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Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

Seite 1 von 84
neuester Beitrag: 15.12.19 21:07
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 2083
neuester Beitrag: 15.12.19 21:07 von: LongOnly01 Leser gesamt: 653013
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bewertet mit 27 Sternen

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5925 Postings, 4314 Tage PalaimonMeyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

 
  
    
27
19.01.10 11:52
Da am 18. Januar 2010 die Fusion mit der 3S Industries und der damit einhergehende Aktiensplit 1:10 vollzogen und außerdem eine neue WKN zugeteilt wurde (WKN: A0YJZX ISIN: CH0108503795), muss ein neuer Thread her.

Nach 4 Jahren Anteilseigner der 3S, die gerade in der letzten Zeit große Freude bereitet hat, hoffe ich auf einen weiterhin so positiven Verlauf meiner neuen Aktie.

Kurs heute

Realtimekurs MEYER BURGER
Kurs ? Zeit Volumen
      Geld     18,76            11:46:04§250 Stk.
     Brief     19,14            11:46:04§250 Stk.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Angehängte Grafik:
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meyer_burger.jpg
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2057 Postings ausgeblendet.

82 Postings, 163 Tage LongOnly01Braendle & Luetolf Dream Team Teppichetage

 
  
    
1
06.12.19 10:25
Das Problem ist das Brändle sich komplett bei den Institutionellen verbrannt hat. Deshalb ist er auch untergetaucht. Es wird keine IR mehr gemacht.

So gewinnt man keine neuen Investoren für die Aktie.

Auch wenn positive News und Cash Flow in Zukunft kommen und die werden sicherlich kommen, gibt es den Brändle- und Lütolf-Abschlag . Und der wird erheblich sein. Fuer die Investoren stehen diese Leute dem eigenen Geld im Wege.

Wenn man sich an die Bewegungen der Wandelanleihe erinnert, dann glaube ich einfach denen traut niemand mehr.

Im Tief wurde die im Spätsommer für 86 verkauft.

Weil es kein Update zum Immobilienkauf gab.

Jetzt gibt es keine Updates zu den Aufträgen.

Dazu ein Strafverfahren und grottenschlechte Investor Relations.

Brändle dürfte einen Fatalismus entwickelt haben, dass die Ostdeutschen es hinbekommen oder eh alles aus ist.

Bei den paar Retail-Investoren kann er noch seine Show abziehen. Aber bei keinem einzigen Insti mehr.

Der ist am Kapitalmarkt verbrannt, aber komplett!

Das weiß er, deshalb redet er nicht.

Und was man nicht vergessen darf. Bei den anderen Schweizer Gesellschaften, wo sich die Verwaltungsräte so aufgeführt haben, da gab es zumindest Aktionäre die hinter diesen VRs gestanden haben.

der Stimmenkauf mit Firmengeldern und proxy solicitation läuft hauptsächlich bei den ausländischen passiven Instis. das muss man auch mal sagen.  

6696 Postings, 3634 Tage paioneerlongy...

 
  
    
06.12.19 10:39
absolut dito.

ich bin froh, wenn ich hier meinen ek wiedersehe und dann werde ich mich schnellstmöglich verabschieden und mir wünschen, dass diese aktie nie erfolg haben wird. es ist ein einziges trauerspiel, seit jahren und die aktionäre haben es nicht verdient, grossen gewinn einzufahren. sie hatten die chance auf einen nachhaltigen change, haben sich jedoch wieder einmal falsch entschieden und zwar pro brändle. was muss eigentlich noch geschehen, damit es der letzte begreift???

so dumm können echt nur mbt aktionäre sein, tut mir leid dies so deutlich zu formulieren, aber das ist ein fakt. die beweislage ist hierfür zu erdrückend...  

331 Postings, 295 Tage setb2609new european green deal

 
  
    
07.12.19 23:57
https://www.pv-magazine.de/2019/12/06/...uropaeischen-green-deal-auf/

bedeutet 100mrd an invest durch die eu getriggert ...

wenn man sich wacker ansieht - dann braucht man dingend hochleistungszellen mit geringem aber dafür hochreinem si- einsatz :

https://www.pv-magazine.de/2019/12/06/...lust-von-750-millionen-euro/

die 70+kT von wacker (20kT davon in den usa)  dürften für 30+ GW gut sein - also in etwa das was die eu in nächster zeit brauchen wird ...

vielleicht sollte man einfach mal ein paar 10GW an hjt - mit der option auf perovskit-tandem-zellen bauen - von einem hersteller aus der eu und in der eu (auch östliche länder wie ungarn, ...) sind ja in der eu ...
 

82 Postings, 163 Tage LongOnly01Solar Markt in Europa waechst 100 % in 2019

 
  
    
11.12.19 08:16
von Solar Power Europe
Solar is thriving in the EU ? in 2019, the EU solar market saw an increase of over 100%!

Our new EU Market Outlook for Solar Power found that 2019 was the strongest growth year since 2010, with more new solar capacity installed than any other power generation technology in 2019, and Spain becoming the EU's largest solar market, adding 4.7 GW.

Download EU Market Outlook ?? https://bit.ly/353G9Gx  

82 Postings, 163 Tage LongOnly01Meyer Burger und Ausreden

 
  
    
2
11.12.19 08:18
Ich möchte von MBT nie wieder das Wort Krise hören

Der Markt boomt wieder und zwar auf breiter Front. Einzig die Chinesen reduzieren und das bewusst.

In einem boomenden Markt mit der besten Technologie mit geringsten Produktionskosten und Praemien bei Verkaufspreisen keinen grossen Erfolg und kein starkes Wachstum zu haben zu haben, kann nur dem Management von Meyer Burger zugeschrieben werden.



 

3164 Postings, 6669 Tage GilbertusEU Strafzölle für CHINA

 
  
    
1
11.12.19 13:03

In Sachen Solarzellen wäre dies mehr als gerechtfertigt, denn China subventioniert zum grossen Schaden europäischer Solar-Firmen ihre Betriebe.

Also los nach dem Vorbild Trump, oder keine Eier i.d. Hose?

https://www.pv-magazine.de/2019/12/06/...lust-von-750-millionen-euro/

yell



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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

331 Postings, 295 Tage setb2609tja

 
  
    
11.12.19 21:06
... am ende hat Wacker doch einfach das Problem, dass sie sich von China abhängig machen ...

... sie hätten die Möglichkeit vertikal zu integrieren - zumindest bis wafer - und dann - bspw. mit mbtfür 25GW zu kooperieren - (20GW wären ca. 75kT - also in etwa der grössenordnung dessen was wacker ausstossen kann)

für hjt (ggf. + perovskit)  wäre das hochreine poly-si von wacker perfekt - wacker könnte sich zudem wie longi auf mono-ziehen und n-type fokussieren und damit die lücke schliessen ...

was die eu angeht - die müssten erstmal nur die rohs auf solarmodule (mit ausnahme perovskit) anwenden - und schon wären swct - bleifreie - module ein hit - und diverse chinesische hersteller ziemlich im umstellungszwang ...

... zum anderen muss man allerdings auch mal realisieren - wer mit longi und jinko mitspielen will - der kann nicht in der nische mit ein paar GW bleiben und nicht im wafer-geschäft einen fuss drin haben ...

insofern wäre wacker - mit n-type wafer supply - n kooperation mit mbt ein dreamteam bei dem man eigentlich nur eine adäquate (50-70%) förderung wie bspw. die 3.2mrd für die batterien bräuchte - für die ansiedlung in einem nierdiglohnland im osten der eu - ungarn (wo ecosolifer sitzt), ... ist von burghausen eigentlich gar nicht soweit weg - näher als hamburg ;)

wichtig dann noch durch industrie 4.0 den headcount niedrig halten und bspw. durch oxford pv die aufwuchspotential nutzen ...

... branding nicht vergessen und eine suppply chain bspw. für solarglas sollte man auch low cost high quality orgaisisieren ...

... und schon hätte man in wenigen jahren einen europäischen champion im reigen der tier1  - würde ja reichen ...  

331 Postings, 295 Tage setb2609der weg kann nur die gesamte wertschöpfungskette

 
  
    
12.12.19 22:19
sein - wenn man europäisch denkt :

https://www.pv-magazine.com/2019/12/12/...half-cut-mono-perc-modules/

sprich man muss zu grossen n-type wafern - und hocheffizienten prozessen basierend darauf ...

die kombination wacker (poly->wafer - bei wafern waren sie ja mal drin) und on top mbt mit hjt (+ oxford mit tandem perovskit) - das wär's - wacker könnte ohne probleme sicherheiten für eine zellproduktion bei mbt/oxford abbilden ...

wenn der new green deal da dann noch hinsichtlich china parität bei den investkosten abbildet - kann das mit entsprechender automatisierung an entsprechend verteilten standorten in europa was werden - aber wenn dann muss das in den nächsten 5 jahren multiple 10GW erreichen ....  

331 Postings, 295 Tage setb2609risen hjt : 440wp / 60 zellen

 
  
    
12.12.19 22:34
das ist die andere wichtige info - bei vergleichbarem modulwirkungsgrad (risen 21.6%) wie rec solar beim 380wp modul ( 21.7%) erreichen die jungs von risen 440wp - das kann dann wohl nur über die fläche der zellen gehen - dann müsste das allerdings schon ein sprung sein a la M2 beim alpha auf M6 beim risen hjt modul - ich dachte eigentlich rec hat M4 (korrigiert mich da einfach mal bitte - falls falsch) ....

am ende zeigt dies auf, dass mbt eigentlich bei gleicher anzahl an wafern pro tray - aber grösseren wafern durchaus signifiante steigerungen im durchsatz der helia erzielen können müsste, wenn allein die kernkunden die marktentwicklung zu grösseren wafern mitgehen - oder (falls es einen kunden/kooperationspartner wie wacker geben würde) selber tragen ...

es zeigt aber auch - die premium ecke für hjt ist sehr endlich - und cost out plus produktivitätssteigerungen sind zwingend notwnedig - risen baut 2.5GW hjt produktion - mit wem bei pecvd / pvd ? (von ardenne ?) da muss man mit dem strategischen kunden und 600MW aufträgen schon 4 jahre jedes jahr einen auftrag abarbeiten - das könnte zu lange dauern - wenn andere ordentlich skalieren mit 2.5+GW  pro chunk ...
 

331 Postings, 295 Tage setb2609risen 3

 
  
    
12.12.19 22:52
fakt ist allerdings auch, dass die jungs von risen im moment noch in einem bereich unterwegs sind :

http://risenenergy.com/index.php?c=show&id=470

in dem sich hevel, ecosolifer, ... auch tummeln ...

https://ecosolifer.com/documents/ecosolifer_module_datasheet_335W.pdf

https://www.hevelsolar.com/en/b2b/  

331 Postings, 295 Tage setb2609eh kloar

 
  
    
14.12.19 14:27
bis zu nächsten gv wird es :

- einen folgeauftrag über 600MW von rec geben (wohl gescheit eingetaktet) - 75mio
- falls sie die erste linie bei oxford pv hinreichend schnell hochziehen können - < 9monate sollte sich ja ausgehen - dann gibt es einen folgeauftrag über 20 mio chf für die 2. linie

-> also bummelig 100mio chf auftragseingang im H1/2020

das war es dann im wesentlichen (ohne spec. tech) auf der auftragseingangsseite - ohne "überaschungen" von enel, ecosolifer (2. linie - der frosch dürfte noch länger auf sich warten lassen ...) oder aus den usa ....

ich erwarte da also genau zwei meldungen - und zwar hübsch vor der gv - damit wäre die pflicht erledigt ...

zur kür zählt wahrscheinlich schon der exklusivitätsvertrag mit rec - aber für die gv wäre das natürlich schon eine dreingabe, die die "oberflächlicheren" gemüter sicher wieder faszinieren dürfte ...

anonsten könnte man natürlich nochmal cash ziehen, indem man henneke, pasan oder die drucker liquidiert - bei letzterem denke ich, dass sie dazu zeit brauchen (bei ersterem sehe ich eher eine inhouse konsolidierung als wahrscheinlich - tester als abrundung von bestehendem geschäft mit rec/oxford) ...

jede kritik auf der gv würde wohl im keim erstickt, wenn sie  einen weiteren straegischen kunden in der grössenordnung von rec präsentieren würden ...

das ist aber alles schon kür  ...

was die technologieseite angeht - 25% hjt wirkungsgrad zu erreichen zur SNEC/GV - also ende H1/2020 wäre wohl dem eigenmarketing dienlich - sonst könnte es peinliche fragen zur konkurrenz aus china geben ... ;)

... und ja - selbst der vdma hat erkannt grössere wafer tun not :

https://www.pv-magazine.com/2019/11/05/...ss-larger-wafers-says-vdma/

was dann ggf. auch den output der helias ohne, dass man am prozesstakt drehen muss noch etwas steigern könnte (10-20% ?  entsprechend 250wph-500wph)  

82 Postings, 163 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    
14.12.19 15:07
der von Dir geschilderte Bummelgang wäre nichts anderes als Managementversagen auf allen Ebenen...

NUR 1,2 GW in 1 1/2 Jahren obwohl Meyer Burger REC auf volles Risiko mit dem Geld der Meyer Burger Aktionäre vorfinanziert hat und von der Intensivstation geholt und wiederbelebt hat- selbst 2 GW wären an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Lütolf und Brändle sprachen von ?Multi-Gigawatt?. 2 oder 3 GW wären ?Multi?, ja aber ein schlechter Witz wenn man für soetwas eine ?Teil-Exklusivität? am führenden PV Produkt weltweit vergibt. gleiche Produktionskosten wie PERC aber Verkaufspreise signifikant über PERC (Zitat Dr Erfurt, CEO Meyer Burger Deutschland).

Das wären weniger oder gerade einmal etwa 2 % der globalen PV Kapazität, die auch in diesem Jahr wieder massiv gewachsen ist und massiv weiter wächst.

Zitat aus einem Jungfrau Zeitungsartikel
https://mobile.jungfrauzeitung.ch/artikel/176818/

?Der Solarmarkt ist einer der am stärksten wachsenden Sektoren weltweit. Die Meyer Burger Deutschland GmbH produziert Hightech-Maschinen, mit denen Solarzellen und Module hergestellt werden können, die sowohl kostenmässig als auch im Verkaufspreis weltweit führend sind. Dies ist in der Industrie mittlerweile unbestritten. Ein Kreis von exklusiven Partnern kann enorme Profite aufgrund der «Exklusivität» mit der Meyer Burger-Technologie erzielen. Die alles entscheidende Frage ist dabei: Wie hoch wird die Gewinnbeteiligung für Meyer Burger als Gegenleistung für die «Exklusivität» sein? Eine Führung, die unter solchen Voraussetzungen kein starkes Wachstum für die Aktionäre schafft, sollte sich hinterfragen ....?

 

82 Postings, 163 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    
14.12.19 15:18
finde diesen Brief sehr interessant. Am Ende verdeutlicht das Geschriebene wie sehr sich eine gewisse Exklusivität für die MBT Aktionäre auszuwirken hat , und die Gefahr dass Management und Verwaltungsrat aus Unfähigkeit viel zu niedrig anhalten und den MbT Aktionären die upside rauben  

331 Postings, 295 Tage setb2609multigigawatt

 
  
    
14.12.19 20:36
naja - auch rec spricht ja von 2-3GW produktionszubau - aber rechnen wir mal :

600MW sind da -- mit 6(?) linien a 100MW
2020 kommen nochmal 600MW  - nachdem mbt nun "geübt" hat und wahrscheinlich schonnoch 6 linien auf halde produziert hat (der lagerbestand würde es ja hergeben) - könnten sie die dann auch in 6-9 monaten - also bis ende 2020 rampen.
dann nochmal 6 linien in 2021 ...

... und in dem kontext dann ggf. ein upgrae auf etwas grössere wafer/hhere effizienz und von 2400wph (die derzeit nicht voll gebracht werden bei 100MW !!! - da könnte man auch locker 125MW rausholen) - und man kann die linien von 600MW auf ca. 1GW upgraden ...

... schwups sind da 3GW zugebaut worden ...

 

331 Postings, 295 Tage setb2609der schwachpunkt

 
  
    
14.12.19 22:03
bei der betrachtung von sentis liegt in der annahme, dass man 2GW (konstant über die jahre) für 100mio / GW (bis 2025 - danach für 70mio /GW) absetzen kann ...

die preise stimmen ja schon  für rec (insbesodndere wenn man annimmt, dass man die anlagen nochmal gescheit upgraden kann, um den durchsatz in W zu erhöhen)

das problem ist, dass brändle von 600MW folgeauftrag auf der aogv gesprochen hat - kann ja sein, dass die jungs von rec wirklich so weiter machen - und dann 2025 wirklich 5+GW haben - aber wie sieht dann die EBITDA-Rechnung für MBT aus (ohne Zusatzgeschäft - oder massive Konso ?)

... was die Anmerkungen zum zusätzlichen Absatz angeht - naja - das liesse sich relatiiv einfach lösen - MBT darf die Anlagen intern - also im konsolidierten Bereich einsetzen (Oxford wird ja konsolidiert) - dann hätte man eine Lösung ...

Für Enel könnte sowas auch eine Idee sein (für Ecosolifer ggf. auch) ...

 

82 Postings, 163 Tage LongOnly01@setb2609

 
  
    
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15.12.19 11:09
MBT schafft derzeit laut eigenen Angaben 2.5 GW pro Jahr mit den bestehenden Kapazitäten in Hohenstein und kann durch Auslagerung von Halbfertigteilen nach Spanien (SmartWire wird beteits dort produziert) diese sehr schnell auf 4 GW steigern. Die 2 GW von Sentis verstehe ich eher als eine Art künstliche Verknappung, um den Vorteil für die Exklusivpartner möglichst lange zu halten. Die Chinesen wie Longi expandieren derzeit bei PERC in 5 GW Schritten. Sollte HJT tatsächlich überlegen sein, wäre das ja nur eine Frage der Zeit bis die grossen Chinesen das machen müssten.Dann würden die bei MBT ganz andere Volumina ordern.

Dieses Potential mit anderen Chinesen gibt man aber für einen Exclusiv-Club/westlicher Wertschöpfungskette auf, daher muss dieses aufgegebene Geschäftspotential so kompensiert werden, dass es für die Meyer Burger Aktionäre stimmt.

MBT verkauft sogar in diesem Jahr noch weit mehr als 5 GW PERC an die Chinesen. Im Vergleich dazu sind die 2 GW extrem wenig, für die überlegene Technologie. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob die 2 GW an REC alleine oder an 2-4 weitere Partner verkauft wird. Wichtig ist nur, dass der Ramp up Plan abgestimmt wird und keine interne Konkurrenz entsteht. Es muss auch nicht unbedingt sein, dass alle eine Gewinnbeteiligung anbieten. Oxford tut das nicht und der US Kunde wahrscheinlich auch nicht. Dafür bezahlen die aber auch einen deutlich höheren Preis pro GW (Oxford für die ersten 100 MW Linie 20 Mio. und für den Perowskite Upgrade der Linie 18 Mio.) und leisten die üblichen Anzahlungen. Ich vermute, dass REC zu den Selbstkosten kaufen durfte und keine Anzahlung leisten musste. Der richtige Mix ist entscheidend. Da zeigt es sich, wie gut das Management ist. Zumindest haben sie es jetzt selber in der Hand.

Es wird immer wieder daran gezweifelt, ob MBT überhaupt 2 GW HJT verkaufen kann. Natürlich kann es das denn es ist im globalen Massstab nichts.

Auf der anderen Seite expandieren führende Hersteller in 5 GW Schritten bei PERC. MBT kann so wie früher warten bis die grossen Spieler einsehen, dass HJT überlegen ist, dann würde man wohl eher 10 GW und mehr pro Jahr verkaufen.

Oder man baut sich eben diesen exklusiven Club auf, indem man die Menge künstlich verknappt und den Vorteil in Form einer Oligopol Rente abschöpft. Die 2 GW sind nicht utopisch sondern eine gezielte Verknappung. Vielleicht kann man das auch mit 3-4. Man darf es nur nicht im 10 GW Massstab an die Chinesen verkaufen.

Ergo... das Management von Meyer Burger steht unter Druck angemessene Grösse und gute Gewinnbeteiligung für die MBT Aktionäre rauszuholen. Bei 7 cent Vorteil im grossvolumigen Geschäft und bei zweistelligen Vorteilen im Dachgeschäft muss für die Aktionäre einiges drin liegen. Schliesslich hat Meyer Burger REC ja aufgepeppelt mit dem Geld der Aktionäre und von der Intensivstation geholt.  

331 Postings, 295 Tage setb2609um nicht missverstanden zu werden

 
  
    
15.12.19 11:30
ich halte auch eine relativ konstante grundauslastung zwischen 12-24 linien pro jahr für die wirtschaftlichste lösung - sowohl für mbt - als auch für die kunden ...

... nur glaube ich noch nicht, dass rec hier die singuläre lösung sein dürfte ...

... ich könnte mir vorstellen, dass mbt selbst mehr tun muss - und am ende ggf. bspw. mit enel (oder ecosolifer, ... bei erfolg ihrer bemühungen) und wie bereits geschehen mit oxford hier einsteigen muss ...

... so hätte man dann zwei aspekte - erstens 3(+) kunden/standorte (in asien, europa, amerika - südamerika, indien, mena  fehlt bisher btw. - von russland will ich nicht sprechen - aber wie es mit hevel weitergeht wäre ja auch mal spannend und ich bin da agnostischer als die herrschaften in thun ;) ...)  und :

- man könnte rec zusagen, dass man als einzigen externen (!) kunden an rec hjt equipment verkauft ...

... rec kann sich ausrechnen, dass damit (aufgrund der fiskalen möglichkeiten von mbt) die konkurrenzsituation begrenzt ist - beteiligungen würden in andere richtungen gehen :

- oxford ist auf tandem ausgerichtet - nicht recs kernmerkt
- enel hat selbst so eine grosse interne pipeline - allein das projekt in andorra (https://www.pv-magazine.com/2019/12/13/...o-host-1-58-gw-solar-park/) mit dem sie quasi das ganze land + umgebung mit strom verorgen würde quasi über eine dekade die produktion in catania auslasten - oder eine produktion von 1GW für 2-3 Jahre - also inhouse geschäft für grossprojekte - nicht im fokus von rec - ausserdem scheint enel irgendwie eine roadmap auf 28+% zu kommunizieren für die nächsten jahre - sie scheinen also irgendwie eine möglichkeit zu sein das tandem-projekt mit oxford zu industrialisieren
- ecosolifer - die werden wohl nur wachsen - wenn der frosch wirklich im rahmen des 10GW h2-projektes landet - am ende ist das auch ein grossprojekt, das für rec nicht erreichbar ist - und ecosolifer wäre wohl sehr dankbar, wenn mbt hier eine beteiligung - im gegenzug füreffektiv niedrigeren capex für 2GW an anlagen bereitstellen würde - im endeffekt beteiligung gegen günstigere maschinen (am ende beteiligung für eine bereitstellung der maschinen zu selbstkosten - hoffentlich inklusive overhead-kosten bei mbt)
- das us--geschäft, hevel und die türkei lassen wir mal jetzt als opportunitätsgeschäft ausssen vor ...

am ende wären enel und ecosolifer für 1-4GW in den jahren bis 2023(25) gut - also vielleicht 250-1GW on top zu den 600MW die zu rec gehen (wenn man die rec maschinen upgradet - dann gehe ich wie gesagt von bis zu 1GW hier aus) ...

wenn man also das volle potential so ausschöpft - dann könnte man vielleicht 2GW erreichen - allerdings wäre der punkt, dass das ebitda wie auch immer hier in beteiligungen (minderheitsbeteiligungen von 30-50% wären wohl möglich unter den genannten bedingungen)  zurückfliessen würde - am ende bliebe dann am ende etwas bei dem man effektiv überhaupt kein / ein minimales ebitda aus dem anlagengeschäft (bereinigt um die beteiligungswerte/zuflüsse) hätte - die gewinne kommen dann über die produktions-kickbacks ...

was mich beunruhigt ist, dass enel vielleicht eine valide option ist - allerdings wohl auch eher für 4-6 maschinen als für ein dutzend, wenn man denen genau zuhört (derzeit) und ecosolifer eher eine option ist, die voll von EU-subventionierung ihres silver frog abhängt ...

wenn man einen/zwei andere kunden - sagen wir hanwha, tesla (die haben ja nun leider schon pana mit 1GW in den staaten - auf der anderen seite hat pana an gs solar in asien verkauft - merkwürdige situation ...) , ... gewinnen könnte - oder aber etwas mit geld im hintergrund in indien, mena, südamerika - dann wäre das wohl sehr gesund und würde auch etwas licht darauf werfen wie man hier eine gruppe von kunden wie rec strukturieren könnte - ohne rec zu nahe zu treten - oder rec davon zu überzeugen, dass der markt nicht in 500-600MW chunks wächst - sondern 5GW die chunks sind in denen heute gedacht wird (wohl früher oder später / mehr oder weniger auch im zellbereich - wenn dort vielleicht auch nicht in einem projektzeitraum von einem jahr - sondern 2-3 jahren umsetzungszeitraum) - denn was bei rec ja nicht klar ist - was passiert - wenn die in 2021(22) ihre 2-3GW ausbau erreicht haben und damit auf dem level sind wie LG oder die ehemalige sunpower zellproduktion - denn dann muss man von residential-markt auch etwas mehr über den tellerrand schauen und in grössere parkprojekte gehen - am ende : hjt hat hervorragende bifacilität und mit glas glas kann man hervorragend die harten bedingungen in wüsten adressieren (rec hat ja gerade 50 jahre lifetime / bakability von modulen diskutiert - das ist wohl kaum wichtig für residential ;)) - nur bei solchen parks - wie sie jinko im GW-massstab pro projekt in mena realisiert muss man auch die richtige errichtungslogistik -infrastruktur haben und die richtigen kosten ...




 

331 Postings, 295 Tage setb2609@longonly

 
  
    
15.12.19 11:33
bist du bei dem verkauf von >5GW PERC an china bei MBT sicher ? (oder ist das ("nur") die projektion aus dem brief von sentis ?)

kannst Du mir vielleicht kurz die 6mio chf/GW die mbt für die perc linien angibt erklären - was ist dabei - was nicht ? ich habe für zelllininen 0.06-0.08  usd/wp - also eher 60-80mio chf/GW auf der rechnung - insofern würde mbt hier nur 10% des capex haben ...  

331 Postings, 295 Tage setb2609grosse player

 
  
    
15.12.19 12:22
der artikel scheint mir da ganz interesant :

https://www.pv-tech.org/editors-blog/...ng-as-differentiated-play-for

denn hjt hängt letztlich an der verfügbarkeit von n-type wafern (entsprechender grösse)

rec hat den vorteil das thema intern anzugehen ...

... die grossen jungs wie longi und jinko auch ...

... risen macht es dann zusammen mit dem anderen grossen lieferanten für poly/wafer ...

... wacker verpennt die möglichkeit hier nicht mehr tier 2 zu sein und wird bald aus dem makrt sein, wenn daqo und co weiter auf's gas drücken - denn bei < 6 usd/kg kann imho wacker nicht mit auf dauer - selbst zu cashkosten ... (das einzige was hilft - leading edge und die wertschöpfungskette erweitern ...

zurück zum piunkt - n-pert ist nach meiner lesart eine extrem teure alternative zu hjt (zumindest zu mbt hjt) - wenn n-pert aber den weg ebnet, dass n-type in die masse kommt - und das könnte dann - wieder entgegen aller erwartungen so schnell gehen wie bei der umstellung zu mono (wo man auch noch vor 1-2 jahren) noch 5 jahre mehr annahm (hier hat finley - mal wieder - ggf. recht mit der geschwindigkeit - wenn er auf 2020 verweist) - dann ist das imho der initiale punkt - wo die first mover bei hjt - wie jetzt rec dann auch den booster hinsichtlich skalierung ziehen können - weil sie iihr nischen-suppply im waferbereich boosten können durch third party (und wenn n-pert teurer ist auf zellebene - dann haben sie vorteile - bei wafern selektiv auszusuchen, weil sie leicht höhere preise zahlen können) ...

die frage ist - hat finley recht und startet die nummer 2020 bei den wafern - denn auch dann wäre der upswing im zellbereich wohl eher 2021/22 ....

... interessanterweise genau dann - wenn sich rec mit seiner bisherigen inhouse planung (und wahrscheinlichhoffentlich einem zubau von 600MW/jahr - wahrscheinlich auch ein grund warum brändle nicht in jubelstürme ausbricht ...)  gesetteled hat und genug erfahrung für einen ausbau von 1-2 GW/anno hätte - und wahrscheinlich dann auch eher den cashflow dafür ...

... aber für mich ein weiterer hinweis, dass 2020/21 nicht unbedingt die bonanza zu erwarten ist, sondern noch sit and wait : rec bestenfalls mit 600MW/jahr - enel sukzessive auf 1GW - also mit vielleicht 2-3linien pro jahr (und was dann noch so kommt bei oxford und den anderen) - also rechnen wir einfach mal mit 1 linie pro monat an notwendiger kapazität (mit der möglichkeit dann ab 2022 auch mal auf 2 linien pro monat zu gehen (ggf. mit einem kick beim durchsatz - denn zumindest bei pvd sollte man mal auf die jungs von von ardenne schauen mit 5500/8000wph (20s ! cycle time vs 50s ? und bei pecvd sollte man mal den punkt klar machen wie man mit peald von leadmicro mit 4000wph mitgeht ...)






 

82 Postings, 163 Tage LongOnly01n-type und 5 GW H1 PERC

 
  
    
15.12.19 20:55
H1 Presi Seite 7 + 8 = abgeleitet PERC GW orders H1

das mit den n Wafern ist richtig
das erledigt aber Longi im ganz grossen Ausmass
die gehen auf 65 GW!
davon profitiert auch HJT, denn die brauchen das
 

82 Postings, 163 Tage LongOnly01daher 5 GW HJT

 
  
    
15.12.19 21:02
ist nicht viel, eher wenig wenn es mal zu laufen beginnt. nur ist der Umsatzanteil pro GW für MBT bei PERC nur 15 %. Bei HJT ist es 75 %, ausser bei REC wo es 50 % waren und daher wohl zu selbstkosten geliefert wurde und im Gegensatz dazu eine Gewinnbeteiligung kommen wird, die aber aufgrund der Tatsache Selbstkosten + Vorfinanzierung signifikant sein muss !  

82 Postings, 163 Tage LongOnly01siehe seite 15 2018 FY Presi

 
  
    
15.12.19 21:07
für Umsatz / GW HJT vs TopCon vs PERC
lass Dich nicht von capex / GW multiple verwirren denn was zählt ist der enore Vorteil von HJT auf Basis LCOE  

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