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Vorstellung: Sygnis Pharma AG ehemals Lion

Seite 1 von 252
neuester Beitrag: 22.11.19 10:49
eröffnet am: 02.03.07 14:51 von: minesfan Anzahl Beiträge: 6287
neuester Beitrag: 22.11.19 10:49 von: Lakritzmeiste. Leser gesamt: 1159955
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bewertet mit 22 Sternen

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14875 Postings, 4721 Tage minesfanVorstellung: Sygnis Pharma AG ehemals Lion

 
  
    
22
02.03.07 14:51
Sygnis Pharma AG (WKN: 50 43 50)

früher Lion Bioscience hat die Wirkstoffforschung zwar aufgegeben, macht jetzt aber nach einer Komplettsanierung und Umorientierung in Beteiligungen.
Wichtige Pharmazeutika sind kurz vor Produktion.
Einfach verfolgen, ich denke hier sind bis 2008 zweistellige Kurse möglich!!

Neueste Nachricht:

SYGNIS Pharma AG auf Kurs


Heidelberg (ots) - Die Geschäftsentwicklung der SYGNIS Pharma AG
verläuft auch im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 planmäßig.
Das Unternehmen, das Medikamente und Wirkstoffe zur Behandlung von
Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) entwickelt, erwartet
noch im ersten Kalender-Halbjahr 2007 den erfolgreichen Abschluss der
klinischen Phase 2a für sein Produkt AX200, das für die Behandlung
des Schlaganfalls entwickelt wird.

Die SYGNIS Pharma AG, die früher als LION bioscience AG firmierte
und den operativen Geschäftsbetrieb der BASF-Tochter Axaron
Bioscience AG übernommen hat, weist im Konzernabschluss für die
ersten 9 Monate des Geschäftsjahr 2006/07 per 31. Dezember 2006 einen
Umsatz von rund 0,1 Millionen Euro und ein negatives Ergebnis von
rund 2,9 Millionen Euro aus. Das negative Ergebnis im dritten Quartal
des Geschäftsjahres 2006/2007 betrug ca. 2,5 Millionen Euro. Das
Quartalsergebnis ist neben den laufenden Ausgaben für die
Medikamentenentwicklung stark durch Einmaleffekte geprägt, die aus
Nebenkosten der am 28. September 2006 abgeschlossenen Transaktion
resultieren. Die Gesellschaft hat für die erworbenen
Vermögensgegenstände und Schulden eine vorläufige Kaufpreisallokation
gemäß IFRS 3 durchgeführt.

Die Liquidität der SYGNIS Pharma AG beträgt per 31. Dezember 2006
ca. 28,8 Millionen Euro. Zu Beginn des Geschäftsjahres am 1. April
2006 war die damalige LION bioscience AG mit einer Liquidität von ca.
23,4 Millionen gestartet.

Für das angelaufene vierte Quartal des Geschäftsjahres 2006/07
geht der Vorstand weiterhin von einer planmäßig verlaufenden
Weiterentwicklung aus.

Den Zwischenbericht für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres
2006/07 finden Sie auf unserer Website unter www.sygnis.de.


Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen, bei
denen es sich weder um ausgewiesene finanzielle Ergebnisse noch um
andere historische Daten handelt, sind vorausblickender Natur. Es
geht dabei insbesondere um Prognosen künftiger Ereignisse, Trends,
Pläne oder Ziele. Solche Aussagen sind nicht als absolut gesichert zu
betrachten, da sie naturgemäß bekannten und unbekannten Risiken und
Unwägbarkeiten unterliegen und durch andere Faktoren beeinflusst
werden können, in deren Folge die tatsächlichen Ergebnisse und die
Pläne und Ziele der SYGNIS wesentlich von den getroffenen oder
implizierten prognostischen Aussagen abweichen können. SYGNIS
verpflichtet sich nicht, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren
oder zu revidieren, weder im Lichte neuer Informationen, künftiger
Ereignisse noch aus anderen Gründen.

Originaltext: SYGNIS Pharma AG  
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6261 Postings ausgeblendet.

246 Postings, 777 Tage Graf Zahl83Verkäufer:

 
  
    
04.11.19 09:28
Ja, bin ich. :D
Alpenfels hat aus eher emotionalen Gründen verkauft. Das war ein wirklich großer Verkäufer.  Seit dem aber kann es so ziemlich jeder hier im Forum sein, der 10-20k? über hat. Vergiss doch mal diesen Unsinn mit dem einen Verkäufer. Sollte Expedeon gute Zahlen liefern, zeigen daß ihre Arbeit funktioniert und der Kurs wird dennoch gedrückt, läuft man schon ziemlich am Leben vorbei, wenn man so eine Chance nicht nutzen würde!

Ich würde gerne nochmal grundlos Kurse um 0,70? sehen.  

12 Postings, 614 Tage NebenbeibemerktJa zum Verkauf,Abstimmung am 19.12.19

 
  
    
5
17.11.19 10:08

Gründe für ein Ja zum Verkauf

ich denke der Kern der Gesellschaft war immer TruPrime, allein die finanziellen Mittel um das Potenzial ausschöpfen zu können wurden bis jetzt nicht erreicht, der Aktienkurs ist meiner Meinung nach für entsprechende Kapitalmaßnahmen nicht hoch genug. Auch hätte der Großteil der Aktionäre ohne das Kaufangebot von Abcam nicht um den Wert der Firma gewusst.

Was die Gesellschaft bis jetzt an Informationen dazu bereitstellt steht ja in "Zurück in die Zukunft" vom 11. November 2019, abrufbar auf der Homepage.

Jetzt zitiere ich aus Veröffentlichungen der Gesellschaft aus den Jahren 2017 oder 2018 die die momentanen Ziele bereits erkennen lassen, wie bereits gesagt ich denke es hat immer das notwendige Kapital gefehlt. Sie haben immer nur 10% in Forschung und Entwicklung investieren können

>>

2017
TruePrime™ ist daher gut aufgestellt, um
eine zentrale Rolle in Einzelzellanalyse, Flüssigbiopsie
(beides wichtige Felder in der Onkologie) oder forensischen
Untersuchungen einzunehmen, bei denen der
DNA Gehalt oft sehr gering ist, aber dennoch eine
präzise und verlässliche Amplifikation erforderlich ist.

2017
IV. Forschung & Entwicklung
Die SYGNIS AG unterhält keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Diese
werden von der Tochtergesellschaft Expedeon S.L.U., Madrid, Spanien, und Expedeon
Limited, Cambridge, Großbritannien, geleistet. Dabei konzentriert sich die Expedeon S.L.U.
zu 100% auf die Arbeit im Bereich Genomik, während sich die Expedeon Limited auf den
Bereich Proteomik und Immunologie konzentriert.
Die F & E-Aktivitäten von SYGNIS konzentrieren sich auf die Entwicklung und Herstellung
neuer Produkte, die auf verschiedenen Plattformen basieren. Eine Kernkompetenz ist das
Know-how und die IP-Position des Unternehmens auf dem Gebiet der Polymerase-Enzyme,
Elektrophorese und Immunologie.

Geschäftsbericht 2018
Traditionell hat sich die Organisation auf DNA-Amplifizierung
konzentriert, die die onkologische Forschung vorantreiben
und mit Liquid Biopsy auf der Basis von Next Generation
Sequencing eine frühe Krebsdiagnose und die Überwachung
der Krankheitsprogression ermöglichen. Unter dem
Markennamen TruePrime™ fassen wir eine Reihe von
Technologien zur Amplifizierung verschiedener DNA- oder
RNA-Spezies für unterschiedliche Anwendungen zusammen,
einschließlich Anwendungen mit geringer Menge verfügbarer
DNA. Wir haben weiter in die TruePrime™-Technologie
investiert und rechnen damit, im nächsten Kalenderjahr
eine klinische Studie mit 80 Patienten abzuschließen, mit
der die Technologie bei einer Reihe von Krebserkrankungen
einschließlich Darm, Brust, Lunge, Hirn, Melanom,
Brauchspeicheldrüse und Glioblastom validiert wird. <<

Jetzt sind die finanziellen Mittel greifbar und ich halte es für höchst unwahrscheinlich das vor diesem Hintergrund die Studie nicht positiv ausfallen sollte, wir werden wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2020 positiv überrascht.

Sicherlich werden Zukäufe stattfinden und wenn Sie hier genauso fundiert vorgehen wie in der Vergangenheit wird sich auch schnell ein Mehrwert einstellen.

für die Verdreifachung der investierten 40 Mio. haben sie nicht annähernd drei Jahre gebraucht wobei hier die jüngsten Zukäufe gerade mal ein knappes Jahr zurückliegen.

Ich bin überzeugt davon das mit der neuen finanziellen Ausstattung hier noch viel mehr drin ist. Zudem hatte Dr. Lanckriet in der Vergangenheitt schon mal in Aussicht gestellt das sich Flüssigbiopsie Mittelfristig zu einer tragenden Säule des Unternehmens entwickeln würde.

Warum ich hier schreibe und nicht im Nachbarthread, ich finde die Historie die hier gegeben ist gehört einfach dazu, außerdem mag ich keine willkürliche Zensur.

Wünsche noch einen Schönen Sonntag






 

445 Postings, 830 Tage SteffN@Nebenbeibemerkt

 
  
    
18.11.19 20:03
Ich denke die Wahl des neuen Aufsichtsratsmitglieds kam nicht von ungefähr, wenn man schaut, wo er herkommt. Die Vorbereitungen laufen definitiv schon länger.  

40 Postings, 1098 Tage svnroloDeutsche Balaton

 
  
    
1
18.11.19 20:35

10 Postings, 2 Tage ATCGFreigabe erforderlich

 
  
    
20.11.19 20:41

Freigabe erforderlich
Grund: Möglichkeit eines Regelverstoßes.
Ein Mitarbeiter-Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

10 Postings, 2 Tage ATCGBenchmarking TruePrime

 
  
    
20.11.19 21:11

10 Postings, 2 Tage ATCGBenchmarking TruePrime

 
  
    
21.11.19 08:38
Wie wird hier die TruePrime Technologie eingeschätzt?

Am 16. Oktober 2018 wurde eine schöne Vergleichsstudie von 6 Einzelzell Genomamplifikationskits veröffentlicht.

Mit dabei waren:
 Ampli1(SiliconBiosystems),MultipleAnnealingandLoopingBased AmplificationCycles(MALBAC?YukonGenomics),PicoPLEX(RubiconGenomic­s),IllustraSingle CellGenomiPhi(GEHealthcare),REPLIgSingleCell(Qiagen).
 

10 Postings, 2 Tage ATCGFreigabe erforderlich

 
  
    
21.11.19 08:40

Freigabe erforderlich
Grund: Möglichkeit eines Regelverstoßes.
Ein Mitarbeiter-Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

199 Postings, 6469 Tage tanchogeht doch

 
  
    
21.11.19 08:40
Expedeon AG: Expedeon präsentiert auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt am Main.

Jetzt läuft die "Werbung" für die neue Firma an. (In das "Alte" wurde nix mehr investiert)  

10 Postings, 2 Tage ATCGBenchmarking TruePrime

 
  
    
21.11.19 08:45
Nachdem ich den Link nicht einfügen kann, hier der Titel zum Selbstfinden. :-)

Comparison of singlecell wholegenome amplification strategies

Ich fände eure Einschätzung interessant, was die Wettbewerbsfähigkeit der TruePrime anbelangt.
Wenn sich 4base Bio dann auf TruePrime fokussiert, wäre das sehr interessant.
Im call wurden gegen Ende ja schon GE und Qiagen als Wettbewerber erwähnt.

Wären die anderen vielleicht auch targets für die buy and build Strategie?
 

87 Postings, 1010 Tage Lakritzmeister@ATCG

 
  
    
21.11.19 09:30
Danke für das Paper, sehr interessant, der Vergleich mit den anderen Produkten (welche ich nicht kannte) zeigt dann schon Schwächen und Stärken. Schön zusehen, dass man hier keinen Favoriten ausmachen kann, TruePrime sich aber nicht hinter dem Qiagen-Produkt zu verstecken brauch. BTW: den Artikel kann man auf reasearch gate kostenlos lesen!

Zu deiner Frage: die Autoren beantworten dir das doch schon mehr oder weniger mit "In conclusion, none of the scWGA methods outperformed the others in all scenarios assessed, but clearly, some are better than others in different aspects."

Wie man Anhand der Ergebnisse sieht, gibt es Bereiche in denen TruePrime/Qiagen die anderen Kits outperformen (Wortwahl der Autoren), und wiederum andere in denen man abstinkt (ADO).

Hier kommt es also auf die Anwendung an (z.B. für HDF Zelllinien >>> non MDA methods), annscheinend hat man aber ein konkurrenzfähiges Produkt. Überbewerten würde ich das jetzt aber nicht, schließlich ist der Diagnostikbereich zwar wichtig, bildet aber nicht die tragende Rolle für 4BaseBio (zumindest bisher nicht geplant).

Viel interessanter finde ich dann ein Nebensatz:

"REPLIg and TruePrime resulted in the lowest false SNV rates" und das obwohl z.B. andere Kits noch zusätzlich eine Polyermase mit Proofreading nutzen. Spricht eindeutig für eine hochwertige Polyermase (Phi29 Polyermase). Sowas ist viel wichtiger für den Aufbau der DNA-Produktionskapazitäten.

Schöner Artikel, Danke nochmal dafür!  

87 Postings, 1010 Tage Lakritzmeister@ATCG

 
  
    
21.11.19 09:43
und zu deiner Frage: "Wären die anderen vielleicht auch targets für die buy and build Strategie? "

Falls sich das auf deine genannten Unternehmen bezieht: Qiagen würde ich für 120 Millionen nehmen, GE nicht für nen Euro :-P.

Spaß beiseite, ich denke du meinst die anderen Kits der "kleineren" Firmen? ich denke nicht das dies eine Rolle für die Buy....Strategie spielt, was hätte 4baseBio davon 2 Kits zu besitzen deren Anwendungsmöglichkeiten sich nur minimal unterscheiden.

Ich denke da spielen Unternhemen viel mehr eine Rolle, die helfen würden die Produktionskapazitäten auszubauen oder billiger an die Rohstoffe für die DNA-Synthese zu kommen (dNTPs sind teuer!).  

206 Postings, 527 Tage TenpenceAm kommenden Montag

 
  
    
1
21.11.19 10:56
präsentier der CEO mal wieder auf dem Eigenkapital Forum in Frankfurt. Ich bin gespannt darauf wie seine Visionen von den Investoren ankommen wird und ob wir daraufhin Reaktionen an der Börse erleben werden.  

10 Postings, 2 Tage ATCG@Lakritzmeister

 
  
    
21.11.19 11:29
Danke für deine Antwort

Eine hochwertige Polymerase ohne große Fehlerrate wäre natürlich auch für die angestrebte Lohnfertigung nicht schlecht. Wenn 4basebio mit dem Geld die GMP Fertigungsanlagen schwungvoll vorantreiben kann, wäre das eine Klasse Umsetzung der Strategie. Und der Kapitalbedarf für GMP Fertigung sowie Kostensenkung in der Herstellung bzw. Kapazitätsaufbau wäre ohne KE möglich gemacht worden.

Nachdem ich im anderen Forum vom Verfasser ausgeschlossen wurde, bin ich hier freundlicher empfangen worden. :-)

Ich bin seit 1,5 Jahren dabei und hab dieses Forum bislang passiv immer aufmerksam verfolgt. Gibt auch viele (mit einer Ausnahme...;-) die gehaltvoll zum Informationsaustausch beitragen - vielen Dank dafür.


Hat sich alles sehr gut entwickelt seit ich dabei bin. Nur wird sich jetzt wieder ein völlig neues Bild ergeben. Die Sparte die jetzt verkauft wird sah ich bis dato als guten Garant für kontinuierliches Wachstum - keine Explosion, aber ein solides Invest. Mit dem Verkauf gibts jetzt wieder eine ganz neue Situation.
Bewerte ich derzeit aber auch durch dein Feedback als sehr vielversprechend.

X kompletter Fokus auf die ursprüngliche TruePrime Technologie
X Kapital aus dem Verkauf für Aufbau GMP Fertigungsanlage
X Kostenreduktion (ua noch ca 25 MA und sicher die altgedienten aus der Polymerasenschiene)
X Ein Management, welches einen Plan zu haben scheint und nachhaltig/strukturiert vorgeht


 

104 Postings, 4007 Tage anon99Die 120 Mio. sind Täuschung

 
  
    
1
21.11.19 11:32
In Wirklichkeit bekommt Expedion 120 Mio. abzüglich der Nettoverschuldung. Deswegen steigt auch die Marktkapitalisierung nicht weiter an. Das Restunternehmen wird nach dem Verkauf kaum mehr Umsatz machen und dafür jedes Jahr einen Verlust verzeichnen. Finde es auch interessant, dass aus der build, buy and grow Strategie still und heimlich ein build and buy geworden ist. Build buy and shrink hätte sich wohl nicht gut angehört.  

87 Postings, 1010 Tage Lakritzmeisterkann ja nur besser werden....

 
  
    
21.11.19 12:55
@TP: wenn man sich überlegt wieviele Aktien seit Veröffentlichung des Deals alleine Richtung Dt.Ba. gewandert sind relativiert das schon das Handelsvolumen...Interesse sieht wohl anders aus...kann man nur hoffen das auf dem EKF nicht schon alle schlafen, nicht gerade die prime time für den Vortrag abbekommen ^^

Für die große Bühne ist die Bude halt dann doch irgendwie zu klein. Nun hat man den Namen Expedeon bald verkauft und 4BaseBio kennt halt mal wieder keine Sau....ohne Berichte in relevanten Medien wird das bestimmt wieder eine zähe Suppe die nächsten Wochen/Monate...Bin gespannt, in der Biotech kann es ja bekanntlich auch heiß hergehen und aus dem Nichts wird sowas dann übertrieben hoch geprügelt...

@ATCG: die Situation mit den beiden Threads nervt auch etwas...vorallem die Zensur....bald gibt es aber wahrscheinlich wieder einen neuen (bis dahin kann man dann ja hier bleiben) ^^

@anon99: Super zusammengefasst, mehr brauchts wohl nicht mehr dazu. Persönlich denke ich du solltest auch möglichst bald verkaufen, für dieses Szenario dürfte der Markt wohl kaum höhere Kurse anbieten. Gib dir nen Ruck und verkaufe deine Anteile, vertraue deiner Intuition! Denk immer dran, Gier frisst Hirn, lasse es nicht soweit kommen!  

404 Postings, 1451 Tage mimamanach dem Verkauf

 
  
    
21.11.19 13:07
wird EXP zum typischen StartUp.
Venture Capital gibts genug zum verteilen....  

104 Postings, 4007 Tage anon99@Lakritzmeister

 
  
    
1
21.11.19 13:34
Troll dich:

Was ist der Verkaufspreis und wie sind die Zahlungskonditionen?

Der Verkaufspreis beträgt 120 Millionen Euro, die um die Nettoverschuldung der verkauften Unternehmensanteile angepasst werden (Nettoverschuldung entspricht Verschuldung abzüglich Barmittel zum Zeitpunkt des Abschlusses; ca. 4 Millionen Euro). Hiervon werden 14,4 Millionen Euro für zwei Jahre auf ein Treuhandkonto eingezahlt, um etwaigen Gewährleistungsansprüchen im Rahmen der Verkaufsvereinbarung zu entsprechen. Die Expedeon AG geht daher davon aus, mit dem Abschluss 105,6 Millionen Euro, abzüglich der ausstehenden Nettoverschuldung, zu erhalten und in zwei Jahren weitere 14,4 Millionen Euro aus dem Treuhandkonto.
 

87 Postings, 1010 Tage LakritzmeisterLeistung muss

 
  
    
21.11.19 14:03
honoriert werden, so sagt es der kapitalistische Zeitgeist.

Das darf man dir auch nicht absprechen, schließlich hast du jetzt den einen Satz von vier gefunden, der wenigstens noch ein wenig Inhalt bietet!

Nebenbei: du darfst die Steuern nicht vergessen, die müssen schließlich auch noch gezahlt werden!

Mit dieser weiteren Zusatzinfo wird es aber jetzt auch wirklich Zeit für dich zu gehen, wenn du verstehst was ich meine. Mehr bekommst du nicht mehr!



 

10 Postings, 2 Tage ATCGhochwertiger DNA

 
  
    
22.11.19 08:50
Nachdem ich mit dem anderen Forum noch etwas fremdel, ob der willkürlichen Zensurgeschichten, möchte ich hier an einen Punkt von @Lakritzmeister anknüpfen zu  "hochwerti­ger DNA"

Bereits erörtert ist ja der Aspekt zur Qualität der DNA im Hinblick auf z.B. Fehlerrate. Das kann man wohlwollend auch aus dem Benchmark Artikel rauslesen, auf welchen ich weiter oben verwies.

Zudem könnte damit aber auch ein weiterer Aspekt gemeint sein. Verkürzt dargestellt wurde im Vortrag vom 11.11. auf Endotoxin Level hingewiesen, was auch zur angestrebten GMP Fertigung passt, die in den Fokus rückt. Neben (vegetativen) Gram negativen Bakterien etwa in Biofilmen in den Leitungen ist auch die Medienqualität Eintragsquelle für Endotoxine - also entsprechende Fertigung aufbauen, welche die Endotoxinlevel begrenzt und die Limits einhält. Speziell für die Anwendung am Mensch ist das sicher relevant, um eine pyrogen bedingte Immunantwort auszuschließen.
 

10 Postings, 2 Tage ATCG@Lakritzmeister

 
  
    
22.11.19 09:24
Ich denke da spielen Unternheme­n viel mehr eine Rolle, die helfen würden die Produktion­skapazität­en auszubauen­ oder billiger an die Rohstoffe für die DNA-Synthe­se zu kommen (dNTPs sind teuer!).


Z.B. Geneon aus Ludwigshafen? Laut aktuellem Jahresabschluss im Bundesanzeiger müssten die erschwingling sein und haben wohl dNTPs im Aufgebot.  

199 Postings, 6469 Tage tanchoGeneon

 
  
    
22.11.19 10:03
ganz kleiner Laden! Sind im Umbruch bzw. haben schon vollzogen. Keine Million Umsatz!  

10 Postings, 2 Tage ATCGTancho

 
  
    
22.11.19 10:13
Dann spekulier ich mal weiter. :-)

Spannende Phase im Moment!  

87 Postings, 1010 Tage Lakritzmeister@ATCG

 
  
    
22.11.19 10:38
Hm, keine Ahnung bezüglich Geneon. Da fragst du besser SteffN, der kennt sich in der Biotech-Branche viel besser aus.

Nun schätzt das Managment, konservativ in eigener Aussage, mit relativ (spätestens 2022) schnell an 10+ Millionen an Umsatz durch die reine DNA-Produktion. Man kann also davon ausgehen, dass die Produktion schon bald anläuft (für die Umsetzung gibt es wahrscheinlich schon konkrete Pläne). Allerdings ist man hier jetzt nicht zwingend auf Zukäufe angewiesen. Selbst ohne Zukäufe sollte man wohl mittelfristig konkurrenzfähig produzieren können, schließlich schaffen das auch Unternehmen die auf die Fermentationstechnik setzen. Hier sollte man mit dem in vitro Verfahren kostengünstig defintiv besser abschneiden, die Skalierbarkeit der Produktionskapazitäten sollte auch wesentlich einfacher sein. Von daher, falls sich Gelegenheiten ergeben die sich als gut herausstellen wird man wohl zugreifen, falls nicht wird das auch kein Beinbruch sein.

Für mich kommen mehr oder weniger nur zwei Sachen in Frage. Zukäufe für die Produktionstechnik, wobei ich die Wahrscheinlichkeit eher gering einschätze, schließlich gehts hier mehr oder weniger um "Einmalinvestitionen". Bleiben die Rohstoffe. Hier kann man natürlich sinnvoll ergänzen, das wirkt sich nachhaltig und auf Dauer auf die Marge aus. Bei den Rohstoffen kommen für mich auch nur die dNTPs in Frage, schließlich ist das wohl das teuerste. Warum? Nun, ich kenn Expressionssysteme für Polymerasen da kriegste aus einem Liter Kultur genug Zeug für 100k klassische Reaktionsansätze, ich kenne die Expressionsbedingungen/Reinheitsanforderungen an die Phi29-Polyermase nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen das dies zum Flaschenhals wird. Schließlich hat man hier ja schon Erfahrung in der Produktion (TruePrime), wahrscheinlich kann der Lanckriet das im Zweifelsfall selber in jedem Keller nach Feierabend aufreinigen für die du ne S1-Genehmigung bekommst....Restlichen Rohstoffe dürften auch absoluter Firlefanz sein, hier lohnt kein Zukauf, kriegste für nen Apfel und nen Ei auf dem Wochenmarkt.

Ist nur meine Einschätzung von außen, aber aus den Gründen machen für mich nur die Nukleotide Sinn.

Zu deiner Kontaminations-Geschichte: klar, per se ist die Aufreinigung im in vitro Verfahren deutlich einfach. Aber wie ich schonmal hier irgendwo geschrieben habe, die klinischen Standards werden so formuliert sein, dass für die Produktion der Gen-Therapeutika keine Gefahr besteht. Das von SteffN zitierte, auf Fermentationstechnik setzende Unternehmen, wird das auch erreichen (die Aufreinigung ist halt nur aufwendiger). Von daher macht es für mich keinen Sinn in diesem Zusammenhang von "hochwertig" zu reden, zumindest nicht als Alleinstellungsmerkmal. Fehlerrate ergibt in diesem Zusammenhang mehr Sinn, wobei man hier an das Produkt wahrscheinlich eben so hohe Industriestandards setzt.....keine Ahnung, vielleicht dient "hochwertig" in diesem Zusammenhang auch nur als Bauernfängerei, who knows....

Zu deiner Biofilm-Geschichte. Täusch dich mal nicht, die Produktionsanlagen die 4baseBio dann aufbaut werden wohl zumindest semi-steril arbeiten müssen. Zum Beispiel Pseudomonas aeruginosa ist ubiquitär, wahrscheinlich bei jedem Mitarbeiter zu finden, die Suppe die du im in vitro Verfahren anrühst wird diesem anspruchslosem Organismus auch vollkommen ausreichen. Und dann haste auch ne Virulenz-Toxin-Party ^^. Ist natürlich nochmal ein Unterschied zur Fermentationstechnik, da die mit einem Vollmedium arbeiten müssen, aber quick und dirty geht hier mit Sicherheit auch nicht....

Mal schauen was jetzt auf dem Eigenkapitalforum noch so an brauchbaren Infos durchsickert....ich warte ansonsten auf den 19. Dez, geht der Deal durch stocke ich nochmal auf. Dann heißt es erstmal warten ^^  

87 Postings, 1010 Tage Lakritzmeister@Tanchon

 
  
    
22.11.19 10:49
Für mich wäre das jetzt kein Ausschlusskriterium (ich weiß aber auch absolut NICHTS über das Unternehmen, kA was du mit Umbruch meinst). Die müssen ja auch nur dNTPs produzieren können, und das zu halbwegs Branchen-üblichen Margen. Diese Expertise würde doch für 4basebio voll ausreichen...  

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