichen würde

CEO 800 k
CFO 400 k
VR wie bei Ascom total 500 k
Holding: 3 Sekretärinnen max
Dr Erfurt ist ja heute schon der wahre CEO
Brändle spielt VRP und versucht sich an Strategie 800 km weg vom business
Lütolf ist der Statist für über 300 k
Average budget pro VR 187,500 chf!

management und VR budgets sind irre verglichen mit anderen unternehmen dieser grösse. ganz zu schweigen vom Leistungsausweis
 

324 Postings, 291 Tage setb2609hmm

 
  
    
25.10.19 18:13
also ich rechne da mal so - mbt hat personalkosten von ca. 01.mio ? pro mann ...

... das sind 140 mann - also 14mio personalkosten ...

... die machen 14mio umsatz ....

nehmen wir mal an die haben kein opex (sprich deren laptops kosten nix und die arbeiten auf dem boden im freien ...)

wie kann dann der laden mehr als so ziemlich gar keine ebit-marge haben ?
 

324 Postings, 291 Tage setb2609und ja

 
  
    
25.10.19 18:18
wenn mbt auf eine kerntruppe von 500+ mann zusammenkonsolidiert sein sollte - dann sollte es sich ausgehen, dass cfo, cto, ceo (wenn letztere nicht in personalunionen sein sollten) + VR mit 0.5-1mio in den personlkosten auftauchen (inklusive ein bis zwei vorstandssekretärinnen) - sprich 1-2% von den gesamtpersonalkosten - einsparung von 2.x mio per anno - also 25 stellen an anderer stelle - bei 80k ?/mann dann ggf. sogar 30 ...

nur da sind wir noch nicht ...  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01irre

 
  
    
25.10.19 22:56
https://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/...ert/story/27072347

Am Mittwoch kommt es im Stade de Suisse in Bern zum Showdown. An einer ausserordentlichen Generalversammlung müssen die Aktionäre von Meyer Burger entscheiden, ob sie Mark Kerekes als Vertreter des Grossaktionärs Sentis Capital in den Verwaltungsrat wählen wollen.


Dieser Verwaltungsrat wehrt sich seit Wochen mit Händen und Füssen gegen diese Wahl ?  so wie auch der Geschäftsführer Hans Brändle. In einem Brief an die Aktionäre kündete das Unternehmen Ende September an, dass Brändle zurücktreten werde, falls Kerekes gewählt werde.

Mit dieser Drohung habe Brändle Sorgfalts- und Treupflichten in seinem Arbeitsvertrag verletzt. Das sagt Peter V. Kunz, Direktor des Instituts für Wirtschaftsrecht an der Uni Bern. Er hat im Auftrag von Sentis Capital ein Gutachten zum Vorgehen der Führung von Meyer Burger geschrieben. «Es handelt sich dabei nicht um ein Parteigutachten. Mir wurden im Vorfeld keine Vorgaben gemacht», betont Kunz. Aber das sei hier auch zweitrangig.

«Juristisch ist es ein relativ simpler Fall», sagt der promovierte Aktienrechtsexperte. Die Führung von Meyer Burger habe rechtlich kein einziges Argument auf ihrer Seite, das gegen eine Wahl von Kerekes sprechen würde, so Kunz. Hingegen habe das Unternehmen selbst im Streit mit dem Grossaktionär rechtliche Grenzen überschritten.

Kein Interessenkonflikt

Da wäre zum Beispiel die Rücktrittsdrohung von Hans Brändle. «Eine solche Drohung steht klar im Widerspruch zu den Interessen des Unternehmens und der Aktionäre», sagt Kunz. Wenn ein Geschäftsführer öffentlich droht seinen Job zu kündigen, falls die Eigentümer etwas entscheiden, verstösst er damit gegen seinen Arbeitsvertrag.

«Ein Arbeitnehmer hat natürlich ein Kündigungsrecht. Aber er kann damit nicht öffentlich drohen.» Wenn der Geschäftsführer einer börsenkotierten Firma sich so äussert, kann sich das direkt auf den Geschäftsgang der Firma auswirken.

«Gegen die Wahl eines Vertreters des Grossaktionärs gibt es rechtlich kein einziges Argument.»
Peter V. Kunz Professor für Wirtschaftsrecht

Der Verwaltungsrat hätte diese Drohung jedenfalls keineswegs hinnehmen dürfen. «Als dem Geschäftsführer übergeordnetes Gremium hätte er sofort einschreiten müssen», sagt Kunz. Statt dies zu tun, machte er aber genau das Gegenteil. Der Verwaltungsrat instrumentalisierte die Drohung Brändles für seine eigenen Interessen ? nämlich die Nichtwahl von Kerekes.

Er signalisierte gegenüber den Aktionären damit indirekt, dass kein «Plan B» bestehe, falls Brändle gehe. «Solch ein Vorgehen ist schlicht unhaltbar», sagt Kunz. Ein Verwaltungsrat dürfe seine Strategie prinzipiell nicht von einer einzigen Person abhängig machen. «Das ist keine gute Unternehmensführung.»

Aber damit nicht genug: In der Abwehrschlacht berief sich Meyer Burger seinerseits auf das schweizerische Aktienrecht. Da Kerekes der Interessenvertreter eines aktivistischen Aktionärs sei, würde dessen Wahl einen Interessenkonflikt darstellen. Das sei rechtlich eine absurde Argumentation, sagt Kunz.

«Zwischen Meyer Burger und Sentis Capital sind keine Interessenkonflikte ersichtlich.» Weder besteht ein Konkurrenzverhältnis zwischen den beiden Unternehmen noch sei Sentis an einer konkurrenzierenden Firma beteiligt.

«Allfällige unterschiedliche Ansichten zur strategischen Ausrichtung sind jedenfalls kein rechtlich relevanter Interessenkonflikt», sagt Kunz. Als Grossaktionär sei Sentis Capital vor allem an der Wertsteigerung seiner Investition sowie an Mitsprache interessiert ? und das sei absolut legitim.

Zu wenig Leute im Verwaltungsrat

Kunz sieht im Vorgehen von Meyer Burger den typischen Fall eines Abwehrschlacht. In der jüngeren Vergangenheit fanden solche Konflikte immer wieder zwischen Führungen von Schweizer Unternehmen und ausländischen Grossaktionären statt ? Sentis Capital, in Österreich domiziliert, gehört dem russischen Investor Petr Kondrashev.

«Die betroffenen Schweizer Unternehmensleitungen haben dabei immer wieder zu rechtlich fragwürdigen Verteidigungsmethoden gegriffen und ihren institutionellen Heimvorteil ausgenutzt», sagt Kunz. So etwa im Fall der Sika, wo Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gemeinsam eine Übernahme durch den französische Konzern Saint-Gobain verhinderten.

Bei Meyer Burger geht es aber gar nicht einmal um eine Übernahme. Es geht darum, wie das Unternehmen, das seit sieben Jahren rote Zahlen schreibt, wieder auf Kurs gebracht werden kann. Dass solch ein Unternehmen bloss vier Verwaltungsräte hat, sei bedenklich, so Kunz. «Für eine effiziente Unternehmensführung braucht es unbedingt personelle Verstärkung.»

Ob der Vertreter von Senits Capital, Mark Kerekes, dafür die geeignete Person sei, könne er nicht beurteilen, sagt der Berner Uni-Professor. Klar sei aber, dass die mit rechtlichen Argumenten gegründete Abwehrhaltung von Meyer Burger «offen gesagt Blödsinn ist», so Kunz.

Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die Aktionäre von Meyer Burger der Argumentation des Verwaltungsrats Folge leisten werden.  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01Luetolf Antwort gewohnt unfundiert

 
  
    
25.10.19 22:57
https://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/...ert/story/27072347

Der Verwaltungsratspräsident von Meyer Burger, Remo Lütolf, weist die Vorwürfe von Peter V. Kunz zurück.Das Gutachten nehme zu den rechtlich relevanten Fakten und Fragen gar nicht Stellung nimmt, sondern zu von der Aktionärin Sentis Capital vorgegebenen Spekulationen und Annahmen.


Zur Rücktrittsdrohung des CEO im Fall der Wahl von Mark Kerekes in den Verwaltungsrat sagt Lütolf, «Hans Brändle ist frei zu entscheiden, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfeld er arbeiten will. Dabei spielt das Vertrauensverhältnis eine wesentliche Rolle». Hans Brändle habe auch nicht gedroht, sondern einfach seine Entscheidung für diesen Fall mitgeteilt.

«Wir mussten den Entscheid unseres Geschäftsführers kommunizieren.»
Remo Lütolf VR-Präsident von Meyer Burger

Der Verwaltungsrat sei sodann gemäss Börsenregeln und Aktienrecht verpflichtet gewesen, die Öffentlichkeit hierüber und über die Konsequenzen zu informieren. Zudem habe Kerekes als Vertreter von Sentis Capital Anfang August selber den Rücktritt von Brändle gefordert und den CEO immer wieder ungerechtfertigt und öffentlich angegriffen.

«Damit haben sie den Bogen überspannt», sagt Lütolf. «Dass sie dessen selbst geforderten und mit fragwürdigen Mitteln geförderten Entscheid kritisieren und ihre Rolle dabei dementieren, ist bedenklich.»

Auch stelle sich nicht die Frage eines Interessenkonflikts von Sentis Capital und dem dahinterstehenden Russen Petr Kondrashev, sondern von Mark Kerekes. Dass er mit dem Auftrag entsandt werden solle, die Interessen von Sentis im Verwaltungsrat zu vertreten, beisse sich mit der gesetzlichen Pflicht zur Vertretung der Gesellschaftsinteressen.

Ausserdem sei er unmittelbar Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Sentis und könne keine Mauer durch seinen Kopf ziehen. Aus diesem Grund nominierten Aktivisten normalerweise aussenstehende Personen, die nicht direkt in ihre Entscheidungen involviert sind.

Kerekes ist für Lütolf kein geeigneter Kandidat für den Verwaltungsrat. Kerekes habe weder den Leistungsausweis noch die Erfahrung: «Er ist ein Investmentbanker, hat noch nie in einem Industrieunternehmen gearbeitet oder in einer börsenkotierten Firma die Funktion als Verwaltungsrat wahrgenommen», sagt Lütolf.

Grundsätzlich sei der momentan vierköpfige Verwaltungsrat aber offen für eine personelle Verstärkung, doch könne dies im ordentlichen Rhythmus und unter Beachtung der dafür vorgesehenen Nominationsprozedere geschehen.

Ferner stimmt es laut Lütolf nicht, dass der Verwaltungsrat keinen Plan B für den Fall des Rücktritts von Hans Brändle habe. «Wir haben eine Eventualplanung gemacht. Aber ich bin zuversichtlich, dass es nicht dazu kommt.» Lütolf zeigt sich zuversichtlich, dass die Aktionäre die Zuwahl von Mark Kerekes ablehnen werden.  

6695 Postings, 3630 Tage paioneerlütolf...

 
  
    
26.10.19 10:26
hat doch eine tiefgebräunte zunge. was anderes war eigentlich, seit seiner wahl, nicht von ihm zu erwarten. brändle wird einen teufel tun und sich freiwillig die opposition in den vr holen. es ist doch für ihn schon unter seiner würde, sich öffentlich anprangern lassen zu müssen. was für eine impertinenz der aktionäre und medienlandschaft...

tja herr brändle, wer zu hoch steigt...  

6695 Postings, 3630 Tage paioneerfuw artikel...

 
  
    
26.10.19 10:39
Die Nervosität bei Meyer Burger steigt

Am Mittwoch entscheiden die Aktionäre über die Zuwahl der Aktivistin Sentis in den Verwaltungsrat. Es wird knapp.

SYLVIANE CHASSOT
S&T überweist an Meyer Burger für die Softwaretochter rund 14 Mio. Fr. in bar. S&T überweist an Meyer Burger für die Softwaretochter rund 14 Mio. Fr. in bar.

Vor der ausserordentlichen Generalversammlung (a. o. GV) zur Wahl von Mark Kerekes in den Verwaltungsrat von Meyer Burger (MBTN 0.399 -0.2%) verschickte die Solarzulieferin vom Thunersee diese Woche ein Feuerwerk an Medienmitteilungen. Zweimal ging es ums Verscherbeln von Tafelsilber, einmal um einen Auftrag des Start-ups Oxford PV. Die Massnahmen spülen rund 50 Mio. Fr. in die Kasse ? gerade genug, um im Überlebenskampf einmal Luft zu holen.
Die Verkäufe betreffen den Hauptsitz in Gwatt und das Software-Geschäft AIS. Das Gebäude bringt über fünf Jahre gestaffelt 42,5 Mio. Fr. Nach Rückzahlung der Hypothek bleiben für Meyer Burger 19 Mio. Fr.

Weitere Sparmassnahmen

AIS war mit der Übernahme von Roth & Rau zu Meyer Burger gestossen. Bei der Solarzulieferin gehörte sie zur Sparte Specialized Technologies ? der Sparte, die mit dem Fokus auf das Solargeschäft weiter an Bedeutung verlieren dürfte. Insofern passt der Verkauf zur strategischen Fokussierung. Er bringt Meyer Burger 14 Mio. Fr. mit einem Buchgewinn von 2 Mio. Fr. ein. Die 140 Mitarbeiter werde die österreichische Käuferin S&T übernehmen, teilte Meyer Burger mit.

Auch der Verkauf des Gebäudes ist nicht nur eine Massnahme zur Beschaffung von etwas Geld, sondern passt zur organisatorischen Neuausrichtung. Das operative Zentrum von Meyer Burger liegt im deutschen Hohenstein, und das Unternehmen will die Aktivitäten noch stärker dort konzentrieren. Die dritte Mitteilung der Woche betraf einen Auftrag. Oxford PV, strategische Partnerin von Meyer Burger zur Entwicklung der Zukunftstechnologie Perowskit, stocke die Produktionskapazität mit Meyer-Burger-Anlagen für 18 Mio. Fr. von 100 Megawatt (MW) auf 125 MW auf. Längst kommuniziert ist allerdings die Absicht, die Kapazität bis Ende 2020 gar auf 250 MW aufzubauen.
Die Aktie tat daher trotz all dieser Nachrichten keinen Wank. Beinahe untergegangen wäre dabei die Mitteilung der Stimmrechtsberaterin Glass Lewis, in der sie die Kandidatur von Kerekes unterstützt. Bei den Empfehlungen der Stimmrechtsberater steht es damit 2:2. ISS und Ethos unterstützen die Position des Verwaltungsrats und bezweifeln, dass Kerekes im Aufsichtsgremium einen Mehrwert liefern könnte. Glass Lewis und zRating hingegen setzen sich für eine Vertretung der Aktionäre im Verwaltungsrat ein.
Wer sich am Mittwoch im Stade de Suisse in Bern durchsetzt, hängt davon ab, wer mehr Aktionäre mobilisieren kann. Sentis, die zur Einberufung der a. o. GV eine Gruppe mit insgesamt vierzehn Aktionären gebildet hat, vereinigt rund 11,5% des gesamten Kapitals.

Mobilisierung entscheidend

Damit Meyer Burger eine Chance hat, Kerekes? Einzug in den Verwaltungsrat noch abzuwenden, müssen in Bern mehr als 23% des Aktienkapitals vertreten sein. An der ordentlichen GV diesen Mai betrug die Quote 33,5%. Damals wurde von vier Anträgen von Sentis, die der VR nicht unterstützt hatte, nur einer angenommen. An anderen GV betrug die Aktionärsvertretung jedoch deutlich weniger als 30%. Das Unternehmen teilt auf Anfrage mit, die Zahl der Anmeldungen zur GV sei «im Rahmen» der Vorjahre ? offenbar noch nicht so viele, dass man sich zurücklehnen mag. Ausser den Medienmitteilungen erhielten die rund 18 000 Aktionäre von Verwaltungsratspräsident Remo Lütolf mehrere Briefe.

https://www.fuw.ch/article/meyer-burger-verkauft-software-geschaeft/  

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@setb2609 Deine AIS Rechnung

 
  
    
26.10.19 13:29
diese Firma AIS in Ostdeutschland hat mit Sicherheit keine durchschnittlichen Personalkosten von 100k pro Kopf hat. Eher 50 bis 60k max.

Laut S&T Aussendung liegt die EBITDA Marge über der eigenen von 10%

Du solltest Dich eher fragen, wer dann alles über den 100k liegt und ob diese Leute auch Gewinne erwirtschaften. In der Thiner Holding gibts uebrigens einige die mir da einfallen !

Wafer war profitabel, Gebäude hat 3.6 Mio Mieteinnahmen und AIS war profitabel.

Wenn das so weiter geht, bleiben hohe Verluste und teures Personal übrig.
 

324 Postings, 291 Tage setb2609tja

 
  
    
26.10.19 13:48
das mit den personalkosten ist dann wohl das thema - denn wenn die jungs in hohenstein (400 mann - und damit ein guter teil - 50% - des verbleibenden anteils von mbt) auch nur bei 50-60k? liegen - was ja aufgrund der lage und des produktionsanteils gemischt mit ingenieuren/pjm sinn machen würde - und bei muegge und in eindhoven (die ja ggf. auch als non-core zum verkauf stehen könnten) - dann gilt ja mal folgende kleine rechnung :

140*50k? - dann gehen da 7mio ab von - von ca. 100-11xmio bei zuletzt 999fte (gut da gibt es sicher noch ein paar effekte, die nachlaufende sind, wenn man die 57mio in h1/2019 ansetzt)
... aber best case landet man bei um die 90mio personalkosten ...
... davon würden dann nach der rechnung hier für die 4xx leute in hohenstein und bei muegge 20-25mio an personalkosten draufgehen ...
... wenn man im service ausland bei henecke und in eindhoven 3xx leute allokiert - die auch kaum mehr verdienen sollten (sales  zähle ich mal zu thun) - dann reden wir hier von 15-20mio ...

... sprich 45-50mio müssten dann von den paar jungs (100+ xx) in der schweiz (thun, neuchatel) und im sales worldwide verbraten werden - sprich im schnitt hätten die das 10-fache gehalt des durchschnitts ...

tja - wenn die welt so einfach wäre - dann wäre es wohl klar, was hier passieren müsste ...

nee, im ernst - konzentration in hohenstein (d.h. ggf. auch swct - bis auf vielleicht einige leut im f&e bereich in der schweiz) - flache hierarchien bei muegge und vor allem bei pasan, hennecke um die standorte koordiniert mit einem management in hohenstein laufen zu lassen - eindhoven halten wir mal komplett raus - dann hätte man nach deiner lesart wenige in hohenstein oberhalb von 60k ? (was ja durchaus ein ing- gehalt abdecken kann) - und damit selbst bei verbleibenden 600-700 mann (unter der annahme, dass eindhoven aussen vor ist) noch36-42mio personalkosten (gegenüber ansonsten 60-70mio - was alleine einsparungen von 20-30mio wären - lass es 20mio sein ...

gegenüber den 120mio die da derzeit aufgebracht werden müssen wäre das ein meilenstein - wenn man gleichzeitig absichert, dass man jedes jahr ein dutzend helias (was letztlich nur 1.x GW an produktionskapa entspricht) mit 30-50% rohmarge raushaut - denn dann wäre immer noch das wrde dann selbst bei 10-12mio pro maschine (anstelle von 20mio laut listenpreis - siehe oxford pv) personalkosten + opex abdecken ...

 

324 Postings, 291 Tage setb2609was mich hier allerdings stört

 
  
    
26.10.19 13:58
ich glaube kaum dass die milchmädchenrechnung oben so stimmt - und ich glaube auch nicht zwingend, dass 50-60k für eine bude voller informatiker (selbst im osten) so stimmt ...

... aber hier müssten dann schon die 100 top verdiener bei mbt benannt werden können, die dannn pro jahr 50% der peronalausgaben bei mbt ausmachen - wenn man wirklich mit so einer argumentation her reingeht ...

... daran fehlt's - und am ende denke ich schon, dass wir bei 500-600 mann landen werden (+ eindhoven)  und das wir hier unter 100k pro mann landen könnten - denn brändle bspw. bringt es nichts, wenn er zwar  mit rec, ... einen deal aufsetzt - das ganze aber an unwirtschaftliichen strukturen bei mbt scheitert - und nur nach unten zu treten bringt auch nichts (aber nur auf die 3.x mio für das management zu schielen eben auch nix)  

324 Postings, 291 Tage setb2609mal nebenbei

 
  
    
26.10.19 14:03
hoch dotierte verträge (wenn sie jetzt nicht schlüsselpositionen in der f&e bspw. sind wie erfurt - den ich auch eher bei 100-200k sehen würde als sonstwo)  - sind in der regel zeitlich terminiert - so ja wohl auch brändles - wenn ich das richtig gelesen habe ...

ergo : das braucht etwas, wenn man sowas auslaufen lassen möchte ...

... und eines noch : wenn man jetzt auf sales (in china) verzichtet und im endeffekt ein business fährt, dass im endeffekt nur wenige kunden adressiert und mit denen verträge auf management-level und in enger kooperation gemacht werden - dann kann eine grosse und meist mit boni gepimpte sales-force einpacken - früher oder später - das man das - wenn man bis ende letzten / mitte dieses jahes noch produkte im perc bereich gepitched hat schon in den personalkosten sehen sollte, glaube ich nicht ...

 

74 Postings, 159 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    
26.10.19 15:46
Erfurt 100 bis 200 ? Muss Dich enttaeuschen: der liegt irgendwo zwischen 700 bis 900k chf - den hat man aufgewertet dass es kein Murren wegen der koeniglichen Gehaelter in Thun gibt ;)

CFO Haener ebenfalls 700 bis 900 k chf, 800 km weg vom operativen Geschehen

Holding CEO Braendle 1,1 bis 1,2 mio 800 km weg vom operativen Geschehen  

7 Postings, 47 Tage drNebenwerteIch fahre zur GV und nehme gerne Ihre Fragen mit

 
  
    
1
26.10.19 17:22

324 Postings, 291 Tage setb2609@long

 
  
    
26.10.19 17:42
das ist doch eigentlich gut - befristete arbeitsverträge mit efkläcklichem impetus aus die personalkostenstruktur

... dazu ein paar schlüsselkunden, bei denen es (überlebens)wichtig ist, dass mbt effizient funktioniert ...

... und mal ehrlich - mbt wird nur dann einen ankeraktionär bekommen - wenn der nicht das gefühl hat, dass hier geld privatisiert wird - anstatt es in firmenentwicklung (vorsicht : das ist immer noch ein szenario mit gewinn (und damit einem positiven kgv) aber ein massiver unterschied zu dividendenausschüttungen !!!) zu stecken ...

... das gute bei sentis ist, dass die einzige adäquate antwort darauf ein dem management verbundener ankeraktionär wäre ...

... das management wird also auch bei sich(in thun) konsolidieren müssen - wenn sie das bullshit-bingo mit sentis alsbald möglich wie man es bei einem fähigen management in aller ruhe erwarten kann ...

... dann kann auch sowas aus der nummer hier werden wie eine nordex nach dem kapitalschnitt in der letzten dekade - als klatten dazukam als ankeraktionär und der kurs sich verzehnfachte ...  

142 Postings, 4293 Tage mesuet@drNebenwerte - stark, Respekt !

 
  
    
26.10.19 22:34
bin nicht investiert, les nur mit weil ich generell Solar-Werte verfolge und auf Chancen warte ...
Die Möglichkeiten der Bewertung ist leider begrenzt und nicht wirklich tauglich für die Worte die ich finden wollte ...  

7 Postings, 47 Tage drNebenwerteDankeschön

 
  
    
26.10.19 23:20
Mich interessieren Ihre Fragen, auch wenn Sie nicht investiert sind ;)  

81 Postings, 2047 Tage drifty@drNebenwerte

 
  
    
27.10.19 00:33
Bin auch Kleinaktionär.
Meine Frage: weshalb stellt sich "Ethos" auf die Seite des VR bei MB?
Vor allem hätten die sich zum mindesten ähnliche Gedanken machen müssen wie Professor Peter V. Kunz.

 

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