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Steinhoff International Holdings N.V.

Seite 7286 von 7734
neuester Beitrag: 18.07.19 06:20
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 193337
neuester Beitrag: 18.07.19 06:20 von: H731400 Leser gesamt: 21043938
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16549 Postings, 4143 Tage Trash#182128

 
  
    
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27.05.19 11:59
Du gehst doch drauf ein. Allerdings mit wenig Wissen und das ist vermutlich der Hauptgrund, warum du schwarze Sterne bekommst. Schon mal überlegt, dass vielleicht auch DU der Grund für die negative Reaktion auf dich sein könntest ? Oder sind immer nur die anderen Schuld ?  
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100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !

16549 Postings, 4143 Tage Trash#182130

 
  
    
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27.05.19 12:08
Frag mich , warum überhaupt dieses Thema wieder aufkommt. Resplits und KEs werden hier als Allheilmittel für die Schuldenbekämpfung "gehandelt", passen hier aber NULL. Ich habe bei noch keinem Unternehmen erlebt, dass explizit Kapital erhoben wurde , um Schulden zu decken. Das ist auch Kokolores , weil Investoren einer KE immer einen Investmentcase suchen. Und der wird sicher nicht der sein, verwässerte Anteile einer Unternehmung zu halten, nur um ihm Schuldenfreiheit zu ermöglichen.  Resplits kommen auch nahezu immer entweder beim Listingerhalt bei Ami-Stocks unter 1 Dollar  (NASDAQ) und zum Anlocken von Investoren zu adäquaten optischen Kursen zum Einsatz. Das findet alles  hier keine Anwendung.  
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100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !

2290 Postings, 246 Tage Dirty Jack#182130

 
  
    
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27.05.19 12:09
Es steht bei dieser Möglichkeit etwas von SIHNV im Proposal der SEAG und der SFHG:
"SIHNV issuing new equity" nicht von Tochtergesellschaften.
Hier noch mal übersetzt:
"Ein Permitted Global Settlement (Erlaubte Gesamtabrechnung) kann wie folgt finanziert oder vorgesehen werden:
(i) SIHNV, die neues Eigenkapital ausgibt und/oder Barmittel aus dieser neuen Eigenkapitalausgabe verwendet."
Da steht nichts von wann oder welche Summe eingenommen werden soll.
Damit hält man sich die Möglichkeit offen, auch auf andere Claims als auf Schuldenansprüche zu reagieren.
 

1170 Postings, 525 Tage DerFuchs123@ W. Eugster

 
  
    
27.05.19 12:11

Genau !

Wenn die Tochtergesellschaften jeweils ihr Kapital in Eigenregie erhöhen würden, so würde sich dies in der Konzernbilanz und insbesondere im Falle der Vollkonsolidierung direkt und positiv auf das Eigenkapital von SNH als Muttergesellschaft auswirken.

Aus kosmetischen Gründen könnte man jedoch einen reinen Resplit bei SNH durchführen, denn ein Kurs von 1 ? pro Aktie bei gleichzeitig drastisch gesenkter Aktienanzahl sieht halt schon "besser" aus.  

112 Postings, 214 Tage Regenzapfer80Dirty, was hälst du davon?

 
  
    
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27.05.19 12:30
https://www.boerse-social.com/2019/05/27/..._vig_varta_ag_und_gazprom

KursTrendCom (KTRENDIT): Wenn ich die CVA Dokumente richtig interpretiere, wird Steinhoff mit 4,885 Mrd ? + Prämien externer Schulden aus dem CVA Prozess heraugehen. Die hohen Zinsen dienen dann dazu diesen Schuldenschnitt wieder etwas auszugleichen. Daraus ergeben sich dann etwas 500 Mio ? Zinsen. Am Besten wäre diese Zinsen direkt zu zahlt, wodurch die Schulden nicht wieder auf 8 Mrd steigen bis 2022. Bin mir nicht sicher ob dies möglich ist. Kann dann zusätzlich noch 2 Mrd ? angespart oder durch Verkäufe eingesammelt werden (Mattress Firm, Asien oder aus Gewinn), kann man mit 3 Mrd Schulden am 31.12.2021 in eine gute Zukunft gehen. Würden diese 3 Mrd ? dann zu 7,5% neu finanziert (gern auch günstiger) wäre dies eine Zinslast von 225 Mio ?, was dann sicher gut zu tragen ist. Dann müssen noch die Klagen abgewehr werden und alles wird Gut! :-)  Damit könnte man dann in 2022 vielleicht schon 0,05? Dividende zahlen, also 70% des aktuellen Kurses. Bei einem Kurs von 1? wären dies dann 5%. Werden keine weiteren Gesellschaften verkauft (Conforama, MF, Asien, Pepkor Anteile ...) könnte  auch deutlich mehr für Dividende übrig bleiben. Ich hoffe ich interpretiere das Ergebnis des CVA nicht falsch, aber würde weniger für Steinhoff herauskommen, wäre ein Insolvenzverfahren mit den Spezialisten im Managment wohl deutlich günstiger gewesen. Denke dies wissen auch die Gläubiger und wir werden es hoffentlich am 29.5. mit einem ausführlichen Restrukturierungs-Update schwarz auf weiss hoffentlich einmal in verständlicher Form präsentiert bekommen. Spannend! (27.05. 08:15)
>> mehr comments zu Steinhoff: www.boerse-social.com/launch/aktie/steinhoff  

240 Postings, 755 Tage KursTrendWas macht ein CVA erfolgreich?

 
  
    
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27.05.19 12:34

frei nach Google: https://www.businessrescueexpert.co.uk/makes-successful-cva/

"Ein CVA oder eine freiwillige Vereinbarung eines Unternehmens ist ein formeller Insolvenzprozess zwischen einem insolventen Unternehmen und seinen Gläubigern. Das insolvente Unternehmen beantragt bei seinen Gläubigern, alle vertraglich vereinbarten Rückzahlungsbedingungen auszusetzen und eine neue, vertraglich bindende Vereinbarung zu treffen, um den Gläubigern nur das zurückzuzahlen, was es sich leisten kann, zu Bedingungen, die der Cashflow zulässt."

Wir haben hier die besten Experten im englischen Insolvenzrechts an Bord und die werden genau das erreichen. Es macht keinen Sinn Vereinbarungen zu unterschreiben welche auf möglichen KE oder Verkaufserlösen spekulieren. Natürlich muss man sich aber alle Möglichkeiten offen halten. Steinhoff muss es sich leisten können, sonst hätte das CVA keinen Sinn.  

 

978 Postings, 528 Tage taube16@Regenzapfer

 
  
    
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27.05.19 12:35
also das "....hoffentlich einmal in verständlicher Form präsentiert bekommen." kann ich schon mal kategorisch ausschließen ;-)  

922 Postings, 4135 Tage MIICKapitalerhöhung unwahrscheinlich ?

 
  
    
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27.05.19 12:37
Die Berechnungen zur Kapitalerhöhung waren nur Schätzungen.
Wenn es zu einer Kapitalerhöhung kommen sollte würde ich wetten das das Ergebniss nicht weit von den Schätzungen entfernt liegt.
Das Ergebniss wäre für Altaktionäre unerfreulich, weil durch eine Kapitalerhöhung die schlechten Kurse die wir jetzt haben zementiert werden.
Gegen eine Kapitalerhöhung sind sicher die Altaktionäre und der Afrikanische Pensionsfond.
Die Altaktionäre haben nicht viel zu sagen, der Pensionsfonds schon.
Für eine Kapitalerhöhung sind sicher die Schuldner.
Die Chance das verliehene Geld wiederzusehen steigt durch frisches Geld aus der Hand der Aktionäre ganz erheblich.
Wichtig ist die Frage, wie das Management die Chance einschätzt 2 - 6 Milliarden an frischen Mitteln durch Ausgabe neuer Aktien am Kapitalmarkt einsammeln zu können.
Sollten so viele Aktien nicht unterzubringen sein, scheidet eine Kapitalerhöhung als Mittel um aus den Schulden zu kommen aus.
Diese Fragen wurden/werden mit Sicherheit vom Management diskutiert ...
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MIIC

1579 Postings, 954 Tage shatoiEs gibt nur einen Grund

 
  
    
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27.05.19 12:40
... warum hier wieder Resplit und KE ins Spiel gebracht werden. Verunsicherung! Leider mit Erfolg, wie mir scheint.
Aber bin doch froh, dass die meisten erkannt haben, dass dies beides keine Option ist. Vielleicht 2021, wenn man mit dem Geld irgendetwas sinnvolles ins Portfolio kaufen möchte. Aber das ist noch weit weg.  Bin gespannt, was aus dem HV Termin wird, weil ja so langsam mal die Agenda auftauchen müsste. ( hier würde man sowas ankündigen, da man ja nen HV Beschluss braucht).
Wie auch immer, hier geht es so langsam los und das werden die bashis nicht aufhalten...  

2087 Postings, 5257 Tage manhamJackson

 
  
    
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27.05.19 12:43
Zeitschiene in ZA

Wollte damit zum Ausdruck bringen, dass eine mögliche Betrugsanklage gegen Jooste und Co weder heute noch morgen zu erwarten ist.  Auch im guten alten Germany dauert so was.
Wie du bestätigst gibt es in ZA viele andere wichtige Themen, die anzugehen sind.
Insofern ist erwartbar, dass die dann angeklagten Personen noch längere Zeit ungefilterte Luft atmen dürfen.
Leider hilft das der Stimmung hier und dem Kurs nicht, eher hemmend.  

186 Postings, 3423 Tage Werner Eugster@MIIC 182112

 
  
    
27.05.19 12:46
Warum soll eine Kapitalerhöhung zu 0.06 gemacht werden. Sollte eine solche mal wirklich, nicht nur im Forum, spruchreif werden ist die jetzige Aktie sicher auf 0.20 bis 0.30 oder sogar noch höher.  

1243 Postings, 428 Tage Angsthase__2013@MIIC

 
  
    
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27.05.19 12:46
Es wird meiner Meinung nach zu keiner KE kommen. Warum muss man das Thema drölftausendmal hier durchdiskutieren. Spring im Thread einfach zurück. Wenn die 2018 Daten vorliegen und alles zum cva klar ist, ja dann könnte man vielleicht das Thema durchdiskutieren. Aber dazu wird es nicht kommen. Die Rentner und die hfs sind drin im boot. Drops gelutscht. Einfach abwarten, leute, leute, leute.  

246 Postings, 99 Tage Aktien_NeulingWenn aber...

 
  
    
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27.05.19 12:56
Was haltet Ihr davon für ne Weile inne zu halten und alle Eventualitäten einmal vergesst?

Wenn aber...
Vielleicht ist es auch so...
Es kann sein, dass...
Ich habe mal gelesen...
usw....

Wartet doch einfach, bis die Fakten auf dem Tisch liegen.
Dann könnt ihr alles gern kommentieren und bewerten...

Haltet durch...

Grüße Aktien_Neuling

gr  

2290 Postings, 246 Tage Dirty Jack@ Regenzapfer80

 
  
    
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27.05.19 13:09
Die Schulden nur für die beiden CVA betragen lt. letzter Angabe seitens SH in der 2017-er Bilanz ca. 8,5 Mrd ?.
Davon sind 2,7 Mrd ? auf Seiten der SFHG.
Mit der von mir angesprochenen Kapitalausgabe oder auch der Möglichkeit der Ausgabe nachrangiger Schuldtitel hat SIHNV eine Möglichkeit auf steigende Ansprüche aus zu erwartenden Klagen zu begegnen oder auch die Bedingungen des LUA zu erfüllen.
Neu auszugebende Aktien müssen den Ausgabebedingungen der bisherigen entsprechen.
Dazu müsste es doch noch Dokumente zum letzten Börsengang geben?
 

225 Postings, 453 Tage Helmut84MIC

 
  
    
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27.05.19 13:23
Steinhoff ist ja wenn man die Schulden ausklammert hoch  profitabel. Falls man zur Erkenntnis gelangt, dass die Schulden zu hoch sind damit auch nach Zinsen und Steuern ein Gewinn übrig bleibt könnte es natürlich schon Sinn machen eine Kapitalerhöhung durchzuführen um die Schulden auf ein sinnvolles Maß zu bekommen. Danach ist man auch nach Zinsen und Steuern profitabel und könnte dann den Gewinn in Wachstum investieren.

Und hier komme ich zu dem Punkt den ich anders sehe als du. Neues Geld ist ja keines notwendig. Die Gläubiger brauchen einfach nur einen Teil der Schulden in Aktien zu tauschen. Der Vorteil der Gläubiger wäre in dem Szenario es muss kein neues Geld bereit gestellt werden und die Gläubiger hätten danach die Möglichkeit die Kontrolle über die Gesellschaft zu übernehmen. Aus meiner Sicht macht das für die Gläubiger sehr viel Sinn. Bis jetzt durften die Gläubiger ja auch keine Aktien erwerben. Durch diese Maßnahme hätte sie dann eine tolle Gelegenheit. Damit auch die Aktionäre dafür sind müsste man denen nur einen guten Deal anbieten. Eine Form könnte dabei eine Wandelanleihe sein. Sagen wir Steinhoff gibt Wandelanleihen aus wo die Gläubiger das recht haben in Aktien zu wandeln. Sagen wir die Wandelanleihe hat eine günstigere Verzinsung da ja mögliches Upside durch Aktiensteigerungen und der Wandlungspreis wäre 0,15 (deutlich über dem aktuellen Aktienkurs) und sagen wir es werden 2 Mrd. Wandelanleihen begeben dann würden dadurch 13,3 Mrd. neue Aktien entstehen. Die Gläubiger hätten danach 75% der Anteile an Steinhoff. Wenn Steinhoff es dadurch schafft die Schulden auf nachhaltig 7 Mrd. zu senken und dann aufgrund des höheren Eigenkapital ( nach Tausch der Anleihe in Aktien) auch ein akzeptables Eigenkapital vorhanden ist dann würde ich meinen sollte es Steinhoff schaffen seine Schulden zu 4% zu refinanzieren. In dem Setting sollte Steinhoff es schaffen mittelfristig einen Gewinn von 250-300 Mio. pro Jahr zu erwirtschaften. In diesem Setting wären Aktienkurse von 0,20 Euro darstellbar (über 200% Performance).

Solch ein Szenario könnte ich mir schon vorstellen und würde ich aus Aktionärssicht auch unterstützen. Trotzdem glaube ich wird Steinhoff es probieren ohne Verwässerung. Zur falls anders nicht darstellbar wird man auf eine Kapitalmaßnahme zurückgreifen und ich denke der Pensionsfond wird dann auch neues Geld zur Verfügung zu stellen um keine Verwässerung zu erleiden.

Auf alle Fälle wir die nächste Hauptversammlung spannend. Wenn Steinhoff dort einen Aktiensplit beschließt bzw. auch Rechte für Ausgabe von Aktien oder Wandelanleihen eingeräumt werden dann wissen wir schon in welche Richtung es gehen wird. Auf alle Fälle wird es sehr spannend und Kapitalmaßnahmen mit einer vernünftigen Story müssen per se nicht schlecht sein.

In einem idealen Setting gibt es einen Vergleich bei den Klagen, operative Verbesserung und auf dieser Basis eine Schuldenrefinanzierung. Wenn Kurse dann etwas nach oben geht wäre auch eine Kapitalmaßnahme um Steinhoff auf stärkere Beine zu bekommen im Interesse aller. In der Gegend von 0,10 sind Kapitalmaßnahmen halt nicht sexy. Bei Kursen von ab sagen wir mind. 0,15 eher ab 0,20 schaut es für mich persönlich schon ganz anders aus.

 

1886 Postings, 457 Tage Mysterio2004@Dirty Jack

 
  
    
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27.05.19 13:27
Das Prospekt zum letzten Börsengang (2015 / Frankfurt) war ewig und drei Tage auf der Homepage von Steinhoff zu finden, habe jetzt gerade nochmal nachgeschaut um den Link hier nochmal einzustellen, aber irgendwie scheint die Unterlage nun nicht mehr verfügbar zu sein, zu mindestens finde ich das Dokument gerade nicht.

http://www.steinhoffinternational.com/europe-programmes.php  

118 Postings, 568 Tage himself81Helmut84

 
  
    
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27.05.19 13:33
Deine Werte sind eher pessimistisch. Wenn eine KE durchgeführt werden sollte, dann sicher nicht zu Kursen von 0,15-0,20 ?. Dann lieber schlechter operierende Einheiten verkaufen, bis wir auf ca. 6 Mrd. ? Nettoschulden kommen. Damit sollte eine Refinanzierung möglich sein.

 

2290 Postings, 246 Tage Dirty Jack@Mysterio2004

 
  
    
27.05.19 13:37

331 Postings, 2708 Tage Sealchen@Helmut

 
  
    
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27.05.19 13:39
Das würde alle Altaktionäre quasi weghämmern, wer da hoch investiert ist, kann keine 100% bei z.b 4,3 Mia neue Aktien nachbuttern, um einer Verwässerung zu entgehen.
Dein erstiges Szenario wurde aber schon entkräftet -> siehe Dokumente

Dort steht das die Aktien zu alten Konditionen möglicherweise ausgegeben werden können und auch NUR in der Stückzahl das keine Kontrolle über die Firma erlangt werden kann!
Aus diesem Grund es wird es wohl keine gigantische Kapitalmaßnahme im Cent bereich geben!
Da können sich ja die Gläubiger mit mehreren 100 Mios bzw. ne Mia das ganze Unternehmen einfach kaufen!

Es dürfte etwas mit dem Kurswert passieren, da pflichte ich bei, ein Kurs von 0,10 oder 0,20 Cent ist nicht sexy... und lädt auch nicht zum kaufen ein, wenn hier ein seriöses Unternehmen präsentiert werden soll werden wir auf 1-10? Kurswert hüpfen müssen.

Bitte erstmal die Dokumente abchecken, bevor Szenarien beschrieben werden, die Dokumente geben Aufschluss über mögliche Szenarien!  

2290 Postings, 246 Tage Dirty Jack@Mysterio2004

 
  
    
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27.05.19 13:41
Eigentlich ist hier nur mal die Ausgabebedingung interessant, da diese ja auch so für unseren Fall gelten würden:

"Stammaktien,

mit einem Nennwert
von ?0,50 je Stammaktie,
der
Steinhoff International Holdings N.V.
ISIN NL0011375019"
 

110 Postings, 120 Tage stksat|229185074Zeitplan für hartgesottene Longies

 
  
    
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27.05.19 13:43
Hallo Leute,

also bezüglich der News in den nächsten Tagen bin ich mal gespannt was uns in den kommenden Wochen erwartet. So wie ich es sehe ist die Analystenkonferenz die jetzt mal für Juli geplant wird unser mittelfristiges Ziel.  Bis dahin haben wir im Grunde noch 4 wichtige News die anstehen:

- Abstimmung zum CVA am 29. Mai und Inkrafttreten desselben einen Monat später (Zustimmung gilt als so gut wie sicher)

- Pepkor Zahlen, ebenfalls am 29. Mai (wir wissen bereits, dass diese sehr gut ausfallen werden)

- Bilanz 2018 am 18. Juni (wird ziemlich sicher um einiges besser aussehen als 2017, jedoch aufgrund schwächeren operativen Ergebnissen wahrscheinlich noch ein kleinerer Verlust)

- Halbjahreszahlen 2019 irgendwann nach dem 18. Juni, aber vermutlich noch vor der Analystenkonferenz (sofern diese wie angegeben im Juli stattfindet). Da es bei vielen Unternehmen so ist, dass der Analystentag zusammen mit einer Quartalszahlen Präsentation fällt, nehme ich mal an, dass man die H1 2019 Zahlen auf der Konferenz präsentieren wird und dann kurz danach die ersten Kursziele ausgeschrieben werden (denke die werden vorerst noch sehr konservativ sein, aber selbst dann sollten wir noch deutlich über dem heutigen Kurs liegen.

Der Zeitplan zeigt mir, dass wir nur noch 2 Monate bis zu den ersten Kurszielen haben, ab da wird es dann interessant - gehe aber davon aus, dass wir bis dahin noch turbulente Tage und Ausschläge nach oben und unten erleben werden. Die Gründe:

- Marshall Wace ist bei extrem niedrigen Volumen mit 26 Mio. Stück short. Vor den 2017er Zahlen haben sie das genauso gemacht (auch mit 0,60% und dann schrittweise reduziert). Daher werden sie es vermutlich wieder genauso wie letztes mal machen und sich vor dem 18. Juni eindecken. Ich glaube jedoch, dass sie möglicherweise schon morgen oder übermorgen vor den Pepkor News (Ergebnis zur CVA Abstimmung wird wie immer etwas länger in der Kommunikation brauchen) anfangen werden zu kaufen. Zudem hätten sie keinen schöneren Zeitpunkt finden können, denn wir sind nahe dem Allzeittief. Aufgrund des geringen Volumens werden sie das aber wie bereits erwähnt schrittweise tun. Daher wird der Kurs meiner Meinung nach in den nächsten 2-3 Wochen wieder auf ca. 12 Cent klettern.

- Die Bilanz 2018 ist für mich in unserer Zeitreihe noch das größere Fragezeichen. Schon klar, wir werden keinen Milliardenverlust mehr sehen, da es mit den a.o. Abschreibungen nun gut sein sollte. Allerdings sind wir 2018 operativ schwächer gewesen als 2017, da zumindest im ersten Halbjahr die guten Einheiten schlechter gelaufen sind und Mattress Firm uns zudem zusätzlich ziemlich runter ziehen wird. Zudem werden die Beratungskosten steigen.. Da sich jedoch viele hier extrem viel von den 2018er Zahlen erwarten denke ich, dass die Enttäuschung groß sein wird. Die ersten Basher werden sich wieder zu Wort melden mit Kommentaren wie "jetzt ist der sustainable EBIT noch schlechter als im ohnehin schon dramatischen Jahr 2017. Wie soll die Holding jemals die Zinsen zahlen, wenn man sogar beim operativen Geschäft fällt und ohne Abschreibungen auch noch negativ ist?! tick tack tick tack, ihr werden alle eurer Geld verlieren, ihr Dummzocker (usw..)".

Daher gehe ich davon aus, dass wir in der zweiten Junihälfte nach einem Anstieg in der ersten Hälfte nochmal fallen werden (muss natürlich nicht so kommen). Uns kann es allerdings egal sein wie die 2018er Bilanz aussieht. Das hat folgende Gründe:

1) 2018 ist Vergangenheit - wir wissen, dass das ein katastrophales Jahr war in dem Steinhoff mehr noch als 2017 (wo der Skandal noch nicht bekannt war!) um sein überleben fürchten musste.

2) Wir wissen, dass 2019 viel, VIEL besser gelaufen ist. Ich sage nur 40-50% Plus bei Pep Afrika, 30% Plus bei Pep Europe, deutliche Verbesserung bei Mattress Firm durch Chapter11, Minus durch ERM fällt weg und so weiter..

3) Die Bilanz 2018 ist vom Inhalt sicher interessant, aber operativ können wir schon durch die H1 Zahlen zu 2018 ungefähr abschätzen was uns erwartet. Viel wichtiger ist, dass wir dann wieder im Veröffentlichungsrhythmus sind was die Zahlen betrifft. Steinhoff ist dann dem Markt nichts mehr schuldig, hat den Skandal zumindest mal was Vergangenheitsbewältigung betrifft aufgearbeitet - natürlich muss das Unternehmen dann noch die nächsten Schritte für die Zukunft setzen, aber da arbeitet man bereits recht erfolgreich dran. Das ist auch der Punkt wo wir wieder ein Moody's Rating erhalten und das Unternehmen wieder Zins zu Marktkonditionen erhält.

Das heißt für mich, dass Steinhoff wohl die Aktie des - sonst eher langweiligen - Sommers werden könnte (in positiver oder negativer Sicht). Wir dürfen außerdem nicht vergessen, dass mit 30.09.2019 das Ende des Geschäftsjahres 2019 schon nicht mehr so weit weg ist. Mal sehen ob wir bis dahin schon einen Vergleich mit den Klägern haben, aber mir wäre es recht, wenn ein solcher noch in die 2019er Bilanz einfließen könnte (da wir hier noch einige andere Sondereffekte wie z.B. die Kosten für PwC tragen müssen). Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hätte 2019 lieber ein moderates Plus und 2020 dann spätestens mit den Halbjahreszahlen einen fetten Gewinn als eine Verteilung der aus dem Skandal entstandenen Sonderkosten bis ins Geschäftsjahr 2020 hinein.

Ich denke also, dass 2020 unser Turnaround-Jahr wird. Bisher deutet alles darauf hin. Ich hoffe nur, dass wir 2020 noch nicht in eine Rezession rutschen. Wenn wir da auch noch etwas Glück haben und man das Wachstum zumindest Anfang 2020 beibehalten kann, dann sehe ich hier gewaltiges Kurspotential nach Norden und das in einem sehr überschaubaren Zeitraum.

Abwarten und Tee trinken.. ;-)
 

556 Postings, 5375 Tage gangsta@DJ: Global/Partial Vergleiche 20 cent für jeden ?

 
  
    
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27.05.19 13:46

Mit deinem Hinweis auf die Definition von "Group Claims" hast du ja berechtigter Weise zum Ausdruck gebracht, dass unter "permitted Global und Pratial Settelments" nicht nur die Vergleiche für Sammelklagen zu verstehen sind, sondern u.a. auch die Forderungen der Kreditgeber (Creditors). Mir ist bis dato allerdings nur ein Kreditgeber mit Forderungen/Klagen gegen Steinhoff bzw. SFHG bekannt, und zwar RBS (Royal Bank of Scotland) im Zusammenhang mit Hemisphere-Restrukturierung. Nach LUA und CVA-Beschluss am 14. Dezember 2018 hat mMn kein anderer Kreditgeber (außer Seifert) die bisherigen CVA-Vereinbarungen in Frage gestellt, zumindest nicht gerichtlich. Wir wissen weiterhin, dass nach dem Omnibus Amendement 75% der Gläubiger die CVA-Änderungen zustimmen müssen. Ob weitere Kreditgeber hiernach die Änderungen gerichtlich anfechten werden, bleibt es natürlich abzuwarten.

Was ich damit sagen will, ist, dass die Global und Partial Settelments Stand jetzt nicht die Schulden von SEAG und SFHG, sondern im Großen und Ganzen nur die Aktionärsklagen (VEB, BVI, Ex-Management, etc.) und die sog. Vendors Claims (Tekkie, LSW, etc.) betreffen. Oder siehst du das anders?

Ungeachtet dessen finde ich die tatsächlichen Kosten daraus viel interessanter, was mich zum entscheidenden Punkt bringt.

Dass die Rechtsstreitigkeiten durch Vergleiche beendet werden können, wurde ja hier im Forum mehrmals thematisiert. Wie du bereits ausführtest, werden ja die Vergleiche bzw. die finanziellen Verpflichtungen daraus  entweder durch Ausgabe neuer Aktien, neue nachrangige Schulden, Asset-Verkäufe oder eine Kombination aus diesen beglichen. Zumindest wird diese Möglichkeit seitens STHNV und die Gläubiger in den veröffentlichten CVA-Unterlagen zum Ausdruck gebracht.

Die zentrale Frage dabei ist, unabhängig welche Instrumente dafür genutzt werden, wie teuer das Ganze für Steinhoff sein wird und ob die Gläubiger auch mitspielen.

Sollte in den nächsten Tagen die Zustimmung der Gläubiger kommen, dann haben STHNV und die Gläubiger eine Obergrenze für den Vergleichswert festgelegt.
Nach erster Durchsicht der Omnibus Amendements (sehr empfehlenswert und aufschlussreich: 08 - Project Orange - SEAG - Umbrella Agreement ? Comparison, S.17-27) wird als Settlement Asset und Settlement Value die Obergrenze für die Rechtsstreitigkeiten  festgelegt. Es sei denn, es wird eine Erhöhung der Obergrenze durch die sog. "Super Majority Guarantee Creditors" beschlossen.
Demzufolge gilt:

  • Sollten die Klagen durch Vergleiche vor dem 30.11.2019 beendet werden, dann ist der Wert der  Settlemet Assets ein Betrag in Höhe von 20% Beteiligung von Steinhoff an Pepkor SA. Dabei wird der Aktienkurs von Pepkor SA zum 30. November 2018 herangezogen, und der Wechselkurs ist auch festgelegt (EUR:ZAR - 1:15.7). Dieser Wert gilt im Übrigen als Obergrenze (CVA PHL Notice Cap)
  • Sollten die Klagen hingegen durch Vergleiche erst nach 30.11.2019 abgeschlossen werden, dann ist der Wert der Settlement Assets (Value) der niedrigere  aus dem oben genannten und dem Wert, der sich ergibt, aus volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs der Pepkor SA für die 30 Tage vor dem Quartalsdatum multipliziert mit der Anzahl der Aktien, die sich zum jeweiligen Quartalsdatum im indirekten Besitz der SIHNV befinden (umgerechnet in Euro zum Stichtagskurs).

    Nach den vier Grundrechenarten ergibt sich daraus eine Obergrenze von 932,6 Mio. ? an finanziellen Verpflichtung aus den Klagen.

    D.h. STHNV ist bereit, max. 20cent für jeden Euro zu zahlen (VEB-Ahold-Vergleich lässt grüßen).
    Ob die Kläger darauf eingehen, ist wiederum eine andere Frage.
 

14920 Postings, 5816 Tage harry74nrwSagt der CoBank Danke

 
  
    
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27.05.19 13:49
http://www.steinhoffinternational.com/downloads/...020%20November.pdf
Als Konsortionalführer benannt, die werden mit dem Lügenblatt einige ??? verdient haben.

 

1886 Postings, 457 Tage Mysterio2004@Dirty Jack

 
  
    
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27.05.19 13:54
Yep, man stellt sich da halt nur die Frage wer zum Geier den 0,50 € für einen Anteilsschein bezahlen soll, wenn da nicht noch ganz gewaltig was passiert. ;-)

Mein Angebot von heute morgen steht somit, wenn wir ein paar Bekloppte finden, die im Rahmen einer Kapitalmaßnahme 0,50 € je share ausgeben, erkläre ich mich gerne dazu bereit den Kurswert deutlich nach oben zu feuern.

Man muss einfach feststellen, die Vergangenheit wurde Seitens des Konzerns aufgearbeitet, die ganz Scheiße die gelaufen ist findet sich im PWC Report und in den 2017er Bilanzen & viel wichtiger es gibt einen Plan die Folgen der ganzen Scheiße auch zu regulieren bzw. zu überstehen.

Heidewitzga, mal unabhängig vom aktuellen Kurswert der wie ich glaube uns allen ganz gewaltig auf den Senkel geht, geht es doch tatsächlich vorwärts.

 

225 Postings, 453 Tage Helmut84Sealchen:

 
  
    
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27.05.19 14:02
Danke für deine Rückmeldung. Kenne die Dokumente aber ausschließen kann man auch nix. Ich hätte fairerweise auch niemals gedacht, dass man bei Conforoma und Mattress ohne echte Gegenleistung die Hälfte der Anteile abgibt. Seit dem bin ich in meinen Überlegungen viel pessimistischer.

Meine Kapitalerhöhung Überlegung war für mich mal nur was für ein Kurspotential gegeben wäre auch wenn es zu einer Mrd. Vewässerung im Cent Bereich kommen würde. Und das Ergebnis war, dass auch dieses Szenario kein wirkliches Worst Case wäre außer zu Kursen im Bereich von bis zu 0,10 Cent.

Kapitalmaßnahmen sehe ich per se auch eher unwahrscheinlich an zumindest nicht mit den aktuellen Gläubigern und wenn dann wohl zu höheren Kurse und durch Beschaffung von neuem Kapital. Das jemand die Kontrolle über Steinhoff erlangt wird in keinem Interesse sein. Und würde wohl auch massiv aus Südafrika interviniert werden.

Trotzdem wird es interesssant zu sehen welche Anträge auf der HV eingebracht werden. Neuer Name? Vorratsbeschlüsse für mögliche Kapitalmaßnahmen in welcher Form? AKtiensplit.

Auf alle Fälle liegen spannende Seite vor uns.  

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