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K+S wird unterschätzt

Seite 1 von 1615
neuester Beitrag: 23.01.20 11:58
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 40357
neuester Beitrag: 23.01.20 11:58 von: Bierdimpfel Leser gesamt: 5655956
davon Heute: 2740
bewertet mit 37 Sternen

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89 Postings, 3496 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

 
  
    
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28.01.14 12:31
Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
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40331 Postings ausgeblendet.

2561 Postings, 1198 Tage And123K+S

 
  
    
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22.01.20 22:21
Der Laden schafft es leider nicht sichtbar wirksam Werte für Aktionäre (-> Kurs) zu schaffen.

?Werte? auf Folien bringen scheinbar auch nichts.

Die strampeln was das Zeug hält und haben die Lust scheinbar verloren... schaut euch nur die ?Maßbahmenfolie? an... das spricht für sich .

Man beschäftigt sich mit sich selbst und stellt sich neu auf, usw.
Das ist auch gut. Nur Ohne genug Gewinn und Cash Flow bringt das alles nix.

Tatsache: Sanierungsfall!
Wir befinden uns mitten in der Restrukturierung. Der Markt glaubt nicht an uns. Schulden schnüren uns die Luft ab.

Fehler? Da gibt es bestimmt einige auch in der ?weiteren? Vergangenheit wenn man zB Hugo fragt. Ohne Fehler/Versäumnisse kein Sanierungsfall. Oder soll der Laden wirklich ohne eigenes Verschulden.... neeeeee

Verbesserungsideen?
Die muss der Vorstand liefern und nicht das Forum.
Idee des Vorstands: Räumungsverkauf (Schade, leider zum Tiefpunkt)

Der Vorstand muss sich auch gefallen lassen gemessen zu werden... und zwar auch an den quantitativen Fakten. Und ganz vorne stehen nunmal Aktienkurs, Dividende oder GewinnWachstum, usw.

Was bringt mir ein Trainer der sagt ?wir haben gut gespielt, aber verloren.?? Es braucht Tore. Es braucht Gewinn.

Lohr saniert den Laden seit Übernahme der Verantwortung. Das wird von Jahr zu Jahr zu Jahr zu Jahr sichtbar.... manche habe sofort gesehen was zu tun ist. Stellt euch vor ?Salz IPO und Entschuldung direkt nach Ernennung Lohr als CEO?... hätte das was gebracht? Who knows.... es gibt bestimmt 10 Gründe dafür und 10 dagegen. Vllt musste es auch soweit kommen damit alle Stakeholder (BR, Land,...) nem Räumungsverkauf zustimmen....

Wir sind jetzt unter 10?.

4? sind ausgerufen.

Kalipreisrückgang auf 260$ wird erwartet.

Es hieß
- das geht nicht unter 30?
- das geht nicht unter 25?, nicht unter 23?, 20?, 18?, 15?...12?...10?...9?

Bislang wurde jedes negative Kursziel erreicht.

Das ist der Trend. So leid es mir tut.

Mit einem Anlagehorizont von 2030 ?kann? das hier funktionieren... Aber ein rumdümpeln ist auch möglich und falls BHP reinkommt... oha ...

Ich vermute ja, dass bald der China Preis kommt und dieser Preis wurde von den Verkäufern gesetzt

 

2561 Postings, 1198 Tage And123*Nicht von den Verkäufern

 
  
    
22.01.20 22:24

2561 Postings, 1198 Tage And123265$

 
  
    
22.01.20 22:41
CRU January, 16 2020

?China potash contract to finally be agreed at the end of Q1
There was no Chinese potash contract settlement in 2019. Inventories are at a record high, but with seaborne import restrictions now in force and spring demand on the horizon, they will be drawn down. We expect an agreement at the end of Q1, down $25/t at $265/t.?


https://www.finanznachrichten.de/...rs-top-ten-calls-for-2020-008.htm  

2561 Postings, 1198 Tage And123265$

 
  
    
22.01.20 22:48
Das wirft uns wieder zurück auf 2018... mit Kosten von 2020... #Inflation... das wird trotzdem spürbar den EBITDA steigern... is klar  

4247 Postings, 3965 Tage Diskussionskulturalso And123:

 
  
    
22.01.20 22:49
gezwungen, alles auf schwarz (braun, kali) zu setzen, hat sie meines wissens niemand, oder?

mit der bethune-entscheidung hat auch, zumindest meines wissens, basf null zu tun. auch sonst niemand (leerverkäufer, laien, ignoranten etc.), dem man jetzt den schwarzen peter zuschieben könnte.

zu verantworten haben sie das ganze einzig und alleine selber.

angefangen beim AR und VV seinerzeit, als die all-in entscheidung für den kontinent amerika fiel:
2/4/2009: morton salt
22/11/2010: potash one  

4247 Postings, 3965 Tage DiskussionskulturTeil 2: And

 
  
    
22.01.20 22:54
"Wir befinden uns mitten in der Restrukturierung. Der Markt glaubt nicht an uns."

wie sollte er das auch? unmittelbar nachdem das größte investitionsprogramm der geschichte der letzten dekade jetzt doch eigentlich endlich die lang versprochenen früchte tragen müßte...

außer clinto und brauner: ungläubige nach welcher seite man sich auch wendet.

selbst doc ...  

1856 Postings, 1416 Tage AndtecDiskussionkultur

 
  
    
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22.01.20 23:08
Hätte es mehr Leute gegeben, die Vertrauen dem  K+S Management entgegebringen, wäre die Aktie heute nicht so eingebrochen. Ich kann es selbst nicht fassen, dass ein Ausruf eines Kurses, der eigentlich irrwitzig ist, die Aktie um 8,3% einbrechen lässt.  

353 Postings, 1105 Tage Clintosthutvertrauen

 
  
    
22.01.20 23:44
kommt ja von trauen und ist eine Sache von Ungewissheit! also ich bin ja überglücklich, das wenigstens hier im Forum nur vertrauen ausgesprochen wird! Natürlich nach bestem Wissen und Gewissen! in den anderen Foren andere Homepages sieht es nicht sehr viel anders aus. ich nenne sie mal Steiner und 41 Geschädigte! Haben am Tag nichts besseres zu tun als 30 Beiträge mit immer den gleichen Informationen zu liefern. K + S ist Spielball von zig Hedgefonds und man muss sich ja nur short sell. NL anschauen und sieht die Masse von denen die meisten Hedgefonds Gelder verwalten die teilweise das Hundertfache der Marktkapitalisierung von K + S ausmachen. wenn dann eine Aktie erstmal im Rausch nach unten ist hat Panik und tausende von Milliarden an Spielgeld ein leichtes mit Banken einen Kurs in die Lichtung zu treiben, in denen sie es haben wollen und das würde auch funktionieren mit Mosaik mit C wenn sie es wollten.  

1856 Postings, 1416 Tage AndtecKalipreise steigen im Januar in Deutschland

 
  
    
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22.01.20 23:46

351 Postings, 447 Tage hugo1973BASF

 
  
    
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23.01.20 00:33
Bethge, Tomaschewski, Steiner, Kreimeyer usw. alles BASF Leute.
Bis zum heutigen Tage hat die BASF bei K+S das Sagen und niemand anders.
COMPO rein, COMPO raus, Nitrogen kam von der BASF, ging an den Russen Eurochem,
dafür musste EUROCHEM die Finger von K+S lassen usw. und so fort  

4247 Postings, 3965 Tage DiskussionskulturAndtec

 
  
    
23.01.20 01:31
nach den letzten 5 Jahren ist Vertrauen ins Management etwas viel verlangt, oder?  

94 Postings, 2310 Tage ZenanfiMeine Meinung: Hilfslosigkeit

 
  
    
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23.01.20 07:49
Ich glaube nicht, dass der starke Kursrückgang gestern auf das Konto des Kursziels der BofA oder der Leerverkäufer geht: Das wäre eine Verwechslung von Ursache und Wirkung.

Ich glaube eher, dass folgende Meldung von gestern die Ursache ist:
https://www.ariva.de/news/...aut-100-stellen-im-werk-werra-ab-8117975

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Zitat
K+S baut 100 Stellen im Werk Werra ab
Mittwoch, 22.01.2020 15:09
KASSEL/UNTERBREIZBACH (dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzproduzent K+S streicht 100 Stellen im hessisch-thüringischen Kali-Revier. Die Anpassung im Werk Werra sei bis Ende 2021 vorgesehen, sagte ein Sprecher am Unternehmenssitz in Kassel am Mittwoch. Man wolle dies ohne betriebsbedingte Kündigungen, sondern mit altersbedingter Fluktuation erreichen. Momentan arbeiten 4400 Menschen für K+S an der Werra, davon stammen etwa 1000 aus Thüringen. Zuvor hatte die Hersfelder Zeitung darüber berichtet.

Der Stellenabbau ist laut K+S Teil des Umbauprogramms "Shaping 2030". Damit will der Konzern effizienter und rentabler werden. Ziele seien optimierte betriebliche Abläufe und eine höhere Produktion. K+S hat momentan ein weiteres Großprojekt: Angesichts eines Schuldenbergs durch den milliardenteuren Bau eines Kaliwerks in Kanada und sinkender Kalipreise arbeitet das Unternehmen an Schritten zum Schuldenabbau. Auch ein Teilverkauf des Amerika-Geschäfts wird geprüft./geh/DP/stw
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Im Geschäftsbericht von K+S für 2018 liest man auf Seite 53:
"Die Fluktuationsrate, also das Verhältnis der Personalabgänge zur
durchschnittlichen Belegschaftsstärke, liegt bei 8,4 % (2017: 7,4 %)."
Für den Werraverbund mit 4400 Personen bedeutet das, dass NORMALERWEISE 370 Mitarbeiter in 2020 die Firma FREIWILLIG verlassen werden.

Deshalb ist die Meldung "K+S baut 100 Stellen im Werk Werra ab" komplett irreführend. In der Tat: K+S baut keine einzige Stelle ab. Von den 370 Mitarbeitern die weggehen, werden 2020 und 2021 nur 100 nicht durch Neuanstellungen ersetzt.

ES IST ALSO NICHT EINMAL EIN EINSTELLUNGSSTOPP.

Das Management zeigt damit klar seine Hilflosigkeit. Es ist tragisch. So wie der Kurs heute.

 

111 Postings, 403 Tage kaohneesDrei Dinge sind nötig ..

 
  
    
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23.01.20 07:55
Kosten senken .. Kosten senken ..Kosten senken.
Ansonsten sind alle Maßnahmen wirkungslos.
Was wird das für eine HV im Mai werden, nachdem sich langfristig alle für diese Misere verantwortlichen, ihre Verträge wegen vorzüglicher Arbeit bereits verlängert haben ..??
Trotzdem tippe ich zur HV auf einen Kurs über 10 ? ..  

227 Postings, 1120 Tage Wünsch31Quatsch?

 
  
    
23.01.20 08:28
Seit wann fallen Kurswerte, wenn Firmen den Abbau von Arbeitsplätzen verkünden?  

8574 Postings, 7239 Tage Slashschau dir den Kurs an, dann siehst du es

 
  
    
23.01.20 08:38
Das Unternehmen ist nicht zu retten.
Schließung aller deutschen Standorte bedeutet Insolvenz durch zusätzliche Kosten für Rückbau der Halden. Aufrechterhaltung des Standort Deutschland bedeutet zusätzliche Kosten für Umweltschutz aufgrund ewiger kostspieligen Forderungen der grünen Brut.
Selbst Betonschuhe für den Vorstand sind da zwecklos ;-)

Gruß
Slash  

50 Postings, 2341 Tage upstreamDas sieht ja echt düster aus hier.

 
  
    
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23.01.20 08:40
Ich persönlich bin sehr gespannt, ob K&S die Ankündigung, dass der bereinigter freier Cashflow in 2019 erstmals wieder positiv ist, einhält. Dann wäre ich schon beruhigt.

Ansonsten ist die Aktie wiedermal voll in den Händen der Leerverkäufer. Sowas macht dann selten Spaß. Aber wir K&S Aktionäre sind hart im Nehmen.

Grüße
Bereinigter Freier Cashflow
      2018      2017      2016      2015          §
    -206,3    -389,8    -776,8-635,9
§
Quelle: K&S Webseite
 

3097 Postings, 808 Tage MarketTraderneues kursziel ?6,50!

 
  
    
23.01.20 10:14

2250 Postings, 4439 Tage DerLaieKompliment an Birni

 
  
    
23.01.20 10:22
"Hier im Forum wird über Preise spekuliert. (...) Dazu gehört auch Reitz.
Ich rechne mit weiter fallenden K+S-Kursen und auch einem weiterhin schwachen Gesamtmarkt.
Auch von K+S gibt es keine neuen Nachrichten - Totenstille.
Ich vermute, da kommt der dicke Negativ-Knall noch. Kurze Erholungen nicht ausgeschlossen. Bei schlechten Nachrichten könnte der Kurs nochmals 10-20% fallen. Dann ist der Kurs schnell bei 15€."

Antwort Reitz:

"Ob ich die Preise (immer) richtig einschätzen kann, das möchte ich nicht behaupten. Aber Dein Posting traue ich mir schon zu richtig beurteilen zu Können:
totaler Unfug!

Glück auf!"

Quelle: K+S # 15.061

Antwort Birni:

"Ich kann hier im Forum nur davor warnen, dem selbsterklärten Spezialisten Reitz und seinen Einschätzungen zu vertrauen.
Der Markt scheint K+S anders zu sehen als Reitz. Auch meine Einschätzung bezeichnet er als "totalen Unfug". Dabei kennt die Aktie seit Wochen nur eine Richtung.
Ich bin gespannt, wie Reitz argumentiert, wenn wir in einigen Wochen noch 10% gefallen sind. "


Heuer dürften wohl nicht wenige denken, hätten wir mal die kritischen Stimmen unvoreingenommen diskutiert....  

2561 Postings, 1198 Tage And123Andere Meinungen zulassen

 
  
    
23.01.20 11:09
Zum Glück ist das hier ein respektvolles Forum hier!

Wir lassen andere Meinungen zu, zB

von Fanboys die jeden Kursrutsch zum Anlass nehmen ihren ideologischen Glauben an die Firma zu äußern,

Von Tradern die rein raus spielen und natürlich immer gewinnen

Von kritischen Teilnehmern die sich mehr auf Gegenwart und Zukunft oder Vergangenheit konzentrieren

Von Hobby Therapeuten die die Schuldfrage gerne eruieren

Usw....

Einfach schön!
Und ich wette die IT nimmt hier auch irgendwie Teil... oder Clinto?
 

2561 Postings, 1198 Tage And123IT = IR

 
  
    
23.01.20 11:10

2561 Postings, 1198 Tage And1239,20 = new normal?

 
  
    
23.01.20 11:11

China 265$ ... oha...  

224 Postings, 2177 Tage berndmeierfallen die Kurse senken die Analysten den Daumen,

 
  
    
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23.01.20 11:32
deswegen gebe ich daruf wie immer nicht die Bohne. Bin jetzt eingestiegen, zweiter Zukauf wäre dann bei 7,5? fällig, die Substanz ist da Buchwert über 21? , Schulden sind eh egal, Wäre K+S ein US Unternehmen hätten wir mindestens den 10 fachen Börsenwert.

Also abwarten und Tee trinken, das jetzt ist völlig übertrieben negativ  

6943 Postings, 5363 Tage pacorubioIch werde leicht einkaufen

 
  
    
23.01.20 11:34

2561 Postings, 1198 Tage And123Berndmeier alles übertrieben

 
  
    
23.01.20 11:55
Ja - kann sein.


Der ein oder andere Teilnehmer hier ist jedoch schon seit 2013 oder länger dabei.

Beim Fall von 38? auf .... jetzt 9? gab es unzählige Zwischenstationen wo immer Posts kamen mit

Übertrieben
Buchwert
Geht nicht tiefer
xyz

Vllt ist es diesmal so... aber der Trend sieht anders aus... siehe auch den letzten Post von Crunch Time.

 

76 Postings, 335 Tage BierdimpfelK+S

 
  
    
23.01.20 11:58

Aktionäre befürchten weiteres Horrorjahr!

So warnte Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe am Donnerstag in einer Studie, dass dem Dünger- und Salzkonzern 2020 ein Rutsch in die Verlustzone drohe, sollten sich die Kalidüngerpreise in Brasilien nicht erholen. Er rät nun zum Verkauf der Aktien. Der Kurs fiel daraufhin am Vormittag um 1,66 Prozent auf 9,12 Euro - und damit auf ein Tief seit Anfang 2005.



Gabriel hält die Markterwartungen für 2020 für viel zu hoch und kalkuliert für das laufende Jahr nun mit einem operativen Gewinn (Ebitda) von etwa 524 Millionen Euro, nach bisher erwarteten 732 Millionen Euro. Das Problem sei die hohe Verschuldung von K+S und der mögliche Nettoverlust. Daher steige der Druck für Notverkäufe von Unternehmensteilen.


K+S erwägt seit Dezember Abspaltungen von Unternehmensteilen, um die Schuldenlast zu mildern. Denn eigentlich hatte sich der Konzern zum Ziel gesetzt, den Verschuldungsgrad relativ zum ersten Halbjahr 2017 bis Ende 2020 zu halbieren. Doch gerade als Produktionsausfälle infolge nicht ausreichender Kapazitäten zur Abwasserentsorgung endlich überwunden schienen, machten dem Konzern beim Schuldenabbau sinkende Kalipreise einen Strich durch die Rechnung. Wesentlicher Grund der hohen Verschuldung ist ein milliardenschwerer Neubau eines Kaliwerks in Kanada in den vergangenen Jahren.

Die Hessen reagierten zwar - wie andere Branchenteilnehmer auch - mit einer deutlichen Produktionsdrosselung in der Hoffnung, dass bei einem geringeren Angebot die Lager der Kunden schneller leer werden und dann höhere Verkaufspreise durchgesetzt werden können. Bisher blieb der Erfolg aber aus, weshalb das Management um Konzernchef Burkhard Lohr nun nach anderen Möglichkeiten sucht, an Geld zu kommen. Mit dem im Dezember angekündigten Maßnahmenpaket hatte das Management auch ein Stück weit auf Spekulationen über eine Kapitalerhöhung reagiert.



Ob Verkäufe von Unternehmensteilen aber wirklich ein Befreiungsschlag wären, darf laut den Analysten der Bank of America bezweifelt werden. Sie hatten sich erst zur Wochenmitte geäußert und die Aktien mit "Underperform" und einem Kursziel von lediglich 4,20 Euro in die Bewertung aufgenommen.

Lampe-Analyst Gabriel liegt mit seinem von 11,00 auf 6,50 Euro gesenkten Kursziel nicht allzu weit darüber. Die beiden sind die mit Abstand pessimistischen Analysten zu K+S. Dabei hat auch Gabriel mit Blick auf Teilveräußerungen des Amerika-Geschäfts wenig Hoffnung: Nur ein Komplettverkauf für geschätzte zwei Milliarden Euro würde vermutlich die Möglichkeit für einen Schuldenabbau und die Erreichung eines Investment-Grade-Ratings eröffnen, erklärt der Experte.

Laut Einschätzung der Bank of America-Analysten hat K+S keine attraktiven Möglichkeiten, um die hohe Verschuldung zu senken. So würde etwa ein Teilverkauf des Salzgeschäfts in Amerika zwar die Verschuldung senken, gleichzeitig aber den freien Mittelzufluss deutlich verringern, erklärten die Analysten. Denn: In den Jahren 2020 bis 2023 sei die Sparte im Grunde der einzige Barmittelbringer für K+S. "Dies impliziert, dass die verbleibenden Vermögenswerte noch mehr Bargeld verbrennen", schrieben die Experten. Zudem würde die Abhängigkeit vom stark schwankenden Düngermarkt wachsen.

K+S steht schon seit Jahren unter Druck: Vom Rekordhoch der Aktien über der Marke von 97 Euro zu Zeiten des Düngerbooms kurz vor der Weltfinanzkrise sind weniger als zehn Prozent übrig. 2019 waren die Anteilsscheine mit einem Minus von mehr als 29 Prozent das Schlusslicht im Index der mittelgroßen Werte MDax./mis/tih


FRANKFURT (dpa-AFX)

 

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